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Grenzüberschreitungen (in) der Kunst

Tufan Acil · 2017

94,593 words · about 6 h 37 min to read

Period artwork: Interior of the Bodleian Library, 1845
About this edition

Licence: CC BY-NC-ND 4.0 · repository export licence (OAPEN) · Acil, Tufan (2017), Grenzüberschreitungen (in) der Kunst, transcript Verlag - licensed CC BY-NC-ND 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/)

Text from OAPEN Library and set out for reading on screen; no words of the book are rewritten or summarized. How RedLectern is built

About this book

Author
Tufan Acil
Language
German
Published
2017
Length
94,593 words · about 6 h 37 min
Sections
4 reader sections
Text
Digital text
Rights
CC BY-NC-ND 4.0 · repository export licence (OAPEN)

 

Contents (4)
  1. Front matter about 1 min
  2. Inhalt about 1 min
  3. Vorwort about 3 min
  4. Einleitung about 6 h 33 min

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Front matter

TUFAN ACIL

GRENZÜBERSCHREITUNGEN (IN) DER KUNST EINE PRAXISBEZOGENE ASTHETIK

[transcript] Edition Moderne Postmoderne

Inhalt

Vorwort | 7

1 Allgemein-begriffliches Verständnis von Grenze und Grenzüberschreitung | 35

1.1 Dialektische Bestimmung der Grenze | 35

1.2 Differenztheoretisches Verständnis der Grenze | 51

2 Praxisbezogenes Verständnis von Grenze und Grenzüberschreitung | 69 2.1 Doppelte Praxisbezogenheit der Grenze | 70

2.2 Erfahrung und Sprache der Grenze und der Überschreitung | 75 2.3 Übergang zu den ästhetischen Grenzüberschreitungen | 88

1 He-Autonomie der Ästhetik | 101 Mini-Exkurs zu Hegel | 120

2 Autonomie als Grenze der Kunst | 123 Monade: Verschlossene Grenze des Kunstwerks | 139 Zwischenresümee | 143

3 Riss: Bestreitende Grenze des Kunstwerks | 147

4 Parergon: Aporetische Grenze des Kunstwerks | 161

Ill. GRENZEN UND KONVERGENZEN DER KÜNSTE | 189

1 Grenzen der Künste | 195 1.1 Einteilungen: Probleme, Methoden und Relevanz | 196 1.2 Exkurs zur Einteilung der Künste (Lessing) | 203 1.3 Laokoon seit dem 20. Jahrhundert: Das Paradigma der Medienspezifität | 224

2 Das Problem der Grenzüberschreitung zwischen den Künsten | 235

3 Konvergenzen zwischen den Künsten | 249 3.1 Konvergenzen der Gattungen (Adorno) | 250 3.2 Gattungen aus Konvergenzen (Derrida) | 271 Resümee | 293

Siglenverzeichnis | 297

Vorwort

Die vorliegende Arbeit wurde im Oktober 2015 am Fachbereich Philosophie an der Freien Universität Berlin als Dissertation angenommen. Sie wurde im Rahmen des internationalen DFG-Kollegs „InterArt“ in Berlin erstellt. Die mündliche Prüfung fand am 12.02.2016 statt und für die Druckfassung wurden nur stilistische Änderungen vorgenommen.

Diese Studie wäre ohne die vielfältige Hilfe und Unterstützung von verschiedenen Personen und Institutionen nicht möglich gewesen. Zunächst möchte ich mich bei meinem Erstbetreuer Georg W. Bertram für seine optimale Betreuung ganz herzlich bedanken. Sein großes Engagement, sein Interesse und seine wertvolle Kritik führten dazu, dass ich diese Arbeit mit einem guten Gefühl abschließen konnte. Ebenfalls bedanke ich mich von ganzem Herzen bei meiner Zweitbetreuerin Andrea M. Esser, die mir überhaupt ermöglicht hat, dieses Projekt (bereits in Marburg) zu beginnen. Zudem hat sie meine Dissertation in jedem Schritt mit hilfreichen Ratschlägen mitverfolgt, dann begutachtet und ist am Ende für die Disputation extra nach Berlin gereist. Mein besonderer Dank gilt Erika Fischer-Lichte, die als Sprecherin des InterArt-Kollegs eine ideale Atmosphäre für einen internationalen sowie interdisziplinären Austausch schaffte, auf den wichtige Argumente und Überlegungen dieser Studie zurückführen. Ausdrücklicher Dank gilt der FAZIT-STIFTUNG für die Gewährung eines Druckkostenzuschusses und für die finanzielle Unterstützung während der Frühphase meiner Promotion.

Danken möchte ich vor allem Mark Halawa-Sarholz, der nicht nur zu dem Inhalt meiner Arbeit mit zahlreichen Kommentaren und produktiven Diskussionen beigetragen hat, sondern auch mich in schwierigen Phasen der Promotion mit persönlichen Gesprächen unterstützt hat. Mein Dank gilt weiterhin allen Mitgliedern des InterArt-Kollegs, unter anderem Getrud Koch für die wichtigen Anregungen, die sie in den Kolloquien sowie während meiner Disputation gegeben hat, Andrea Sakoparnig für ihre wertvollen Kommentare und kritischen Anmerkungen über Adornos Ästhetik, Sophie Herr für die gemeinsame Lektüre aktueller Film- und Intermedialitätstheorien und Anne Breimaier für die sehr anregenden Gespräche über einzelne Künste und Künstlersubjekte, durch die ich immer neue Blickwinkel über die Verschiedenheiten und die Grenzen der Kunstpraktiken gewinnen könnte. Auch Daniel Martin Feige danke ich für seine Empfehlungen, Kommentare sowie seine Schriften, die viele Argumente im vorliegenden Buch stark beeinflusst haben.

Das Verfassen dieses wissenschaftlichen Buches war für jemanden, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist, ein sehr langer Marathon und erforderte viel Vor- und Mitarbeit. Viele wichtige Menschen aus unterschiedlichen Orten haben dafür ihre Kraft und Zeit zur Verfügung gestellt oder einfach mitgefiebert. Besonderer Dank gebühren Winfried Schröder (Marburg), bei dem ich mehrere Semester als wissenschaftliche Hilfskraft arbeiten dürfte, meiner Dozentin Doris Krohn (Hamburg), die mir deutsche Sprache mit Kunst und Theater beigebracht hat, meinen Hochschuldozenten aus METU (Ankara), unter anderem Elif Cırakman, Tahir Kocayiğit, Samet Bağçe und Ahmet Inam, die mich Philosophie schon zu Beginn meines Studiums als eine leidenschaftliche Denkpraxis belehrt haben, meinem Schullehrer Refik Teymen, der mich zu einer akademischen Laufbahn ermutigt hat, und meinen Freunden Volkan, Mete, Pelin, Ozan, Özge, Gürbüz, Hannah, Daniel, Neri, Malte, Rene, Fadime, Andy, Aziz, Eser, Kalender, Fatma, Elçin, Togan, Sinem, Suse, Ali, Ceyda, Miriam, Emine, Martin, Katia, Necdet, CiSdem, Dennis, Can, Eda, Nil, Seyda, Seçkin, Julie, Sasha und The Crew. Meine Großfamilie, insbesondere meine Onkel Ali und Berkant, meine Schwestern Derya und Berna sowie ihre Kinder Deniz und Maya, (die mir seit ihrer Geburt dauerhaft Freude schenken), meine Eltern Cevdet und Nurcan und nicht zuletzt meine Frau Gesa, die für diese Arbeit zahlreiche schlaflosen Nächte verbringen sollte und auch ihre Familie, haben mir auch hier im Ausland Rückhalt gegeben, für den ich sehr dankbar bin.

Die Arbeit wurde in ihrer letzten Phase mit einer nicht weiter überschreitbaren Grenze konfrontiert: mit dem Tod eines sehr lebensfrohen und engen Freundes, von Murat. Trotz oder mit seiner Abwesenheit hat er den Verlauf und die Richtung dieser Studie maßvoll verändert. Darum sei dieses Buch ihm gewidmet.

Köln, Dezember 2016

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