Front matter
Patrick Schreiner
Außenkulturpolitik
Internationale Beziehungen und kultureller Austausch
Inhalt
Vorwort | 7
Einleitung | 9 Zu Stand und Problematik der Außenkulturpolitik-Forschung | 14 Zu Untersuchungsziel und Gliederung dieser Untersuchung | 26 l. Begriffliche und theoretische Ausgangspunkte | 33 1.1 Zur Genese des Kulturbegriffs | 34
1.2 Theorien internationaler Beziehungen und Außenkulturpolitik | 48 1.2.1 Theorien internationaler Beziehungen im Überblick | 48
1.2.2 Theorien internationaler Beziehungen und Kultur | 68
1.3 Nationalismus, Staat und Kultur | 85
1.3.1 Theorien zur Konstitution des Nationalstaats im Überblick | 86 1.3.2 Nationalstaat und Kultur | 99
1.4 Zusammenfassung | 119 ll. Semiotik, Methode und Begriffe einer Außenkulturpolitik-Analyse | 127
2.1 Interpretativismus und Semiotik | 128
2.1.1 Interpretative Sozialwissenschaft | 129
2.1.2 Kultursemiotik und das Soziale als Semiotisches | 141 2.1.3 Transfer | 167
2.2 Autoreferentialitat und Universalismus | 179 2.2.1 Universalismus und Partikularismus | 180 2.2.2 Autoreferentialität | 191
2.3 Zusammenfassung | 206 lll. Kultur in der Staatenwelt | 213
3.1.1 Zur Genese des Sports in der Staatenwelt | 215
3.1.2 Autoreferentialität und Universalismus im Sport | 225
3.1.3 Fallbeispiel 1: »Ping-Pong-Diplomatie« | 240
3.1.4 Fallbeispiel 2: Olympia-Boykotte 1968 und 1980 | 245
3.1.5 Fallbeispiel 3: »Fußball-Krieg«, El Salvador und Honduras | 252 3.1.6 Resümee | 256
3.2.1 Zur Genese der Künste in der Staatenwelt | 260
3.2.2 Autoreferentialität und Universalismus in den Künsten | 276
3.2.3 Fallbeispiel 1: Deutsch-amerikanischer Kunstaustausch 2004 | 297 3.2.4 Fallbeispiel 2: Kunst und »Euro-Mediterrane Partnerschaft« | 305 3.2.5 Fallbeispiel 3: Die USA und die Sowjetunion in den 1970ern | 313 3.2.6 Resümee | 321
3.3 Wissenschaft | 324
3.4 Personenaustausch | 345
IV. Zusammenfassung und Schluss | 365
4.1 Autoreferentialität, Universalismus und Außenkulturpolitik | 366 4.2 Kultur, Außenkulturpolitik und Nationalstaat | 373
4.3 Semiotik und Außenkulturpolitik | 379
4.4 Zur politischen und wissenschaftlichen Relevanz | 389
Abkürzungsverzeichnis | 391
Vorwort
Dieses Buch entstand in den Jahren 2005 bis 2009 als Dissertation am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main; der Text wurde für diese Veröffentlichung minimal überarbeitet. Ziel der Untersuchung ist es, einen theoretisch fundierten Vorschlag für eine Analyse dessen zu entwickeln, was in der Bundesrepublik Deutschland zumeist als » Auswärtige Kulturpolitik« bezeichnet wird.
Eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben, ist nicht denkbar ohne die Mithilfe und Unterstützung zahlreicher Personen. Mein besonderer Dank gilt meinem Erstbetreuer, Prof. Gunther Hellmann, und meinem Zweitbetreuer, Prof. Horst-Dieter Schlosser. Beide haben mit zahlreichen Anregungen, mit wertvollen Gesprächen und mit Interesse das Entstehen und die Veröffentlichung dieser Untersuchung begleitet. Ganz besonders danke ich überdies Prof. Roland Bleiker aus Brisbane/Australien, der sich sehr kurzfristig bereit erklärte, ein Drittgutachten anzufertigen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kolloquiums von Prof. Hellmann, der Doktorandenforen der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie des Promovendenkolloquiums an der Stiftung Wissenschaft und Politik haben die Entstehung meiner Untersuchung kritisch gewürdigt und mir wertvolle Hinweise und Anregungen gegeben. Ihnen möchte ich dafür ebenso danken wie Sebastian Friedrich, Michael Libota, Inma Cuadrado-Luque, Sabrina Melzer, Ellie Rosert, Eva Schönbohm, Henrik Stehlik und Boris Weidinger für ihre stundenlange inhaltliche und orthografische Korrekturarbeit.
Ich danke des Weiteren der Studienstiftung des Deutschen Volkes für die Finanzierung meiner wissenschaftlichen Arbeit im Rahmen eines Promotionsstipendiums. Der Stiftung Wissenschaft und Politik danke ich für die mir 2007 eingeräumte Möglichkeit, meine außenkulturpolitische Forschungstätigkeit im Rahmen eines Projektstipendiums vertiefen zu können. Dem Institut für Auslandsbeziehungen danke ich für die Verleihung des Alexander-Rave-Preises. Der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften danke ich für einen Druckkostenzuschuss, durch den ein Teil der Kosten dieser Veröffentlichung abgedeckt werden konnte.
»Mir fällt auf, daß viele Dinge auf der Welt es an sich haben, für jeden etwas anderes zu sein. Für Studienrat Martschinek ist der Kauz ein Nachtraubvogel, für meine Anderthalbmeter-Großmutter ist er der Totenvogel, für meinen Vater ein Jungtaubenräuber, für die Sperlinge ist er ein Massengrab, und was er wirklich ist, weiß er es selber?
Auf keinen Fall weiß er, daß er von uns Kauz genannt wird.«
»Und außerdem hieß mein Hund Baron. In dieser Gegend haben die Namen etwas zu bedeuten: in ihnen steckt eine magische Kraft: ein Wort ist niemals eine Übereinkunft oder ein Windhauch, sondern eine Realität, ein wirkendes Ding. Er war also wirklich ein Baron, ein Herr, ein mächtiges Wesen, vor dem man Respekt haben mußte. [...] Und trotzdem war er nur ein Hund, ein Tier wie alle anderen: aber eben diese Doppelnatur war wunderbar.«
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The end
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