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Türkische Männer in Deutschland

Margret Spohn · 2002

177,807 words · about 12 h 27 min to read

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Licence: CC BY-NC-ND 3.0 · repository export licence (OAPEN) · Spohn, Margret (2002), Türkische Männer in Deutschland, open access publisher - licensed CC BY-NC-ND 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/)

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About this book

Author
Margret Spohn
Language
German
Published
2002
Length
177,807 words · about 12 h 27 min
Sections
3 reader sections
Text
Digital text
Rights
CC BY-NC-ND 3.0 · repository export licence (OAPEN)

 

Contents (3)
  1. Front matter about 1 min
  2. Inhalt about 8 min
  3. Einleitung about 12 h 19 min

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Front matter

Kultur und soziale P n n ve N

Türki dent j 3 AA Pre, m milie una 1 i Ge SAET g A erzählen Türkische anne

Türkische Mä Türkische Männer Türkische Männer

Inhalt

DANKSAGUNGEN 13 EINLEITUNG 15 1. DAs HISTORISCHE TÜRKENBILD IN DEUTSCHLAND 19 Das religiös geprägte Türkenbild 21 Zusammenfassung des Kapitels 1 25 2. FORSCHUNGEN ÜBER FAMILIENBEZOGENE BILDER TÜRKISCHER MÄNNER IN DEUTSCHLAND UND IN DER TÜRKEI 27 Einige Reflexionen zu Geschlecht/Gender unter besonderer Berücksichtigung des Modells der „hegemonialen Männlichkeiten“ von Bob Connell 27 Forschungen über türkische Männer in Deutschland im Hinblick auf familienbezogene Rollen 37 Türkische Männer in Forschung und Medien in Deutschland — ein kurzer historischer Überblick 41 Türkische Männer der ersten Generation: Die Studie von Werner Schiffauer 49 Türkische Männer in der Frauenforschung — in Studien über türkische Frauen und Mädchen 53 Andrea Baumgartner-Karabak)/ Giesela Landesberger: Die verkauften Bräute 54 + Sigrid Meske: Sitnationsanalyse türkischer Frauen in der BRD 59 + Martina Spitzl/ Sahika Yüksel: Mädchen ans der Türkei 62 + Berrin Özlem Otyakmaz; Zwischen allen Stühlen 65 Türkische Väter und männliche Jugendliche in der Forschung über männliche Jugendliche 67

Hermann Tertilt: Turkish Power Boys 68 « Wilhelm Heitmeyer u.a.: Verlockender Fundamentalismus 71

Türkische Männer in der Familienstrukturforschung

Ansätze von Düzgün Firat 78 * Ansätze von Bernhard Nauck 79 » Ansätze von Leonie Herwartz-Emden 81

Türkische Männer in der neueren Rentnerforschung 84 Forschungen über türkische Männer in der Türkei im Hinblick auf familienbezogene Rollen 89 Zentrale Formen türkischer Männlichkeiten — ein historischer Abriss 90 Bilder türkischer Männer in der türkischen Frauenbewegung und Frauenforschung 96 Türkische Männer in der Familienstrukturforschung 100 Die Großfamilie — ein Mythos der Forschung? 100 ° Die Familienmodelle von Kagıtabası 103 + Weitere Forschungen in Bezug auf Familienstrukturen 107 Zusammenfassung des Kapitels 2 113 3. DATEN UND FAKTEN ZUR MIGRATIONSGESCHICHTE DER TÜRKEN NACH DEUTSCHLAND 115 Das Herkunftsland 115 Ethnische und religiöse Gruppen in der Türkei 116 Religiöse Minderheiten — eine Auswahl 118 ° Ethnische Gruppen in der Türkei — eine Auswahl, orientiert an den thematisierten Eihnizitäten der Interviewparmer 123 Daten und Fakten in Deutschland 133 Anwerbungsphasen, wirtschaftliche und soziale Integration 133 Wanderungsdaten 133 + Herkunftsgebiete 137 * Schulbildung 138 o Familiäre Situation 139 + Situation anf dem Arbeitsmarkt 139 ° Altersverteilung und soziale Situation 141 Rechtliche Situation 142 4. FORSCHUNGSANSATZ, LÜCKEN IM FORSCHUNGSSTAND UND BEGRÜNDUNG DER ARBEIT 145 Bereich der Männerforschung 146 Bereich der Migrationsforschung 147 5. DIE EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG 151 Die Ausgangsstudie „Lebensperspektiven älterer Männer aus der Türkei in Deutschland“ 151

Das Thema der Studie 151

Inhaltliche Eignung für die vorliegende Studie zum Selbstverständnis türkischer Migranten der ersten Generation als Sohn, Ehemann, Vater und Großvater 152 Theoretische Grundlagen und Methodik der Studie 153 Methodenwahl 154 * Interpretationszugang 158 * Typenbildung 161 Forschungstagebuch 163 Interviewdurchführung und -situation 164 Sprache und Transkription 169 Computergestützte Auswertung 170

Nud*ist 171 ° Atlas-t 172

Zugang zu den Interviewten und Auswahl der Befragten 173 Forschen im interkulturellen Bereich 175 Über Sensibilitäten im interkulturellen Erhebungsprozess 178

Über Sensibihtäten im Überserzungs- und Dolmetschprozess 179 e Über den sensiblen Umgang mit Sprache — das Dilemma des Zitierens

188 Demographische Aspekte der Befragten 190 Räumliche Verteilung 190 Altersverteilung 190 Religionszugehörigkeit 190 Geographische Herkunft 191 Familienstruktur 192 Kinder 192 Bildungsstruktur 194 Aufenthaltsdauer und -status 194 Erwerbstätigkeit 195 Vorstellung der Interviewpartner 196

Herr Alkan 197 + Herr Bilen 197 + Herr Uçar 198 + Herr Demir 198 * Herr Gür 199 « Herr Fener 200 ° Herr Hacogin 200 + Herr Inan 201 + Herr Sert 201 ° Herr Reyis 202 + Herr Levent 203 * Herr Mardin 203 e Herr Nazim 203 + Herr Olgun 204 + Herr Polat 205 »

Herr Korkmaz 205 + Herr Tufan 206 * Herr Çınar 206 »

Herr Volkan 207 * Herr Ergin 208

Fallstudien: Selbstdarstellung türkischer Migranten der ersten Generation in ihrer Funktion als Sohn, Ehemann, Vater und Großvater 208 Typenbildung mit dem empirischen Material 208 Analyseschritte für die ausgewählten Interviews 214

Herr Hacıoglu — Prototyp des kontinuierlichen Modells der „interdependence“ 217

Interviewsituation 217 + Lebenserfahrung in der Türkei 219 e Lebenserfahrung in Deutschland 227 * Geglaubte und gelebte Werworstellungen 232 * Migrationsbewertung 240 ° Zusammenfassung 242 * Begründung der Typ-Zuschreibung 245

Herr Inan — der verhinderte Typ des kontinuierlichen Modells der „interdependence“ 247

Interviewsitnation 247 + Lebenserfahrung in der Türkei 249 e Lebenserfahrung in Deutschland 250 * Geglanbte und gelebte Wertvorstellungen 257 * Migrationsbewertung 258 * Zusammenfassung 258 * Begründung der Typ-Zuschreibung 259

Zuordnung weiterer Fälle des kontinuierlichen Modells der „interdependence“ 260

Herr Nazim — „Wir haben keinen Einfluss mehr anf unsere Kinder“ 260 + Herr Olgun — „Das ist der Ablauf des Lebens hier“ 264 » Herr Tufan — „Was der Vater sagt, ist 100 % in Ordnung“ 268 » Herr Levent — „Wir hatten den Respekt“ 271

Der Typ des kontinuierlichen Modells der „interdependence“ 275 Die Ursprungsfamilie 275 * Ehe 276 ° Kinder 277

Herr Polat — Prototyp des kontinuierlichen Modells der „independence“ (Der Rebell) 278

Interviewsitnation 278 * Lebenserfahrung in der Türkei 279 e Lebenserfahrung in Deutschland 284 * Geglaubte und gelebte Wertvorstellungen 287 * Migrationsbewertung 290 + Zusammenfassung 291 * Begründung der Typ-Zuschreibung 291

Herr Fener — der kemalistische Prototyp des kontinuierlichen Modells der „independence“ 293

Interviewsituation 293 * Lebenserfahrung in der Türkei 295 e Lebenserfahrung in Deutschland 297 + Geglaubte und gelebte Wertvorstellungen 306 * Migrationsbewertung 306 ° Zusammenfassung 307 * Begründung der Typ-Zuschreibung 307

Zuordnung weiterer Fälle des kontinuierlichen Modells der „independence“ 308

Herr Çınar — der großbürgerliche Prototyp des kontinuierlichen Modells der „independence“ 308 + Herr Volkan — „Das muss er selbst entscheiden“ 313 + Herr Egin — „Dann habe ich meine Frau kennengelernt“ 317 * Herr Bilen — „Das muss meine Tochter selbst wissen“ 318

Der Typ des kontinuierlichen Modells der „independence“ Die Ursprungsfamilie 321 * Ehe 323 + Kinder 323

Herr Gür — Prototyp des kontinuierlichen Modells der „emotional interdependence“

Interviewsituation 325 * Lebenserfahrung in der Türkei 327 + Lebenserfahrung in Deutschland 333 * Geglaubte und gelebte Wertvorstellungen 343 * Migrationsbewertung 345 ° Zusammenfassung 346 * Begründung der Typ-Zuschreibung 346

Weitere Varianten des kontinuierlichen Modells der „emotional interdependence“

Herr Alkan — „Meine Kinder bedeuten mir mehr als mein Leben“ 348

Herr Mardin — Prototyp des Wandels vom Modell der „interdependence“ zum Modell der „emotional interdependence“

Interviewsituation 351 * Lebenserfahrung in der Türkei 355 ° Lebenserfahrung in Deutschland 357 * Geglaubte und gelebte Werworstellungen 364 * Migrationsbewertung 367 * Zusammenfassung 369 * Begründung der Typ-Zuschreibung 369

Herr Korkmaz — Prototyp des unbewussten Wandels vom Modell der „interdependence“ zum Modell der „emotional interdependence“

Interviewsituation 370 + Zentrale Themen der Erzählung 373 ° Lebenserfahrung in der Türkei 377 + Lebenserfahrung in Deutschland 378 + Geglaubte und gelebte Wertvorstellungen 384 ° Migrationsbewertung 389 * Zusammenfassung 390 * Begründung der Typ-Zuschreibung 391

Weitere Varianten des Übergangs vom Modell der „interdependence“ zum Modell der „emotional interdependence“

Herr Demir — „Man muss sich um alle Belange seiner Kinder kiimmern“ 391 * Herr Uçar — „Ich habe keinen Ehrgeiz“ 395 + Herr Sert — „Wir haben versucht, uns hier anzupassen und wir haben ‚drüben‘ vergessen“ 397

Der Typ des kontinuierlichen Modells der „emotional interdependence“

Die Ursprungsfamilie 401 * Ehe 402 + Kinder 403 + Bedingungen, die den Wandel vom Modell der „interdependence“ zum Modell der „emotional interdependence“ fördern 405

Herr Reyis — Mischform zwischen dem Modell der „emotional interdependence“ und dem Modell der „independence“ 406

Interviewsituation 406 * Zentrale Themen der Erzählung 408 +

Lebenserfahrung in der Türkei 413 * Lebenserfahrung in

Deutschland 417 * Räumliches Umfeld 427 + Geglanbte und ge-

lebte Wertvorstellungen 427 ° Migrationsbewertung 430 + Zusam-

menfassung 431 * Begründung der Typ-Zuschreibung 432 Familienbezogene Männlichkeiten nach Modellen 433 6. RESÜMEE UND AUSBLICK 439 Konfrontation der Forschungsergebnisse mit dem Stand der Männerund Migrationsforschung 439 Weitere Forschungsdesiderate 444 7. LITERATUR 447 VERZEICHNISSE Exkurse 1. Exkurs: Gibt es ein positiv besetztes historisches Türkenbild? 23 2. Exkurs: Die deutsche Männerforschung 34 3. Exkurs: Der Migrationsdiskurs 38 4. Exkurs: Das Bild türkischer Männer im Mediendiskurs — einige

ausgewählte Beispiele 47 5. Exkurs: "Türkische Männerbilder in der Arabesk Musik 94 6. Exkurs: Forschungen über patriarchale Strukturen in der Türkei 98 7. Exkurs: Ehre und Gehorsam 110 8. Exkurs: „Die Frau an seiner Seite“ 166 9. Exkurs: Sprachenwechsel in den Interviews 186 10. Exkurs: Die Frage der Repräsentativität 195 Tabellen Tabelle 1: Türkische Wohnbevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland

und ihre Wachstumsquote von 1960 bis 1973 133 Tabelle 2: Türkische Wohnbevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland

und ihre Wachstumsquote von 1973 bis 1998 134

Tabelle 5: Tabelle 6:

Tabelle 9: Tabelle 10:

Tabelle 11: Tabelle 12: Tabelle 13: Tabelle 14: Tabelle 15: Tabelle 16:

Tabelle 17: Tabelle 18:

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Türken/innen im Vergleich zur türkischen Wohnbevölkerung in ausgewählten Jahren

Einwanderung und Auswanderung von Türken nach ausgewählten Jahren

Türkische Wohnbevölkerung nach Aufenthaltsdauer

Türkische Arbeitsmigranten/innen nach Herkunftsregionen in Prozent

Berufliche Stellung der türkischen Arbeitnehmer im Betrieb 1985 und 1995

Berufliche Position der ersten Generation türkischer Arbeitnehmer in Prozent

Ältere Türken/innen — prozentuale Verteilung der Geschlechter

Anteil der 50 bis 65-Jährigen Türken und Türkinnen nach ausgewählten Landkreisen in Niedersachsen in absoluten Zahlen und Prozent

Geburtsjahre der Interviewten Kinderzahl der befragten Türken Altersverteilung der Kinder Aufenthaltsland der Kinder Wohnort der Kinder

Alter der Ehepartner im Modell der „interdependence“ zum Zeitpunkt des Zustandekommens der Ehe

Alter der Interviewten zum Todeszeitpunkt der Eltern

Alter der Ehepartner im Modell der „independence“ zum Zeitpunkt des Zustandekommens der Ehe

Alter der Ehepartner im Modell der „emotional interdependence“ zum Zeitpunkt des Zustandekommens der Ehe

Abbildungen

Abbildung 1: Schema der Auswertung

Abbildung 2: Türkische Männer und familienbezogene Männerrollen in der Migration

Abbildung 3: Merkmal „Männlichkeit“ in Kreuztabellierung mit den relevanten Merkmalsausprägungen

Abbildung 4: Türkische Männer und familienbezogene Männerrollen in der Migration I

136 137

173 190 192 193 193 194

276 322

Abbildung 5: Abbildung 6: Abbildung 7:

Abbildung 8:

Türkische Männer und familienbezogene Männerrollen in der Migration II

Verteilung der untersuchten Fälle hinsichtlich eines aktiven und passiven Wandels familienbezogener Männlichkeitstypen

Verteilung der untersuchten Fälle hinsichtlich ihrer Zuordnung zu familienbezogenen Männlichkeitstypen nach Kagıcbası

Verteilung der untersuchten Fälle hinsichtlich eines aktiven und passiven Wandels familienbezogener Männlichkeitstypen

DANKSAGUNGEN

DANK

In allererster Linie möchte ich den Männern aus der Türkei, den Interviewpartnern, danken, die bereit waren, an dieser Studie mitzuwirken. Es ist nicht leicht, einem fremden Menschen das eigene Leben zu erzählen. Wir haben während der Interviews viel gelacht, so manche Anekdoten erzählt, die türkische Küche von Lahmacun bis Baklava genossen und viele, viele Liter Tee getrunken. Doch oft waren die Erinnerungen auch sehr schmerzhaft: Kinder waren gestorben, das eigene Leben hatte nicht immer die Gestalt angenommen, die man sich erhofft hatte. Trotzdem bestand die große Bereitschaft, an dieser Studie mitzuwirken. Ich hoffe, dass ich in der vorliegenden Arbeit den Aussagen der Männer der ersten Generation in dem Maße gerecht werde, wie ich es ihnen zu Beginn der Studie versprochen hatte: Sie werden die Experten ihrer eigenen Geschichte sein.

DANK Meinem Doktorvater Prof. Dr. Klaus F. Geiger für eine optimale Betreuung Dank seiner Unterstützung, seiner Hilfe, seiner Geduld, seinem Verständnis und seiner konstruktiven Kritik war es mir möglich, die Arbeit in dieser Form anzufertigen.

DANK Für meine Eltern und Schwestern in aller Liebe, Verbundenheit und Dankbarkeit.

Für meine Freunde und Freundinnen in allen Kontinenten, die mich über all die Jahre unterstützt, aufgebaut, zurechtgestutzt und angetrieben haben und mir immer die Gewissheit gaben, dass sie jederzeit für mich da sind. Eure Hilfe, Kritik, Stärke und Anwesenheit hat mir die nötige Kraft und das erforderliche Durchhaltevermögen gegeben.

An Euch ein Danke ans tiefstem Herzen!

Thank you from the bottom of my heart!

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