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Matthias Käser
Ein Plädoyer für das Ethos des Erzählens im Angesicht von Gewalt und Unrecht
[transcript] Edition Moderne Postmoderne
Inhalt
VOLWORE 2 nee ee ne en Tee ea Ea a R ai 13 Abkürzungen... a a E NEE A T EAE EEE Ea 15 l. Für das Sagbare? 1. Die Zeug_innenbedürftigkeit Gottes*! Und der Menschen? -
2. Epistemische oder ethische Zeug_innenschaft? -
Il. Zeug_innenschaft und Sein 2.1. Von der unersetzbaren Einmaligkeit und ihrer universalisierbaren
2.2. Ein Beweis, der nicht beweisen will und trotzdem geglaubt werden soll:
2.4. Eine »gewisse unmögliche Möglichkeit« zu bezeugen:
2.1.
2.4. 2.5.
. Die Lücke befragen - Zeug_innenschaft zwischen Erklärungen,
. Der Autorität beraubt »zum Sein bringen«:
. Weil ein Zeugnis sie sind und schweigend zeugen voneinander:
. Von der verantwortenden Heimsuchung eines Sagens ohne Gesagtes:
Gebrochenes Schweigen: Das Zeugnis
Carolin Emcke: Zeug_innenschaft als unfertiges,
Vom gemeinsamen Auffinden und Überschreiten der Schwellen des Sagbaren: das:Ethos:des;Erzählens ;=..3:422a: sa ea ink sE ar 170
. Die »neuen Schuhe« und der »frisch gebrühte Kaffee« - narrative Erschütterungen als Ausdruck der Versehrung des Vertrauens
. Sprachlich gerettete Risse: Wenn die Logik der Vereinzelung
Weil es sagbar ist - und bleiben muss: Das individuell-kollektive »Ja«
3.2.
3.3.
5.2.
5.3.
2.3.
2.4.
Kübra Gümüsay: Zeug_innenschaft in der Lücke
. Die Grenzen der Sprache und ihre linguistischen Lücken
Denn sie wissen (nicht), dass sie über sie statt mit ihnen sprechen -
Für die Freiheit und Emanzipation der Sprache:
Hannah Arendt: Zeug_innenschaft
. Die Sprache als conditio humana und die Herausforderung
. Sagen, was walh)r (ist): Das Zeugnis im angeblichen Spannungsverhältnis
. Zeug_innenschaft als rückwärtsgewandte Prophetie
Geblieben ist (nicht nur) die Sprache:
Zwischen der Abwesenheit der Sprache und der Anwesenheit des Körpers:
Die politische (Be-)Deutung kommt aus dem Hören: Für das Recht des individuellen Schweigens und gegen die Macht
»Wir sind schon da«: Das Zeugnis von LGBTOIA*-Personen
. Glaub mir! Aber wie? Die normativen Qualitäten
. Von der bleibend ambivalenten Haltung gegenüber Zeugnissen:
Epistemische Ungerechtigkeiten - oder:
Die asymmetrische Reziprozität von Ethik und Episteme:
5.2.
5.3.
2.4.
Aleida Assmann: Ausgedehnte Besinnungsräume -
. Moralische Zeug_innenschaft als retrospektive Erinnerung der Vergangenheit
. Gesicherte Gedächtnisorte in Raum und Zeit:
. Das (be)streitbare Zeugnis: zu den Regeln, Gefahren und Räumen
. Im Zwischenraum von Eindeutigkeit und Bedeutungslosigkeiten:
. Ambiguitätstolerante Orte der Gleichzeitigkeit, der Wahrscheinlichkeit
. Das »Imaginationsarsenal« von Heterotopien - oder:
»Das Private ist politisch!« - Queere Orte und ihre Zeugnisse
Das offene und öffentliche Regenbogenhaus - Ort einer multiperspektivisch-
Für das Sagbare!
Theologie als ein Phänomen an den Grenzen des Verstehbaren?
. Vom Zeugnis über das Bekenntnis hin zum nachträglich bezeugten Martyrium:
. Derrida, Agamben und Lévinas: Für die Frag-Würdigkeit
. Vom theologischen Umgang mit den Differenzen zwischen Geschichte und Normativität - oder: Zur theologischen Existenz
Zu Besuch bei Hiob an den Grenzen des Verstehbaren -
. Emcke, Gümüşay und Arendt: Für den sprachlichen Trost für die Betroffenen
3.2.
3.3.
4.3.
Vom theologischen Umgang mit Ungerechtigkeiten - oder: Zur theologischen Methodik und zum ethischen Anspruch
»Auch heute noch besteht meine Klage im Widerspruch« -
. Schmidt, Assmann und Bauer: Für die heterotopen Öffnungen der Grenzen
Vom theologischen Umgang mit der Öffentlichkeit - oder:
Vom Hören des Ohres und Sehen des Auges: Der Zeug_innenschafts-Ort
»But now here it is: This voice I’ve tried hard to forget reaching through the barriers Ive erected to declare a truth that arrives a decade too late to make better what at one point in my life felt as though it could never be made better.« Garrard Conley
»Öffne deinen Mund für die Stummen, für den Rechtsanspruch aller Schwachen!« Sprüche 31,8
»Die Saite des Schweigens gespannt auf die Welle von Blut [...].« Ingeborg Bachmann
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The end
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