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Ethik, eine Untersuchung der Thatsachen und Gesetze des sittlichen Lebens

Wilhelm Max Wundt · 1886 · Scanned text

237,001 words · about 16 h 36 min to read

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About this book

Author
Wilhelm Max Wundt
Language
German
Published
1886
Length
237,001 words · about 16 h 36 min
Sections
3 reader sections
Text
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Rights
Public domain · PD-US by publication date

 

Contents (3)
  1. Vorwort about 5 min
  2. Inhalt about 5 min
  3. Einleitung about 16 h 26 min

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Vorwort

Das folgende Werk unternimmt es, die Probleme der Ethik in unmittelbarer Anlehnung an die Betrachtung der Thatsachen des sittlichen Lebens zu untersuchen. Der Verfasser hat dabei zunächst die Absicht verfolgt, den Weg auf dem er selbst zu den ethischen Fragen gekommen auch den Leser zu führen ; er ist aber ausserdem der Meinung, dass dieser Weg derjenige sei, auf welchem überhaupt eine empirische Begründung der Ethik gesucht werden müsse. An speculativen wie an psychologischen Bemühungen hat es ja auf diesem Gebiete nicht gemangelt, und ich bin gern bereit beiden ihre Berechtigung einzuräumen. Aber was die Metaphysik betrifft, so meine ich, es sei die Ethik, die zu den Fundamenten einer allgemeinen Weltanschauung die wichtigsten Grundsteine beizutragen habe, und eben desshalb sei es nicht erspriesslich, dies Verhältniss umzukehren und die Moralphilosophie ihrerseits auf Metaphysik zu gründen. Die Psychologie ist mir selbst eine so wichtige Vorschule und ein so unentbehrliches Hülfsmittel ethischer Untersuchungen gewesen, dass ich nicht begreife, wie man auf dasselbe verzichten mag. Doch die Bestrebungen dieser Richtung, die zumeist der Entwicklung des älteren Empirismus angehören, sind allzu sehr, wie ich glaube, in dem Gesichtskreis der Individualpsychologie befangen und in dieser wieder auf jener Reflexionsstüfe des gemeinen Bewusstseins stehen geblieben, welche unbedenklich eigene Ueberlegungen in die Thatsachen hinüberträgt. Als die eigentliche Vorhalle zur Ethik betrachte ich die Völkerpsychologie, der neben anderen Aufgaben insbesondere auch die zukommt, die Geschichte der Sitte und der sittlichen Vorstellungen unter psychologischen Gesichtspunkten zu behandeln.

IV

Vorwort.

Die aus diesen anthropologischen Studien entnommenen Anschauungen sind im wesentlichen unabhängig von den Ergebnissen der Kritik der seitherigen philosophischen Moralsysteme gewonnen worden. Aber diese Kritik hat doch so Vieles zur Befestigung und Vervollständigung meiner Ansichten beigetragen, dass ich vielleicht hoffen darf, die im zweiten Abschnitte enthaltenen Erörterungen möchten dem Leser dieses Werkes ähnliche Dienste leisten, wie sie das Studium der Geschichte der Ethik mir selber geleistet hat. Insbesondere die in Deutschland früher wenig bekannte, erst in neuerer Zeit sich einer regeren Theilnahme erfreuende englische Moralphilosophie ist auch mir äusserst werthvoll gewesen. — allerdings, wie ich bekennen muss, mehr in negativem als in positivem Sinne. Mit der individualistischen und utilitaristischen Richtung derselben befinde ich mich durchgehends im Widerstreit; aber ich verdanke die Erkenntniss der Unhaltbarkeit ihres Standpunktes nicht zum wenigsten dem Studium der englischen Utilitarier selbst. Wer die Rolle zu schätzen versteht, die in der Entwicklung der Wissenschaft die Geschichte des Irrthums sjrielt, der weiss, dass dieses Urtheil neben dem Tadel zugleich ein Lob in sich schliesst, welches dem Ruhm neu entdeckter Wahrheiten nicht viel nachsteht.

Indem ich hiernach die beiden ersten Abschnitte als einleitende und vorbereitende Untersuchungen betrachte, versteht es sich wohl von selbst, dass es ebenso wenig meine Absicht war eine eingehende Geschichte der Religion und der Sitte wie eine solche der Ethik zu schreiben. Dort handelte es sich allein darum den culturgeschichtlichen Stoff so weit vorzuführen, als es zur Gewinnung bestimmter ethischer Schlussfolgerungen nothwendig schien. Auch die Quellenangaben verfolgen daher nicht den Zweck ausführlicher Literaturnachweise, sondern sie wollen nur an den Stellen wo ich mir die ausführliche Erörterung der Thatsachen versagen musste den Leser auf die Hülfsmittel hinweisen, die er ergänzend zu Rathe ziehen kann. In der geschichtlichen Uebersicht der Ethik aber hielt ich es für das angemessenste die hauptsächlichsten Richtungen an hervorragenden Vertretern zu schildern, wobei zugleich der theoretische Gesichtspunkt allein massgebend war. Manches aus der Literatur der philosophischen und theologischen Ethik älterer und neuerer Zeit, dem ich in anderer, insbesondere in praktischer Beziehung sein volles Verdienst zuerkenne, ist darum unberücksichtigt geblieben.

Einige Leser werden vielleicht erstaunt sein zu finden, dass die An-

Vorwort.

V sichten, die im dritten Abschnitt dieses Werkes niedergelegt sind, wenn sie auch in gar Vielem von der Sittenlehre und Rechtsphilosophie eines Fichte und Hegel nicht minder wie von den Systemen eines Schleiermacher und Krause abweichen, doch der Ethik des auf Kant gefolgten speculativen Idealismus in gewissen Grundgedanken nahekommen. Aber auf die Gefahr hin dieses Befremden zu mehren will ich mit dem Bekenntniss nicht zurückhalten, dass nach meiner Ueberzeugung das Aehnliche was hier für die Ethik versucht wird in der nächsten Zukunft noch für andere Gebiete der Philosophie sich wiederholen wird. Gibt es doch einen Kreis von Anschauungen, der schon jetzt als hinreichend abgeschlossen gelten darf, um an ihm das Verh'ältniss der philosophischen Arbeit unserer Tage zu der den Anfang dieses Jahrhunderts beherrschenden Speculation ermessen zu können. Den Entwicklungsgedanken, der heute in alle biologischen Wissenschaften siegreich eingedrungen, hat zum ersten Mal in seiner umfassenden Bedeutung die Naturphilosophie Schelling's und seiner Schule zur Geltung gebracht. Aber auf wie anderem Grunde ruht heute dieser Gedanke als damals! Dort ein Gewebe phantastischer Ideen, durch eine allen Regeln des exacten Denkens widerstreitende Methode zusammengehalten, — hier eine Theorie, welche zwar mannigfacher und zum Theil unzureichender Hülfshypothesen nicht entbehrt, deren Basis, aber doch die Erfahrung bleibt. Nicht anders steht, wie ich meine, auch auf sonstigen Gebieten die heutige Wissenschaft zu der jener Zeit. Die Ideen der Romantik über Sprache, Mythus und Geschichte sind vergessen; ihre von einer spärlichen Kenntniss der Thatsachen getragenen Phantasien über die Cultur der Vergangenheit haben einer nüchterneren Prüfung Platz gemacht. Gleichwohl verdanken wir diesen Bestrebungen den Anstoss zu jenem congenialeren Eindringen in fremde Zeiten und Welten, für das dem Jahrhundert der Aufklärung fast völlig der Sinn mangelte. Aus dieser Erweiterung des Gesichtskreises aber ist jene universellere Auffassung des geistigen Lebens hervorgegangen, die, heute ein Gemeinbesitz aller Geisteswissenschaften, in dem auf Kant gefolgten philosophischen Idealismus zum ersten Mal ihren allgemeineren Ausdruck fand.

Auch bei der Beurtheilung philosophischer Lehren sollte man den bleibenden Inhalt von der vergänglichen Form zu scheiden wissen. Systeme, die dereinst eine tiefgehende Wirkung auf die Geister geübt, die aber, in einer bewegten Zeit des Uebergangs entsprungen, nun der Geschichte angehören, werden weder als blosse Hirngespinnste zu verurtheilen, noch

YJ Vorwort.

als unvergängliche Wahrheiten zu verehren sein. Hat jene Zeit in Vielem geirrt , so besitzt sie doch der heutigen Wissenschaft gegenüber die Bedeutung einer vorbereitenden Ideenentwicklung. Das unbrauchbare Gerüst der Systeme ist hinfällig geworden; aber die lebensfähigen Ideen haben — mag man sich auch des Zusammenhangs nicht mehr bewusst sein — überall in den Einzelwissenschaften Wurzel geschlagen. Die Philosophie wird der Rückwirkung dieser Entwicklung nicht sich entziehen können. Sie wird an den allgemeinen Anschauungen Vieles, in der einzelnen Ausführung Alles zu ändern haben, — aber es wird ihr doch die Aufgabe zufallen, diesmal geführt von den Einzelwissenschaften und ihnen selbst wiederum als Führerin dienend, die Arbeit zu vollenden, die dort ohne zureichende Hülfsmittel und mit verfehlten Methoden begonnen wurde. Leipzig, im Juli 1886.

W. Wundt.

Inhalt

Einleitung. Seite

3. Die Aufgaben der Ethik 13

Erster Abschnitt.

Die Thatsachen des sittlichen Lebens.

Erstes Capitel. Die Sprache und die sittlichen Vorstellungen.

1. Der Allgemeinbegriff des Sittlichen 15

a. Geschichte der Wörter: ethisch, moralisch, sittlich 15

b. Gut und Böse 18

2. Die Entwicklung der sittlichen Einzelbegriffe 22

a. Die Trennung der ethischen Begriffe von ihrem Substrat .... 22

b. Die Vertiefung der sittlichen Anschauungen 26

c. Die Allgemeingültigkeit der sittlichen Vorstellungen 31

Zweites Capitel. Die Religion und die Sittlichkeit.

1. Mythus und Religion 33

a. Die Religion 33

b. Die religiösen Bestandtheile des Mythus 38

c. Das Verhältniss des Religiösen zum Sittlichen im Mythus .... 43

d. Die unsittlichen Elemente des Mythus 45

e. Die psychologische Entwicklung des Mythus 50

2. Die Götter als sittliche Ideale 55

a. Der Ahnencultus 55

b. Der anthropomorphische Naturmythus 59

c. Der Heroencultus 63

d. Das Ideal der ethischen Religionen 68

3. Die Religion und die sittliche Weltordnung 70

a. Die Vorstellungen vom Leben nach dem Tode 70

b. Die Entwicklung der Vergeltungsvorstellungen in den Naturreligionen 74

c. Der Einfluss der Philosophie auf die Vergeltungsvorstellungen . . 79

d. Die Idee der sittlichen Weltordnung 82

e. Die Sittengesetze als religiöse Gebote 84

Drittes Capitel. Die Sitte und das sittliche Leben.

1. Die allgemeinen Eigenschaften der Sitte 88

a. Instinct und Sitte 88 yjjl Inhalt.

Seite

b. Der religiöse Ursprung der Sitte 93

c. Üie Zweckmetamorphosen der Sitte 97

d. Das Verhältniss der Sitte zum Recht und zur Sittlichkeit .... 106

e. Das Verhältniss der Sitte zur Gewohnheit und zum Brauche . . . 109

f. Die Systematik der Sitte 115

2. Die individuellen Lebensformen H°

a. Die Nahrung H8

b. Die Wohnung 123

c. Die Kleidung 12?

d. Die Arbeit 13*

3. Die Verkehrsformen 138

a. Der Arbeitsverkehr 138

b. Das Spiel . 145

c. Das gesittete Benehmen: die persönliche Haltung 150

d. Die Umgangsformen: der Gruss

e. Die ethische Bedeutung der Umgangsformen 155

4. Die Gesellschaftsformen 159

a. Die Familie und der Stammesverband 159

b. Mutter- und Vaterrecht 163

c. Die Familie als sittliche Lebensgemeinschaft 166

d. Die Entwicklung der Sympathie- und Pietätsgefühle 169

e. Der Staat und der Stammesverband 173

f. Die Entwicklung der Staatsformen 177

g. Die Gefühle der Volks- und Staatsgemeinschaft 180

h. Die Entstehung der Rechtsordnung 185

i. Die Strafgewalt des Staates 188

k. Die Entstehung neuer Rechtsgebiete 190

1. Die ethische Bedeutung der Rechtsordnung 192

5. Die humanen Lebensformen 195

a. Die allgemeine Entwicklung der Humanitätsgefühle 195

b. Die Freundschaft 197

c. Die Gastfreundschaft 199

d. Die Wohlthätigkeit 201

Viertes Capitel. Die Natur- und Culturbedingungen der sittlichen Entwicklung.

1. Der Mensch und die Natur 204

a. Die natürlichen Lebensbedingungen 204

b. Die allgemeine Entwicklung des Naturgefühls 207

c. Das mythologische Naturgefühl 211

d. Das ästhetische Naturgefühl 213

2. Die Cultur und die Sittlichkeit 217

a. Die Regelung der Besitzverhältnisse 217

b. Die Erfindung der Werkzeuge 219

c. Die Vervollkommnung der Verkehrsmittel 221

d. Die geistige Bildung 223

e. Die sittlichen Vortheile und Nachtheile der Cultur 225,

3. Allgemeine Ergebnisse 227

a. Die allgemeinen Elemente der Sittlichkeit .... .... 227

b. Die allgemeinen Gesetze der sittlichen Entwicklung 230

4. Das sittliche Leben und die ethische Wissenschaft 231

Inhalt. IX

Zweiter Abschnitt.

Die philosophischen Moralsysteme.

Erstes Capitel. Die antike Ethik. Seite

1. Die Anfänge der Ethik 234

a. Die vorsokratische Ethik 234

b. Sokrates und die Sokratischen Schulen 235

2. Plato und Aristoteles 239

a. Die Platonische Ethik 239

b. Die Aristotelische Ethik 245

3. Die Stoiker und Epikureer 250

a. Die Stoische Ethik 251

b. Die Epikureische Ethik 253

4. Uebergang in die christliche Ethik 255

Zweites Capitel. Die christliche Ethik.

2. Das Augustinische System 261

3. Die scholastische Ethik 262

4. Uebergang in die neuere philosophische Ethik 265

Drittes Capitel. Die neuere Ethik.

1. Die Entwicklung der empiristischen Moralphilosophie 267

a. Baco und Hobbes 267

b. John Locke und der Intellectualismus 272

c. Shaftesbury und die englische Verstandesmoral 279

d. David Hume und die schottische Gefühlsmoral 284

e. Die Ethik des französischen Materialismus 292

2. Die metaphysische Ethik des 17. und 18. Jahrhunderts 295

a. Descartes und der Cartesianismus 295 c. Leibniz 303

d. Wolff und die deutsche Aufklärung . 309

3. Die Ethik Kants und des speculativen Idealismus 311

a. Kant 311

b. Fichte 320

c. Hegel 323

d. Vermittelnde Richtungen zwischen Universalismus und Individualismus 326

4. Die neuere realistische Ethik 332

a. Herbart's praktische Philosophie 333

b. Bentham und der sociale Utilitarismus 336

c. Einfluss der Entwicklungslehre auf die utilitarische Ethik .... 342

d. Utilitarismus und Intuitionismus 348

Viertes Capitel. Allgemeine Kritik der Moralsysteme.

1. Classification der Moralsysteme 349

a. Allgemeine Gesichtspunkte der Classification 349

b. Eintheilung nach den Motiven 350

c. Eintheilung nach den Zwecken 352

2. Die autoritativen Moralsysteme 353

3. Die eudämonistischen Moralsj'steme 355

a. Der egoistische Utilitarismus 356

b. Der altruistische Utilitarismus 358

Inhalt.

Seite

4. Die evolutionistischen Moralsysteme 369

a. Der individuelle Evolutionismus 369

b. Der universelle Evolutionismus 370

Dritter Abschnitt.

Die Principien der Sittlichkeit.

Erstes Capitel. Der sittliche Wille.

L Wille und Bewusstsein 372

a. Der Thatbestand des Bewusstseins 372

b. Die Auffassung des Willens 374

c. Willensmotive und Willensursachen 376

d. Die Willensentwicklung: heterogenetische und autogenetische Willenstheorie 379

e. Die Formen der Willensthätigkeit 380

2. Individualwille und Gesammtwille 384

a. Das Ich und die Persönlichkeit 384

b. Das Verhältniss des Einzelnen zur Gesammtheit 386

c. Individualismus und Universalismus 387

d. Der ethische Atomismus und die psychologische Substanztheorie . 391

e. Individualwille und Gesammtwille im Lichte der Actualitätstheorie 393

3. Die Willensfreiheit 397

a. Die allgemeinen Merkmale der Freiheit 397

b. Die Causalität des Willens 398

c. Determinismus und Indeterminismus 400

d. Die geistige und die mechanische Causalität 402

e. Die Causalität des Charakters 411

4. Das Gewissen . 413

a. Die verschiedenen Auffassungen des Gewissens 413

b. Die Entstehung imperativer Motive 417

c. Die Imperative des Zwangs 419

d. Die Imperative der Freiheit 420

e. Die religiöse Form der sittlichen Imperative 423

Zweites Capitel. Die sittlichen Zwecke.

1. Die Hauptformen sittlicher Zwecke . 425

2. Die individuellen Zwecke . . . . 426

3. Die socialen Zwecke 428

4. Die humanen Zwecke 432

5. Die unsittlichen Zwecke 435

Drittes Capitel. Die sittlichen Motive.

1. Die Hauptformen sittlicher Motive 436

2. Die Wahrnehmungsmotive 437

3. Die Verstandesmotive 449

4. Die Vernunftmotive 444

5. Die unsittlichen Motive 447

a. Die allgemeinen Bedingungen des unsittlichen Wollens 447

b. Die individuellen Formen des Unsittlichen 450

c. Die Verkettung der unsittlichen Motive 453

d. Die Straftheorien 454

e. Das Wesen der Strafe 45g

Inhalt. XI

Viertes Capitel. Die sittlichen Normen. Seite

1. Allgemeine Bedeutung und Eintheilung der sittlichen Normen . . . 462

a. Grundnormen und abgeleitete Normen 462

b. Gebietende und verbietende Normen 464

c. Der Conflict der Normen 467

d. Das Verhältniss der sittlichen Normen zu den Pflicht- und Tugendbegriffen 472

e. Allgemeine Eintheilung der sittlichen Normen 477

2. Die individuellen Normen 478

3. Die socialen Normen 480

4. Die humanen Normen 482

5. Die Rechtsnormen 484

a. Die naturrechtliche und die historische Rechtstheorie 484

b. Die Schutz- und Zwangstheorie 490

c. Das subjective Recht 494

d. Das objective Recht 496

e. Allgemeine Begriffsbestimmung des Rechts 497

f. Die Gerechtigkeit 499

g. Hauptnormen und Hülfsnormen des Rechts 502

h. Grundnormen des Rechts 505

6. Die Normen und die sittlichen Lebensgebiete 509

Vierter Abschnitt.

Die sittlichen Lebensgebiete.

Erstes Capitel. Die einzelne Persönlichkeit.

1. Der Besitz 511

2. Der Beruf 514

3. Die bürgerliche Stellung 518

Zweites Capitel. Die Gesellschaft.

1. Die Familie 529

4. Die Gemeinde 548

Drittes Capitel. Der Staat.

1. Der Staat als Besitz- und Wirthschaftsgemeinschaft 549

2. Der Staat als Rechtsgemeinschaft 553

3. Der Staat als Gesellschaftseinheit 559

4. Der Staat als Bildungsgemeinschaft 561

Viertes Capitel. Die Menschheit.

1. Der wirthschaftliche Völkerverkehr . 565

3. Der Verband der Culturstaaten 571

4. Das geistige Gesammtieben der Menschheit 572

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