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Soziale Reproduktion in der Krise

Julia Dück · 2022

109,150 words · about 7 h 39 min to read

Period artwork: Interior of the Bodleian Library, 1845
About this edition

Licence: CC BY-NC-ND 4.0 · repository export licence (OAPEN) · Dück, Julia (2022), Soziale Reproduktion in der Krise, Beltz Juventa - licensed CC BY-NC-ND 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/)

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About this book

Author
Julia Dück
Language
German
Published
2022
Length
109,150 words · about 7 h 39 min
Sections
3 reader sections
Text
Digital text
Rights
CC BY-NC-ND 4.0 · repository export licence (OAPEN)

 

Contents (3)
  1. Front matter about 2 min
  2. Inhalt about 5 min
  3. Einleitung about 7 h 31 min

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Front matter

Arbeitsgesellschaft im Wandel

Julia Dück

Soziale Reproduktion in der Krise

Inhalt

Einleitung Teill: Mit Marx und über ihn hinaus Reproduktion denken 1. Reproduktion als gesellschaftlicher Kreislauf: Zur Reproduktion bei Marx 1.1 Immer wieder von Neuem - Reproduktion als gesellschaftlicher Kreislauf 1.2 Wer hält die Produktion am Laufen? - Zur Bedeutung der Reproduktion von Arbeitskraft 1.3 Die vielfältigen Dimensionen der Reproduktion von Arbeitskraft im gesellschaftlichen Zusammenhang - Zwischenfazit 2. Die Bedeutung des Staates im Reproduktionsprozess: Zur Reproduktion bei Althusser 2.1 Soziale Reproduktion, Staat und die Subjekte - Reproduktion als subjektivierende Unterwerfung 2.2 Erstarren der gesellschaftlichen Verhältnisse? - Grenzen des Reproduktionsbegriffs bei Althusser 2.3 Arbeiten, lernen und unterordnen. Oder: politische Regulierung der sozialen Reproduktion - Zwischenfazit 3. Zum gesellschaftlichen Zusammenhang von kapitalistischer Produktions-, Lebens- und Seins-Weise: Reproduktion im Anschluss an Gramsci 3.1 Lebe so, dass du arbeiten kannst - Soziale Reproduktion als umkämpfte Lebensweisen und Subjektivitäten 3.2 Mehr als Zwang und Herrschaft - Gesellschaftlicher Herrschaftszusammenhang als Hegemonie 3.3 Produktion und soziale Reproduktion als kohärentes Verhältnis - Zwischenfazit Teil II: Vergeschlechtlichte Lebensweisen und Subjektivitäten: Feministische Ansätze zur sozialen Reproduktion 4. Soziale Reproduktion in feministischen Debatten -

Oder: Zum Zusammenhang von Kapitalismus,

sozialer Reproduktion und Geschlecht

4.1 Es war einmal ein ganzes Haus - Soziale Reproduktion in der Herausbildung des Kapitalismus

4.2

4.3

4.4

4.5

4.6

4.7

Billiger soll es sein - Soziale Reproduktion und die kapitalistische Tendenz der Senkung von Reproduktionskosten Raub, Enteignung und Verfügung über die soziale Reproduktion - Oder: Eine nicht-kapitalistische Produktionsweise

‚Das Andere‘ der kapitalistischen Produktion - Oder: Was meint die Care-Forschung mit den Besonderheiten von Sorge?

Wer ist denn nun zuständig? - Soziale Reproduktion

zwischen Staat, Familie und Erwerb

Soziale Reproduktion als hegemonialer und vergeschlechtlichter Zusammenhang

Soziale Reproduktion im Kontext von Kapitalismus

und Geschlecht - Zwischenfazit

Mehr als Erschöpfungen im Hamsterrad - Soziale Reproduktion und ihre Krise(n)

5.1

5.2

Krise war schon immer da? - Zum Krisenbegriff in der marxistischen Debatte 5.1.1 Was, wenn die Produktion nicht mehr läuft? - Krisen der Akkumulation und die Reproduktion der Arbeitskraft 5.1.2 Wenn der Zusammenhang zerbricht - Krisen im Verhältnis von Produktions-, Lebens- und Seins-Weisen 5.1.3 Wenn die Menschen nicht wollen wie sie sollen - Risse und Krisen der Hegemonie 5.1.4 Zwischenfazit Existenzielles Minimum und keine angemessene Sorge? - Krise der sozialen Reproduktion und von Care in der feministischen Debatte 5.2.1 Kein Geld, keine Zeit, keine Familie - Krise der sozialen Reproduktion als Erschöpfung der Subjekte 5.2.2 Wenn die kapitalistische Logik gewinnt - Krise als Zerstörung der Besonderheit von Care 5.2.3 Zwischenfazit

Soziale Reproduktion und ihre Krise: Theoretisch-analytischer Rahmen der Untersuchungen

6.1

6.2

6.3

Die Menschen sind Teil des Ganzen - Soziale Reproduktion im gesellschaftlichen Zusammenhang

Was macht der Staat mit den Subjekten? - Soziale Reproduktion im Lichte staatlicher und zivilgesellschaftlicher Regulierung Sorge, Liebe und Bedarf? - Soziale Reproduktion, das Andere und die historisch spezifische Praxis

99 101

6.4 Das bisschen Haushalt ... - Soziale Reproduktion und Geschlecht 6.5 Alte Gewohnheiten ändern sich nicht - Soziale Reproduktion in der Krise Teil III: Krisen der sozialen Reproduktion in Krankenpflege und der institutionellen Kinderbetreuung

7. Krisen der sozialen Reproduktion empirisch untersuchen: Bemerkungen zum methodischen Vorgehen

7.1

7.2 7.3

7.4 7.5

Zur Wahl der Felder: Warum Krankenpflege und frühkindliche Betreuung?

Methodisches Design

Sampling: Sorge-Kämpfende und ihre gewerkschaftliche Vertretung

Datenerhebung und Aufbereitung

Auswertung des Materials

8. Fallpauschalen, Professionalisierung und der Abschied vom fürsorglichen Ethos - Umbau der Gesundheitsversorgung in Krankenhäusern

8.1

8.2

8.3

Umstellung des Finanzierungsmodells im Krankenhaus: Fallpauschalen und die Veränderung von Arbeitsbedingungen in der Pflege 8.1.1 Kliniken zwischen Kostendruck, Wettbewerb und Vermarktlichung

8.1.2 Zunehmende Belastungen in der Pflege und ihre Ursachen 8.1.3 Neue Formen der Arbeitsteilung in der Krankenpflege Vom feminisierten Liebesdienst zur professionellen Pflege: Verschiebungen eines Ethos fürsorglicher Praxis? 8.2.1 Die Entwicklungen des (Kranken-)Pflegeberufs: Vom christlichen Liebesdienst zur Akademisierung 8.2.2 Zur Veränderung des pflegewissenschaftlichen Wissens und der Ausbildungsliteratur 8.2.3 Pflege zwischen Ethos fürsorglicher Praxis und Professionalisierung Zwischenfazit

9. Pflegekräfte zwischen Erschöpfung und Widerstand: Krisen der sozialen Reproduktion in den Krankenhäusern?

9.1

Wandel des Handelns und der Selbstverständnisse in der Pflege: Empirischer Forschungsstand

115 118

120 121 123

9.2 Vorstellung des Samples 148 9.3 Zeitdruck, Personalmangel und veränderte Anforderungen: Alltäglicher Anpassungsdruck in der Krankenpflege 152 9.3.1 Der Krankenhausalltag am Beispiel der Körperpflege - Notwendige Priorisierungen unter Bedingungen des Mangels 153 9.3.2 Mangelnde Aufsicht über Patient*innen im Pflegealltag - Zur Legitimierung neuer Formen von Arbeitsteilung 156 9.3.3 Psychosoziale Versorgung unter Zeitdruck - Fürsorgliche Praxis in Bedrängnis 158 9.3.4 Neue Handlungsimperative durch betriebswirtschaftliche Orientierung 162 9.4 Krisen einer Pflege im Wandel: Drei Fallbeispiele 164 9.4.1 „Ich weiß was ich tue“: Beharrlichkeit als Dienst an den Patient*innen - Stefanie 165 9.4.2 „... dass wir mit hochpotenten Medikamenten umgehen“: Zerrissen zwischen alten und neuen Ansprüchen - Helga 170 9.4.3 „... das, was wir gelernt haben, können wir überhaupt nicht irgendwie umsetzen“: Orientiert sich an Pflege als Profession und scheitert an den Bedingungen - Louisa 175 9.5 Zusammenfassung in fünf Schritten 180 9.5.1 Wandel einer fürsorglichen und weiblich* konnotierten Pflege 180

9.5.2 Krisen der sozialen Reproduktion in

den Krankenhäusern 182 9.5.3 Reichweite der Krisenprozesse in den Krankenhäusern 184 9.5.4 Sorge-Kämpfe für mehr Personal und der Wunsch

nach einem zurück zur fürsorglichen Pflege? 185 9.5.5 Zwischenfazit: Krankenversorgung im Wandel -

Mehr Krise als Transformation 186

10. Ausbau, Bildungskonzepte und Aufwertung der frühkindlichen

Pädagogik - Wandel der Betreuung, Erziehung und Bildung

in den Kitas 188

10.1 Kita-Ausbau und Einführung frühkindlicher Bildungskonzepte: Aufwertung und Erweiterung pädagogischer Arbeit in den Kitas? 189 10.1.1 Gesetzliche Grundlagen und Entwicklungen des

Kita-Ausbaus 189

10.1.2 Auswirkungen des Kita-Ausbaus auf die

Arbeitsbedingungen von Erzieher*innen 191 10.1.3 Historische Entwicklungen der Kindertageseinrichtungen: Von der Sozialfürsorge zur frühkindlichen Bildung 194

10.2

10.3

10.1.4 Einführung frühkindlicher Bildung und ihre Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen von Erzieher*innen Von der institutionalisierten Mütterlichkeit zur frühkindlichen Bildung: Professionalisierung des Erzieher*innen-Berufs und Verschiebungen im pädagogischen (Selbst-)Verständnis 10.2.1 „Jede Mutter eine Kindergärtnerin“: Entstehung des Erzieher*in-Berufs als geistige Mütterlichkeit und das Ethos emotional-sozialer Fürsorge 10.2.2 Erzieher*innen im Professionalisierungsdiskurs 10.2.3 Veränderungen der Ausbildungsinhalte und die Bedeutung von Bindung für die frühkindliche Bildung Zwischenfazit

Erzieher*innen im Kampf gegen Überlastung und für die Umsetzung guter Bildung: Krisen der sozialen Reproduktion in den Kitas

11.1

11.2 11.3

Kita-Reformen, Arbeitsbelastungen und (subjektive)

Umgangsweisen pädagogischer Fachkräfte: empirischer

Forschungsstand

Vorstellung des Samples

Einführung frühkindlicher Bildung und alltäglicher

Anpassungsdruck in den Kitas

11.3.1 Mehr Bildung in die Kitas! Erfahrungen pädagogischer Fachkräfte mit Bildungskonzepten

11.3.2 Verschiebungen im pädagogischen Verständnis - Die individuelle Förderung von Kindern rückt ins Zentrum

11.3.3 Reorganisation der pädagogischen Arbeit am Beispiel offener Gruppenkonzepte

Reformen und Krisen in der institutionellen Kinderbetreuung -

Drei Fallbeispiele

11.4.1 „Und dann hat man ein bisschen blockiert ...“: Hineinwachsen in neue Verhältnisse und doch das Alte bewahrend - Beate

11.4.2 „... das hat sich sehr viel gedeckt auch mit meiner Überzeugung“: zwischen Offenheit für neue Methoden und Beibehaltung von Bewährtem - Kirsten

11.4.3 „... ich bin echt der Meinung: das ist das Beste für die Kinder“: Identifikation mit den Reformen und Kritik an den Bedingungen - Amalthea

206 209

11.5

Zusammenfassung in fünf Schritten

11.5.1 Aufwertung frühkindlicher Bildung als neues berufliches Leitbild

11.5.2 Krisen der sozialen Reproduktion in den Kitas

11.5.3 Reichweite der Krisenprozesse - Oder: Bearbeitung drohender Überlastungen

11.5.4 Sorge-Kämpfe für eine Aufwertung pädagogischer Arbeit

11.5.5 Zwischenfazit: Kinderbetreuung im Wandel - Mehr Transformation als Krise

Teil IV: Soziale Reproduktion in der Krise - Krisen, Kämpfe und Sorgeverhältnisse im Vergleich

12. Umkämpfte Transformationen in Krankenhäusern und Kitas - Oder: Zu Ähnlichkeiten und Differenzen von Krisen der sozialen Reproduktion

12.1 Who cares? - Zur veränderten Bedeutung von Krankenhäusern und Kitas für die soziale Reproduktion 12.2 Zwischen Abspaltung und Nutzbarmachung von Fürsorge - Politische Regulierungen in der Sorgearbeit 12.3 Krisen und Kämpfe im Vergleich: Pflegekräfte und Erzieher*innen zwischen Anpassung und Verweigerung 12.3.1 Krisen hier wie dort? - Ähnlichkeiten in Pflege und pädagogischer Arbeit 12.3.2 Pflege am Rande der Existenz und Pragmatismus in den Kitas? - Differenzen in der Reichweite von Krisen 12.3.3 Differenzierungen lernen! - Vielfältige Krisen der sozialen Reproduktion in Krankenpflege und Kinderbetreuung Schluss - Oder: Plädoyer gegen die Angst vor Differenzen Literatur Danksagung

250 253

254 255

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