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Kulturgeschichte der Nutzpflanzen, Band IV, 1. Hälfte

Reinhardt, Ludwig · Public domain text

263,235 words · about 18 h 26 min to read

About this edition

The text of Kulturgeschichte der Nutzpflanzen, Band IV, 1. Hälfte comes from Project Gutenberg e-text #61775. It is public domain in the United States. Project Gutenberg’s header and license text are removed, and RedLectern sets the text out for reading on screen; no words of the book are rewritten or summarized. More formats (EPUB, Kindle) · How RedLectern is built

This text-only edition leaves out 143 illustrations. See the illustrated edition at Project Gutenberg.

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About this book

Author
Ludwig Reinhardt (1864–1921)
Language
German
Subjects
Plants, Cultivated, Botany, Economic
Length
263,235 words · about 18 h 26 min
Sections
19 reader sections · Table of contents
Contents (19)
  1. Opening about 5 min
  2. I. Die Getreidearten about 36 min
  3. II. Die Getreidearten about 38 min
  4. III. Die Getreidearten about 29 min
  5. IV. Die Fruchtbäume about 2 h 8 min
  6. V. Die Fruchtbäume about 2 h 5 min
  7. VI. Die Agrumen about 29 min
  8. VII. Die Gemüsearten about 2 h 25 min
  9. VIII. Eßbare Knollengewächse about 1 h 14 min
  10. IX. Die Ölgewächse about 53 min
  11. X. Der Zucker about 25 min
  12. XI. Der Kaffee about 32 min
  13. XII. Der Tee about 37 min
  14. XIII. Der Kakao about 24 min
  15. XIV. Die Gewürze about 1 h 58 min
  16. XV about 1 h 16 min
  17. XVI about 26 min
  18. XVII. Der Tabak about 26 min
  19. XVIII. Die Gärungserreger about 1 h 22 min

The opening of I. Die Getreidearten

Der Weizen und seine Abarten.

Die ältesten vom Menschen in Kultur genommenen Nutzpflanzen sind, soweit wir dies heute zu beurteilen vermögen, +Weizen+ und +Gerste+, die irgendwo in Vorder- oder Mittelasien, von fürsorgenden Frauen gesammelt und gehegt, später auch angepflanzt, mit der Zeit durch fortgesetzte Auslese zu Spendern besonders großer, mehlreicher Körnerfrüchte gediehen. Diese wurden nicht nur ihnen und ihren Kindern, sondern auch den zunächst ausschließlich von der Jagd und später, nach der Zähmung und Aufzucht von Haustieren, von Viehzucht lebenden Männern zu einer immer unentbehrlicheren Zukost zu der von diesen gelieferten Fleischnahrung.

Während der Mann der Urzeit mit seinen Sippengenossen der Jagd oblag, suchte die Frau für sich und ihre Kinder, soweit sie nicht mehr von ihr gestillt wurden, was damals in Analogie mit heute noch auf derselben Kulturstufe lebenden Völkern zwei bis drei Jahre gedauert haben mag, die für sie erreichbare, hauptsächlich aus Vegetabilien und kleinen Tieren wie Würmern, Schnecken, Heuschrecken, Käfern, Raupen, Fröschen, Eidechsen, Schlangen und dergleichen bestehende Nahrung.

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