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| Jonas Häne! EA Im Strom der
Bewegungsbilder
Inhalt
VOr Wort... ee Da Keen nee eher 9 3.2 Suizidversuch, Ohnmacht und wiederkehrende Reorganisationsprozesse
ST BA ER) ee Re PIERRE EEE ERTERERDERHESELEE HERE 127 3.5 Schlussfolgerungen: Für eine
4.3 Essen und Trinken - Pflegebeziehungen zwischen Georges und Anne
(Seg U). 2. Kae anni NEN IE Eee 174 5:2: Schülerin-B=Liebe.(Seg. Al) sasaaa nassen aaa 21 5:3: -Schüler C= Liebe: (Seq 42) rein eri 219 5.4 Schlussfolgerungen: Für eine
61 ‚Schülerin A= Forscher u.a men einaree er 248 6.2: Schülerin B= Forscher... 2. RR 256 6:5 SchülerG Forscher seort er ns akt naeh 264 Siglen der Bücher von Gilles Deleuze und Gilles Deleuze/Felix Guattari (D/G) Eiteratun susanne EHER EI HH EN EAAS 293 Abbildungen sc... 22:02. E san anne ans e ne ee Tee 303
Zum Geleit
Ich erinnere mich noch gut, als Jonas Hänel zum ersten Mal eine ganze Reihe von Zeichnungen in meinem Dresdner Büro ausbreitete und begeistert redete. Die Aufgabe schien einfach: Es ging ihm darum zu zeigen, wie unterschiedliche Bewegungsbilder verschiedener Ebenen, die letztlich zusammengedrückt werden zu einer Immanenzebene, interagieren oder - präziser wohl - interferieren.
Sein Material war und ist interessant: Die unterste Schicht bildet Michael Hanekes Film Amour (2012, dt. Liebe), der private und professionelle Pflegeprozesse in ihrer Ambivalenz zeigt. Die Pflegeprozesse des Ehemannes, der seine Frau schließlich erstickt, scheinen liebevoller. Als Vorbild für die professionelle Pflege taugen sie nicht. Diesen Film hat Hänel mit einer Klasse Pflegeschüler/-innen angeschaut, und das Sehen dabei wiederum gefilmt. Dieser Film bildet die zweite Schicht. Mit drei Pflegeschüler/-innen, die er aufgrund der Intensität ihrer Reaktionen auf den Film ausgewählt hat, hat er schließlich noch Interviews geführt, die ebenfalls filmisch dokumentiert sind. So entstanden als dritte Schicht drei Inseln. Schon die Beschreibung, der filmischen Immanenzebene, die das Gleichzeitige wieder in eine Abfolge zwang, erwies sich als große Herausforderung, die Hänel mutig angenommen hat. Im Wort »beschreiben« steckt schreiben, und mit dem Schreiben gehen stärkere Zwängen einher als mit der tentativen Rede.
Sich verfestigende Stereotype, die durchaus zu denken geben können, galt es im Schreibprozess immer wieder aufzulösen, ohne die Komplexität dabei zu weit zu reduzieren. Balancen waren zu finden, Töne zu treffen, Räume ohne Außen zu durchmessen. Der Umgang mit unauflösbaren Unschärfen erzwang Übung in einer Technik, die Shakima Gregs in der Fernsehserie The Wire (2002-2008) soft eyes nennt. Sie erklärt ihren Kollegen, dass man Neues und genau nur sehe, wenn man Kriterien mit unscharfen Rändern verwende. Was sich in der fiktiven Polizeiarbeit in Baltimore bewährt, ist leider nicht leicht auf die Arbeit an einer Dissertation, die an einer deutschen Universität eingereicht werden soll, übertragbar, schließlich soll sich diese idealerweise durch lückenlose Argumentationen und möglichst eindeutige Erkenntnisse auszeichnen. Für diesen Widerstreit waren immer wieder neue Lösungen zu finden, auflösen ließ er sich nicht. Weil die Arbeit irgendwann abgeschlossen werden musste, durchzieht sie dieser Widerstreit nach wie vor. Das ist kein Mangel.
Besser hätte die Arbeit kaum werden können. Möge sie nun Leser/-innen finden, die durch sie angeregt werden, etwas anders zu machen oder etwas anderes mit ihr machen, denn Bildungsprozesse beginnen bekanntlich mit einer Abweichung. Zu Bildungsprozessen fordert Hänel heraus.
Olaf Sanders Hamburg, den 28.3.2022
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