Front matter
Alexandra König
Spielfelder des Selbst
Eine Längsschnittstudie
Vorwort
Unfreiwilliges Warten an einem Bahnhof, irgendwo in Nordrhein-Westfalen. Vor dem Bahnhofsgebäude stehen ein paar wenige Stühle. Hier stranden Doris Bühler-Niederberger und ich, und hier entsteht die Grundidee für eine Studie, die ein paar Monate später in einen DFG-Antrag transformiert ist und nun mit dieser Arbeit einen Abschluss findet.
Von der ersten Idee bis zum fertigen Buch war es ein weiter Weg, mit vielen Weggefährten und -gefährtinnen: Mein besonderer Dank gilt Doris Bühler- Niederberger, die, egal wo wir uns treffen, eine sprudelnde Quelle der soziologischen Inspiration ist. Mein Dank an sie geht weit über diese Studie hinaus. Ein wichtiges Forum für den gesamten Forschungsprozess war das Kolloquium an der Bergischen Universität Wuppertal. Auch wenn dessen Besetzung sich über die Jahre teils änderte, gehörten einige unermüdliche Personen fest zu dieser Gruppe; zu nennen sind vor allem Jessica Schwittek, Lars Alberth, Steffen Eisentraut, Aytüre Türkyilmaz und Miriam Böttner. Danken möchte ich ihnen für die gemeinsam zelebrierte Freude am soziologischen Denken und die vielen Anregungen, die in die Arbeit geflossen sind. Von der ersten bis zur letzten Stunde des Projekts war als studentischer Mitarbeiter Johannes Ulke dabei, dem es gelang, einen sehr guten Draht in die verschiedensten Felder herzustellen. Alice Barth hat mit großer Sorgfalt die Umsetzung der Korrespondenzanalysen unterstützt und Bettina Ulpenich verbesserte unermüdlich die optische und sprachliche Form der Arbeit.
Heinz Abels danke ich für den langjährigen Austausch - und seinen unerschütterlichen Einsatz, äußerst kurzfristig die 300 Seiten umfassende Habilitationsschrift zu lesen und zu begutachten. Annette Schnabel danke ich dafür, mich auch bei dieser Qualifikationsphase in ihrer unverwechselbaren Weise begleitet zu haben.
Oliver Berli ist zu verdanken, dass der Text ein paar Semikola weniger enthält. Für das und so unglaublich viel mehr gilt ihm mein besonderer Dank.
Längsschnittstudien sind ein spezielles Forschungsdesign. Den Interviewpartnern und -partnerinnen begegnet man zuerst als Fremde, doch in der wiederholten Befragung entsteht eine eigentümliche Vertrautheit. Ich danke den jungen Erwachsenen für das Vertrauen, das sie mir geschenkt haben, indem sie mir nicht nur von ihren Wünschen und Plänen zu Beginn von Ausbildung bzw. Studium erzählt haben, sondern ebenso über Schwierigkeiten und Enttäuschungen wie auch über Überraschungen und stolze Momente im Verlauf dieser Statuspassage. Dafür danke ich ihnen sehr und wünsche ihnen alles Gute für ihre biographischen Projekte.
Meine wissenschaftliche Laufbahn hat vor vielen Jahren als Mitarbeiterin am Institut für Soziologie bei Werner Fuchs-Heinritz angefangen. Seither hat Werner Fuchs-Heinritz meine Arbeiten als scharfer und kluger Gesprächspartner begleitet - seine immer wieder neuen Gedanken zur Soziologie und zum Leben werden mir in Zukunft fehlen.
Inhalt
Vorwort
2.1 2.2 2.3
4.1
4.2
5.3 5.4
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The end
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