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Kapitalsteuerwettbewerb zwischen Nationalstaaten - unter besonderer Beruecksichtigung Deutschlands

Peter Schwarz · 2018

77,803 words · about 5 h 27 min to read

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Licence: CC BY 4.0 · repository export licence (OAPEN) · Schwarz, Peter (2018), Kapitalsteuerwettbewerb zwischen Nationalstaaten - unter besonderer Beruecksichtigung Deutschlands, open access publisher - licensed CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/)

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About this book

Author
Peter Schwarz
Language
German
Published
2018
Length
77,803 words · about 5 h 27 min
Sections
3 reader sections
Text
Digital text
Rights
CC BY 4.0 · repository export licence (OAPEN)

 

Contents (3)
  1. Front matter about 3 min
  2. Vorwort about 4 min
  3. Einleitung about 5 h 20 min

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Front matter

CEGE-SCHRIFTEN

Kapitalsteuerwettbewerb zwischen Nationalstaaten unter besonderer Berucksichtigung Deutschlands

Eine empirische Analyse

Vorwort

Die vorliegende Arbeit ist während meiner Tätigkeit als Stipendiat des Graduiertenkollegs „Die Zukunft des Europäischen Sozialmodells“ in Göttingen entstanden. Gegenstand der Untersuchung ist der zwischen den Nationalstaaten sich intensivierende Steuerwettbewerb um mobiles Kapital. Die Arbeit analysiert die Besteuerung von Kapitalgesellschaften sowie die Besteuerung von Zinserträgen privater Haushalte. Zudem werden speziell am Beispiel Deutschlands Gewinnverlagerungen multinationaler Unternehmen untersucht.

Viele Menschen haben mich beim Verfassen dieser Untersuchung unterstützt. Mein besonderer Dank gilt meinem akademischen Lehrer Herrn Professor Martin Kolmar, der mich auf das Politikfeld der Zinsertragsbesteuerung aufmerksam gemacht hat. Danken möchte ich Herrn Professor Robert Schwager für die Übernahme des Zweitgutachtens. Beide hatten neben ihren fachlichen Anregungen, immer auch ein offenes Ohr für private Belange. Herrn Professor Oestreicher danke ich für seine Anregungen zur Hinzurechungsbesteuerung. Zudem bin ich Herrn Professor Klasen und Herrn Professor Kühnel für wertvolle methodische Anregungen zu Dank verpflichtet. Jan Bethge, Markus Hünerfauth, Anne Sabine Karrass und Tobias Steiner haben Teile der Dissertation gelesen und durch ihre Anmerkungen wesentlich zu ihrer Verbesserung beigetragen. Christian Jordan leistete mir wertvolle technische Hilfe bei der Gestaltung des Manuskripts. Meinen Zimmernachbarn im Kolleg, Robert Fischer und Daniel Scheuregger, danke ich für die zahllosen aufbauenden Gespräche. Teile der Dissertation sind auf mehreren Konferenzen vorgetragen worden; den Teilnehmern, insbesondere Thomas Rixen und Alfons Weichenrieder, danke ich für ihre wertvollen Anregungen. Durch die Partizipation am Graduiertenkolleg hat Frau Professor Ilona Ostner, die Leiterin des Graduiertenkollegs, es mir finanziell ermöglicht diese Dissertation abzufassen. Ihr und auch allen anderen Kollegsmitgliedern möchte ich für die angenehme Arbeitsatmosphäre danken. Neben den bereits erwähnten Personen möchte ich zudem Tobias Braun, Claudio Ielapi, Michael Lavo, Oliver Old, Anka Roos und Andreas Trauth herzlich danken. Sie alle haben mir gezeigt, dass es wichtigere Dinge als eine Dissertation gibt.

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Inhalt Tabellenverzeichnis XI Abbildungsverzeichnis XI Symbolverzeichnis XII Abkürzungsverzeichnis XIII Einleitung 1 1.Steuerwettbewerb um Privathaushalte und Unternehmen: Unterschiede und historische Entwicklung 7 1.1. Unterschiede in der grenzüberschreitenden Besteuerung von Haushalten und Unternehmen 7 1.2. Unterschiede im Mobilitätsgrad von Finanz- und Realkapital 11 1.3. Entwicklung der Unternehmensbesteuerung auf EU-Ebene 15 1.4. Entwicklung der Zinsbesteuerung privater Haushalte auf EU-Ebene 22 1.5. Abwehrmaßnahmen Deutschlands bei der Unternehmensbesteuerung 26 2. Steuerwettbewerb um Unternehmen 35 2.1. Modelle vollständiger Konkurrenz 35 2.1.1. Grundmodell des Steuerwettbewerbs 35 2.1.2. Asymmetrischer Steuerwettbewerb 39 2.1.3. Steuerwettbewerb mit mehreren Steuerinstrumenten 43 2.1.4. Politische Ökonomie des Steuerwettbewerbs 45 2.1.5. Zusammenfassung und Ausblick 51 2.2. Wettbewerb um multinationale Unternehmen und mobile Gewinne 53 2.2.1. Imperfekte Kapitalmobilität und Zeitinkonsistenz 53 2.2.2. Steuerwettbewerb und neue Außenhandelstheorie 57 2.2.3. Steuerwettbewerb unter imperfekten Arbeitsmärkten 61 2.2.4. Steuerwettbewerb um mobile Unternehmensgewinne 63 2.2.4.1. Einführende Bemerkungen 63 2.2.4.2 Die Entwicklung der Steuersätze bei Gewinnverlagerungen 65 2.2.5. Zusammenfassung und Kritik 68 3. Steuerwettbewerb um Finanzkapitalanlagen privater Haushalte 71 3.1. Steuerwettbewerb als Koordinationsproblem 71 3.2. Imperfekte Kapitalmobilitat und Diskriminierung 73 3.3. Steuerwettbewerb bei nicht-separierten Märkten 75 3.4. Die Relevanz des Arbeitsmarktes 78 3.5. Informationsaustausch und Bankengewinne 79 3.6. Der Vorteil kleiner Länder 82 3.7. Zusammenfassung und Kritik 84

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X

4. Methoden zur Ermittlung der Steuerbelastung von Unternehmen 4.1. Empirische Verfahren 4.1.1. Steueraufkommensquoten 4.1.2. Implizite Steuerquoten 4.2. Theoretische Indikatoren der Steuerbelastung 4.2.1. Nominalsteuersatz 4.2.2. Der Ansatz von Devereux und Griffith 4.3. Vergleich von theoretischen und empirischen Verfahren

5. Empirische Evidenz zum Steuerwettbewerb 5.1. Ökonometrische Untersuchungen auf Basis von Steuerquoten 5.2. Ökonometrische Untersuchungen auf Basis theoretischer Verfahren 5.3. Untersuchungen zur Bedeutung von Gewinnverlagerungen 5.4. Okonometrische Untersuchungen zur Finanzkapitalmobilität

6. Empirische Untersuchung der Unternehmenssteuerbelastung 6.1. Fallauswahl 6.2. Hypothesen 6.3. Einige Bemerkungen zur Methode 6.4. Deskriptiver Befund 6.5. Ergebnisse 6.6. Zusammenfassung der Ergebnisse

7.Steuervermeidungsstrategien multinationaler Unternehmen: Der Fall Deutschland 7.1. Hypothesen 7.2. Ergebnisse 7.3. Zusammenfassung der Ergebnisse

8. Empirische Untersuchung zur Zinsbesteuerung 8.1. Fallauswahl 8.2. Hypothesen 8.3. Ergebnisse 8.4. Schwachstellen der Zinsrichtlinie 8.5. Zusammenfassung der Ergebnisse

Ausblick

Literaturverzeichnis

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XI

Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Verfahren zur Vermeidung der Doppelbesteuerung 8 Tabelle 2: Ergebnisse des Primarolo-Berichts 20 Tabelle 3: Okonometrische Untersuchungen: Empirische Steuerquoten 107 Tabelle 4: Okonometrische Tests: Theoretische Steuerbelastungsindikatoren 112 Tabelle 5: Hypothesen zur Entwicklung der Steuerbelastung 135 Tabelle 6: Korrelationsmatrix der einzelnen Steuerbelastungsindikatoren 146 Tabelle 7: Ergebnisse EGS 150 Tabelle 8: Ergebnisse Nominalsteuersatz 152 Tabelle 9: Ergebnisse Makrosteuersatz 154 Tabelle 10: Ergebnisse Mikrosteuersatz 156 Tabelle 11: Ergebnisse Unternehmens- zu Arbeitssteuerbelastung 158 Tabelle 12: Determinanten der Landerachsenabschnitte 159 Tabelle 13: Hypothesen zu Gewinnverlagerungsaktivitaten 166 Tabelle 14: Deskriptive Statistik zur technologischen Verflechtung und Finanzierungsstruktur 170 Tabelle 15: Ergebnisse Patentausgaben: Gepooltes Modell 172 Tabelle 16: Ergebnisse Patentausgaben: Deutsche Unternehmen 173 Tabelle 17: Ergebnisse Patentausgaben: Modell mit fixen Ländereffekten 175 Tabelle 18: Jackknife-Analyse 176 Tabelle 19: Besteuerung und grenzüberschreitende Steuerplanung 177 Tabelle 20: Steuern und Finanzierungsstruktur: Inbound-Investitionen 179 Tabelle 21: Steuern und Finanzierungsstruktur: Outbound-Investitionen 180 Tabelle 22: Hypothesen Informationsaustausch 186 Tabelle 23: Institutionelle Details bei der Besteuerung privater Zinserträge 190 Tabelle 24: Kapitaleinlagen und Nettokapitalimporte 192 Tabelle 25: Informationsaustausch und Arbeitsmarkteffekte 194 Tabelle 26: Profitabilität und Steuereinnahmen aus dem Finanzsektor 197

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Prüfschema Hinzurechnungsbesteuerung 31 Abbildung 2: Anwendungsbereich $ 8a KStG 33 Abbildung 3: Konfliktstrukturen bei asymmetrischen Steuerwettbewerb 42 Abbildung 4: Profitabilität und Steuerbelastungskennziffern 97 Abbildung 5: Ansatzpunkte zur Untersuchung von Gewinnverlagerungen 116 Abbildung 6: Entwicklung der einzelnen Steuerbelastungsindikatoren 141

Abbildung 7: Entwicklung des Fremdkapitalanteils in 13 OECD-Ländern 143 Abbildung 8: Entwicklung der Renditen in 13 OECD-Ländern und der BRD 144 Abbildung 9: Entwicklung der Variabilität der Steuerbelastungsindikatoren 148

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XII

Symbolverzeichnis

Anfangsausstattung Realzins reale Abschreibungsrate des Kapitals Nominalsteuersatz bilanzielle Abschreibung Kapitalkosten der Unternehmung W Kapitalwert des Investitionsprojekts vor Steuern Ws Kapitalwert des Investitionsprojekts nach Steuern Arithmetisches Mittel einer Variablen

ERARUS HMO

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Abkürzungsverzeichnis

Abgabenordung

Artikel

Außensteuergesetz

Beispielsweise

Bemessungsgrundlage Beziehungsweise

Bundesministerium der Finanzen Bund Deutscher Industrieller Doppelbesteuerungsabkommen

das heißt

Effektiver durchschnittlicher Steuersatz Effektiver marginaler Steuersatz Eigenkapital

Einkommensteuer

European Tax Analyzer

Europäische Kommission Europäische Union

Fremdkapital

Forschung und Entwicklung Gewerbesteuer

in der Regel

Mit anderen Worten

Vereinigte Staaten von Amerika Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung zum Beispiel

XII

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