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Irene Poczka
Fragmente einer Genealogie liberaler Gouvernementalität
[ transcript | EditionPolitik
Inhalt
Vorwort | 7 Danksagung | 8
Forschungsgeschichte | 14 Fragestellung | 17
Genealogie der Gouvernementalität | 18 Quellenauswahl | 26
Die Regierung von Gesundheit | 27
Regierungsrationalitaten der Gesundheit um 1800 | 33 Deutsche Staaten | 35
Frankreich | 96
GroBbritannien | 152
Die Cholera als diskursives Ereignis 1829 — 1892 | 217 Das Wissen über die Cholera vor 1829 | 218
Die Cholera in Deutschland | 225
Die Cholera in Frankreich | 259
Die Cholera in Großbritannien | 304
Die Internationalen Gesundheitskonferenzen 1851 — 1903 | 359 Das Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Regierung | 362
Die Rationalisierung der Quarantäne | 379
Von der Abgrenzung zur Regierung des >Orients< | 394 Verallgemeinerung liberaler Gouvernementalität und Rationalität | 405
Schluss | 421 Gouvernementalisierung und liberale Regierung | 422 Ausblick | 434
Quellen und Literatur | 437 Quellen | 437 Literatur | 452
Vorwort
Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die stark gekürzte Fassung meiner mit magna cum laude abgeschlossenen Dissertation, die mit dem Titel: »Liberale Rationalitäten des Regierens in der Gesundheitspolitik — Geschichte und transnationale Zirkulation« am Fachbereich Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin 2013 eingereicht wurde. Prof. Dr. Brigitte Kerchner (FU Berlin) und Prof. Dr. Matthias Bohlender (Universitat Osnabriick) haben die Dissertation betreut und begutachtet.
Für die Politikwissenschaft bleiben historische Analysen in der Regel auf das Zeithistorische begrenzt. Tatsächlich zählten geschichtswissenschaftliche Methoden nicht zum Curriculum des Politik-Studiums am Otto-Suhr-Institut. Mein erstes Interesse an Genealogie und Diskursanalyse und damit schließlich auch mein Interesse an einem historischen Forschungsansatz habe ich Brigitte Kerchners und Silke Schneiders Seminaren tiber die Diskursanalyse Foucaults fiir die Politikwissenschaft zu verdanken.
Daran anschließend führte ich in meiner Abschlussarbeit eine Analyse von WHO-Jahresberichten zwischen 1948 und 2006 durch. Ein halbes Jahr nach Abschluss meines Politikstudiums im Dezember 2007 entschloss ich mich, einen Antrag auf ein Promotionsstipendium bei der Hans-Böckler-Stiftung einzureichen. Im Rahmen einer Dissertation wollte ich weiter nach den historischen Entstehungsbedingungen der von mir für das 20. Jahrhundert herausgearbeiteten Rationalitäten in der Gesundheitspolitik forschen. Ab April 2009 konnte ich schließlich nach der Bewilligung des Stipendiums mit der intensiveren Arbeit an der Dissertation beginnen.
Leider haben eine Reihe von Gründen die Veröffentlichung der Arbeit verzögert, so dass sie nun erst vier Jahre nach der Disputation erscheint. Zu den guten Gründen zählt, dass ich direkt im Anschluss an meine Disputation begann, als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem Forschungsprojekt am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen zu arbeiten. Dort bin ich bis heute tätig. Des Weiteren habe ich seit 2006 die Mitelternschaft für die Tochter einer Freundin übernommen. Und schließlich hat mich die Geburt meiner (2.) Tochter im Oktober 2014 und das Leben mit ihr täglich auf wunderbarste Weise vom Arbeiten abgehalten und damit auch zu der weiteren Verzögerung der Veröffentlichung beigetragen.
DANKSAGUNG
Ich möchte an dieser Stelle allen meinen Freund_innen, Mitstreiter_innen und meiner Familie danken, die mich während meiner Arbeit an der Dissertation und während der langen und zähen Phase der Kürzung, Überarbeitung und Publikation durch ihre Zuneigung, Sorgearbeit und Diskussionen inspiriert und unterstützt haben. Sie haben mich daran erinnert, dass Wissenschaft ein kollektiver Prozess sein sollte und mich immer wieder aus meinem vereinzelten Autorinnendasein herausgeholt. Insbesondere danken möchte ich Florian, Johanna, Cornelia, Anna, Rosa und meiner Lektorin Angelika Wulff, die den Text in den verschiedenen Fassungen Korrektur gelesen und mit meiner chaotischen Arbeitsweise Nachsicht gezeigt haben.
Ich danke auch der Hans-Böckler-Stiftung für die Finanzierung meiner Promotion im Rahmen des Stipendiums und meinen Betreuer_innen für den wissenschaftlichen Austausch. Besonders aber danke ich Brigitte Kerchner dafür, mein Interesse an Foucault geweckt und mich die Diskursanalyse gelehrt zu haben.
Ich danke meinen Kindern Lia und Laura dafür, dass sie mich daran erinnert haben, was wirklich wichtig ist.
Berlin, 2017
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The end
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