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Koordination und Kompromiss in föderalen Bildungssystemen

Sandra Hafner · 2022

125,452 words · about 8 h 47 min to read

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Licence: CC BY 4.0 · repository export licence (OAPEN) · Hafner, Sandra (2022), Koordination und Kompromiss in föderalen Bildungssystemen, Springer Fachmedien Wiesbaden - licensed CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/)

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About this book

Author
Sandra Hafner
Language
German
Published
2022
Length
125,452 words · about 8 h 47 min
Sections
3 reader sections
Text
Digital text
Rights
CC BY 4.0 · repository export licence (OAPEN)

 

Contents (3)
  1. Front matter about 3 min
  2. Vorwort about 13 min
  3. Einleitung about 8 h 31 min

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Front matter

Sandra Hafner

Koordination

und Kompromiss in föderalen Bildungssystemen

Vorwort

Vertreter der deutschsprachigen Bildungswissenschaften haben sich in den letzten Jahren vermehrt auf den aus der neueren französischen Soziologie stammenden Forschungsansatz der Soziologie der Konventionen bezogen. Dabei haben sie sich in kritischer Weise Fragen gewidmet, die bereits Emile Durkheim vor rund einem Jahrhundert mit Blick auf das System von Bildung und Erziehung aufgeworfen hatte, diese jedoch mit einem verstärkt pragmatischen Zugang erforscht. Dabei wird die menschliche Handlungskoordination und deren Bewährung in Situationen der Ungewissheit ins Zentrum gestellt. Diese stützt sich auf unterschiedliche Handlungslogiken, die durch Pluralität gekennzeichnet sind, was Aushandlungen über deren Gerechtigkeit und Gültigkeit zur Folge hat. Orientierungen, Evaluationen und Entscheidungen in der Handlungskoordination werden mittels Verankerungen in der sozio-materiellen Umwelt stabilisiert.

Studien, die sich hier verorten lassen, werden durch folgende Fragen gerahmt: Welche unterschiedlichen Formen und Qualitäten von Erziehung und Bildung braucht die moderne, demokratische und arbeitsteilige Gesellschaft, in welchen Situationen sind diese umkämpft, und wann dienen sie (nicht) einem gesellschaftlichen Gemeinwohl? Welche gemeinsame Grundlage an Solidarität und Moral muss Schule angesichts der heterogenen und ungleichen Lebensverhältnisse bei allen Gesellschaftsmitgliedern garantieren, um den Zusammenhalt und die Reproduktion der Gesellschaft zu gewährleisten? Wo führen die Strukturen, pädagogischen Normen und Klassifikationen zu Ausschluss, Versagen und Entfremdung? Wie entwickeln sich die schulischen Institutionen in Verbindung und Abhängigkeit zu anderen gesellschaftlichen Institutionen? Wie rechtfertigen sie ihre Strukturen, Ziele und Praktiken, und welchen Erwartungen und Kritiken ist ihre Institutionalisierung ausgesetzt?

VI Vorwort

In ihrer Dissertation «Koordination und Kompromiss in föderalen Bildungssystemen. Umkämpfte Institutionalisierung eines neuen Zugangswegs zur Lehrpersonenbildung» nimmt Sandra Hafner diese Perspektiven auf, indem sie die Spannungsfelder und Konflikte um die Etablierung eines neuen Bildungsweges, der auf die hochschulische Ausbildung von Lehrpersonen vorbereitet, untersucht. Die Arbeit vergleicht zwei funktional äquivalente Zugangswege auf der Sekundarstufe II des Schweizer Bildungssystems, die zur Ausbildung von Primarlehrpersonen führen — die Fachmittelschule und das Gymnasium. Ausgangspunkt der Untersuchung ist der Umstand, dass der Weg über das Gymnasium in den letzten Jahren keinen Beitrag zum Wachstum der Anzahl Lehramtsstudierender geleistet hat, obwohl ein gymnasialer Abschluss im Zuge der hochschulischen Transformation der Lehrpersonenbildung zu Beginn des neuen Jahrtausends als «Königsweg» definiert worden war. Die Fachmittelschule dagegen, welche als neuer Zugangsweg höchst umstritten war, ist heute eine bedeutende Zubringerin zur Ausbildung von Primarlehrpersonen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Behebung des Fachkräftemangels in Unterrichtsberufen. Vor diesem Hintergrund setzt sich die Untersuchung das Ziel, die unterschiedliche Bedeutung der Fachmittelschule sowie des Gymnasiums als Zugangswege zur Ausbildung von Lehrpersonen der Primarstufe zu erklären.

Sandra Hafner entfaltet in ihrer Untersuchung die vielfältigen Möglichkeiten des Forschungsansatzes der Soziologie der Konventionen. Mittels der Verbindung verschiedener Datenquellen (historische und aktuelle Dokumente, Interviews, Fotos, Beobachtungen von Unterricht) demonstriert die Autorin auf eindrückliche Art und Weise, wie das konventionentheoretische Instrumentarium für die Analyse der konflikthaften Entwicklung von Bildungsinstitutionen im gesellschaftlichen Kontext, der Wertigkeiten unterschiedlicher Formen von Bildung und deren Beitrag zur Funktionalität und Kohäsion von Gesellschaft erkenntnisgenerierend eingesetzt werden kann. Die Autorin schildert zum einen in einer historischen Perspektive entlang von verschiedenen Stationen, über welche bildungspolitischen Aushandlungen und Kompromisse im föderalen System sich die zuvor marginalisierte und bildungspolitisch immer wieder infrage gestellte Fachmittelschule zu einer zentralen Zubringerin zur Lehrpersonenbildung gewandelt hat und heute gleichberechtigt neben dem traditionellen Zugangsweg des Gymnasiums institutionalisiert ist. Zum anderen analysiert und vergleicht sie die beiden Bildungswege entlang ihres schulisch-pädagogischen Dispositivs — den Bildungszielen, Bildungsinhalten, Wissensformen, Strategien der Wissensvermittlung, Lehrpersonen und Schüler*innen und deren pädagogischen Beziehungen — und bezieht dabei materielle wie immaterielle Forminvestitionen mit ein. Diese

Vorwort VII

Ergebnisse machen verstehbar, welche Berufsinteressen von den beiden Bildungswegen befördert werden, und welch unterschiedliches und ungleiches Potenzial sie besitzen, junge Menschen für Lehrberufe zu gewinnen.

Bildungsinstitutionen sind von nationalen und historischen Kontexten geprägt. Die Wurzeln, die Akteure, die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse unterscheiden sich. Bildungswissenschaftliche Analysen sind deshalb immer spezifisch an diese jeweiligen Kontexte gebunden. Die Untersuchung von Sandra Hafner geht jedoch über dieses Partikuläre und Spezifische hinaus. Mit ihren innovativen Analysen verweist sie auf das grosse Potenzial des konventionentheoretischen Rahmens, Prozesse der Harmonisierung und Standardisierung von Bildung bei gleichzeitiger Bewahrung von regionalen Idiosynkrasien auch in anderen, insbesondere föderalistisch organisierten Ländern, und für andere Bildungsinstitutionen erkenntnisgenerierend zu konzipieren und zu erforschen. Im Weiteren zeigt die Studie auf, wie in der Perspektive der Governance von Bildung u. a. Fragen wie jene der Mächtigkeit von Akteuren und deren Durchsetzungsmechanismen, die Bedeutung von (sich wandelnden) Motiven und Handlungsstrategien in der Handlungskoordination oder unintendierte Ergebnisse mit Hilfe der Soziologie der Konventionen analytisch-konzeptionell erklärt werden können.

Sandra Hafner leistet mit ihrer Studie zur Institutionalisierung und Profilierung eines neuen Bildungsweges einen hervorragenden Beitrag zur Weiterentwicklung bestehender Ansätze der Schulkultur- und Sozialisationsforschung sowie der Lehrpersonenbildung. Die Autorin konzipiert Schulkultur als schulisches Dispositiv, das mit Institutionen, Praktiken, Objekten, kognitiven Formaten, Koordinationserfordernissen etc. ausgestattet ist und von allen Akteuren mittels (De-)Valorisierungsakten mitkonstruiert wird. Der auf Bourdieu basierende Schulkulturansatz wird damit kritisch erweitert, da durch die Kompetenz und Fähigkeit der verschiedenen Akteure, neue Wertigkeiten einzubringen und bisherige zurückzuweisen, die Dynamik der sozialen Reproduktion gebrochen wird. Die theoriebasierten Ergebnisse sind im Weiteren für die institutionenbezogene Sozialisationsforschung von Interesse. Schulische Charakteristika sind den Schultypen nicht inhärent. Sie sind nicht einfach schon immer da und ‘wirken’ auf die Sozialisation der Jugendlichen ein, sondern sie werden immer auch durch Praktiken der Aneignung, Zuschreibung, Kritik und Bewertung der verschiedenen Akteure stabilisiert oder transformiert.

Insbesondere auch für die Forschung zur Lehrpersonenbildung ist die Analyse der unterschiedlichen Profile verschiedener Zugangswege von Interesse, da der Lehrberuf selbst gesellschaftlichen (Ab-)Wertungen unterliegt und mit

VIII Vorwort

Nachwuchsproblemen zu kämpfen hat. Es ist deshalb für die Zukunft der Gesellschaft von grösster Wichtigkeit, wie Jugendliche mit Ambitionen und Qualitäten für den Lehrerberuf biografisch frühzeitig rekrutiert, sozialisiert und für die Berufsausbildung auf Tertiärstufe vorbereitet werden können.

In diesem Sinne bietet die vorliegende Studie spannendes und überzeugendes Material für die im Band «Bildung und Konventionen» (Leemann und Imdorf 2019) in dieser Buchreihe vorgeschlagenen Dimensionen von Konventionen als Rechtfertigungsordnungen, Handlungslogiken und Wertigkeitsordnungen zur Analyse der von Émile Durkheim aufgeworfenen Fragen des Beitrags von Schule, Bildung und Erziehung zum Gemeinwohl von Gesellschaft.

Basel-Muttenz Regula Julia Leemann Hannover Christian Imdorf im November 2021

Vorwort und Dank

Die vorliegende Studie ist die überarbeitete Version der 2020 an der Universität Basel (Schweiz) eingereichten Dissertation mit dem Titel «Zugangswege zur Primarlehrer/innenbildung in der Schweiz. Eine konventionensoziologische Analyse zur Bedeutung von Fachmittelschule und Gymnasium». Sie entstand im Rahmen des vom SNF geförderten Forschungsprojekts «Die Fachmittel- /Fachmaturitätsschule (FMS) als eigenständiger Bildungsweg neben Berufsbildung und Gymnasium — Prozesse und Ergebnisse ihrer Positionierung und Profilierung», welches von Regula Julia Leemann und Christian Imdorf geleitet wurde.' Dem SNF sei für die finanzielle Unterstützung und der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz sowohl für die finanzielle als auch institutionelle Unterstützung und die fördernden Arbeitsbedingungen gedankt.

Das Gelingen der vorliegenden Studie wäre kaum möglich gewesen ohne ein Netz an Personen, die meiner Arbeit wohlgesonnen waren. An erster Stelle danke ich Regula Julia Leemann (Erstgutachterin der Dissertation, PH FHNW) und Christian Imdorf (Zweitgutachter der Dissertation, Universität Hannover) für die fachlich sowie menschlich enorm wertvolle Unterstützung und Betreuung, den stetigen Rückhalt, die konstante Ermutigung sowie das Vertrauen in meine Arbeit. Manfred Max Bergman (Universität Basel) danke ich für die Übernahme des Drittgutachtens.

Großer Dank geht ebenso an Rainer Diaz-Bone und Lisa Knoll für die wertvollen Überarbeitungshinweise und die Möglichkeit, diese Studie im Rahmen der Buchreihe «Soziologie der Konventionen» veröffentlichen zu dürfen.

l SNF-Projekt Nr. 100019_162987/1, Laufzeit: 01.03.2016-31.08.2019. Hauptgesuchstellerin: Prof. Dr. Regula Julia Leemann, Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (PH FHNW), Basel-Muttenz. Mitgesuchsteller: Prof Dr. Christian Imdorf, Universität Hannover. Link: http://www.bildungssoziologie.ch/forschung/fachmittelschulen/.

x Vorwort und Dank

Meine Doktorschwester Raffaella Esposito wurde im Verlauf der Dissertationszeit von der Projektmitarbeiterin zur eingeschworenen Vertrauten, die sowohl menschlich als auch fachlich von unschätzbarem Wert war. Mit ihrem beherzten Vorgehen hat sie mich so manches Mal mitgerissen und war durch alle Höhen und Tiefen eine wunderbare Weggefährtin. Grazie mille, cara!

Ebenso danke ich dem Team Bildungssoziologie der PH n/w. Das stetige Interesse und die Ermutigung, die fachlichen Inputs, kritischen Nachfragen und persönlichen Gespräche haben einiges zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen. Spezieller Dank geht an Bettina Weller und Andrea Fischer. Andrea Pfeifer Brändli danke ich für die kompetente, stets zeitnahe Analyse der Bildungsverlaufsdaten und das sorgfältige Gegenlesen des entsprechenden Kapitels.

Ein Erhebungsdesign kann noch so durchdacht sein — es ist wertlos ohne Forschungsteilnehmende. Ich danke allen Expertinnen und Experten, Schulleitungen, Lehrpersonen, Jugendlichen und PH-Vertretungen für die bereitwillige Teilnahme an meiner Studie. Insbesondere den Schulleitungen bin ich zu großem Dank verpflichtet für ihr großes Engagement und die Rekrutierung von Lehrpersonen für Interviews und Unterrichtsbeobachtungen. Den beteiligten Lehrpersonen danke ich von Herzen, dass sie mir die Türen zu ihrem Unterricht geöffnet, ihre Perspektiven mit mir geteilt und mir Einblicke ermöglicht haben, die nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Ebenso danke ich Herrn Martin Leuenberger, der sich als wertvolle Ansprechperson innerhalb des EDK-Generalsekretariats für unser SNF-Projekt eingesetzt und uns entsprechende Datenzugänge ermöglicht hat.

Ein besonderer Dank geht an meine Freund*innen und Familie. Auch in schwierigen Phasen haben sie meine Entscheidung zur Promotion kein einziges Mal hinterfragt, sondern mich stets bedingungslos unterstützt und mir den Rücken gestärkt. Ein ganz spezieller Dank geht an Dorothee Soboll, Maëlle Mühlethaler, Ursina Burnette, Gabi Hafner-Engler, Susanne Morgenthaler-Känel und Gian-Luca Bisaz. Danke!

Im Verlauf meiner Recherchen bin ich auf unzählige Akteur*innen gestoßen, die sich in der Vergangenheit oder Gegenwart unerschütterlich für eine qualitativ hochwertige Ausbildung von Jugendlichen und von Lehrpersonen eingesetzt haben, oder es noch immer tun. Ihnen widme ich meine Arbeit — ganz unabhängig davon, auf welche Konventionen sie sich bei ihren Bestrebungen stützen.

Basel Sandra Hafner im Juli 2021

Inhaltsverzeichnis

L Enkitine rn na LI ABl tee eine 1.2. Forschungsziel und Fragestellungen res 1.3 Theeretischer Rahmen und Methoden „.asuuu.usnuu0e0cde ne 14 Zentrale empirische Ergebnisse siirricrisirisisreriieiisiira 1,3 Zentrale theoretische Ergebisse: uaunssas asien 1.6 Zaun Aufbau dieses Buchs van ana ea

2 Gymnasium und FMS als Zubringer zur 2.1 Zugang zur Ausbildung von Primarlehrpersonen in der

SEHWEIT. teen 2.2 Zugang zur Ausbildung von Primarlehrpersonen aus historischer PErspektine: sisspristrreieri aan 2.2.1 Das Gymnasium als Königsweg im Kontext der 2.2.2 Die Diplom- oder Fachmittelschule als Zubringerin zur Lebipersmenbildine rennen arena 2.3 Gymnasium und FMS Pädagogik: Merkmale und lüstitutionelle Bekwerle un. usa ikea 2.3.1 Der Weg über das musisch-pädagogische timastalptanl variieren 2.3.3 Sprachregionale Unterschiede bezüglich FMS und ONDAS ineeiieo aE EES RRIARI E LERNA

XI

XII Inhaltsverzeichnis

2.4 Einflussgrößen auf die Studienwahl PH und die Berufswahl

IB 1 04275 ENE EEE TE ENGER LENTEERUTIEIGEREN PETE > 2.4.1 Motive, die zur Wahl e eines PH- Seh führen sposte M0

3 Theoretischer Rahmen: Eine konventionentheoretische Perspektive auf bildungspolitische Handlungskoordination 3.1 Analyse von eier in föderalistischen Systemen: Educational

Governance-Forschung. serrerisciersiterers DEREDEN TIRES 55 3.2 Analyse von schulischen Chitika: Semule DANS 2er 59 3.3 Die Économie des Conventions (EC) als gemeinsamer iheoretischer Rahmen 2.2.2222 rrinte es 63 3.3.2 Konventionen und Situationen .<rsissirissersrisrssis 68 3.3.3 Plurale Rechtfertigungs- und Wertigkeitsordnungen 334 Konventionen als Welten u... u. en 75 Jas QUjekte, Dispositive und Fomimestitogek EEE -AF 3.4 SR Einbettung des Erkenntnisinteresses und Arbeitehypothesehn sincsaunsiissseeiaintarietaksahh een 91 4.1 Theoretische Prämissen und methodologische KEN ee N 4.2. Fore hnede „uruatansanistes arte 103

4.2.1 Rekonstruktion eines Institutionalisierungsprozesses .... 105 4.2.2 Quantitative Analysen zu den PRONS indie Tertiärstufe ccciricritsecriseisssceri kasaden a 9 4.2.3 Charakteristika der FMS Planer and det musisch-pädagogischen Gymnasialprofils:

Inhaltsverzeichnis

S

434A Unterrichtsbeobachtungen sicrisisrisierecereireisss pës 4.4.1 Methodologische Ferlihalegungen EIER T E ETENE T 4.4.2. Theoretisches Kodieren u... un.

Die Institutionalisierung der FMS Pädagogik - ein 5.1 Steuerung und Koordination der een i im 5.1.1 Kantonale Hoheit, traditionelle Zugänge, Praxisorientierung und Charakterbildung — die 5.1.2 Die EDK als Gremium des kooperativen Föderalismus für das staatsbürgerliche Anliegen des Allgerneinitiereses ae ierastashlahskt 5.1.3 Standardisierung, Professionalisierung und Wissenschaftlichkeit für «Morgen» — industrielle Wertigkeiten im Aufwind serrsirerciessisirerersireri 5.1.4 Tertiarisierung der nes ab 1990 . 5.2 Kritischer Moment I: PH-Anerkennungsreglement

Vorschul- und Primassile (u: eussieseeke eeen 5.2.1 Vorarbeiten und Yaschmlasengeit EEE Fe 5.2.2 Die Koordinationssituation der 323 Zeischenlsitl see TA 5.3 Kritischer Moment II: Die Einführung ma Profils ins de Fachmatwiität Pädagogik u: uss00s0 ner 000R 00H 0H 04 Biere 5.3.1 Einführung des Profils Erziehung‘ un g Fachmaart ass EEE 5.3.2 Die Koordinationssituation der De SZBISchenlaät. N 44er ea 5.4 Kritischer Moment III: PH- Anerkennungsreglement reyisited: können oder müssen? u. u ui es ae TR

5.4.1 Aufbau der Pädagogischen Hochschulen oni

XIV Inhaltsverzeichnis

5.4.2 Regelung der Zulassung zu den PH für Personen ohne gymnasiale Maturität — Überarbeitung des PH-Anerkennungsreglements „ne 5.4.3 Die Koordinationssituation der EDK-Plenarversammlungen 2005: Stufendifferenzierung und Überarbeitung 344. Zwischentazit M cicresirerotecnrisidnai in TE S3 Weitere Eritwicklüngen: za. datti DEDERE EESE EA 5.6 Fazit: Die Institutionalisierung der FMS Pädagogik aus konventionentheoretischer Perspektive <riirriossrsrisisesivri

6 Die Bedeutung der FMS und des Gymnasiums als PH-Zubringer: Bildungsverläufe und Zusammensetzung der

6.1 Studierende des FE tea Primarstufe ach Zulassungsausweiß a essen ea Kanes TP

6.2 Bildungsverläufe und Übertrittsquoten in die Tertiärstufe 6.2.1 FMS und Gymnasium als Zubringerschulen zur Primarlehrpersonenbildung ag 6.2.2 Übertrittsquoten aus dem PEN FMS. “Profil in die Tertiärstufe +. 4. .+.+. ee ae 6.2.3 Übertrittsquoten aus dem musisch- Tabga 6.2.4 Fazit: Eintritte in die Primarlehrpersonenbildung von Absolvierenden der FMS Pädagogik und des musisch-pädagogischen Gymnasialprofils im e WERNER EE EE E TONER

7 Charakteristika und Spezifika der FMS Pädagogik und des musisch-pädagogischen PAE schulische 7.1 Beschreibung der kantonalen Fälle ERTOTERRTTURTTENTR NT 7.1.1 Fall A: Ein kleiner t Sesminackinton mit traditioneller

Lehrpersonen bildung g 7.1.3 Fall C: Ein französischsprachiger Kanion wiit früh

185 187

Inhaltsverzeichnis

7.4

Ta

7.6

7.2.1 Die Bildungsziele der FMS Pädagogik: er auf die PH und den Primarlehrberuf . SEE 7.2.2 Die Beziehung zwischen FMS Padok Pr Abnehmerinstitution PH: Von enger Verzahnung bis bober KösiBlEnz ae kein 7.2.3 Bildungsziele des Gymnasiums: Musische Allgemeinbildung und Kreativität als Universitäts-, 7.2.4 Die Beziehung des musisch-pädagogischen Bildungsinhalte und Wissensformen: Vom nützlichen Wissen zum Wissenskanel „users ner TS 7.3.1 FMS: Nützliches Wissen für Studium, Bemi mg

P ETE E A E E E E E A T

7.3.2 Formate der Bildung ı an e- FMS: de Berufsfeldpraktikum und die Fachmaturität re eint E EAEE EU EEIEIEE PEORIEN EAE EA 7.3.3 Gymnasium: Disziplinärer Wissenskanon, 7.4.1 Die Vermittlung von Wissen in der FMS Pädagogik .... 7.4.2 Die Vermittlung von Wissen im Leidenschaftliche Pädagog*innen vs. leidenschaftliche 7.5.1 Schüler*innen der FMS Pädagogik E E T N 7.5.2 Schüler*innen des musisch-pädagogischen Gyinnasialptonls: zu:uäsusu ss ikiii itsik rarik tnik

Zur Bedeutung der FMS Pädagogik und des musisch-pädagogischen Gymnasialprofils für die Primarlehrpersonenbildung: fallübergreifende Interpretation und Schlnssfolgenine sssiciviiritepis Kin inaa ERAN ERRAR

8.1 Zusammenfassung und Takseireiatloh der Togia ETETETT 8.1.1 Die Institutionalisierung der FMS Pädagogik - ein urıkämpiier Prozess au

XV al

254 264 270 270 xVI

8.3

81:2

8.2.1

82.2

8.2.3

Inhaltsverzeichnis

Die Bedeutung der FMS Pädagogik und des musisch-pädagogischen Gymnasialprofils für die Primarlehrpersonenbildung aus quantitativer

Pesch uses irre

Die Bedeutung der FMS Pädagogik und des musisch-pädagogischen Gymnasialprofils aus

Empirische Reflexion: Einordnung in die

SMJESE au user

Theoretische Reflexionen: Eine konventionentheoretische Perspektive auf bildungspolitische Handlungskoordination und

Wissenschaftliche Relevanz, praktische Implikationen und

Ausblick

Inhaltsübersicht

T Enen naher

2 Gymnasium und FMS als Zubringer zur

3 Theoretischer Rahmen: Eine konventionentheoretische Perspektive auf bildungspolitische Handlungskoordination ne Schalkuliur 3:3. ee

5 Die Institutionalisierung der FMS Pädagogik - ein umkämpften Prozess 42420524: 0 Rear

6 Die Bedeutung der FMS und des Gymnasiums als PH-Zubringer: Bildungsverläufe und Zusammensetzung der

7 Charakteristika und Spezifika der FMS Pädagogik und des musisch-pädagogischen Gymnasialprofils: schulische

8 Diskussion und Fazit u... a kikan peT ERIKA EE ARRA

55 99

XVII

Abbildungsverzeichnis

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

2.1 4.1 5.1 6.1 62 63

6.4

6.5

6.6

6.7

PH-Anerkennungsreglement Vorschul- und Primarstufe

1999, Zulassungsvoraussezungen srrrresenrspiorri oret Entwicklung PH-Studierende Primarstufe nach PH-Studierende Primarstufe nach Zulassungsausweis,

EN NER SINE ea PH-Studierende Primarstufe 2019 nach PH und

Pas meS NAE ehesten Gesamtschweiz: Bildungsverläufe der Absolvierenden

eines pädagogischen FMS-Profils innerhalb von 54 Monaten nach Erwerb eines Fachmittelschulausweises

R e e arena ae Französischsprachige Schweiz: Bildungsverläufe der Absolvierenden eines pädagogischen FMS-Profils

innerhalb von 54 Monaten nach Erwerb eines Deutschsprachige Schweiz: Bildungsverläufe der Absolvierenden eines pädagogischen FMS-Profils

innerhalb von 54 Monaten nach Erwerb eines Gesamtschweiz: Bildungsverläufe der Absolvierenden

des musisch-pädagogischen Gymnasialprofils innerhalb

von 54 Monaten nach Erwerb einer gymnasialen

Matonat im Jahr 2012 guitar

XIX

XX

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

Abb.

6.8

6.9 ll

Abbildungsverzeichnis

Französischsprachige Schweiz: Bildungsverläufe

der Absolvierenden des musisch-pädagogischen

Gymnasialprofils innerhalb von 54 Monaten nach

Deutschsprachige Schweiz: Bildungsverläufe

der Absolvierenden des musisch-pädagogischen

Gymnasialprofils innerhalb von 54 Monaten nach

Wandtafeleintrag Zivilcourage Psychologieunterricht

FMS FE A ee ser 2A9 Disziplinärer Wissenskanon formatiert in Esiklaniin, Gymnasium A rn 266 Modellvergleich Vygotskij und Piaget SF PPP

anna Bei t hE tapi 269 Schüler*innen des FMS-Profils Pädagogik/Kunst im

BA s-Lintermielt 4.240022 RR as 276 Ausgaben des Wörterbuchs "le petit robert", SF PP

Finale een 293

Wörterbücher auf den Pulten im Unterricht SF PP ING een 294

Tabellenverzeichnis

Tab. 2.1 Angebot Studiengänge Primarstufe an PH in der Schweiz ... 18 Tab. 2.2 Anzahl Gymnasien mit Angebot musisch-pädagogischer

Schwerpunktfächer, 2000 vs: 2013 ses 28 Tab. 31 Kurzübersicht Konventionen un esiensenna 69 Tab. 4.2 _Datengrundlage Institutionalisierungsprozess FMS

EAdaScalE near ec 109 Tab. 4.3 Fallauswahl Case Study Design :isrissriissiirsisisrissa 114 Tab.44 Eirhebungsdesign Fallstudien u. u0n 000000000000 116 Tab. 6.1 Veränderung Anteil PH-Studierender Primarstufe mit

Fachmatuntät 2015-2019 en a 201

Tab. 6.2 Eintritte und Übertrittsquoten der Absolvierenden der Sekundarstufe II (2012) innerhalb von 54 Monaten in die Primarlehrpersonenbildung (2016) nach Abschluss auf

Tab. 6.3 Übertrittsquoten Absolvierende eines pädagogischen FMS-Pronls, Proz: ssssesriesaehiadadtidis iri EES 212

Tab. 6.4 Eintritte und Übertrittsquoten in die Primarlehrpersonenbildung 2012-2016 der Grundgesamtheit sowie der Absolvierenden der pädagogischen Profile nach Abschluss der Sekundarstufe

XXI

XXII

Tab. A.1

Tab. A.2

Tabellenverzeichnis

Eintritt der Absolvierenden der Sekundarstufe II (2012) innerhalb von 54 Monaten in die Lehrpersonenbildung

Abkürzungsverzeichnis und Glossar

BFS Bundesamt für Statistik

DMS Diplommittelschule (Vorgängerinstitution der Fachmittelschule)

EDK Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren

EFZ Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis

FMP Fachmaturität Pädagogik

FMS Fachmittelschule

FMS Pädagogik Fachmittelschule mit Profil Pädagogik und ggf. Fachmaturität Pädagogik

LB, LLB Lehrpersonenbildung; Lehrerinnen- und

Lehrerbildung (veralteter Begriff, der in der referenzierten Literatur teilweise noch genutzt wird) Lehre/Berufslehre Betrieblich organisierte berufliche Grundbildung im dualen System Musisch-pädagogisches Sammelbegriff für die gymnasialen

Gymnasialprofil Schwerpunktfächer Musik, Bildnerisches Gestalten und Philosophie/Psychologie/Pädagogik Obligatorische & Die obligatorische Schulzeit respektive nachobligatorische Pflichtschulzeit oder «Volksschule» umfasst in der Schulzeit Schweiz die Primarstufe sowie die Sekundarstufe I. (Sekundarstufe ID) Als nachobligatorische Schulstufe resp. Sekundarstufe

II werden berufsbildende (Berufsausbildungen) oder allgemeinbildende Bildungsgänge im Anschluss an diese obligatorische Schulzeit bezeichnet (ISCED Level 3)

XXIII

XXIV

Abkürzungsverzeichnis und Glossar

PH PPP Primarstufe

Sekundarstufe I

Stufendifferenzierung

Pädagogische Hochschule

Schwerpunktfach Philosophie/Pädagogik/Psychologie Schuljahre 1-8 inklusive zwei Jahre Vorschulstufe/Kindergarten/Eingangsstufe (ISCED 2011 Levels 02 und 1)

Letzte drei Jahre der obligatorischen Schulpflicht im Anschluss an die Primarstufe (ISCED 2011 Level 2, inklusive prägymnasialer Leistungszug); Deutschland: Haupt- und Realschule oder Gymnasium bis Klasse 9 oder 10; Österreich: Sekundarbildung Unterstufe Unterschiedliche Zulassungsbedingungen in die Ausbildung von Lehrpersonen je nach Zielstufe, auf der unterrichtet wird

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