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Das kleine botanische Practicum für Anfänger; Anleitung zum Selbststudium der mikroskopischen Botanik, und Einführung in die mikroskopische Technik.

Eduard Strasburger · 1884 · Scanned text · Free in the US

116,906 words · about 8 h 11 min to read

Period artwork: Interior of the Bodleian Library, 1845
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About this book

Author
Eduard Strasburger
Language
German
Published
1884
Length
116,906 words · about 8 h 11 min
Sections
3 reader sections
Text
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Rights
Public domain in the United States · PD-US by publication date

 

Contents (3)
  1. Vorwort about 3 min
  2. VI. VII VII about 1 min
  3. Einleitung about 8 h 7 min

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Vorwort

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1; der ersten Hälfte dieses Jahres publieirte ich unter dem Titel „Botanisches Praeticum‘‘ ein Buch, das sich die Aufgabe stellte, sowohl den Anfänger in die mikroskopische Botanik einzuführen, als auch den Geübteren in derselben weiter zu leiten. Die mikroskopische Technik fand in jenem Buch besonders eingehende Berücksichtigung. Seiner ziemlich weit gefassten Aufgabe entsprechend hatte das ‚„‚Botanische Practicum‘“ ein nicht unbedeutendes Volumen erlangt, was mich alsbald zu dem Entschlusse führte, eine kleinere, auf die Bedürfnisse des Anfängers allein berechnete Ausgabe desselben zu veranstalten. Diese kleinere Ausgabe liegt als „Kleines botanisches Practieum“ hiermit vor und soll, so hoffe ich, ihren Zweck erfüllen.

Das ‚Kleine botanische Practieum‘ ist für den Anfänger allein bestimmt. Es wird Denjenigen gewidmet, die, ohne Botaniker von Fach werden zu wollen, sich mit den Grundlagen der wissenschaftlichen Botanik vertraut zu machen wünschen. Gleichzeitig führt es den Anfänger in die mikroskopische Technik ein. Die botanische Arbeit am Mikroskop ist besonders zu einer solchen Einführung geeignet und sollte naturgemäss Jeder, dessen Lebensberuf ein Vertrautsein mit der mikroskopischen Technik verlangt, zunächst mit dem Studium botanischer Objecte am Mikroskop beginnen.

Die vom Anfänger zu lösende Aufgabe ist im vorliegenden Buche auf 32 Pensen vertheilt, ungefähr der Zahl der mit den Anfängern in einem Universitäts-Semester abzuhaltenden Uebungen entsprechend. Es wird vorausgesetzt, dass jede solche Uebung mehrere Stunden dauert. In dieser Zeit wird es dem Anfänger möglich sein, in zufriedenstellender Weise den Inhalt eines Pensums durchzunehmen. Die Schwierigkeit der Aufgabe erfährt vom ersten bis zum letzten Pensum eine fast continuirliche Steigerung. Das erste Pensum setzt völlige Unkenntniss der zu benutzenden Instrumente bei dem Anfänger voraus. Hingegen wird angenommen, der Anfänger sei mit dem Inhalt eines der neueren Handbücher der Botanik vertraut, oder habe eine Vorlesung über allgemeine Botanik bereits gehört. Bei solcher Vorbereitung dürfte der Anfänger sich auch ohne fremdes Zuthun, mit Hilfe dieses Buches allein, in die mikroskopische Botanik und gleichzeitig auch in die mikroskopische Technik einarbeiten können.

vI Vorwort.

Das für die Untersuchung dienende Material ist so gewählt, dass sich dasselbe Jeder leicht wird beschaffen können. Vielfach habe ich auf den Gebrauch von Alcohol-Material hingewiesen, das die Arbeit des Beobachters mehr oder weniger vollständig von den Jahreszeiten unabhängig macht. Da aber solches und anderes Material rechtzeitig, oft monatelang vor Beginn der Untersuchung zu beschaffen ist, so wird der Practicant in einem besonderen Register auf die für seine Arbeit erforderlichen Pflanzen und auf den Zustand in dem sie zur Beobachtung zu gelangen haben, aufmerksam gemacht. Das zur Benutzung bereit stehende Material muss aber nicht selten mehrere Stunden früher, ja oft schon am vorhergehenden Tage, eine für die Untersuchung erforderliche technische Vorbereitung erfahren, daher der Practicant gut thun wird, sich rechtzeitig mit dem Inhalt des vorzunehmenden Pensums bekannt zu machen.

Die in Betracht kommenden Reagentien sind in einem besonderen Register zusammengestellt. Diese Reagentien werden vor Beginn der Untersuchungen zu beschaffen sein. Für speciell histologische Reagentien ist in diesem Register die Darstellungsweise angegeben. In den meisten Fällen wird dem Beobachter anzurathen sein, die Reagentien von den zu Anfang des Registers genannten Firmen fertig zu beziehen.

Der Gebrauch der Instrumente und die Anwendung der Reagentien sind an Beispielen erläutert, die Angaben über dieselben sind daher im Texte zerstreut. Das allgemeine Register ist aber so ausführlich gehalten, dass es dem Beobachter leicht werden wird, einzelne Angaben nach Bedürfniss im Text aufzufinden. !

Den Untersuchungs-Methoden der Spaltpilze, die ja als botanische Objecte ebenfalls in dieses Buch gehören, habe ich besondere Sorgfalt zugewandt. Zwar konnte ich unmöglich jenes ganze Gebiet hier erschöpfend behandeln, doch ist das, wie ich meine, in hinreichendem Maasse geschehen, um den Beobachter zu jedweder Untersuchung dieser Art vorzubereiten.

Alle Figuren dieses Werkes sind von mir, zunächst zum Zweck der Herausgabe des grösseren botanischen Practicums, nach der Natur gezeichnet worden. Fast alle Angaben des Textes sind, auch wo sie nur Bekanntes bringen, auf meine eigenen Untersuchungen basirt. Am Schlusse jedes Pensums findet sich aber die auf den Inhalt desselben bezügliche Litteratur zusammengestellt, aus welcher der Anfänger weitere Belehrung eventuell schöpfen kann.

Bonn, im October 1884.

Eduard Strasburger.

Inhaltsübersicht.

Einleitung. Instrumente, Utensilien, Reagentien, Präparatenkästen

VI. VII VII

IX.

X.

XI

XI.

XIII.

XIV.

XV.

XVI.

XYIl.

XYVIil.

XIX.

xXX.

XXI.

XXI.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum.

Pensum:.

XXIII. Pensum.

XXIV. Pensum.

XXV. Pensum.

Gebrauch des Mikroskops, Bau der Stärke Klebermehl, fettes Oel, Herstellung von Dauerpräparaten, Gebrauch des einfachen Mikroskops .

Protoplasmaströmung, Zellkern, Zeichnen mit der Camera, Bestimmung der Vergrösserung

ee tohhoren! farbiger Zellsaft .

Gewebe, Wandverdickung, Reactionen auf Zn ker Inulin, Nitrate, Gerbstoff, Holzstoff

Dans Spaltöffnungen .

Epidermis, Haare, Schleim und Wachs Geschlossene, Oollaferale Gefässbündel

Offene, es Gefässbündel .

Bau des Coniferen - Stammes Br

Bau des Lindenstammes, bicollaterales Befässbindel der Cucurbitaceen, Siebröhren 2 Axiler Ges bandelerknder und ne sr wachsthum der Wurzel

Gefässbündel der Farne und en

Kork, Lenticellen Bau Alan Laub- und Elumenblätter, Gefässbündel endigungen Me ek ar Vegetationskegel dr aa

Vegetationskegel der Wurzel

Vegetativer Aufbau der Moose .

Vegetativer Aufbau der Pilze, Klechten Und den

Tinetionen des Zellinhalts .

Diatomeen, Protococeus, Hefe, llaken Spaltpilze. Gebrauch der Te faone Systeme Die Reproduction bei den Algen

Die Reproduction bei den Pilzen

Die Reproduction bei den Pilzen und Flechten Die Reproduction bei den Moosen

VoI

XXVI. Pensum.

XXVII. Pensum.

XXVIII. Pensum.

XXIX. Pensum.

XXX, Pensum.

XXXI. Pensum.

XXXI. Pensum.

Inhaltsübersicht.

Die Reproduction bei den Gefässkryptogamen Die Reproduction bei den Gymnospermen Das Androeceum bei den Angiospermen .

Das Gynaeceum bei den Angiospermen

Bau des Samens bei den Angiospermen .

Die Frucht der Angiospermen

Zell- und Kerntheilung

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