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Verhaltensökonomik und Normativität

Philipp Hacker · 2017

382,331 words · about 26 h 46 min to read

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Licence: CC BY-NC-ND 4.0 · repository export licence (OAPEN) · Hacker, Philipp (2017), Verhaltensökonomik und Normativität, Mohr Siebeck GmbH & Co. KG - licensed CC BY-NC-ND 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/)

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About this book

Author
Philipp Hacker
Language
German
Published
2017
Length
382,331 words · about 26 h 46 min
Sections
4 reader sections
Text
Digital text
Rights
CC BY-NC-ND 4.0 · repository export licence (OAPEN)

 

Contents (4)
  1. Front matter about 1 min
  2. Vorwort about 11 min
  3. II about 4 min
  4. IV about 26 h 31 min

Continue:

Front matter

Verhaltensökonomik und Normativität

67 —

Mohr Siebeck

Vorwort

Diese Arbeit verdankt ihre Entstehung drei unterschiedlichen Institutionen — dem vormaligen Max-Planck-Institut fiir Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht, der Humboldt-Universität und der Yale Law School — sowie einer ganzen Reihe von Personen innerhalb und auBerhalb dieser Institutionen, denen ich fiir kritische Diskussionen, Anregungen und Ratschlage tiberaus dankbar bin.

Geboren wurde die Idee zu dieser Arbeit wahrend meiner Zeit am damaligen Max-Planck-Institut fiir Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht in Miinchen, an dem ich im Rahmen meines vorangegangenen Buchprojekts ,,Fair- Economy“ zum ersten Mal mit der Verhaltensökonomik in Berührung kam. Entscheidend geprägt hat mich dort vor allem der Kontakt mit Wolfgang Fikentscher, der mir über viele Jahre ein nicht hinwegzudenkender Mentor und Unterstützer, schließlich auch Zweitbetreuer dieser Arbeit war. Er hat die Genese dieses Werks bis zu seinem Tod eng begleitet; dass er seine Fertigstellung nicht mehr erlebt, hat mich tief getroffen. Weiterhin konnte ich in München von reichhaltigen Diskussionen mit meinem zweiten Co-Autor, Rupprecht Podszun, sowie mit Josef Drexl profitieren.

In Berlin bot mir die Humboldt-Universität eine hervorragende Plattform für die Erstellung dieser Arbeit, dort besonders der von Stefan Grundmann geleitete Lehrstuhl. Das dort vorherrschende, überaus stimulierende Klima freier und interdisziplinärer Forschung hat diese Arbeit in allen Stadien ihrer Entwicklung nachhaltig befördert. Allen voran steht dafür mein Doktorvater, Stefan Grundmann, der mir immer dann mit Rat und Tat beiseite stand, wenn ich darauf angewiesen war, mir im Übrigen aber bei der Findung und Entwicklung des Themas vollkommen freie Hand ließ. Diese Freiheit habe ich umso lieber genutzt, als der breite Zuschnitt der Arbeit es mir erlaubte, eine Reihe von Interessen und Inhalten aus verschiedenen Fachdisziplinen, die ich mir im Verlaufe meines Studiums angeeignet hatte, zu kombinieren. Umso mehr war ich jedoch zugleich auf die kritischen Diskussionen mit Freunden und Kollegen aus verschiedensten Fachbereichen angewiesen. Am Lehrstuhl Grundmann war mir vor allem Max Starke ein überaus anregender Sparringspartner. Angela Huhn danke ich herzlich für die Durchsicht eines Teils des Manuskripts. Bei den mathematisch-formalen Fragen unterstützten mich die Mathematiker Emil Wiedemann, Richard Peter und Christoph Mainberger. Eine besondere Freude war es zudem, an der Humboldt-Univer-

Vill Vorwort sität Ideen auf verschiedenen, fachübergreifenden Plattformen vorzustellen, einerseits in dem von Max Starke und mir initiierten Humboldt Private Law Workshop und andererseits in dem Promotionskolleg der European Law School „Einheit und Differenz im europäischen Rechtsrahmen“. Schließlich danke ich Gerhard Wagner nicht nur für das in denkbar kurzer Zeit erstellte Zweitgutachten, sondern vor allem auch für eine Reihe wertvoller Anregungen darin.

Den vielleicht größten Schub hat diese Arbeit jedoch durch das LL.M.-Programm der Yale Law School erhalten. Drei Bezugspersonen stechen hier besonders heraus: erstens mein langjähriger intellektueller Wegbegleiter Stefan Eich, der durch unzählige Diskussionen Struktur und Inhalt dieser Arbeit mitgeprägt hat. Zweitens hat mir David Grewal einen ganzen Schatz an historisch fundiertem Wissen über Wirtschaftswissenschaften sowie politische und Moraltheorie in vielen Gesprächen nahegebracht. Besonders bedeutend war dabei die von uns gemeinsam an der Yale Law School organisierte Reading Group zu Rationalitätstheorien in Ökonomik, Philosophie und Recht. Das dritte Glied in dieser Kette ist Christine Jolls, der ich für ausgiebige Diskussionen zu den verhaltensökonomischen Komponenten dieser Arbeit nicht genug danken kann.

Darüber hinaus haben viele weitere Personen im überreichen Umfeld von Yale einzelne Teile dieser Arbeit entscheidend geprägt. So konnte ich meine Ideen zu Habermas und Rawls mit Seyla Benhabib erörtern. Spieltheoretische Anregungen gab mir Dirk Bergemann mit auf den Weg. Kenntnisse in der Verhaltensökonomik konnte ich bei Shane Frederick, allgemeine psychologischen Methoden mit Tom Tyler verfeinern. Über rechtsgeschichtliche und wirtschaftstheoretische Zusammenhänge durfte ich mich mit Jim Whitman austauschen. Ein besonderes Erlebnis waren schließlich die vertragstheoretischen Diskussionen mit Ian Ayres. Nicht zuletzt lebte die Erfahrung in Yale aber von dem fruchtbaren Austausch mit meinen wunderbaren Kommilitonen, von denen ich insbesondere Georgios Dimitropoulos, Adrian Künzler, Elena Cima, Chris Thomale, Bilyana Petkova und Leora Dahan-Katz erwähnen möchte. Diese umfangreichen Aktivitäten waren nur möglich aufgrund der großzügigen Förderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes, den DAAD und das Land Berlin, für die ich herzlich danken möchte.

Auch außerhalb der genannten drei Institutionen konnte ich glücklicherweise auf eine Reihe weiterer, unschätzbar wichtiger Ratgeber zählen. Klaus J. Hopt möchte ich in besonderer Weise für seine feinsinnigen Ratschläge bei entscheidenden strategischen Fragen danken. Oren Bar-Gill, Lars Klöhn, Klaus Ulrich Schmolke, Christoph Engel, Ioannis Lianos und Anne-Lise Sibony haben wertvolle Anregungen zu den verhaltensökonomischen Teilen im Besonderen und zu interdisziplinärem Recht im Allgemeinen gegeben, zu letzterem auch Dieter Grimm.

Vorwort IX

Nicht zuletzt bedarf es jedoch bei einer solch umfangreichen Arbeit jenseits der fachlichen auch einer persönlichen Unterstützung. Dafür gilt mein größter Dank meiner Familie, meinen Eltern insbesondere auch dafür, dass sie das gesamte Manuskript durchgesehen haben, meiner Frau Lena für ihre schier unendliche Geduld, ihr Verständnis für meine wissenschaftliche Begeisterung sowie all die Gespräche abseits von Jura und Wirtschaft, und schließlich unserem Sohn Tim für das wunderbare Timing seiner Geburt zum Abschluss dieser Arbeit.

Berlin/Florenz, im Winter 2016

Inhaltstibersicht

PEs an bales oe ed CRE aa OSS ER

A.

B.

C.

Informierte Entscheidung? Das Informationsmodell in der

(Finanz) Krise 2... oo oo non

A.

B.

C.

Beschränkte Rationalität, Unsicherheit und Entscheidungstheorie Normative Theorie... 2.2.2 2 Comm a eua ai eee ee es Ein System von verhaltensökonomisch informierten Alternativen

Konkrete Alternativen: Wertpapierdienstleistungen

und Verbraucherverträge ... 2... 2... 2 nn Allgemeine Lehren zur Integration der Verhaltensökonomik

in die Rechtsetzung . s ceara icy a Comm nn

Erster Teil: Verhaltensökonomik — Substanz, Unsicherheit und Entscheidunsstheörie one pe wad eaw ed ope dh Oe pee RS

A.

B.

C:

Der homo oeconomicus als (neoklassisches) Modell:

Komponenten einer fiktiven Figur... aaae Kritik des homo oeconomicus:

Verhaltensökonomik im engeren Sinne: Kahneman, Tversky und andere .

A.

B.

C.

Theorien der Rationalität . . .. oaoa aaa a

XI Inhaltsübersicht

$5 Unsicherheit und Wissensproblem: Der wissenschaftstheoretische Status der Verhaltensökonomik 1.4.0 6.00049 # na ar er A. Das Wissensproblem hinsichtlich der Existenz, Richtung und Intensität C. Zusammenfassung zum ersten Teil... 2.22.22. onen

Zweiter Teil: Notwendige Normativität und normatives Potential . . .

$6 Lenkung und Rechtfertigung: die notwendige Normativitat von behavioral law and economics . . 2... 2.222.

A. Korrektive behavioralistische Strategien: Modelle der Umsetzung

B. Notwendige Normativität . 2... 2 Comm

$7 Auf der Suche nach einer normativen Entscheidungsmatrix: normative Theorien > «s 654k bw enci der yes

$8 Ein normative Leitbild: das normative Potential von behavioral law and economics ss as a ana

A. Die Modifikation von Entscheidungsverhalten: probiasing und edukative Informationspolitik. . 2... 22 22mm nennen B. Substantielle Diskursbeiträge für eine normative Entscheidungsmatrix <- is CC Coon C. Die normative Entscheidungsmatrix . . . 2... 2222er. D. Zusammenfassung zu Teil?2.. 2.2... aaa

B. Deskriptive Bestandsaufnahme auf europäischer Ebene: Vom Informationsmodell durchdrungene Bereiche des Privatrechts C. Ziele von Informationsregeln: Ökonomische Theorie und kognitive Prämissen. oe 2.4... a ue Sum weh Son Area Wa ok Eee BOB aut E. Zusammenfässüng:. u... 8. dr kk Ree Grd ed we aoe ah

A. Ziele der Alternativen . . 2.2 2: Cm mn nn

143 193 202

206 210 302

304 337

366 384 390

393 395 397

404 429 435 436 437

Inhaltsübersicht

B. Stufen der rechtlichen Reaktion auf die Verhaltensökonomik:

Inhaltliche Standards . o se 2... mn a i ee ee Zusammenfassung zu Teil3. aos aos ara doa Coon

“moO wD >

§ 12 Wertpapierdienstleistungen: Art. 18 f. MiFID, Art. 23-25 MiFID I, SS ol Ei WpHG rona saeed a ea ad SE DE RR SR GH

A. Bestandsaufnahme: Entwicklung, System und Binnenstruktur

B. Kritik und Alternativen: Eine verhaltensökonomische Perspektive . . . C. Zusammenfassung zu Art. 18f. MiFID, Art. 23-25 MiFID U,

SS 3LEE-WPHG soa us rn re ee

§ 13 Fernabsatz und E-Commerce: Die §§ 312b ff. BGB und die Richtlinie über die Rechte der Verbraucher . ox 065640845 -4%

Kritik und Alternativen: Eine verhaltensökonomische Perspektive . . . Übertragbarkeit der Ergebnisse auf weitere Informationspflichten . . . Ebene der Umsetzbarkeit .. 2.2.2: coasa nn

Bunwp»

SURDIESE. 2 ar a ASRS RES EG GH RE REESE

§ 14 Die systematische Integration der Verhaltensökonomik in die Rechtsetzung 4 4 eee ee GS ES RORE REE SS A. Berücksichtigung beschränkt rationalen Verhaltens bei der Gesetzgebung . i-i a races a hee nea bebara Gea eaeoe B. Checkliste für den Gesetzgeber bei Einführung von

US Thesen. sorida adai Be See neh OHA hh a he Sebo wa

Literaturverzeichnis .... 22 2 Coon nn Säachregister oi e au a ach ara eee ee de ee te

723 730

867 874 904 908 909

928 929

Piütuhrune „ar rer EMR ERE ERO eH a

I. Das Problem akademischer biases . . .. 2: 2 2. Emo on.

C. Informierte Entscheidung? Das Informationsmodell ider (Finanz) K TISE aan Sc OE Paare een

A. Beschränkte Rationalität, Unsicherheit und Entscheidungstheorie . . .

B. Normative Theorie . 2.2: co mon.

I. Debiasing, libertärer Paternalismus und Autonomie: notwendige Normativität. . . . 2: Comm nn II. Auf dem Weg zu einem normativen Leitbild: normatives Potential

. Ein System von verhaltensökonomisch informierten Alternativen zum Informationsmodell « 32.0% 44025 69 Jess 0 Ha ih

. Konkrete Alternativen: Wertpapierdienstleistungen und Verbraucherverträge . ... at ae re ein II. Reform des Verbrauchervertragsrechts, besonders beim E-Commerce

. Allgemeine Lehren zur Integration der Verhaltensökonomik indie Rechtsetzung 4 sedoa coia rn HE ER Owe eH

Oo N BW

XVI Inhaltsverzeichnis

Erster Teil: Verhaltensökonomik — Substanz, Unsicherheit ünd Entscheidungstheorie ia v.a Goan are Be ww cs ww x

A. Der homo oeconomicus als (neoklassisches) Modell: Komponenten emer fiktiven Figur 4 4.44 boa 28 ew Ss. es I. Grundbegriffe . r eeen emede eee ee II. Rational Choice Theory . 2:2... CE m mn IV. Gesetz von Bayes... 2. 2 aes oe a ee 2. Schlussfolgerungen ... 2.2: 2. 2m on V. Zusammenfassung ... 2... 2. E n nn

B. Kritik des homo oeconomicus: 1. ratio und Rationalismus.. . 2.22 2 CC Coon 2. Rationalitätskritik. . 2.2222 2 Co d ee ee ee . Herbert Simon: Bounded rationality .... 222220

NWN BWN

C. Verhaltensökonomik im engeren Sinne: Kahneman,

Tversky und ändere 23. bho ae Ree ER a an

M, ‘Prospect Theory: mi go ne a Gah e nee a ee ai

a) Ursprüngliche Fassung . .. 2.2.2: a aoge dai nen

b) Cumulative Prospect Theory und Extended Prospect Theory .. .

III. Vollständige Rationalität . ... CK... oo

Inhaltsverzeichnis XVII

I. Bounded rationality im engeren Sinne... . 2... 2.222 80 1. Urteilsfehler ... 2222 Co oo oo 80 ii. Sunk cost fallacy... 2. CC CE ee ee 84 111.. Status;quo bias una ek ara ed ee 85 111. Self serving bias... ao ee ee ee ae ae a 91 iv. Self-attribution bias . 2.2... aos e i nn 92 c) Fehlgewichtung von Wahrscheinlichkeiten bei beschränkt verfügbarer Information . © ss .: 2: Cm n nn 93 i. Availability heuristic . 2.2222 Comm n 93 ii. Representativeness heuristic . . 2... 2 2 nommen 94 iii. Hindsight bias .. 2... sod i i dyr aki a p ig u a a a 95 a) Folgerungen aus Kahneman und Tverskys Prospect Theory... . 96 i. Instant endowment effect... . o.oo 96 OJEK AKE eaa ws Asa ae Be aus ante pr 99 ii. Framing- effects s s Tace soe i a 0.2.0.2... 00000. 101 II. Bounded willpower... soss ir 3na eie a aa e d 0 a E ENA ai AA 105 1. Dynamische Inkonsistenz soe soot goei eoe a e ai ed aa yt 105 IH. Bounded self-interest. . 2.2... oo oo on 109 1. Kapazitätsbeschränkungen im System von beschränkter Rationalität im weiteren Sinne . SH 2er een 116 c) Beschränkte Aufmerksamkeit... 2.2... 2.222 22m nen 121 V. Zusammenfassung zu den Einzelbefunden der Verhaltensökonomik . . 122 1. Rationales Narrativ ... 2... oo oo 126 3. Evolutionäre Unmöglichkeit .. 2... 2.2. 2 nn nn nennen 128

1. Geltung auf Marktebene . 2.2... . CC m nn 130

XVII

. Geltung für besondere Akteure... . 2.2: 22m nme a) Professionelle Akteure . 2.2. CE nn b) Korporative Akteure .. aooaa

. Lerneffekte . iosa gii Coon . Anreizerhöhung . ...: a e a ee a) Raisingthestakes os osae Co. oo onen b) Accountability .. sc ee sr Coon nn

III. Zusammenfassung der Kritik <. =a cte onen

$5 Unsicherheit und Wissensproblem: Der wissenschaftstheoretische Status der Verhaltensökonomik

A. Das Wissensproblem hinsichtlich der Existenz, Richtung

1. Reduktion von Unbestimmtheit . . 2.22. 2 2. Emm nr.

b) Experimentelle Techniken. ... 2.2.2222 2 nn nme. c) Zusammenfassung... 2... CC mn

(2) Unterfall: Separating equilibria .... 2.2.2... 222.. ii. Entscheidungsregeln für Unsicherheit: John Rawls, Maximin (1) Maximax . 2.22. Coon (3) Maximin + 2... 2 er doe da ae ee ee (2) Kritik der Maximin-Regel und ihres Anwendungsbereichs (3) Zusammenfassung . ..: 2 2. Comm (1) Entscheidung at the margin: die marginale Maximin-Regel (2) Entscheidung aufgrund finaler (Nutzens-)Zustände:

159 161 161 162 165 166 170 174 175 176 v. Erweiterung des Modells... . 2.2.2: 22.2 nn. 1. Reduzierung von Unsicherheit . . . 2... 2... 22 none. b) Normativer Filter . 2222. oo om.

V. Grundsatz der Wahl der beschränkten Alternative: Richtlinien zur Interessensabwägung .. 2.2: Cm nun

II. Transformation von numerischen Werten: der Gewichtungsfaktor œ III. Die Entscheidungsregel < oa oriri e dre mono nen IV. Zusammenfassung: e u... wur. wre iR Ao ers ee nen es

. Zusammenfassung zum ersten Tel „u u.a sr au ana aan en

$6 Lenkung und Rechtfertigung: die notwendige Normativität von behavioral law and economics... 2: 2: 2 2 2 men

A. Korrektive behavioralistische Strategien: Modelle der Umsetzung

I. Bedingt-kognitive Strategien: Regelung ohne Minimierung, Nutzung

oder Reduzierung von biases . 2... 2 2 Emm mn

Il. Kognitive Strategien. 4 2.2 we des weh a 8 eo ee We

B. Notwendige Normativität .. 2... wer eed dee ded yep

I. Das Problem des Paternalismus . . 2.2... 2: Cm n nn 2. Paternalismusmodelle im Bereich von behavioral law and economics a) Anti-antipaternalism soeg 2 Comm mn b) Libertarian paternalism . . 2.2.2.2 Comm nn

e) Verhältnis der Paternalismuskonzepte zu korrektiven behavioralistischen Strategien . . 2.2222 nn.

1. Das Handlungsproblem: die potentielle Veränderung

des Entscheidungsergebnisses . . . 2.2.2: 22 nn

207 208

219 220 221

223 223

XX

(1) Kants a riek a a ee ee (2) Substantielle Autonomiekonzeptionen der Gegenwart . . (3) Hierarchie der Präferenzen: formale Autonomie- (1) Subjektives Recht: Die positive und die negative Seite der Privatautonomie und ihre jeweilige Materialitat (3) Das Verhältnis von positiver und negativer Privatautonomie . .. oaoa b) Konflikte der Autonomiekonzeptionen mit Handlungslenkung . . i. Philosophische Positionen . ... aoaaa (DEKano ar a ln See a ii. Privatautonomie oce sa soore sdai s 0.0002 eee iii. Zusammenfassung .. . ooo a c) Rechtfertigungen io uce e p e a a e a a E E G i. Keine Besonderheit der libertär paternalistischen Strategien oder von debiasing . . . . 2:2. 2 aa a ii. Wahlfreiheit bei vernachlässigbaren Kosten als einstweilige Lösung poke be ehh eae Phebe a en

. Das Entscheidungsprozessproblem: die Beeinflussung des

Entscheidungsprozesses durch korrektive behavioralistische Strategien

(1) Kurze Geschichte der Privatautonomie im traditionellen SIDDE ame is Werne WE dene rail Ange ai dt, ee ie ie de dinge (2) Auf dem Weg zu einem modernen Begriffsverständnis . . (3) Explikation und Verteidigung des materialen Begriffs (a) Explikation.. 2 3 #43 4 dee see a eh (c) Verdeckte Beeinflussung oder gar jede Beeinflussung? (f) Zwischenergebnis zu Verdecktheit und Transparenz . iii. Zusammenfassung . . . o 22 Cum nn

225 225 228

229 232

233 237

250 253

253 255 255 258

258 261

II

ii. Unvermeidbarkeit des Paternalismus bzw. der Beeinflussung:

iv. Zweite Lösung: Transparenz statt Verdecktheit der Lenkung .

. Das Verhältnis von materialisierter Privatautonomie und beschränkter Rationalität . . . 2... 2. Comm nn a) Materiale Voraussetzungen als Funktionsbedingungen von Privatautonomie . 2.22.2222 con 0000000. c) Die dreifache Relevanz der Privatautonomie für libertär

. Zusammenfassung: libertärer Paternalismus, debiasing und

Autonomie... 24-8 3 2 Ri ee 4 Bs ee

Das Lenkungsintentionsproblem: Zur Notwendigkeit eines normativen LEItDI AS“ 2 3.420 Auen a een Behe Rae be a ee a ee eA

1. 2, 3.

Libertär paternalistische Strategien, mit Ausnahme von debiasing . . Debiasing:. . oe ea #8. 2% wann wa a Een en a) Veränderung des subjektiven Gewichtungfaktors (»-Faktor) b) Präzision der Abwägung: Korrektur von tatsachenbezogenen UÜrteilstehlern. p gas ans dead 2 wenn u we hom nen ae i. Förderung rationaler Entscheidung — eine hinreichende

(a) Entscheidung und die Mehrdimensionalität der Ziele .

(b) Induktion eines pecuniary bias durch debiasing im (c) Notwendige Rechtfertigung des pecuniary bias durch (3) Eigennutzenoptimierung des Diskurses und Verdrängung ii. Zusammenfassung: Der Wert des Rationalisierungsarguments

$7 Auf der Suche nach einer normativen Entscheidungsmatrix: normative Theorien 5-54 #0 na CA er EE A

Bestia 0: hoe ina dk ae ee ee De b) Juristische Effizienz: Kaldor-Hicks-Kriterium und Reichtums- MAXIMICTUNG aa ene a ee PR ats

XXII

IL.

1, Definition. a a sd d fone a er ORE ee u 2. Kritik des Effizienzprinzips . .: 2 CC Coon (a) Die misslungene Rechtfertigung durch eine (b) Die Verschärfung von ökonomischer Ungleichheit ii. Theoretisch-mathematische Unschärfe des Effizienzkalküls . (1) Besitzeffekte, interpersonelle Nutzenvergleiche und Pfadabhängigkeiten .. 2.2.2222. n nn Postmoderne Philosophie: Generelle Einwände gegen substantielle normative Theorien . 2.2.2: 2. nn n nn

B. Prozedurale Theorien der Gerechtigkeit: Jenseits von Effizienz ... .

I.

II.

Ill. . Zusammenfassung .... 2. 2 Cm on

John Rawls. a2: a 20. Bhs are Rede ned

1. Die original position . s £ m dcs 2 Comm nn i. Die Vierstufensequenz . . 2: 2. Comm

ii. Reine Prozeduralität < a ore 2: CC Connor n

111.. Kritik... 2.4.4 84 Son a arena a Be de

b) Zusammenfassung... : 2. Hmm nn

2. Das Prinzip der Reziprozität e ooe e aiana e ei e a e a b) Die Vorzüge von Reziprozität ... 2... 2.2 onen

3. Zusammenfassung zu John Rawls .. 2.2... 2... on nnenen

Jürgen Habermas... . 2.2: CC nun nn

2. Der Wert der Legitimitätsprinzipien für eine normative

Entscheidungsmatrix ... aooaa

320 324

324 326 328 329 329 332

355 356 356 359 361

§8 Ein normatives Leitbild: das normative Potential von

A.

D.

behavioral law and economics . >: 222m nn

Die Modifikation von Entscheidungsverhalten: probiasing und edukative Informationspolitik 2.4 cd. eae ee ee eee KS

. Substantielle Diskursbeiträge für eine normative

Entscheidungsmatrix .. gf ye fh wa a I. Generelle Erwägungen... : 2... 2... n nn

1. BESTIE as. 2% Au id, ae Goad oe a en a 2. ArSumente or A ad ae eae, Bd eee ae eg a eb cd ee ede ec 4. Zusammenfassung ocras dae cetaa DEEG E aa e AE aii MI. Fairness. iv Gaba tace sumet e eae ee ta E aiee wee eS l.. Begriff... 2 4.2 acd. p dee un due SS doe doe eh aS aed Gum ap 2. ATUM uns an see Bee ick ees gece ae? ene: ew eres: Gen we es 3. Zusammenfassung : e co ringas iea ie tedwa karaa IV. Diskussion von Einwänden ... saaa aaa 1. Unbestimmtheit der Begriffe .. .. aoaaa n nn 2... Effizienz statt Fairness. « u sarak ai a in e be E aM ae

I. Die Konsequenzen prozeduraler Theorie fiir eine normative Entscheidungsmatrix . . o sc 2 on nn M. Beispiele: a & q maura oa. aa wesen en a ee a wa III. Verfassungskonformität . 2.2: CC Cum nn V. Die Normativierung des Diskurses: implizite und explizite Normativitat

Zusammenfassung zu Teil 2 5 203 ee sa sr

Dritter Teil: Verhaltensökonomik und Informationsmodell — Die Suche nach Alternativen .. 2.2: co oo ln

A.

B.

Historische Entwicklung «2 i246 04 oe 400d OE ee ih

Deskriptive Bestandsaufnahme auf europäischer Ebene: Vom Informationsmodell durchdrungene Bereiche des Privatrechts. .

. Ziele von Informationsregeln: Ökonomische Theorie und kognitive Prämissen < s so wa. de an ER oY

XXIII

XXIV Inhaltsverzeichnis

2. Der Markt als instituted process . .. 2.2: 222 nn 407 3. Märktversägen . ne nb ba ed ee ede ee E ai 408 c) Täuschung und free riding hinsichtlich der Korrektur von Täuschung... 2.2... Con nn 413 4. Lösungsmöglichkeiten . . . 2.2: Cm nn 417 b) Obligatorische Verfügbarmachung von Information (mandatory disclosure) . . 2... 2: 222mm 421 c) Informationsintermedüäre . . 2.2: 2. Cm n nn 423 5. Zusammenfassung «o octo doane d aa aa e a o i e 424 II. Zielsetzungen . 4.4. 2 4... 4.0 ba. oe a a Eee Kh Dayah 425 a) Externe Kosten . 2... 2 2 Co none. 426 b) Kognitive Kosten >s occ accasa marae era dn aa na 426 2. Reduzierung von Informationsasymmetrie: Schutz von Partei Und Markt. o m Ya». g a 2. we a, Fe ak e a a Res 426 3. Schonung negativer und Voraussetzung positiver Privatautonomie? . 427 E. Zusammenfassung „as. ur war aan a EY a 435

$ 10 Hauptwege und Nebenwege: Alternativen zum

Informationsmodell ... 0 0 436 A. Ziele der Alternativen. zu . dn kee DM hier nes 437

III. Verhinderung von Marktversagen und Schutz informationell unterlegener Parteien sasos oiea a eaa a i a E A E E Aa i 438

B. Stufen der rechtlichen Reaktion auf die Verhaltensökonomik:

I. Inhaltliche Standards... 2.2... 2. oo onen III. Stärkung bewusster Entscheidungen .. 2.2... 222m

A. Kognitiv optimierte Information: ; x va su sv ar ar are wa II. Umsetzungsstrategien: Vier Reformwege und ein eigener Vorschlag III. Gestaltung von Pflichtinformation: Vom Präzisionsdogma zur kognitiven Optimierung . . . 2: CC m nn nen

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