Vorwort
Am 14. Juli 1891 trug ich der philosophischen Fakultät der Universität Freiburg i. B. in meiner Habilitationsvorlesung: über das Wesen der Elektrizität eine neue sehr einfache Hypothese vor, welche ich einige Jahre vorher mir gebildet und aus welcher ich viele bekannte Erscheinungen zu entwickeln versucht hatte. H. v. Helmholtz schrieb in einer Vorrede zu W. Thomsons und Taits Treatise on Natural Philosophy: „Nach der bisherigen Ansicht der besseren Naturforscher war die deduktive Methode nicht bloss berechtigt, sondern sogar gefordert, wenn es sich darum handelte, die Zulässigkeit einer Hypothese zu prüfen.“ Eine solche Erwägung bestimmte mich, meine Hypothese bis in ihre Konsequenzen zu verfolgen. Dabei ergaben sich merkwürdig einfache Beziehungen, zahlreiche Aufschlüsse in den verschiedensten Gebieten der Physik, und weittragende Ausblicke auch in die Gebiete der Chemie, der Astronomie, der Meteorologie, der Geologie und anderer der Physik verwandter Disziplinen. So rasch erweiterte sich der Gesichtskreis von dem gewonnenen Standpunkte aus, dass ich glaube, den Fachgenossen in diesem kleinen Buche meine Hypothese vortragen zu dürfen. In der That scheinen sich mit derselben alle physikalischen Vorgänge in wunderbarer Harmonie aus wenigen einfachen Grundannahmen abzuleiten.
Freiburg i. B., den 20. April 1897.
Der Verfasser.
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Inhalt
Seite
Einleitung' 1
Die Materie 4
I. Der Aether 5
II. DiewägbareMaterie 28
Zahlenwerte 33
Wärme 37
Schall 39
Maxwells Gesetz der Geschwindigkeitsverteilung ... 47
Elastizität 50
Oberflächenspannung 51
Affinität 60
Röntgenstrahlen 75
Magnetismus 76
Absolutes Maasssystem 80
III. Die Weltkörper 84
Das Erdinnere 85
Die Atmosphäre 90
Einfluss des Mondes und der Sonne 104
Die Gravitation 174
Schluss 176
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The end
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