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Grundzüge der Paläontologie (Paläozoologie). 2. Abteilung: Vertebrata. (part 3 of 4)

Part 3 of 4 · Zittel, Karl Alfred von · Public domain text

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Grundzüge der Paläontologie (Paläozoologie). 2. Abteilung: Vertebrata. (part 3 of 4)

¿Leptotragulus¿ Scott und Osborn (¡Parameryx¡ Marsh). Uinta- bis Titanotheriumbed. Unvollständig bekannt, ebenso ¿Oromeryx¿ Marsh.

¿Protylopus¿ Wortman. Schnauze kurz. Orbita hinten nicht geschlossen. Obereocän. Uintabed. ¡P. Petersoni¡ Wortman.

¿Eotylopus¿ Matthew. Oligocän. Titanotheriumbed.

2. Unterfamilie. #Poëbrotheriinae.# Cope.

¡Gebiß vollständig, meist mit §3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ Zwischenkiefer und Symphyse verlängert. Orbita hinten nicht vollständig geschlossen. Metapodien getrennt. Hand und Fuß zweizehig, digitigrad. Endphalangen hufartig. Seitenzehen nur durch proximale Stummel angedeutet. Ulna und Radius verwachsen. Oligocän und Untermiocän von Nordamerika.¡

¿Poëbrotherium¿ Leidy (Fig. 676). Mit kleinem unteren ¡C¡. Größe von Reh. Oligocän (White Riverbed). ¡P. Wilsoni¡ Leidy.

¿Paratylopus¿ Douglass (¡Gomphotherium¡ Cope). (Fig. 677.) Unterer ¡C¡ groß. Orbita fast geschlossen. Gesicht verkürzt. Von Wildschafgröße. Untermiocän, John Day- und Oligocän, Protocerasbed.

¿Oxydactylus¿ Douglass. ¿Protomeryx¿ Leidy. Mittelmiocän.

3. Unterfamilie. #Protolabinae.# Cope.

¡Gebiß vollständig. Orbita vollständig geschlossen. Extremitäten zweizehig, semidigitigrad. Hauptmetapodien meist zu einem Canon verwachsen. Ulna und Radius verwachsen.¡

Im Miocän von Nordamerika. Lama- bis Kamelgröße.

¿Protolabis¿ Cope. §3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ ¡P_{1}¡ zuweilen fehlend. Metapodien nicht verschmolzen. Obermiocän. Colorado.

¿Stenomylus¿ Peterson. ¡M¡ langgestreckt und hochkronig. Mittelmiocän.

¿Procamelus¿ Cope. §1.1.3.3.§/§3.1.3.3.§ Selten mit vier ¡P¡. Obermiocän und Pliocän.

¿Pliauchenia¿ Cope. Ohne ¡P_{2}¡. Obermiocän und Pliocän von Texas und Nebraska.

¿Alticamelus¿ Matthew. Ohne obere ¡J^1¡ und ¡J^2¡, jedoch mit §4§/§4§ ¡P¡. Hals, Metapodien, Femur und Tibia ungewöhnlich lang. Obermiocän von Colorado und Pliocän von Nebraska.

4. Unterfamilie. #Camelinae.# Cope.

¡Gebiß mehr oder weniger reduziert. Ulna mit Radius verwachsen. Extremitäten zweizehig. Alle drei Zehenglieder dem Boden aufliegend. Metapodien verschmolzen.¡

Im Pliocän und Pleistocän von Nord- und Südamerika und im Unterpliocän von Indien und China. Lebend in Asien, Nordafrika und Südamerika.

¿Camelus¿ Lin. (¡Merycotherium¡ Bojanus). §1.1.3.3.§/§3.1.3.3.§ Im Milchgebiß noch drei obere Schneidezähne. ¡J_{3}¡ ¡C¡-ähnlich. Zahnlücke vor und hinter ¡C¡ und hinter dem vordersten ¡P¡. Untere ¡J¡ schaufelartig, ¡C¡ kräftig. ¡P^3¡ und ¡P^4¡ aus Außenwand und innerem Halbmond bestehend. ¡M¡ ziemlich hoch. Lebend in Nordafrika und Asien. Fossil im Unterpliocän von Indien ¡C. sivalensis¡ Falc. Cautl. und China und im Pleistocän von Sibirien und Südrußland, ¡C. sibiricus¡ Boj. sp., von Rumänien ¡C. alutensis¡ Stefanescu, von Algier ¡C. Thomasi¡ Pomel und von Nordamerika ¡C. americanus¡ Wortman.

¿Protauchenia¿ Branco, ¿Palaeolama¿ Gervais, ¿Hemiauchenia¿, ¿Stilauchenia¿, ¿Lamaops¿ Ameghino im Pleistocän von Südamerika.

¿Anchenia¿ Illiger. §1.1.2.3.§/§3.1.1.3.§ Lebend und im Pleistocän von Südamerika.

¿Camelops¿ Leidy, ¿Holomeniscus¿ und ¿Eschatius¿ Cope stehen ¡Auchenia¡ nahe, sind aber nur unvollständig bekannt. Pliocän? und Pleistocän von Oregon, Kalifornien und Mexiko.

12. Familie. #Tragulidae.# Zwerghirsche.[154]

¡Schädel geweihlos. §0.1.4-3.3.§/§3.1.4-3.3.§ Ohne obere J. Oberer C säbelartig, unterer als vierter Incisiv ausgebildet. Zahnlücke ziemlich weit. M selenodont, mit nur vier Höckern, die oberen allseitig vom Basalband umgeben. P verlängert, seitlich komprimiert und mit Ausnahme von P^4 schneidend. Carpalia und Tarsalia teilweise verschmolzen. Mittlere Metapodien viel stärker als die vollständig erhaltenen seitlichen, getrennt oder zu einem Canon verwachsen. Reduktion der Seitenzehen adaptiv. Magen mit drei Abteilungen.¡

Die Traguliden erreichen höchstens die Dimensionen vom Reh. Sie beginnen im Oligocän von Europa und gehen wohl auf ¡Dichobune¡ ähnliche Formen zurück. Im Miocän sind sie bereits überaus selten und nur durch ¡Dorcatherium¡ vertreten, aus welchem sich die jetzt in Westafrika lebende Gattung ¡Hyaemoschus¡ entwickelt hat. Dagegen ist der Vorfahre der jetzt in Südindien und auf den Sundainseln verbreiteten Gattung ¡Tragulus¡ bis jetzt noch nicht ermittelt.

Der hornlose Schädel, die freibleibende Ulna, die unvollständige Verschmelzung der Hauptmetapodien, die Persistenz der seitlichen Metapodien, die bei den Gelocinen freilich in der Mitte aufgelöst werden, und die gestreckten einfacheren und schneidenden ¡P¡ verleihen den Traguliden ein ursprünglicheres Gepräge gegenüber den Cervicornia und den Cavicornia, von welchen sich die beiden lebenden Gattungen auch durch die diffuse Placenta und den dreiteiligen Magen unterscheiden. Hingegen fehlen auch bei ihnen schon die oberen ¡J¡, und die ¡M¡ haben große Ähnlichkeit mit jenen der ¡Cervicornia¡, welche auch sicher auf gewisse Traguliden -- Gelocinen -- zurückgehen, denn sie sind mit diesen durch die geweihlosen Gattungen ¡Amphitragulus¡ und ¡Dremotherium¡ innig verbunden. Auch für die ¡Cavicornia¡ mit hirsch- und rinderähnlicher Bezahnung ist die Abstammung von den Gelocinen sehr wahrscheinlich.

1. Unterfamilie. #Tragulinae.#

¡Hinterhaupt groß und schmal. Bullae mit zelligem Gewebe erfüllt. P einfach, langgestreckt, mit Ausnahme von P^4. Untere M meist mit schräger, von der Spitze des ersten Innen- und öfters auch des ersten Außenhöckers nach hinten verlaufenden Leiste. Obere M mit starkem Cingulum. Seitliche Metapodien vorne und hinten vollständig. Cuboid und Naviculare, später auch die Cuneiformia zu einem Knochen verschmolzen.¡

Fossil im Oligocän, Miocän und Unterpliocän von Europa und im Pliocän und Pleistocän von Südasien. Lebend in Südostasien und Westafrika. Die oligocänen Gattungen haben keine Nachkommen hinterlassen.

¿Cryptomeryx¿ Schlosser. §3§/§4§ ¡P¡. Untere ¡M¡ mit Leiste am ersten Innenhöcker. Oligocän? Phosphorite von Quercy.

¿Lophiomeryx¿ Pomel. Obere ¡M¡ vierhöckerig, untere ohne Leiste, mit konischem ersten Innenhöcker. Metapodien getrennt. Oligocän. Cournon, Frankfurt a. M., Phosphorite von Quercy.

¿Dorcatherium¿ Kaup. (Fig. 678, 679.) §3§/§4§ ¡P¡, obere ¡M¡ vierhöckerig, untere ¡M¡ mit Leiste am ersten Innen- und Außenhöcker. Oberer ¡C¡ dolchartig. Vordere Metapodien getrennt, hintere verschmolzen. Seitenzehen sehr dünn. Obermiocän von Europa. ¡D. guntianum¡ Meyer, ¡crassum¡ Lart. sp. Unterpliocän. ¡D. Naui¡ Kaup. Pliocän von Indien. ¡D. majus¡ Lyd.

¿Hyaemoschus¿ Gray. §3§/§3§ ¡P¡. Lebend in Westafrika.

¿Tragulus¿ Brisson. (Fig. 652 ¡D¡.) Kleiner. Mittlere Metapodien im Alter fest verwachsen. Pliocän und Pleistocän von Südindien ¡T. sivalensis¡ Lyd. Lebend ¡T. meminna¡ Gray.

2. Unterfamilie. #Gelocinae.#

¡Untere M ohne Leisten am ersten Innen- und am ersten Außenhöcker. Mittlere Metapodien mehr oder weniger fest zu einem Canon verwachsen, seitliche dünn und in der Mitte aufgelöst. Cuboid und Naviculare miteinander verschmolzen.¡ Oligocän von Europa.

Unter den Gelocinen haben wir sowohl die Ahnen der Hirsche, als auch die Stammeltern der Cavicornier mit hirsch- oder rinderähnlichen Backenzähnen zu suchen.

¿Gelocus¿ Aymard. (Fig. 680.) Obere ¡M¡ niedrig, mit vier Höckern. Innenhöcker der unteren ¡M¡ massiv. ¡P¡ einfach, langgestreckt. Kleiner unterer ¡P_{1}¡ vorhanden. Im Oligocän von Ronzon, Ulm, Böhmen und Phosphorite von Quercy.

¿Paragelocus¿ Schlosser. Obere ¡M¡ mit fünf Höckern und ¿Pseudogelocus¿ Schlosser mit komplizierten unterem ¡P_{4}¡. Oligocän. Bohnerze von Ulm.

¿Bachitherium¿ Filhol. §3§/§3§ ¡P¡, unterer ¡P_{4}¡ kompliziert, und ¿Prodremotherium¿ Filhol. (Fig. 681, 682.) §3§/§3§ ¡P¡, einfach gebaut. Oligocän. Phosphorite von Quercy.

13. Familie. #Hypertragulidae.#[155]

¡Schädel anfangs ohne knöcherne Auswüchse, später mit Geweih versehen, das stets von Haut bedeckt bleibt, mit Ethmoidallücken, meist mit großen Bullae osseae und mit vorspringender, hinten geschlossener Orbita. Unterkiefer lang und schlank. Ohne obere J; oberer C meist klein, unterer C als J entwickelt. M brachyodont, selenodont, untere M ohne Falte auf Hinterseite des ersten Außenmondes. Obere M vierhöckerig. P ziemlich einfach. Vorderextremität vierzehig, mittlere Metacarpalien niemals zu einem Canon verwachsen. Seitenzehen wohl entwickelt. Hinterextremität zweizehig. Mittlere Metatarsalien zu einem Canon verschmolzen. Seitenzehen rudimentär. Cuboid und Naviculare verwachsen.¡

Die Hypertraguliden sind auf Nordamerika beschränkt. Sie treten hier zuerst im Oligocän (White Riverbed) auf und erreichen im Miocän ihre höchste Entwicklung in der Gattung ¡Blastomeryx¡, welche nach ~Matthew~ den Vorfahren der südamerikanischen Hirschgattung ¡Mazama¡ darstellt.

Die Hypertraguliden wurden früher mit den Traguliden vereinigt, von welchen sie sich jedoch durch das Fehlen der Falte an der Innenseite des Metaconids und des ersten Außenmondes der unteren ¡M¡ unterscheiden.

~Leptomeryx~ Leidy. Ohne ¡P^1¡, unterer ¡P_{1}¡ klein. Radius und Ulna frei. Oligocän. White Riverbed. ¡L. Evansi¡ Leidy. Untermiocän von Montana. Ist der Vorfahre von Blastomeryx.

~Hypertragulus~ Cope. Oberer ¡C¡ und unterer ¡P_{1}¡ groß, die folgenden ¡P¡ kurz. Radius und Ulna verwachsen. Oligocän und Untermiocän (John Daybed von Oregon). ¡H. calcaratus¡ Cope.

~Allomeryx~ Merriam und Sinclair. Untermiocän. Oregon.

~Blastomeryx~ Cope. §34-..3 1 0..§/§3.1.4-3.3.§ Schädel geweihlos, oberer ¡C¡ lang, ¡M¡ brachyodont, untere ohne Palaeomeryxfalte. ¡P¡ einfach. Oberer ¡P^2¡ und ¡P^3¡ mit kleinem Innenhöcker, untere ¡P¡ mit unverästelten Kulissen an der Innenseite. Radius und Ulna getrennt. Vorderfuß vierzehig, mittlere Metapodien getrennt, Hinterfuß zweizehig mit proximalen Resten der Seitenzehen. Untermiocän. ¡B. Olcotti¡, ¡primus¡ Matthew. ¡Bl. gemmifer¡ Cope (Fig. 683.) mit kurzem Gablergeweih und rudimentären Seitenzehen ist jünger und auch generisch verschieden.

14. Familie. #Cervicornia.# ~Geweihträger.~[156]

¡Schädel der Männchen in der Regel mit Geweih oder knöchernen Fortsätzen versehen. §0.0-1.3.3.§/§3.1.3.(4).3.§ Oberer C bald lang und säbelartig, bald schwach oder ganz fehlend, unterer als vierter J fungierend. Langes Diastema hinter den C. Backenzähne selenodont, brachyodont. Obere P kurz, mit äußerem und innerem Halbmond. Carpalia -- Magnum und Trapezoid -- und Tarsalia -- Cuboid und Naviculare -- teilweise verschmolzen. Hauptmetapodien stets zu einem Canon verwachsen. Seitliche Metapodien dünn, meist nur als proximale oder distale Reste erhalten, mit kurzen Afterzehen.¡

Das Skelett der ¡Cervicornia¡ zeichnet sich wie das der Traguliden durch spröde Knochensubstanz mit reichlichen Osteoblasten und durch die dünnen Schädelknochen aus.

Der Schädel ist lang gestreckt, und seine faziale Achse ist nicht gegen die kraniale Achse geknickt wie bei den meisten Cavicornia. Die gewölbte Hirnkapsel wird oben vorzugsweise von den Scheitelbeinen und nur zum geringeren Teil von den Stirnbeinen gebildet, seitlich gewinnen die Schuppen der Schläfenbeine ansehnliche Ausdehnung. Die ungewöhnlich großen Tränenbeine sind außen mit Vertiefungen, den Tränengruben, versehen. Zwischen Tränenbein, Nasenbein, Stirnbein und Oberkiefer ist sehr häufig eine »Ethmoidallücke« vorhanden, die zu einem von dünnen Knochenlamellen und Lufthöhlen erfüllten Raume führt. Die seitlich vorstehenden Orbiten sind hinten geschlossen. Das Geweih hat nur geringen systematischen Wert, denn es fehlt den weiblichen Individuen außer beim Renntier immer und bei den ältesten fossilen Formen auch den Männchen. Auch können ähnliche Geweihformen bei Hirscharten vorkommen, die nicht näher miteinander verwandt sind. Auf die Gesamtbildung des Schädels übt es einen viel geringeren Einfluß aus als die knöchernen Stirnzapfen der Cavicornia. Bei den Giraffen und Protoceratinen bleiben die Knochenfortsätze auf den Stirnbeinen dauernd von Haut bedeckt. Meist aber wird sie nach und nach abgerieben, »gefegt«, und die Geweihe ragen dann frei vor. Die basalen Knochenzapfen, welche die eigentlichen nach der Brunstzeit abwerfbaren Geweihe tragen, heißen Rosenstock, der knotige Wulst an der Basis des Geweihes Rose. Bei den mit mehrfach gegabeltem Geweih versehenen Formen beginnt es mit einem einzigen Sprossen, Spießer, der sich im zweiten Jahre in zwei Äste gabelt. In den folgenden Jahren kommt jedesmal ein neuer Sproß zu den bereits vorhandenen hinzu. In ähnlicher Weise verläuft auch die phylogenetische Entwicklung. Die ältesten, untermiocänen Formen besitzen überhaupt kein Geweih, bei mittel- und obermiocänen Formen besteht es lediglich aus einer oder zwei Sprossen, ebenso bei ¡Dicrocerus¡, doch wird es hier schon bei einer Art abgeworfen. Im Pliocän beginnen Hirsche mit kurzem Rosenstock, langer Stange und zwei bis drei Nebensprossen. Erst im Oberpliocän und Pleistocän entfalten die Geweihe jene Üppigkeit, Größe und reiche Verzweigung, wie sie beim Edelhirsch, Renntier, Elch und in höchster Potenz beim Riesenhirsch beobachtet werden.

Im ~Gebiß~ (Fig. 684) fehlen die oberen ¡J¡ stets und die oberen ¡C¡ sind bei den jüngsten Formen meist nur bei den Männchen vorhanden. Der untere ¡C¡ hat die Form und Funktion eines ¡J¡. Die Backenzähne sind brachyodont und die oberen drei-, die unteren zweiwurzelig. Die Krone ist mit dickem, runzeligem Schmelz bedeckt und in der Regel mit einem Basalpfeiler versehen, der sich an den oberen ¡M¡ auf der Innen-, an den unteren ¡M¡ auf der Außenseite befindet. Die Außenseite der oberen ¡M¡ trägt stets zwei Vertikalfalten -- Parastyl und Mesostyl. Zwischen jedem Außenhöcker und dem benachbarten inneren Halbmond befindet sich die Marke, in welche meist vom inneren Halbmond aus ein spornartiger Fortsatz hineinragt. Die oberen ¡P¡ sind kurz und stellen scheinbar halbe Molaren dar. Die unteren ¡M¡ sind niedrig, typisch selenodont. Die ziemlich kurzen unteren ¡P¡ bestehen aus einem kürzeren hinteren und einem längeren vorderen Abschnitt und tragen auf ihrer Innenseite vertikale Vorsprünge, Kulissen. Die ältesten fossilen Formen besaßen zum Teil noch vier ¡P¡, bei den übrigen sind immer nur drei ¡P¡ vorhanden.

Von den Carpalien verwachsen Magnum und Trapezoid miteinander, die mittleren Metapodien verschmelzen frühzeitig zu einem Canon, die seitlichen (II und V) sind meist unvollständig, indem bald nur die proximalen (¡Plesiometacarpi¡) (Fig. 685), bald nur die distalen Teile (¡Teleometacarpi¡) (Fig. 683) als griffelartige Rudimente zur Entwicklung kommen. Kurze Afterzehen sowohl an der Vorder- als an der Hinterextremität besitzen alle echten Hirsche, dagegen fehlen sie den Giraffen. Im Tarsus verwachsen stets Cuboid und Naviculare und ebenso Cuneiforme II und III, dagegen bleibt das kleine Cuneiforme I stets frei. Von den äußeren Metatarsalia sind nur die proximalen Enden ausgebildet, aber auch häufig mit dem Canon verwachsen.

Die ¡Cervicornia¡ bewohnen gegenwärtig ganz Asien, Europa und Amerika und in der Form von Giraffen auch das zentrale und südliche Afrika. In der alten Welt sind die plesiometacarpischen Formen, in der neuen die teleometacarpischen vorherrschend. Die echten Hirsche beginnen im unteren Miocän von Europa. Im oberen Miocän und Pliocän haben sie auch Vertreter in Nordamerika, im Pliocän auch in Asien. Den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreichen sie im Pleistocän und in der Jetztzeit.

1. Unterfamilie. #Moschinae.# Moschushirsche.

¡Schädel geweihlos, obere C lang, säbelartig. §3§/§3§ P. Distale Rudimente der seitlichen Metapodien mit langen dreigliederigen Afterzehen.¡

Die beiden lebenden Gattungen (¡Moschus¡, ¡Hydropotes¡) bewohnen die zentralasiatischen Hochländer. Fossile Reste von Moschus werden aus den Siwalikschichten von Indien erwähnt.

2. Unterfamilie. #Cervulinae.# Muntjakhirsche.

¡Schädel geweihlos, oder Männchen mit kurzem, meist nur dichotom gegabeltem oder wenig sprossigem Geweih, das auf einem hohen Rosenstock sitzt und bei den älteren Formen nicht abgeworfen wurde. Obere C lang, säbelartig, hinten schneidend. M aus vier Monden bestehend. Untere M mit Leiste hinter dem ersten Außenmond. P wenig verlängert, untere mit Kulissen. Vorderfuß meist plesiometacarpisch, selten teleometacarpisch.¡

Lebend in Südostasien. Fossil in Europa vom Miocän an.

¿Amphitragulus¿ Pomel. Schädel geweihlos, ohne Tränengrube und Ethmoidallücke. ¡M¡ niedrig, die unteren mit Palaeomeryxleiste. 4 ¡P¡ im Unterkiefer. Häufig mit distalen Resten der seitlichen Metapodien nebst Phalangen. Im Untermiocän. Auvergne, Ulm, Mainz, Pyrimont (Savoyen). ¡A. elegans¡, ¡lemanensis¡, ¡gracilis¡ Pomel. Hasen- bis Rehgröße.

¿Dremotherium¿ Geoffroy. Nur drei untere ¡P¡. Molarhöcker plump. Seitliche Metapodien nur durch proximale Griffel angedeutet, sonst wie vorige Gattung. Untermiocän. Auvergne, Ulm, Mainz. ¡D. Feignouxi¡ Pomel.

¿Micromeryx¿ Lartet. Klein, mit relativ hohen ¡M¡. Obermiocän. Sansan, Steinheim, La Grive St. Alban.

¿Palaeomeryx¿ v. Meyer. Schädel geweihlos, ¡M¡ mit runzeligem Schmelz. Untere ¡M¡ mit Leiste an Außenseite des vorderen Halbmondes. Meist große Formen. Mittelmiocän. Böhmen ¡annectens¡ Schlosser. Obermiocän ¡P. Bojani¡, ¡eminens¡ v. Meyer.

Im Pliocän (?) von Nebraska kommen große ¡Palaeomeryx¡ ähnliche Formen vor, welche durch die schwache Ausbildung der Falte an den unteren ¡M¡ und die Komplikation des unteren ¡P_{4}¡ scheinbar den Übergang zu den Camelopardaliden vermitteln.

¿Dicrocerus¿ Lartet (¡Procervulus¡ Gaudry) (Fig. 687, 688). Wie vorige Gattung, jedoch Schädel mit zweisprossigem, selten dreisprossigem Geweih. Obermiocän. Schlesien, Steinheim etc. ¡D. furcatus¡ Hensel, Geweih ohne Rose, wohl persistierend. Sansan, Steiermark, bayerische Hochebene. ¡D. elegans¡ Lartet, Geweih mit Rose und wechselnd.

¿Lagomeryx¿ Roger. Ähnlich, aber klein. Mit Spießer- oder kurzem verästeltem Geweih. Mittelmiocän. Solnhofen, ¡L. simplicicornis¡ Schlosser. Obermiocän. Steiermark, Südbayern ¡L. Meyeri¡ Hofmann.

¿Cervavus¿ Schlosser. Obere ¡C¡ ziemlich kräftig, untere ¡M¡ noch mit Spuren der Palaeomeryxfalte. Geweih dichotom. Größe von Reh. Unterpliocän von China. ¡C. Oweni¡ Koken sp.

¿Cervulus¿ Blainv. Lebend in Südasien und fossil im Pleistocän von Indien und Java.

3. Unterfamilie. #Cervinae.#

¡Geweih mit kurzem Rosenstock, mehrfach gegabelt, periodisch wechselnd und abgesehen von Ren, nur bei den Männchen vorhanden. Obere C schwach oder fehlend. Backenzähne brachyodont. Vorderfuß plesiometacarpal bei den altweltlichen Hirschen (mit Ausnahme von Elentier, Ren und Reh), teleometacarpal bei den neuweltlichen (mit Ausnahme von Cervus canadensis).¡ Lebend auf der nördlichen Hemisphäre und in Südamerika. Fossil vom Pliocän an in Europa und Asien, in Amerika erst im Pleistocän.

Der Gattungsname ¿Cervus¿ sollte nur mehr für nicht näher bestimmbare Hirschreste Anwendung finden, die besser erhaltenen fossilen lassen sich meist ziemlich ungezwungen unter die folgenden Subgenera verteilen.

¿Capreolus¿ Ham. Smith. Geweih aufrecht, dreisprossig. Im Unterpliocän von Cucuron, Baltavar ¡C. Matheroni¡ Gerv., im Mittelpliocän ¡C. australis¡ de Serres, ¡ruscinensis¡ Depéret, im Oberpliocän der Auvergne ¡C. cusanus¡ Croiz. et Job. Im Pleistocän ¡C. capreolus¡ Linn.

¿Furcifer¿, ¿Blastoceras¿ Gray, ¿Mazama¿ Rafinesque. Lebend und fossil in Südamerika. ¿Odocoileus.¿ Pleistocän und Gegenwart in Nordamerika.

¿Axis¿ Ham. Smith. (Fig. 689.) Geweih schlank mit drei bis vier zylindrischen Nebensprossen. Plesiometacarpal. Pliocän der Auvergne (¡C. borbonicus¡, ¡pardinensis¡ Croiz. et Job.), im Crag von England. Lebend und im Pleistocän von Indien. Im Pleistocän von Trinil auf Java ¡A. Lydekkeri¡ Martin.

¿Rusa¿ Ham. Smith. Asien. Fossil im Pleistocän von China. ¡C. Aristotelis¡ Cuv.

¿Elaphus¿ Gervais. Geweih vielsprossig, im Querschnitt gerundet. Pliocän ¡C. Perrieri¡, ¡arvernensis¡, ¡issiodorensis¡ Croiz. et Job., Pleistocän von Europa ¡C. elaphus¡ und ¡canadensis¡, auch in Nordasien und Nordamerika. Ähnliche Zähne schon im Unterpliocän von China.

¿Polycladus¿ Gerv. (Fig. 684). Geweih vielsprossig, Sprossen distal abgeplattet. Pliocän Europa ¡C. ramosus¡ Croiz. Job., ¡Sedgwicki¡ Falcon.

¿Dama¿ Ham. Smith. (¡Megaceros¡ Owen). (Fig. 690.) Geweih anfangs zylindrisch, distal abgeplattet, später schaufelartig. Lebend ¡C. dama¡ Lin. Südeuropa und Kleinasien. Fossil im Pliocän und Pleistocän von Europa ¡C. Browni¡ Dawkins. Die größte Art ist der Riesenhirsch ¡Megaceros euryceros¡ Aldrov. im älteren Pleistocän. In Torfmooren von Irland finden sich ganze Skelette von ¡Megaceros hibernicus¡ Owen. Weibchen geweihlos.

¿Cervalces¿ Scott. Pleistocän von Nordamerika.

¿Alces¿ Ham. Smith. (Elentier). Lebend und im Pleistocän von Europa, Nordasien und Nordamerika. Im europäischen Unterpleistocän ¡A. latifrons¡ Dawkins.

¿Rangifer¿ Ham. Smith. Beide Geschlechter mit starkem, gegabeltem Geweih, Sprossen abgeplattet. Das Renntier (¡C. tarandus¡ Lin.) bewohnt die Polarländer der nördlichen Hemisphäre. Im Pleistocän in ganz Mitteleuropa verbreitet, besonders häufig als Begleiter des Magdalénien-Menschen. In pliocänen Bohnerzen finden sich ¡Rangifer¡-ähnliche Zähne. Im Pliocän von Piemont ¡C. pliotarandoides¡ de Alessandrini.

4. Unterfamilie. #Protoceratinae.# Marsh.[157]

¡§3-0.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ Backenzähne brachyodont, mit runzeligem Schmelz. Obere und untere C bei beiden Geschlechtern vorhanden. Schädel lang und flach, ohne Bulla, bei den späteren Formen mit paarigen knöchernen Auswüchsen. Carpalia getrennt. Vorderfuß mit zwei starken mittleren und zwei schwächeren seitlichen Metapodien. Hinterfuß anfangs mit vier freien Metatarsalia, später mit unvollständig verschmolzenem Canon und proximalen Seitengriffeln. Alle Tarsalia frei.¡

Die Protoceratinen sind auf Nordamerika beschränkt, aber wahrscheinlich die Ahnen der ¡Sivatheriinae¡.

¿Camelomeryx¿ Scott mit §2§/§3§ ¡J¡ und ¿Leptoreodon¿ Wortman mit §3§/§3§ ¡J.¡ Beide mit großem oberen ¡C¡. Unterer ¡C¡ als vierter ¡J¡ und unterer ¡P_{1}¡ als ¡C¡ entwickelt. Hinter ¡P_{1}¡ in beiden Kiefern ein langes Diastema. Schädel ohne Protuberanzen. Hand und Fuß vierzehig, mittlere Metapodien nicht verwachsen. Systematische Stellung unsicher. Obereocän. Uintabed.

¿Heteromeryx¿ Matthew. Orbita hinten geschlossen. Vorderfuß vierzehig, Hinterfuß zweizehig. Oligocän. Unteres White Riverbed.

¿Protoceras¿ Marsh. (Fig. 691.) §3§/§3§ ¡J¡. Schädel beim Männchen mit knöchernen Zapfen auf Stirn- und Scheitelbeinen, und vertikalen Knochenplatten auf Oberkiefer und Stirnbeinen, Weibchen nur mit schwachen Auswüchsen auf Scheitelbeinen. Vorderfuß vierzehig, Seitenmetacarpalia dünn, Hinterfuß zweizehig mit unvollständig verschmolzenem Canon und proximalen Resten der seitlichen Metatarsalia. Oberes Oligocän (White Riverbed).

¿Calops¿ Marsh, Schädel ohne Hornzapfen. Ebendaselbst.

¿Syndyoceras¿ Barbour, je ein einfaches Hornpaar auf Nasen- und Stirnbeinen.

5. Unterfamilie. #Giraffinae.#

¡Große hochbeinige Tiere mit langgestrecktem, entweder glattem oder mit kurzen paarigen, einfachen Stirnzapfen versehenem Schädel ohne Tränengrube, mit kleinen ringsum geschlossenen Orbita. Schädelknochen pneumatisch. Obere C fehlen, untere zweilappig. Backenzähne niedrig, gedrungen, hirschartig. Seitliche Metapodien und Afterzehen vollständig verkümmert.¡

Lebend in Zentralafrika, fossil im Unterpliocän von Südeuropa, Persien, Indien und China.

¿Helladotherium¿ Gaudry. Schädel ohne Stirnzapfen. Untere ¡P¡ und ¡M¡ ziemlich hoch. Hals mäßig lang. Hinterfuß und Vorderfuß fast gleich lang. Unterpliocän von Pikermi und Maragha. Ein ähnlicher Schädel aus den Siwalik gehört wohl zu ¡Hydaspitherium grande¡.

¿Palaeotragus¿ Gaudry. Klein. Schädel niedrig, mit weit vorne stehenden Hörnern. Zähne plump. Unterpliocän Pikermi. ¡P. Roueni¡ Gaudry.

¿Alcicephalus¿ Rodler. ¿Samotherium¿ Forsyth Major. (Fig. 692.) Männlicher Schädel mit zwei stumpfen Knochenzapfen über den Orbita. Zähne plump. Hals kürzer als bei Giraffe. Unterpliocän von Samos, Persien und China.

¿Camelopardalis¿ Schreber. Auf der Grenze von Stirn- und Scheitelbein ein Paar kurze Knochenzapfen und auf den Nasenbeinen eine Protuberanz. ¡P¡ sehr kompliziert, ¡M¡ ziemlich schlank. Hals lang. Vorderbeine länger als Hinterbeine. Unterpliocän von Pikermi, Samos, Maragha, Siwalik, China und lebend.

¿Okapia¿ R. Lancaster. Lebend Zentralafrika.

6. Unterfamilie. #Sivatheriinae.#

¡Große Wiederkäuer mit stark ausgedehnten Stirnbeinen und pneumatischem Schädeldach. Vor der Occipitalkante, auf den hinteren Außenecken der Stirnbeine zwei mächtige, öfters auf gemeinsamer Basis stehende, abgeplattete, schwach verästelte, unten mit Hohlräumen versehene Knochenzapfen. Zuweilen auch ein Paar konischer Knochenzapfen auf dem vorderen Teil der Stirnbeine. Backenzähne massiv und brachyodont.¡

~Lydekker~ und ~Forsyth Major~ schließen die Sivatheriinen an die Giraffen an, während ~Murie~ und ~Rütimeyer~ Antilopencharaktere erkennen wollen. Das Gehörn erinnert an das Schaufelgeweih von ¡Alces¡.

Sämtliche besser bekannte Vertreter dieser Gruppe (¡Sivatherium¡, ¡Bramatherium¡ Falconer und ¡Hydaspitherium megacephalum¡ Lydekker stammen aus den indischen Siwalikschichten. Im Unterpliocän von China kommen Zähne von ¡Sivatheriinen¡ vor, und aus Sanden von Adrianopel hat ~Abel~ einen ¡Sivatherium¡-ähnlichen Hornzapfen beschrieben.

15. Familie. #Antilocapridae.#[158]

¡Schädel antilopenähnlich mit weit ausgedehnten Scheitelbeinen. Stirnbeine auf den supraorbitalen Teil des Schädeldaches beschränkt, mit gegabelten Knochenzapfen, welche von einer jährlich erneuerten Hornscheide umgeben sind. Lacrimale groß, mit Grube, an Ethmoidallücke stoßend. Backenzähne hypselodont. Meist ohne obere Eckzähne und Schneidezähne. Außenseite des oberen M_{3} nach rückwärts verlängert. §3§/§3§ sehr kurze P.¡

Auf Nordamerika beschränkt.

¿Hypisodus¿ Cope. (Fig. 693.) Kaninchengröße. Schädel ohne Stirnzapfen. §3§/§3§ ¡J¡. Hand und Fuß ohne Canon, mit vollständigen seitlichen Metapodien. Oligocän, White Riverbed.

¿Merycodus¿ (¡Cosoryx¡) Leidy. (Fig. 694.) Schädel mit zwei- oder dreisprossigem, aufrechtstehendem und mit einem Rosenstock versehenen Geweih. Vorder- und Hinterfuß mit Canon und mit Afterzehen. Mittelmiocän bis Pliocän von Colorado und Kansas ¡M. Osborni¡ Matthew, ¡furcatus¡ Leidy.

¿Capromeryx¿ Matthew. Nur Unterkiefer bekannt mit hypselodonten ¡M¡ und reduzierten ¡P¡. Pleistocän Nebraska.

¿Antilocapra¿ Ord. Lebend und fossil. Nordamerika.

16. Familie. #Cavicornia.# ~Hohlhörner.~[159]

¡Schädel beider Geschlechter, seltener nur der Männchen mit knöchernen, von Hornscheiden umgebenen Fortsätzen. Gebiß §0.0.3.3.§/§3.1.3.3.§ Zahl der P zuweilen nur §2§/§2§. Backenzähne selenodont und brachyodont oder hypselodont. Carpus und Tarsus wie bei den Cervicornia. Hauptmetapodien zu einem Canon verschmolzen, mit scharfen distalen Leitkielen. Seitliche Metapodien niemals vollständig, häufig ganz verkümmert. Afterzehen öfters vorhanden.¡

Die Cavicornier sind in mancher Hinsicht vorgeschrittener und spezialisierter als die Cervicornier. Die horizontal gestellte kraniale Achse bildet mit der Gesichtsachse einen stumpfen Winkel. (Fig. 695.) Die Stirnbeine zeigen eine ungewöhnliche Ausdehnung. Die Frontalzone nimmt hinter den Orbiten den größten Teil des Schädeldaches ein und drängt die stark verkürzten Scheitelbeine nach hinten, bei den extremsten Formen verlagern sich letztere sogar ganz auf die Hinterhauptsfläche. Mit der Ausdehnung der Stirnbeine ist häufig eine bedeutende Erweiterung der Sinus frontales verbunden, die Diploe wird durch Lufthöhlen ersetzt und die Stirn wird pneumatisch. Die verschiedenen Antilopen zeigen alle Stadien dieser Ausbildung der Frontalzone, z. B. bei gewissen Gazellen haben die Stirnbeine noch wie bei den Hirschen eine Knochendiploe, bei anderen treten schon kleinere oder größere Lufträume auf. In der hinteren Stirnregion über oder hinter den mehr oder weniger vorragenden geschlossenen Orbiten erheben sich -- zuweilen nur beim Männchen -- die knöchernen, bald massiven, bald pneumatischen Hornzapfen, deren hohle Basis mit den Lufträumen im Stirnbein kommuniziert. Bei den primitiveren Formen stehen die Zapfen aufrecht oder schräg nach hinten gerichtet zwischen den Augenhöhlen, bei den extremsten -- Bos -- rücken sie weit nach hinten und außen in die Hinterecken des Schädels und richten sich fast rechtwinklig und horizontal nach außen. Nasenbeine, Oberkiefer und Tränenbeine sind meist stark entwickelt, die Jochbogen dagegen dünn und kurz. Tränengruben und Ethmoidallücken finden sich häufig bei Antilopen, niemals bei den Rindern, Schafen und Ziegen.

Das Gebiß ist unvollständig und ohne obere ¡J¡ und ¡C¡. Der untere ¡C¡ hat sich in einen vierten ¡J¡ verwandelt. Von den §3§/§3§ ¡P¡ kann zuweilen der vorderste verschwinden. Die selenodonten Molaren blieben bei den primitiveren Formen -- gewisse Antilopen -- brachyodont, bei den vorgeschritteneren sind sie dagegen hypselodont und nicht selten sogar prismatisch. Der Schmelz ist bald glatt, bald runzelig, akzessorische Pfeilerchen fehlen entweder oder sie werden (Bovinen) sogar ungewöhnlich stark. An den oberen ¡M¡ besteht die durch Vertikalfalten verstärkte Außenwand aus zwei sichelförmig gebogenen Blättern, die halbmondförmigen Innenhügel bilden meist geschlossene Marken. Die unteren ¡M¡ unterscheiden sich, abgesehen von ihrer Schmalheit dadurch, daß ihre Innenseite den Bau der Außenseite und ihre Außenseite den Bau der Innenseite der oberen ¡M¡ imitiert. Basalpfeiler finden sich nicht selten an der Außenseite der unteren und an der Innenseite der oberen ¡M¡. Die kurzen oberen ¡P¡ bestehen aus einem äußeren und einem inneren Halbmond, die unteren aus einem nach innen etwas konkaven, nach vorne und hinten abfallenden Kamm, dessen Innenseite kulissenartige Vorsprünge trägt, deren Zahl am letzten ¡P¡ am größten ist. Die ¡J¡ und ¡C¡ sind als horizontal gestellte Schaufeln ausgebildet, von denen die innerste die breiteste ist.

Das Skelett unterscheidet sich nicht wesentlich von dem der Cervicornier, jedoch erreicht die Reduktion der Seitenzehen einen höheren Grad als bei diesen. Die Hauptmetapodien verschmelzen schon frühzeitig zu einem vorne ausgefurchten Canon. Von den seitlichen Metapodien bleiben manchmal noch Griffel erhalten. Afterzehen sind häufig vorhanden. Carpus und Tarsus sowie Uterus und Placenta verhalten sich wie bei den Cervicornia.

Die Cavicornia sind die jüngste und formenreichste Gruppe von allen Huftieren. Sie haben erst in der Gegenwart den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreicht und zeigen durch ihre Umbildungsfähigkeit bei der Züchtung, daß ihnen noch eine gewisse Plastizität und Jugendlichkeit innewohnt. Der Schauplatz, auf welchem sich die Cavicornier entwickelt und ausgebreitet haben, ist in der Hauptsache die Alte Welt, jedoch hat auch Nordamerika einen gewissen Anteil an ihrer Stammesgeschichte. Heute erscheint Afrika als ihr Verbreitungszentrum, in Wirklichkeit wurde es aber erst ziemlich spät von Asien und Europa her besiedelt.

Die bisherige Einteilung der ¿Cavicornia¿ in ~Antilopen~, ~Ovinen~ und ~Bovinen~ wird der Stammesgeschichte nicht gerecht, es empfiehlt sich vielmehr, die unnatürliche, umfangreiche Gruppe der ~Antilopinen~ nach dem Zahnbau in zwei Abteilungen zu zerlegen und diese mit den ~Ovinen~, bzw. den ~Bovinen~ zu vereinigen, so daß sich zwei große Familien ergeben, die ¡Aegodontia¡ mit schon frühzeitig hypselodont werdenden Molaren, von denen auch die oberen bedeutend länger als breit sind und die ¡Boodontia¡, mit mehr oder weniger hirschähnlichen Molaren, von denen die oberen fast quadratischen Umriß besitzen.

Die ältesten fossilen echten Cavicornier finden sich im Miocän von Europa. Sie gehen auf hirschähnliche Formen, vielleicht auf ¡Dremotherium¡ zurück und sind ihrerseits die Stammeltern aller ¡Boodontia¡, welche vom Pliocän an einen großen Formenreichtum entfalten, aber erst im Pleistocän einen Vertreter auch in Nordamerika aufzuweisen haben. Hier sind jedoch aus Antilocapriden, etwa aus der oligocänen Gattung ¡Hypisodus¡, die ¡Aegodontia¡ entstanden, welche dann im Pliocän in Asien mit zahlreichen ¡Boodontia¡ zusammentrafen. Von Asien aus verbreiten sie sich mit diesen über Afrika und entsenden auch schon bald, hauptsächlich aber erst im Pleistocän Repräsentanten nach Europa. Eine Anzahl von ihnen scheint jedoch in Nordamerika einen selbständigen Entwicklungsgang genommen zu haben, wenigstens die Moschusochsen.

1. Unterfamilie. #Aegodontia.#

¡Schädel fast stets gewölbt, häufig mit Tränengruben oder Ethmoidallücken oder auch mit beiden, oder mit einem Spalt neben den Nasenbeinen. Scheitelbeine ausgedehnt, Schädelachse meist geknickt, Lufthöhlen in der Regel auf die Basis der dicht an den Orbiten beginnenden Hornzapfen beschränkt. Hörner selten gerade und zylindrisch, meist seitlich komprimiert und rückwärts gebogen, selten spiralig oder auswärts gedreht. M fast immer hypselodont, selten mit Basalpfeiler, und nur ausnahmsweise mit schwachen Vertikalrippen an den Außen- resp. Innenhöckern. P und M stets mit glattem Schmelz.¡

Die ¡Aegodontia¡ umfassen die ~Neotraginen~, ~Gazellinen~ (Antilopinen Sclaters), die ~Rupicaprinen~, ~Ovicaprinen~ und die ~Ovibovinen~. Die beiden ersteren unterscheiden sich von den übrigen Antilopen im weitesten Sinne sehr wesentlich in ihrem Zahnbau, dagegen schließen sie sich hierin den Ovicaprinen so enge an, daß ihr gemeinsamer Ursprung überaus wahrscheinlich wird, und zwar kommen als ihre Ahnen die nordamerikanischen ~Antilocapriden~ in Betracht, unter welchen die Gattung ¡Hypisodus¡ bereits im Oligocän einen hohen Grad von Hypselodontie erreicht hat.

Für die Verwandtschaft der Ovicaprinen mit den Gazellinen spricht auch der Umstand, daß sie noch lange Griffelbeine besitzen, die bei den ersteren -- ¡Capra¡ -- allerdings auf Metacarpale V beschränkt sind, während bei den ¡Boodontia¡ wie bei den plesiometacarpischen Hirschen Verkürzung oder völliger Verlust dieser Rudimente eintritt. Bei den Gazellinen findet öfters Verlust des vordersten ¡P¡ statt.

1. Gruppe. #Neotraginae.#

¡Schädel wenig gewölbt, ohne Ethmoidallücken, mit Tränengruben, Hörner zylindrisch nach rückwärts geneigt. Spitze vorwärts gedreht. M brachyodont.¡

¿Neotragus¿, ¡Oreotragus¡, ¡Raphiceros¡, ¡Madoqua¡ und ¡Ourebia¡ nur lebend in Afrika.

2. Gruppe. #Gazellinae.#

¡Schädel höchstens mäßig gewölbt, meist flach, mit Tränengruben und Ethmoidallücken, Hörner zylindrisch oder seitlich komprimiert, rückwärts gebogen, nur selten spiralig, niemals gekielt. Zähne in der Regel stark hypselodont.¡

¿Lithocranius¿ Kohl, lebend in Afrika und

¿Antilope¿ Ogilby im Pleistocän und lebend in Indien, beide brachyodont.

¿Gazella¿ Blv. (Fig. 696.) Hornzapfen steil aufgerichtet oder rückwärts gebogen, meist zylindrisch, selten komprimiert. Unterpliocän von Pikermi, Cucuron, Baltavar, Maragha ¡G. brevicornis¡ Wagn. ¡deperdita¡ Gervais, Samos und Maragha ¡G. Gaudryi¡ Schloss. Mehrere Arten im Pliocän von China. Im Oberpliocän der Auvergne ¡G. borbonica¡ Bravard, der Bresse ¡G. burgundica¡ Depéret, und von England ¡G. anglica¡ Newton. Lebend in Asien und Afrika, fossil in Algier.

¿Saiga¿ Gray (¡Colus¡ Wagner). (Fig. 697.) Stirnzapfen kurz, steil aufgerichtet. Im Pleistocän von Mitteleuropa und lebend in den Steppen des östlichen Europas und des westlichen Asiens.

¿Pantholops¿ Hodgson. Im Pliocän von Tibet. ¡P. hundesiensis¡ Lyd. Lebend in Asien.

3. Gruppe. #Rupicaprinae.#

¡Schädel mit oder ohne Tränengruben und mit spaltförmiger Ethmoidallücke. Hornzapfen zylindrisch, aufrecht oder rückwärts geneigt. Zähne schwach hypselodont.¡

¿Rupicapra¿ Ham. Smith. Gemse, selten fossil im Pleistocän von Mitteleuropa.

¿Nemorrhaedus¿ Ham. Smith. Nur lebend in Asien.

4. Gruppe. #Ovicaprinae.#

¡Schädel stark gewölbt, Schädelachse geknickt, Hornzapfen meist hohl, gekielt, einfach gebogen oder spiralig. Tränengruben und Ethmoidallücken höchstens schwach entwickelt. Zähne meist stark hypselodont und seitlich komprimiert.¡

¿Oioceros¿ Gaillard (¡Antidorcas¡ Roth, ¡Helicophora¡ Lydekker?) mit kleiner Tränengrube und Ethmoidallücke. Hornzapfen spiralig, gekielt. Zähne schwach hypselodont. Unterpliocän. Pikermi ¡O. Rothi¡ Gaudry sp., Maragha ¡O. Atropatenes¡ R. u. W., Samos ¡O. proaries¡ Schlosser.

¿Ovis¿ Linné. (Fig. 695.) Mit Tränengrube, ohne Ethmoidallücke, Stirnbeinnähte nach vorwärts konvergierend. Scheitelnähte geradlinig. Stirnzapfen dreikantig, vorne breit, spiralig. Selten im europäischen Pleistocän ¡O. Savinii¡ Newton, ¡O. argalioides¡ Nehring.

¿Capra¿ Linné. Ohne Tränengrube, mit spaltförmiger Ethmoidallücke. Stirnbeinnähte geradlinig. Scheitelbeinnähte nach vorne konvergierend. Hörner komprimiert, rückwärts gebogen. Im Pliocän von Ostindien ¡C. sivalensis¡, ¡perimensis¡ Lydekker. Im Pleistocän Europas ¡C. pyrenaica¡ Schimp., ¡Ibex cebennarum¡ Gervais, ¡fossilis¡ Nehring.

¿Haploceros¿ Ham. Smith (¡Oreamnus¡ Rafin). Lebend und pleistocän in Nordamerika, in Höhlen von Kalifornien.

¿Bucapra¿ Rütimeyer. Großer Schädel aus dem Pliocän der Siwalik. ¡B. Daviesi¡ Rüt.

¿Pseudobos¿ Schlosser. Zähne von Rindergröße, hypselodont. ¡M¡ stark komprimiert, ¡P¡ reduziert. Unterpliocän von China und von Maragha.

5. Gruppe. #Ovibovinae.#

¡Schädel kaum gewölbt. Basis der Hörner meist stark verdickt, Hornspitzen auswärts gerichtet. Zähne mäßig hypselodont, M stark komprimiert.¡

¿Ovibos¿ Blainv. (¡Symbos¡ Osgood). Basis der hinter den Augen gelegenen Hornzapfen stark angeschwollen, aus schwammiger Knochensubstanz bestehend. Metapodien plump. ¡O. moschatus¡ Blv., der Moschusochse, bewohnt heutzutage nur die nördlichsten Teile von Nordamerika. Im Pleistocän war er nicht nur in Nordamerika, sondern auch in Europa weit verbreitet.

¿Euceratherium¿ Sinclair. Schädel rinderähnlich. Scheitelbeine auf die fast vertikal stehende Hinterhauptsfläche verdrängt. Hörner komprimiert, weit hinter den Orbiten stehend, mit auswärts und vorwärts gedrehten Spitzen. Zähne mäßig hypselodont. Metapodien kurz und plump. Pleistocän, Höhlen von Kalifornien. ¡E. collinum¡ Sinclair und Furlong.

¿Preptoceras¿ Furlong. Ähnlich, jedoch Hornzapfen mit rundem Querschnitt. Ebendaselbst.

2. Unterfamilie. #Boodontia.#

¡Schädeldach gerade oder gewölbt, mit oder ohne Tränengrube und Ethmoidallücken, selten mit beiden. Scheitelbeine meist ausgedehnt. Schädelachse mehr oder weniger stark geknickt. Lufthöhlen in der Basis der Hornzapfen oder einen großen Teil der Schädelknochen erfüllend. Hornzapfen bald nahe an den Augenhöhlen beginnend, bald mehr oder weniger weit nach hinten verschoben, in der Regel von rundem Querschnitt, zuweilen auch gekielt. M brachyodont, selten hypselodont, häufig mit Basalpfeilern und mit Vertikalrippen an den Außenhöckern der oberen und an den Innenhöckern der unteren M. Schmelz rauh, öfters mit starkem Zementbelag.¡

Die ¡Boodontia¡ beginnen mit Formen, deren Zähne jenen der Hirsche noch sehr ähnlich sind. Die Tragelaphinen und Cephalophinen verharren noch jetzt in diesem Zustande, dagegen werden die Bubalidinen, Hippotraginen und Cervicaprinen im Zahnbau den Bovinen sehr ähnlich. Die Pseudotraginen nehmen bezüglich der Höhe ihrer ¡M¡ eine Mittelstellung ein. Reduktion von ¡P¡ findet nur sehr selten statt. Der anfangs gerade Schädel erleidet Veränderung teils durch Knickung der Schädelachse, teils durch Verlagerung der Hörner, wobei die Scheitelbeine immer mehr nach rückwärts und auf die Seiten verdrängt werden, so daß sie kaum mehr an der Bildung des Schädeldaches teilnehmen oder ganz verkümmern. Die Unterschiede zwischen den bisher als »Antilopen« bezeichneten Bubalidinen, Hippotraginen und Cervicaprinen gegenüber den Bovinen bestehen, abgesehen von der Beschaffenheit der Hörner nur darin, daß diese Formen immer bloß einen Teil der für die Bovinen charakteristischen Spezialisierungen erreichen, nämlich entweder nur deren Zahnbau oder nur deren Schädelbau. Von Seitenzehen finden sich meist nur proximale Rudimente, die bei den Bovinen auch vollständig fehlen.

Die ¡Boodontia¡ sind ein altweltlicher Stamm, welcher sich wohl schon im Untermiocän von geweihlosen Cervicorniern abgezweigt hat und im europäischen Obermiocän durch mehrere indifferente, als »¡Antilope¡« ¡cristata¡, ¡clavata¡ und ¡Martiniana¡ beschriebene Formen mit hirschähnlichem Gebiß und durch die mäßig hypselodonte Gattung ¡Protragocerus¡ vertreten ist. Ihre Organisation gestattet die Ableitung fast aller späteren Formen.

1. Gruppe. #Cephalophinae.#

¡Schädel wenig gewölbt, Schädelachse nicht geknickt, große Tränengruben, ohne Ethmoidallücken, Hörner kurz, zylindrisch, nach rückwärts geneigt, M brachyodont, ohne Basalpfeiler.¡

¿Protetraceros¿ Schlosser. Unterpliocän von China. ¡P. Gaudryi¡ Schl.

¿Tetraceros¿ Leach. Pliocän bis Gegenwart in Indien.

¿Cephalophus¿ S. Smith. Lebend in Afrika, fossil im Pleistocän von Algier.

¿Boselaphus¿ Blv. (¡Portax¡ S. Smith). Pliocän, Pleistocän und lebend in Indien, von ~Rütimeyer~ zu den Cephalophinen, von den meisten anderen Autoren dagegen zu den Tragelaphinen gestellt, bildet wohl eine besondere Gruppe und steht der Urform der Rinder sehr nahe.

¿Duboisia¿ Stremme. Sehr ähnlich, Altpleistocän von Java.

¿Paraboselaphus¿ Schlosser. Zähne aus den schwäbischen Bohnerzen und aus dem Unterpliocän von China.

2. Gruppe. #Pseudotraginae# Schlosser.

¡Schädel mäßig oder stark gewölbt, mit großer Tränengrube, ohne Ethmoidallücken. Hörner gerade oder gebogen, Spitzen stets nach rückwärts geneigt, mit elliptischem oder rundem Querschnitt. Backenzähne brachyodont oder schwach hypselodont, zuweilen mit Basalpfeilern.¡ Mittelmiocän bis Unterpliocän.

Diese Gruppe umfaßt die ältesten Cavicornier, die aber nur zum Teil Nachkommen hinterlassen haben. Die unterpliocänen Gattungen dürften vollständig erloschen sein.

¿Eocerus¿ Schlosser. (Fig. 698.) Größe von Schaf. Hörner gerade, stark nach hinten geneigt, mit rundlichem oder elliptischem Querschnitt. Zähne brachyodont, Cerviden-ähnlich. Obermiocän von Sansan, Steiermark, Süddeutschland ¡Antilope Martiniana¡, ¡sansaniensis¡, ¡clavata¡ Lartet, ¡cristata¡ Biedermann, »¡Cervus¡« ¡lunatus¡ und ¡haplodon¡ Meyer.

¿Pseudotragus¿ Schlosser. Schädel ähnlich Capra. Zähne brachyodont. Unterpliocän von Samos ¡P. capricornis¡ Schlosser.

¿Pachytragus¿ Schlosser. Hörner nur wenig gebogen, von gerundet polygonalem Querschnitt. Zähne schwach hypselodont. Unterpliocän. Samos ¡P. crassicornis¡ Schlosser.

¿Protoryx¿ Major. Schädel lang und schmal. Hornspitzen rückwärts gebogen. Hornquerschnitt elliptisch. Zähne mäßig hypselodont. Unterpliocän von Samos, Maragha und Pikermi, vielleicht auch bei Odessa ¡P. Carolinae¡ Major.

¿Protragocerus¿ Depéret. Hörner gerade, kurz, von gerundet dreieckigem Querschnitt. Zähne fast brachyodont. Obermiocän. La Grive St. Alban (Isère) ¡P. Chantrei¡ Depéret.

¿Tragocerus¿ Gaudry. Schädel lang, schmal. Hörner stark komprimiert, wenig gebogen, an Vorderseite gekielt. ¡M¡ fast brachyodont. Unterpliocän von Pikermi, Cucuron, Baltavar etc. ¡T. amaltheus¡ Wagn. sp., eine Varietät auch in Maragha und auf Samos. Unterpliocän von China ¡T. gregarius¡ Schlosser.

¿Neotragocerus¿ Matthew. Hornzapfen kurz, gerade mit ovalem Querschnitt. Zähne brachyodont. Pliocän Nebraska. ¡N. improvisus¡ Matthew.

3. Gruppe. #Bubalidinae.#

¡Schädel lang und schmal, mit oder ohne Tränengrube, ohne Ethmoidallücken, Hörner weit nach hinten gerückt, meist von rundlichem Querschnitt, mehr oder weniger gedreht. Zähne meist hypselodont, ohne Basalpfeiler.¡

¿Bubalis¿ Cuvier (¡Alcelaphus¡ Blv.). Lebend in Mittel- und Südafrika, fossil im Pleistocän von Algier.

¿Damaliscus¿ Sclater. Hörner lang, Scheitelbeine kurz. Lebend und fossil in Afrika. Fossil Unterpliocän der indischen Siwalik ¡D. palaeindicus¡ Lyd.

¿Prodamaliscus¿ Schlosser. Scheitelbeine lang, Hörner stark rückwärts geneigt. Zähne mäßig hypselodont. Unterpliocän von Samos ¡P. gracilidens¡ Schlosser.

¿Connochaetes¿ Lichtenst. Schädel und Hörner rinderähnlich. Lebend Südafrika. Pleistocän von Algier. In den schwäbischen Bohnerzen kommen Zähne vor -- ¡Antilope Jägeri¡ Rütimeyer --, welche denen vom Gnu nicht unähnlich sind.

¿Criotherium¿ Major (¡Urmiatherium¡ Rodler). (Fig. 699.) Scheitelbeine fast auf die Hinterhauptsfläche verdrängt. Cranium mit zahlreichen Lufthöhlen, Hörner weit nach hinten verschoben, kurz, spiralig und gekielt. Zähne fast brachyodont. Unterpliocän von Samos und Maragha ¡C. argalioides¡ Major.

4. Gruppe. #Hippotraginae.#

¡Schädelachse geknickt. Schädel lang, mit Ethmoidallücken, ohne Tränengruben. Hörner lang, dicht an den Orbita gebogen oder gerade, von rundlichem Querschnitt. Zähne teils hypselodont und mit starken, teils brachyodont und mit schwachen Basalpfeilern.¡

¿Hippotragus¿ Sundew. Hörner gebogen. Zähne hypselodont mit starken Basalpfeilern. Pliocän von Indien ¡H. palaeindicus¡ Lydekker. Pleistocän von Algier, lebend in Afrika.

¿Oryx¿ Blv. Hörner lang, gerade, rückwärts geneigt. Lebend in Afrika.

¿Palaeoryx¿ Gaudry. Groß. Hörner rund, mäßig lang, wenig gekrümmt, wenig nach rückwärts geneigt. Zähne brachyodont. Unterpliocän von Pikermi und Maragha ¡P. Pallasi¡ Wagn., Samos ¡Majori¡, ¡Stützeli¡ Schlosser, ¡Majori¡ auch bei Odessa. Oberpliocän ¡Meneghinii¡ Rütimeyer, ¡P. boodon¡ und ¡Cordieri¡ Gervais.

¿Tragoreas¿ Schlosser. Klein. Hörner stark rückwärts geneigt. Unterpliocän von Samos. ¡T. oryxoides¡ Schlosser.

¿Addax¿ Rafinesque. Leierförmige, spiralige, lange Hörner. Lebend in Afrika.

¿Plesiaddax¿ Schlosser. Mäßig hypselodonte, ¡Addax¡ ähnliche Zähne. Unterpliocän von China. ¡P. Depereti¡ Schlosser.

5. Gruppe. #Cervicaprinae.#

¡Schädel schwach gewölbt, mit Ethmoidallücken, ohne Tränengruben, Hörner wenig geneigt, leierförmig. Zähne bovinen-ähnlich.¡

¿Cobus¿ A. Smith. Zweifelhafte Arten aus dem Pliocän der Siwalik. Pleistocän von Algier, lebend in Afrika.

¿Cervicapra¿ lebend in Afrika. Pleistocän von Algier.

¿Pelea¿ nur lebend in Afrika.

6. Gruppe. #Tragelaphinae.#

¡Schädel wenig gewölbt, mit Ethmoidallücken, bei den fossilen meist auch mit Tränengruben. Hörner lang, leierförmig, gekielt und spiralig, meist von rundem Querschnitt. Zähne stets brachyodont, bei den fossilen mit schwachen Basalpfeilern.¡

¿Tragelaphus¿ Blainv., ¡Strepsiceros¡ Ham. Smith, ¡Taurotragus¡ Sclater, ¡Oreas¡ Desmarest. Lebend in Afrika. Von ¡Strepsiceros¡ und ¡Oreas¡ je eine Art im Pliocän der Siwalik (¡St. Falconeri¡ Lyd., ¡O. latidens¡ Lyd.). ¡Strepsiceros¡-ähnliche Zähne auch im Unterpliocän von China. ¡Strepsiceros kudu¡ fossil im Pleistocän von Algier.

¿Palaeoreas¿ Gaudry. Hörner mit zwei Kielen. Unterpliocän von Pikermi und Maragha ¡P. Lindermayeri¡ Wagner sp., eine Art auch im Unterpliocän von China. Im Pliocän der Auvergne »¡Antilope¡« ¡torticornis¡ Aymard, vielleicht identisch mit ¡P. Montis Caroli¡ Major aus Val d'Arno.

¿Protragelaphus¿ Dames. Hörner mit nur einem Kiel. Unterpliocän von Pikermi -- ¡P. Skouzesi¡ Dames -- und Samos und Maragha.

¿Prostrepsiceros¿ Major. Hörner mit zwei Kielen und dreieckigem Querschnitt. Unterpliocän von Maragha. »¡Tragelaphus¡« ¡Houtum-Schindleri¡ Rodler.

¿Illingoceras¿ Merriam. Hörner spiralig, gerade und gekielt. Vielleicht ein Antilocaprine. Pliocän? West-Nevada. ¡I. Alexandrae¡ Merriam.

¿Helicophora¿ Major. Hörner mit nur einem Kiel und einwärts gedrehten Spitzen. Unterpliocän von Pikermi.

7. Gruppe. #Bovinae.#[160]

¡Hornzapfen hohl, kräftig, zylindrisch oder dreikantig, meist rechtwinklig nach außen gerichtet, ziemlich weit hinter den Orbita und an die Kante des Schädels gerückt. Stirnbeine groß, bis zum Occiput reichend. Scheitelbeine sehr kurz. M prismatisch, oft mit starken Basalpfeilern und mit ziemlich dicker Zementschicht.¡

Bei den Rindern haben die Merkmale der Cavicornier ihre höchste Ausbildung erlangt. Die mit Lufträumen erfüllten Stirnbeine gewinnen die größte Ausdehnung und bilden fast die ganze Bedachung des Gehirns. Dagegen werden die Scheitelbeine zuweilen ganz auf die Hinterhauptsfläche gedrängt und die Hörner rücken weit nach hinten und außen. Tränengruben und Ethmoidallücken fehlen, Tränenbeine und Nasenbeine haben ansehnliche Länge.

Fossil erscheinen die Rinder zuerst im Pliocän der indischen Siwalik, später auch in Europa, jedoch werden sie erst im Pleistocän häufiger und gelangen auch nach Nordamerika.

~Rütimeyer~ unterscheidet fünf Typen:

#A. Bubalus.# ~Büffel.~

¡Stirnzone stark gewölbt. Scheitelbeine noch etwas auf der Oberseite des Schädeldaches liegend. Hornzapfen abgeplattet, meist dreikantig, zuerst nach hinten, dann nach außen gerichtet, nahe an der Mittellinie des Schädels beginnend. M mit ungemein kräftigen, oft gefältelten Basalpfeilern.¡

Die Büffel verbinden in osteologischer Hinsicht die Rinder mit der Gattung ¡Boselaphus¡ (¡Portax¡).

Im Tertiär von Ostindien die erloschenen Gattungen ¡Probubalus¡ Rütimeyer (¡Hemibos¡, ¡Peribos¡ Falconer) und ¡Amphibos¡ Falconer. Ebendaselbst und im Pleistocän, sowie in dem von Java ¡Buffelus¡ Blumb. Im Pleistocän von Europa und Indien ¡Bubalus¡ Rütimeyer.

#B. Leptobos.#

¡Schädel niedrig, lang. Hörner dicht hinter den Orbiten, weit außen entspringend, nicht sehr kräftig, fast zylindrisch, nach hinten gerichtet. Scheitelbeine relativ groß, noch auf der Oberseite des Schädels gelegen.¡

¿Leptobos¿ Rütimeyer. Im Pliocän, ¡L. Falconeri¡ Rütimeyer, und Pleistocän von Ostindien. Nach F. ~Major~ gehört auch ¡Bos etruscus¡ Falconer aus dem Oberpliocän von Val d'Arno, der Auvergne und von Spanien zu ¡Leptobos¡.

#C. Bibos.#

¡Stirnbeine hinten quer verbreitert. Stirn groß und flach. Scheitelzone auf das Hinterhaupt gedrängt. Hörner mehr oder weniger abgeplattet, nahe dem Hinterhaupt beginnend, in der Jugend nach hinten, im Alter seitwärts gerichtet.¡

¿Bibos¿ Hodgson. Lebend und fossil in Indien und im Pleistocän von Java.

#D. Bison.#

¡Schädel niedrig, Stirn flach, überaus breit, relativ kurz. Hörner nahe den weit vorspringenden Orbiten beginnend, zylindrisch, nach außen und oben gerichtet. Scheitelbeine kurz und breit, stets noch auf der Oberseite des Schädeldaches. Gesichtsteil kurz. Nasenbeine kurz, hinten breit.¡

Die Gattung ¿Bison¿ erscheint zuerst im Oberpliocän von Indien (¡B. sivalensis¡ Falconer). Spuren hiervon auch im Pliocän von Nordamerika. Im Pleistocän von Europa und Nordasien ¡B. priscus¡ v. Mey., im Pleistocän von Nordamerika ¡B. antiquus¡ Leidy und ¡latifrons¡ Harlan. Der fossile europäische ¡B. priscus¡, Wisent, steht den amerikanischen Bisonten näher als dem ¡B. europaeus¡.

#E. Taurus.# ~Ochsen.~

¡Stirnbein enorm ausgedehnt, das ganze Schädeldach bildend, die kurzen Scheitelbeine ganz auf das Hinterhaupt gedrängt. Hörner zylindrisch, an den hinteren Außenecken des Schädels sitzend.¡

In den ¡Taurina¡ hat der Schädelbau der Bovinen seinen Kulminationspunkt erreicht bezüglich der Ausbreitung der Stirnbeine und der Reduktion der Scheitelbeine.

Die einzige Gattung ¡Bos¡ erscheint zuerst in -- jedenfalls jüngeren -- Siwalikschichten von Indien ¡B. planifrons¡, ¡acutifrons¡ Lydekker. Im Pleistocän von Indien ¡B. namadicus¡ Falc., im Pleistocän von Europa, Asien und Nordafrika ¡B. primigenius¡ Bojanus und als Ur noch bis in die Bronzezeit. Er stammt nach ~Dürst~ von ¡planifrons¡ ab, während ¡acutifrons¡ und ¡namadicus¡ sich an die ¡Bibovina¡ und die ¡Zebu¡ anschließen. In Europa ist er gezähmt worden und der Ahne der ¡Primigenius¡- oder ¡Trochoceros¡-Rasse, aus der wahrscheinlich auch die ¡Frontosus¡-Rasse hervorgegangen ist. Dagegen wurde die ¡Brachyceros¡-Rasse -- ¡Brachyceros palustris¡ -- Torfkuh der Pfahlbauten, wohl aus Asien oder Nordafrika eingeführt.

5. Unterordnung. #Amblypoda.#[161] Cope.

¡Ausgestorbene, meist große plantigrade Huftiere mit kurzen, fünfzehigen Füßen und breiten, von Hufen umgebenen Endphalangen. Zweite Reihe des Carpus mit der ersten alternierend. Astragalus sehr breit und niedrig, mit Tibia und mit Fibula artikulierend, die tibiale Gelenkfläche schwach gewölbt oder eben, nicht ausgehöhlt. Gebiß meist vollständig. Backenzähne brachyodont und lophodont. Gehirn sehr klein.¡

Zu den Amblypoden gehören die größten Landsäugetiere der Eocänzeit. Ihre Extremitäten und Zähne und ihr ganzer Knochenbau zeigen neben primitiven Merkmalen auch sehr weitgehende Spezialisierungen, die sich zum Teil bei Perissodactylen, zum Teil auch bei Artiodactylen, zum Teil aber bei den Proboscidiern und Astrapotheria wieder finden.

Sie beginnen in der Puerco-Stufe (Unterstes Eocän) mit verhältnismäßig kleinen und schlanken Formen (¡Pantolambda¡), die durch trituberkuläre obere Molaren und semidigitigrade Extremitäten ihr primitives Gepräge verraten; in der Wasatchstufe und in den gleichaltrigen alteocänen Ablagerungen Europas dominieren die plumpen und großen Coryphodonten mit einem vollständigen Gebiß, in welchem die Molaren bereits lophodonten Bau erlangt haben. Stärker differenziert sind die auf Nordamerika beschränkten mitteleocänen riesigen ¡Dinoceratidae¡. Hier verkümmern die oberen ¡J¡; die oberen ¡C¡ ragen als mächtige Hauer über den Unterkiefer vor, während die unteren Eckzähne winzig klein werden und den Schneidezähnen gleichen. Die Backenzähne werden ausgezeichnet lophodont und die ¡P¡ den ¡M¡ ähnlich.

Die Extremitäten sind stämmig, mäßig hoch, vorne und hinten fünfzehig. Die Carpalia bilden schwach alternierende Reihen; zuweilen ist ein Os centrale vorhanden. Im Hinterfuß zeigen die Tarsalia eine starke, seitliche Verschiebung. Der niedrige, ungemein breite Astragalus bedeckt nicht nur das Naviculare, sondern im Gegensatz zu den Proboscidiern auch einen großen Teil des Cuboideums. Das Naviculare ruht auf den drei Cuneiformia. Dem Astragalus fehlt sowohl ein abgesetzter Kopf, als auch eine eigentliche Trochlea, indem die schwach gewölbte tibiale Gelenkfläche keine Ausfurchung besitzt, weshalb nur eine sehr unvollkommene Beugung des Fußgelenkes ermöglicht wird. Ein Flexorforamen, sowie eine Fasette am Hinterrand des Astragalus für ein sogenanntes Tibiale (Sesamoid) sind wie bei den ¡Condylarthra¡ vorhanden. Das Calcaneum und die kurzen, plumpen Metatarsalia erinnern an den Proboscidierfuß. Am Femur ist ein dritter Trochanter bei den ältesten Formen vorhanden, fehlt aber bei den Dinoceratiden. Die Fibula artikuliert bei diesen nur mit dem Astragalus.

Die Amblypoden besitzen unter allen Huftieren die kleinste Gehirnhöhle. Das Großhirn ist nahezu glatt und bedeckt weder die Riechlappen noch das Cerebellum.

~Osborn~ leitet die Amblypoda von den Gattungen ¡Protolambda¡, ¡Ectoconodon¡ und ¡Synconodon¡ aus der Laramiekreide ab, die jedoch nur auf isolierte trituberkuläre resp. tuberkulärsektoriale Molaren begründet sind. Auch vereinigt er die bunodonten ¡Periptychidae¡ mit den ¡Pantolambdidae¡ in eine Unterordnung, die ¡Taligrada¡.

1. Familie. #Pantolambdidae# (¡Taligrada¡). Cope.

¡Schädel raubtierähnlich, mit hoher Sagittalcrista. §3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ J und C normal entwickelt. Obere P aus einem äußeren und einem inneren eckigen Halbmond bestehend, obere M mit ¥V-förmigem¥ Paracon, Metacon und Protocon nebst zwei Zwischenhöckern. Untere M mit hohem ¥V-förmigem¥ Trigonid und einem niedrigen, ebenfalls ¥V-förmigem¥ Talonid, das an den P sehr klein bleibt. Humerus mit Foramen entepicondyloideum, Femur mit drittem Trochanter. Astragalus flach mit schwach gewölbter Gelenkfläche für die Tibia und mit Foramen. Carpus mit freiem Centrale. Schwanz lang.¡

¿Pantolambda¿ Cope. (Fig. 700, 701.) Unterstes Eocän. Torrejonbed von Neumexiko. ¡P. bathmodon¡, ¡cavirictus¡ Cope.

2. Familie. #Coryphodontidae.# Owen.

¡Schädel länglich, mit breiter, schräg abfallender Stirn. Gebiß vollständig. Obere M mit Vorjoch und zwei durch ein ¥V-förmiges¥ Joch verbundenen Außenhöckern nebst einem oder zwei ungleich starken Innenhöckern, von denen Joche nach den Außenhöckern verlaufen. Untere M mit zwei ¥V-förmigen¥, nach innen geöffneten Jochen, wovon der vordere Schenkel mehr oder weniger verkümmert. P einfacher als M. Schneidezähne konisch, obere und untere Eckzähne spitz, stark vorragend. Rumpf im Verhältnis zum Schädel sehr klein. Humerus ohne Foramen entepicondyloideum. Femur mit drittem Trochanter. Astragalus sehr niedrig, ohne Kopf, mit schwach gewölbten Gelenkflächen für Tibia und für Fibula.¡

Die Coryphodontiden waren plumpe, vorne digitigrade, hinten plantigrade Tiere von ansehnlicher Größe. Ihr Gebiß spricht für omnivore Nahrung, der Bau des Hand- und Fußgelenkes für langsame und ungeschickte Bewegung. Dem Schädel fehlen die sonderbaren Stirnzapfen der Dinoceraten, dagegen dienten die mächtigen, spitzen Eckzähne als gefährliche Waffen. Im Habitus hatte ¡Coryphodon¡ mehr Ähnlichkeit mit Bär als mit einem wirklichen Huftier.

Von den Gattungen ¿Coryphodon¿ Owen (¡Bathyopsis¡, ¡Bathmodon¡, ¡Metalophodon¡ Cope) (Fig. 702-704), ¿Ectacodon¿ und ¿Manteodon¿ Cope ist nur die erste genauer bekannt und in den Wasatch und Wind River Beds von Wyoming und Neu-Mexiko durch mehr als ein Dutzend Arten vertreten, unter welchen sich mehrere Entwicklungsreihen erkennen lassen. Manche Arten kommen teils im Schädelbau, teils in der Ausbildung der ¡C¡ oder der ¡J¡ den Dinoceratiden schon sehr nahe. In Europa finden sich ¡C. eocaenus¡ Owen und ¡C. Oweni¡ Hébert in Nordfrankreich, Belgien und England.

3. Familie. #Dinoceratidae.# Marsh.

¡Schädel mit je einem Paar vorragender Knochenfortsätze auf Scheitelbein, Oberkiefer und Nasenbein. Zahnformel: §0.1.3.3.§/§3.1.4-3.3.§ Obere J fehlen. Obere P den M ähnlich, wie diese mit zwei nach innen konvergierenden Jochen, untere M mit zwei schrägen Querjochen. Oberer C gewaltig groß, weit über die untere Zahnreihe vorragend. Untere J und C klein. Unterkiefercondyli nach hinten gerichtet und nur wenig höher als die Zahnreihe. Femur ohne dritten Trochanter.¡ Häufig im oberen Eocän (Bridger Beds) von Wyoming.

Die Dinoceraten gehören zu den gewaltigsten und sonderbarsten Landsäugetieren. Die größten Arten von ¡Loxolophodon¡ (¡Tinoceras¡) erreichten eine Rückenhöhe von 2 m und eine Länge von nahezu 4 m, standen also dem Elefanten an Größe beinahe gleich; andere kleinere Formen übertrafen Flußpferd und Rhinozeros nur wenig an Höhe.

¿Uintatherium¿ Leidy (¡Dinoceras¡ Marsh, ¡Octotomus¡ Cope) (Fig. 705, 706). Die Protuberanzen auf den Nasenbeinen klein, vertikal, die porösen Knochenkämme auf den Scheitelbeinen hoch, über den Condylen des Unterkiefers. Dem mächtigen oberen Eckzahn entspricht am Unterkiefer ein nach unten vorspringender, breit gerundeter Fortsatz. Die oberen und unteren ¡M¡ und ¡P¡ besitzen zwei nach innen konvergierende Querjoche. Das Gehirn ist winzig klein. Becken und Extremitäten weisen infolge gleicher Funktion große Übereinstimmung mit den Proboscidiern auf. Die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine. Die Füße fünfzehig. Mehrere Arten im Eocän von Wyoming.

¿Loxolophodon¿ Cope (¡Tinoceras¡ Marsh). Ähnliche, aber Nasenprotuberanzen stärker, schief nach vorne gerichtet, die Scheitelkämme hinter die Condyli reichend.

#Zeitliche Verbreitung der Ungulata.#

+=======================+===+===+===+===+===+===+===+===+===+===+===+ | | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | | | | | | | | | | | | | | +-----------------------+---+---+---+---+---+---+---+---+---+---+---+ | ¿Condylarthra¿ | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |¡Mioclaenidae¡ |-- | | | | | | | | | | | |¡Periptychidae¡ |-- | | | | | | | | | | | |¡Phenacodontidae¡ |---| | | | | | | | | | | |¡Meniscotheriidae¡ | --| | | | | | | | | | | |¡Pleuraspidotheriidae¡ |-- | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | ¿Litopterna¿ | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |¡Bunolitopternidae¡ | | |---|---| | | | | | | | |¡Macraucheniidae¡ | | | | |---|---|---|---|---|-- | | |¡Proterotheriidae¡ | | | | |---|---|---|---|---|-- | | |¡Adiantidae¡ | | | | |---| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |¿Perissodactyla¿ | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |¡Tapiridae¡ |---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---| |¡Rhinoceridae¡ | | --|---|---|---|---|---|---|---|---|---| |¡Equidae¡ |---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---| |¡Titanotheriidae¡ | --|---|---|-- | | | | | | | | |¡Chalicotheriidae¡ | | | |---|---|---|---|---|---|-- | | | | | | | | | | | | | | | | ¿Artiodactyla¿ | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |¡Suidae¡ | |---|---|---|---|---|---|---|---|---|---| |¡Elotheriidae¡ | | |---|---| | | | | | | | |¡Leptochoeridae¡ | | | |---| | | | | | | | |¡Hippopotamidae¡ | | | | | | | |---|---|---|---| |¡Anthracotheriidae¡ | |---|---|---|---|---| | | | | | |¡Anoplotheriidae¡ |?--|---|---|-- | | | | | | | | |¡Dichobunidae¡ |---|---|--- ---| | | | | | | | |¡Xiphodontidae¡ | |---|---|-- | | | | | | | | |¡Caenotheriidae¡ | | |---|---|---|--?| | | | | | |¡Oreodontidae¡ | | | -|---|---|---|---|---| | | | |¡Camelidae¡ | | | -|---|---|---|---|---|---|---|---| |¡Tragulidae¡ | | | |---|---|---|---|---|---|---|---| |¡Hypertragulidae¡ | | | |---|---|---|-- | | | | | |¡Cervicornia¡ | | | | --|---|---|---|---|---|---|---| |¡Antilocapridae¡ | | | | --|---|---|---|-- | |---|---| |¡Cavicornia¡ | | | | | | |---|---|---|---|---| | | | | | | | | | | | | | | ¿Amblypoda¿ | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |¡Pantolambdidae¡ |-- | | | | | | | | | | | |¡Coryphodontidae¡ | --| | | | | | | | | | | |¡Dinoceratidae¡ | |---|-- | | | | | | | | | +-----------------------+---+---+---+---+---+---+---+---+---+---+---+

Legende:

A = Unt. Eocän B = Mittl. Eocän D = Ober. Eocän C = Oligocän E = Unt. Miocän F = Mittl. Miocän G = Ober. Miocän H = Unt. Pliocän I = Ober. Pliocän J = Pleistocän K = Gegenwart

8. Ordnung. #Notoungulata.# Santjago Roth[162]

~Ausgestorbene, auf Südamerika beschränkte, plantigrade bis semidigitigrade, fünf- bis dreizehige Pflanzenfresser mit flachem, niedrigem Schädel, breiter Stirne und breitem Hinterhaupt. Jochbogen kräftig, hinten bis zur Supraoccipitalcrista verlängert, Nasalia breit, Nasenöffnung in der Regel endständig. Orbita groß, nur unvollständig von den Schläfengruben getrennt, Mastoidregion meist stark ausgedehnt. Unterkiefer hoch und massiv, meist mit fester Symphyse. Gebiß in der Regel vollständig, meist ohne Zahnlücken, häufig die vordersten ¡J¡ vergrößert, die übrigen ¡J¡ sowie ¡C¡, ¡P¡ und ¡M¡ allmählich ineinander übergehend. Zähne brachyodont bis hypselodont, prismatisch. Obere ¡M¡ mit Außenwand -- Ectoloph, langem schrägen Vorjoch -- Protoloph und kurzem geraden Nachjoch -- Metaloph. Untere ¡M¡ aus zwei ungleich großen Halbmonden und zwei Innenpfeilern bestehend. Carpalia alternierend, frei, Centrale fehlend. Astragalus mit schmaler, öfters ausgefurchter Trochlea und konvexem Naviculargelenk. Fibula stets am Calcaneum artikulierend. Endphalangen als stumpfe, kleine Krallen oder als Hufe oder als kräftige, gespaltene Klauen entwickelt.~

Die Notoungulata vereinigen in ihrem äußeren Habitus viele Merkmale der ¡Hyracoidea¡ mit solchen der Nager. Die Ähnlichkeit äußert sich namentlich in der Breite und Ebenheit des Schädeldaches, in der kräftigen Ausbildung der Jochbogen, in der Breite des Hinterhaupts, in der Lage und Größe der Orbiten, in der Höhe der Unterkiefer und in der Vergrößerung der vordersten ¡J¡. Auch die einzelnen Knochen sind jenen der Hyraciden und mancher Nager nicht unähnlich. Bei näherer Betrachtung ergeben sich jedoch fundamentale Unterschiede. So sind die ¡J¡ im Gegensatz zu denen der Nager nicht seitlich, sondern von vorne nach hinten komprimiert und die Zahnzahl erleidet nur geringe Reduktion. Von den Hyracoiden unterscheiden sich die Notoungulata durch die alternierende Anordnung der Carpalia, durch die Artikulation der Fibula mit dem Calcaneum, durch die einfache seitliche Gelenkung des Malleolus der Tibia am Astragalus, und vor allem ist das Gebiß der ¡Hyracoidea¡ ursprünglich bundont, und die später entstehenden beiden Joche der oberen ¡M¡, sowie die beiden Halbmonde der unteren ¡M¡ sind stets gleichgroß, während bei den Notoungulaten der Metaloph der oberen und der vordere Halbmond der unteren ¡M¡ stets viel kleiner ist als der Protoloph und der hintere Halbmond.

Den Molaren der ¡Notoungulata¡ (Fig. 707) liegt ein trituberkulärer bzw. tuberkulärsektorialer Bauplan zugrunde. An den oberen ¡M¡ verbinden sich die beiden Außenhöcker sehr innig zu einer Außenwand -- Ectoloph, der vordere Innenhöcker -- Protocon, wird zu einem langen schrägen Protoloph und der Hypocon zu einem kurzen geraden Metaloph. Sehr häufig bilden sich an diesen ¡M¡ auch Crista- oder Crochet-ähnliche Sporne und am Vorderrand entwickelt sich ein Parastyl, so daß die Zähne eine gewisse Ähnlichkeit mit den oberen ¡M¡ von Rhinoceros erlangen. Am Hinterrand kann sich aus einem besonderen Pfeiler noch ein weiteres Joch entwickeln. Bei den primitiveren Formen sind die ¡M¡ bedeutend breiter als lang. Die unteren ¡M¡ bestehen aus je zwei äußeren Halbmonden, von denen der vordere viel kürzer ist als der hintere, und aus zwei mehr oder weniger komprimierten Innenhöckern gebildet wird, von welchen sich der vordere mit dem Hinterende des ersten Halbmondes innig verbindet, während der hintere dem zweiten Halbmond gegenüberliegt und häufig gänzlich isoliert bleibt. Mit den ¡M¡ der Litopterna haben diese ¡M¡ zwar die ursprüngliche Anlage gemein, aber es geht ihnen kein eigentliches Bunodontenstadium voraus.

Die ¡J¡, ¡C¡ und ¡P¡ gehen ihrer Zusammensetzung nach ganz allmählich in die ¡M¡ über, öfters kommt es zur Vergrößerung von einem oder zwei Incisivenpaaren, manchmal verschwinden auch ein oder zwei ¡J¡ sowie ¡C¡, oder es werden die ¡C¡ zu echten hauerähnlichen Eckzähnen, womit zuweilen Verlust von 1 bis 3 ¡P¡ verbunden ist. Die Zähne sind anfangs brachyodont, später werden sie hypselodont und bewurzelt und zuletzt prismatisch wurzellos, jedoch bleiben auch in diesem Falle die ¡P¡ erheblich niedriger als die ¡M¡.

Als wesentlichstes Merkmal der ¡Notoungulata¡ bezeichnet ~Santjago Roth~ die Verbreiterung und Auftreibung der Mastoidregion und die Verbindung dieses oft mit blasigem Knochengewebe erfüllten Hohlraums mit der Bulla tympanica. Wennschon diese Organisation bereits bei den ältesten Formen zu beobachten ist, so bestehen doch hinsichtlich des Grades dieser Auftreibung erhebliche Unterschiede, weshalb auch kaum ein zwingender Grund vorliegt, die ¡Astrapotherioidea¡ wegen des Fehlens dieses Merkmals von den ¡Notoungulata¡ auszuschließen.

Die ~Extremitätenknochen~ zeigen je nach den Körperdimensionen große Verschiedenheit und weitgehende Spezialisierungen. Im allgemeinen lassen sie sich jedoch eher mit denen von Fleischfressern und Nagern, als mit solchen von echten Huftieren vergleichen. Bei kleinen Formen sind die langen Röhrenknochen schlank, ihr Humerus besitzt ein Entepicondylarforamen und das Femur einen dritten Trochanter. Die Ulna ist sehr kräftig entwickelt und nicht mit dem Radius verwachsen. Beide stehen häufig gekreuzt. Die Carpalia sind sämtlich frei und alternierend angeordnet. Der Astragalus hat stets ein konvexes, meist sogar halbkugelförmiges und langgestieltes Naviculargelenk, und die meist frei bleibende Fibula artikuliert stets mit dem Calcaneum. Die Zahl der Metapodien schwankt zwischen fünf und drei, die Leitkiele ihrer distalen Gelenkfläche sind immer auf die Hinterseite beschränkt. Die Zehenendglieder sind bald krallenartig, aber vorne etwas abgeplattet, bald wirkliche breite Hufe, bald gebogene, tief gespaltene, plumpe Klauen.

Die Notoungulata zerfallen in vier Unterordnungen: ¡Typotheria¡, ¡Toxodontia¡, ¡Entelonychia¡ und ¡Astrapotherioidea¡.

1. Unterordnung. #Typotheria.# Zitt.[163]

¡Ausgestorbene plantigrade oder digitigrade Pflanzenfresser mit meist vierzehigen Vorder- und Hinterfüßen. Gebiß in der Regel vollständig, die inneren oberen J vergrößert, die äußeren J und die C öfters reduziert, oder alle Zähne ineinander übergehend und in dicht geschlossener Reihe. Backenzähne oben lophodont, unten selenolophodont, anfangs brachyodont bewurzelt, später hypselodont prismatisch und wurzellos. Clavicula öfters vorhanden. Carpalia alternierend, Centrale fehlend. Humerus mit Foramen entepicondyloideum. Femur mit drittem Trochanter. Astragalus mit halbkugelförmigem Kopf. Fibula am Calcaneum artikulierend.¡

Die ¿Typotheria¿ sind auf das Tertiär und Pleistocän von Südamerika beschränkt. Sie stehen den ¿Toxodontia¿ sehr nahe, und sehen äußerlich manchen Nagern und den Hyracoideen sehr ähnlich, jedoch beruht dies nur auf Konvergenz und nicht auf wirklicher Verwandtschaft.

Der ~Schädel~ erinnert durch seine langgestreckte Form und die geradlinige Quernaht zwischen den Stirn- und Scheitelbeinen an Nager. Die nach vorne gerichtete Nasenöffnung wird seitlich durch die hohen Zwischenkiefer und oben durch die langen bis zur Schnauzenspitze reichenden Nasenbeine begrenzt. Die Scheitelbeine haben einen schwachen Sagittalkamm. Die hinten sehr kräftigen Jochbogen liegen sehr hoch und die weiten Orbiten sind hinten öfters von einem Processus postorbitalis des Stirnbeines begrenzt. Das Foramen infraorbitale steht vor dem Jochbogen. Das breite Hinterhaupt ist mit Supraoccipitalcrista und mit langem Paroccipitalfortsatz versehen. Die Ausdehnung und Auftreibung der Squamosomastoidregion erreicht bei den Typotheria den höchsten Grad unter allen Notoungulata, ¿Pachyrucos¿, ist aber keineswegs bei allen gleich stark ausgeprägt. Diese bald hohle, bald mit blasigem Knochengewebe erfüllte Kapsel steht mit der Bulla tympanica in Verbindung und umschließt den weiten, nach aufwärts gerichteten äußeren Gehörgang. Das Gaumendach ragt oft weit hinter die letzten ¡M¡ hinaus. Der hohe Unterkiefer bildet eine feste Symphyse und hat mit dem von ¡Hyrax¡ die Breite des aufsteigenden Astes und die Kürze des Kronfortsatzes gemein.

Das Gebiß ist in der Regel vollständig mit §3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ in geschlossener Reihe, manchmal entsteht durch Verkümmerung der äußeren ¡J¡, der ¡C¡ und von einigen ¡P¡ ein weites Diastema. Bei den älteren Formen sind alle Zähne brachyodont, später nur die Milchzähne. Die unteren ¡J¡ zeigen häufig in der Mitte einen tiefen Einschnitt. Die oberen ¡J^1¡ und die unteren ¡J_{1}¡ und ¡J_{2}¡ werden größer und länger und Nagezahnähnlich, jedoch sind sie in der Richtung von vorne nach hinten, anstatt seitlich komprimiert. Die folgenden ¡J¡, ¡C¡ und ¡P¡ gehen entweder ganz allmählich in die ¡M¡ über, oder die ¡J¡ und ¡C¡ werden zu schwachen Stiften oder fehlen sogar vollständig. Die ¡P¡ sind meist einfacher als die ¡M¡, da ihre hintere Hälfte kleiner bleibt als die vordere. Die oberen ¡P¡ und ¡M¡ sind bei prismatischer Ausbildung nach innen, die unteren nach außen gekrümmt. Im Oberkiefer bestehen die ¡M¡ aus einem Ectoloph, der mit einer vorspringenden Leiste versehen ist, einem schrägen Protoloph, einem etwas kürzeren Metaloph und einer Crista nebst einem hinteren Pfeiler. Im Unterkiefer haben sie zwei Außenmonde und zwei stark komprimierte Innenpfeiler, welche sich bald zu einer Innenwand vereinigen. Der untere ¡M_{3}¡ ist stets viel größer als M_{2}. Von den ¡M¡ der ¿Toxodontia¿ unterscheiden sich die der ¿Typotheria¿ dadurch, daß ihre vordere und hintere Partie fast gleich groß ist, und die Vertiefungen bei der Abkauung sehr rasch verschwinden, die oberen überdies durch die beträchtliche Streckung ihrer Kaufläche und den Besitz von sekundären Spornen. Die Zähne sind öfters mit einer dünnen Zementschicht versehen.

Die Zahl der Rückenwirbel ist 15, die der Lendenwirbel 7 und der Sacralwirbel 5, wenigstens bei den Typotherien aus dem Miocän von Santa-Cruz. Der Schwanz dürfte meist sehr lang gewesen sein. Das Schulterblatt ist mit einem Acromial- und einem Coracoidfortsatz versehen, und daran schließt sich wohl öfter eine gut entwickelte Clavicula. Der Humerus hat ein Entepicondylarforamen. Ulna und Radius sind frei und etwas gebogen. Der Carpus besitzt stets alternierende Anordnung. Das Centrale ist mit dem Scaphoid verwachsen. Die Zahl der Metacarpalia ist vier, der Daumen ist ganz verschwunden und der fünfte Finger etwas verkürzt, bei ¿Typotherium¿ hingegen ist der 2. bis 5. von fast gleicher Länge und der 1. zwar kurz, aber noch mit Phalangen versehen. Die Zehenendglieder sind zugespitzt, aber an der Unterseite in eine dreieckige Platte ausgezogen oder hufähnlich und an der Spitze gespalten.

Das Femur trägt einen mäßig vorspringenden dritten Trochanter. Tibia und Fibula sind bald frei, bald an dem oberen und unteren Ende verwachsen. Das Calcaneum hat einen langen, dicken Tuber, eine breite konvexe Gelenkfläche für die Fibula und eine große Fläche für das Cuboid, dagegen ragt das Sustentaculum nur ganz wenig vor. Der Astragalus zeichnet sich durch die schmale, nicht sehr tiefe Trochlea und das wohlgerundete, gestielte Caput aus. Von den vier Metatarsalien sind die seitlichen öfters etwas schwächer. Im allgemeinen zeigt das Skelett den ursprünglichen Typus der Fleischfresser nebst zahlreichen, den Nagern eigentümlichen Spezialisierungen.

1. Familie. #Notopithecidae.# Ameghino.

¡§3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ in geschlossener Reihe, brachyodont, bewurzelt. J, C und P allmählich ineinander übergehend. J^1 bis P^1 schneidend, untere J und C meißelförmig, P^2 bis P^4 dreieckig, M^1 bis M^2 rhombisch, M^3 gerundet dreieckig -- mit Außenwand, zwei ungleichen, an der Innenseite verbundenen Querjochen und hinterem Basalwulst, nebst Spornen im Zentrum. Untere M mit zwei äußeren Halbmonden und zwei Innenhöckern, davon der erste mit dem ersten Halbmond verbunden, der zweite frei. Unterkiefer ziemlich schwach.¡

Diese auf das Eocän -- Notostylopsschichten -- und Oligocän von Patagonien beschränkten Tiere von Kaninchengröße sind die Vorläufer der beiden folgenden Familien.

¿Notopithecus¿, ¿Adpithecus¿ (Fig. 708), ¿Transpithecus¿, ¿Infrapithecus¿ etc. Amegh. Notostylops Schichten? ¿Guilelmoscottia¿ Amegh. Astraponotus Schichten.

2. Familie. #Interatheriidae.# Ameghino.

¡§3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ J_{1} bewurzelt, alle übrigen prismatisch. P_{3} und P_{4} einfach gebaut. Obere M mit Innenfurche. Mastoid mit blasigem Gewebe erfüllt, Malare weit hinter dem Maxillare beginnend. Unterkiefer hoch. Jochbogen mit nach unten gerichtetem Fortsatz. Tibia und Fibula frei. Seitenzehen reduziert.¡

¿Protypotherium¿ (Patriarchus) Ameghino. (Fig. 709). Jochbogenfortsatz schwach, Zähne gleichmäßig ineinander übergehend. Miocän von Santa Cruz. ¡P. australe¡, ¡attenuatum¡ Amegh.

¿Interatherium¿ (¡Icochilus¡) Ameghino. (Fig. 710). Seitliche ¡J¡ und ¡C¡ reduziert. Jochbogen mit kräftigem Fortsatz. Humerus mit undeutlichem Foramen. Miocän von Santa Cruz. ¡J. robustum, extensum¡ Amegh.

¿Cochilius¿ Amegh. Miocän. Colpodon-Schichten.

¿Plagiarthrus¿ Amegh. Zähne im Alter bewurzelt. Pyrotherium-Schichten.

3. Familie. #Hegetotheriidae.# Ameghino.

¡J_{1} in beiden Kiefern vergrößert. P_{3} und P_{4} M-artig. Obere M innen konvex, außen glatt. Mastoid hohl, Malare an das Maxillare stoßend. Tibia und Fibula verwachsen. Seitenzehen ungleich reduziert.¡

¿Hegetotherium¿ ¡(Selatherium)¡ Ameghino. §3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ hintere ¡J¡ und ¡C¡ etwas reduziert. Endphalangen abgeplattet. Miocän. Colpodon-Schichten und Santacruzeno. ¡H. mirabile¡ Amegh. Schwanz lang. Fuchsgröße.

¿Archaeopilus¿, ¿Prohegetotherium¿ Amegh. Unt. Miocän. Pyrotherium-Schichten.

¿Prosotherium¿ Amegh. §1.0.4.3.§/§2.0.4.3.§. Pyrotherium-Schichten.

¿Eohegetotherium¿ Amegh. Zähne noch bewurzelt. Oligocän. Astraponotus-Schichten.

¿Pachyrucos¿ Amegh. (¡Paedotherium¡ Burmeister) §1.0.3.3.§/§2.0.3.3.§. Mastoidregion ungewöhnlich stark aufgetrieben. Endphalangen hufartig. Schwanz kurz. Miocän. Santa Cruz. ¡P. Moyani¡ Amegh. Kaninchengröße. Schon in den Colpodon-Schichten. Auch im Pliocän und im Pleistocän. Monte Hermoso. ¡P. typicus¡ Amegh.

¿Eopachyrucos¿, ¿Pseudopachyrucos¿ Amegh. Astraponotus-Schichten. ¿Propachyrucos¿ Am. Pyrotherium-Schichten.

¿Argyrohyrax¿ Amegh. §3.1.4.3.§/§ § Die hinteren ¡J¡, ¡C¡ und ¡P^1¡ und ¡P^2¡ ineinander übergehend. ¡P^3¡ und ¡P^4¡ M-artig. Pyrotherium-Schichten.

4. Familie. #Typotheriidae.# Amegh.

¡§1.0.2.3.§/§2.0.1.3.§ J^1 breit, gekrümmt, an der Basis offen, an Vorderseite mit Schmelz versehen, unterer J_{2} klein. Hinter den J ein langes Diastema. Obere P mit zwei, M mit drei Jochen. Vorderpartie der unteren M viel kürzer als die hintere. Alle Backenzähne prismatisch und teilweise mit Zement versehen. Carpalia alternierend. Hand mit dünnem Daumen. Fibula nicht mit dem Calcaneum artikulierend.¡

¿Typotherium¿ Bravard (Fig. 711) erreicht fast die Größe eines Schweins. Älteres Pleistocän von Argentinien.

¿Trachytypotherium¿ Ameghino. Pliocän.

¿Eutrachytherus¿ und ¿Proëdrium¿ Amegh. mit §3.1.4.3.§/§2.1.4.3.§ aus den Pyrotherium-Schichten von Patagonien von unsicherer Stellung.

An die ¿Typotheria¿ reihen sich am besten an die ¡Archaeopithecidae¡ und ¡Acoelodidae¡ Ameghino, beide brachyodont aus dem Eocän, Notostylops-Schichten, und die ¡Archaeohyracidae¡ mit prismatischen Zähnen aus dem Untermiocän, Pyrotherium-Schichten, von Patagonien. Die Archaeopitheciden sind wohl die Vorfahren der Archaeohyraciden und die Acoelodiden vielleicht Verwandte der Notohippiden. Mit Primaten oder Hyracidae haben sie natürlich nichts zu schaffen. Extremitätenknochen nicht mit Sicherheit bekannt.

5. Familie. #Archaeopithecidae.# (~Henricosborniidae~, ~Pantostylopidae~) Ameghino.

¡P einfacher als M. Obere P und M^3 dreieckig, M^1 und M^2 oblong, viel breiter als lang. Außenwand mit Parastyl, häufig auch mit Mesostyl und Metastyl. Protoloph schräg und länger als der gerade Metaloph. Beide Joche öfters an der Innenseite miteinander verbunden. Zuweilen Cristae und Crochet vorhanden. Hinterer Halbmond der unteren P kleiner, an den M größer als der vordere. P mit nur einem Innenhöcker -- an der Vereinigung der beiden Halbmonde --, M mit zweitem Innenhöcker in der Nähe des Hinterendes des zweiten Mondes. Alle Zähne brachyodont. Unterkiefer (Selenoconus Ameghino) ziemlich niedrig. Kaninchengröße.¡

Nur im Eocän, Notostylops-Schichten, von Patagonien. ¿Henricosbornia¿, ¿Othnielmarshia¿, ¿Archaeopithecus¿, ¿Pantostylops¿ etc. Ameghino.

Die ¿Acoelodidae¿ unterscheiden sich von den Archaeopitheciden im wesentlichen nur durch ihre beträchtlicheren Dimensionen -- etwa Fuchsgröße -- und durch den mehr schräg trapezoidalen Umriß der oberen ¡M¡.

¿Acoelodus¿, ¿Oldfieldthomasia¿ (Fig. 712), ¿Eohyrax¿, ¿Acoelohyrax¿ etc. Amegh. Eocän. Notostylops-Schichten von Patagonien.

6. Familie. #Archaeohyracidae.# Ameghino.

¡Schädel dem von Hegetotherium ähnlich, jedoch mit schwächerem Jochbogen und schlankerem Unterkiefer, §3.1.4.3.§/§3.1.4-3.3.§ J^1 mäßig vergrößert, die unteren J und C stiftförmig, die unteren P M-ähnlich. Oben alle Zähne ineinander übergehend, M von schräg dreieckig gerundetem Umriß und wie die P mit Parastyl versehen. Alle Zähne prismatisch. M_{3} mit großem dritten Lobus.¡

Wohl die Vorläufer von ¿Typotherium¿. Untermiocän-Pyrotheriumschichten und Oligocän-Astraponotus-Schichten. ¿Archaeohyrax.¿ Ameghino.

2. Unterordnung. #Toxodontia.# Owen.[164]

¡Ausgestorbene, digitigrade oder semiplantigrade Pflanzenfresser mit dreizehigen Extremitäten. Gebiß meist vollständig. C stets schwach, öfters fehlend. Backenzähne gekrümmt, lophodont. Clavicula fehlt. Carpalia alternierend. Astragalus mit mäßig gewölbtem, schwach ausgefurchtem Tibialgelenk, distal abgestutzt, nur mit dem Naviculare artikulierend. Calcaneum plump, mit großer Gelenkfläche für die Fibula. Humerus ohne Foramen entepicondyloideum.¡

Die ¿Toxodontia¿ sind große bis mittelgroße, auf Südamerika beschränkte Pflanzenfresser, welche im Oligocän? von Patagonien beginnen und im Pleistocän von Argentinien und Brasilien aussterben.

Der ~Schädel~ ist mäßig hoch, das Dach häufig von der frei vorragenden Nasenspitze bis zum Hinterhaupt fast eben, die Schnauze verschmälert und ziemlich lang. Die Stirnbeine sind groß, die Scheitelbeine bilden einen schwachen Sagittalkamm. Das hohe breite Hinterhaupt fällt senkrecht ab, die Squamosomastoidregion ist nicht sehr stark aufgetrieben, und der äußere Gehörgang mündet schräg aufwärts. Die Condylen ragen ziemlich weit vor. Die Jochbogen sind ungemein hoch, aber nicht sehr dick, unter den nach hinten offenen Orbiten abwärts gebogen und zum größeren Teil aus dem Fortsatz des Squamosum gebildet. Zwischenkiefer verlängert und hoch, Tränenbein klein. Das gewölbte Gaumendach ragt über die letzten ¡M¡ hinaus, so daß die inneren Choanen weit nach hinten rücken. Die vorderen Gaumenlöcher liegen ganz in den Zwischenkiefern. ~Unterkiefer~ mit sehr starker Symphyse, breitem Kronfortsatz und hochgelegenem, querem Condylus. Das Gebiß ist häufig vollständig und hochspezialisiert und bildet öfters eine ganz oder nahezu geschlossene Reihe. Die ¡J¡ sind bald schaufelförmig, ganz oder fast allseitig von Schmelz umgeben und sämtlich oder zum Teil bewurzelt, bald stark verlängert, nagezahnähnlich, unten offen und nur vorne und hinten oder bloß auf der Vorderseite mit Schmelz bedeckt. Von den oberen ¡J¡ ist in der Regel ¡J^2¡, von den unteren ¡J_{3}¡ kräftiger entwickelt. Oben gehen alle Zähne von ¡J^3¡ an, unten von ¡C¡ an allmählich ineinander über. Von den vier ¡P¡ können die beiden vorderen verkümmern, die hinteren werden M-ähnlich. Die oberen ¡M¡ haben schief vierseitigen oder dreiseitigen Querschnitt und meist einen Parastyl. Sie bestehen aus einer Außenwand und zwei ungleichen Jochen, zwischen welchen sich ein tiefes Quertal befindet, in welches eine oder zwei Cristae hineinragen. Am Hinterrand bildet sich oft noch ein weiteres Joch. Durch Abkauung verbinden sich alle Erhabenheiten der Kaufläche, und die Vertiefungen werden zu Inseln, die später auch zum Teil oder vollständig verschwinden. Bei den primitiveren Formen sind die Kronen ganz von Schmelz umgeben, bei den spezialisierteren werden die Backenzähne prismatisch, die Wurzeln verschwinden und der Schmelz beschränkt sich auf die Außen- und Vorderseite oder auf die Außen- und Innenseite. Öfters tritt eine Zementschicht auf, die den Zahn ganz oder teilweise umhüllt. Die unteren Backenzähne bestehen aus einem kurzen vorderen und einem viel längeren, gestreckten hinteren Halbmond und zwei Innenpfeilern, von denen der vordere mit dem Hinterende des ersten, und der zweite mit seiner Basis mit dem Vorderende des zweiten Halbmondes verschmilzt. Durch die Abkauung der Erhabenheiten der Innenseite kommt eine Art von Innenwand zustande. Die ursprünglichen Vertiefungen werden auch hier zu Schmelzinseln. Die oberen ¡J¡ und ¡M¡ sind stark nach innen gekrümmt, die unteren nach vorwärts geneigt, ¡M_{3}¡ ist in beiden Kiefern verlängert. Die hinteren Milchzähne gleichen im wesentlichen den ¡M¡, haben jedoch immer kurze, getrennte Wurzeln.

Das Skelett der Toxodontia ist im wesentlichen dem der Typotheria ähnlich und vereinigt viele primitive Merkmale mit hochgradigen Spezialisierungen. Die große Scapula ist ähnlich der von Rhinoceros, nur mit einem rudimentären Acromion versehen, was auch die Abwesenheit einer Clavicula bedingt. Der kurze kräftige Oberarm hat eine niedrige einfache Trochlea, aber kein Foramen entepicondyloideum. Die stämmige Ulna mit langem, starkem Olecranon und der kurze, etwas schwächere Radius stehen gekreuzt; sie sind aber sonst denen von Rhinoceros nicht unähnlich, was auch für die Beckenknochen gilt. Die Carpalia sind alternierend angeordnet, die Metacarpalia kurz und gedrungen. Das kurze Femur besitzt einen schwachen dritten Trochanter, sein erster Trochanter ragt weit nach außen vor. Die kräftige Fibula kann mit der Tibia verwachsen. Die erstere artikuliert innig mit dem plumpen Calcaneum (Fig. 714 ¡B¡). Der Astragalus (Fig. 714 ¡B¡) hat eine schwach gewölbte und mäßig vertiefte Trochlea und an dem kurzen einwärts gedrehten Hals eine schwach konvexe Gelenkfläche für das Naviculare. Die kurzen, plumpen Metatarsalia sind wie die Metacarpalia nur auf ihrer Rückseite mit schwachen, stumpfen Leitkielen versehen, die Zehenglieder bilden abgeplattete Hufe. Hand und Fuß haben nur je drei Metapodien.

1. Familie. #Notohippidae.# Ameghino.

¡§3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ Alle Zähne in geschlossener Reihe, hypselodont, im Alter bewurzelt und von J_{1} bis M_{3} fast unmerklich ineinander übergehend, oder die unteren J und C meißel- und die oberen schaufelförmig gestaltet, niemals vergrößert. Schädeldach eben, Nasenöffnung endständig. Astragalus mit ziemlich langem Hals.¡

Die Spezialisierung der ¡J¡ und ¡C¡ ist hier noch nicht so weit vorgeschritten wie bei den Nesodontiden. Die ¡P¡ und ¡M¡ sind noch auf allen Seiten mit Schmelz versehen. Der Hinterrand der oberen ¡M¡ bildet ein drittes Joch. Die Auftreibung des Mastoid ist hier noch sehr gering.

¿Notohippus¿ Amegh. Miocän von Patagonien.

¿Rhynchippus¿ Amegh. (Fig. 707 ¡D¡.) ¡J¡ und ¡C¡ meißelförmig.

¿Morphippus¿ Amegh. (Fig. 707 ¡C¡.) ¡J¡ und ¡C¡ schaufelförmig, den ¡J¡ von Equus ähnlich.

¿Coresodon¿ Amegh. Alle im Untermiocän, Pyrotheriumsschichten.

¿Argyrohippus¿ Amegh. Zähne mit dickem Zement, ¿Stylhippus¿, ¿Perhippidium¿ Amegh. Miocän. Colpodonschichten.

¿Eomorphippus¿ und ¿Interhippus¿ Ameghino Oligocän. Astraponotus-Schichten.

2. Familie. #Nesodontidae.#

¡§3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ Zähne meist in geschlossener Reihe. J^1 und J^2 vergrößert, J^1 meißelförmig, nur vorne mit Schmelz bedeckt, J^2 dreikantig, hinten schmelzlos, J^3, C und P^1 klein, allmählich den übrigen P ähnlich werdend und durch kurze Lücken voneinander getrennt. Untere J meißelförmig, J_{3} vergrößert. Obere P und M nach hinten an Größe zunehmend, prismatisch, nur an der Außen- und Vorderseite mit Schmelz bedeckt, stark nach innen gekrümmt, Innenenden der beiden Querjoche bei der Abkauung miteinander verschmelzend und eine inselartige Marke umschließend. Untere M nur außen und innen mit Schmelz versehen und stark komprimiert. Zähne nur teilweise und erst im Alter Wurzeln ansetzend.¡

¿Nesodon¿ Owen (Fig. 713, 714) (¡Gronotherium¡, ¡Phobereotherium¡ Ameghino) von mehr als Tapirgröße, ist eines der häufigsten Säugetiere im Miocän von Santa Cruz. Patagonien. ¡N. imbricatus¡ Ow.

¿Stenostephanus¿ Amegh. Unvollständig bekannt. Miocän und Pliocän.

¿Trigodon¿ Ameghino. Pleistocän von Monte Hermoso.

¿Adinotherium¿ Ameghino. (Fig. 715). Oberer ¡J^3¡, ¡C¡ und ¡P^1¡ sehr klein. Miocän, Colpodonschichten und Santacruzeno. ¡A. (Nesodon) ovinum¡ Owen.

¿Pronesodon¿, ¿Proadinotherium¿ Amegh. Miocän, Pyrotherium- und Colpodonschichten von Patagonien.

¿Acrotherium¿ Ameghino. ähnlich ¡Adinotherium¡, Miocän Santa Cruz.

3. Familie. #Toxodontidae.# Ameghino.

¡Backenzähne stark komprimiert, schmäler und durch Verschmelzung von Vorsprüngen an der Innenseite auch einfacher als bei den Nesodontiden. Obere M scheinbar nur aus Ectoloph und Protoloph bestehend. Zahnreihe durch Verkümmerung von C und P öfters mit Diastema. Alle Zähne prismatisch, wurzellos; allseitig mit Schmelz bedeckt, der jedoch durch schmelzlose Streifen unterbrochen ist. Astragalus mit flacher Trochlea.¡

¿Toxodontherium¿ Amegh. (¡Haplodontherium¡, ¡Trigodon¡ Amegh.) §3.1.3.3.§/§3.1.3.3.§ Obere ¡P¡ und ¡M¡ noch ziemlich breit.

¿Xotodon¿ Amegh. §2.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ Beide im Pliocän und Pleistocän von Argentinien.

¿Toxodon¿ Owen. §2.0.3.3.§/§3.1.4.3.§ Größter aller Toxodontier, übertrifft in seinen Dimensionen die gewaltigsten Rhinoceroten. Nasenbeine kurz, Nasenlöcher ziemlich weit zurückgerückt. Pliocän und Pleistocän (Pampasformation) von Argentinien. ¡T. platensis¡ Owen.

3. Unterordnung. #Entelonychia.# Ameghino[165] (Ancylopoda, Tillodontia Amegh.).

¡Ausgestorbene, plantigrade oder semidigitigrade Pflanzenfresser mit vollständigem, selten reduziertem Gebiß. J, C und P entweder ineinander übergehend, oder oben und unten je ein J kräftiger entwickelt. C manchmal eckzahnartig. P und M lophodont, brachyodont bis hypselodont, stets mit Wurzeln versehen. P einfacher als die M. Obere M fast immer breiter als lang, aus Ectoloph und zwei ungleichen Querjochen bestehend, und stets mit Crochet, oft auch mit Crista versehen. Untere M mit einem sehr kurzen vorderen und einem langgestreckten hinteren Halbmond und zwei Innenhöckern, von denen der erste stark in die Quere gezogen ist. Carpalia alternierend. Calcaneum lang, mit kleiner, meist schrägstehender Gelenkfläche für die Fibula. Astragalus mit Foramen oberhalb der flachen, am Oberrand tief ausgeschnittenen tibialen Gelenkfläche. Endphalangen öfters als plumpe, gebogene Krallen oder als breite Hufe entwickelt, stets an der Spitze gespalten. Hand und Fuß fünfzehig.¡

Die ¿Entelonychia¿ sind mittelgroße bis große Pflanzenfresser und auf das Tertiär von Patagonien beschränkt. Mit den ~Cope~schen »~Ancylopoden~«, jetzt ¡Chalicotheriidae¡, haben sie zum Teil Form und Zurückziehbarkeit der Endphalangen gemein -- ¡Homalodontotherium¡, ¡Asmodeus¡ --, dagegen spricht die Bezahnung mit aller Entschiedenheit für eine nahe Verwandtschaft mit den ¡Toxodontia¡, von welchen sie sich durch den Besitz von bewurzelten, allseitig von Schmelz umgebenen, niemals prismatisch werdenden Zähnen unterscheiden. Auch sind die oberen immer fast mindestens ebenso breit als lang und mit Crochet versehen, das allerdings durch die Verschmelzung mit den Spornen an der Innenseite des Ectolophs sehr bald undeutlich wird. Die unteren ¡M¡ sind ebenfalls massiver als bei den ¡Toxodontia¡. Auch besitzen die ¡M¡ meist ein Basalband, das an den oberen auf der Vorder-, Hinter- und oft auch an der Außen- und Innenseite, an den unteren an der Außenseite entwickelt ist, bei den ¡Toxodontia¡ hingegen stets fehlt.

Der ~Schädel~ ist nur von ¡Notostylops¡, ¡Leontinia¡ und ¡Homalodontotherium¡ bekannt und im wesentlichen wie bei ¡Nesodon¡ gebaut, jedoch ist meist die Nase viel tiefer ausgeschnitten und bei ¡Homalodontotherium¡ die Mastoidregion viel weniger aufgetrieben, und ¡Notostylops¡ hat eine viel kürzere und spitzere Schnauze. Vom Skelett kennt man, abgesehen von Calcaneum und Astragalus, nur Humerus, Ulna und Tibia, sowie Hand und Fuß von ¡Homalodontotherium¡. Der Humerus hat eine kräftige Deltoidcrista und eine Andeutung des Foramen entepicondyloideum und seine distale Partie ist stark verbreitert. Ulna und Tibia sind sehr plump, die letztere auch sehr kurz. Hand und Fuß haben je fünf Metapodien, die Metacarpalia sind auffallend schlank, die Metatarsalia kurz und dick.

1. Familie. #Notostylopidae.# Ameghino.

¡§3.1-0.4.3.§/§1.1-0.4-3.3.§ J_{1} in beiden Kiefern vergrößert. J^2 bis J^3 und C reduziert, untere J_{2}, J_{3} und C meist fehlend. P den M ähnlich, jedoch die oberen mit nur einem Innenhöcker. Obere M viel breiter als lang, ohne Crista, mit Crochet. Hinterer Innenhöcker der unteren M sehr schwach. Alle Zähne brachyodont. Schnauze kurz und zugespitzt. Hinterhaupt breit mit aufgetriebenem Mastoid.¡

Diese frühzeitig spezialisierte Familie hat keine Nachkommen hinterlassen. Sie erlischt schon am Ende des Eocän.

¿Notostylops¿ Amegh. (Fig. 716) mit §3.1.3.4.§/§3.0.3.4.§, ¿Catastylops¿ Amegh. mit 4 oberen, ¿Pliostylops¿ mit 4 unteren ¡P¡, ¿Homalostylops¿ Amegh. mit vollständigem Gebiß, ¿Eostylops¿, ¿Entelostylops¿ etc. Amegh. Eocän. Notostylopsschichten von Patagonien.

2. Familie. #Isotemnidae.# Amegh.

¡§3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ Zähne in geschlossener Reihe und ineinander übergehend, nur oberer C manchmal vergrößert. Backenzähne mäßig hypselodont; obere P und M mit mehreren Spornen, Cristae, an der Innenseite des Ectoloph und mit Crochet am Metaloph. Untere P und M mit sehr kräftigem, komprimiertem Höcker am Innenende des vorderen Halbmondes.¡

¿Isotemnus¿ Ameghino. ¡C¡ klein, obere ¡P¡ dreieckig, ¡M¡ oblong. Eocän. Notostylopsschichten von Patagonien.

¿Pleurostylodon¿ Amegh. (Fig. 717), ¡Tychostylops¡, ¡Plexotemnus¡, ¡Dialophus¡ Amegh. etc. Eocän etc.

¿Eochalicotherium¿ Amegh. Dicke untere ¡M¡. Ebenda.

¿Timerostephanus¿ Amegh. Oligocän, Astraponotus- und Untermiocän, Pyrotheriumschichten.

¿Pleurocoelodon¿, ¿Lophocoelus¿ Ameghino. Untermiocän. Pyrotherium-Schichten.

3. Familie. #Leontiniidae.# Ameghino.

¡§3.1-0.4.3.§/§3.1-3.4.3.§ Oberer J^2 und unterer J_{3} vergrößert, C klein, manchmal fehlend, die P und M ineinander übergehend, die oberen M etwas länger als breit, ohne Parastyl. Joche an der Innenseite innig verschmolzen. Schädel plump, mit breitem Hinterhaupt, mit massiven, weitabstehenden Jochbogen und tief ausgeschnittener Nasenöffnung zwischen den verdickten Zwischenkiefern und den etwas aufwärts gerichteten Nasenbeinen. Endphalangen als breite Hufe entwickelt, Astragalus und Calcaneum plump, Nesodon ähnlich¡ (nach Gaudry).

¿Leontinia¿ Amegh. mit ¡C¡, ¿Ancylocoelus¿ Amegh. ohne ¡C¡, ¿Henricofilholia¿ Amegh. Untermiocän. Pyrotheriumschichten.

¿Colpodon¿ Burm. Miocän. Colpodonschichten.

¿Carolodarwinia¿, ¿Stenogenium¿ Amegh. Oligocän, Astraponotusschichten und Untermiocän.

4. Familie. #Homalodontotheriidae.# Lydekker. (~Ancylopoda~ Zittel, partim).

¡§3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ C in beiden Kiefern vergrößert, alle übrigen Zähne ineinander übergehend und dicht aneinandergeschlossen, brachyodont. Obere M breiter als lang, ohne Sporne an der Innenseite des Ectoloph, aber mit äußerem und innerem, untere M mit äußerem Basalband. Schädel mit kleinem, am Mastoid schwach aufgetriebenem Cranium, kurzen, weit zurückstehenden Nasenbeinen und kräftigen Jochbogen. Hand mit fünf schlanken Metacarpalien und zurückziehbaren, an der Spitze gespaltenen Krallen. Hinterfuß mit fünf kurzen Metatarsalien, langem Calcaneum und distal gerundetem Astragalus.¡

¿Homalodontotherium¿ Huxley. (Fig. 718, 719.) Obere ¡M¡ gerundet trapezoidal. Humerus massiv, mit breitem Unterende und langer Deltoidcrista. Tibia kurz und dick. Miocän. Santa Cruz, Patagonien.

¿Thomashuxleya¿ Ameghino. Obere ¡M¡ gerundet, sehr breit. Eocän. Notostylopsschichten von Patagonien.

¿Proasmodeus¿ Amegh. Oligocän. Astraponotusschichten. ¿Asmodeus¿ Ameghino. Obere ¡M¡ quadratisch. Untermiocän Pyrotheriumschichten.

¿Diorotherium¿, ¡Prochalicotherium¡ Amegh. Untermiocän. Pyrotheriumschichten.

4. Unterordnung. #Astrapotherioidea.# Amegh.[166] (~Amblypoda~ Amegh.)

¡Mittelgroße bis große Pflanzenfresser mit brachyodontem Gebiß, mit meißelförmigen J und hauerartig entwickelten C. P, zuweilen auch J teilweise atrophiert, P kleiner als die M. Obere M in der Regel länger als breit, mit Parastyl und oft auch mit Crista am Ectoloph, mit gebogenem Protoloph und kurzem Metaloph. Untere M mit zwei ungleich langen Halbmonden und zwei Innenhöckern, von denen der erstere mit dem Hinterende des ersten Halbmondes innig verbunden ist und der zweite später mit dem Vorderende des zweiten Halbmondes verschmilzt. Astragalus mit flachem Tibialgelenk.¡

Die Astrapotherioidea schließen sich eng an die ¡Entelonychia¡ an. Sie unterscheiden sich von ihnen hauptsächlich durch die hauerartige Ausbildung der ¡C¡ und meist auch durch die mehr an Rhinoceroten erinnernde Form der ¡M¡. Auch findet keine Auftreibung der Squamosomastoidregion statt, wenigstens nicht bei ¡Astrapotherium¡. Die Trigonostylopiden stehen den ¡Entelonychia¡ am nächsten und weichen von ihnen nur ab in der Form der ¡J¡ und ¡C¡, in der hochgradigen Brachyodontie und dem einfachen Bau ihrer ¡M¡. Der anfangs noch gewölbte Astragalus wird mit der Zunahme der Körpergröße ganz flach und büßt seine Beweglichkeit fast vollkommen ein.

1. Familie. #Trigonostylopidae.# Ameghino.

¡§?.1.4.3.§/§2.1.4.3.§ J klein, C kräftig entwickelt. Vor und hinter dem kegelförmigen P^1 eine lange Zahnlücke. Obere P und M im Umriß gerundet vier- oder dreieckig, sehr einfach, nur mit Parastyl, Ectoloph, Protoloph und Andeutung eines Metalophs. Untere P und M aus kurzem, schrägem Querjoch und einem Halbmond bestehend, mit dessen Hinterende sich der kleine Innenhöcker verbindet. Astragalus mit ziemlich langem Hals.¡

Die ¿Trigonostylopidae¿ haben unter allen Säugetieren des südamerikanischen Tertiärs die einfachsten und niedrigsten Jochzähne. Nachkommen dieser Familie sind nicht bekannt. Sie erlischt bereits im Oligocän.

¿Trigonostylops¿ (Fig. 720), ¿Pleurystylops¿ Ameghino. Obere ¡M¡ dreieckig. Eocän. Notostylopsschichten.

¿Pseudostylops¿, ¿Edvardocopeia¿ Ameghino. Obere ¡M¡ viereckig. Oligocän. Astraponotusschichten.

2. Familie. #Albertogaudryidae.# Ameghino.

¡§3.?1.4.3.§/§3. 1.4.3.§ Obere M breiter als lang, rundlich viereckig, mit kurzem Protoloph und einem isolierten Innenhöcker. Untere P und M aus zwei Halbmonden und einem isolierten Innenhöcker bestehend. J schwach, oberer C dreikantig. P einfacher als M. Astragalus mit kurzem Hals.¡

Diese Vorläufer der folgenden Familie hatten etwa Tapirgröße und gehörten zu den größten von allen Säugetieren des südamerikanischen Eocän.

¿Albertogaudrya¿, ¿Rütimeyeria¿ Ameghino. Obere ¡M¡ von gerundetem Umriß. Eocän. Notostylopsschichten.

¿Scabellia¿ Ameghino. Obere ¡M¡ vierseitig. Eocän. Notostylopsschichten.

3. Familie. #Astrapotheriidae.# Ameghino.

¡§3.1.3-2.3.§/§3.1.2-1.3.§ J klein, besonders die oberen, spatelförmig, zweilappig. C als kräftige, dreikantige Hauer ausgebildet, die mit ihren Spitzen aneinander schleifen. P einfacher und kleiner als die M und wenig zahlreich. Obere M länger als breit, aus geradem Ectoloph, schrägem Protoloph und kurzem, geradem Metaloph bestehend und mit Parastyl und Crista versehen. M^3 ohne Metaloph. Untere M aus zwei gestreckten Halbmonden und einem bald mit dem Vorderende des zweiten Mondes verschmelzenden Innenhöcker bestehend. Hand fünfzehig. Astragalus flach mit sehr kurzem Hals.¡

Diese großen, im Zahnbau an Rhinoceroten, namentlich an ¡Metamynodon¡, erinnernden Huftiere besitzen einen verhältnismäßig kurzen Schädel mit breiter Stirn, breitem Gaumen und schmalem Cranium, ohne die für die Notoungulaten charakteristische Auftreibung der Squamosomastoidregion. Der Humerus hat eine weit herabreichende Deltoidcrista und eine niedrige einfache Trochlea, aber kein Foramen entepicondyloideum. Die Ulna ist kräftig, das Femur von vorne nach hinten komprimiert und mit einem lamellenartigen dritten Trochanter versehen und nicht viel länger als die ziemlich schlanke, nicht mit der Fibula verwachsene Tibia. Das Calcaneum ist kurz und dick. Der abgeplattete breite Astragalus artikuliert sehr innig mit Fibula und mit Cuboid und sieht dem der Amblypoden sehr ähnlich. Hand und Fuß sind fünfzehig, die Metapodien kurz und dick. Die Endphalangen waren vermutlich kurze breite Hufe. Im Milchgebiß sind noch §4§/§3§ ¡D¡ vorhanden.

¿Astrapotherium¿ Burm. (Fig. 721 ¡A¡ bis ¡E¡), (¡Mesembriotherium¡ Moreno, ¡Listriotherium¡, ¡Xylotherium¡ Mercerat). §2§/§1§ ¡P¡. Nur von dieser Gattung sind auch Schädel und Extremitäten bekannt. Miocän. Patagonien.

¿Astrapothericulus¿ Ameghino. Miocän.

¿Parastrapotherium¿ Ameghino. §3§/§2§ ¡P¡. ¿Liarthrus¿ Ameghino. Untermiocän. Pyrotheriumschichten.

¿Astraponotus¿ Amegh. Angeblich mit noch vollständigem Gebiß. Oligocän.

¿Proplanodus¿ Ameghino. Eocän. Notostylopsschichten.

5. Unterordnung. #Pyrotheria.#[167]

¡Schädel kurz und nach vorne gezogen. Gebiß reduziert. §1.?0.3.3.§/§1. 0.2.3.§ Untere J lang und dick, vorwärts gerichtet. Backenzähne mit je zwei parallelen Jochen. Extremitätenknochen plump. Zehenzahl vermutlich fünf an Hand und Fuß.¡

Die Pyrotheria sind auf das ältere Tertiär von Patagonien beschränkt und gehören zu den größten aller südamerikanischen Huftiere. Sie treten zuerst in den Notostylopsschichten auf und erlöschen, nachdem sie in den Pyrotherium-Schichten den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreicht haben.

Der Schädel kann nur kurz gewesen sein, weil die Backenzähne schon in der Nähe der stoßzahnartigen ¡J¡ beginnen. Die Orbita liegt beim erwachsenen Tier oberhalb ¡P^4¡. Im definitiven Gebiß fehlen obere ¡J¡. ¡P^2¡ ist dreieckig und besteht aus zwei Außen- und zwei kleinen Innenhöckern, ¡P_{3}¡ hat einen Vorderhöcker und ein Querjoch. Alle übrigen ¡P¡ den ¡M¡ gleich und wie diese mit zwei parallelen Querjochen und Basalband, das an den oberen ¡M¡ außen und vorne, an den unteren innen und hinten verdickt ist. Unterkiefer mit breitem aufsteigenden Ast und schwachem Coronoidfortsatz.

Scapula mit kräftigem Coracoidfortsatz. Oberarm und Oberschenkel viel länger als Unterarm und Unterschenkel. Humerus von vorne nach hinten stark komprimiert, ohne Foramen entepicondyloideum, aber beiderseits mit weit hinaufragenden Epicondylarcristae und mit starker, außen gelegener Deltoidcrista. Nach ~Gaudry~ spricht diese Organisation für grabende Tätigkeit verbunden mit großer Beweglichkeit der Finger. Radius kurz, mit der Ulna verwachsen. Olecranon hoch. Ileum auf lange Strecken am Sacrum befestigt. Femur nur mit erstem Trochanter, aber mit hochstehendem Caput. Tibia und Femur stehen senkrecht übereinander. Fibula oben und unten mit der Tibia verwachsen. Astragalus abgeplattet, mit ebenem Tibialgelenk dicht neben den Gelenkflächen für Naviculare und Calcaneum. Naviculare ganz unter dem Astragalus gelegen, daher wahrscheinlich vertikale Zehenstellung.

Sowohl die Zähne als auch die Extremitätenknochen sind denen der Proboscidier, namentlich ¡Dinotherium¡ ähnlich, weshalb auch ~Ameghino~ die Proboscidier von ¡Pyrotherium¡ ableitet. Im Zahnbau besteht auch große Ähnlichkeit mit ¡Diprotodon¡. Es kann jedoch weder von einer Verwandtschaft mit diesem Marsupialier noch mit den Proboscidiern die Rede sein. Die Herkunft der Pyrotheria ist vorläufig vollständig unbekannt.

¿Pyrotherium¿ Ameghino. §1.?0.3.3.§/§1. 0.2.3.§ (Fig. 722) Joche der gerundet vierseitigen Backenzähne senkrecht zur Zahnreihe, an den unteren ¡M¡ nach rückwärts, an den oberen nach vorwärts konvex. Untermiocän von Chubut. Patagonien. ¡P. Romeroi¡ Ameghino.

¿Propyrotherium¿ Ameghino. Kleiner. Oligocän. Astraponotusschichten. ¡P. saxaeum¡ Ameghino.

¿Carolozittelia¿ Ameghino. Unterer ¡J¡ mit langer Wurzel. Obere ¡M¡ kreisrund mit zwei schräg nach rückwärts verlaufenden Jochen. Untere ¡M¡ oval, mit zwei zur Zahnreihe fast senkrechten Querjochen. ¡M_{3}¡ mit drittem Joch. Tapirgröße. Obereocän von Patagonien. Notostylopsschichten.

¿Ricardowenia¿ und ¿Archaeolophus¿ Ameghino. Ganz problematisch.

9. Ordnung. #Subungulata.#

~Meist große plantigrade oder digitigrade oder dem Wasserleben angepaßte Pflanzenfresser mit ursprünglich vollständigem, brachyodont-bunodontem Gebiß. Ein Incisivenpaar frühzeitig vergrößert, häufig zu Stoßzähnen umgewandelt, die übrigen ¡J¡ und ¡C¡ reduziert oder ganz fehlend oder in einander übergehend. ¡M¡ anfangs praktisch quadrituberkulär, die oberen mindestens ebensolang wie breit. ¡P¡ bald den ¡M¡ ähnlich. Carpus und Tarsus schwach alternierend oder serial, Centrale Carpi öfters vorhanden. Extremitäten mannigfach spezialisiert, bei Wasserbewohnern die hintere vollkommen reduziert. Schädel anfangs lang gestreckt und niedrig, mit breitem Hinterhaupt. Uterus bicornis, Placenta zonal, meist deziduat.~

Wegen der hochgradigen Spezialisierungen, welche alle Skelettelemente der hierher gestellten Unterordnungen erfahren haben, ist eine präzisere Diagnose nicht möglich. Sie treten sämtlich fast gleichzeitig in Ägypten auf und zwar mit Formen, welche einen niedrigen Schädel mit breitem Hinterhaupt, wohl entwickeltem Scheitelkamm und schmalem Cranium besitzen, und meist Vergrößerung eines Incisivenpaares, verbunden mit Reduktion der übrigen ¡J¡ und ¡C¡ aufweisen. Die ¡M¡ sind bunodont, brachyodont und praktisch quadrituberkulär. Ihre Höcker verbinden sich paarweise zu Jochen, die im Unterkiefer öfters halbmondförmig werden. Die ¡P¡ werden ziemlich bald ¡M¡-ähnlich und die ¡J¡, ¡C¡ und ¡P¡ gehen, wenn keine Vergrößerung eines vorderen Incisivenpaares erfolgt, allmählich ineinander über. Auch die Beschaffenheit der Schädelbasis scheint bei allen ziemlich ähnlich gewesen zu sein.

Die Extremitäten zeigen allerdings schon bei den ältesten Vertretern der Subungulata sehr verschiedene Spezialisierung. Die ältesten ¡Hyracoidea¡ haben, abgesehen von dem bunodonten Gebiß, bereits alle wesentlichen Merkmale der lebenden Formen, dagegen nähert sich ¡Moeritherium¡, der primitivste ~Proboscidier~, den ~Sirenen~ nicht bloß im Zahnbau, sondern auch in der Gestalt gewisser Knochen wie Humerus, Scapula und Pelvis, so daß die gemeinsame Stammform beider nicht mehr allzuweit zurückliegen dürfte, und die ¡Embrithopoda¡ zeigen trotz ihrer stark abweichenden Bezahnung im Extremitätenbau so viele Anklänge an die ~Proboscidier~, daß an einer, wenn auch entfernten Verwandtschaft kaum zu zweifeln ist.

Daß die Abzweigung der vier Unterordnungen aus einer gemeinsamen bunodonten Stammform schon lange vor dem Obereocän erfolgt sein muß, sehen wir unter anderem auch daraus, daß bei keiner mehr das primitive Merkmal der Anwesenheit eines Entepicondylarforamen am Humerus vorhanden ist. Verwandtschaftliche Beziehungen zu den ¡Notoungulata¡ dürften vollkommen ausgeschlossen sein, denn das Gebiß dieser südamerikanischen Typen ist anscheinend direkt aus einem sekodonten hervorgegangen, während dem der ¡Subungulata¡ unzweifelhaft ein bunodontes zugrunde liegt, weshalb wir vielleicht doch eine Anknüpfung an ein Condylarthrenstadium erwarten dürfen.

1. Unterordnung. #Embrithopoda.# Andrews.

¡Riesige Pflanzenfresser mit lophodonten M. Vorderextremität ähnlich der der Proboscidier, Hinterextremität Amblypoden-ähnlich.¡ Obereocän und Oligocän von Ägypten.

Familie. #Arsinoitheriidae.# Andrews.

¡Riesige Huftiere mit einem Paar großer knöcherner Hornzapfen auf den Nasen- und zwei schwachen Hörnern auf den Stirnbeinen. Kurze, hohe Schnauze mit vorne abgeschlossener Nasenöffnung. Hinterhaupt nach vorne geneigt, mit dickem Supraoccipitalwulst. Orbita hinten offen. Gebiß vollständig. §3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ J, C und P allmählich ineinander übergehend und dicht aneinanderschließend. P einfacher als die M. Obere und untere M aus je zwei ¥V-artigen¥ Kämmen gebildet, deren vorderer Schenkel verkümmert ist. Humerus und Femur lang und massiv. Tibia und Fibula kurz, Ulna viel dicker als Radius. Astragalus flach mit schwach gewölbter Trochlea und mit Gelenkfläche für das Cuboid. Vorder- und Hinterfuß sehr kurz, fünfzehig.¡

Die ~Arsinoitheria~ sind auf das Oligocän von Ägypten beschränkt. Der Schädel hat ungefähr die Größe und auch in seiner Form eine gewisse Ähnlichkeit mit dem von Rhinoceros, allein die Nasenöffnung wird hier im Alter vorne durch eine Knochenspange abgeschlossen. Die hohen, auf den Nasenbeinen sitzenden vorderen Hornzapfen erinnern etwas an jene der Titanotheriiden. Der aufsteigende Ast des Unterkiefers ist sehr hoch und schmal. Die Zähne stehen dicht aneinander und gehen vom vordersten meißelförmigen ¡J¡ bis zum ¡P_{4}¡ ganz allmählich ineinander über. Die oberen ¡P¡ haben eine gerade Außenwand und ein schräges Querjoch, die unteren bestehen aus zwei stark zusammengedrückten Halbmonden. Sie sind insgesamt sehr kurz und weichen hierin stark von den ¡M¡ ab. Die ¡M¡ bestehen aus je zwei ¥V-förmigen¥ Halbmonden, deren vorderer Schenkel bis auf eine scharfe Kante verkümmert, während der hintere ein breites hohes, etwas schräg nach rückwärts gerichtetes Joch bildet. Bei vorgeschrittener Abkauung kommt es scheinbar zur Bildung einer Innenwand. Die unteren ¡M¡ erinnern etwas an jene von ¡Coryphodon¡, die oberen an die von ¡Uintatherium¡. Von den Milchzähnen gleichen die beiden letzten vollkommen den ¡M¡.

Die Extremitätenknochen sind ungemein plump, die Scapula ist breiter als hoch, der Humerus besitzt eine mächtige Deltoidcrista, aber kein Entepicondylarforamen. Die Ulna ist viel dicker als der Radius und mit einem riesigen Olecranon versehen. Sie ruht halb auf dem Lunatum. Das Becken zeichnet sich durch die ganz ungewöhnliche Vergrößerung des Ilium aus. Das von vorne nach hinten komprimierte Femur hat nur einen, den großen Trochanter. Die Knochen der Vorderextremität lassen sich am ehesten mit jenen von ¡Uintatherium¡, die der Hinterextremität mit jenen von ¡Elephas¡ vergleichen. Mit ¡Elephas¡ stimmt auch die Form und Anordnung der Carpalia, Tarsalia und Metapodien fast vollkommen überein, nur der Astragalus unterscheidet sich durch die Anwesenheit einer Gelenkfläche für das Cuboid. Mit den Proboscidiern besteht jedenfalls eine Verwandtschaft.

Die einzige bekannte Gattung ist ¡Arsinoitherium¡ Andrews (Fig. 723). Oligocän von Ägypten. ¡A. Zitteli¡ Beadnell.

2. Unterordnung. #Hyracoidea.# ~Klippschliefer.~[168]

¡§3-1.1-0.4.3.§/§3-2.1-0.4.3.§. J^1 lang, vertikal gestellt, nagezahnähnlich, untere J_{1} und J_{2} meißelförmig. P mehr oder weniger M-ähnlich. M bunodont bis lophodont, vierwurzelig. Jochbogenunterrand mit besonderer Gelenkfläche für den Unterkiefer. Aufsteigender Unterkieferast stark verbreitert, mit schwachem Coronoidfortsatz und einem Foramen hinter M_{3}. Humerus ohne Entepicondylarforamen. Extremitäten plantigrad oder semidigitigrad. Vorderfuß vierzehig, Hinterfuß dreizehig. Carpus serial mit freiem Centrale. Astragalus distal abgestutzt, mit ausgefurchter Trochlea und tiefer, grubiger Gelenkfläche für den Malleolus tibiae.¡

Die ¡Hyracoidea¡ waren bis vor kurzem nur durch die kleine Formen enthaltende Gattung ¡Hyrax¡ repräsentiert, welche ursprünglich wegen der Beschaffenheit ihrer ¡J¡ und der äußeren Schädelform zu den Nagern gerechnet wurde. ~Cuvier~ wies auf die Ähnlichkeit der Zähne und der Extremitäten mit jenen von Rhinozeros hin und ~Cope~ errichtete für ¡Hyrax¡ wegen der serialen Anordnung der Carpalia die Ordnung der ¡Taxeopoda¡.

Die ¡Hyracoidea¡ zerfallen in die Familien der ¡Hyracidae¡ und der ¡Saghatheriidae¡.

1. Familie. #Hyracidae.#

¡§1.0.4.3.§/§2.0.4.3.§ P den M gleich, wie diese brachyodont und lophodont. Obere M mit W-förmiger Außenwand und zwei schrägen Querjochen. Untere M aus zwei Halbmonden bestehend. Schädeldach eben, Schnauze kurz.¡

Die Hyraciden bewohnen das südliche und östliche Afrika, Arabien und Syrien. Fossile Arten sind nicht bekannt. Von den Saghatheriiden unterscheiden sie sich, abgesehen von ihrer Kleinheit, durch das ebene Schädeldach, die weit vorne liegenden, hinten meist geschlossenen Orbita, durch die Anwesenheit von zwei Temporalcristae an Stelle einer Sagittalcrista und durch die Verkürzung der Schnauze, womit Verlust der ¡C¡, von ¡J^2¡ und ¡J^3¡ und von ¡J_{3}¡ verbunden war. Das Milchgebiß enthält noch §2.1.4.§/§3.1.4.§, wodurch die frühere Anwesenheit von ¡J_{3}¡, ¡J^2¡ und der ¡C¡ angedeutet wird. Die Extremitäten sind plantigrad, die Endphalangen distal abgeplattet und mit Nägeln versehen.

Die Backenzähne der Gattung ¡Procavia¡ Storr (¡Hyrax¡ Herm., ¡Heterohyrax¡ und ¡Dendrohyrax¡ Gray) (Fig. 724) erinnern teils an ¡Rhinoceros¡, teils an ¡Paloplotherium¡ oder ¡Anchilophus¡.

2. Familie. #Saghatheriidae.# Andrews.

¡§3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ J^1 groß, dreikantig, untere J_{1} und J_{2} meißelartig, mit zwei Einkerbungen am Oberrand. Oberer C P-artig, unterer C und J_{3}, sowie J^2 und J^3 knopfförmig oder P-artig und meist durch Lücken voneinander und von den vordersten J und den C getrennt. P in der Regel einfacher als die M, jedoch die oberen meist vierhöckerig oder mit einem vollständigen vorderen und einem kurzen hinteren Querjoch. Obere M mit W-förmiger, Parastyl und Mesostyl tragender Außenwand und zwei schrägen, aus je einem kleinen Zwischenhöcker und einem niedrigen Innenhöcker gebildeten Querjochen. Untere M mit zwei mehr oder weniger deutlichen äußeren Halbmonden und zwei Innenhöckern. M_{3} stets mit drittem Halbmond. Schnauze meist lang und schmal, Cranium gewölbt, mit Sagittalcrista versehen. Orbita weit hinten gelegen, unvollständig geschlossen. Unterkiefer hoch, mit weitem Kanal unterhalb der Zahnreihe, der unter M_{3} ausmündet. Seitenzehen kürzer und dünner als die Mittelzehe. Carpus serial, hoch und schmal. Distales Astragalusgelenk schwach konvex.¡

Die ~Saghatheriiden~ erscheinen zuerst im Oligocän von Ägypten und entfalten sofort einen ungewöhnlichen Formenreichtum. Ihre Körpergröße schwankt zwischen der von Fuchs und der von Tapir. Im Zahnbau bestehen alle möglichen Übergänge zwischen bunodonten, schweinsartigen -- ¡Geniohyus¡ -- und lophodonten, ¡Paloplotherium¡-artigen ¡M¡ -- ¡Saghatherium¡. Die oberen ¡M¡ von ¡Geniohyus¡ und ¡Bunohyrax¡ haben Ähnlichkeit mit jenen von Anthracotheriiden, die von ¡Megalohyrax¡ mit jenen von ¡Palaeotherium¡. In Ägypten erlöschen die Saghatheriiden sehr bald, nur die Gattung ¡Saghatherium¡ hat in der unterpliocänen Gattung ¡Pliohyrax¡ einen Nachkommen.

¿Geniohyus¿ Andrews. ¡P¡ einfach, untere ¡M¡ Sus-artig, obere Brachyodus-ähnlich. ¡G. mirus¡ Andr.

¿Bunohyrax¿ Schlosser. ¡P¡ kompliziert, obere gerundet dreieckig. Untere ¡M¡ mit echten Halbmonden.

¿Mixohyrax¿ Schlosser (Fig. 725). Obere ¡P¡ viereckig. ¡M¡ lophodont. ¡M. niloticus¡ Schl.

¿Pachyhyrax¿ Schlosser. Sporne an den Jochen der oberen ¡M¡.

¿Saghatherium¿ Andrews, höchstens Schafgröße. Obere ¡P¡ viel einfacher als ¡M¡, obere ¡M¡ lophodont, untere lophoselenodont. Zahnlücke sehr kurz. ¡S. antiquum¡ Andr.

¿Megalohyrax¿ Andrews. Größter aller Saghatheriiden. ¡P¡ fast sämtlich gleich ¡M¡. ¡M. eocaenus¡ Andr.

¿Pliohyrax¿ Osborn (¡Leptodon¡ Gaudry). Unterkiefer ohne Zahnlücke. ¡J_{3}¡, beide ¡C¡ sowie ¡J^2¡ und ¡J^3¡ ¡P¡-ähnlich. Unterpliocän von Pikermi und Samos. ¡P. graecus¡ Gaudry sp.

3. Unterordnung. #Proboscidea.#[169] ~Rüsseltiere~.

¡Große fünfzehige, meist hochbeinige, semidigitigrade Pflanzenfresser mit Rüssel. Schädel groß, meist mit grobzelligen Luftkammern in der Diploë. Anfangs ein paar obere und untere J vergrößert, später nur §1§/§1-0§ J vorhanden, C nur bei der primitivsten Gattung anwesend. Backenzähne erst bunolophodont, dann lophodont und zuletzt aus vielen schmalen Querlamellen bestehend. Femur fast immer ohne dritten Trochanter. Carpalia serial angeordnet. Astragalus breit mit schwach gewölbter Trochlea. Calcaneum mit Fibula artikulierend.¡

Die Herkunft der Proboscidier war bisher in völliges Dunkel gehüllt, doch vermutete schon ~Blainville~ verwandtschaftliche Beziehungen zu den ¡Sirenia¡, was jetzt durch die Funde im Oligocän von Ägypten bestätigt wurde, denn die ältesten Formen haben unter anderem auch die hohe Zahnzahl und den Bau des Schädels und der Backenzähne mit den Sirenen gemein.

Das ~Gebiß~ der Proboscidier enthält außer bei ¡Moeritherium¡ nur Incisiven und Backenzähne und selbst hier ist schon ein Paar ¡J¡ vergrößert. Bald verschwinden die übrigen ¡J¡ vollständig, die bleibenden werden zu riesigen gekrümmten Stoßzähnen, auch das bei den älteren ¡Mastodon¡-Arten noch vorhandene untere Incisivenpaar geht verloren. Die Stoßzähne bestehen aus dichtem elastischem Elfenbein, welches im Querschnitt bogenförmige, vom Zentrum nach der Peripherie gerichtete Linien zeigt, die in zweierlei Richtung verlaufen und sich ¡W¡-förmig, wie die Guillochierung eines Uhrgehäuses schneiden. Namentlich der hintere Teil der Stoßzähne wird häufig mit einer dünnen Schmelzschicht überzogen. Die Zähne liegen in tiefen Alveolen der Zwischenkiefer und haben eine große offene Pulpa.

Die Backenzähne der lebenden Elefanten unterscheiden sich durch ihre gewaltige Größe, durch die hohe Zahl der stark komprimierten Querjoche und durch die starke Entwicklung von Zement in den Quertälern von allen Huftierzähnen, stehen jedoch durch Übergänge mit den bunolophodonten Zähnen von ¡Moeritherium¡ in Verbindung, welche aus je zwei Paar jochartig verbundener Höcker und einem kleinen Talon gebildet sind. Bei ¡Palaeomastodon¡ nimmt die Zahl der Joche zu, die Zahl der Unterkieferzähne hingegen um einen ab. Bei ¡Mastodon¡ erfolgt immer weitergehende Reduktion der gleichzeitig fungierenden Zähne, wofür jedoch die Zahl der Joche allmählich größer wird. Noch bedeutender ist die Zahl der Querjoche bei ¡Stegodon¡ -- 6 bis 12 --, dessen Quertäler auch schon mit Zement ausgefüllt sind. Bei ¡Elephas¡ steigt die Jochzahl bei jedem neuauftretenden Zahn und beträgt zuletzt bis zu 27. Die von ¡Moeritherium¡ bis ¡Stegodon¡ noch brachyodonten Zähne werden bei ¡Elephas¡ hypselodont. Die Joche werden zu Platten, die mittels Zement aneinander gekittet sind, das auch anfangs die Oberseite der Krone überzieht. Durch die Abkauung entsteht aus diesen »elasmodonten« Zähnen eine ebene Fläche, in welcher breitere Querstreifen von Zement mit dünnen Lamellen von Schmelz und Dentin miteinander wechseln und so eine zur Zerkleinerung der pflanzlichen Nahrung trefflich geeignete Reibfläche erzeugen. Bei ¡Dinotherium¡ haben sich je zwei benachbarte Höcker in schmale, scharfe Joche umgewandelt, ähnlich wie bei Tapir. Auch unter den ¡Mastodon¡-Arten gibt es solche »tapiroide« Formen.

Die Zahl der ¡M¡ beträgt je drei in einem Kiefer. Vor ihnen stehen ursprünglich drei ¡P¡. Dann geht die Zahl der ¡P¡ auf zwei zurück. Sie sind viel einfacher gebaut als die ¡M¡ und ersetzen die drei ¡D¡. Bei ¡Elephas¡, ¡Stegodon¡ und den meisten ¡Mastodon¡ fehlen ¡P¡. Alle Backenzähne stehen anfangs in horizontalen Reihen und die ¡P¡ treten von unten an die Stelle der ¡D¡. Von ¡Mastodon¡ an sind nie mehr als drei Zähne gleichzeitig in Funktion, später nur zwei und zuletzt nur einer. Sie entwickeln sich dann in großen Zeitintervallen und rücken, indem sie einen Bogen beschreiben, nach vorne, wobei sie den vorhergehenden Zahn allmählich ausschieben. Dieser Zahnwechsel dauert so lange das Tier lebt, und die Backenzähne werden bis auf unscheinbare Kronenreste abgerieben. Die Abkauung beginnt am vordersten Teil des Zahnes.

Der ~Schädel~ (Fig. 726) erfährt von ¡Moeritherium¡ bis ¡Elephas¡ folgende Veränderungen. Die allmähliche Entwicklung des Rüssels und der Stoßzähne verursacht Verkürzung der Zwischenkiefer und Aufwärtsrücken der Nasenlöcher und diese Vorgänge wieder Wölbung des Schädels, die Bildung von Luftzellen und Verbreiterung des Hinterhauptes. Die Oberkiefer werden höher und die Jochbogen schwächer. Dagegen verlängert sich zuerst der Symphysenteil der Unterkiefer, um sich dann später nach Verlust der unteren Stoßzähne wieder zu verkürzen. Der aufsteigende Ast wird höher, aber dafür schwächer und das Kiefergelenk rückt immer höher hinauf.

Die ~Extremitäten~ der Proboscidier (Fig. 727) sind hoch und stämmig, die langen Knochen ohne Markhöhlen. Ein Schlüsselbein fehlt. Die Ulna ist namentlich distal viel dicker als der Radius. Die Carpalia sind mehr oder weniger serial angeordnet. Der Elefant besitzt in der Jugend ein Centrale. Die seitlichen Metacarpalia (I und V) sind kürzer und schwächer als die mittleren. Der ganze Fuß steckt in einer gemeinsamen Hülle, aus welcher die einzelnen, von hufartigen Nägeln bedeckten Zehen nur wenig vorragen. Am Femur fehlt meist ein dritter Trochanter. Tibia und Fibula sind getrennt, die letztere distal verdickt. Sie ruht auf Astragalus und Calcaneum. Der Astragalus hat eine mäßig gewölbte Trochlea und artikuliert distal nur mit dem Naviculare.

Die Proboscidier sind heutzutage auf die tropischen Teile von Afrika und Asien beschränkt. Sie beginnen im Eocän von Ägypten, verbreiten sich im Miocän über die nördliche Halbkugel und erreichen erst im Pleistocän auch Südamerika. Als Leitfossilien sind ihre Backenzähne wegen der vielfachen Übergänge zwischen den zeitlich aufeinander folgenden Arten und wegen der bedeutenden Größenschwankungen bei ein und derselben Art nur mit Vorsicht verwendbar.

1. Familie. #Moeritheriidae.#

¡§3.1.3.3.§/§2.0.3.3.§ J_{2} oben und unten vergrößert und der obere als gekrümmter Hauer entwickelt. J§1§/§1§ und J^3 sowie C klein. P einfacher als die M, wie diese brachyodont. Obere P trituberkulär, untere P aus zwei vorderen und einem hinteren Höcker bestehend. M mit je zwei Höckerpaaren und einem Talon. Vorderpartie der unteren P und M höher als die hintere. Schädel niedrig, fast eben, mit langem schmalem Cranium und massiven, vorspringenden Jochbogen.¡

Die Moeritheriiden treten zuerst im Obereocän von Ägypten auf und erlöschen daselbst im Oligocän. Sie vermitteln im Schädelbau und in der Zahl und Beschaffenheit der Zähne den Übergang von den Sirenen zu den Proboscidiern und zeigen aufs deutlichste, daß beide einen gemeinsamen Ursprung besitzen.

¿Moeritherium¿ Andrews (Fig. 728). Untere ¡J¡ meißelförmig, nach vorne gerichtet, obere ¡J¡ und ¡C¡ fast vertikal gestellt. ¡J_{2}¡ in beiden Kiefern vergrößert, der obere als gekrümmter, massiver Hauer entwickelt. Die übrigen ¡J¡ und ¡C¡ relativ klein. ¡J¡ und ¡C¡ allseitig mit Schmelz bedeckt. Obere ¡P¡ mit zwei Außen- und einem Innenhöcker. ¡P^2¡ dreieckig. ¡M¡ in beiden Kiefern aus je zwei Außen- und Innenhöckern bestehend, die sich paarweise zu Querjochen verbinden. Die unteren ¡M¡ mit kräftigem, die oberen mit schwachem Talon. Untere ¡P¡ mit unpaarem Vorderhöcker, vordere Hälfte höher als die hintere. Nasenöffnung weit vorne stehend, mit kurzem Rüssel versehen, Schädeldach fast vollkommen eben, Orbita weit vorne gelegen. Nasenbeine kurz. Stirn- und Scheitelbeine lang, Cranium schmal und niedrig, mit Sagittalcrista versehen. Hinterhaupt vertikal, Jochbogen vorne und hinten massiv, weit vorspringend und hinten nahe am Occiput endend. Obereocän ¡M. Lyonsi¡ Andr. Oligocän ¡M. Andrewsi¡ Schlosser.

Die Extremitätenknochen sind schlank. Das Femur hat einen dritten Trochanter und der Astragalus einen relativ langen Hals. Das Sacrum verjüngt sich unmerklich nach hinten, was auf einen langen Schwanz schließen läßt, und das Ilium zeichnet sich durch seine Länge und Schmalheit aus. Es gleicht fast dem von Creodontiern.

¿Moeritherium¿ hatte etwa die Größe von Tapir.

2. Familie. #Barytheriidae.# Andrews.

¡§?.?.3.3.§/§1.0.3.3.§ Unterer J groß, vorwärts geneigt, durch eine lange Lücke von P_{2} getrennt. P^2 dreieckig, P^3 und P_{4} mit einem dicken Querjoch, die unteren P gleich den M aus zwei fast geraden Querjochen bestehend. M_{3} mit einem dritten Joch. Untere M vierwurzelig. Joche der oberen M nach hinten etwas konkav. Unterkiefer massiv, mit breitem aufsteigendem Ast.¡

¿Barytherium¿ Andrews. Die systematische Stellung dieser nur unvollständig bekannten Gattung ist ziemlich unsicher. Ihr Zahn- und Kieferbau -- massiv, mit breitem aufsteigendem Ast -- und die gewaltige Körpergröße erinnert an ~Dinotherium~. Der distal stark verbreiterte Humerus ist mit einer außerordentlich starken Deltoidcrista versehen, und der stämmige Radius artikuliert gleichmäßig mit Lunatum und Scaphoid. Obereocän von Ägypten. ¡B. grave¡, Andrews.

3. Familie. #Dinotheriidae.#

¡§0.0.2.3.§/§1.0.2.3.§ Unterkiefersymphyse nach unten gebogen, mit einem Paar rückwärts gekrümmter Stoßzähne. M_{1} in beiden Kiefern mit drei, die übrigen mit zwei einfachen, zugeschärften, durch breite Täler getrennten Querjochen. Ohne Zement. Alle Zähne in einer Ebene, Zahnwechsel normal.¡

¿Dinotherium¿ Kaup (Fig. 729) hat einen nur mäßig hohen Schädel mit langen Zwischenkiefern und breiten Stirnbeinen. Unterkiefersymphyse vorn mit breiter Furche, stark abwärts gekrümmt. Die gewaltigen, nach unten gerichteten und nach hinten gebogenen ¡J¡ sind in tiefe Alveolen eingefügt. ¡M_{1}¡ in beiden Kiefern mit drei, die übrigen mit zwei Querjochen, die an den oberen nach vorne konvex, an den unteren nach vorne etwas konkav verlaufen. Obere ¡M¡ fast quadratisch, dreiwurzelig, untere länger als breit. ¡M_{3}¡ mit starkem Talon. Skelett ähnlich dem von Mastodon. ¿Dinotherium¿ übertrifft an Größe die meisten Elefantenarten.

Im Obermiocän von Europa ¿D. bavaricum¿ Meyer (¿levius Jourdan¿). Im Unterpliocän von Europa und auf Samos (?) ¿D. giganteum¿ Kaup. In Ostindien ¿D. sindiense¿ Lydekker.

4. Familie. #Elephantidae.#

¡Obere J als große gerade oder gekrümmte Stoßzähne ausgebildet. Untere J schwächer und gerade, meist fehlend. M groß, aus mehr als zwei Querjochen zusammengesetzt. Quertäler öfters mit Zement ausgefüllt. P einfacher als M, häufig fehlend. Zahnwechsel anfangs normal, später durch Ausschieben der vorderen Zähne von hinten erfolgend.¡ Oligocän bis Gegenwart.

¿Palaeomastodon¿ (¡Phiomia¡) Andrews (Fig. 730) §3.3.0.1.§/§1.0.2.3.§ Backenzähne in gerader Reihe, gleichzeitig funktionierend. Obere ¡J¡ relativ kurz, seitlich komprimiert, säbelförmig. Untere ¡J¡ als lange Schaufeln entwickelt. Alle ¡J¡ auf der Außenseite mit Schmelz versehen und mit persistierender Pulpa. ¡P^2¡ und ¡P_{3}¡ einhöckerig mit Talon, ¡P^3¡ mit großem Außen- und kleinem Innenhöcker. ¡P^4¡ oben und unten mit vier paarig angeordneten Höckern. ¡M¡ wie bei Mastodon, mit je drei aus zwei Höckern bestehenden Querjochen. ¡M_{3}¡ meist mit Talon. Unterkiefersymphyse verlängert. Nasenöffnung hoch und weit zurückgeschoben. Schädel ziemlich hoch und kurz, Scheitelbeine gewölbt, mit Sagittalcrista versehen. Oligocän von Ägypten. ¿P. Beadnelli¿ Andr. besaß einen mäßig langen Rüssel.

¿Mastodon¿ Cuvier. (Fig. 731-733.) Schädel ähnlich dem von Elephas, jedoch Stirne bei den älteren Arten weniger hoch ansteigend, Oberkiefer niedriger, Unterkiefersymphyse anfangs verlängert. Skelett plumper. §1. 0.3-0.3.§/§1-0.0.2-0.3.§ Obere ¡J¡ meist gerade, seltener gebogen, bei den älteren Arten außen mit breitem Schmelzband. Untere ¡J¡ kürzer, bei den späteren Arten fehlend. Backenzähne oblong, mit drei, vier, seltener fünf bis sechs hohen, entweder einfachen (¿Zygolophodon¿, tapiroid) oder in zitzenförmige Höcker aufgelösten Querjochen (¿Bunolophodon¿), die durch tiefe, zuweilen mit etwas Zement versehene Täler getrennt sind, in welchen häufig Sekundärhöcker auftreten. Jedes Joch und somit auch die ganze Krone wird durch einen medianen Spalt in zwei Hälften zerlegt. Die Krone der oberen Zähne ist innen stärker abgekaut als außen. Die etwas schmäleren unteren Zähne verhalten sich umgekehrt. Auch sind ihre Wurzeln einfach, die der oberen hingegen geteilt. Der letzte ¡M¡ hat häufig ein Joch mehr als der vorletzte.

Das Milchgebiß besteht aus §1. 0.3§/§1-0.0.3.§ Die zwei hinteren ¡D¡ werden bei den älteren Arten von unten her durch zwei ¡P¡ ersetzt, bei den späteren werden die ¡D¡ wie bei ¡Elephas¡ von vorne nach hinten ausgeschoben. Nach der Zahl der Joche unterscheidet man zwei Untergattungen: ¿Trilophodon¿ mit ¡D¡ §1-2.2.3§/§1-2.2 3§ (¡P¡ §2.2§/§2.2§), ¡M¡ §3.3.4§/§3.3.4§ und ¿Tetralophodon¿ mit ¡D¡ §2.3.4§/§2.3.4§ (¡P¡ §2.2§/§2.2§) ¡M¡ §4.4.5§/§4.4.5§ Jedoch kann die Zahl der Joche individuell um ~eins~ zunehmen.

Im Mittel- und Obermiocän von Europa ¡M.¡ (¡Tril.¡) ¡angustidens¡ Cuv. (auch in Nordafrika) und ¡turicensis¡ Schinz (tapiroid) sehr häufig, der erstere in Ostindien durch ¡M. palaeindicus¡ vertreten. Im Unterpliocän von Europa ¡M.¡ (¡Tetral.¡) ¡longirostris¡ Kaup, von Pikermi, Samos, Persien. ¡M. Pentelici¡ Gaudry (tapiroid) -- in Ostindien. ¡M.¡ (¡Tril.¡) ¡Falconeri¡ Lyd., ¡Pandionis¡ Falc. (auch in China), ¡M.¡ (¡Tetral.¡) ¡sivalensis¡ Cautl., ¡perimensis¡ Lyd. (auch in China), ¡Cautleyi¡ Lyd., ¡latidens¡ Clift. in ganz Ostasien. Im Obermiocän von Nordamerika ¡M.¡ (¡Tril.¡) ¡proavus¡ und ¡breviceps¡ Cope, im Unterpliocän ¡M.¡ (¡Tril.¡) ¡productus¡, ¡euhypodon¡, ¡campester¡, ¡serridens¡ Cope, ¡floridanus¡ Leidy, im Unter- und Mittelpliocän von Europa ¡M.¡ (¡Tril.¡) ¡Borsoni¡ Hays (tapiroid), im Oberpliocän in Europa ¡M.¡ (¡Tetral.¡) ¡arvernensis¡ Croiz. und Job, in Nordamerika ¡M.¡ (¡Tril.¡) ¡Shepardi¡, ¡tropicus¡ Cope und ¡M.¡ (¡Tetral.¡) ¡mirificus¡ Leidy. -- Die Gattung ¿Mastodon¿ existiert in Amerika auch noch im Pleistocän, sie wird hier im Schädel- und Kieferbau ganz Elephas ähnlich und es fungieren nie mehr als zwei Zähne gleichzeitig. In Nordamerika ¡M.¡ (¡Tril.¡) ¡americanus¡ Cuv. öfters in vollständigen Skeletten erhalten, in Süd- und Zentralamerika ¡M.¡ (¡Tetral.¡) ¡Humboldti¡ Cuv., im westlichen Südamerika ¡M. Andium¡ Cuv. und ¡M. bolivianus¡ Phil. ¡Mastodon¡ findet sich auch in den Diamantseifen von Südafrika.

¿Stegodon¿ Falconer (Fig. 734, 735). Übergangsform von Mastodon zu Elephas, mit dem ersteren durch ¡M. latidens¡ verbunden. Ohne untere ¡J¡. Obere ¡J¡ lang, ohne Schmelzband. ¡M¡ mit 6-12 niedrigen, dachförmigen, etwas konvexen und meist vielwarzigen Jochen. Täler teilweise mit Zement ausgefüllt. ¡M_{1}¡ und ¡M_{2}¡ mit gleicher Jochzahl. Obere ¡M¡ mit etwas weniger Jochen als die unteren. Mittel- und Oberpliocän von Süd- und Ostasien. ¡St. insignis¡ Falc., ¡bombifrons¡ Falc. Im Pleistocän des Narbadatales ¡St. Ganesa¡ Falc., von Java ¡St. Airawana¡ Martin.

¿Elephas¿ Lin. (Fig. 736). §1.0. 3§/§0.0. 3§, seltener §1.0.2.3§/§0.0.2.3.§ ¡J¡ ohne Schmelzband. ¡M¡ aus 5-27 hohen, komprimierten, am Oberrand gekerbten Querjochen bestehend. Täler ganz mit Zement ausgefüllt. Durch Abkauung entsteht eine ebene Fläche. Beim indischen Elefanten fällt ¡D_{2}¡ im zweiten, ¡D_{3}¡ im 5. und ¡D_{4}¡ im 9. Lebensjahr aus. ¡M_{1}¡ tritt erst im 15. Jahre in Funktion. Meist nur ein Zahn in jedem Kiefer im Gebrauch.

Die Zahl der Querjoche vermehrt sich bei jedem neu auftretenden Zahn, so daß »isomere« Zwischenzähne mit gleicher Jochzahl hier nicht vorkommen, während sie bei Mastodon häufig sind. Die Jochzahlen sind bei den wichtigsten Arten folgende:

¡D_{2}¡ ¡D_{3}¡ ¡D_{4}¡ ¡M_{1}¡ ¡M_{2}¡ ¡M_{3}¡

¡Elephas africanus¡ §3§ §6§ §7§ §7§ §8§ §10§ --- --- --- --- ----- ---- ¡u. planifrons¡ §3§ §6§ §7§ §7§ §8-9§ §11§

§3§ §5-6§ §7-8§ §8-9§ §8-11§ §10-14§ " ¡meridionalis¡ --- ----- ----- ----- ------ ------- §3§ §5-6§ §7-8§ §8-9§ §9-11§ §11-14§

§3§ §5-7§ §8-11§ §9-12§ §12-13§ §15-20§ " ¡antiquus¡ --- ----- ------ ------- ------- ------- §3§ §5-8§ §9-11§ §10-12§ §12-13§ §16-21§

§4§ §8§ §12§ §12-14§ §16-18§ §24§ ¡Elephas indicus¡ --- --- ---- ------- ------- ------- §4§ §8§ §12§ §12-14§ §16-18§ §24-27§

§4§ §6-9§ §9-12§ §9-15§ §14-16§ §18-27§ " ¡primigenius¡ --- ----- ------ ------ ------- ------- §4§ §6-9§ §9-12§ §9-15§ §14-16§ §18-27§

¿Falconer¿ teilt die Gattung ¡Elephas¡ in zwei Subgenera: ¡Loxodon¡ mit niedrigen, breiten, wenig zahlreichen Jochen, die bei der Abkauung rhombische Figuren bilden, und ¡Euelephas¡ mit hohen, schmalen, zahlreichen Jochen, die vollkommen parallel verlaufen. Die Zähne zerfallen leicht in die einzelnen lamellenartigen Joche. Fossile Elefanten erscheinen zuerst im Pliocän von Ostindien, ¡E.¡ (¡Lox.¡) ¡planifrons¡ und (¡Euelephas¡) ¡hysudricus¡ Falc. Im Oberpliocän von Europa ¡Euelephas meridionalis Nesti¡, das größte aller bekannten Landsäugetiere, in Italien mit ihm vielleicht schon zusammen der sonst für das ältere europäische Pleistocän charakteristische ¡Euel. antiquus¡ Falc. Zwergrassen von diesem sind ¡E. mnaidriensis¡ Leith Ad. und ¡melitensis¡ Falc. auf den Mittelmeerinseln. ¡E. namadicus¡ Falc. vertritt den ¡antiquus¡ im älteren Pleistocän von Ost- und Südasien. Auf Java ¡E. hysudrindicus¡ Dubois. Im Pleistocän des südlichen Nordamerika ¡E. imperator¡ Leidy, des mittleren ¡E. Columbi¡ Falc., und im nördlichen der auch in Europa und Nordasien so verbreitete ¡E. primigenius¡ Blumb., das Mammut. Es ist charakteristisch für das jüngste Pleistocän. In Sibirien finden sich im gefrorenen Boden ganze Leichen mit Fleisch und wolligem Haar. Im europäischen Altpleistocän außer ¡antiquus¡ auch ¡E. trogontherii¡ Pohlig.

4. Unterordnung. #Sirenia# ~Seekühe~.[170]

¡Dickhäutige, nackte, kurzhalsige, meist monophyodonte Pflanzenfresser. Nasenlöcher nach vorne gerichtet. Vorderfuß flossenartig. Hinterfuß frühzeitig reduziert. Schwanzflosse horizontal. Zwei Zitzen an der Brust.¡

Die Sirenen bewohnen den Unterlauf größerer Flüsse und Meeresküsten. Ihr zylindrischer, mit horizontaler Schwanzflosse versehener Körper, dessen Vorderfüße zu beweglichen Flossen umgestaltet sind, während die Hinterfüße höchstens durch Rudimente von Pelvis und Femur angedeutet werden, erinnert zwar an Cetaceen, die einzelnen Knochen haben jedoch viele Ähnlichkeit mit denen von primitiven Proboscidiern. Sie besitzen eine ungemein dichte Struktur, namentlich die Rippen und Wirbel zeichnen sich durch elfenbeinähnliche Beschaffenheit und bedeutende Schwere aus. Die langen Extremitätenknochen haben keine Markhöhlen. Auch die Schädelknochen sind zum Teil sehr dicht.

Die sehr kurzen Körper der Halswirbel bleiben in der Regel getrennt, die der Rückenwirbel haben annähernd dreieckigen Querschnitt und unten einen Kiel. Dornfortsätze und Zygapophysen sind wohl entwickelt. Die Zahl der Lendenwirbel ist 2-3, die der Sacralwirbel 1-2.

Der ~Schädel~ (Fig. 738) zeichnet sich durch starke Jochbogen, große Schläfenbeine und eigentümlich gestaltetes Perioticum und Tympanicum aus. Scheitel- und Stirnbeine bilden das Schädeldach. Die Nasenbeine sind verkümmert und die Nasenlöcher weit nach hinten gerückt. Die plumpen Unterkiefer besitzen einen hohen aufsteigenden Ast.

Das ~Gebiß~ besteht fast nur aus lophodonten oder bunodonten Backenzähnen, welche etwas an die von Tapir resp. von Schwein erinnern. Ihre Zahl schwankt zwischen 4 und 10. Bei den Halicoriden werden die ¡D¡ anfangs durch ¡P¡ ersetzt, später unterbleibt der Zahnwechsel. Dagegen bilden sich bei den Manatiden hinten immer neue Zähne, so daß gleichzeitig in einem Kiefer 7-11 Zähne funktionieren. ¡C¡ fehlen meistens, dagegen sind die ¡J¡, namentlich die oberen, öfters sehr kräftig.

Die ~Knochen~ der Vorderextremität sind gelenkig verbunden und beweglich. Schlüsselbeine fehlen, die Scapula ist sichelförmig, Radius und Ulna haben gleiche Stärke und Länge. Die proximale Carpusreihe besteht ursprünglich aus drei, die distale aus vier Knöchelchen, die zum Teil miteinander verwachsen. Die fünf Finger haben schlanke Metacarpalien und die normale Phalangenzahl. Das Becken besteht in der ¡Halitherium¡ -- ¡Halicore¡-Reihe aus einem langen dicken Ilium und aus einem kurzen breiten Ischium. Bei ¡Eotherium¡ befindet sich zwischen Pubis und Ischium noch ein weites Foramen obturatorium. Bei den ¡Manatidae¡ wird das Ilium reduziert. Das rudimentäre, in der Haut verborgene Femur ist bei den späteren Formen nur durch Ligament mit dem Becken verbunden. Becken und Schädel sowie das Gebiß der ältesten Sirenen gleichen fast ganz jenen von ¡Moeritherium¡, wodurch die schon von ~Blainville~ vermutete Verwandtschaft mit den Proboscidea vollkommen sichergestellt wird. ~Die Sirenen sind also dem Wasserleben angepaßte Huftiere~. Die beiden lebenden Gattungen ¡Manatus¡ und ¡Halicore¡ bewohnen die Küsten von Afrika, Ostasien, Zentral- und Südamerika. Fossile Sirenen erscheinen zuerst im Mitteleocän, ¡Eotherium¡, aus welchem sich die Manatiden und Halicoriden entwickelt haben. Die Gattungen ¡Halitherium¡, ¡Metaxytherium¡ und ¡Felsinotherium¡ bilden eine genetische Reihe, welcher auch ¡Halicore¡ und ¡Rhytina¡ nahestehen.

A. Manatidae.

¿Prorastomus¿ Owen. Gebiß vollständig. §3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ ¡J¡ im Querschnitt rund, oberer ¡C¡ groß. Obere ¡M¡ mit zwei rechtwinklig zur Längsachse stehenden Querjochen. Eocän. Jamaica. ¡P. sirenoides¡ Owen.

¿Manatus¿ Rondel. (¡Ribodon¡ Ameghino.) ¡J¡ und ¡C¡ rudimentär. Oben und unten je 8-10 Backenzähne; die oberen dreiwurzelig mit zwei Querjochen und Basalband, die unteren schmäler, zweijochig, mit Talonid. Beim Embryo Anlagen von 3 ¡J¡, 1 ¡C¡. Lebend an der Ostküste von Amerika. Fossil im Pliocän von Süd-Carolina und Argentinien.

¿Manatherium¿ Hartlaub mit ¡Manatus¡ verwandt. Oligocän Belgien.

B. Halicoridae.

¿Eotherium¿ Owen. §3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ Alle ¡J¡ ziemlich groß. Eocän. Mokattam-Schichten. Ägypten.

¿Eosiren¿ Andrews. §3.1.4.3.§/§3.1.4.3.§ ¡J_{1}¡ groß, ¡J^2¡ und ¡J^3¡ später verschwindend. Schnauze überhängend. Obereocän von Ägypten.

¿Protosiren¿ Abel. (Fig. 737.) Obereocän Ägypten.

¿Halitherium¿ Kaup. (Fig. 738 u. 739.) Zwischenkiefer nach abwärts gekrümmt mit je einem langen ¡J¡. Scheitelbeine lang, schmal, Stirnbeine kurz. Nasenbeine kurz, schildförmig, hinter der großen Nasenöffnung gelegen. ¡J¡ mit Ausnahme des großen oberen ¡J^1¡ sowie ¡C¡ frühzeitig ausfallend. Backenzähne, §4§/§4§ ¡P¡ §3§/§3§ ¡M¡, bunodont mit warzigen Querjochen. ¡P¡ klein, einspitzig und einwurzelig, bald ausfallend. Im Eocän des Vicentin ¡H. veronense¡ de Zigno, im Oligocän von Deutschland und Frankreich ¡H. Schinzi¡ Kaup, im Miocän ¡H. Christoli¡ Fitzinger.

¿Metaxytherium¿ Christol, ähnlich ¡Halitherium¡, ¡M¡ komplizierter und stärker reduziert. Miocän ¡M. Cuvieri¡ Christ., ¡Krahuletzi¡ Depéret. Pliocän ¡M. Serresi¡ Gervais.

¿Felsinotherium¿ Capellini. §1.0.2.3.§/§0.0.2.3.§ Statt der ¡P¡ mit peristirenden ¡D¡, welche den bunodonten ¡M¡ ähnlich sind. Zwischenkiefer- und Unterkiefersymphyse plump, nach unten gebogen. Pliocän Italien. ¿F. Forestii¿ Cap.

¿Halianassa¿ Meyer. 1 ¡J¡ 2 ¡D¡ 3 ¡M¡ Miocän. ¡H. Studeri¡ Mey.

¿Miosiren¿ Dollo. 1 ¡J¡ 2 ¡D¡ 3 ¡M¡. ¿Rhytiodus¿ Lartet 1 ¡J¡ 1 ¡D¡ 3 ¡M¡. ¿Prohalicore¿ Flot. Miocän.

¿Halicore¿ Illiger. §2-3§/§2-3§ ¡D¡ §3§/§3§ ¡M¡. Obere ¡J¡ groß. ¡P¡ klein, einwurzelig, stiftförmig. Lebend. Afrika.

¿Rhytina¿ Illiger. Ohne Backenzähne, dafür eine hornige Kauplatte in der Mundhöhle. ¡Rh. Stelleri¡ Cuv., ausgerottet am Ende des 18. Jahrhunderts.

¿Desmostylus¿ Marsh. §1.0.2.?2.§/§2.0.2. 2.§ Schädel schmal und niedrig, Schnauze gestreckt, nicht abwärts gebogen. ¡J¡ stoßzahnartig, mäßig lang, vorwärts gerichtet, ¡P¡ klein, zweiwurzelig, ¡M¡ groß, zweiwurzelig, aus zahlreichen, miteinander verwachsenen, in Reihen geordneten Zylindern bestehend. Marines Miocän von Japan und Kalifornien. ~Osborn~ hält dieses Tier für einen Proboscidier.

#Zeitliche Verbreitung der Notoungulata und Subungulata.#

+======================+=====+=====+=====+=====+=====+=====+=====+ | | A | B | C | D | E | F | G | +----------------------+-----+------+----+-----+-----+-----+-----+ | #¡Notoungulata.¡# | | | | | | | | | | | | | | | | | | ¿Typotheria¿ | | | | | | | | | | | | | | | | | |¡Notopithecidae¡ |-----|-----| | | | | | |¡Interatheriidae¡ | | |-----|-----| | | | |¡Hegetotheriidae¡ | |-----|-----|-----|-----|-----| | |¡Typotheriidae¡ | | | | |-----|-----| | |¡Archaeopithecidae¡ |-----| | | | | | | |¡Archaeohyracidae¡ | |-----|-----| | | | | | | | | | | | | | | ¿Toxodontia¿ | | | | | | | | | | | | | | | | | |¡Notohippidae¡ | |-----|-----| | | | | |¡Nesodontidae¡ | | |-----|-----| | | | |¡Toxodontidae¡ | | | | |-----|-----| | | | | | | | | | | | ¿Entelonychia¿ | | | | | | | | | | | | | | | | | |¡Notostylopidae¡ |-----| | | | | | | |¡Isotemnidae¡ |-----|-----|-----| | | | | |¡Leontiniidae¡ | |-----|-----| | | | | |¡Homalodontotheriidae¡|-----|-----|-----|-----| | | | | | | | | | | | | | ¿Astrapotherioidea¿ | | | | | | | | | | | | | | | | | |¡Trigonostylopidae¡ |-----|-----| | | | | | |¡Albertogaudryidae¡ |-----|-----|-----|-----| | | | |¡Astrapotheriidae¡ | |-----|-----|-----| | | | |¡Pyrotheria¡ |-----|-----|-----| | | | | | | | | | | | | | | #¡Subungulata.¡# | | | | | | | | | | | | | | | | | | ¿Embrithopoda¿ | | | | | | | | | | | | | | | | | |¡Arsinoitheriidae¡ | |-----| | | | | | | | | | | | | | | | ¿Hyracoidea¿ | | | | | | | | | | | | | | | | | |¡Hyracidae¡ | | | | | | |-----| |¡Saghatheriidae¡ | |-----| | |-----| | | | | | | | | | | | | ¿Proboscidea¿ | | | | | | | | | | | | | | | | | |¡Moeritheriidae¡ |-----|-----| | | | | | |¡Barytheriidae¡ |-----| | | | | | | |¡Dinotheriidae¡ | | | |-----|-----| | | |¡Elephantidae¡ | |-----|-----|-----|-----|-----|-----| | | | | | | | | | | ¿Sirenia¿ |-----|-----|-----|-----|-----|-----|-----| | | | | | | | | | +----------------------+-----+-----+-----+-----+-----+-----+-----+

Legende:

A = Obereocän B = Oligocän C = Untermiocän D = Obermiocän E = Pliocän F = Pleistocän G = Gegenwart

10. Ordnung. #Primates.# ~Herrentiere.~

~Linné~ hat unter dem Namen ~Primates~ den Menschen, die Affen, Lemuren, Fledermäuse und Edentaten zusammengefaßt. Abgesehen von den beiden letzten, bilden diese Gruppen eine in anatomischer Hinsicht wohl umgrenzte Ordnung, deren älteste Glieder freilich auch viele Anklänge an Insektivoren oder an Creodontier aufweisen. Die Primaten wurden bisher meist eingeteilt in die drei Unterordnungen der ¡Prosimiae¡, ¡Simiae¡ und ¡Bimana¡. Die Unterscheidung der beiden letzteren Unterordnungen ist jedoch in der Natur nicht begründet. Es empfiehlt sich daher, die von ~Wortman~ vorgenommene Zweiteilung in die ¡Lemuroidea¡ und die ¡Anthropoidea¡ anzunehmen.

1. Unterordnung #Lemuroidea#. (¡Prosimiae¡, Halbaffen.)[171]

¡Plantigrade, meist fünfzehige, frugivore oder omnivore Klettertiere mit opponierbarer erster Zehe. Finger und Zehen entweder sämtlich mit Nägeln oder teilweise mit Krallen versehen. Gebiß mehr oder weniger vollständig. Obere M quadri- oder trituberkulär, untere quadri- oder quinquetuberkulär. P einfacher als M. Schnauze meist verlängert, Orbita in der Regel etwas seitlich gestellt, hinten knöchern umgrenzt, aber nicht immer durch eine Wand von den Temporalgruben getrennt. Lacrimale und Lacrimalgrube fast immer außerhalb der Augenhöhle gelegen. Gehirn schwach gefurcht. Kleinhirn nicht vom Großhirn bedeckt. Zitzen brust- oder bauchständig.¡

Die Halbaffen bewohnen gegenwärtig vorzugsweise Madagaskar, zum Teil auch Afrika und Südasien, früher lebten sie in Nordamerika und Mitteleuropa. Von den ¡Anthropoidea¡ unterscheiden sie sich durch das kleinere, wenig gefurchte Gehirn, durch das freie Kleinhirn, durch den unvollständigen hinteren Abschluß der Augenhöhle, durch das außerhalb der Augenhöhle gelegene Lacrimale, durch die manchmal bekrallten Zehen, durch die großen, stets opponierbaren Pollex und Hallux, durch behaartes Gesicht, zweihörnigen Uterus und zum Teil abdominale Zitzen. Die Placenta ist diffus und adeciduat.

Das ~Skelett~ der Halbaffen ist in vielfacher Hinsicht primitiver als das der Affen und erinnert an Insektivoren, Creodontia und Carnivoren. Die Hinterextremitäten sind manchmal stark verlängert, sogar Astragalus und Calcaneum. Der Humerus hat fast stets ein Entepicondylarforamen, das Femur einen dritten Trochanter. Im Carpus treten nie Verschmelzungen ein, dagegen ist oft noch ein freies Centrale vorhanden. Das Gebiß ist bald geschlossen, bald hat es ein Diastema. Auch Verlust oder Spezialisierung von ¡J, C¡ und ¡P¡ kann vorkommen. Die oberen ¡M¡ sind entweder trituberkulär oder quadrituberkulär. Ihr Protocon ist oft noch ¥V-förmig¥ und durch seine beiden divergierenden Schenkel mit den Außenhöckern verbunden. Der Hypocon bleibt immer kleiner als der Protocon, auch kann er ganz fehlen. Ein Basalband ist fast immer vorhanden und öfters als Innenwall entwickelt. Die älteren Formen besitzen meistens ein oder zwei Zwischenhöcker. Die unteren ¡M¡ bestehen aus einem zweihöckerigen Talonid und einem ursprünglich höheren, oft noch dreihöckerigen Trigonid, jedoch verschwindet nicht allzuselten der unpaare Vorderhöcker, Paraconid, auch bleibt er öfter nur am ersten Molar erhalten. Die in der Vierzahl vorhandenen Höcker stehen opponiert oder alternierend und sind dann meistens durch rechtwinklige oder schräge Joche verbunden. Die ¡P¡ sind stets einfacher als die ¡M¡. Ihre Zahl beträgt ursprünglich vier, kann aber stark reduziert werden. Bei den lebenden Lemuren ist sie in der Regel drei, und der vorderste des Unterkiefers nimmt hier fast stets die Form eines ¡C¡ an, während der wirkliche ¡C¡ sich in einen dritten ¡J¡ verwandelt. Der erstere macht sich aber dadurch als ¡P¡ kenntlich, daß er hinter dem oberen ¡C¡ stehen bleibt. Bei den ältesten Formen sind alle ¡J¡ und ¡C¡ normal entwickelt und mehr oder weniger vertikal gestellt. Die ¡J¡ sind meißel- oder schaufelförmig und in der Zweizahl vorhanden.

Das Milchgebiß enthält individuell noch zuweilen einen dritten ¡JD¡ --, die ¡C¡ haben die Form eines echten Eckzahnes. Die Reduktion von ¡J¡ und ¡P¡ tritt auch schon bei manchen geologisch alten Gattungen auf. Bei den jüngeren Halbaffen werden die oberen ¡J¡ sehr klein, die unteren ¡J¡ und der untere ¡C¡ hingegen zu horizontal gestellten Pfriemen.

~Cope~ nannte einen Teil der eocänen Formen ¡Mesodonta¡, einen anderen Teil stellte er zu den ¡Prosimiae¡, ~Filhol~ nannte alle europäischen ¡Pachylemuridae¡. ~Wortman~ erkannte die Beziehungen eines Teils der nordamerikanischen Formen zu den echten ~Affen~. Er wählte daher für sie die Bezeichnung ¡Palaeopithecini¡. ~Schlosser~ stellte für die Formen mit normalem Gebiß die Familie der ¡Pseudolemuridae¡ auf. Diese letzteren umfassen jetzt nach der Ausscheidung der zu den ~Insektivoren~ gestellten ¡Hyopsodontidae¡ nur mehr die ¡Adapidae¡. Die ¡Mixodectini¡ mit ihren spezialisierten und in der Zahl stark reduzierten ¡J¡ schließen sich zwar im Bau ihrer ¡M¡ enge an die ~Primaten~ an, allein für die Ermittlung der wirklichen systematischen Stellung der einzelnen, hierher gerechneten Gattungen bedarf es noch weiterer Untersuchungen. Ein Teil, wenn nicht alle, gehört sicher zu den Insektivoren, bei welchen sie hier ausgeführt wurden.

Die ~Prosimiae~ oder ~Lemuroidea~ gliedern sich freilich am naturgemäßesten in die drei Abteilungen der ¡Pseudolemuroidini¡, der ¡Palaeopithecini¡ und der ¡Neolemuroidini¡, allein es dürfte hier genügen, die erste Gruppe nur als Familie der ¡Adapidae¡ anzuführen, die zweite zerfällt in die ¡Anaptomorphidae¡ und die lebenden ¡Tarsiidae¡ und die dritte in die Familien der ¡Lemuridae¡, ¡Archaeolemuridae¡ und ¡Chiromyidae¡.

1. Familie. #Adapidae.#

¡§2.1.4.3.§/§2.1.4.3.§ Zahnreihe meist geschlossen. J oben und unten meißel- oder schaufelförmig, mehr oder weniger vertikal gestellt. C als echter Eckzahn entwickelt, stets größer als die J. P einfacher als M, jedoch P_{4} öfters beträchtlich kompliziert. Untere M aus vier oder noch fünf, meist alternierenden und unter einander verbundenen Höckern bestehend. M_{3} mit kräftigem Talonid. Obere M trituberkulär, mit kleinem Hypocon und mit ein oder zwei Zwischenhöckern. Außenhöcker mehr oder weniger konisch. Obere P und M allseitig von einem äußeren Basalband umgeben, untere in der Regel nur mit einem äußeren Basalband versehen. Schnauze und Unterkiefer ziemlich lang. Letztere öfters eine feste Symphyse bildend.¡

Fossil im Eocän von Nordamerika und Europa.

Der nur von ¡Adapis¡ und ¡Pronycticebus¡ bekannte Schädel hat ein niedriges, aber breites Cranium, das bei ¡Adapis¡ mit einem hohen Sagittalkamm versehen ist. Hinter den ziemlich großen, hauptsächlich nach vorwärts sehenden und hinten durch eine breite Knochenspange abgegrenzten Augenhöhlen schnürt sich der Schädel stark ein. Die Schnauze ist ziemlich lang und schmal. Das Lacrimale befindet sich innerhalb der Augenhöhle, das Tympanicum liegt als freier Ring innerhalb der vom Petrosum gebildeten großen Bulla wie bei den madagascarischen Lemuren. Der Carotidkanal ist sehr eng. Das Gehirn zeigt einen sehr primitiven Bau. Die Unterkiefer bilden bei den späteren Formen in der Regel eine feste Symphyse. Der Schädel hat im ganzen ziemlich große Ähnlichkeit mit dem der Lemuriden. Dagegen unterscheidet sich der vordere Teil des Gebisses durch die normale Ausbildung der ¡J¡ und ¡C¡ sehr wesentlich von dem der Lemuriden. Es gleicht hierin fast ganz dem der echten Affen. Von den ¡P¡ bleiben die drei vordersten sehr klein, und selbst ¡P_{2}¡ hat wohl immer nur eine Wurzel. Dagegen erreicht der obere ¡P^4¡ meistens den Trituberkulärtypus, und der untere ¡P_{4}¡ kann fast ganz ¡M¡-ähnlich werden. Die oberen ¡M¡ lassen den Trituberkulärtypus noch deutlich erkennen, obwohl sie einen Hypocon besitzen. Von Zwischenhöckern sind meistens zwei, seltener nur einer vorhanden. Auch die vier- oder fünfhöckerigen unteren ¡M¡ haben keine besonders charakteristische Form; sie erinnern teils an solche von primitiven Huftieren, teils an solche von Lemuren, jedoch ist die hintere Hälfte selten niedriger als die vordere. Die bis jetzt bekannten Skelettknochen besitzen am meisten Ähnlichkeit mit jenen der Lemuren. Der Humerus hat eine lange Deltoidcrista und ein wohlentwickeltes Entepicondylarforamen. Das Olecranon der dünnen Ulna ist kurz, die proximale Fasette des schlanken Radius kreisrund. Die Länge des Femurs ist anscheinend ziemlich verschieden. Calcaneum und Astragalus sind echt primatenartig, ebenso die Metapodien und Zehenglieder.

¿Pelycodus¿ Cope (¡Prototomus, Tomitherium¡ Cope). (Fig. 740.) Obere ¡M¡ undeutlich dreieckig, mit zwei pyramidenförmigen Außenhöckern, einem kräftigen ¥V-förmigen¥ vorderen und einem kleineren hinteren Innenhöcker und zwei Zwischenhöckern. Außenwand ohne Mittelpfeiler, ¡M_{3}¡ reduziert. Untere ¡M¡ mit zwei Paar opponierten stumpfen Höckern und einem unpaaren Vorderhöcker, Paraconid. ¡M_{3}¡ mit großem Talonid, Vorderhälfte höher als Hinterhälfte. Unterkiefer niemals verwachsen. Astragalus mit fast flachem Tibialgelenk. Endphalangen krallenartig. Im Eocän von Wyoming. ¡P. tutus, frugivorus¡ Cope. Wasatchbed. ¡P. nunienus¡ Cope Wind Riverbed.

¿Cryptopithecus¿ Schlosser. Unterkiefer ohne feste Symphyse. ¡P_{4}¡ kurz, aber ¡M¡-artig. ¡M¡ mit zwei hohen Vorderhöckern und niedrigem dreihöckerigem Talonid. ¡M_{3}¡ kleiner als ¡M_{2}¡. Obereocän. Bohnerz von Frohnstetten. ¡C. sideroolithicus¡ Schlosser.

¿Pronycticebus¿ Grandidier. Vermutlich der Schädel von ¡Cryptopithecus¡. ¡P^1¡ und ¡P^2¡ sehr klein, ¡P^3¡ und ¡P^4¡ zweihöckerig. ¡M¡ dreihöckerig mit kleinem Innenhöcker, denen von ¡Pelycodus¡ sehr ähnlich. Eocän. Phosphorite von Quercy. ¡P. Gaudryi¡ Grandidier.

¿Notharctus¿ Leidy (¡Tomitherium¡ Cope, ¡Thinolestes¡, ¡Limnotherium¡, ¡Telmatolestes¡ Marsh, ¡Hipposyus¡ Leidy). ¡J¡, ¡C¡ und ¡P_{1}¡ und ¡P_{2}¡ klein, durch kurze Lücken voneinander getrennt. ¡P^3¡ kräftig, mit Innenhöcker. ¡P^4¡ dreihöckerig, obere ¡M¡ vierseitig, außen mit Mittelpfeiler. Hypocon kräftig entwickelt. Untere ¡P¡ mit Ausnahme von ¡P_{4}¡ einfach aber dick und einwurzelig. Höcker der ¡M¡ schneidend entwickelt. Vorderhälfte kaum höher als Hinterhälfte. ¡M_{3}¡ mit großem Talonid. Unterkiefer mit fester Symphyse. Femur lang, ohne dritten Trochanter. Mitteleocän, Bridgerbed von Wyoming ¡N. tenebrosus¡, ¡formosus¡ Leidy, ¡rostratus¡ Cope. Diese aus ¡Pelycodus¡ entstandene Gattung ist vielleicht der Stammvater von:

¿Adapis¿ Cuvier (¡Palaeolemur¡ Filhol, ¡Aphelotherium¡, ¡Leptadapis¡ Gervais). (Fig. 741.) Zahnreihe geschlossen, höchstens Lücke hinter ¡C¡. Obere ¡J¡ schaufel-, untere meißelförmig, oberer ¡C¡ klein, unterer aufrecht, kräftig mit abgestutzter Spitze. ¡P_{1-3}¡ in beiden Kiefern einfach, obere mit innerem Basalband, ¡P^4¡ dreihöckerig. Obere ¡M¡ fast quadratisch, mit zwei pyramidenförmigen Außenhöckern, einem großen ¥V-förmigen¥ Protocon und schwachem Hypocon und vorne mit einem kleinen Zwischenhöcker. ¡P_{4}¡ und die unteren ¡M¡ mit zwei Paar alternierenden, komprimierten, jochartig verbundenen Höckern. Schädel hinter den Augenhöhlen stark eingeschnürt mit breitem niedrigen Cranium und hohem Scheitelkamm. Schnauze lang, Unterkiefer mit fester Symphyse und hohem aufsteigenden Ast. Femur mit drittem Trochanter, nicht viel länger als Humerus. ¿Adapis¿ ist wahrscheinlich der Ahne der ausgestorbenen Gattung ¡Megaladapis¡, vielleicht auch der von ¡Lemur¡. Im Obereocän. Gips von Montmartre, Phosphorite von Quercy. ¡A. parisiensis¡ Cuv. Phosphorite von Quercy und Mergel von St. Hippolyte de Caton (Gard). ¡A. magnus¡ Filh.

¿Caenopithecus¿ Rütimeyer. Nur obere ¡M¡ bekannt, wahrscheinlich identisch mit ¡Adapis. C. lemuroides¡ Rütimeyer, im Bohnerz von Egerkingen.

2. Familie. #Anaptomorphidae.# Cope.

¡§3-2.1.3-2.3.§/§2-1.1.4-2.3.§ J und C normal, aber letztere klein. P in beiden Kiefern klein und einfach, untere kurz und dick, obere meist mit Innenhöckern. Obere M drei- oder vierhöckerig, meist mit Zwischenhöckern, untere M mit zwei Paar niedrigen, meist dicken und deutlich alternierenden Höckern. Unpaarer Vorderhöcker an den hinteren M häufig reduziert. Unterkiefer niedrig, ohne feste Symphyse. Schädel meist brachycephal. Lacrimale und Lacrimalgrube ganz oder größtenteils vor der weiten, hinten durch eine Knochenspange abgegrenzten Augenhöhle. Extremitäten zuweilen spezialisiert.¡

~Wortman~ vereinigt die Anaptomorphiden mit den Tarsiiden in der Gruppe der ¡Palaeopithecini¡, die er auch schon zu den echten Affen, den ¡Anthropoidea¡ stellt. Im Eocän von Europa und Nordamerika.

¿Anaptomorphus¿ Cope (¡Microsyops¡ Leidy). (Fig. 742.) Zahnformel §2?1. 3. 3.§/§2.1.3-2.3.§ Obere ¡J¡ unbekannt, ¡C¡ klein, stiftförmig, durch eine Lücke von den kurzen, aber breiten, zweihöckerigen ¡P¡ getrennt. ¡M¡ trituberkulär, viel breiter als lang. Innenhöcker ¥V-förmig¥. Untere ¡P¡ hoch mit innerem Basalband, untere ¡M¡ mit schmaler kurzer Trigonid- und breiterer Talonidhälfte, aus zwei Paar alternierender Höcker und einem undeutlichen Vorderhöcker, Paraconid, bestehend. Schädel kurz, mit geräumigem Cranium und weit abstehenden Jochbogen, Augenhöhlen hinten durch den Postorbitalfortsatz des Stirnbeins geschlossen. Im Eocän von Nordamerika. Wasatchbed. ¡A. homunculus¡ Cope. Bridgerbed ¡A. aemulus¡ Cope. Uintabed ¡A. uintensis¡ Osborn.

¿Anaptomorphus¿ sowie die folgenden nordamerikanischen Gattungen sind wahrscheinlich der Ausgangspunkt aller Anthropoidea, zum mindesten aber die Ahnen der ¡Simiiden¡.

¿Omomys¿ Leidy (¡Palaeacodon¡, ¡Hemiacodon¡, ¡Euryacodon¡ Marsh). Gebiß mit sehr breiten, ovalen, trituberkulären oberen ¡M¡ und mit unpaarem Vorderhöcker an den unteren ¡M¡. Mitteleocän. Bridgerbed von Wyoming. ¡O. Carteri¡ Leidy.

¿Hemiacodon¿ Marsh. Obere ¡M¡ viereckig, stark in die Breite gezogen, mit drei konischen Höckern und mit kräftigen Zwischenhöckern. Vorderhälfte der unteren ¡M¡ dreispitzig und bedeutend höher als die hintere. Bridger-Eocän. ¡H. gracilis¡ Marsh.

¿Washakius¿ Leidy. Nur acht Zähne im Unterkiefer. Vorderhälfte der unteren ¡M¡ mit viertem Höcker. ¡M_{3}¡ mit vierhöckerigem Talonid. Nur ein ¡J¡ im Unterkiefer vorhanden. Obere ¡M¡ mit drei großen vierkantigen Höckern, mit zwei Zwischenhöckern und mit Hypocon. Mitteleocän. Bridgerbed ¡W. insignis¡ Leidy.

¿Trogolemur¿ Matthew. Nur Unterkiefer bekannt. Drei einfache, dicke ¡P. M¡ fünfhöckerig. Kronen aller Zähne stark vorwärts geneigt. Eocän. Bridgerbasin. ¡T. insignis¡ Matthew.

¿Necrolemur¿ Filhol (Fig. 743). §(3)2.1. 3.3.§/§1.1.(4)3.3.§ Zahnreihe geschlossen. Obere ¡M¡ vierhöckerig mit zwei pyramidenförmigen Außen-, zwei ¥V-förmigen¥ Innen- und zwei kleinen Zwischenhöckern. M^3 reduziert. ¡P_{4}¡ in beiden Kiefern verdickt. Nur ¡M_{1}¡ mit wohlentwickeltem Paraconid. ¡M_{3}¡ mit starkem Talonid. Der vorderste untere ¡P¡ und ein oberer ¡J¡ gehen später verloren. Schädel niedrig, Cranium breit. Fibula mit dem unteren Drittel der schlanken Tibia verwachsen. Calcaneum und Astragalus gestreckt wie bei der lebenden Gattung Tarsius. Obereocän. Phosphorite von Quercy und Bohnerze von Mauremont. ¡N. antiquus, Edwardsi¡ Filhol, ¡Zitteli¡ Schlosser.

¿Microchoerus¿ Wood. Nur Oberkiefer bekannt. Zähne ähnlich ¡Necrolemur¡. Obereocän von Hordwell. England. ¡M. erinaceus¡ Woodw.

3. Familie. #Tarsiidae.#

¡§2.1.3.3.§/§1.1.3.3.§ J klein, C mäßig groß, untere P einfach, aber dick, obere P zweihöckerig. Untere M fünfhöckerig, obere M trituberkulär. Gesicht kurz, Cranium geräumig. Hinterextremität stark verlängert, namentlich Astragalus und Calcaneum.¡

Die ungemein primitive Form der ¡P¡ und ¡M¡, welche mit jenen der Primaten aus dem Oligocän von Ägypten sehr große Ähnlichkeit haben, und die scheibenförmige deciduate Placenta, welche ¡Tarsius¡ mit den echten Affen gemein hat, machen es sehr wahrscheinlich, daß ¡Tarsius¡ auf die nämliche Urform zurückgeht wie die ¡Anthropoidea¡. Anderseits steht er in der Zahl und Zusammensetzung der Zähne den nordamerikanischen Anaptomorphiden sehr nahe.

4. Familie. #Lemuridae.#[172]

¡§2.1.3.3.§/§2.1.3.3.§ Obere J klein, im Alter oft verschwindend, C dolchartig, P klein, nur P^4 mit Innenhöcker. M dreihöckerig. Untere J und C stiftförmig, horizontal gestellt, vorderster unterer P in einen kleinen Eckzahn umgewandelt. Untere M aus alternierenden, durch Joche verbundenen Höckern bestehend. Extremitäten unspezialisiert. Femur nur wenig länger als der Humerus. Letzterer mit Entepicondylarforamen, ersteres mit drittem Trochanter versehen.¡

Alle lebenden und fossilen Gattungen sind auf Madagaskar beschränkt. Die letzteren finden sich in Torfmooren bei Ambolisatra, Antisirabé, Belo und in Höhlen bei Andrahomana und stammen aus der jüngsten Vergangenheit. Die größten haben die Dimensionen von Mensch.

¿Lemur¿ Linné. Kleine Formen, lebend. ¡L. insignis¡ Grandidier fossil, ungefähr Paviangröße.

¿Megaladapis¿ Major (¡Thaumastolemur¡ Filhol, ¡Peloriadapis¡ Grandidier, ¡Palaeolemur, Mesoadapis¡ Lorenz v. Liburnau). §0.1.3.3.§/§2.1.3.3.§ ¡J¡ kräftiger als bei Lemur, obere ¡M¡ gerundet dreieckig, untere ¡M¡ und Schädel Adapisähnlich. Unterkiefer mit fester Symphyse, Humerus ähnlich dem der Anthropoidea, aber mit Entepicondylarforamen. Femur von vorne nach hinten abgeplattet. ¡M. madagascariensis¡ Major, ¡Edwardsi¡ Grandidier. Wahrscheinlich die Nachkommen der europäischen Gattung ¡Adapis¡.

¿Palaeopropithecus¿ Grandidier §2.1.2.3.§/§2.0.2.3.§ Schädel länger und niedriger und feste Symphyse, sonst wie bei der lebenden Gattung ¡Propithecus¡, jedoch viel größer.

5. Familie. #Archaeolemuridae.# Grandidier.

¡§2.1.3.3.§/§2.0.3.3.§ Obere J und P kurz und dick. M in beiden Kiefern quadratisch, mit je zwei Paar opponierten Höckern. Cranium groß, ohne Sagittalkamm, Augen vorwärts gerichtet.¡

Schädel- und Backenzähne erinnern an Cercopitheciden, namentlich an ¡Colobus¡.

Nur fossil in Höhlen und Torfmooren von Madagaskar.

¿Archaeolemur¿ Filhol (¡Lophiolemur¡ Filhol, ¡Nesopithecus¡, ¡Globilemur¡ Forsyth Major, ¡Protoindris¡ Lorenz v. Liburnau). ¡A. Majori¡ Grandidier.

¿Bradylemur¿ Grandidier. ¡B. ingens¡ Gr.

¿Hadropithecus¿ Lorenz v. Liburnau. Höcker der ¡P¡ und ¡M¡ durch Joche verbunden. ¡H. stenognathus¡ L. v. Liburnau.

6. Familie. #Chiromyidae.#

Diese nur durch die auf Madagaskar lebende Gattung ¡Chiromys¡ vertretene Familie zeichnet sich durch kurzen, hochgewölbten Schädel, durch das stark reduzierte Gebiß mit §2.1.2.3.§/§2.0.2.3.§ --, im Milchgebiß §2.1.3.§/§2.1.3.§ --, die nagezahnähnlichen vorderen ¡J¡ und die stark verlängerten Finger aus.

~Wortman~ stellt hierher einen Unterkiefer mit nur einem ¡J¡ und zwei winzigen Zähnchen sowie Humerus und Tibia aus dem Bridgerbed von Wyoming und begründet hierauf die Gattung ¡Metachiromys¡. ~Osborn~ hält sie jedoch für einen ¡Dasypus¡ ähnlichen Edentaten. Die von ~Wortman~ hierher gerechneten ¡Microsyopiden¡ gehören eher zu den Insektivoren, jedoch sind genetische Beziehungen zu ¡Chiromys¡ nicht ganz ausgeschlossen.

2. Unterordnung. #Anthropoidea.# ~Mivart.~[173]

¡Plantigrade, mit der ganzen Sohle oder dem äußeren Fußrand auftretende Land- oder Klettertiere, mit opponierbarem Daumen und meist auch opponierbarer großer Zehe. Sämtliche Endphalangen (außer bei den Hapaliden) abgeplattet und mit Nägeln bedeckt. Gebiß vollständig, mit nur zwei Paar Schneidezähnen. Öfters kurzes Diastema. Backenzähne bunodont, P in der Regel zweihöckerig, untere M vier- oder fünfhöckerig, obere M vier- oder dreihöckerig. Orbita nach vorne gerichtet, hinten durch eine knöcherne Scheidewand von den Schläfengruben getrennt. Foramen lacrimale innerhalb der Augenhöhlen gelegen. Gehirn groß, stark gefurcht. Zwei Zitzen an der Brust.¡

Die Affen bewohnen heutzutage vorwiegend die heißen Regionen von Afrika, Asien und Amerika, nur eine Art lebt bei Gibraltar. Die ersten fossilen Affen treten im Oligocän von Ägypten auf, im Mittelmiocän erscheinen sie auch in Europa und etwas später in Südamerika, im Pliocän auch in Asien. Aus dem Pleistocän kennt man einzelne Arten sowohl aus Europa als auch aus Nordafrika und Südasien. Auch Südamerika besitzt im Miocän und Pleistocän Vertreter der noch jetzt dort lebenden Formen.

Die niedrigsten und kleinsten Formen schließen sich noch etwas an gewisse Halbaffen an, die hochstehenden und größten werden in ihrem Körperbau ganz menschenähnlich.

Der ~Schädel~ hat ein sehr geräumiges Cranium. Die tiefgefurchten Hemisphären des Großhirns bedecken das Kleinhirn fast vollständig. Die großen rundlichen Augenhöhlen sind nach vorwärts gerichtet und hinten durch eine vom Jugale ausgehende knöcherne Scheidewand von der Schläfengrube getrennt. Lacrimale und Foramen lacrimale liegen innerhalb der Orbiten. Die nur selten etwas längeren Gesichtsknochen steigen steil nach hinten an. Die Nasenbeine sind kurz, die Nasenlöcher nach vorne gerichtet und seitlich und unten von den Zwischenkiefern begrenzt. Die Stirnbeine verschmelzen miteinander und die nur selten mit einem Scheitelkamm versehenen Scheitelbeine vereinigen sich in der Sagittalnaht. Auch die Orbitalcrista ist meistens nur schwach entwickelt. Der aufsteigende Ast der eine feste Symphyse bildenden Unterkiefer ist in der Regel hoch und breit. Das Kinn steigt senkrecht oder schräg nach vorne zu an. Das Gebiß weist nur oben vor, unten hinter dem, namentlich bei den Männchen, meist kräftigen konischen ¡C¡ eine kurze Lücke auf. Die beiden ¡J¡ sind oben und unten meißelförmig ausgebildet. Die ¡P¡ bestehen in beiden Kiefern aus einem spitzen Außenhöcker und in der Regel aus einem niedrigen Innenhöcker. Der erste untere ¡P¡ ist häufig in seiner Vorderpartie verstärkt, weil sie dem oberen Eckzahn als Antagonist dient. Die Zahl der ¡P¡ beträgt bei den neuweltlichen Affen und bei den ¡Parapitheciden¡ §3§/§3§, bei den altweltlichen §2§/§2§. Die oberen ¡M¡ besitzen bei den letzteren vier rechtwinklig oder schief gegenüberstehende, stumpfkonische oder kantige Höcker, von denen der zweite innere häufig schwächer ist als der vordere, bei den ersteren kann er auch vollständig fehlen. Die unteren ¡M¡ haben zwei opponierte oder alternierende Höckerpaare. In letzterem Falle und fast immer am M_{3} kommt ein weiterer Höcker am Hinterrand hinzu.

Die Zahl der Wirbel ist 7 Hals-, 11-14 Rücken-, 4-7 Lenden- und meist 5 Sacralwirbel. Die Zahl der Schwanzwirbel ist sehr verschieden. Die Form der einzelnen Wirbel gleicht im wesentlichen den menschlichen Wirbeln. Die Länge des Schwanzes und das Längenverhältnis von Vorder- und Hinterextremität variiert außerordentlich. Bei den lebenden Simiiden fehlt der Schwanz, und ihre Vorderextremität ist beträchtlich länger als die Hinterextremität. Der Humerus hat öfters ein Entepicondylarforamen. Radius und Ulna sind getrennt, kräftig und umeinander drehbar. Der mit dem Vorderarm artikulierende Hinterrand des breiten kurzen Carpus verläuft konvex. Die Carpalien bleiben sämtlich frei. Ein Centrale ist häufig vorhanden. Das Trapezium hat eine sattelförmige, nach außen und unten gerichtete Gelenkfläche für den opponierbaren Daumen, der übrigens zuweilen bloß aus einem kurzen Metacarpalstummel besteht. Die Phalangen sind auf der Rückenseite konvex, auf der Unterseite flach. Die letztere ist schmal abgeplattet und kaum gekrümmt. Dem schlanken Femur fehlt ein dritter Trochanter, Tibia und Fibula sind kräftig und nur oben und unten miteinander verbunden. Astragalus mit konvexer, nicht gefurchter Tibialfasette und einer seitlichen Artikulation für die Fibula. Calcaneum mit langem Tuber, unten gerade abgestutzt. Der kurze Hallux ist fast immer opponierbar, so daß der Hinterfuß als Hand funktionieren kann.

Die ¡Anthropoidea¡ gliedern sich in die Familien der ¡Hapalidae¡, der ¡Cebidae¡, der ¡Cynopithecidae¡, der ¡Simiidae¡ und der ¡Hominidae¡, denen jedoch eine weitere hinzuzufügen sein dürfte, die ¡Parapithecidae¡. Die beiden ersteren Familien sind auf Amerika, die übrigen mit Ausnahme der ¡Hominidae¡ auf die Alte Welt beschränkt.

1. Familie. #Hapalidae.# Krallenaffen.

¡§2.1.3.2.§/§2.1.3.2.§ Die beiden oberen M trituberkulär, mit ¥V-förmigem¥ Innenhöcker. Obere P breit, mit spitzem Außen- und Innenhöcker. Untere M vierhöckerig, hinteres Höckerpaar niedriger als das vordere. C stark vorspringend. Schädel rundlich. Augenhöhle relativ klein. Alle Finger und Zehen mit Ausnahme des Hallux mit Krallen versehen. Schwanz länger als der übrige Körper.¡

Von den beiden im tropischen Südamerika lebenden Gattungen ¡Hapale¡ Illig. und ¡Midas¡ Geoffroy ist nur die erste durch eine in brasilianischen Knochenhöhlen vorkommende Art -- ¡Hapale penicillata¡ Geoffroy -- auch fossil vertreten.

2. Familie. #Cebidae.#

¡§2.1.3.3.§/§2.1.3.3.§ Obere und untere M vierhöckerig, P zweihöckerig. Alle Zehen mit Nägeln. Schwanz lang.¡

Lebend in Süd- und Zentralamerika, fossil im Pleistocän von Brasilien und im Tertiär von Patagonien.

¿Mycetes~ seniculus¡ L., ¿Callithrix~ personata¡ Geoffr. und ¿Cebus~ fatuellus¡ L. auch fossil in brasilianischen Knochenhöhlen, daselbst auch der ausgestorbene ¿Eriodes~ protopithecus¡ Winge (¡Protopithecus brasiliensis¡ Lund.)

¿Homunculus¿ Ameghino (¡Ecphantodon¡ Mercerat). ¡C¡ wenig vorragend und wie die einwurzeligen, kleinen ¡P¡ mit Basalband, das an der Innenseite mit kleinen Höckerchen versehen ist. ¡M¡ gerundet viereckig mit fünf schwachen, bogenförmig miteinander verbundenen Höckern. Vorderhälfte der ¡M¡ höher als die Hinterhälfte. Unterkiefer hoch, fast parallel gestellt, eine feste Symphyse bildend. Obermiocän von Santa Cruz. Patagonien. ¡H. patagonicus¡ Ameghino.

¿Anthropops¿ und ¿Eudiastatus¿ Ameghino. Nur Unterkiefersymphyse bekannt. ¿Pitheculus¿ Ameghino nur Unterkieferfragment. Alle drei aus dem Obermiocän von Santa Cruz.

¿Clenialites¿ und ¿Pitheculites¿ Ameghino aus den Colpodonschichten von Patagonien sind überhaupt keine Primaten.

3. Familie. #Parapithecidae.# Schlosser.

¡§2.?.1.3.3.§/§1.?.1.3.3.§ J klein, C (?) nur wenig größer als J und ebenfalls etwas vorwärts geneigt, P mit Ausnahme von P_{4} einfach, ohne Innenhöcker. M aus je zwei Paar dicken Höckern und einem kleinen Hinterhöcker bestehend. Vordere Hälfte der M etwas höher als die hintere. Höcker an M_{1} und M_{3} alternierend, an M_{2} opponiert. Unterkiefer niedrig, stark divergierend, mit schräg ansteigendem hinteren Ast, ohne feste Symphyse.¡

Zahnzahl, Form der Zähne und Beschaffenheit der Kiefer und Körpergröße vermitteln vollständig den Übergang von den Anaptomorphiden und Tarsiiden zu den Simiiden, namentlich zu ¡Pliopithecus¡. Zweifelhaft ist dagegen die Verwandtschaft mit den ¡Cynopitheciden¡. Direkte Vorläufer der Cebiden können die Parapitheciden nicht sein wegen der Einzahl der unteren ¡J¡.

¿Parapithecus¿ Schlosser. (Fig. 744.) Oligocän des Fayum Ägypten ¡P. Fraasi¡.

¿Moeripithecus¿ Schlosser. Nur Unterkieferfragment bekannt. Ebenda ¡M. Markgrafi¡ Schl.

4. Familie. #Cynopithecidae.# Hundsaffen.

¡§2.1.2.3.§/§2.1.2.3.§ M oben und unten vierhöckerig, Höcker paarig opponiert. Außenhöcker von den Innenhöckern bald durch eine Längsfurche getrennt, bald durch Querjoche verbunden. M_{3} mit drittem Lobus. P_{2} zweihöckerig, unterer P_{3} vergrößert. Schnauze vorspringend, häufig verlängert. Extremitäten plantigrad. Arme und Beine fast gleich lang. Schwanz meist lang.¡

Die lebenden Cynopitheciden zerfallen in die altweltlichen Paviane, Makak, Meerkatzen, Stummel- und Schlankaffen. Sie gehen fast immer auf allen Vieren, treten mit der ganzen Sohle auf und haben meist einen langen Schwanz, sowie Backentaschen und Gesäßschwielen. Die in Europa, Asien und Afrika fossil vorkommenden Formen schließen sich ziemlich enge an lebende Gattungen an.

¿Oreopithecus¿ Gervais. Eckzähne oben und unten schwach. Obere ¡M¡ gleich groß, mit zwei Paar opponierten, durch eine mediane Längsfurche getrennten, konischen Höckern und starkem Basalband. Die oberen ¡P¡ mit hoher Außen- und kräftiger Innenspitze. Untere ¡M¡ schmäler als die oberen mit zwei Höckerpaaren und unpaarem Hinterhöcker, der an ¡M_{3}¡ sehr groß ist. Unterpliocän. Monte Bamboli, Toscana. ¡O. Bambolii¡ Gerv.

¿Cynocephalus¿ Lacépède. Pavian. Lebend in Afrika und Arabien. Fossil in den Siwalikschichten von Ostindien ¡C.¡ (¡Semnopithecus¡) ¡subhimalayanus¡ Mey. sp. ¡C. Falconeri¡ Lyd. und in pleistocänen Knochenhöhlen von Madras.

¿Semnopithecus¿ Cuv. Lebend in Südostasien. Fossil im Pliocän von Montpellier und von Casino in Toskana ¡S. monspessulanus¡ Gerv., in den Siwalikschichten von Indien ¡S. palaeindicus¡ Lyd., im Pleistocän von Madras ¡S. entellus¡ Düf.

¿Mesopithecus¿ Wagner. Schädel und Gebiß wie bei ¡Semnopithecus¡, Skelett plumper, Macacus ähnlicher. ¡C¡ beim Männchen viel stärker als beim Weibchen. Schwanz lang. ¡M. Pentelici¡ Wagner aus dem Unterpliocän von Pikermi bei Athen, Baltavar (Ungarn) und Maragha (Persien) ist der häufigste und am vollständigsten bekannte fossile Affe.

¿Dolichopithecus¿ Depéret. Ähnlich ¡Semnopithecus¡, jedoch Schnauze länger und Extremitäten kürzer und plumper. Im Pliocän von Perpignan ¡D. ruscinensis¡ Dep.

#Zeitliche und räumliche Verbreitung der Primaten.#

Zeit |#Afrika# | |#Europa# | | |#Asien# | | | |#Nordamerika# | | | | |#Südamerika# | | | | | #Jetztzeit# |Schimpanse |Gorilla |Cynopithecidae |Lemuridae |Chiromyidae |Galaginae | |Macacus | | |Simia | | |Hylobates | | |Cynopithecidae | | |Lorisinae | | |Tarsiidae | | |? | | | | |Cebidae | | | | |Hapalidae | | | | | #Pleistocän# |Macacus |Cynocephalus |Megaladapis |Lemur |Palaeopropithecus |Archaeolemur |Bradylemur |Hadropithecus | |Macacus | | |Pithecanthropus | | |Semnopithecus | | |Cynocephalus | | | | |Cebus | | | | |Mycetes | | | | |Eriodes | | | | |Callithrix | | | | |Hapale | | | | | #Pliocän# | |Anthropodus | |Dryopithecus | |Dolichopithecus | |Macacus | |Semnopithecus | |Mesopithecus | |Oreopithecus | | |Palaeopithecus | | |Macacus | | |Semnopithecus | | |Cynocephalus | | | | | #Miocän# | |? Dryopithecus | |Pliopithecus | | | | |Homunculus | | | | |Anthropops? | | | | |Eudiastatus? | | | | |Pitheculus? | | | | | #Oligocän# |Propliopithecus |Parapithecus |Moeripithecus | | | | | #Eocän# | |Adapis | |Caenopithecus | |Cryptopithecus | |Pronycticebus | |Necrolemur | |Microchoerus | | | |Notharctus | | | |Pelycodus | | | |Anaptomorphus | | | |Omomys | | | |Washakius | | | |Trogolemur | | | | |

¿Macacus¿ Lacépéde (¡Inuus¡ Geoffroy, ¡Aulaxinuus¡ Cocchi). Obere ¡M¡ niedrig, vierseitig mit zwei Paar konischen oder kantigen, bald durch eine Längsfurche getrennten, bald durch Joche verbundenen Höckern. ¡P¡ mit Außen- und Innenhöcker. Untere ¡M¡ wie die oberen, nur schmäler. ¡C¡ beim Männchen sehr kräftig. ¡M.¡ (¡Inuus¡) ¡ecaudatus¡ Geoffr. ist der einzige in Europa (Gibraltar) lebende Affe. Die übrigen Arten sind weit verbreitet im südlichen und östlichen Asien und bewohnen zum Teil Gebirge -- Tibet, Himalaya, Japan. -- Im Pliocän von Montpellier ¡M. priscus¡ Gerv., im Pliocän des Val d' Arno ¡M.¡ (¡Aulaxinuus¡) ¡florentinus¡ Cocchi. In den Siwalikschichten von Ostindien ¡M. sivalensis¡ Lyd. und im Pleistocän von Java, ¡M.¡ (¡Inuus¡) ¡nemestrinus¡ var. ¡saradana¡ Deninger. Aber auch im europäischen Pleistocän haben sich Überreste von ¡Macacus¡ gefunden. Im Heppenloch bei Kirchheim in Württemberg ¡M.¡ (¡Inuus¡) ¡suevicus¡ Hedinger, in einer Höhle bei Montsaunès (Haute Garonne) fand ~Harlé~ einen Unterkiefer zusammen mit Resten von ¡Hyaena striata¡ -- ¡M. tolosanus¡ Harlé, und kürzlich fand ~Forsyth Major~ zahlreiche Kiefer bei Cap Faro auf Sardinien. Aus dem Pleistocän von Algerien stammt ¡Macacus trarensis¡ Pomel.

5. Familie. #Simiidae.# Menschenaffen.

¡§2.1.2.3.§/§2.1.2.3.§ Obere und untere M vierhöckerig, Innen- und Außenhöcker miteinander alternierend. An den unteren M in der Regel ein dritter Außenhöcker oder ein Höcker am Hinterrand vorhanden. An den oberen M Außenhöcker mit dem ersten Innenhöcker mehr oder weniger innig verbunden, zweiter Innenhöcker kleiner als der erste. P kürzer als lang, zweihöckerig. Schädel mit Sagittal- und Supratemporalkamm oder mit Supratemporalwülsten. Vordere Extremität länger als die hintere. Gang meist aufrecht. Ohne Schwanz und ohne Gesäßschwielen¡ (abgesehen von ¡Hylobates¡).

Die Simiiden stehen dem Menschen im Skelettbau und in der Beschaffenheit des Gehirns am nächsten. Auch besitzen sie die Fähigkeit aufrecht zu gehen, wobei sie freilich nicht mit der Sohle, sondern mit dem äußeren Rand des Fußes auftreten. Auch das Gebiß nähert sich dem des Menschen, es unterscheidet sich hauptsächlich durch die etwas größere Länge der ¡M¡ und die stärkere Entwicklung der Eckzähne, die mit der Ausbildung eines Scheitel- und Hinterhauptkammes oder doch von Schläfenwülsten verbunden ist.

¿Propliopithecus¿ Schlosser. (Fig. 745). ¡J¡ und ¡C¡ klein und aufrecht, ¡P¡ einfach, nur der hintere mit Innenhöcker, ¡M¡ niedrig mit kleinem Höcker am Hinterrand. Unterkiefer hoch, parallel gestellt, mit hohem, breitem aufsteigenden Ast. Sicher der Ahne der folgenden Gattung und wohl auch aller Simiiden und Hominiden. Oligocän des Fayum, Ägypten. ¡P. Fraasi¡ Schl.

¿Pliopithecus¿ Gervais (¡Protopithecus¡ Lartet) (Fig. 746). ¡J¡ schmal, ziemlich lang, ¡C¡ individuell sehr kräftig. Vorderer unterer ¡P¡ einspitzig, untere ¡M¡ mit zwei Paar stumpfen Höckern und einem unpaaren Hinterhöcker. Obere und untere ¡M¡, abgesehen von dem starken Basalband, denen von ¡Hylobates¡ sehr ähnlich. Im Miocän von Sansan (Gers.), La Grive S. Alban (Isère), des Orléanais und von Oppeln in Schlesien, ferner im bayrisch-schwäbischen Dinotheriumsand, und in den Braunkohlen von Elgg (Schweiz) und Göriach (Steiermark). ¡P. antiquus¡ (¡P. platyodon¡ Biederm.) Blainv. sp. Größe wie vom lebenden Gibbon, jedoch Unterkiefer viel höher.

¿Palaeopithecus¿ Lydekker. Nur Oberkiefer bekannt. ¡P¡ relativ klein und breit. ¡M¡ vierhöckerig, glatt, menschenähnlich. Schimpansengröße. Pliocän der Siwalik von Jobi im Pundschab. ¡P. sivalensis¡ Lyd.

¿Dryopithecus¿ Lartet (¡Paedopithex¡ Pohlig, ¡Pliohylobates¡ Dubois) Unterkieferäste hoch, fast noch parallel gestellt, mit schwachen, vorwärts geneigten ¡J¡, starkem ¡C¡, großem einspitzigen ¡P_{3}¡ und langem zweihöckerigem, mit Talon versehenen ¡P_{4}¡. An Stelle des fünften Höckers des ¡M_{1}¡ und ¡M_{2}¡, an ¡M_{3}¡ ein Doppelhöcker. Obere ¡M¡ mit zwei großen Außen- und zwei ungleichen Innenhöckern, von denen der vordere, größere, mit beiden Außenhöckern verbunden ist. Schmelz aller ¡M¡ stark gerunzelt. Humerus -- von St. Gaudens -- schlank, viel kürzer als das gerade, dünne Femur -- von Eppelsheim. Dryopithecus hatte die Dimensionen des Schimpanse und ist auch wohl dessen Stammvater sowie von Orang Utang und Gorilla. Im Miocän von St. Gaudens (Haute Garonne) ¡D. Fontani¡ Lartet, im Unterpliocän von Eppelsheim und in Bohnerzen von Schwaben ¡D. rhenanus¡ Pohlig sp.

¿Dryopithecus~ Darwini¡ und ¡Gryphopithecus Suessi¡ Abel, aus dem Miocän von Neudorf im Wiener Becken sind durchaus problematisch.

¿Anthropodus¿ Schlosser. Nur unterer ¡M_{3}¡ bekannt, viel länger als breit, mit vier niedrigen Höckern und großem Talonid. Runzelung mäßig. Unterpliocän, Bohnerz von Salmendingen. ¡A. Brancoi¡ Schl. Verwandtschaft mit ¡Pithecanthropus¡ und ¡Homo¡ nicht ausgeschlossen.

6. Familie. #Hominidae.#

¡Aufrechter Gang. Hand mit opponierbarem Daumen. Füße plantigrad, große Zehe nicht opponierbar. §2.1.2.3.§/§2.1.2.3.§ in geschlossener Reihe, halbkreisförmig angeordnet. C schwach, nicht höher als die J. Schädel ohne Scheitelkamm und ohne Schläfenwülste. Augenhöhle hinten durch eine Wand abgeschlossen. Gehirn groß mit zahlreichen Windungen.¡

¿Pithecanthropus¿ Dubois. Schädeldach schmal, wenig gewölbt, mit postorbitaler Einschnürung. Ohne Sagittalcrista und ohne Schläfenwülste, ¡M^3¡ stark reduziert, ohne deutliche Höcker mit vielen Runzeln. Femur lang, schlank, für aufrechten Gang geeignet. Unterpleistocän von Trinil in Java. ¡P. erectus¡ Dubois.[174]

Man kennt zwar nur das Schädeldach, einen Zahn und das Femur von ¡Pithecanthropus¡, allein gerade diese Stücke sind am geeignetsten, uns ein Bild von seiner Organisation zu geben. Weil der Schädel trotz seiner Größe weder Scheitelkamm noch Schläfenwülste besitzt, so kann es nicht dem geringsten Zweifel unterliegen, daß die Eckzähne nicht größer gewesen sein können als die ¡J¡. Auch kann der untere ¡P_{3}¡ nicht spezialisiert gewesen sein wie bei den eigentlichen Menschen-Affen. Es kann sich daher nur um einen Vertreter der Hominiden handeln. Auch die Form des ¡M^3¡ kann höchstens beim Menschen, aber niemals bei einem Menschen-Affen vorkommen, und selbst das Femur läßt sich nur dem menschlichen an die Seite stellen. Während manche Anthropologen in ¡Pithecanthropus¡ einen riesigen ¡Hylobates¡ erblicken wollten, betonen ~Turner~, ~Topinard~, ~Manouvrier~ und andere die große Ähnlichkeit mit dem Menschen. Auch ~Schwalbe~ findet im Schädelbau weitgehende Unterschiede gegenüber dem der Menschen-Affen. Es ist überhaupt ziemlich wahrscheinlich, daß wir es nur mit einer alten Spezies des Genus ¡Homo¡ zu tun haben.

¿Homo¿ L.[175] Der Mensch wurde schon von Linné zu den ¡Primaten¡ gestellt, denen er sich in körperlicher Hinsicht auch aufs engste anschließt. Die rundliche gewölbte Form der sehr geräumigen Schädelkapsel, das Überwiegen des Gehirnschädels über das Gesicht und die fehlende Sagittalcrista unterscheiden zwar den Kopf des Menschen von dem aller Simiiden, dafür stehen aber manche Cebiden in dieser Hinsicht sehr nahe. Auch das Gehirn unterscheidet sich nur in der relativen Größe von dem der Affen. Es hat sonst den nämlichen Bauplan. Die frühzeitige Verschmelzung der Zwischenkiefer mit dem Oberkiefer sowie das Fehlen von Zahnlücken sind unerhebliche Merkmale. Das steil abfallende orthognathe Gesicht, die damit in Zusammenhang stehende, fast vertikale Unterkiefersymphyse mit dem etwas vorspringenden Kinn, die Hufeisenform der Unterkiefer und der hierdurch geschaffene breite Raum für die Zunge unterscheiden den Menschen von den Simiiden, allein die ältesten bekannten Menschenschädel zeigen bereits einen gewissen Grad von Prognathismus, das Kinn ist wenig oder gar nicht entwickelt, die Wölbung und Kapazität des Schädels wird geringer, die Supraorbitalwülste werden größer, so daß sich die Unterschiede gegenüber den Affen immer mehr verwischen. Das Gebiß stimmt in Zahl und Form der Zähne mit dem der Simiiden überein, jedoch sind die ¡C¡ schwächer und schließen dicht an ihre Nachbarn an, und die Höcker der Molaren sind stumpfer und breiter als bei den Affen. Obere und untere Molaren bestehen aus je vier Höckern, zu welchen jedoch im Unterkiefer in der Regel noch ein fünfter kommt, wie bei den Simiiden, während im Oberkiefer der kleine zweite Innenhöcker verschwinden kann. Bei den Negritos und den Negern erscheint zuweilen wie beim Orang Utang ein vierter Molar, während bei den zivilisierten Rassen der letzte Molar (Weisheitszahn) nicht selten ausbleibt.

Der aufrechte Gang des Menschen wird bedingt durch die doppelte ¡S¡-förmige Krümmung der Wirbelsäule, die beträchtliche Länge und Muskulatur der Beine und die Breite der Schulter. Dagegen ist die relative Kürze der Arme viel eher ein primitives Merkmal als eine Folge des aufrechten Ganges. Die menschliche Hand übertrifft an Beweglichkeit, namentlich des Daumens, bei weitem die der Affen. Die Fußsohle liegt horizontal, Metatarsus und Tarsus bilden ein Gewölbe und die große Zehe dient nicht mehr als Greiforgan, sondern nur als Stütze des Körpers.

Unsere Kenntnis des prähistorischen Menschen hat in den letzten Dezennien ungeheure Fortschritte gemacht. Aus fast ganz Europa und den benachbarten Teilen von Asien sowie aus Nordafrika sind erstaunliche Mengen von Erzeugnissen menschlicher Kultur aus der Eisen- und Bronze- und aus der jüngeren Steinzeit zum Vorschein gekommen, nicht minder auch Überreste der Tiere, welche der Mensch gezüchtet oder gejagt hatte, und selbst zahlreiche mehr oder weniger vollständige menschliche Skelette hat die Forschung zutage gefördert. Für den Paläontologen bieten jedoch diese Funde kein weiteres Interesse, denn die Zeit, zu welcher diese Menschen lebten, war hinsichtlich des Klimas, der Pflanzen- und Tierwelt und der geologischen Verhältnisse von der Gegenwart nicht mehr verschieden. Diese Menschenreste und die damalige Kultur fallen daher ganz in das Gebiet der ~Anthropologie~ und ~Archäologie~. Uns interessieren nur jene Überreste des Menschen und seiner Kultur, welche noch dem eigentlichen Pleistocän angehören, also den Perioden der mehrmaligen Vergletscherungen, der Zwischeneiszeiten und der unmittelbar auf die letzte Vergletscherung folgenden Postglazialzeit. Der damalige »¡paläolithische¡« Mensch besaß noch keine Haustiere, er kannte noch keinen Feldbau, die Kunst der Töpferei und die Bearbeitung von Metallen war ihm noch gänzlich fremd, ja selbst die Anfertigung von polierten, den »¡neolithischen¡«, Steingeräten hatte er noch nicht erlernt, er war vielmehr darauf beschränkt, durch Schlag, Absprengen und Nacharbeiten der Ränder seine Steinwerkzeuge zweckdienlich zu gestalten. Die Form dieser Steinwerkzeuge und die Art ihrer Herstellung bietet nun ein Mittel für die Bestimmung der Zeit, in welcher der Mensch sich ihrer bediente. Man benennt diese verschiedenen Perioden nach den Fundorten, die zuerst die charakteristischsten Objekte geliefert haben und unterscheidet so von den jüngsten bis zu den ältesten Magdalénien, Solutréen, Aurignacien, Moustérien, Acheuléen und Chelléen (Fig. 747).

Im letzten Abschnitt des »Paläolithicums«, dem Magdalénien, hatte der Mensch zwar nur kleine Feuersteingeräte, die Mehrzahl seiner Waffen und Gebrauchsgegenstände verfertigte er aus Knochen und Geweihen von Renntier, aber er versah sie nicht selten mit Ornamenten, die zum Teil zwar nur in Linien bestehen, zum Teil aber auch Tiere, namentlich Ren, Pferd (Fig. 748) und Mammut, in durchaus künstlerischer Ausführung darstellen. Selbst die Wände vieler von ihm bewohnter Höhlen in Südfrankreich und Spanien hat er mit farbigen Abbildungen solcher Tiere geschmückt (Fig. 749), unter welchen besonders Bison sehr häufig vertreten ist.[176] Auch der Vorgänger dieses Menschen der »Renntierzeit«, der Mensch des Solutréen, war bereits ein Künstler, jedoch hinterließ er keine Gravierungen auf Knochen, oder Stein, oder farbige Bilder, sondern Schnitzereien in Stein, Knochen und Elfenbein, welche vorwiegend menschliche Figuren darstellen. Man kennt solche aus Frankreich, Mähren und Niederösterreich. Die auch in Ungarn und Süddeutschland gefundenen, lorbeerblattähnlichen Steingeräte des Solutréen bilden einen schroffen Gegensatz zu den roh bearbeiteten Kratzern und Schabern des Moustérien, zu welchen jedoch die Steinwerkzeuge des Aurignacien den Übergang vermitteln. Das in ganz Mitteleuropa verbreitete und in Frankreich besonders häufige Moustérien fällt wahrscheinlich teils in die letzte Eiszeit, teils in die ihr vorhergehende zweite -- die kalte -- Phase des letzten Interglazials. Diese Industrie ist vergesellschaftet mit ¡Rhinoceros tichorhinus¡ und ¡Elephas primigenius¡ in Krapina jedoch mit ¡Rhinoceros Mercki¡, in Taubach auch mit ¡Elephas antiquus¡. Freilich kommen in Taubach keine ganz typischen Moustérien-Werkzeuge vor, dagegen kann in Krapina über die Gleichzeitigkeit der zahlreichen Reste des Menschen und des ¡Rhinoceros Mercki¡ mit typischem Moustérien kein Zweifel bestehen. Wo jedoch sonst diese beiden, ein warmes Klima anzeigenden Säugetierarten zusammen mit Steinwerkzeugen vorkommen, sind es immer solche des Chelléen, charakterisiert durch die großen Faustkeile, deren Ränder nicht sorgfältig nachretuschiert wurden. Zwischen Chelléen und Moustérien vermitteln die Steinwerkzeuge des Acheuléen zeitlich und auch in ihrer Bearbeitung den Übergang. Das Klima hat sich während des Acheuléen verschlechtert.

Mit dem Chelléen enden die sicher vom Menschen hergestellten Steinwerkzeuge. Man kennt zwar aus noch älterem Pleistocän und sogar aus dem Tertiär bis in das Oligocän die sog. Eolithe, deren Schlagspuren und Absplisse dem Menschen oder doch seinem Vorgänger zugeschrieben werden. Auch sollen sie ihre Form nicht einer wirklichen Bearbeitung, sondern nur der Benutzung von seiten des Menschen verdanken. Allein solche Eolithe können auch auf rein natürlichem Wege entstehen, bei dem Transport von Feuersteinen in wirbelndem Wasser und in Brandungswellen und sind daher kein Beweis für die einstige Anwesenheit des Menschen. Vor allem spricht gegen die Deutung der Eolithe als Gebrauchsgegenstand des Menschen der Umstand, daß sie bereits im Oligocän den nämlichen Charakter haben wie im Pleistocän, also keinerlei Fortschritt zeigen. Es müßte daher der Mensch schon im Oligocän fertig entwickelt gewesen sein und somit auch schon seine jetzige Körpergröße erreicht haben, eine Annahme, welche mit unseren Erfahrungen über die Entwicklung der Säugetierstämme gänzlich unvereinbar ist.

Entsprechend den zahlreichen Funden von Geräten des paläolithischen Menschen hat auch die Zahl seiner körperlichen Reliquien in der letzten Zeit einen so gewaltigen Zuwachs erfahren, daß wir jetzt nur mehr jene Reste zu berücksichtigen haben, deren geologisches Alter vollkommen sicher gestellt ist. Die jüngsten paläolithischen Menschenreste sind jene aus dem Magdalénien. Sie gehören der Cro-Magnon-Rasse an, welche sich im Schädel- und Kieferbau schon enge an die lebenden Europäer anschließt. Skelette der Cro-Magnon-Rasse kennt man aus mehreren Höhlen in der Dordogne, aus einer Höhle bei Roussillon und aus einer Höhle bei Mentone. Außerdem werden zu dieser Rasse gestellt die Schädel von Brünn, von Brüx, von Podblaba, von Egisheim im Elsaß, von Engis in Belgien und von Tillbury und Galley Hill in England, jedoch sollen einige von ihnen, namentlich der von Tillbury, schon den Übergang zu der Neandertalrasse, dem ¡Homo primigenius¡ bilden, welche für das Moustérien charakteristisch ist. Diese Rasse zeichnet sich durch geringere Schädelkapazität, durch die geringe Wölbung der Stirn, durch die schwache Aufrichtung der Hinterhauptsfläche, durch die vorspringenden Supraorbitalwülste und durch das Fehlen eines vorspringenden Kinnes aus, welche Merkmale ~Klaatsch~ auch bei den lebenden Australiern beobachtet hat. Man sollte daher konsequenterweise auch für diesen lebenden Typus eine besondere Spezies errichten. Außer Schädeln kannte man bisher auch schon Extremitätenknochen vom Neandertal im Rheinland und von Spy in Belgien. Sie unterscheiden sich durch ihre Plumpheit und Krümmung, durch die gleichmäßigere Rundung des Diaphysenquerschnittes, durch die Rückwärtsverlängerung der Femurcondyli und durch ihre Platyknemie von den Schenkelknochen des lebenden Menschen. Erst vor kurzem wurden Skelette dieser Menschenrasse auch bei Le Moustier in der Dordogne und bei La Chapelle aux Saints (Corrèze) gefunden, dagegen scheint der Schädel des neuentdeckten Skeletts von Montferrand de Périgord in der Dordogne dem von Galley Hill ähnlicher zu sein. Die Grimaldi-Grotte bei Mentone enthielt Skelette, welche nach ~Verneau~ negroide Merkmale zur Schau tragen, nämlich stark vorstehende Kiefer und Backenknochen und flache Nase. Sie waren vergesellschaftet mit Resten von ¡Rhinoceros Mercki¡, ¡Hippopotamus¡ und ¡Elephas antiquus¡ und mit Steinwerkzeugen des Moustériens. Auch in Krapina in Kroatien fanden sich zahlreiche Menschenreste zusammen mit ¡Rhinoceros Mercki¡ und mit Industrie des Moustériens. ~Schwalbe~ stellt auch den Menschen von Krapina zu seinem ¡Homo primigenius¡, er unterscheidet sich aber von dem echten Neandertalmenschen durch die starke Runzelung des Schmelzes und den auffallend hohen Wurzelhals seiner Backenzähne. Aus der Zeit des Acheuléen und Chelléen sind bis jetzt keine menschlichen Reste gefunden worden, abgesehen etwa von den erwähnten Skeletten von Mentone, welche wenigstens ~Boule~ in die Zeit des Chelléen zu versetzen geneigt ist. Um so größeres Interesse verdient daher der in Mauer bei Heidelberg gefundene Unterkiefer des ¡Homo heidelbergensis¡, denn er stammt aus den ältesten bekannten außeralpinen Pleistocänschichten. Schon seine Begleitfauna, welche zum Teil aus Arten der pliocänen Val d'Arno-Fauna besteht, würde die Aufstellung einer besonderen Spezies vollständig rechtfertigen. Der Unterkiefer gleicht vollkommen dem der Anthropomorphen, die Zähne sind jedoch echte Menschenzähne. Durch die Reduktion seines letzten Molaren schließt sich ¡Homo heidelbergensis¡ enge an ¡Pithecanthropus¡ an. Ein genetischer Zusammenhang zwischen diesem und der Gattung ¡Homo¡ ist überaus wahrscheinlich, zum mindesten gehen beide auf eine gemeinsame Stammform zurück.

In Nordamerika fehlt es zwar keineswegs an Überresten des prähistorischen Menschen, allein ihr geologisches Alter ist nur in den seltensten Fällen näher zu ermitteln und dürfte höchstens bei einigen wenigen Funden in die letzte Interglazialzeit fallen, wie etwa bei dem Menschen von Lansing in Kansas. Somatische Unterschiede gegenüber dem jetzigen Menschen scheinen nicht zu bestehen. Die ältesten Steinwerkzeuge sollen nach ~Wilson~ dem Chelléentypus angehören. Sie stammen von der atlantischen Küste, von Ohio und vom Mississippi. Den Calaveras-Schädel hält ~Wilson~ für echt fossil, ~Sinclair~ hingegen ist der Ansicht, daß er erst später in die dortigen goldführenden Sande gekommen sein dürfte. Menschenknochen in Gesellschaft von ausgestorbenen Tieren wurden an verschiedenen Orten gefunden, bei Trenton zusammen mit ¡Mammut¡, ¡Mastodon¡ und ¡Ovibos¡, bei Natchez am Mississippi zusammen mit ¡Mylodon¡, ¡Megalonyx¡ und ¡Mastodon¡. Auch Steinwerkzeuge hat man im Missouri neben einem ¡Mastodon¡-Skelett und in Kansas neben Bisonresten beobachtet. Dagegen sind alle Menschenreste, welche in Höhlen zusammen mit ausgestorbenen Tieren gesammelt wurden, anscheinend jünger als diese Tiere.

Mindestens ebenso gering wie das Alter des prähistorischen ~Menschen~ in Nordamerika ist auch das der menschlichen Überreste aus Südamerika. Der scheinbar älteste, von hier bekannte menschliche Knochen ist ein Atlas aus den unteren Pampasschichten von Monte Hermoso. Aus den mittleren stammt der Schädel von Baradero in Argentinien. Der oberen Pampasformation gehören die Menschenknochen von Carcarañá, Frias und Saladero, von Fontezuelas, vom Ufer des Samborombón, von Arrecifes, Chocoré und von La Tigra an. In Knochenhöhlen Brasiliens hatte schon ~Lund~ Menschenschädel zusammen mit Überresten von lebenden und ausgestorbenen Säugetieren gefunden, aber weder diese, noch auch die vorher erwähnten, von ~Lehmann-Nitsche~ genau studierten Menschenreste aus Argentinien zeigen Unterschiede gegenüber den jetzigen südamerikanischen Indianern. Die Gleichzeitigkeit von Mensch und ausgestorbenen Säugetieren, z. B. Riesenedentaten, scheint in Südamerika noch in die jüngste Vergangenheit zu fallen, wie die Funde in der Höhle von Ultima Esperanza in Patagonien beweisen, wo ein ¡Mylodon¡-ähnliches Tier anscheinend sogar in Gefangenschaft gehalten wurde, von welchem hier auch noch Fellstücke und Kotballen erhalten geblieben sind.

Was den paläolithischen Menschen Afrikas betrifft, so scheint seine Existenz in Ägypten, vielleicht auch in Algerien ziemlich sicher gestellt zu sein, obschon über körperliche Überreste bisher nichts berichtet wurde und seine Anwesenheit bloß durch bearbeitete Feuersteine bewiesen ist. Im Kapland wurden vor kurzem Menschenreste in Zinkminen gefunden, deren Alter indessen kaum sehr weit zurückdatieren dürfte, denn die mit ihnen aufgesammelten Säugetierknochen gehören noch lebenden Arten an.

Asien wird voraussichtlich noch manche interessante Funde der paläolithischen Menschen liefern. Bis jetzt kennt man freilich erst aus Höhlen in Syrien Stationen des jungpaläolithischen Menschen, dagegen hat man auf Java in den Kendengschichten, welche bei Trinil auch die Reste des ¡Pithecanthropus¡ enthielten, einen Menschenzahn gefunden, welchem unzweifelhaft ein altpleistocänes Alter zukommt. In Birma wollte man auf Grund von wirklich geschlagenen Feuersteinen die Existenz des pliocänen Menschen bereits zusammen mit ¡Hipparion¡ nachgewiesen haben, allein genauere Untersuchungen ergaben, daß diese Silex nur auf der Oberfläche vorkommen. Gleichwohl dürfte Asien noch eine reiche Ausbeute an Werkzeugen und körperlichen Resten der ältesten Menschen in Aussicht stellen, denn nur Asien und Europa können als Urheimat des Menschen ernstlich in Betracht kommen.

#Chronologisch Übersicht.#

Geologische Gliederung | Archäologische Gliederung ---------------------------+------------+-------+--------+------------ Penck und Obermaier | Boule | Penck | Boule | Obermaier ---------------------------+------------+-------+--------+------------ | | | | { A { letzte Phase| | | A | { B Nacheiszeit { |Nacheiszeit | A | | { F {-------------+ | +--------+------------ { erste Phase | | | B | { ---------------------------+------------+-------+--------+ { C IV. Würmeiszeit |III. Eiszeit| B | C | { ---------------------------+------------+-------+--------+------------ { Kalte Phase | | | | { 3. Zwischen- { |2. Zwischen-| | E | { G eiszeit { Warme Phase | eiszeit | C | | { D | | | | { E ---------------------------+------------+ +--------+------------ III. Rißeiszeit |II. Eiszeit | | | ---------------------------+------------+-------+--------+------------ { Gemäßigte | | D | | 2. Zwischen- { Phase |1. Zwischen-| | | eiszeit {-------------+ eiszeit +-------+--------+------------ { Warme Phase | | E | | ---------------------------+------------+-------+--------+------------ II. Mindeleiszeit | | | | ---------------------------+ +-------+--------+------------ 1. Zwischeneiszeit |I. Eiszeit | | | ---------------------------+ +-------+--------+------------ I. Günzeiszeit | | | | ---------------------------+------------+-------+--------+------------

Legende:

A = Magdalénien E = Chelléen B = Solutréen F = Aurignacien C = Moustérien G = Moustérien ältester Typus D = Acheuléen

Rückblick auf die geologische Entwicklung, Herkunft und Verbreitung der Säugetiere.[177]

Bisher sind uns keine Säugetierreste bekannt, welche in vortriadischen Ablagerungen gefunden worden wären. Auch in der #Trias# sind Säugetiere noch überaus spärlich, aber immerhin repräsentieren sie doch schon zwei wesentlich verschiedene Typen, nämlich die ¡Allotheria¡ und die teils an Insektivoren, teils an polyprotodonte Beuteltiere erinnernden ¡Dromatheriidae¡. Die ersteren verteilen sich auf die Gattungen ¡Microlestes¡ und ¡Triglyphus¡ aus dem rhätischen Bonebed von Württemberg und auf die Gattung ¡Theriodesmus¡ aus den Karrooschichten von Südafrika. Sie zeigen uns wenigstens, daß die im Eocän erlöschenden ¡Allotheria¡ schon damals sehr weit verbreitet waren. Die zweite Gruppe ist vertreten durch die Kieferchen der Gattungen ¡Microconodon¡ und ¡Dromatherium¡ aus der oberen Trias von Nordcarolina, und vor einigen Jahren wurde aus der Trias des Kaplandes ein winziges Kieferchen als ¡Karoomys¡ beschrieben, dessen Säugetiernatur jedoch mehr als zweifelhaft ist.

Wesentlich zahlreicher sind die Reste von Säugetieren aus dem #Jura#, denn sowohl die ¡Allotheria¡ als auch die polyprotodonten ¡Marsupialia¡ entfalten hier bereits einen nicht unbeträchtlichen Formenreichtum. In Europa sind zwar zu den längst bekannten Fundplätzen, dem Großoolith von Stonesfield und dem »Dirtbed« des Purbeck von England keine neuen hinzugekommen, dafür lieferte aber das Atlantosaurusbed von Wyoming und Colorado eine Anzahl von Säugetieren, die mit den aus England bekannten Formen teils nahe verwandt sind, teils sogar den nämlichen Gattungen angehören. Die ¡Allotheria¡ haben in England Vertreter in der Gattung ¡Plagiaulax¡, in Nordamerika in den Gattungen ¡Allodon¡ und ¡Ctenacodon¡. Die übrigen Säugetiere des Jura besitzen ein sekodontes Gebiß und wurden von ~Owen~ wegen ihrer Ähnlichkeit mit der lebenden Gattung ¡Myrmecobius¡ zu den polyprotodonten Beuteltieren gestellt. ~Osborn~ zeigte später, daß manche von diesen Formen im Zahn- und Kieferbau gewissen Insektivoren recht ähnlich sind, und daß bei einer Gattung, ¡Peramus¡, sogar die Zahnformel mit jener der ursprünglichen Placentalier vollkommen übereinstimmt. Andere Formen hingegen, die ¡Triconodontidae¡ erweisen sich schon durch die Gestalt des Unterkiefereckfortsatzes als unzweifelhafte ¡Marsupialia¡. Bei der Unvollständigkeit des vorhandenen Materiales dürfte es sich empfehlen, auch die übrigen sekodonten Formen vorläufig nicht weiter in Familien und Ordnungen zu zerlegen und sie insgesamt den Marsupialia anzureihen.

In der #Kreide# kamen Säugetierreste erst im Jahre 1882 zum Vorschein. Die ersten Funde aus der Wealdonstufe Englands bestanden in Zähnchen der schon aus dem Jura bekannten Gattung ¡Plagiaulax¡. Bald darauf entdeckte ~Cope~ in den Laramieschichten von Dakota einen Zahn von ¡Meniscoëssus¡ und kurz nachher glückte es ~Hatcher~, in Wyoming und Colorado eine ziemliche Anzahl meist isolierter Zähne zu sammeln, auf welche ~Marsh~ eine Menge Gattungen und Arten begründete, die freilich durch ~Osborn~ eine gewaltige Reduktion erlitten haben. Durch diese Funde wurden zwar unsere Kenntnisse der fossilen Säugetiere nicht so bereichert, wie man gehofft hatte, denn die Mehrzahl dieser Zähne gehört den ¡Allotheria¡ an -- ¡Ptilodus¡, ¡Meniscoëssus¡ -- aber nichtsdestoweniger verdienen sie doch insofern Interesse, als sie für diese Gruppe die Kluft zwischen Jura und Tertiär überbrücken. Unter den etwas weniger häufigen trituberkulären und tuberkulärsektorialen Formen glaubt ~Osborn~ sogar einige als Creodontier, ¡Pediomys¡, und andere, ¡Protolambda¡, als den Vorläufer von ¡Pantolambda¡, mithin von Amblypoden ansprechen zu dürfen. Wäre das Material etwas zahlreicher und vollständiger, so ließen sich wahrscheinlich viel bessere phylogenetische Schlüsse ziehen.

#Eocän.#

Der Beginn der Tertiärzeit bedeutet einen entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung der Säugetiere, denn es treten jetzt schon mehrere Ordnungen von unzweifelhaften Placentaliern auf, während die ¡Allotheria¡ allmählich erlöschen. Die ältesten Säugetierreste des europäischen Tertiär stammen aus der Gegend von Reims. ~Lemoine~ unterscheidet hier zwei zeitlich aufeinanderfolgende Faunen, die des Cernaysien und die des Agéien. Die erstere enthält noch Vertreter der ¡Allotheria¡, ¡Neoplagiaulax¡, ¡Creodontia-Arctocyon¡, ¡Dissacus¡, ¡Hyaenodictis¡, die zweifelhaften Insectivoren ¡Plesiadapis¡, ¡Protoadapis¡, ¡Adapisorex¡, einen Condylarthren -- ¡Pleuraspidotherium¡ -- und das auf ¡Anoplotherium¡ weisende ¡Orthaspidotherium¡. Die Fauna des Agéien werden wir besser im folgenden besprechen. Freilich bedürfen diese beiden Faunen wegen der höchst sonderbaren, von ~Lemoine~ gegebenen Abbildungen dringend einer Neubearbeitung. Viel reicher sind nun die dem Cernaysien ungefähr gleichalterigen Faunen des Puercobed von Neumexiko und des etwas jüngeren Torrejonbed von Neumexiko und Montana. Die erstere enthält noch mehrere ¡Allotheria¡, darunter die wichtigen Gattungen ¡Neoplagiaulax¡ und ¡Polymastodon¡, ¡Creodontia¡ -- ¡Triisodon¡, ¡Oxyclaenidae¡, ¡Condylarthra¡ -- ¡Mioclaenus¡, ¡Oxyacodon¡, ¡Protogonodon¡, ¡Periptychidae¡ und ¡Taeniodontia¡, in der letzteren finden wir die letzten ¡Allotheria¡ und die ¡Creodontia¡ werden mannigfaltiger. Sie sind vertreten durch ¡Arctocyonidae¡, ¡Mesonychidae¡, ¡Oxyclaenidae¡, ¡Triisodontidae¡ und die den echten Raubtieren schon sehr nahe stehenden ¡Miacidae¡. Die ¡Condylarthren¡ sind durch zahlreiche ¡Mioclaenidae¡, die ersten ¡Phenacodontidae¡ und ¡Periptychidae¡, die ¡Taeniodontia¡ durch ¡Conoryctes¡ und die Insectivoren allenfalls durch die ¡Mixodectidae¡ repräsentiert. Zugleich erscheint der erste Amblypode ¡Pantolambda¡.

Für die Systematik ergeben sich freilich nicht selten erhebliche Schwierigkeiten, denn die Organisation ist bei vielen dieser Formen sehr primitiv, das Gebiß enthält fast immer raubtierähnliche Incisiven, Caninen und Prämolaren, die Molaren sind bunodont oder sekodont, die unteren mehr oder weniger tuberkulärsektorial und die oberen trituberkulär, die Extremitätenknochen haben fast immer eine sehr indifferente Gestalt, der Humerus ist mit einem Entepicondylarforamen und das Femur oft mit einem dritten Trochanter versehen, und die kräftige Fibula stößt nicht an das Calcaneum. Hand und Fuß sind fünfzehig und, soweit bekannt, mehr oder weniger plantigrad, und die Endphalangen sind weder als echte Hufe noch auch als echte Krallen entwickelt. Es darf uns daher nicht wundernehmen, daß so viele Arten schon wiederholt ihren Platz nicht nur innerhalb der Gattungen, sondern sogar innerhalb der Ordnungen gewechselt haben, und daß selbst die Grenzen von Familien und Ordnungen öfters Verschiebungen erfahren haben.

Nichtsdestoweniger ist dies doch ein schwerwiegender Beweis für die Richtigkeit der Deszendenztheorie, denn die so einförmige Organisation der ältesten Placentalier gestattet eben keinen anderen Schluß, als daß alle oder doch die meisten Ordnungen der höheren Säugetiere auf eine oder doch auf nur wenige Stammformen zurückgehen. Die Fauna von Reims und die des Puerco- und Torrejonbed werden jetzt meist als #Basaleocän# bezeichnet.

Das #Untereocän# umfaßt in Europa das Sparnacien und Yprésien-Londonton, Teredinensande von Epernay, Landénien von Erquelinnes und Orsmael in Belgien und den plastischen Ton und Lignit des Pariser Beckens, in Nordamerika das Wasatchbed von Wyoming und Neumexiko und das etwas jüngere Wind Riverbed von Wyoming und Colorado. In Europa scheinen die Beziehungen zu der älteren Fauna des Cernaysien noch ziemlich innig zu sein, wenigstens enthält das Agéien und das Landénien noch ¡Plesiadapis¡, ¡Protoadapis¡, ¡Dissacus¡, ¡Didymictis¡, jedoch treten jetzt auch schon echte Nager -- ¡Plesiarctomys¡ --, vorgeschrittenere ¡Creodontia¡ -- ¡Protoproviverra¡, ¡Palaeonictis¡, ¡Pachyaena¡ und echte Perissodactylen -- ¡Hyracotherium¡, ¡Propachynolophus¡, ¡Pachynolophus¡, ¡Chasmotherium¡ und ¡Lophiodon¡, ein Artiodactyle -- ¡Protodichobune¡, und angeblich ein Condylarthre -- ¡Phenacodus¡? sowie die Amblypodengattung ¡Coryphodon¡ auf, welche im Wasatch- und Wind Riverbed den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreicht. Während in Europa nur die Paar- und Unpaarhufer, die Nager und gewisse Creodonten ein neues Element in der Zusammensetzung der Säugetierwelt darstellen, scheint in Nordamerika die Kluft zwischen der Fauna des Basal- und der des Untereocän etwas beträchtlicher zu sein. Es erscheinen dort echte Primaten -- ¡Anaptomorphidae¡, ¡Pelycodus¡, ¡Notharctus¡, zahlreiche, zum großen Teil den Primaten nahestehende Insectivoren -- ¡Mixodectidae¡ -- und die artenreichen ¡Hyopsodontidae¡, zum Teil durch ihre Größe von den eigentlichen Insektenfressern abweichend -- ¡Esthonyx¡, ¡Palaeosinopa¡, teils ihnen sehr ähnlich -- ¡Palaeictops¡, ferner die ersten Nager -- ¡Paramys¡, fast alle Familien der späteren ¡Creodontia¡ -- ¡Palaeonictidae¡, ¡Oxyaenidae¡, ¡Hyaenodontidae¡ und ¡Mesonychidae¡ und die ¡Miacidae¡ entfalten einen nicht unansehnlichen Formenreichtum. Neue Erscheinungen sind endlich die ¡Meniscotheriidae¡, ferner die zahlreichen Perissodactylen -- ¡Heptodon¡, ¡Systemodon¡, ¡Eohippus¡ und ¡Lambdotherium¡, gewisse Artiodactylen -- ¡Trigonolestes¡, ¡Parahyus¡, dagegen schließen sich die ¡Taeniodontia¡ -- ¡Calamodon¡, ¡Stylinodon¡, von den Amblypoden ¡Coryphodon¡ und von den Condylarthren die ¡Phenacadontidae¡ doch ziemlich eng an Formen des Torrejon an, auch ist der Unterschied zwischen den älteren Mesonychiden, Arctocyoniden und Miaciden und ihren untereocänen Vertretern doch nicht so groß, daß man jeden genetischen Zusammenhang zwischen diesen Faunen bestreiten müßte.

Während in Nordamerika schon die Faunen des Untereocän eine stattliche Anzahl von Arten, Gattungen und Familien aufzuweisen haben, tritt in Europa erst im ~Mitteleocän~ eine formenreichere Tierwelt auf. Die wichtigsten Fundplätze sind hier Argenton (Indre), der Pariser Grobkalk, La Livinière, Cesseras und Issel in Südfrankreich, Bracklesham in England, Buchsweiler im Elsaß und die Bohnerze von Lissieu, Chamblon und Egerkingen. Die Bohnerzfaunen galten bis vor kurzem vielfach als eine Mischung von Säugetierzähnen aus den verschiedensten Stufen des Tertiärs, da ja auch wirklich von ein und derselben Lokalität die verschiedensten Tierreste durcheinandergemengt vorlagen. Allein dies beruhte darauf, daß nur ausnahmsweise Sachverständige die Aufsammlungen überwacht und die Reste nach ihrem Erhaltungszustand und ihrer Herkunft aus den einzelnen Spalten geschieden hatten. Genauere Sichtung des Materials ermöglichte sowohl für die süddeutschen als auch für die Schweizer Bohnerze eine sehr exakte Unterscheidung der verschiedenen Faunen, so daß wir wohl behaupten dürfen, daß in einer Spalte auch immer nur gleichalterige Reste eingeschlossen sind.

In der Fauna des europäischen #Mitteleocän# spielen die Perissodactylen entschieden die wichtigste Rolle. Die tapirähnlichen sind vertreten durch ¡Chasmotherium¡ und ¡Lophiodon¡, die pferdeähnlichen durch ¡Palaeotherium¡, ¡Propalaeotherium¡, ¡Paloplotherium¡, ¡Lophiotherium¡, ¡Anchilophus¡ und ¡Pachynolophus¡. Dagegen haben die Artiodactylen anfangs nur ganz wenige Repräsentanten, im unteren Lutetien nur in den ¡Dichobunidae¡ -- ¡Dichobune¡, ¡Meniscodon¡ und ¡Anoplotheriidae¡ -- ¡Catodontherium¡, ¡Dacrytherium¡, sowie in der etwas rätselhaften Gattung ¡Tapirulus¡. Erst im oberen Lutetien erscheinen ¡Suidae¡ -- ¡Cebochoerus¡ und ¡Choeromorus¡, ¡Anthracotheriidae¡ -- ¡Haplobunodon¡, ¡Lophiobunodon¡, ¡Rhagatherium¡, von ¡Anoplotheriidae¡ ¡Mixtotherium¡ und das kleine ¡Leptotheridium¡ und die ersten ¡Xiphodontidae¡ -- ¡Pseudamphimeryx¡, ¡Dichodon¡ und ¡Haplomeryx¡. Nager, ¡Creodontia¡ und Primaten fehlen zwar gewiß nicht, allein sie sind hauptsächlich auf die Schweizer Bohnerze beschränkt und von ~Stehlin~ noch nicht näher untersucht worden. Um so genauer kennen wir jetzt die nordamerikanischen Vertreter dieser Ordnungen. Von Primaten finden sich im Bridgerbed ¡Notharctidae¡ und ¡Anaptomorphidae¡, von Insectivoren ¡Pantolestidae¡, ¡Hyopsodontidae¡, ¡Mixodectidae¡ und die riesigen ¡Tillotheriidae¡ -- ¡Tillotherium¡ -- sowie verschiedene, den Talpiden, Centetiden und Leptictiden nahestehende kleine Formen. Von den Carnivoren entfalten die ¡Miacidae¡ -- ¡Viverravus¡, ¡Miacis¡, ¡Vulpavus¡, ¡Oodectes¡ ihren größten Artenreichtum. Die ¡Oxyaenidae¡ -- ¡Patriofelis¡, ¡Limnocyon¡, ¡Thinocyon¡ sind ebenfalls gut vertreten, die ¡Mesonychidae¡ erlangen eine ähnliche Spezialisierung der Extremitäten wie sie jetzt die Hunde besitzen und die primitiven ¡Hyaenodontidae¡ -- ¡Sinopa¡ sind schon etwas formenreicher als im Wasatchbed. Das nämliche gilt auch von den Nagern, ¡Paramys¡ und ¡Sciuravus¡, denen sich jetzt auch noch einige neue Gattungen beigesellen. Wie in Europa werden auch in Nordamerika die Perissodactylen noch formenreicher als im Untereocän, die Artenzahl der Tapiriden, ¡Helaletes¡, ¡Isectolophus¡ und der Equiden -- ¡Orohippus¡ -- bleibt zwar ziemlich konstant, aber dafür werden die ¡Titanotheriidae¡ um so formenreicher -- ¡Palaeosyops¡, ¡Limnohyops¡, ¡Telmatherium¡. Die Artiodactylen sind bloß durch ¡Dichobunidae¡ vertreten, die jedoch hier einen größeren Formenreichtum -- ¡Homacodon¡, ¡Sarcolemur¡, ¡Helohyus¡ -- aufweisen als im Wasatchbed. Die Condylarthren sind jetzt vollständig verschwunden, die Amblypoden erreichen ihre höchste Blüte in den riesigen abenteuerlichen ¡Dinoceratidae¡. Die ¡Taeniodontia¡ haben nur mehr einen einzigen Repräsentanten in der Gattung ¡Stylinodon¡, die sich aber durch ihre hypselodonten Zähne gegenüber den früheren Formen als ein höchst vorgeschrittener Typus erweist. Besondere Erwähnung verdient die fast zahnlose Gattung ¡Metachiromys¡, welche ~Osborn~ für einen noch panzerlosen Verwandten der Gürteltiere hält.

Im #Obereocän# -- Bartonien und Ludien in Europa, oberstes Bridgerbed von Wyoming und Uintabed von Utah in Amerika -- nimmt der Formenreichtum der Säugetierfauna in Europa eher noch zu, dagegen verarmt sie in Nordamerika in auffallender Weise. Das Bartonien ist entwickelt in Südfrankreich, Minervois, Robiac und Castres, als Sables moyens im Pariser Becken und als Sande von Headonhill und Bracklesham in England. Auch gehört dem Alter nach hierher die Bohnerzfauna von Mormont und sogar schon ein Teil der Phosphorite von Quercy. Die Ludienfaunen stammen aus dem Pariser Gips, aus den Ligniten von Débruge (Vaucluse), aus den Mergeln von St. Hippolyte de Caton (Gard), von Lamandine (Tarn et Garonne) und aus dem Bembridgekalk von England. Auch enthalten die Bohnerze von Mormont und Obergösgen und die Phosphorite von Quercy zahlreiche charakteristische Arten des Ludien. Der Gesamthabitus der Faunen des europäischen Obereocäns weicht nur wenig von dem des Mitteleocäns ab. Die Perissodactylen machen sich auch jetzt noch als das vorherrschende Element geltend. ¡Lophiodon¡ hat zwar im Bartonien den Höhepunkt seiner Entwicklung erreicht, und ¡Chasmotherium¡ tritt daselbst zum letzten Male auf, ebenso ¡Propalaeotherium¡ und ¡Pachynolophus¡, dafür gedeihen um so besser die Gattungen ¡Palaeotherium¡, ¡Paloplotherium¡ sowie die freilich artenarmen Gattungen ¡Lophiotherium¡ und ¡Anchilophus¡. Die Artiodactylen werden jetzt allmählich zahlreicher. Von ¡Suidae¡ erscheint jetzt neben dem schon früher vorhandenen ¡Cebochoerus¡ auch ¡Choeropotamus¡, die schon bisher vertretenen ¡Anthracotheriidae¡ -- ¡Haplobunodon¡, ¡Rhagatherium¡ -- setzen sich fort, ebenso die ¡Anoplotheriidae¡ -- ¡Mixtotherium¡, ¡Catodontherium¡, ¡Dacrytherium¡ und ¡Leptotheridium¡, aber jetzt auch vergesellschaftet mit ¡Anoplotherium¡ und ¡Diplobune¡, desgleichen die ¡Xiphodontidae¡, ¡Dichodon¡, -- ¡Pseudamphimeryx¡, ¡Haplomeryx¡ vermehrt durch ¡Xiphodon¡ und ¡Amphimeryx¡. Die ¡Dichobunidae¡ sowie ¡Tapirulus¡ erfahren zwar keine weitere Bereicherung, dafür erscheint jedoch eine neue Familie, die ¡Caenotheriidae¡ mit der Gattung ¡Oxacron¡. Die Raubtiere, von welchen im Mitteleocän nur ¡Hyaenodontidae¡ -- ¡Sinopa¡, ¡Proviverra¡ und ¡Propterodon¡ und allenfalls auch ¡Miacidae¡ und ¡Amphicyonidae¡ in Europa existierten, zeigen eine bedeutend größere Mannigfaltigkeit, denn es gliedern sich die ¡Hyaenodontidae¡ in mehrere Gattungen -- ¡Hyaenodon¡, ¡Pterodon¡, ¡Quercytherium¡, ¡Cynohyaenodon¡, von ¡Miacidae¡ »¡Viverra¡« liegen jetzt auch vollständigere Reste vor, es erscheint ein kleiner Oxyaenide -- ¡Thereutherium¡, sowie zahlreiche Arten der Gattungen ¡Cynodictis¡, des primitivsten Caniden mit viverrenähnlichem Skelett. Von Nagern beginnen anscheinend ¡Sciuroides¡ und ¡Plesiarctomys¡, vielleicht auch ¡Theridomyidae¡ und ¡Cricetodon¡ schon im Lutetien und werden im Obereocän etwas artenreicher. Ebenso dürften sich auch die Primaten -- ¡Adapis¡, ¡Cryptopithecus¡, ¡Microchoerus¡ und ¡Necrolemur¡ verhalten. Im Ludien gibt es auch bereits echte ¡Didelphyidae¡, im Lutetien vermutlich sogar schon ¡Talpa¡ ähnliche Insectivoren und Chiropteren. In Nordamerika bilden die obereocänen Faunen durch ihre Formenarmut einen starken Kontrast gegenüber der Bridgerfauna. Die tiefere Abteilung des Obereocän enthält noch einen Primaten -- ¡Notharctus¡, einige ¡Oxyaenidae¡, ¡Mesonychidae¡, von Nagern ¡Paramys¡, von Perissodactylen ¡Hyrachyus¡, ¡Amynodon¡, ¡Heptodon¡, ¡Dolichorhinus¡ und ¡Telmatherium¡, von Artiodactylen ¡Achaenodon¡ und den ersten Cameliden ¡Leptotragulus¡. Besonders charakteristisch für diese Fauna ist die Anwesenheit des letzten Dinoceratiden, ¡Eobasileus¡. In der etwas jüngeren Uintafauna finden wir die letzten ¡Miacidae¡, ¡Oxyaenidae¡, ¡Mesonychidae¡, den ersten Caniden ¡Procynodictis¡, und die letzten ¡Hyopsodontidae¡. Zu der jetzt allmählich erlöschenden Gattung ¡Paramys¡ kommt ein neuer Nagertypus, wohl ein Geomyide, ¡Protoptychus¡. Die Perissodactylen sind etwas formenreicher als in der vorausgehenden Fauna, denn zu den schon vorhandenen Amynodontinen und Palaeosyopinen -- ¡Diplacodon¡, ¡Telmatherium¡, ¡Manteoceras¡ gesellt sich auch ein Tapirine ¡Isectolophus¡ und vor allem die in stammesgeschichtlicher Beziehung so überaus wichtige Equidengattung ¡Epihippus¡, während der Hyracodontine ¡Hyrachyus¡ durch den zierlicheren ¡Triplopus¡ ersetzt wird. Auch die Artiodactylen bekommen hier einen nicht ganz unansehnlichen Zuwachs, denn für die erloschene Gattung ¡Achaenodon¡ treten jetzt die ersten Oreodontiden -- ¡Protoreodon¡ und ¡Protagriochoerus¡ auf, die Cameliden werden zahlreicher -- ¡Leptotragulus¡, ¡Protylopus¡, ¡Camelomeryx¡, auch erscheint die Gattung ¡Bunomeryx¡, die wohl den Vorläufer von ¡Protoceras¡ darstellt.

Das genauere Studium dieser Faunen der nördlichen Hemisphäre hat nun freilich die Vermutung, daß zwischen Nordamerika und Europa während des ganzen Eocäns ein lebhafter Formenaustausch stattgefunden hätte, keineswegs bestätigt, denn die Zahl der beiden Kontinenten gemeinsamen Gattungen ist verschwindend gering, wohl aber hat sich aus diesen Untersuchungen eine stattliche Menge vikariierender Formen ergeben, die noch dazu auf beiden Kontinenten die gleiche oder doch sehr ähnliche fortschreitende Entwicklung zeigen und die Aufstellung einer Menge ungemein vollständiger genetischer Reihen gestatten. Dabei zeigt sich aber in der Regel nicht, wie man erwarten sollte, eine nach oben immer mehr zunehmende Verzweigung und Abstammung aus einer einzigen Urform, sondern meistens treten von einer Gattung schon gleichzeitig mehrere Arten auf und diese bilden dann unabhängig voneinander Parallelreihen. Die sorgfältigen Untersuchungen der europäischen Perissodactylen und Artiodactylen, welche wir ~Stehlin~ verdanken, lieferten uns eine große Anzahl solcher genetischer Reihen, die sich manchmal sogar vom Untereocän bis in das Oligocän erstrecken. Es seien hier nur erwähnt die Reihen innerhalb der Gattungen ¡Choeropotamus¡, ¡Cebochoerus¡, ¡Choeromorus¡, ¡Rhagatherium¡, ¡Diplobune¡, ¡Pseudaphimeryx¡, ¡Dichodon¡, ¡Anchilophus¡, ¡Palaeotherium¡, ¡Paloplotherium¡ und ¡Lophiodon¡. Das Studium der Creodontier, Nager und Primaten wird uns in nicht zu ferner Zeit eine willkommene Ergänzung bringen. Ähnliche Entwicklungsreihen haben ~Osborn~, ~Wortman~ und ~Matthew~ aus dem nordamerikanischen Material gewonnen und zwar erstrecken sie sich hier auch auf Primaten, Creodontier, Nager, Ganodonta, Amblypoda und nicht bloß auf Perissodactylen und Artiodactylen. Was uns an diesen Reihen besonders in Erstaunen setzt, ist der Umstand, daß wenigstens in Europa nur ausnahmsweise die Entstehung von neuen Gattungen aus geologisch älteren zu beobachten ist, was sich kaum anders erklären läßt als durch wiederholte Einwanderung aus einem uns vorläufig unbekannten Entwicklungszentrum, das bald in Asien, bald in einem arktischen Kontinent, bald im nordöstlichen Teil von Nordamerika gesucht wird, eine Frage, welche freilich erst zukünftige Entdeckungen beantworten können. Die Fortschritte innerhalb der einzelnen Reihen äußern sich vorwiegend in Zunahme der Körpergröße, bei den Perissodactylen und manchmal auch bei Artiodactylen in Komplikation der Prämolaren, in Spezialisierung gewisser Incisiven und der Caninen, bei den Ganodonten kommt es sogar schon zur Bildung hypselodonter wurzelloser Zähne, dagegen erfahren bei den Creodontia die anfangs trituberkulären bzw. tuberkulärsektorialen Molaren Spezialisierung, meist in der Weise, daß an den oberen ein langes schneidendes Metastyl entsteht und dafür der Protocon Reduktion erleidet, während an den unteren häufig das Metaconid verschwindet und das Talonid beträchtlich reduziert wird; auch können sich Protoconid und Paraconid in lange Schneiden umwandeln. Zuweilen erfolgt auch Verringerung der Molarenzahl und bei den Stammformen der ächten Carnivoren eine gewisse Reduktion der hinteren Molaren. Was die Extremitäten betrifft, so sind sie zwar bei den europäischen Säugern nur ausnahmsweise bekannt, aber das vorhandene Material zeigt uns doch, daß sowohl bei den Paar- als bei den Unpaarhufern die Reduktion der Seitenzehen schon frühzeitig begonnen hat, wobei bei den ersteren die dritte und vierte, bei den letzteren nur die dritte die Hauptfunktion übernommen hat, obgleich nicht selten die Hand noch vier und der Fuß noch drei Zehen besitzt. Auch bei Creodontiern erfolgt zuweilen Verlust der ersten Zehe.

Im Eocän erscheinen auch die ersten Meeressäugetiere. Die Wale sind zwar bloß durch die Familie der ¡Zeuglodontidae¡ vertreten, aber sie haben schon eine ziemlich weite Verbreitung, im südlichen Teil von Nordamerika, in Europa, Ägypten und auf Neu-Seeland, und ebenso finden wir ¡Sirenia¡ in Westindien, Europa und in Ägypten. Die ersteren gehen höchstwahrscheinlich auf Creodontier zurück, die letzteren haben mit den Proboscidiern die Stammform gemein. ~Beide haben sich jedenfalls aus landbewohnenden Placentalia entwickelt.~

Das #Oligocän# zeigt in Nordamerika eine viel schärfere faunistische Gliederung und zugleich auch einen viel beträchtlicheren Formenreichtum als in Europa. Die White River-Schichten von Nebraska, Dakota, Montana, Colorado und Wyoming lassen sich leicht in drei Horizonte gliedern. Der tiefste, das auch in Kanada vorhandene Titanotheriumbed, ist charakterisiert durch die riesigen ¡Titanotheriidae¡, die größten aller Unpaarhufer und durch ¡Chrysochloridae¡-ähnliche Insectivoren, der mittlere durch die Häufigkeit der ¡Oreodontidae¡ und den Reichtum an Insectivoren und Didelphyiden und der oberste durch die Gattungen ¡Leptauchenia¡ und ¡Protoceras¡, dagegen sind hier die Hyaenodontiden, welche zusammen mit ¡Elotherium¡, ¡Anthracotherium¡, ¡Ancodus¡ und dem Suiden ¡Perchoerus¡ ein europäisches Faunenelement repräsentieren, und von den Insektivoren die ¡Leptictidae¡ bereits vollständig erloschen. Allen Abteilungen des White-River-Oligocän sind gemeinsam Caniden -- ¡Amphicyoninae¡ und ¡Cynodictinae¡ -- Musteliden, primitive Feliden -- ¡Dinictis¡, ¡Hoplophoneus¡ --, zahlreiche Nager -- besonders ¡Castoridae¡, ¡Ischyromyinae¡ und ¡Leporidae¡, von Perissodactylen die Vorläufer der Pferde -- ¡Mesohippus¡ --, Tapiriden und Rhinoceriden. Jedoch ist von den ersteren ¡Colodon¡ und von den letzteren ¡Hyracodon¡ und ¡Metamynodon¡ auf die älteren Schichten beschränkt, ¡Protapirus¡ erscheint erst etwas später, ¡Aceratherium¡ hingegen geht durch das ganze Oligocän. Zu den schon im Uintabed vorhandenen Cameliden und Oreodontiden, welche hier als ¡Poëbrotherium¡, ¡Agriochoerus¡, ¡Oreodon¡ und ¡Leptauchenia¡ schon erhebliche Fortschritte in ihrer Organisation aufzuweisen haben, gesellen sich jetzt von Selenodonten auch die kleinen ¡Hypertragulidae¡, sowie zuletzt ¡Protoceras¡, von Bunoselenodonten ¡Anthracotherium¡, ¡Ancodus¡ und von Bunodonten ¡Elotherium¡, die ¡Leptochoeriden¡ und ein echter Suide -- ¡Perchoerus¡.

In Europa ist das Oligocän vorwiegend charakterisiert durch das Auftreten der Gattung ¡Anthracotherium¡ und die Anwesenheit zahlreicher primitiver ¡Aceratherium¡-ähnlicher Rhinoceriden. Eine zeitlich wohlumgrenzte und auch ziemlich formenreiche Fauna kennen wir aus Ronzon, Haute Loire. Es fehlt zwar an dieser Lokalität die Gattung ¡Anthracotherium¡, allein sie hat sicher schon gleichzeitig mit den für Ronzon so charakteristischen ¡Ancodus¡ gelebt, wie die Funde bei Hamstead auf der Insel Wight beweisen. Mit den Mergeln von Ronzon sind auch gleichzeitig die Bohnerze von Vehringen und Ulm, der Kalk von Brie, die Sande von Fontainebleau, ein großer Teil der Phosphorite von Quercy, Braunkohlen von Dalmatien, von Oberitalien -- Monte Bolca, Monteviale -- und von Böhmen und die Asphaltschichten von Lobsann im Elsaß. Besonderes Interesse verdient die Lokalität Calaf bei Barcelona, weil hier noch ¡Diplobune¡ zusammen mit ¡Ancodus¡ vorkommt. Aus dem Eocän reichen außer ¡Diplobune¡ auch noch ¡Paloplotherium¡ und angeblich auch ¡Palaeotherium¡ in das Oligocän hinauf, von kleineren Artiodactylen ¡Amphimeryx¡, ¡Caenotherium¡ und ¡Plesiomeryx¡, ferner ¡Metriotherium¡, ¡Dichobune¡, ¡Tapirulus¡, von Carnivoren ¡Hyaenodon¡, ¡Amphicyoninae¡, ¡Cynodontinae¡ -- die vermutlichen Vorläufer der Bären -- von Nagern ¡Theridomys¡, ¡Sciuroides¡ und ¡Pseudosciurus¡ sowie Insectivoren -- Erinaceinen -- und Beutelratten, so daß, wenn man auf diese Formen das Hauptgewicht legen will, man wirklich von einer verarmten Eocänfauna sprechen könnte. Allein diesem allmählichen Erlöschen älterer Elemente, namentlich der eocänen Perissodactylentypen, steht denn doch ein nicht unbeträchtlicher Zuwachs an neuen Formen gegenüber, es erscheinen ¡Rhinoceriden¡ -- darunter ¡Cadurcotherium¡ --, ¡Protapirus¡, ¡Chalicotherium¡, Vorläufer der Hirsche -- ¡Gelocus¡, ¡Bachitherium¡, ¡Prodremotherium¡ --, und der Suiden -- ¡Palaeochoerus¡, ¡Doliochoerus¡ --, ferner die Gattungen ¡Anthracotherium¡, ¡Ancodus¡ und ¡Elotherium¡ und von Raubtieren kleine ¡Hyaenodon¡, zahlreiche Musteliden ¡Palaeoprionodon¡, ¡Stenogale¡, ¡Stenoplesictis¡, ¡Plesictis¡, sowie Vorläufer von Bären -- ¡Cynodon¡, ¡Pachycynodon¡ und ¡Cephalogale¡. Auch die zahlreichen Insectivoren, Chiropteren und der überwiegende Teil der Nager aus den Phosphoriten -- die meisten ¡Theridomys¡, sowie ¡Protechimys¡, ¡Nesokerodon¡, ¡Cricetodon¡, ¡Eomys¡ -- gehören wohl erst dem Unteroligocän an.

Die nächstjüngere Fauna -- Stampien -- aus den Mergeln von Cournon, Peublanc, Gergovia, in der Auvergne, St. Henri bei Marseille und Briatexte (Tarn) bilden zwar die Fortsetzung der Fauna von Ronzon, was sich aus der Anwesenheit der letzten ¡Hyaenodon¡ und der vorgeschrittenen Organisation der Nager -- ¡Archaeomys¡, ¡Issiodoromys¡ -- ersehen läßt, allein sie ist unvergleichlich ärmer an Arten. Die wichtigsten Formen sind ein großes ¡Anthracotherium¡ mit fast unreduzierten Seitenzehen, ¡Lophiomeryx¡ -- auch in den Cyrenenmergeln des Mainzer Beckens --, auch treten ¡Dremotherium¡ und ¡Amphitragulus¡ sowie die ersten Ochotoniden -- ¡Titanomys¡ -- auf. Daneben erhalten sich noch ¡Caenotherium¡ und ¡Plesiomeryx¡, auch fehlen wohl ebensowenig ¡Palaeochoerus¡, ¡Rhinoceriden¡ und ¡Tapire¡. Die jüngste Oligocänfauna ist die von La Milloque, Gannat, welcher auch die Tierreste aus den Braunkohlen von Cadibona, Rochette und von Rott angehören. Sie hat nur wenig Arten geliefert, unter welchen jedoch dem echten ¡Anthracotherium magnum¡ und den kleinen ¡Microbunodon¡ wegen ihrer Häufigkeit besondere Bedeutung zukommt. Ein großer Teil des europäischen Oligocän ist jedoch marin entwickelt und alsdann ausgezeichnet durch die Häufigkeit der Überreste von Sirenen -- ¡Halitherium¡ --, während Cetaceen sehr selten und nur durch ¡Squalodontidae¡ vertreten sind, neben welchen aber auch vereinzelt Reste von Landtieren -- ¡Apterodon¡, ¡Anthracotherium¡ und primitiven Rhinoceriden vorkommen.

Das #Miocän# beginnt in Nordamerika mit dem John Daybed von Oregon, welches sich besonders durch den Reichtum an Nagern und durch die Anwesenheit von ¡Diceratherium¡ und ¡Promerycochoerus¡ auszeichnet. Aus dem White-River-Oligocän reichen noch herauf von Perissodactylen ¡Aceratherium¡, ¡Protapirus¡ und ¡Mesohippus¡, von Artiodactylen ¡Elotherium¡, ¡Perchoerus¡, ¡Agriochoerus¡, ¡Paratylopus¡ und ¡Hypertragulus¡, als neu gesellen sich aber zu den ersteren ¡Diceratherium¡, ¡Miohippus¡ und der Chalicotheriide ¡Moropus¡, zu den letzteren ¡Eporeodon¡ und ¡Promerycochoerus¡. Die zahlreichen Carnivoren verteilen sich auf die Gattungen ¡Nothocyon¡, ¡Mesocyon¡, ¡Temnocyon¡, ¡Enhydrocyon¡, ¡Nimravus¡, ¡Pogonodon¡ und ¡Hoplophoneus¡, die Nager auf die Gattungen ¡Prosciurus¡, ¡Steneofiber¡, ¡Entoptychus¡, ¡Pleurolicus¡, ¡Meniscomys¡, ¡Mylagaulodon¡, ¡Paciculus¡, ¡Peromyscus¡ und ¡Lepus¡. Die etwas jüngeren Faunen der Harrison-Schichten von Montana, der Rosebud-Schichten von Süd-Dakota, der Monroe Creek-Schichten von Nebraska etc. sind im ganzen ziemlich arm an Arten und Gattungen, als charakteristische und zugleich als neue Typen verdienen Interesse die Carnivoren-Gattungen ¡Phlaocyon¡, ¡Cynodesmus¡, ¡Oligobunis¡, ¡Megalictis¡ und ¡Aelurocyon¡, die Perissodactylen ¡Parahippus¡, ¡Anchitherium¡, ¡Miohippus¡ und die Artiodactylen ¡Dinohyus¡, ¡Desmathyus¡, ¡Mesoreodon¡, ¡Merycochoerus¡, ¡Merychyus¡, ¡Leptauchenia¡, ¡Stenomylus¡, ¡Protomeryx¡, ¡Oxydactylus¡ und namentlich die Gattung ¡Blastomeryx¡, ein Hypertragulide. Auch die nächstfolgende Fauna des Deep-River und Flint Creek von Montana, des Pawnee Creek von Colorado und die Mascall-Schichten von Oregon bieten keineswegs eine solche Mannigfaltigkeit wie die des nordamerikanischen Oligocän. Sie enthalten im wesentlichen nur Nachkommen von früheren Caniden, Rhinoceriden, Equiden, Oreodontiden, Cameliden und Suiden, jedoch haben sie sich fast sämtlich so stark verändert, daß die Aufstellung zahlreicher neuer Gattungen notwendig erschien. Von Caniden werden genannt ¡Tephrocyon¡, ¡Cynarctus¡, ¡Amphicyon¡, ¡Canis¡, von Feliden ¡Pseudaelurus¡, von Rhinoceriden ¡Caenopus¡, ¡Aphelops¡, ¡Teleoceras¡, von Equiden ¡Merychippus¡, ¡Hypohippus¡, ¡Parahippus¡, von Suiden ein Dicotyline -- ¡Hesperhys¡ --, von Oreodontiden ¡Merycochoerus¡, ¡Promerycochoerus¡, ¡Mesoreodon¡, ¡Merychyus¡ und ¡Cyclopidius¡ und von Cameliden ¡Miolabis¡, ¡Procamelus¡, ¡Protolabis¡ und ¡Alticamelus¡. Die Nager sind fast nur durch ¡Mylagaulus¡-ähnliche Formen repräsentiert. Was jedoch diesen jüngeren Faunen besondere Wichtigkeit verleiht, ist das erstmalige Erscheinen der Proboscidier -- ¡Trilophodon¡ -- in Nordamerika. Einen fremdartigen Charakter gewinnen sie auch durch das Auftreten von ebenfalls an europäische Verhältnisse gemahnenden Rhinoceriden ¡Aphelops¡ und ¡Teleoceras¡, von ¡Palaeomerycinae¡ und von Musteliden -- ¡Potamotherium¡ und ¡Mustela¡. Dagegen sind ¡Blastomeryx¡ und ¡Merycodus¡ sicher Autochthonen.

Während die Zusammensetzung der eben besprochenen Fauna entschieden eine Einwanderung altweltlicher Elemente bedingt, ist die nächstjüngere offenbar das Produkt einer ruhigen Weiterentwicklung der vorhandenen Typen wohl ohne fremde Beimischung. Leider steht auch sie an Mannigfaltigkeit ziemlich weit zurück hinter den älteren nordamerikanischen Tiergesellschaften, was jedoch teilweise durch einen nicht unbeträchtlichen Individuenreichtum ausgeglichen wird. Die etwas ältere Arikaree-Stufe hat anscheinend eine weitere Verbreitung -- Nebraska (Niobrara), Süd-Dakota, Montana, Neu-Mexiko und Texas -- als die jüngere Olagalla-Stufe in Kansas und Nebraska, die allerdings auch in Florida und Oregon durch spärliche Überreste angedeutet wird. Zeitlich schalten sich beide Stufen zwischen das europäische Obermiocän und Unterpliocän ein, wie überhaupt eine strikte Parallelisierung der nordamerikanischen und europäischen Fauna kaum gerechtfertigt erscheint, da es sich eher um ein zeitliches Alternieren handelt. Die Caniden sind vertreten durch ¡Aelurodon¡, ¡Amphicyon¡, ¡Dinocyon¡, ¡Canis¡, ¡Ischyrocyon¡, die Musteliden durch ¡Mustela¡, ¡Putorius¡, ¡Potamotherium¡, ¡Lutra¡, ¡Brachypsalis¡, die Feliden durch ¡Machairodus¡ und ¡Pseudaelurus¡, die Proboscidier durch mehrere wohlcharakterisierte Arten von ¡Trilophodon¡, die Rhinoceriden durch die letzten aber sehr häufigen ¡Teleoceras¡, ¡Peraceras¡ und ¡Aphelops¡. Sehr groß ist die Zahl der aus diesen Schichten beschriebenen Arten der Equiden, ¡Protohippus¡ und ¡Neohipparion¡, neben welchen sich aber auch primitivere Formen ¡Hypohippus¡, ¡Parahippus¡ und ¡Merychippus¡ erhalten haben. Von Artiodactylen finden sich Suiden -- ¡Platygonus¡, ¡Prosthenops¡, von Cameliden ¡Procamelus¡, ¡Protolabis¡ und ¡Pliauchenia¡. Die Oreodontiden erlöschen allmählich mit den Gattungen ¡Promerycochoerus¡ und ¡Merychyus¡, wofür jedoch ¡Palaeomeryx¡-ähnliche Hirsche sowie ¡Blastomeryx¡ und der Antilocapride ¡Merycodus¡ ziemlich häufig werden. Die Nager endlich haben Repräsentanten in den Gattungen ¡Sciurus¡, ¡Palaearctomys¡, ¡Dipoides¡, ¡Sigmogomphius¡, ¡Mylagaulus¡, ¡Epigaulus¡, ¡Geomys¡, ¡Hesperomys¡, ¡Panolax¡ und ¡Lepus¡.

Als untere Grenze des europäischen #Miocän# eignen sich am besten die durch das Vorkommen von ¡Helix rugulosa¡ charakterisierten Süßwasserablagerungen von Ulm und Mainz, welchen auch der Indusienkalk von St. Gérand le Puy, die Asphalte von Pyrimont-Challonges, Savoien, und die Braunkohlen von Brüx im Alter gleichstehen. Von oligocänen Typen erhalten sich noch das hier besonders zahlreiche ¡Caenotherium¡ und ¡Palaeochoerus¡, von Carnivoren ¡Palaeogale¡, ¡Plesictis¡, ¡Stenogale¡, ¡Amphictis¡ und ¡Cephalogale¡, auch finden sich die letzten Beutelratten. Die Perissodactylen -- ¡Chalicotherium¡, ¡Paratapirus¡, ¡Aceratherium¡ und ¡Diceratherium¡ sind nur vorgeschrittenere Entwicklungsstadien der schon bisher vorhandenen Typen. Das nämliche gilt auch von den Cerviden, ¡Amphitragulus¡ und ¡Dremotherium¡. Eine hervorragende Rolle spielen ¡Amphicyon¡, ¡Potamotherium¡ und ¡Herpestes¡ unter den Carnivoren, und ¡Steneofiber¡, ¡Plesiospermophilus¡, ¡Myoxus¡, ¡Cricetodon¡ und ¡Titanomys¡ unter den Nagern. Ihre Abstammung von bisher in Europa vorhandenen Typen erscheint, wenigstens für einen Teil dieser Gattungen, einigermaßen zweifelhaft. Die Insectivoren und Fledermäuse schließen sich sehr enge an lebende Formen an und gehören zum Teil sogar lebenden Gattungen an. Die Anthracotheriiden sind jetzt durch einen neuen Typus -- ¡Brachyodus¡ -- vertreten.

Nach dieser Periode ergriff das Meer wieder Besitz von einem großen Teil des mitteleuropäischen Festlandes, weshalb auch Reste von Landsäugetieren im #Mittelmiocän# ziemlich selten und nur an nichtüberfluteten Orten in größerer Menge erhalten geblieben sind, wie bei Tuchorschitz in Böhmen und auf dem Juraplateau von Solnhofen. Sie gehören einer Fauna an, welche im wesentlichen mit der des Obermiocän übereinstimmt, aber mit jener des Untermiocän noch die Gattungen ¡Brachyodus¡, ¡Palaeochoerus¡, ¡Amphicyon¡, ¡Cephalogale¡, und ¡Plesictis¡ gemein hat. Die ¡Caenotherien¡ sind nahezu, die Beutelratten vollständig verschwunden. Von den Hirschen -- ¡Palaeomeryx¡ -- zeichnen sich die kleineren schon durch den Besitz eines Geweihes aus, die Rhinoceriden erweisen sich zum Teil -- ¡Aceratherium¡, ¡Diceratherium¡ -- als direkte Nachkommen von bereits vorhandenen Typen, daneben tritt jedoch eine neue Form ¡Brachypotherium¡ auf. Das wichtigste Ereignis ist jedoch das erstmalige Erscheinen von Proboscidiern, der Gattung ¡Mastodon¡. In den Sanden des Orléanais kommt auch bereits ¡Dinotherium¡ sowie ¡Anchitherium¡ und sogar schon ein Anthropoide ¡Pliopithecus¡ vor. Das marine Miocän enthält im Gegensatz zum Oligocän nicht nur Sirenen -- neben ¡Metaxytherium¡ auch noch ¡Halitherium¡ -- und ¡Squalodontidae¡, sondern auch zahlreiche modernere Zahnwale, darunter ¡Physodon¡, ¡Acrodelphis¡, ¡Cyrtodelphis¡ und ¡Delphinus¡ und sogar schon einen Bartenwal ¡Plesiocetus¡. Auch erscheinen jetzt Robben -- ¡Phoca¡.

Während die Faunen des Oligocäns und Eocäns und selbst noch des Untermiocäns im ganzen doch immer nur auf eine verhältnismäßig geringe Anzahl von Fundplätzen beschränkt sind, erstreckt sich die Fauna des #Obermiocän# fast über ganz Mitteleuropa, sie findet sich aber auch bei Lissabon, Madrid und Südrußland. Es dürfte genügen, von den zahllosen Fundstellen nur Sansan (Gers), La Grive St. Alban (Isère), Steinheim, Georgensgmünd, Öningen, die bayerisch-schwäbische Hochebene, die Braunkohlen von Steiermark und den Landschneckenkalk von Oppeln in Schlesien zu nennen. Aus dem Untermiocän erhalten sich fast unverändert die Amphicyoninen, Viverriden, Musteliden, jedoch erscheinen jetzt auch Vorläufer von ¡Meles¡ -- ¡Trochictis¡, echte Bären ¡Ursavus¡ und vor allem zahlreiche Feliden, sowohl ¡Machairodus¡ als auch echte ¡Felis¡. Die Nager, Chiropteren und Insectivoren sind im wesentlichen die Nachkommen der schon im Untermiocän vorhandenen Gattungen, neu ist nur die fast allenthalben vertretene Gattung ¡Galerix¡. Bei den Paarhufern läßt sich trotz des Formenreichtums ein nur geringer neuer Zugang konstatieren, nämlich primitive ¡Antilopen¡ mit hirschähnlicher Bezahnung und ¡Hyaemoschus¡, gewissermaßen als Ersatz für die erloschenen Caenotheriiden und für ¡Brachyodus¡, dagegen scheinen die zahlreichen und in der Größe verschiedenen ¡Palaeomeryx¡-Arten, von denen die kleinen und mittelgroßen jetzt auch mit Geweihen versehen sind, nur weitere Entwicklungsstadien der verschiedenen untermiocänen ¡Amphitragulus¡-Arten zu sein. Ein direkter genetischer Zusammenhang mit früheren Formen besteht nicht minder auch bei den Suiden, denn ¡Hyotherium¡ und die zum ersten Male vorhandene Gattung Sus sind die Nachkommen von ¡Palaeochoerus¡, und ¡Listriodon¡ der von ¡Doliochoerus¡. Unter den Perissodactylen lassen sich ¡Chalicotherium¡, die Tapire und ¡Aceratherium¡ ungezwungen von untermiocänen Formen ableiten, und ¡Brachypotherium¡ und ¡Ceratorhinus¡ haben wenigstens Vorläufer im Mittelmiocän, wo auch schon, wie wir gesehen haben, ¡Anchitherium¡ zum ersten Male nachweisbar ist. Im Mittelmiocän muß also eine beschränkte Einwanderung stattgefunden haben und zwar aus einem uns vorläufig nicht näher bekannten Gebiet, das aber jedenfalls auch mit Nordamerika in Verbindung war. Diesem Gebiet verdankte Europa die Einwanderung der ebengenannten Perissodactylen und wohl auch der Feliden und der Gattung ¡Galerix¡, dagegen können die gleichzeitig mit auftretenden Proboscidier, ¡Mastodon¡ und ¡Dinotherium¡, sowie die Affen -- ¡Pliopithecus¡ -- nur aus Afrika gekommen sein.

Hat schon die obermiocäne Säugetierfauna eine weite Verbreitung in Europa, so gilt dies in noch höherem Grade von jener des #Unterpliocäns#, der pontischen Stufe. In Süddeutschland hat sie freilich, abgesehen von Eppelsheim bei Worms und gewissen Bohnerzen der Schwäbischen Alb, keine Tierreste hinterlassen, auch in Frankreich sind solche nur von Cucuron und Mont Lebéron (Vaucluse) und aus der Gegend von Lyon bekannt, dagegen ist sie auf der hispanischen Halbinsel wahrscheinlich sehr verbreitet -- man kennt sie sowohl aus der Gegend von Lissabon als auch von Concud in der Provinz Teruel -- und im östlichen Europa finden sich Überreste dieser Fauna vom Wiener Becken an bis in das südliche Rußland und fehlen auch nicht in Rumänien. Besonders reich entwickelt war jedoch diese Tierwelt in Griechenland -- Pikermi --, im westlichen Teil von Kleinasien -- Samos -- und im westlichen Persien -- Maragha -- allein je weiter östlich die Fundorte liegen, desto mehr treten neue, der europäischen Fauna fremde Elemente auf, namentlich unter den Wiederkäuern. Während in Europa die Antilopen nur eine ziemlich geringe Rolle spielen und dafür die Hirsche besser vertreten sind, verschwinden diese letzteren im Osten fast vollständig, dagegen entfalten hier die Antilopen einen um so größeren Formenreichtum. In Mitteleuropa ist die Unterpliocänfauna, abgesehen von der Anwesenheit der Gattung ¡Hipparion¡, an Stelle der erloschenen Gattung ¡Anchitherium¡, streng genommen nur die Fortsetzung der obermiocänen Säugetierwelt, denn die Carnivoren, die Perissodactylen -- ¡Brachypotherium¡, ¡Aceratherium¡, ¡Tapirus¡, ¡Chalicotherium¡ -- die Proboscidier ¡Mastodon¡ und ¡Dinotherium¡ sind nur wenig veränderte Nachkommen der obermiocänen Arten. Das nämliche gilt auch unter den Paarhufern für die Suiden, Hirsche, ¡Dorcatherium¡ und die wenigen Antilopen, und selbst die Primaten ¡Dryopithecus¡ und ¡Anthropodus¡ sind wohl aus ¡Pliopithecus¡ hervorgegangen. Die Nagerfauna ist recht ärmlich, weil fast alle Ablagerungen aus dieser Periode von Hochfluten oder aus geröllführenden Flüssen abgesetzt wurden und daher alle kleinen Knochen zugrunde gingen; sie besteht vorwiegend aus ¡Castor¡, ¡Lepus¡ und ¡Dipoides¡. Die beiden letzteren Gattungen sind von Osten über Asien aus Nordamerika gekommen, offenbar zugleich mit Feliden und ¡Hipparion¡. Auch ¡Hyaena¡ ist wohl von Osten her eingewandert. Diese wenigen neuen Faunenelemente des westlichen Europa bilden einen scharfen Gegensatz zu der Menge neuer Typen, welchen wir im südöstlichen Europa und in Westasien begegnen. Die Unterpliocänfauna von Pikermi enthält einen von den europäischen verschiedenen Rhinoceriden, ¡Atelodus pachygnathus¡, auf Samos und in Maragha noch weitere, an chinesische und indische Typen erinnernde Aceratherien, auch erscheint hier ganz unerwartet ein großer Hyracoide -- ¡Pliohyrax¡ --, besonders charakteristisch sind ferner die im Westen ganz fehlenden Giraffen ¡Camelopardalis¡, ¡Helladotherium¡, ¡Samotherium¡, ¡Palaeotragus¡ etc., ferner ¡Palaeoryx¡, ¡Protoryx¡, ¡Protragelaphus¡ und andere Antilopen, während bis Mittel- und Westeuropa von solchen nur ¡Palaeoreas¡, ¡Tragocerus¡ und ¡Gazella¡ vorgedrungen sind. Auch die Hyänen sowie ¡Ictitherium¡ und ¡Mesopithecus¡ stellen entschieden östliche Typen dar. Die Fauna der ebenerwähnten Lokalitäten Samos und Maragha führt uns naturgemäß zur Besprechung der Fauna der indischen Siwalik und von China. In den Siwalik gehört zwar der größte Teil der fossilen Tierreste dem Unterpliocän an, aber es ist doch auch eine ältere Fauna europäischen Ursprungs wenigstens angedeutet durch ¡Anthracotherium¡, ¡Merycopotamus¡ und durch eine primitive ¡Mastodon¡-Art. Auch ¡Dinotherium¡ und ¡Listriodon¡ gehören vielleicht in diese ältere Fauna. Die Pliocänfauna zeichnet sich aus durch das Vorkommen von mehreren Primaten, ¡Palaeopithecus¡, ¡Simia¡, ¡Macacus¡ und ¡Cynocephalus¡. Die Raubtiere sind vertreten durch ¡Canis¡, ¡Amphicyon¡, ¡Hyaenarctos¡, ¡Ursus¡, ¡Mellivora¡, ¡Enhydriodon¡, ¡Viverra¡, ¡Machaerodus¡ und verhältnismäßig viele Arten von ¡Hyaena¡ und ¡Felis¡. Die Gattung ¡Mastodon¡ ist ebenfalls ziemlich artenreich, unter den Rhinoceroten finden sich neben europäischen Typen auch einige neue, die für lebende und wohl auch für ¡Rhinoceros tichorhinus¡ stammesgeschichtliche Bedeutung haben. Zugleich mit ¡Hipparion¡ tritt hier wie in China scheinbar auch schon ¡Equus¡ auf. Die zahlreichen Suiden haben schon sehr modernes Gepräge. Neben vielen Hirschen finden wir Giraffen und die abenteuerlichen ¡Sivatheriinae¡ und eine Menge Antilopen, welche zum Teil wie ¡Strepsiceros¡, ¡Hippotragus¡, ¡Alcelaphus¡ heutzutage in Afrika leben, wie ja auch die Gattung ¡Hippopotamus¡ zum erstenmal in der Sivalikfauna auftritt. Nicht minder wichtig ist das Vorkommen von ¡Camelus¡, von ¡Capra¡, und von ¡Bubalus¡ und anderen Boviden, die aber vielleicht doch schon der jüngeren, im ganzen südlichen Asien so weit verbreiteten ~Stegodonfauna~ angehören. Die in China teils in roten Tonen, teils in rötlichen Sandsteinen eingeschlossenen Tierreste verteilen sich in der Hauptsache auf die nämlichen Gattungen, die wir eben als die Fauna der Siwalik kennen gelernt haben oder doch auf sehr nahestehende, ja einige Arten sind sogar vollkommen identisch mit indischen, jedoch gibt es hier auch einige Formen -- ¡Anchitherium¡ und ¡Cervavus¡, welche augenscheinlich nur die Nachkommen von europäischen Miocäntypen darstellen. Über China erfolgte offenbar auch am Ende des Miocäns die Einwanderung nordamerikanischer Faunenelemente, welche teils wie die ¡Leporiden¡, ¡Dipoides¡, ¡Hipparion¡ sowie ¡Canis¡ und ¡Vulpes¡, vielleicht auch ¡Hyaena¡, bis nach Europa gelangten, teils sich vorerst nur über Asien verbreiteten, ¡Camelus¡, ¡aegodonte¡-Antilopen und wohl auch der ¡Sivatheriinae¡, der Nachkommen von ¡Protoceras¡. Als Gegengabe erhielt Nordamerika die ¡Aphelops¡-artigen Rhinoceriden, ¡Palaeomeryx¡-ähnliche Cerviden und vor allem die Gattung ¡Mastodon¡ und von Raubtieren ¡Dinocyon¡ und vielleicht auch schon ¡Ursus¡.

Eine eigentümliche Stellung nimmt die Fauna von Monte Bamboli und Casteani in Toskana ein, denn sie enthält den ersten europäischen Cynopithecinen ¡Oreopithecus¡. Von den hier vorkommenden Carnivoren ist ¡Hyaenarctos¡ primitiver als der von Pikermi, die ¡Mustela¡ ist einem Marder von Pikermi und ¡Enhydriodon¡ einer Art aus den Siwalik sehr ähnlich, die Antilopen lassen sich am ehesten mit solchen von Pikermi vergleichen und der Suide findet sich auch in Eppelsheim; dieser Fauna dürfte also doch am ehesten ein unterpliocänes Alter zukommen. Dagegen schließt sich die von Casino trotz ihrer Armut schon eher an die von Roussillon und Montpellier an, obwohl ihr die Anwesenheit von ¡Hippopotamus¡ fast ein etwas jüngeres Gepräge verleiht. Gegenüber der unterpliocänen Tierwelt erscheint die #mittelpliocäne# ziemlich dürftig. Eine nicht unbeträchtliche Anzahl wichtiger Arten, wie ¡Machairodus crenatidens¡, ¡Hyaena arvernensis¡, ¡Ursus arvernensis¡, ¡Mastodon arvernensis¡, ¡Tapirus arvernensis¡ und ¡Gazella borbonica¡ sowie ¡Lagomys corsicanus¡ hat sie mit der oberpliocänen gemein, dagegen verleiht ihr die Anwesenheit von ¡Hipparion¡, ¡Mastodon Borsoni¡ und allenfalls auch von ¡Rhinoceros leptorhinus¡ und einer ¡Viverra¡ einen altertümlicheren Charakter, auch die zahlreichen Hirsche sind noch etwas primitiver. Von den Antilopen leitet ¡Palaeoryx boodon¡ einigermaßen zu den Rindern hinüber. Während die Nager und die Feliden trotz ihrer nicht geringen Mannigfaltigkeit kein besonderes Interesse beanspruchen können, verdient das Vorkommen von mehreren Cynopithecinen ¡Dolichopithecus¡, ¡Semnopithecus¡ und ¡Macacus¡ um so mehr Beachtung. Ungefähr gleichzeitig mit dieser Landfauna lebten zahlreiche ~Meeressäugetiere~, vorwiegend Zahnwale, daneben auch einige Phociden und Sirenen -- ¡Felsinotherium¡, deren Überreste, namentlich bei Antwerpen, Montpellier, in Piemont und bei Siena in reichlicher Menge zum Vorschein gekommen sind.

Die #oberpliocäne# Säugetierfauna der Auvergne war schon frühzeitig Gegenstand eingehender Untersuchung, später wurden die wichtigsten der hier vorkommenden Arten auch im Arnotal in Toskana nachgewiesen, auch in England -- Crag von Norwich --, in Siebenbürgen und selbst bei Giurgewo in Rumänien fanden sich manche der charakteristischsten Formen. Während die meisten Hirsche und Antilopen, die Suiden, Tapir, ¡Rhinoceros¡, ¡Mastodon¡, die Nager und Raubtiere sich nur wenig von ihren mittelpliocänen Vorläufern unterscheiden und zum Teil sogar noch den nämlichen Arten angehören, erhält diese Fauna doch ein wesentlich jüngeres Gepräge durch das erstmalige Auftreten der Gattungen ¡Elephas¡, ¡Equus¡ und ¡Bos¡.

In ~Nordamerika~ ist unzweifelhaftes Pliocän nur von Texas und vielleicht auch von Nebraska bekannt. Die »Blanco-Beds« enthalten große Caniden -- ¡Borophagus¡, ¡Amphicyon¡, einen Musteliden -- ¡Canimartes¡, einen Feliden -- ¡Felis hillanus¡ -- Edentata -- ¡Glyptotherium¡, ¡Megalonyx¡ und ¡Mylodon¡, mehrere Proboscidia -- ¡Trilophodon¡, ¡Dibelodon¡, Equiden -- ¡Pliohippus¡, ¡Protohippus¡ und ¡Neohipparion¡, Suiden -- ¡Platygonus¡ und Cameliden -- ¡Pliauchenia¡. Abgesehen von der Anwesenheit der aus Südamerika stammenden Edentata ist diese Fauna charakterisiert durch das vollständige Erlöschen der Oreodontiden und Rhinoceriden. Allenfalls dürfen auch noch die Schichten mit ¡Elephas imperator¡ von Texas und Mexiko in das Pliocän gestellt werden.

Das #Pleistocän# beginnt sowohl in Nordamerika als auch in Europa mit einer Fauna, die noch Arten eines warmen Klimas und sogar erloschene Gattungen enthält. In Nordamerika ist die Sheridanformation von Nebraska und das Rock Creek-Bed von Texas charakterisiert durch das erstmalige Erscheinen der Gattungen ¡Equus¡, ¡Antilocapra¡ und ¡Castoroides¡ neben ¡Elephas¡, ¡Platygonus¡, ¡Eschatius¡, ¡Camelops¡, ¡Felis¡, ¡Canis¡, ¡Lutra¡ und ¡Mylodon¡, während der ¡Merycodus¡-ähnliche ¡Capromeryx¡ im Aussterben begriffen ist und die Nager, abgesehen von ¡Castoroides¡, nur durch lebende Gattungen vertreten sind. In Europa finden wir die älteste pleistocäne Tiergesellschaft im Cromerforest-Bed von England und Holland, bei St. Prest und in Mauer bei Heidelberg, welch letztere Lokalität vor kurzem durch den Fund eines Menschenkiefers so große Berühmtheit erlangte. Neuere Untersuchungen der an diesen Orten gesammelten Tierreste haben den Nachweis erbracht, daß zwischen Pliocän und Pleistocän keineswegs eine so scharfe Grenze besteht, wie es bis dahin den Anschein hatte, denn wir treffen hier noch pliocäne Arten, nämlich ¡Hippopotamus major¡, ¡Equus Stenonis¡, ¡Rhinoceros etruscus¡, ¡Elephas meridionalis¡, ¡Ursus arvernensis¡, ¡Canis neschersensis¡, ¡Lynx issiodorensis¡ und ¡Hyaena arvernensis¡, ja einige dieser Arten reichen sogar noch in die etwas jüngere Fauna von Mosbach bei Mainz hinauf, wo sich zu ihnen ¡Capreolus caprea¡, ¡Cervus elaphus¡, ¡Alces latifrons¡, ¡Bison priscus¡, ¡Sus scrofa¡ und ¡Castor fiber¡ gesellen, welche dann mit Ausnahme von ¡Ursus Deningeri¡ und ¡Alces latifrons¡ in allen jüngeren Pleistocänablagerungen, die während eines wärmeren Klimas entstanden, wiederkehren, wie z. B. in Taubach, Krapina und in den Höhlen von Mentone. Neben ihnen kommt gelegentlich auch noch ein ¡Inuus¡, ¡Hippopotamus¡ und ¡Machairodus latidens¡ sowie ¡Hyaena striata¡ vor. In Asien (China) lebten während des älteren Pleistocäns noch ¡Hyaenarctos¡, ¡Chalicotherium¡ und ein riesiger ¡Tapir¡ neben ¡Rhinoceros sinensis¡ und ¡plicidens¡, gewissermaßen die Stellvertreter des europäischen ¡Mercki¡, ferner ¡Elephas namadicus¡, ¡Hyaena¡, ¡Hirsch¡ und ¡Schwein¡. In das Altpleistocän fällt außer der Fauna des Narbadatales auch die durch das Vorkommen von ¡Pithecanthropus¡ so berühmt gewordene Fauna von Trinil auf Java mit ¡Macacus¡, ¡Mececyon¡, ¡Feliopsis¡, ¡Stegodon¡, ¡Rhinoceros¡, ¡Hippopotamus¡, ¡Sus¡, ¡Cervulus¡, ¡Axis¡, ¡Duboisia¡, mit ¡Boselaphus¡ verwandt, ¡Buffelus¡ und ¡Bibos¡, welche insgesamt nur durch ausgestorbene Arten repräsentiert sind, was deutlich genug für das hohe Alter dieser Fauna spricht.

In Nordamerika scheint das eigentliche Mittelpleistocän charakterisiert zu sein durch das Verschwinden von ¡Camelus¡, ¡Arctotherium¡ und von ¡Elephas Columbi¡, an deren Stelle ¡Mammut¡, ¡Mastodon¡, ¡Odocoileus¡, ¡Haploceras¡, ¡Bison¡, ¡Alces¡, ¡Ovibos¡, ¡Rangifer¡, ¡Cervus¡ und ¡Ursus¡ treten, jedoch erhalten sich anfangs noch ~Machairodontinen~, ¡Megalonyx¡, ¡Mylodon¡, ¡Equus¡, ¡Tapirus¡ und ¡Mylohyus¡. Eine Fauna aus dieser Periode scheint in der berühmten Port Kennedy-Höhle von Pennsylvanien enthalten zu sein, vielleicht auch in Mergeln von Westkansas. Auch in der Potter Creek-Höhle in Kalifornien und am Silver Lake in Oregon hat man noch ¡Megalonyx¡ und ¡Nothrotherium¡ sowie ¡Equus¡ und ¡Elephas¡ gefunden. Die Mehrzahl der Tierreste verteilt sich jedoch schon auf noch lebende Arten der Carnivoren, Nager, Hirsche, ¡Bison¡, neben welchen allerdings ¡Mastodon americanus¡ zum erstenmal erscheint. Auch finden sich hier eigentümliche ¡Ovibos¡-ähnliche, vollkommen ausgestorbene Formen -- ¡Preptoceras¡ und ¡Euceratherium¡. Die jüngsten Pleistocänfaunen Nordamerikas z. B., die aus einer Felsspalte in Arkansas bestehen, abgesehen von ¡Equus¡, einem ~Machairodontinen~ und einem Moschusochsen, ¡Symbos¡, nur mehr aus solchen Arten, welche noch heutzutage Nordamerika bewohnen.

Die Veränderungen in der Zusammensetzung der Tierwelt, das Aussterben oder doch Auswandern von wärmeliebenden Formen war in Nordamerika und in Europa vor allem bedingt durch die ausgedehnte Vergletscherung, allein in Nordamerika kennt man anscheinend außer der eben erwähnten Conard-Spalte in Arkansas keine Lokalität, wo eine größere Anzahl der nunmehr eingewanderten kälteliebenden oder doch der Kälte angepaßten Arten zum Vorschein gekommen wäre. In Europa hingegen spielt die Fauna der eigentlichen Eiszeit eine viel wichtigere Rolle als die präglaziale und interglaziale wärmeliebende Säugetierwelt. Fast in keiner Höhle von England, Belgien, Frankreich, Deutschland und Österreich-Ungarn wird man vergeblich nach Knochen und anderen Resten von Höhlenbär, Höhlenhyäne, Renntier, ¡Rhinoceros antiquitatis¡ und Mammut suchen, auch Höhlenlöwe, Vielfraß, Gemse und Steinbock sowie Saigaantilope und Moschusochse sind zuweilen mit ihnen vergesellschaftet. Die nämlichen Arten haben auch öfters im Löß, seltener in fluviatilen Ablagerungen Überreste hinterlassen. Ein nicht unwesentliches Element der jüngsten europäischen Pleistocänfauna sind ferner auch gewisse Nager -- ¡Cuniculus¡, ¡Lemmus¡, ¡Ochotona¡, ¡Dipus¡, ¡Alactaga¡, ¡Bobak¡, welche heutzutage teils die arktischen Tundren, teils die Steppen Rußlands und des westlichen Asien bewohnen. Nach dem definitiven Zurückweichen der Gletscher zogen sie sich freilich in ihre heutigen Wohnsitze zurück. Auch Ren und Moschusochse wichen aus dem gemäßigten Teile Europas, während Löwe und Hyäne wohl nur durch den Menschen aus Europa verdrängt wurden. Um so rätselhafter erscheint uns dagegen das Aussterben von Mammut, Rhinoceros und Höhlenbär, denn es ist kaum anzunehmen, daß der Mensch allein sie ausgerottet hätte, wie das mit dem Riesenhirsch, mit Bison und Auerochs der Fall war.

Aus ~Afrika~ waren bis vor kurzem keine fossilen Säugetiere bekannt mit Ausnahme von jenen aus dem Pleistocän von Algier und einigen spärlichen Resten aus dem dortigen Tertiär. Nichtsdestoweniger spielte jedoch Afrika bei zoogeographischen Spekulationen eine hervorragende Rolle. Es sollte vor allem die Heimat aller pliocänen Säugetiere von Europa und Asien sein, auch soll es einen großen, afrikanisch-südamerikanischen Kontinent gegeben haben, und selbst die dann und wann im europäischen Eocän auftauchenden neuen Formen sollten unfehlbar aus Afrika stammen. Jetzt, wo wir Reste von Landsäugetieren sowohl aus dem Eocän und Oligocän, als auch aus dem Miocän und Pliocän von Ägypten kennen, stellt sich heraus, daß diese beiden jüngeren Faunen keine anderen Elemente enthalten als die gleichalterigen Tiergesellschaften von Europa und Asien, und daß mithin Afrika, wenigstens Nordafrika, auch damals schon faunistisch zu Eurasien gehörte. Im Eocän ist die Landsäugetierfauna nur auf zwei Gattungen, ¡Moeritherium¡ und ¡Barytherium¡, beschränkt, die beide Subungulaten sind, und die Fauna des Oligocäns erweist sich als eine eigentümliche Mischung von einheimischen Formen, Subungulaten -- Proboscidia, ¡Palaeomastodon¡ und ¡Moeritherium¡ --, Hyracoidea -- den zahlreichen ¡Saghatheriidae¡ -- und ¡Arsinoitheria¡ einerseits und von Einwanderern aus Nordamerika und Europa anderseits. Aus Europa stammen ¡Ancodus¡, ¡Apterodon¡, ¡Pterodon¡ und ein nicht näher bestimmbarer großer Creodontier, die Nager ¡Phiomys¡ und ¡Metaphiomys¡ und wohl auch die Fledermaus, ¡Provampyrus¡. Nachkommen alter nordamerikanischer Typen sind hingegen die Primaten -- ¡Parapithecus¡, ¡Moeripithecus¡ und ¡Propliopithecus¡, wohl hervorgegangen aus Anaptomorphiden, der Insectivore ¡Metolbodotes¡ und wahrscheinlich auch ¡Ptolemaia¡ und ¡Metasinopa¡. Es sind also nur die Subungulata ein wirklich afrikanisches Element und selbst diese könnten schließlich auch aus Condylarthren oder doch aus den primitivsten Placentaliern hervorgegangen sein und mithin praktisch auch nur Glieder der alten arktogäischen Fauna. Auf keinen Fall sind sie mit den südamerikanischen ¡Notoungulata¡ näher verwandt.

Die lebende und subfossile Säugetierwelt der Insel ~Madagaskar~ stellt ein eigentümliches Gemisch von primitiven und modernen Typen dar. Die letzteren sind vor allem repräsentiert durch die Zwergform von ¡Hippopotamus¡, der offenbar erst spät vom Kontinent her eingewandert ist, und ¡Cryptoprocta¡ ist wohl nur der Nachkomme eines miocänen europäischen Carnivoren. Dagegen lassen sich sowohl die noch lebenden als auch die ausgestorbenen, zum Teil riesigen ~Lemuriden~ nur von den ~Adapiden~ des europäischen Eocäns ableiten, und als Verwandte der ~Centetiden~ kommen nur gewisse Insectivoren des nordamerikanischen Oligocäns in Betracht, mit welchen sie auch geographisch durch die westafrikanische Gattung ¡Potomogale¡ und den auf Kuba lebenden ¡Solenodon¡ verbunden sind.

Aus den übrigen Teilen der ~südlichen Halbkugel~ waren von fossilen Säugern lange Zeit nur die Pampastiere und die Reste aus brasilianischen Höhlen sowie die ausgestorbenen ~Beuteltiere~ und die ~Monotremen~ Australiens bekannt. Nur allmählich erweiterten sich unsere Kenntnisse ein wenig durch Funde im Tertiär von Patagonien. Erst die umfassenden Aufsammlungen ~Ameghino's~ in diesem Gebiete gaben uns ein wirkliches Bild von der Mannigfaltigkeit der hier begrabenen Tierwelt, welche allerdings einen ganz fremdartigen Charakter aufweist. Statt der uns gewohnten Paar- und Unpaarhufer und der Proboscidier treffen wir hier Huftiere, die infolge des kurzen Schädels, der meist hohen Unterkiefer, des gewölbten Rückens, der niedergedrückten Vorderextremität, der tiefen Kopfstellung und der kurzen, meist dreizehigen und häufig mit stumpfen Krallen, nur selten mit Hufen versehenen Extremitäten eher das Aussehen von Nagetieren wie etwa von ¡Capybara¡ besitzen. Andere erinnern mehr an Hasen. Statt der Fledermäuse, Insectivoren und Raubtiere finden wir ~Beuteltiere~, die zum Teil an die australischen Raubbeutler, zum Teil noch an die mesozoischen ~Allotheria~ erinnern. Ein wichtiges, Südamerika eigenes Element bilden auch die hier schon frühzeitig auftretenden ~Edentaten~ und selbst die etwas später erscheinenden Nager gehören Familien an, die noch heutzutage fast ausnahmslos auf Südamerika beschränkt sind. So fremdartig diese Tierwelt uns nun auch beim ersten Anblick erscheint, so ergeben sich bei näherer Betrachtung doch gewisse Anklänge an Formen der nördlichen Hemisphäre, denn ein Teil der Huftiere, die ¡Litopterna¡, die in Gebiß und Extremitäten ein allerdings karikaturenhaftes Perissodactylengepräge zur Schau tragen, zeigt doch gewisse Beziehungen zu den ~Phenacodontiden~, und selbst die so eigenartigen ¡Typotheria¡, ¡Toxodontia¡, ¡Entelonychia¡ und ¡Astrapotherioidea¡ beginnen mit Formen, deren Backenzähne sich allenfalls von jenen von Periptychiden -- ¡Haploconus¡, ¡Anisonchus¡ -- ableiten lassen. Ebenfalls auf Typen des ältesten Eocäns von Nordamerika, auf die ¡Ganodonta¡, gehen wohl auch die ¡Gravigrada¡ zurück, und der älteste Vertreter der Gürteltiere war vielleicht auch ein Bewohner Nordamerikas, die Gattung ¡Metachiromys¡, und was die oben erwähnten ~Beuteltiere~ betrifft, so stammen sie wahrscheinlich ebenfalls aus Nordamerika, und zwar teils von den ~Allotheria~, teils von ¡Didelphys¡-ähnlichen Typen des Laramiebed, der oberen Kreide. Die erst später auftretenden ~Nager~ haben allerdings einen anderen Ursprung. Ihre Vorfahren waren in Europa und Nordafrika beheimatet. Sie wanderten wahrscheinlich ~passiv~, nämlich durch Raubvögel von Insel zu Insel verschleppt, und bedurften hierbei keiner soliden Landbrücke, es genügte hierfür vielmehr schon die Existenz einer Inselreihe zwischen Westafrika und Brasilien.

Die ältesten Schichten in Südamerika, aus welchen Säugetiere in nennenswerter Anzahl zum Vorschein kamen, sind die ~Notostylopsschichten~ von Casa mayor am Golf St. George in Patagonien, welchen etwa ein #obereocänes# Alter zukommt. Es sind hier mit Ausnahme der Nager schon fast alle Typen der fossilen südamerikanischen Säugetierwelt vertreten, aber erst durch kleine oder höchstens mittelgroße Formen mit durchwegs brachyodonten Backenzähnen, die ¡Typotheria¡ durch die ¡Notopithecidae¡ und allenfalls auch durch die etwas ferner stehenden ¡Archaeopithecidae¡ und ¡Acoelodidae¡, die ¡Entelonychia¡, durch ¡Notostylopidae¡, ¡Isotemnidae¡ und ¡Homalodontotheriidae¡ -- ¡Thomashuxleya¡ --, die ¡Astrapotherioidea¡ durch die ¡Trigonostylopidae¡, ¡Albertogaudryidae¡ und die ¡Litopterna¡ durch die bunodonten Gattungen ¡Didolodus¡ und eine Anzahl anderer höchst mangelhaft bekannter Formen. Auch gibt es bereits Vertreter der so rätselhaften ¡Pyrotheria¡, von denen namentlich ¡Carolozittelia¡ fast eine gewisse Verwandtschaft mit ¡Pantolambda¡ vermuten läßt. An die ¡Allotheria¡ erinnern die ebenfalls zu den Marsupialiern gehörigen ¡Polydolopidae¡, die ~Raubbeutler~ haben schon einige Repräsentanten in Formen wie ¡Procladosictis¡, ¡Pharsaphorus¡ sowie in den ¡Didelphys¡-ähnlichen Gattungen ¡Ideodidelphys¡, denen sich die eigentümlichen, bunodonten ¡Caroloameghiinidae¡ am besten anreihen lassen. Edentaten fehlen zwar keineswegs, allein die meisten der höchst problematischen Gattungen gehören schon in die nächste Nähe der lebenden ~Dasypodiden~, und die einzige Gravigradengattung ¡Protobradys¡ ist nur sehr unvollständig bekannt.

Die nächstjüngere Säugetierfauna von Patagonien, die der #oligocänen# ~Astraponotusschichten~, läßt sich am besten als die Fortsetzung der Notostylopsfauna charakterisieren, sie ist aber zweifellos viel ärmer an Gattungen und Arten und bis jetzt nur sehr mangelhaft bekannt. Als neue Typen erscheinen eigentlich nur die ¡Notohippidae¡, deren Zahnkronen erst eine ganz mäßige Höhe erlangt haben, ¡Archaeohyracidae¡ mit prismatischen Zähnen, ¡Astrapotheriidae¡ -- ¡Astraponotus¡ -- und von Edentaten die ersten ¡Glyptodontia¡.

Die folgende Fauna, die der ~Pyrotheriumschichten~ südlich von Cabo Blanco, zeigt erhebliche Fortschritte gegenüber den beiden älteren und hat mit der am besten bekannten und formenreichsten Fauna Patagoniens, dem Santacruzeno, so viele Gattungen gemein, daß über ihr #miocänes# Alter nicht der leiseste Zweifel bestehen kann. Die rätselhaften, hier zum letzten Male vorkommenden ¡Pyrotheria¡ erreichen jetzt den Höhepunkt ihrer Entwicklung in der gewaltigen Gattung ¡Pyrotherium¡. Die ¡Typotheria¡ und ¡Toxodontia¡ haben jetzt insgesamt schon prismatische Zähne. Die ¡Notohippidae¡ sind hier besonders zahlreich, auch erscheinen die ersten ¡Nesodontidae¡, anscheinend sogar schon ein großer ¡Nesodon¡, und ¡Interatheriidae¡, ¡Plagiarthrus¡. Von den ¡Entelonychia¡ sind zwar die ¡Isotemnidae¡ im Aussterben begriffen, dafür erreichen die ¡Leontiniidae¡ schon gewaltige Körpergröße -- ¡Leontinia¡, ¡Ancylocoelus¡ --, desgleichen die ¡Astrapotheriidae¡ und ebenso von den ¡Homalodontotheriidae¡ die Gattung ¡Asmodeus¡. Die ¡Litopterna¡ sind jetzt schon als ¡Protherotheriidae¡ und ¡Macraucheniidae¡ spezialisiert, die letzteren aber nur durch ziemlich kleine brachyodonte Formen vertreten. Unter den Edentata bilden die ¡Dasypoda¡ die direkte Fortsetzung der Formen der Notostylopsschichten, die ¡Glyptodontia¡ und ¡Gravigrada¡ unterscheiden sich kaum mehr von den späteren, und ebensowenig ist dies bei den ¡Dasyuridae¡ der Fall. Dagegen sind die ¡Polydolopidae¡ verschwunden und gewissermaßen durch die ersten ¡Caenolestidae¡ -- ¡Palaeothentes¡, ¡Parabderites¡ und ¡Halmariphus¡ ersetzt. Als besonders wichtiges Moment muß die jetzt erfolgte erste Einwanderung von Nagern -- ¡Cephalomys¡ und ¡Eosteiromys¡ -- bezeichnet werden.

Zwischen diese Fauna und die des Santacruzeno schaltet sich zeitlich und morphologisch die Fauna der ~Colpodonschichten~ ein, die nach ~Tournouer~ am Coli Huapi-See besonders gut entwickelt sein soll. ~Ameghino~ zitiert hieraus höchst zweifelhafte Primaten -- ¡Homunculites¡ und ¡Pitheculites¡ --, von Nagern treten neue Typen auf, ¡Acaremys¡, ¡Spaniomys¡ und ¡Perimys¡, unter den Edentaten verdient ¡Propalaeohoplophorus¡ und unter den ¡Notohippidae¡, die hier zum letzten Male vertreten sind, ¡Argyrohippus¡ wegen der dicken Schmelzbedeckung seiner Backenzähne besonderes Interesse. Die ¡Entelonychia¡ werden zwar schon formenärmer, dafür ist jedoch die wichtige hierher gehörige Gattung ¡Colpodon¡ um so häufiger. ¡Typotheria¡, ¡Litopterna¡ und ¡Astrapotheriidae¡ sowie ¡Dasyuridae¡ bieten nichts, was besondere Erwähnung verdiente, dagegen darf der Umstand, daß die ¡Nesodontidae¡ jetzt schon typisch ausgeprägt erscheinen, nicht mit Stillschweigen übergangen werden. Zeitlich scheint diese Fauna der sonst marin ausgebildeten Patagonischen Stufe zu entsprechen.

Die nun folgende Fauna aus den ~Schichten von Santa Cruz~ ist die artenreichste und am besten studierte des ganzen südamerikanischen Tertiärs. ~Ameghino~ nennt von hier mehrere Primaten, von denen allerdings nur die Gattung ¡Homunculus¡ wirklich zu dieser Ordnung gehören dürfte. Die ¡Nesodontidae¡ -- ¡Nesodon¡ und ¡Adinotherium¡ -- zeichnen sich durch besondere Häufigkeit aus, ebenso von den ¡Typotheria¡ die Gattungen ¡Protypotherium¡, ¡Interatherium¡ und ¡Hegetotherium¡, die kleinen ¡Pachyrucos¡ bleiben freilich hinter diesen an Individuenzahl weit zurück. Die ¡Entelonychia¡, nur mehr durch ¡Homalodontotherium¡ vertreten, werden jetzt recht selten, auch die ¡Astrapotheriidae¡ sind dem Aussterben nahe, dagegen entfalten von den ¡Litopterna¡ die ¡Proterotheriidae¡ ihren höchsten Formenreichtum, während die ¡Macraucheniidae¡ sich nur durch beträchtliche Zunahme der Körpergröße von ihren Vorläufern unterscheiden. Ungemein zahlreich werden die ~Nager~, sowohl die ¡Caviinae¡, ¡Chinchillinae¡ als auch von den ¡Octodontidae¡ die ¡Loncherinae¡ und ¡Capromyinae¡; dagegen zeigen von den ¡Erethizontidae¡ nur die ¡Acaremyinae¡ eine nennenswerte Bereicherung. Unter den Edentaten zeichnen sich die ¡Megalonychinae¡ durch besondere Häufigkeit aus, während die ¡Megatheriinae¡ erst langsam zunehmen. Das nämliche gilt auch von den ¡Glyptodontia¡, während die ¡Dasypoda¡ ziemlich unverändert bleiben, sowohl in Hinsicht auf ihre Organisation als auch auf ihre Häufigkeit. Besondere Erwähnung verdient die Gattung ¡Stegotherium¡, die wegen ihrer langen Schnauze und der reduzierten Zähne zu ¡Myrmecophaga¡ hinüberleiten dürfte, sowie die Anwesenheit eines Insectivoren ¡Necrolestes¡, der etwas an die afrikanischen ¡Chrysochloridae¡ erinnert. Die ~Beuteltiere~ erreichen jetzt in Südamerika den Höhepunkt ihrer Entwicklung und zwar nicht nur die ¡Dasyuridae¡, repräsentiert durch die stattlichen ¡Borhyaena¡ und ¡Prothylacynus¡ und die kleineren ¡Cladosictis¡ und ¡Amphiproviverra¡, sondern auch die ¡Caenolestidae¡ -- ¡Palaeothentes¡, ¡Abderites¡ und ¡Garzonia¡, von denen jedoch nur die letztere Gattung Nachkommen hinterlassen hat. Zu erwähnen wäre endlich noch die Anwesenheit eines Didelphyiden, ¡Microbiotherium¡.

#Pliocän.# Die Faunen zwischen dem Obermiocän und dem Pleistocän stehen sowohl in bezug auf Mannigfaltigkeit als auch hinsichtlich ihrer Erforschung bedeutend hinter den früheren und den späteren zurück. Die Paranástufe ist marin ausgebildet und enthält daher von Säugetieren nur ¡Cetacea¡, ¡Pinnipedia¡ und ¡Sirenia¡, unter denen nur ein Zahnwal, ¡Prosqualodon¡, größeres Interesse verdient. Die Landtierfauna ist charakterisiert durch das Seltenerwerden der ¡Litopterna¡ und ¡Typotheria¡ und das völlige Verschwinden von ¡Dasyuridae¡, ¡Palaeothentinae¡ und ¡Abderitinae¡, nur ein Caenolestide -- ¡Zygolestes¡ -- und ¡Didelphys¡ werden aus dem Pliocän angegeben. Den Hauptbestandteil der Fauna bilden ¡Toxodontinae¡, ¡Macrauchaeniidae¡, Edentaten und ~Nagetiere~. Auch unter den Nagern finden wir vielfach Formen, welche sich wie die Vertreter der eben genannten Gruppen von ihren Vorfahren durch bedeutende Zunahme der Körpergröße unterscheiden, so unter den Chinchillinen ¡Megamys¡. Auch erscheinen bereits noch lebende Gattungen ¡Myopotamus¡, ¡Lagostomus¡ und ¡Hydrochoerus¡. Die ¡Gravigrada¡ und ¡Glyptodontia¡ sind teilweise schon durch Gattungen der Pampasformation repräsentiert, dagegen werden die ¡Dasypoda¡ ärmer an Zahl der Gattungen und Arten. Angeblich treten jetzt auch schon echte ~Carnivoren~, ¡Cyonasua¡, ¡Arctotherium¡ und ein ¡Canide¡ auf.

Eine wichtige und interessante Fauna ist die des ~Tarija-Tales~ in Bolivien. Sie hat jedenfalls ein wesentlich höheres Alter als jene der Pampasformation und enthält neben den bisherigen südamerikanischen Faunenelementen -- ¡Gravigrada¡, ¡Glyptodontia¡, ¡Dasypoda¡, ¡Caviinae¡, ¡Octodontinae¡ und ¡Capromyinae¡ auch eine Menge Formen, die bis dahin ausschließlich Bewohner der nördlichen Hemisphäre oder doch von Nordamerika waren. Diese neu auftretenden Typen sind ¡Mastodon¡, ¡Tapir¡, Equiden -- ¡Hippidium¡ --, Cerviden, Cameliden, Feliden --, ¡Smilodon¡, ¡Felis¡ --, Bären, ¡Arctotherium¡, und Hunde. Auch Musteliden, ¡Mephitis¡, und Procyoniden, Leporiden und Hesperomyinen sowie ¡Dicotyles¡ sind am Ende des Tertiärs nach Südamerika gelangt und bilden dann im Pleistocän einen wesentlichen Bestandteil der südamerikanischen Säugetierfauna. Die ursprüngliche Fauna verarmt allmählich mit Ausnahme der schon länger einheimischen Nagertypen, jedoch erreichen die noch vorhandenen ¡Toxodontia¡, ¡Gravigrada¡, ¡Glyptodontia¡ und von den ¡Litopterna¡ die ¡Macraucheniidae¡ gewaltige Körperdimensionen und vielfach auch weitgehende Spezialisierung. In der älteren Pampasformation -- ~Monte Hermoso~ -- gibt es noch ¡Typotheria¡ -- ¡Pachyrucos¡ und ¡Typotherium¡, sowie ¡Proterotheriidae¡ -- ¡Epitherium¡. Das Erlöschen dieser kleinen oder doch nur mäßig großen Formen dürfen wir unzweifelhaft auf die schädliche Konkurrenz der viel besser und zweckmäßiger organisierten Mastodonten und der Paar- und Unpaarhufer sowie auf die Tätigkeit der eingewanderten Raubtiere zurückführen. Allmählich erlagen dieser Konkurrenz und den Nachstellungen der großen Feliden auch die Macrauchenien, Toxodonten und Riesenedentaten. Soferne der in Südamerika erst sehr spät auftretende ~Mensch~ an der Ausrottung dieser Tiere beteiligt war, kann es sich nur um die Vertilgung der allerletzten Überbleibsel der alteingesessenen Fauna handeln. Daß er wirklich noch Zeitgenosse wenigstens eines Gravigraden, des ¡Glossotherium¡, war, geht aus den Funden in der Höhle Eberhard am Meerbusen von Ultima Esperanza mit Sicherheit hervor.

Während die bisher entdeckten Säugetierfaunen des südamerikanischen Tertiärs auf Patagonien beschränkt und ältere Pleistocänfaunen bis jetzt nur aus dem Tarija-Tal in Bolivien und vom Monte Hermoso bekannt sind, hat die des jüngeren Pleistocäns, die sogenannte Fauna der ~Pampasformation~ eine viel weitere Verbreitung. Die Hauptfundplätze sind zwar immer noch die nördlicheren Teile von Argentinien, allein auch aus Chile und Brasilien kennt man Überreste von Arten der Pampasformation, auch in den Höhlen von Minas Geraes in Brasilien sind vereinzelte Überreste von Riesenedentaten zum Vorschein gekommen, ebenso auch in den vulkanischen Tuffen von Ecuador, hier allerdings in verschwindend geringer Zahl gegenüber den Pferden und Auchenien.

Wir dürfen unsere Betrachtungen der fossilen Tierwelt der südlichen Hemisphäre nicht abschließen, ohne auch einen Blick auf ~Australien~ zu werfen, dessen Säugetierfauna den Faunen aller übrigen Kontinente so fremdartig gegenübersteht. Aus dem Tertiär kennt man hier allerdings nur die einzige Gattung ¡Wynyardia¡, deren systematische Stellung wegen des Fehlens von Zähnen leider nicht näher ermittelt werden kann. Dafür sind uns aber im Pleistocän, namentlich aus Knochenhöhlen, Überreste von ~Monotremen~ und einer ziemlichen Anzahl ~Beuteltiere~ überliefert worden, die zum Teil riesige Körperdimensionen erreicht hatten. Sie stammen jedoch durchwegs von Formen, welche sich an noch lebende australische Gattungen mehr oder minder enge anschließen und zum Teil sogar noch lebenden Gattungen angehören. Man hielt die australischen Säugetiere in der Regel für Nachkommen von mesozoischen Formen, welche sich hier in ihrer Abgeschlossenheit ungestört in der mannigfaltigsten Weise differenzieren konnten. Jetzt aber seit der Entdeckung der nicht unbedeutenden Menge fossiler ¡Polyprotodontia¡ und ¡Diprotodontia¡ im Tertiär von Patagonien muß man sich eben doch die Fragen vorlegen, ob die australischen Typen nicht doch von diesen südamerikanischen Formen abstammen und wann sie etwa nach Australien gelangt sein könnten. Diese Fragen sind allerdings nicht leicht zu beantworten. Der Ableitung der australischen ~Dasyuriden~ von den patagonischen stehen zwar keine ernstlichen Hindernisse im Wege, dagegen erscheint es kaum statthaft, die ~Hypsiprymniden~, ~Macropodiden~, ~Phalangeriden~ sowie ¡Phascolomys¡ und ¡Diprotodon¡ auf die ~Caenolestiden~ zurückzuführen, nur ¡Thylacoleo¡ könnte allenfalls von ¡Abderites¡ abstammen, denn bei den ~Caenolestiden~ haben die Molaren sehr ungleiche, bei den australischen ~Diprodontia~ aber gleiche Größe und zudem ist bei den ersteren der vorderste Molar nicht bloß der größte, sondern in der Regel auch stark differenziert. Anderseits ist es aber doch wieder sehr unwahrscheinlich, daß zwischen den australischen ~Diprotodontia~ und den ~Caenolestiden~ keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen sollten, während dies doch offenbar der Fall ist bei den australischen und südamerikanischen ~Dasyuriden~. Die Annahme eines gemeinsamen Ursprungs hat also doch eine gewisse Berechtigung. Soferne nun die Stammformen in Südamerika entstanden sind und sich von hier nach Australien verbreitet haben, kann diese Wanderung nur auf einer sehr unvollkommenen Landbrücke erfolgt sein, denn sonst wären auch ~Edentaten~, ~Litopterna~ und ~Notoungulaten~ nach Australien gekommen. Es wäre jedoch auch nicht ausgeschlossen, daß Südamerika und Australien die ~Marsupialier~ aus einem uns vorläufig unbekannten Gebiet erhalten hätten. Jedenfalls wäre es verfehlt, die Frage nach der Herkunft der australischen Säugetiere jetzt schon definitiv beantworten zu wollen.

Wie wir gesehen haben, kommt der nördlichen Hemisphäre als Entstehungszentrum der Säugetiere eine ungleich größere Bedeutung zu als allen übrigen Teilen der Erdoberfläche. Selbst das während des Tertiärs so formenreiche Südamerika kann sich hierin nicht im entferntesten messen, ja es ist nicht einmal ausgeschlossen, daß seine Tierwelt doch in Formen der nördlichen Hemisphäre wurzelt, obschon Verbindungen zwischen Nord- und Südamerika nur etwa bis in die Mitte des Eocäns und am Ende des Pliocäns bestanden haben. Afrika war nur während des Eocäns ein wirkliches Entstehungszentrum, aber nur für die ~Archaeoceti~ und für die ~Subungulaten~, und selbst von diesen ist es keineswegs sicher, ob sie nicht doch aus Säugetieren der europäischen Kreide hervorgegangen sind. Vom Oligocän an gehört Afrika praktisch zu Europa. Was endlich Australien betrifft, so scheint seine Tierwelt erst ziemlich spät, sicher nicht vor dem Tertiär, eingewandert zu sein. Die Annahme eines antarktischen Kontinentes, welcher zugleich auch die Heimat gewisser Säugetiertypen, wie der ~Notoungulata~ und der ~Subungulata~ gewesen wäre, findet in der Geschichte der Säugetiere keine Stütze.

Fußnoten:

[116] ¡Ameghino Fl.¡, Contribucion al conocimiento de los Mamiferos de la Republica Argentina. Buenos Aires 1889. -- Enumeration synoptique des éspèces de Mammifères fossiles des formations éocènes de Patagonie. Buenos Aires 1894. Première contribution à la connaissance de la faune des couches à Pyrotherium. Boletin del Inst. geogr. Argentino T. XV 1895. -- Mammifères crétacés de l'Argentine. Ibidem. T. XVIII 1897. -- Ongulés nouveaux des terrains crétacés de Patagonie. Boletin. Acad. nac. de Cordoba 1901. -- Mammifères nouveaux des terrains crétacés. Ibidem 1902. -- Paleontologia Argentina. Public. de la Univers. de la Plata 1904. -- ¡Andrews C. W.¡, Descriptive Catalogue of the Tertiary Vertebrata of the Fayum. Egypte. London. 1906. -- ¡Blainville H.¡, ¡Ducrotay de¡, Ostéographie ou description iconographique des Mammifères. 4 Bände. Text u. Atlas mit 323 Taf. Paris 1839-64. -- ¡Cope E. D.¡, Tertiary Vertebrata of the West. Rep. U. S. Geol. Survey of Territories. Book I 1884. -- Synopsis of the Fauna of the Puerco Series. Trans. Amer. Phil. Soc. 1889. Vol. XVI. -- ¡Cuvier G.¡, Recherches sur les ossements fossiles. 1 Ed. Paris 1812. 4 Ed. 1834-1836. -- ¡Depéret Ch.¡, Archives Museum hist. nat. Lyon. IV. 1886, V. 1892. -- Les animaux pliocènes de Roussillon. Mém. soc. géol. de France 1890. -- Les vértébrés olig. de Pyrimont (Savoie). Mém. soc. paléont. suisse XXIX 1902. -- ¡Falconer H.¡ and ¡Cautley P. T.¡, Fauna antiqua sivalensis. London 1846-49. -- ¡Filhol H.¡, Ann. sc. géol. 1872. III. 1874. V. 1876. VII. 1877. VIII. 1879. X. 1883. XIV. 1885. XVII. 1891. XXI. -- ¡Flower W. H.¡, Introduction to the Osteology of the Mammalia. 3^{rd} ed. London 1885. -- ¡Gaudry Alb.¡, Animaux fossiles et Géologie de l'Attique. Paris 1862-67. -- Animaux fossiles du Mont Lébéron (Vaucluse) Paris 1873. -- Enchaînements du Monde animal dans les temps géol. Mammifères tertiaires. Paris 1878. -- Fossiles de Patagonie. Annal. de Paléontol. T. 1. 1906. T. 11. 1996. -- ¡Gervais P.¡, Zoologie et Paléontol. franc. Paris 1859. -- ¡Giebel G.¡ und ¡Leche W.¡, Die Säugetiere, in Bronn's Klassen u. Ordnungen des Tierreichs Bd. VI. 5. Abt. 1874-1906. -- ¡Gregory W. K.¡, The orders of Mammals. Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. 1910. -- ¡Hofmann A.¡, Die Fauna von Göriach, Abh. k. k. geol. Reichsanst. Wien 1893. -- ¡Leidy Jos.¡, The extinct Mammalian Fauna of Dakota and Nebraska. Journ. Acad. Nat. Sc. Philad. VII. 1869. -- ¡Lemoine V.¡, Mammifères fossiles de Reims. Bull. soc. géol. France 1883-85. 89. -- ¡Lydekker R.¡, Catalogue of the fossil Mammalia in the British Museum. Part I-V London 1885-87. -- Indian Tertiary and Praetertiary Vertebrata. Palaeontol. Indica. Mem. geol. Surv. East. India ser. X. vol. I-IV. 1875-86. -- Palaeontologia Argentina. Ann. Museo de la Plata II. 1894. -- ¡Matthew W. D.¡, Zahlreiche Abhandl. in Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. New York 1897-1909. -- Fossil Mammals of Northeastern Colorado. Mem. Amer. Mus. 1901. -- ¡Osborn H. F.¡, Zahlreiche Abhandl. in Bull. Amer. Mus. New York 1892-1910. -- ¿Osborn¿ and ¿Scott¿. Trans. Amer. Phil. Soc. XVI. 1889. -- ¡Roger O.¡, Verzeichnis der fossilen Säugetiere. Ber. nat. Ver. Augsburg. 1896. -- ¡Rütimeyer L.¡, Eocäne Säugetiere aus dem Schweizer Jura. Denkschr. der schweiz. Ges. für die gesammte Naturwiss. XIX. 1862. -- Abh. schweiz. paläont. Ges. XVIII. 1891. -- ¡Schlosser M.¡, Die Säugetiere aus den süddeutsch. Bohnerzen. Paläont. Abh. Koken 1902. -- Die fossilen Säugetiere Chinas. Abh. k. bayr. Akad. d. Wiss. II. Cl. XXII. 1903. -- ¡Scott W. B.¡ and ¡Sinclair W. B.¡, Mammalia of the Santa Cruz beds. Rep. Princeton Universitys Expeditions to Patagonia 1903-09. -- ¡Weber M.¡, Die Säugetiere. Jena 1904. -- ¡Wortman J. L.¡, Zahlreiche Abhandlungen in Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. New York 1892-99 und Journ. of Sc. and Arts. 1901-02.

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[118] ¡Ameghino Fl.¡, Sur l'évolution des dents des mammifères. Bol. Acad. Nacion. Cienc. Cordoba. 1896. -- Recherches de morphologie phylogénétique sur les molaires supérieures des Ongulés. Anal. Mus. Nac. Buenos Aires 1904. -- ¡Cope E. D.¡, The mechanical causes of the development of the hard parts of the Mammalia. Journ. Morph. 1889. -- ¡Flower W. H.¡, Remarks of the homologies and notation of the teeth of the Mammalia. Journ. Anat. Physiol. 1869 p. 262. -- ¡Kowalewsky W.¡, Anthracotherium. Palaeont. 1874. XXII. -- ¡Leche W.¡, Zur Entwicklungsgeschichte des Zahnsystems der Säugetiere. Bibliotheca Zoologica. Heft 17, 1895. -- ¡Osborn H. F.¡, Evolution of Mammalian molar teeth to and from the triangular type. New York 1907. -- ¡Owen R.¡, Odontography. London 1840-1845. -- ¡Schlosser M.¡, Biolog. Zentralbl. 1890, p. 81, p. 238. -- ¡Scott W. B.¡, The evolution of the premolar teeth in the Mammalia. Proc. Acad. nat. sc. Philad. 1892, p. 405. -- ¡Wortman J. L.¡, The comparative anatomy of the teeth of the vertebrata. Washington 1886.

[119] Zur Abkürzung der sog. Zahnformeln wird in der Regel nur die Bezahnung einer Kieferhälfte aufgenommen. Die Bezeichnung für das Tapirgebiß lautet demnach folgendermaßen:

§3§ §1§ §4§ §3§ A. Definitives Gebiß: ¡J¡ -----, ¡C¡ -----, ¡P¡ -----, ¡M¡ ----- = 44 §3§ §1§ §4§ §3§

§3.1.4,3§ oder abgekürzt: ----------- = 44 §3.1.4,3§

§3§ §1§ §3§ B. Milchgebiß: ¡DJ¡ -----, ¡DC¡ -----, ¡DM¡ ----- = 28 §3§ §1§ §3§

§3.1.3.§ oder abgekürzt: ¡D¡ = ---------- = 28 §3.1.3.§

Sind Reduktionen eingetreten, so ergeben sich dieselben sofort aus der Zahnformel. Es hat z. B. die Ziege im definitiven Gebiß folgende Zahnformel:

§0.0.3,3.§ ------------ = 32. §3.1.3,3.§

[120] The Evolution of the Premolar Teeth. Proc. Acad. Nat. Sc. Philad. 1892.

[121] ¡Gregory W. K.¡, The Orders of Mammals. Bull. Am. Mus. Nat. Hist. 1909, p. 144-162. -- Van ¡Bemmelen J. F.¡, Der Schädelbau der Monotremen. Semon. Zoolog. Forschungsreisen in Australien. 1901.

[122] ¡Ameghino F. C.¡, Los Diprotodontes del order de los Plagiaulacoideos. Anal. Museo Nacion. Buenos Aires. T. IX, 1903. -- ¡Cope E. D.¡, The tertiary Marsupialia. Amer. Naturalist, 1884. -- ¡Goodrich E. S.¡, Mammalia from the Stonesfield slate. Quart. Journ. microscopical Science. Vol. 35. -- ¡Gregory W. K.¡, The Orders of Mammals. Bull. Am. Mus. Nat. Hist. 1909. p. 162-231. -- ¡Marsh O. C.¡, Amer. Journ. Sc. and Arts 1880 XX, 1881 XXI, 1889 XXXVIII, 1892 XLIII. -- ¡Osborn H. F.¡, Proceed. Ac. nat. Scienc. Philad. 1887-1888. Journ. Ac. nat. hist. Philad. 1888. Vol. IX. -- Evolution of the Mammalian Molar Teeth. New York 1907. -- ¡Owen R.¡, Monograph of foss. Mammalia of the British Mesozoic Formations. Palaeont. Soc. 1871. -- Rech. on the foss. remains of the extinct Mammals of Australia with a notice of the extinct Marsupials of England. London 1877. -- ¡Sinclair W. J.¡, Marsupialia of the Santa Cruz Beds. Rep. Princetons Univ. Expedit. to Patagonia. Vol. IV. Part. III. 1906. -- ¡Thomas Oldfield¡, On the Homologies and Succession of the teeth in the Dasyuridae. Philos. Trans. 1887. Vol. 178 b.

[123] ¡Ameghino Fl.¡, Anales Mus. Nac. Buenos Aires. T. IX, 1904. -- ¡Cope E. D.¡, Amer. Naturalist 1881. 86. -- ¡Gidley J. W.¡, Proceed. Unit. St. Nat. Mus. XXXVI. 1909, p. 611. -- ¡Lemoine V.¡, Bull. soc. géol. Fr. 1883. 3 sér. -- ¡Marsh O. C.¡, Amer. Journ. Sc. 1878-81, 1889, 1892. -- ¡Osborn H. F.¡, Journ. Acad. Nat. Sc. Philad. 1888. Proc. Acad. Nat. Sc. Phil. 1891. Amer. Naturalist July 1891. Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. 1893.

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[125] Report of the Princeton Univers. Exped. to Patagonia. 1905. Vol. V. Part. II.

[126] ¡Cope E. D.¡, Vertebrata of the Tertiary Format. of the West 1877. -- Tertiary Vertebrata 1884. -- ¡Gregory W. K.¡, Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. New York 1910 p. 292. -- ¡Marsh O. C.¡, Amer. Journ. Sc. 1875. IX. 1876 XI.

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[129] ¡Cope E. D.¡, Amer. Naturalist 1880 p. 833, 1883 p. 235. -- ¡Filhol H.¡, Archiv. Museum d'hist. nat. Lyon. Tome III 1883. -- ¡Flower W. H.¡, Proceed. zool. Soc. London 1869. -- ¡Gaillard Cl.¡, Archiv. Museum d'hist. nat. Lyon. Tome VII. 1899. -- ¡Lydekker R.¡, Siwalik and Narbada Carnivora. Palaeontologia Indica. Ser. X vol. II. 1884. -- ¡Mivart G.¡, Proceed. zool. Soc. London 1882. 1885. -- ¡Winge H.¡, Jordfundne og nu levende Rovdyr (Carnivora) fra Lagoa Santa. E. Museo Lundii. Kjøbenhavn. 1895. -- ¡Wortman J. L.¡ and ¡Matthew C. W.¡, Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. New York 1899, p. 103.

[130] ¡Hatcher J. B.¡, Oligocene Canidae. Memoirs Carnegie Museum. Vol. I 1902. -- ¡Huxley Th.¡, Dental and cranial characters of the Canidae. Proceed. Zool. Soc. London 1880. -- ¡Merriam J. C.¡, Pliocene and quaternary Canidae. University of California Publ. 1903. -- ¡Peterson O. A.¡, Descr. of new Carnivores from the Miocene. Mem. Carnegie Mus. Pittsburgh. IV 1910. -- ¡Scott W. B.¡, Notes on the Canidae of the White River Oligocene. Transact. Amer. Philos. Soc. Philadelph. Vol. XIX. 1898. -- ¡Studer Th.¡, Die prähist. Hunde. Abhandl. Schweiz. paläont. Ges. XXVIII. 1901. -- ¡Woldrich J.¡, Caniden aus dem Diluvium. Denkschr. Wien. Akad. math. naturw. Kl. 1878. Bd. 89. -- ¡Wortman J. L.¡ and ¡Matthew C. W.¡, Bull. Am. Mus. Nat. Hist. New York 1899.

[131] ¡Schlosser M.¡, Die Bären des europäischen Tertiärs. Palaeontogr. Bd. XLVI. 1899 und: Parailurus und Ursus aus den Ligniten von Baroth. Mitteil. Jahrb. d. k. ungar. geolog. Anstalt. Budapest 1899.

[132] ¡Fabrini E.¡, I Machairodus di Valdarno. Boll. Comitato geolog. Roma 1890. -- ¡Matthew W. D.¡, The Phylogeny of the Felidae. Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. New York 1910.

[133] ¡Beneden van P. J.¡, Descr. des oss. foss. des environs d'Anvers. Ann. Musée d'hist. nat. de Belgique T. I. 1877. -- ¡Toula F.¡, Phoca vindobonensis. Beitr. z. Paläont. Österr.-Ungarns. 1897.

[134] ¡Abel O.¡, Hautbepanzerung fossiler Zahnwale. Beitr. Paläont. Österr.-Ung. XIII. 1901. -- Les Dauphins longirostres du Boldérien. Mém. Musée roy. Belgique I. 1901. II. 1902. -- Les Odontocétés du Boldérien. Ibid. III. 1905. -- Die fossilen Platanistiden des Wien. Beckens. Denkschr. Akad. Wien. Bd. 68 1899. -- ¡Beneden van P. J.¡ et ¡Gervais P.¡, Ostéographie des Cétacés vivants et foss. Paris 1868-80. 4^o. -- ¡Beneden van¡, Descript. des ossem. foss. d'Anvers. Ann. Musée d'hist. nat. de Belgique I 1877-1886. -- ¡Brandt J. F.¡, Die foss. und subfoss. Cetaceen Europas. Mém. Acad. St. Petersbourg VII Ser. XX 1873 u. XXI 1874. -- ¡Capellini Giov.¡, Mem. Acad. Sc. di Bologna. 2 ser. III 1864. 4 ser. III 1882. IV 1883. 5 ser. I 1891. 6 ser. I 1901. -- Mem. Acad. dei Lincei 1885. 4 ser. Vol. L. -- ¡Cope E. D.¡, The Cetacea. Amer. Naturalist. 1890. -- ¡Eastman C. R.¡, Bull. Mus. of comparat. Zool. Cambridge. Mass. Vol. L 1906. Vol. LI 1907. -- ¡Owen R.¡, Monograph of the British fossil Cetacea from the Red Crag. Palaeont. Soc. London 1870.

[135] ¡Fraas E.¡, Neue Zeuglodonten aus dem Mitteleocän von Mokattam. Geol. paläont. Abh. von Koken. Bd. X 1904. -- ¡Lucas F. A.¡, Notes on the Osteology of Zeuglodon. Amer. Naturalist. 1895. -- ¡Müller Joh.¡, Über die fossilen Reste der Zeuglodonten von N. Amerika. Berlin 1894. -- ¡Stromer v. C.¡, Zeuglodontenreste aus dem Mitteleocän des Fayum. Beitr. Paläont. Österr.-Ung. u. des Orients. Bd. 15. 1903 und Die Archaeoceti des ägypt. Eocäns. Ibidem Bd. XXI 1908.

[136] ¡Beneden van P. J.¡, Mem. Acad. Roy. de Belgique. 1853 t. XXXV u. 1867 t. XXXVII. -- ¡Grateloup¡, Actes de la Soc. Linn. de Bordeaux 1840. t. II. -- ¡Jourdan¡, Rhizoprion Bariense. Ann. sc. nat. 1867. 4 ser. t. XVI. -- ¡Lortet L.¡, Archives du Mus. d'hist. nat. Lyon. 1887. t. IV. -- ¡Paquier V.¡, Mém. soc. géol. fr. Paléont. IV. 1894. -- ¡Piaz G. dal¡, Neosqualodon. Mém. soc. paléont. suisse Bd. 31. 1904. -- ¡Zittel K. A.¡, Palaeontographica, 1877. Bd. XXIV.

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[138] ¡Brandt J. F.¡, Mém. Acad. impér. St. Petersbourg 1835. VI. Ser. T. III p. 77 bis 336. -- ¡Cope E. D.¡, The extinct ~Rodentia~ of North America. Amer. Natur. 1883. p. 43, 165, 370. -- ¡Major Forsyth C. J.¡, Nagerüberreste aus Bohnerzen Süddeutschlands u. d. Schweiz. Paläontogr. 1873. Bd. XXII. -- On Fossil and Recent ~Lagomorpha~. Trans. Linn. Soc. London 1899. -- ¡Matthew W. D.¡, Bulletin Amer. Mus. Nat. Hist. New York 1902. Art. XXII. 1910. Art. VI. -- ¡Nehring A.¡, Beitr. z. Kenntnis d. Diluvialfauna (Nager). Zeitschr. für ges. Naturw. 1876. XLVII u. XLVIII. -- ¡Schlosser M.¡, Nager d. europ. Tertiärs. Palaeontogr. 1884. Bd. XXXI. -- ¡Scott W. B.¡, Report of the Princeton Expeditions to Patagonia 1905. Vol. V. Part. III. -- ¡Tullberg T.¡, System der Nagetiere. Nova Acta Soc. Scienc. Upsala 1899. -- ¡Winge H.¡, Jordfundne og nu levende Gnavere (Rodentia) fra Brasilien. E Museo Lundii. Kjøbenhavn 1888.

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[176] Nach den neuesten Untersuchungen ¡Obermaiers¡ fällt die einfache Umrißzeichnung in das Aurignacien, die Anfertigung schattierter und modellierter Bilder in das Solutréen und die polychrome Darstellung in das Magdalénien.

[177] ¡Ameghino Fl.¡, Les formations sédimentaires de Patagonie. Anal. del Museo de Buenos Aires T. XV. 1906. -- ¡Lydekker R.¡, Die geographische Verbreitung und geologische Entwicklung der Säugetiere. Jena 1897. -- ¡Marsh O. C.¡, Introduction and Succession of Life in America. Amer. Assoc. for advancement of Science Nashville 1877. -- ¡Matthew W. D.¡, Classification of the Fresh Water Tertiary of the West. Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. New-York 1899. -- Cenozoic Mammal Horizons of Western North. America. Bull. U. S. Geolog Survey Nr. 361. 1909. -- ¡Osborn H. F.¡, The Rise of the Mammalia in North America. Amer. Assoc for advancement of Science. Madison 1893. -- Correlations between Tertiary Mammal Horizons of Europe and America. Annals New York. Acad. of Science. Vol. XIII. 1900. -- ¡Stehlin H. G.¡, Die Säugetiere des schweizerischen Eocäns. Abhandl. d. schweizer. paläont. Gesellsch. 1903-1910 und Mammifères éocènes et oligocènes du bassin de Paris. Bull. soc. géol. de France. 1909.

Register.

Aale 127

Abderites 356

Abderitinae 356

Acanthias 50

Acanthidium 50

Acanthobatis 67

Acanthoderma 142

Acanthodes 47

Acanthodi 46

Acanthodidae 47

Acanthodopsis 47

Acanthoessus 47

Acanthonemus 137

Acanthopholis 294

Acanthopleurus 142

Acanthopterygii 128

Acanthorhina 70

Acanthostoma 163

Acanthuridae 137

Acanthurus 137

Acanus 133

Acaremys 431

Accipenser 95

Accipenseroidei 95

Accipitres 324

Acdestis 356

Acentrophorus 106

Aceratherium 452

Achaenodon 475

Acheloma 169

Achelonia 250

Acherontemys 251

Achilemys 252

Achyrodon 360

Acichelys 250

Aciprion 210

Acoelodidae 517

Acoelodus 517

Acoelohyrax 517

Acomys 430

Acondylacanthus 72

Acotherulum 473

Acrania 2

Acreodi 376

Acrocyon 362

Acrodelphidae 408

Acrodelphinae 408

Acrodelphis 408

Acrodobatis 50

Acrodus 54

Acrogaster 132

Acrognathus 131

Acrolepis 98

Acronuridae 137

Acrosauridae 206

Acrosaurus 206

Acrotherium 520

Actaeosaurus 211

Actinobatis 66

Actinodon 168

Actinopterygii 89

Actiornis 323

Acyon 362

Adapidae 545

Adapis 547

Adapisorex 369

Adapisoricidae 369

Adapisoriculus 369

Addax 504

Adelphomys 432

Adiantidae 444

Adiantus 444

Adinotherium 520

Adlerfische 132

Adocus 256

Adpithecus 516

Adriosaurus 211

Adrotherium 479

Aechmodus 106

Aegodontia 499

Aelurictis 398

Aelurocyon 393

Aelurodon 388

Aelurogale 398

Aelurosauridae 197

Aelurosaurus 198

Aelurotherium 379

Aeolodon 269

Aepyornis 320

Aepyornithidae 320

Aepyosaurus 288

Aepyprymnus 357

Aeropoma 139

Aethalion 120

Aetholepsis 107

Aëtobatis 68

Aetosauridae 260

Aetosaurus 260

Aeturaetus 324

Agama 210

Agamidae 210

Aganodus 44

Agassizia 114

Agathaumas 296

Agnocyon 396

Agnopterus 323

Agnotherium 396

Agomphus 256

Agriochoerinae 482

Agriochoerus 482

Agriomeryx 482

Agustylus 362

Aigialornis 325

Aigialosauridae 211

Aigialosaurus 211

Aistopodidae 165

Alactaga 429

Alamosemys 256

Alastor 374

Alauda 325

Albertogaudrya 525

Albertogaudryidae 525

Albertosaurus 281

Albula 121

Albulidae 121

Alcedines 324

Alcelaphus 503

Alces 494

Alcicephalus 496

Alepisauriden 125

Aletodus 72

Aletornis 322

Alexandrium 66

Algaosaurus 288

Allacodon 353

Alligator 272

Alligatorellus 270

Alligatorium 270

Allodon 353

Allolepidotus 116

Allomeryx 489

Allomys 425

Allopleuron 254

Allops 467

Allosaurus 282

Allotheria 351

Alopecias 52

Alopecodon 198

Alopiopsis 51

Alosa 120

Alpendohle 325

Alticamelus 486

Altippus 461

Ambloctonus 379

Amblotheriinae 360

Amblotherium 360

Amblyodon 163

Amblypeza 248

Amblypoda 506

Amblypristis 65

Amblypterus 98

Amblyrhiza 427

Amblyurus 106

Amia 117

Amiidae 116

Amioidei 113

Amiopsis 117

Ammosaurus 280

Ammotherium 417

Ampheristus 140

Amphibamus 163

Amphibia 143

Amphibos 505

Amphicentrum 101

Amphichelydia 247

Amphichelydidae 247

Amphicotylus 270

Amphictis 394

Amphicyon 387

Amphicyoninae 387

Amphidolops 354

Amphidozotherium 367

Amphilaphurus 111

Amphilestes 359

Amphimeryx 480

Amphimorphae 323

Amphinasua 392

Amphioxiden 2

Amphipelargus 323

Amphiperatherium 363

Amphiplaga 132

Amphiproviverra 362

Amphisbaenia 210

Amphisbaenidae 210

Amphiserpentarius 324

Amphistium 137

Amphisyle 140

Amphitheriinae 360

Amphitherium 360

Amphitragulus 492

Amphitylus 360

Amyda 257

Amynodon 451

Amynodontinae 451

Amyzon 123

Anabas 141

Anacanthini 127

Anacanthus 67

Anacodon 380

Anaedopogon 121

Analcimorphus 416

Analcitherium 417

Anaptogonia 431

Anaptomorphidae 548

Anaptomorphus 548

Anarosaurus 233

Anas 323

Anaschisma 171

Anaspida 27

Anchilophus 458

Anchimys 432

Anchippodus 372

Anchippus 461

Anchisauridae 279

Anchisaurus 279

Anchitheriinae 460

Anchitherium 460

Ancistrodon 142

Ancodus 477

Ancylocoelus 523

Ancylopoda 523

Ancylostylus 121

Ancylotherium 468

Andrias Scheuchzeri 176

Andrias Tschudii 176

Anenchelum 136

Anguilla 127

Anguinidae 210

Anguisaurus 206

Anicanodonta 413

Anisacodon 370

Anisodexis 169

Anisodon 468

Anisonchus 438

Anissolornis 324

Ankylosaurus 294

Anodontacanthus 44

Anogmius 124

Anomalapteryx 321

Anomalichthys 83

Anomalomys 430

Anomaluroidea 427

Anomodontia 198

Anomoeodus 105

Anomosaurus 194

Anoplosaurus 295

Anoplotheriidae 477

Anoplotherium 478

Anosteira 256

Anthodon 191

Anthracosaurus 171

Anthracotheriidae 476

Anthracotherium 476

Anthropodus 556

Anthropoidea 550

Anthropops 552

Anthropornis 322

Antiarchi 35

Antidorcas 500

Antilocapra 496

Antilocapridae 496

Antilope 500

Antilopinen 499

Antliodus 61

Antrodemus 280, 282

Anura 177

Apateodus 131

Apatodon 295

Apatomerus 307

Apatornis 319

Apatosaurus 285

Apedodus 86

Aphanepygus 109

Aphaneramma 171

Aphelops 453

Aphelosaurus 204

Aphelotherium 547

Aphreidoderidae 132

Aphuelepis 107

Aplax 250

Aplodontiinae 425

Aplodontoidea 425

Apodes 119, 127

Apogon 136

Apogonidae 136

Apostasis 137

Aprionodon 51

Apsopelix 135

Apternodus 366

Apterodon 381

Apteryges 321

Apteryx 321

Aquila 324

Archaelurus 398

Archaeobatis 61

Archaeobelus 194

Archaeocygnus 323

Archaeohippus 461

Archaeohyracidae 518

Archaeohyrax 518

Archaeolemur 550

Archaeolemuridae 550

Archaeolophus 527

Archaeomene 111

Archaeomys 428

Archaeophis 220

Archaeopilus 516

Archaeopithecidae 517

Archaeopithecus 517

Archaeopteryx 316

Archaeornithes 316

Archaeoteuthis 31, 135

Archaeotherium 475

Archaeotriton 176

Archaeotrogon 325

Archegosaurus 166

Archelon 254

Archeoceti 405

Arctocephalus 401

Arctocyon 382

Arctocyonidae 382

Arctocyonoides 382

Arctodus 391

Arctoidea 392

Arctomys 426

Arctotherium 391

Ardea 323

Ardeosaurus 206

Argillochelys 254

Argillornis 323

Argyrocetinae 408

Argyrocetus 408

Argyrohippus 519

Argyrohyrax 516

Argyrolambda 441

Argyrosaurus 288

Arionius 407

Aristodesmus 190

Aristosuchus 280

Arius 123

Arius-Otolithen 124

Arnognathus 198

Arretotherium 477

Arsinoitheriidae 529

Arsinoitherium 530

Arthrodira 78

Arthrodon 103

Artiodactyla 468

Artionyx 482

Arvicola 430

Arvicolinae 430

Asineopidae 132

Asineops 132

Asio 325

Asmodeus 524

Aspideretes 257

Aspidichthys 83

Aspidodus 60

Aspidorhynchidae 111

Aspidorhynchus 111

Aspidosaurus 169

Aspius 123

Astephus 123

Asteracanthus 56

Asterodermus 66

Asterodon 107

Asterolepis 38

Asterosteidae 84

Asterostemma 420

Asterosteus 84

Asthenocormus 114

Asthenodon 361

Astrabodus 61

Astrape 66

Astraponotus 526

Astrapothericulus 526

Astrapotheriidae 525

Astrapotherioidea 524

Astrapotherium 526

Astrodon 288

Ateleaspis 34

Atelodus 454

Athecae 253

Atherina 135

Atheriniden 135

Atherstonia 100

Atlantochelys 255

Atlantosauridae 285

Atlantosaurus 287

Atoposauridae 270

Atoposaurus 270

Attakeopsis 111

Aublysodon 281

Auchenaspis 34

Auchenia 486

Aulacosteus 83

Aulaxacanthus 71

Aulaxinuus 554

Aulocetus 410

Aulodus 68

Aulolepis 122

Aulorhamphus 137

Aulostoma 140

Aulostomidae 140

Auxis 139

Aves 308

Axestemys 257

Axestus 257

Axis 494

Bachitherium 488

Baëna 248

Baeninae 247

Balaenidae 410

Balaenodon 407

Balaenoptera 410

Balaenopteridae 409

Baphetes 171

Baptanodon 228

Baptemys 256

Baptornis 318

Baptosaurus 217

Barbus 123

Barosaurus 287

Barsche 132

Bartenwale 409

Barytheriidae 536

Barytherium 536

Basilemys 256

Basilosaurus 406

Bassariscus 392

Bastard. Makrelen 137

Bathmodon 508

Bathrodon 370

Bathyerginae 431

Bathygenys 482

Bathygnathus 196

Bathyopsis 508

Batodon 363

Batrachosuchus 170

Bauria 198

Bdellodus 56

Belemnobatis 66

Belemnoziphius 408

Belodon 258

Belone 122

Belonorhynchidae 96

Belonorhynchinae 96

Belonorhynchus 97

Belonostomus 112

Beluga 408

Beluginae 408

Berardius 408

Bernissartia 271

Berycidae 131

Berycopsis 138

Beryx 131

Bettongia 357

Beutelratten 362

Bibos 505

Bibovina 506

Bimana 545

Birkenia 27

Birkeniidae 27

Bison 505

Biziura 323

Blastoceras 494

Blastomeryx 489

Blattwirbler 160

Blenniomoeus 110

Blindwühler 174

Blochiidae 140

Blochius 141

Boavus 220

Bolodon 352

Bolosaurus 192

Boodontia 501

Boremys 248

Borhyaena 362

Borophagus 388

Bos 506

Boselaphus 502

Bostrichthys 96

Bothremydidae 248

Bothremys 248

Bothriceps 170

Bothriodon 477

Bothriolepis 39

Bothriospondylus 287

Bothrolabis 473

Bottosaurus 272

Bovinae 504

Bovinen 499

Box 136

Brachauchenius 238

Brachibrachium 191

Brachiosaurus 285

Brachyacanthus 48

Brachyceros 506

Brachydectes 163

Brachydiastematherium 465

Brachydirus 82

Brachyichthys 110

Brachymylus 72

Brachyodus 477

Brachyops 170

Brachypotherium 453

Brachyprotoma 395

Brachypsalis 394

Brachyrhinodon 206

Brachyrhynchus 140

Brachyrophus 295

Brachysaurus 217

Brachytherium 443

Bradylemur 550

Bradypodidae 413

Bramatherium 496

Branchiosauridae 160

Branchiosaurus 160

Brevirostres 263

Brimosaurus 237

Brithopus 196

Brontops 467

Brontornis 323

Brontosaurus 285

Brontotherium 466

Brosmius 127

Bruta 410

Bubalidinae 503

Bubalis 503

Bubalus 505

Bubo 325

Bucapra 501

Buceros 324

Bucklandium 123

Büffel 505

Buffelus 505

Bunaelurus 393

Bunodontia 472

Bunohyrax 532

Bunolitopternidae 441

Bunolophodon 537

Bunomeryx 484

Bunoselenodontia 476

Byssacanthus 46

Byzenos 62

Cacops 169

Cadurcotherium 451

Caenolestes 355

Caenolestidae 355

Caenolestinae 355

Caenopithecus 548

Caenopus 452

Caenotheriidae 481

Caenotherium 481

Caiman 272

Calamodon 414

Calamoichthys 89

Calamopleurus 125

Calamospondylus 280

Calamostoma 141

Calignathus 110

Callibrachion 203

Callipterix 134

Callithrix 552

Callocalia 325

Callomenus 356

Callopristodus 63

Callopterus 116

Callorhynchus 72

Calomostoma 137

Calops 495

Camarosaurus 287

Camelidae 484

Camelinae 486

Camelomeryx 494

Camelopardalis 496

Camelops 486

Camelus 484, 486

Campodus 57

Camptonotus 289

Camptosauridae 289

Camptosaurus 289

Campylognathus 304

Campyloprion 59

Canidae 386

Caninae 389

Canis 389

Canobius 98

Cantioscyllium 50

Capitodus 123

Capitosaurus 172

Capra 501

Capreolus 494

Caprimulgi 324

Capromeryx 496

Capromyinae 431

Captorhinus 192

Carangidae 137

Carangopsis 137

Caranx 137

Carcharias 51

Carchariidae 51

Carchariopsis 45

Carcharodon 53

Carcinodon 376

Cardiocephalus 169

Cardiodon 432

Caretta 254

Carettochelyidae 257

Carettochelys 256

Cariama 323

Carnivora 374

Caroloameghinia 363

Caroloameghiniidae 363

Carolodarwinia 523

Carolozittelia 527

Carsosaurus 211

Casea 196

Castor 427

Castorinae 426

Castoroidea 426

Castoroides 427

Castresia 257

Casuarius 320

Catapleura 251

Catastylops 523

Catodontherium 479

Catopsalis 354

Catopteridae 102

Catopterus 102

Caturidae 114

Caturus 114

Caulodon 288

Cavia 432

Cavicornia 497

Caviinae 432

Cayluxotherium 369

Cebidae 552

Cebochoerus 473

Cebus 552

Cecomorphae 322

Cenchrodus 108

Centetidae 366

Centracodon 368

Centrina 50

Centriscidae 140

Centrobatidae 66

Centrodus 87

Centrolepis 100

Centrophoroides 50

Centrophorus 49

Centropristis 133

Centrosaurus 296

Cephalaspidae 33

Cephalaspis 33

Cephalogale 389

Cephalomys 432

Cephalophinae 502

Cephalophus 502

Cephenoplosus 114

Ceramurus 111

Ceratodontidae 76

Ceratodus 77

Ceratogaulus 427

Ceratops 296

Ceratopsidae 295

Ceratopterinae 65

Ceratorhinus 453

Ceratosaurus 281

Cervalces 494

Cervavus 493

Cervicapra 504

Cervicaprinae 504

Cervicornia 490

Cervinae 493

Cervulinae 492

Cervulus 493

Cervus 494

Cestracion 56

Cestracionidae 56

Cetacea 401

Cetiosauridae 285

Cetiosaurus 285

Cetorhinus 53

Cetorhynchus 408

Cetotherium 410

Chaenohyus 473

Chaetodontidae 134

Chalcodus 61

Chalcosaurus 168

Chalicomys 426

Chalicotheriidae 467

Chalicotherium 468

Chamaeleo 210

Chamaeleontia 210

Chamaeleontidae 210

Chamops 210

Champsodelphis 408

Champsosauridae 204

Champsosaurus 204

Chanoides 121

Chanos 121

Characinidae 123

Characodus 86

Charadrius 322

Charithemys 248

Charitosomus 127

Chasmotherium 447

Chatoessus 120

Chauna 323

Cheiracanthus 42

Cheirodopsis 101

Cheirodus 101

Cheirolepis 98

Chelodina 249

Chelodus 426

Chelone 254

Chelonemys 249

Chelonia 254

Chelonichthys 38

Chelonides 249

Cheloniidae 254

Cheloniidea 252

Chelotriton 176

Chelydosaurus 167

Chelydra 251

Chelydridae 251

Chelyidae 248

Chelyophorus 82

Chelyopsis 255

Chelyposaurus 201

Chelytherium 247

Chelyzoon 247

Chenomorphae 323

Chenopsis 323

Chenornis 323

Chersidae 252

Chilonix 192

Chiloscyllium 50

Chimaera 72

Chimaeracanthus 71

Chimaeridae 70

Chimaeropsis 70

Chinchillinae 432

Chirocentridae 122

Chirocentrites 122

Chirocentrus 122

Chiromyidae 550

Chiromys 550

Chiromystus 122

Chironectes 363

Chiroptera 373

Chirotherium 173

Chirothrix 135

Chirotrichidae 134

Chirox 353

Chisternon 248

Chitinodus 60

Chitracephalus 250

Chlamydoselache 49

Chlamydoselachidae 49

Chlamydotherium 421

Choeromorus 473

Choeropotamus 473

Choerotherium 473

Choloepus 415

Chomatodus 61

Chondrenchelys 44

Chondrostei 94

Chondrosteidae 94

Chondrosteosaurus 287

Chondrosteus 94, 287

Choneziphius 408

Chordata 3

Choristodera 204

Chriacus 376

Chromidae 134

Chrysemys 252

Chrysochloridae 366

Chrysophrys 136

Cimolestes 363

Cimoliasaurus 237

Cimolichthys 126

Cimolodon 354

Cimolomys 354

Cimolopteryx 325

Cinosternidae 256

Cinosternum 256

Cionodon 292

Cistudo 251

Citharus 128

Cladacanthus 59

Cladoclinus 355

Cladocyclus 122

Cladodontidae 44

Cladodus 45

Cladornis 322

Cladoselache 45

Cladosictis 362

Claenodon 382

Claorhynchus 293

Claosaurus 291

Clastes 113

Claudius 256

Cleithrolepis 100, 107

Clemmys 252

Clenialites 553

Clepsydropidae 194

Clepsydrops 194

Clepsysaurus 260

Clidastes 216

Climatius 48

Climaxodus 62

Cliorhizodus 196

Clupea 120

Clupeidae 120

Cnemiornis 323

Cobus 504

Coccoderma 89

Coccodus 105

Coccolepis 100

Coccosteidae 80

Coccosteus 81

Cochilius 516

Cochleosaurus 167

Cochliodontidae 59

Cochliodus 59

Cochlops 420

Coeciliae 174

Coelacanthidae 88

Coelacanthus 88

Coelocephalus 139

Coelodon 416

Coelodonta 454

Coelodus 104

Coelogaster 122

Coelolepidae 28

Coelolepis 29

Coelophysis 280

Coelosaurus 282

Coelosuchus 270

Coeluridae 280

Coelurus 280

Coendu 431

Colii 324

Colobodus 107

Colodon 448

Colomys 430

Colonoceras 451

Coloreodon 482

Colpodon 523

Columba 324

Columbae 324

Colus 500

Colymboides 322

Colymbosaurus 236

Colymbus 322

Compsacanthus 72

Compsemys 248, 256

Compsognathidae 282

Compsognathus 282

Conacodon 439

Conchiopsis 88

Conchiosaurus 233

Conchochelys 257

Conchodus 74

Conchopoma 75

Condylarthra 437

Coniopternium 441

Coniosaurus 211

Connochaetes 503

Conodectes 190

Conodonictis 362

Conodus 115

Conoryctes 414

Conoryctinae 414

Copodus 61

Coraciae 324

Corax 52

Cordylodon 368

Coresodon 519

Corviden 325

Corvus 325

Coryphaenidae 138

Coryphagus 438

Coryphodon 508

Coryphodontidae 508

Cosmolepis 100

Cosmoptychius 98

Cosoryx 496

Cottidae 140

Cottus 140

Cotylosauria 188

Cramauchenia 441

Craniota 3

Craspedodon 289

Crataeomus 294

Craterosaurus 283

Crenilabrus 134

Crenilepis 107

Creodontia 375

Creosaurus 282

Cricetinae 429

Cricetodon 430

Cricetus 430

Cricodus 87

Cricosaurus 269

Cricotus 171

Criotherium 503

Crocidura 368

Crocodileimus 269

Crocodilia 261

Crocodilidae 272

Crocodilus 273

Crommyodus 134

Crossopholis 96

Crossopterygii 85

Crossopus 368

Crossotelos 165

Crotalide 220

Crotalus horridus 219

Cruschedula 322

Cryptobranchus 176

Cryptocleidus 236

Cryptocynodon 201

Cryptodira 250

Cryptomeryx 487

Cryptopithecus 546

Cryptoprocta 397

Cryptornis 325

Cryptosaurus 289

Crypturi 321

Ctenacanthus 53

Ctenacodon 353

Ctenerpeton 165

Ctenodactylinae 431

Ctenodontidae 75

Ctenodontinae 432

Ctenodus 75

Ctenomys 432

Ctenopetalus 63

Ctenopoma 140

Ctenoptychius 63

Ctenosaurus 195

Ctenothrissa 122

Ctenothrissidae 122

Cuculi 324

Cumnoria 289

Cuniculus 430

Curtodus 56

Cyamodus 240

Cyathaspis 32

Cybium 139

Cyclobatis 67

Cycloid- und Ctenoidschuppen 5

Cyclolepidoti 113

Cyclopidius 484

Cyclopoma 133

Cycloptychius 98

Cyclostomi 3

Cyclotosaurus 172

Cyclurus 117

Cycnorhamphus 306

Cygnus 323

Cylindrodon 428

Cymatosaurus 233

Cymbospondylus 228

Cynarctus 392

Cynocephalus 553

Cynocercus 255

Cynochampsa 198

Cynodesmus 387

Cynodictinae 386

Cynodictis 387

Cynodon 389

Cynodontia 198

Cynodontinae 389

Cynodontomys 370

Cynodontosuchus 271

Cynodraco 198, 289

Cynognathus 198

Cynohyaenodon 380

Cynomys 426

Cynonycteris 374

Cynopithecidae 553

Cynosuchus 198

Cyon 390

Cyonasua 392

Cyphornis 324

Cyprinidae 122

Cyprinodontidae 122

Cyprinus 123

Cypselavus 325

Cypselus 325

Cyrtodelphis 408

Cyrtonodus 59

Cyttidae 132

Cyttoides 132

Dacentrurus 294

Dacosaurus 269

Dacrytherium 478

Dactylodus 62

Dactylolepis 107

Dactylopogon 131

Dactylosaurus 234

Dama 494

Damaliscus 503

Danubiosaurus 294

Dapedius 106

Dapedoglossus 121

Daphaenodon 388

Daphaenus 388

Daptinus 128

Daptophilus 398

Dasyceps 168

Dasypodidae 421

Dasypus 421

Dasyuridae 361

Dasyurodon 381

Dasyurus 362

Datheosaurus 203

Dawsonia 162

Decastis 356

Degenfische 136

Deilotherium 480

Deinodon 281

Deinosuchus 272

Delphinidae 408

Delphinodon 407

Delphinognathus 198

Delphinopsis 409

Delphinornis 322

Delphinosaurus 228

Delphinus 409

Deltatherium 376

Deltodus 60

Deltoptychius 61

Dendrerpeton 163

Dendrodus 86

Dendrohyrax 531

Dendroptychius 86

Dentex 133

Dercetidae 125

Dercetis 125

Dermatemydidae 255

Dermatemys 256

Dermochelyidae 253

Dermochelys 253

Dermodactylus 307

Desmathyus 473

Desmatippus 461

Desmatochelydae 255

Desmatochelys 255

Desmatodon 192

Desmatotherium 447

Desmognathinae 176

Desmospondylus 190

Desmostylus 542

Deuterosauridae 196

Deuterosaurus 196

Deuterotherium 443

Devisia 251

Diacium 210

Diacodon 367

Diadectes 192

Diadectidae 192

Diademodon 198

Diadiaphorus 443

Dialophus 523

Diapsida 187

Diasparactus 192

Diastichus 123

Diatryma 323

Dicentrodus 45

Diceratherium 453

Diceratops 296

Diceratosaurus 164

Diceros 454

Dichelodus 61

Dichobune 479

Dichobunidae 479

Dichodon 481

Diclonius 291

Dicoelophorus 432

Dicotyles 473

Dicranozygoma 198

Dicrenodus 45

Dicrocerus 493

Dicrocynodon 361

Dictaea 62

Dictyocephalus 171

Dictyodus 139

Dictyopyge 102

Dicynodon 200

Dicynodontia 198

Dicynodontidae 201

Didelphia 350

Didelphops 363

Didelphyidae 362

Didelphys 363

Didolodus 441

Didus 324

Didymaspis 34

Didymictis 383

Didymodus 43

Dihoplus 453

Dilambdodonta 366

Dilophodon 447

Dimetrodon 194

Dimorphodon 304

Dimylidae 368

Dimylus 368

Dinichthys 82

Dinictis 398

Dinilysia 220

Dinobastis 398

Dinocephalia 198

Dinoceras 509

Dinoceratidae 508

Dinocyon 389

Dinodocus 288

Dinohyus 475

Dinopteryx 132

Dinornis 321

Dinornithidae 320

Dinosauria 273

Dinosaurus 196

Dinotheriidae 536

Dinotherium 536

Diodon 142

Diomeda 322

Diopecephalus 306

Diopeus 194

Dioplodon 408

Diorotherium 524

Dipilus 356

Diplacanthidae 48

Diplacanthus 48

Diplacodon 465

Diplacodus 59

Diplaspis 32

Diplobune 478

Diplocaulidae 165

Diplocaulus 165

Diploclonus 467

Diplocynodon 272, 361

Diplocynodontinae 361

Diplodocidae 288

Diplodocus 288

Diplodus 43

Diploglossus 210

Diplognathus 83

Diplolepis 114

Diplomystus 120

Diplopterus 87

Diplosaurus 270

Diplotomodon 283

Diplovertebron 171

Diplurus 89

Dipnoi 73

Dipodinae 429

Dipodoidea 429

Dipoides 427

Dipriacanthus 73

Dipriodon 354

Dipristis 72

Diprotodon 358

Diprotodontia 355

Dipteridae 73

Dipterus 74

Dipus 429

Diracodon 294

Dirrhizodon 51

Discoglossus 178

Discolomys 431

Discosaurus 167

Dissacus 377

Dissorophus 169

Disticholepis 109

Distrophaeus 285

Ditaxiodus 115

Ditrochosaurus 240

Dittodus 44, 86

Docodon 361

Doedicurus 419

Dolichobrachium 194

Dolichopithecus 554

Dolichopterus 107, 323

Dolichorhinus 465

Dolichorhynchus 238

Dolichosauridae 211

Dolichosaurus 211

Dolichosoma 166

Dolichotis 432

Doliochoerus 474

Doliovertebra 234

Dollopterus 107

Domnina 367

Doratorhynchus 307

Dorcatherium 487

Dorcichthys 141

Dornhaie 49

Dorudon 406

Dorygnathus 304

Dorypterus 101

Dremotherium 492

Drepanacanthus 63

Drepanaspidae 29

Drepanaspis 30

Drepanephorus 56

Drias 323

Dromaeidae 320

Dromaeognathae 319

Dromaeus 320

Dromasauria 198

Dromatheriidae 358

Dromatherium 358

Dromocyon 377

Drosseln 325

Dryolestes 360

Dryopithecus 556

Dryosauridae 205

Dryosaurus 205, 289

Dryptodon 414

Dryptosaurus 282

Duboisia 502

Ductor 137

Dules 133

Duplicidentata 433

Dynamosaurus 281

Dynobatis 67

Dyoplax 260

Eccasaurus 198

Echeneis 140

Echidnocephalus 125

Echinodon 294

Echinogale 368

Echinomyinae 428

Echinomys 432

Echinorhinus 50

Ecphantodon 552

Ectacodon 508

Ectoconodon 507

Ectoconus 439

Ectocynodon 192

Ectomatemys 252

Ectosteorhachis 87

Edaphodon 72

Edaphosaurus 196

Edentata 410

Edestidae 58

Edestosaurus 216

Edestus 58

Edvardocopeia 525

Egertonia 134

Eggysodon 452

Eidechsen 207

Eifelosaurus 206

Eisvögel 324

Elaphis 220

Elaphrocnemus 323

Elaphus 494

Elasmobranchii 39

Elasmodectes 72

Elasmodus 72

Elasmognathus 72, 448

Elasmosaurus 238

Elasmotheriinae 454

Elasmotherium 454

Elcabrosaurus 194

Elentier 494

Elephantidae 537

Elephas 539

Eleutherocercus 419

Elginia 192

Eliomys 429

Elomeryx 477

Elonichthys 98

Elopidae 124

Elopopsis 125

Elops 124

Elornis 323

Elosaurus 288

Elotheriidae 474

Elotherium 475

Embaphias 237

Embassis 363

Embolomeri 171

Embolophorus 194

Embrithopoda 529

Empedias 192

Empo 126

Emydinae 251

Emydura 249

Emys 251

Enaliochelys 250

Enaliornis 318

Enaliosuchus 269

Enchelops 127

Enchelurus 125

Enchodontidae 125

Enchodus 126

Endothiodon 201

Endothiontidae 201

Engraulis 121

Enhydriodon 394

Enhydrocyon 388

Enneles 125

Enneodon 361

Enoplosus 133

Entelodon 475

Entelonychia 521

Entelostylops 523

Entenvögel 323

Entomacodon 368

Entomolestes 368

Entoptychus 427

Eoauchenia 442

Eocardia 432

Eocerus 502

Eocetus 406

Eochalicotherium 523

Eochelone 255

Eocottus 140

Eocynodon 139

Eodidelphys 363

Eohegetotherium 516

Eohippus 458

Eohyrax 517

Eohyus 473

Eomeryx 482

Eommanodon 355

Eomorphippus 519

Eomyinae 429

Eomyrus 127

Eomys 429

Eoneornis 323

Eopachyrucos 516

Eopristis 65

Eoproterotherium 443

Eosaurus 171

Eoserpeton 163

Eosiren 542

Eosphargis 254

Eospheniscus 322

Eosteiromys 431

Eostylops 523

Eosuchus 271

Eotherium 542

Eothynnus 139

Eotylopus 484

Epanorthus 356

Epanterias 288

Ephippus 134

Epiaceratherium 452

Epiceratodus 78

Epicordylus 168

Epigaulus 427

Epihippus 458

Episcoposaurus 260

Epitherium 442

Eplacentalia 349

Eporeodon 483

Equidae 454

Equinae 461

Equula 137

Equus 462

Erdferkel 412

Eremopezus 320

Erethizon 431

Erethizontinae 431

Eretmochelys 254

Eretmosaurus 236

Erinaceidae 369

Erinaceinae 369

Erinaceus 369

Eriodes 552

Erisichthe 130

Erismacanthus 73

Erismatopterus 132

Erpetosaurus 163

Erpetosuchus 171, 260

Erquelinnesia 251

Erycidae 220

Eryops 168

Erythrosuchus 260

Eschatius 486

Esocidae 122

Esoterodon 201

Esox 122

Essonodontherium 416

Essoprion 356

Esthonychinae 372

Esthonyx 372

Eubaëna 248

Euboeicus 220

Eubrachiosaurus 198

Eucamarotus 287

Eucastor 427

Eucephalaspis 33

Euceratherium 501

Eucerosaurus 295

Eucetus 407

Euchirosaurus 168

Eucholoeops 416

Euclastes 251

Eucrania 3

Eucreodi 382

Eucrotaphus 483

Eucynepeltus 420

Eudactis 115

Eudelphis 407

Eudiastatus 552

Euelephas 540

Euglypta 171

Eugnathus 116

Euhapsis 427

Eukeraspis 34

Eulen 325

Eumylodus 72

Eumys 430

Euornithes 322

Eupelor 171

Eupleurodus 107

Euposaurus 210

Euprotogonia 439

Eupterornis 323

Eurapteryx 321

Eurhinodelphis 408

Eurosaurus 196

Euryacodon 548

Euryarthra 66

Eurycormus 116

Eurylepis 98

Eurynotus 100

Eurypholis 126

Eurysaurus 233

Eurysternum 250

Eurytherium 478

Eusemius 109

Euskelosaurus 279

Eusmilus 397

Eusthenopteron 87

Eusuchia 261

Eutatus 421

Eutelornis 323

Euthacanthus 48

Euthynotus 114

Eutrachytherus 517

Eutypomys 427

Exocoetoides 135

Fährten von Stegocephalen 173

Falco 324

Fayumia 123

Felidae 397

Felinae 398

Felis 399

Felsinotherium 542

Fiber 431

Fierasfer 128

Filholornis 325

Fische 3

Fischlurche 176

Fischsaurier 220

Fissipedia 384

Fissodus 62

Fistularia 140

Flamingo 323

Fledermäuse 373

Fleischfresser 374

Flossenfüßer 399

Flugsaurier 298

Flußpferde 475

Flußschildkröten 256

Froschlurche 177

Fulica 323

Fuligula 323

Furchenwale 409

Furcifer 494

Gadidae 127

Gadus 127

Gafsachelys 251

Galechirus 198

Galecynus 387

Galeocerdo 51

Galerix 369

Galesauridae 197

Galesaurus 198

Galethylax 380

Galeus 51

Galictis 393

Galliaetatus 413

Gallinaceiden 321

Gallinae 324

Gallinuloides 324

Gallus 324

Gampsacanthus 59, 73

Ganodonta 413

Ganodus 71

Ganoidei 90

Ganoidschuppen 5

Ganolodus 86

Garzonia 355

Gastornis 323

Gastrodus 86

Gaudrya 167

Gavialidae 271

Gavialis 272

Gavialosuchus 271

Gazella 500

Gazellinae 499

Geikia 201

Gelocinae 487

Gelocus 488

Gemündenia 29

Gemündenidae 29

Geniohyus 531

Genyodectes 281

Genyornis 320

Geomyinae 427

Geomyoidea 427

Geomys 427

Geosaurus 196, 269

Gephyrostegus 163

Geranopterus 325

Gerbillus 430

Geronops 416

Gerres 133

Geweihträger 490

Giffonus 97

Gigantichthys 126

Gigantopterus 111

Gigantosaurus 287

Gillicus 129

Ginglymostoma 50

Giraffinae 495

Glattwale 410

Glires 422

Globicephalus 409

Globilemur 550

Globulodus 101

Glossochelys 251

Glossodus 63

Glossotherium 417

Glyphidodontidae 133

Glyptaspis 83

Glyptatelus 421

Glyptodon 419

Glyptodontidae 418

Glyptolaemus 87

Glyptolepis 86

Glyptopomus 87

Glyptops 248

Glyptosaurus 210

Glyptotherium 420

Gnathacanthus 72

Gnathosaurus 269

Gobiidae 134

Gobio 123

Gomphognathidae 197

Gomphognathus 198

Gomphotherium 485

Gonatodus 98

Gondwanosaurus 170

Goniacodon 377

Goniobatis 68

Goniodus 50

Gonioglyptus 173

Goniognathus 138

Goniopholidae 270

Goniopholis 270

Gonorhynchus 127

Gordonia 201

Gorgonops 198

Goura 324

Graculavus 324

Grallae 322

Graphiurus 89

Graptemys 252

Gravigrada 415

Gresslyosaurus 279

Griphosaurus 316

Gronotherium 520

Gryphopithecus 556

Grypotherium 417

Gürteltiere 421

Guilelmoscottia 516

Gulo 393

Gymnarthrus 169

Gymnodontidae 142

Gymnodus 142

Gymnophiona 174

Gymnoptychus 429

Gymnurinae 369

Gypogeranus 324

Gypsornis 323

Gyracanthus 46

Gyrodus 102

Gyrolepis 100

Gyroptychius 87

Gyrosteus 95

Habrothrix 430

Hadrianus 252

Hadropithecus 550

Hadrorhynchus 363

Hadrosaurus 291

Hainosaurus 217

Halbaffen 544

Halcyornis 325

Halec 126

Halecomorphi 116

Halecopsis 121

Haliaetus 324

Halianassa 542

Halicore 542

Halicoridae 542

Halitherium 542

Hallopus 261

Halmarhiphus 355

Halmaselus 356

Halmaturus 357

Halodon 354

Halsbandlemming 430

Halticosaurus 283

Hamster 429

Hapale 552

Hapalidae 552

Hapalodectes 377

Hapalops 416

Haplacanthosaurus 285

Haplacanthus 46, 72

Haplobunodon 477

Haploceros 501

Haploconus 439

Haplodon 425

Haplodontherium 521

Haplogale 393

Haplomeryx 481

Haptodus 203

Hargeria 319

Harpacodus 63

Harpagolestes 377

Harpagornis 324

Harpalodon 383

Hasen 433

Hathlyacynus 362

Hatteria 201, 206

Hegetotheriidae 516

Hegetotherium 516

Helagris 220

Helaletes 447

Helemys 248

Heliarchon 176

Helichthys 100

Helicophora 504

Helicoprion 59

Heliobatis 67

Heliodus 74

Helladotherium 495

Helochelys 247

Helodermatidae 210

Helodus 60

Helopanoplia 257

Helotermatidae 210

Helotherium 458

Hemiacodon 548

Hemiauchenia 486

Hemibos 505

Hemicladodus 101

Hemictenodus 77

Hemicyclaspis 33

Hemicyon 389

Hemiganus 414

Hemilopas 108

Hemipristis 51

Hemipsalodon 380

Hemiptychodus 68

Hemirhynchus 136

Hemisaurida 130

Hemithlaeus 439

Hemithyrsites 137

Henricofilholia 523

Henricosbornia 517

Henricosborniidae 517

Heptacodon 477

Heptadiodon 142

Heptanchus 49

Heptanema 89

Heptodon 447

Herodii 323

Herpestes 395

Herpetocetus 410

Herpetotherium 363

Herrentiere 544

Hesperomyinae 430

Hesperomys 430

Hesperornis 318

Hesperornithes 318

Heteracanthus 72

Heterocerci 97

Heterocetus 410

Heteroclitotriton 176

Heterodelphis 408

Heterodontus 56

Heterohyrax 531

Heterolepidotus 116

Heteromeryx 495

Heteropython 220

Heterosteus 83

Heterostraci 28

Heterothrissops 114

Hexanchus 49

Hexaprotodon 476

Hicanodonta 418

Hierosaurus 294

Hipparion 461

Hippidium 462

Hippocampiden 141

Hippohyus 474

Hippopotamidae 475

Hippopotamus 476

Hipposyus 547

Hippotherium 461

Hippotraginae 503

Hippotragus 503

Hirundo 325

Histiocephalus 134, 140

Histionotopterus 134

Histionotus 109

Histiophorus 140

Histiothrissa 121

Hohlhörner 497

Holacanthodes 47

Holaspis 32

Holcodon 126

Holocentrum 132

Holocephali 69

Holodus 74, 75

Holomeniscus 486

Holonema 84

Holophagus 89

Holops 271

Holoptychiidae 85

Holoptychius 86

Holosaurus 217

Holosteus 131

Homacanthus 46, 72

Homacodon 480

Homaeosaurus 206

Homalodontotheriidae 467, 523

Homalodontotherium 524

Homalodus 61

Homalostylops 523

Hominidae 556

Homo 556

Homo diluvii tristis testis 176

Homoeocetus 407

Homoeolepis 107

Homonotus 132

Homorophus 256

Homosteus 83

Homunculus 552

Hoplitosaurus 294

Hoplocetus 407

Hoplochelys 256

Hoplophoneus 397

Hoplophorus 419

Hoplopleuridae 125

Hoplopteryx 131

Hoplopygus 88

Hoplosaurus 295

Hoplosthethus 132

Howesia 205

Hühnervögel 324

Hülsenwirbler 162

Huftiere 435

Hunde 386

Hundsaffen 553

Hunosaurus 217

Hyaegulus 481

Hyaelobatrachus 176

Hyaelochelys 249

Hyaemoschus 487

Hyaena 396

Hyaenarctos 390

Hyänen 396

Hyaenictis 396

Hyaenidae 396

Hyaenocyon 388

Hyaenodictis 377

Hyaenodon 381

Hyaenodontidae 379

Hyaenodontinae 380

Hyaenognathus 388

Hyaenosuchus 198

Hyaeolosaurus 294

Hybocladodus 45

Hybodontidae 53

Hybodus 53

Hydaspitherium 496

Hydraspis 249

Hydrochoerus 432

Hydropelta 249

Hydropesium 100

Hydropotes 492

Hydrornis 323

Hylaeochampsa 270

Hylerpeton 163

Hylobates 556

Hylonomidae 162

Hylonomus 162

Hyloplesion 162

Hyomeryx 482

Hyopotamus 477

Hyopsodontidae 369

Hyopsodus 480

Hyotherium 473

Hypamia 117

Hyperdichobune 480

Hyperleptus 416

Hyperodapedon 205

Hyperoodon 408

Hypertragulidae 488

Hypertragulus 489

Hypisodus 496

Hypnopous 192

Hypohippus 461

Hypolophites 68

Hypoprion 51

Hyporhina 210

Hyposaurus 270

Hypotemnodon 387

Hypselornis 320

Hypselosaurus 288

Hypsibaema 293

Hypsilophodon 289

Hypsilophontidae 289

Hypsiprymninae 357

Hypsiprymnodon 357

Hypsiprymnopsis 352

Hypsirrhophus 283

Hypsocormus 114

Hypsodon 128

Hypudaeus 430

Hyrachyus 451

Hyracidae 531

Hyracodon 451

Hyracodontherium 478

Hyracodontidae 450

Hyracoidea 530

Hyracops 439

Hyracotheriinae 457

Hyracotherium 458

Hyrax 531

Hystricinae 431

Hystricognathi 425

Hystricoidea 428

Hystricomorpha 431

Hystrix 431

Ibidopodia 323

Ibidopsis 323

Ibis 323

Ichthyodectes 129

Ichthyodectidae 128

Ichthyodorylithen 7, 72

Ichthyoidea 176

Ichthyorhynchus 97

Ichthyornis 319

Ichthyosauria 220

Ichthyosaurus 228

Ichthyotomi 41

Ichthyotringa 130

Icochilus 516

Icticyon 390

Ictidosaurus 198

Ictidosuchus 198

Ictinocephalus 48

Ictioborus 362

Ictitherium 396

Ictops 367

Ideodidelphys 363

Idiochelys 249

Igel 369

Iguana 210

Iguanavus 210

Iguanidae 210

Iguanodon 290

Iguanodontidae 289

Illingoceras 504

Ilysia 220

Impennes 322

Incertae sedis 283

Indrodon 370

Infrapithecus 516

Inia 408

Iniinae 408

Inostranzewia 198

Insectivora 364

Insektenfresser 364

Interatheriidae 516

Interatherium 516

Interhippus 519

Interodon 416

Inuus 554

Ischnacanthidae 48

Ischnacanthus 48

Ischyodus 71

Ischypterus 106

Ischyrocyon 388

Ischyrodon 237

Ischyromyinae 425

Ischyromys 425

Ischyrorhynchus 408

Ischyrosaurus 287

Isectolophus 448

Iserosaurus 217

Isodectes 193

Isospondyli 119

Isotemnidae 523

Isotemnus 523

Issiodoromyinae 432

Issiodoromys 433

Istieus 121

Isurichthys 140

Isurus 140

Ixacanthus 408

Jaccare 272

Janassa 62

Josepholeidya 441

Julis 134

Kadaliosaurus 203

Känguruh-Ratten 357

Kängurus 357

Kallistina 256

Karoomys 359

Karpfen 122

Katzen 397

Keirognathus 200

Kekenodon 406

Keraterpeton 164

Kerodon 432

Kiemenlurche 176

Kistecephalus 201

Kletter- und Flugbeutler 357

Klippschliefer 530

Kloakentiere 349

Kogia 407

Koiloskiosaurus 193

Krallenaffen 552

Krambergeria 133

Kranz- oder Schnittwirbler 166

Kriechtiere 179

Kuckucke 324

Kurtodon 361

Labidosaurus 190

Labrax 133

Labridae 133

Labrodon 134

Labrosauridae 280

Labrosaurus 280

Labrus 134

Labyrinthici 141

Labyrinthodon 173

Labyrinthodontidae 171

Lacerta 210

Lacertidae 210

Lacertilia 207

Lacertilia vera 210

Lachse 121

Laelaps 282

Lagarodus 61

Lagomeryx 493

Lagomorpha 433

Lagomyidae 433

Lagomys 433

Lagopsis 433

Lagopus 324

Lagostomus 432

Lamaops 486

Lambdaconus 441

Lambdodus 45

Lambdotherium 465

Lamna 52

Lamnidae 51

Lamnodus 86

Lamprosaurus 233

Lanarkia 29

Landschildkröten 252

Lanius 325

Laodon 361

Laopithecus 475

Laornis 323

Laosaurus 289

Lariosaurus 233

Larus 322

Lasanius 28

Lates 133

Latonia 178

Laurillardia 325

Lebias 122

Lecracanthus 73

Lederschildkröten 253

Legnonotus 109

Leiacanthus 54

Leidyosuchus 272

Leiodon 215

Leithia 429

Lembonax 255

Lemmus 430

Lemur 550

Lemuravus 370

Lemuridae 549

Lemuroidea 544

Leontinia 523

Leontiniidae 523

Lepidocottus 140

Lepidopides 136

Lepidopus 136

Lepidosauria 207

Lepidosaurus 108

Lepidosiren 77

Lepidosteidae 112

Lepidosteus 113

Lepidotus 108

Leporidae 433

Lepospondyli 162

Leptacanthus 71

Leptaceratherium 452

Leptacotherulum 473

Leptadapis 547

Leptarctus 392

Leptauchenia 483

Lepterpeton 165

Leptictidae 366

Leptictis 367

Leptobos 505

Leptocardii 2, 23

Leptochoeridae 475

Leptochoerus 475

Leptocladus 360

Leptocranius 268

Leptodon 532

Leptolepidae 119

Leptolepis 119

Leptomanis 412

Leptomeryx 489

Leptomylus 72

Leptophoca 401

Leptopilus 323

Leptoreodon 494

Leptorhamphus 272

Leptosomus 131

Leptotheridium 478

Leptotrachelus 125

Leptotragulinae 484

Leptotragulus 484

Lepus 433

Lestodon 417

Lestosaurus 217

Leuciscus 123

Leucocyon 390

Leucosarica 324

Liarthrus 526

Libys 89

Licaphrium 443

Lichia 137

Limnatornis 325

Limnenetes 482

Limnerpeton 163

Limnerpetontidae 162

Limnocyon 378

Limnocyoninae 378

Limnofelis 379

Limnohyops 465

Limnohyus 465

Limnophis 220

Limnosaurus 292

Limnotherium 370, 547

Limodon 417

Limognitherium 468

Liodesmus 117

Liodon 217

Liognathus 81

Liopleurodon 237

Liotomus 353

Lipotyphla 365

Lippfische 133

Lisgodus 61

Lispacanthus 72

Lissoprion 59

Listriodon 474

Listriotherium 526

Lithocranius 500

Lithophis 220

Lithornis 324

Litopterna 440

Lobodon 401

Löffelstöre 96

Lomaphorus 419

Lomomys 431

Loncheres 432

Loncherinae 432

Lonchoconus 441

Lonchorhynchus 171

Loncosaurus 281

Longirostres 263

Lophacanthus 44

Lophiodochoerus 447

Lophiobunodon 477

Lophiodon 447

Lophiodontinae 447

Lophiolemur 550

Lophiomeryx 487

Lophiomys 431

Lophiotherium 458

Lophiurus 117

Lophius 134

Lophobranchii 141

Lophocetus 408

Lophocoelus 523

Lophodus 60

Loricata 418

Loxodon 540

Loxolophodon 510

Loxolophus 376

Loxomma 171

Lurche 143

Lurchschildkröten 247

Lutra 394

Lutrictis 394

Lutrinae 394

Lycarion 383

Lycoptera 120

Lycosaurus 198

Lycosuchus 198

Lycyaena 396

Lysorophus 218

Lystrosauridae 201

Lystrosaurus 200

Lytoloma 251

Macacus 554

Macellodus 210

Macelognathus 295

Machaeracanthus 72

Machairacanthus 46

Machairodontinae 397

Machairodus 397

Machairoides 379

Machimosaurus 270

Machlydotherium 422

Machochelys 251

Macrauchenia 442

Macraucheniidae 441

Macrerpeton 171

Macrochires 324

Macroclemys 251

Macrolepis 132

Macromerosaurus 233

Macropetalichthys 83

Macropodinae 357

Macropoma 89

Macropus 357

Macrorhipis 111

Macrorhynchidae 269

Macrorhynchus 270

Macrosaurus 217

Macroscelididae 366

Macrosemiidae 109

Macrosemius 109

Macrotherium 468

Macruridae 127

Macrurosaurus 294

Madoqua 499

Makrelen 139

Mallotus 121

Mammalia 325

Manatherium 542

Manatidae 542

Manatus 542

Mancalla 322

Manidae 413

Manis 413

Manisaurus 237

Manteoceras 465

Manteodon 508

Marder 392

Marsipobranchii 23

Marsupialia 350

Martinae 393

Massospondylus 280

Masticura 66

Mastodon 537

Mastodonsaurus 172

Mauerschwalben 324

Maulwürfe 367

Mazama 494

Meeradler 67

Meerbrassen 135

Meerschildkröten 254

Megacerops 467

Megaceros 494

Megachiroptera 374

Megadactylus 280

Megaladapis 547

Megalapteryx 321

Megalichthys 87

Megalictis 393

Megalneusaurus 238

Megalobatrachus 176

Megalohyrax 532

Megalonychinae 416

Megalonychotherium 416

Megalonyx 416

Megalops 124

Megalosauridae 281

Megalosaurus 282

Megalotriton 176

Megaluridae 116

Megalurus 117

Megamys 432

Megapleuron 76

Megaptera 410

Megastoma 119

Megatheriinae 415

Megatherium 415

Melanerpeton 162

Meleagris 324

Meles 394

Meletta 121

Melinae 394

Melinodon 198

Mellivora 395

Melosaurus 168

Menacodon 359

Menaspis 60

Mene 138

Meniatherium 452

Meniscodon 480

Meniscoëssus 354

Meniscomys 425

Meniscotheriidae 439

Meniscotherium 439

Menodus 467

Menops 466

Menotherium 475

Menotyphla 365

Menschenaffen 555

Mephitis 395

Meristodon 53

Merluccius 127

Merriamia 228

Merychippus 461

Merychyus 483

Merycochoerus 483

Merycodus 496

Merycopater 482

Merycopotamus 477

Merycotherium 486

Mesacodon 370

Mesatirhinus 465

Mesaxonia 444

Mesembriotherium 526

Mesiteia 50

Mesoadapis 550

Mesocetus 406

Mesocyon 387

Mesodon 103

Mesodonta 545

Mesogaster 135

Mesogaulus 427

Mesogomphus 61

Mesohippus 460

Mesolepis 101

Mesoleptos 211

Mesolophodus 63

Mesomys 432

Mesonychidae 376

Mesonychinae 377

Mesonyx 378

Mesopithecus 553

Mesoplodon 408

Mesopteryx 321

Mesoreodon 483

Mesorhinus 258, 465

Mesosauridae 240

Mesosaurus 240

Mesosuchia 261

Mesoteras 410

Mesturus 103

Metachiromys 550

Metacordylodon 368

Metalophodon 508

Metamosaurus 196

Metamynodon 451

Metasinopa 380

Metatheria 350

Metaxytherium 542

Metepanorthus 356

Meteutatus 422

Metolbodotes 370

Metopacanthus 70

Metopias 172

Metoposaurus 172

Metopotoxus 421

Metriodromus 356

Metriorhynchidae 269

Metriorhynchus 269

Metriotherium 480

Miacidae 383

Miacinae 383

Miacis 383

Micrerpeton 162

Microbiotherium 363

Microbrachidae 162

Microbrachis 163

Microbrachium 39

Microchiroptera 374

Microchoerus 549

Microclaenodon 377

Microcleidus 237

Microcoelia 131

Microcoelus 288

Microconodon 358

Microdon 102

Microgomphodon 198

Microlepidoti 113

Microleptosaurus 233

Microlestes 352

Micromeryx 492

Micropholis 170

Micropternodus 366

Microsauria 162

Microsauridae 162

Microsyopiden 550

Microsyops 370

Microtherium 481

Microtus 431

Microzeuglodon 407

Miksurina 52

Milvus 324

Mimomys 431

Mioclaenidae 438

Mioclaenus 438, 481

Miocyon 383

Miohippus 460

Miolania 249

Miolanidae 249

Mioplosus 133

Miosiren 542

Mioziphius 408

Mixodectes 370

Mixodectidae 370

Mixohyrax 532

Mixosaurus 228

Mixtotherium 479

Mochlodon 289

Moeripithecus 553

Moeritheriidae 535

Moeritherium 535

Molche 176

Molgophis 166

Monachus 401

Monatherium 401

Monimostylica 183

Monocentris 132

Monoclonius 296

Monodon 408

Monopterus 122

Monotremata 349

Morenia 431

Morinosaurus 288

Moropus 468

Morosauridae 287

Morosaurus 287

Morphippus 519

Mosasauria 211

Mosasauridae 211

Mosasaurus 215

Moschinae 492

Moschus 492

Moschushirsche 492

Motacilla 325

Mouillacitherium 480

Müllerornis 320

Mugil 135

Mugiliden 135

Multituberculata 351

Muntjakhirsche 492

Muraenidae 127

Muraenosaurus 236

Murinae 430

Mus 430

Muscardinus 429

Musophagi 324

Mustela 393

Mustelidae 392

Mustelus 51

Mycetes 552

Mylagaulinae 427

Mylagaulodon 425

Mylagaulus 427

Myliobatinae 67

Myliobatis 67

Mylodon 417

Mylodonta 413

Mylodontinae 416

Mylognathus 72

Mylohyus 474

Mylorhina 68

Mylostoma 84

Myocastor 431

Myodes 430

Myogale 368

Myoidea 429

Myolagus 433

Myolestes 368

Myomorpha 429

Myopotamus 431

Myoxoidea 428

Myoxus 429

Myriacanthidae 70

Myriacanthus 70

Myriolepis 100

Myripristis 132

Myrmecobiidae 359

Myrmecobius 359

Myrmecophagidae 413

Myrmecophagiden 422

Myrus 127

Mysops 425

Mystacoceti 409

Mystriosaurus 268

Mystriosuchus 258

Nager 422

Naiadochelys 248

Nannosaurus 289

Nannosuchus 270

Nanomys 354

Naomichelys 248

Naosaurus 195

Napodonictis 362

Narcine 66

Narcobates 66

Naseus 137

Nashornvögel 324

Nasua 392

Necrobyas 325

Necrodasypus 421

Necrogymnurus 369

Necrolemur 480, 549

Necrolestes 366

Necrolestidae 366

Necromanis 413

Necromantis 374

Necrornis 325

Nectosaurus 207

Nectridae 163

Nemacanthus 72

Nemachilus 123

Nematherium 417

Nematognathi 123

Nematonotus 131

Nematopteryx 127

Nematoptychius 98

Nemorrhaedus 500

Neohipparion 462

Neolemuroidini 545

Neomylodon 417

Neoplagiaulax 417

Neoracanthus 416

Neoreomys 431

Neosodon 287

Neosqualodon 407

Neotoma 430

Neotraginae 499

Neotragocerus 503

Neotragus 499

Nephrotus 107

Neptunochelys 255

Nesodon 520

Nesodontidae 520

Nesokerodon 433

Nesokia 430

Nesomyine 430

Nesopithecus 550

Neurancylus 248

Neuryurus 419

Neusticosaurus 234

Neustosaurus 269

Nimravus 398

Nodosaurus 294

Nomarthra 412

Nostolepis 29

Notacanthiden 125

Notaeus 117

Notagogus 110

Notelops 125

Notharctus 547

Nothocyon 387

Nothodon 192

Nothosauridae 230

Nothosaurus 230

Nothotherium 358

Nothrotherium 416

Notidanidae 49

Notidanus 49

Notogoneus 127

Notohippidae 519

Notohippus 519

Notomorpha 256

Notopithecidae 515

Notopithecus 516

Notoprogonia 441

Notoryctes 359

Notoryctidae 359

Notostylopidae 522

Notostylops 523

Notosuchus 271

Notoungulata 511

Numenius 322

Nummopalatus 134

Nummulosaurus 171

Nuthetes 281

Nyctilestes 367

Nyctitherium 367

Nyctodactylus 307

Nyctosaurinae 307

Nyctosaurus 307

Nyrania 168

Nythosaurus 198

Ochlodus 44

Ochotona 433

Ochotonidae 433

Ochsen 505

Octacodon 477

Octodontherium 418

Octodontinae 428, 432

Octotomus 509

Odocoileus 494

Odontacanthus 38

Odontaspis 52

Odonterpeton 163

Odonteus 133

Odontoceti 406

Odontolcae 317

Odontopteryx 324

Odontormae 318

Odontostomiden 125

Oenoscopus 111

Oestocephalus 163

Oioceros 500

Okadia 252

Okapia 496

Olbodotes 370

Oldfieldthomasia 517

Oligobelus 123

Oligobunis 394

Oligopleuridae 111

Oligopleurus 111

Oligosaurus 295

Oligosimus 237

Oligotomus 458

Omalopleurus 106

Omomys 548

Omosaurus 294

Omosoma 138

Omphalodus 107

Onchiodon 168

Onchus 72

Oncobatis 67

Onohippidium 462

Onychodectes 414

Onychodontidae 87

Onychodus 88

Oodectes 384

Opeosaurus 230

Opetiosaurus 211

Ophiacodon 194

Ophiderpeton 166

Ophidia 218

Ophidiidae 128

Ophidium 128

Ophiocephalidae 141

Ophiopsis 109

Ophisurus 127

Ophthalmosaurus 229

Opisthias 206

Opisthocomi 324

Opisthocomus 324

Opisthoctenodon 201

Opisthopteryx 131

Opisthorhinus 442

Oplosaurus 287

Opsigonus 111

Oracanthus 59, 73

Oracodon 354

Orca 401, 409

Orcynus 139

Oreamnus 501

Oreocyon 379

Oreodon 483

Oreodontidae 482

Oreodontinae 482

Oreopithecus 553

Oreotragus 499

Ornithischia 278

Ornithocephalus 306

Ornithocheiridae 306

Ornithocheirinae 306

Ornithocheiroidea 305

Ornithocheirus 307

Ornithodelphia 349

Ornithodesmus 307

Ornitholestes 283

Ornithomimus 283

Ornithopodidae 289

Ornithopsis 287

Ornithorhynchus 351

Ornithostoma 307

Ornithosuchus 261

Ornithotarsus 293

Ornithurae 317

Oroacrodon 441

Orodus 53

Orohippus 458

Oromeryx 484

Orophodon 418

Orophosaurus 237

Orotherium 458

Orthacanthus 44

Orthacodus 52

Orthagoriscus 142

Orthaspidotherium 479

Orthocnemus 323

Orthocosta 163

Orthocynodon 451

Orthodolops 354

Orthoganoidei 105

Orthognathus 86

Orthomerus 292

Orthopleurodus 60

Orthopoda 288

Orthopteryx 322

Orthopus 196

Orthybodus 53

Orycteropidae 413

Orycteropus 412

Oryx 503

Osmeroides 125

Osphromenus 141

Ostariophysi 119

Osteoglossidae 121

Osteolaemus 272

Osteolepidae 87

Osteolepis 87

Osteophorus 168

Osteopygis 251

Osteorhachis 116

Osteornis 323

Osteostraci 33

Ostinaspis 63

Ostracion 142

Otaria 401

Otariiden 401

Oterognathus 217

Othnielmarshia 517

Otocoelus 169

Otocyon 390

Otodus 52

Otolithen 128

Oudenodon 200

Ourebia 499

Ovibos 501

Ovibovinae 501

Ovicaprinae 500

Ovinen 499

Ovis 500

Oxacron 481

Oxyacodon 438

Oxyaena 379

Oxyaenidae 378

Oxyaeninae 379

Oxyaenodon 378

Oxyclaenidae 376

Oxyclaenus 376

Oxydactylus 485

Oxydontosaurus 272

Oxyglossus 178

Oxygnathus 100

Oxygomphius 363

Oxymycterus 430

Oxynotus 50

Oxyodon 194

Oxyodontherium 442

Oxyrhina 52

Paarhufer 468

Pachyaena 377

Pachycardii 3

Pachycormidae 113

Pachycormus 114

Pachycynodon 389

Pachygonia 173

Pachyhyrax 522

Pachylemuridae 545

Pachylepis 29

Pachymylus 72

Pachynasua 392

Pachynolophus 458

Pachyodon 407

Pachyosteus 82

Pachypleura 234

Pachypteryx 322

Pachyrhizodus 125

Pachyrhynchus 251

Pachyrucos 516

Pachysaurus 279

Pachytragus 502

Paciculus 430

Paedopithex 556

Paedotherium 516

Pagellus 136

Pagrus 136

Palacrodon 206

Palaeacodon 370, 548

Palaearctonyx 384

Palaeaspis 32

Palaedaphus 74

Palaeeudyptes 322

Palaeictops 367

Palaelodus 323

Palaeobalistum 105

Palaeobates 57

Palaeobatrachus 178

Palaeoborus 324

Palaeocastor 426

Palaeochoerus 473

Palaeocircus 324

Palaeocryptonyx 324

Palaeocyon 390

Palaeodelphis 407

Palaeoerinaceus 369

Palaeogale 393

Palaeogithalus 325

Palaeohatteria 203

Palaeohierax 324

Palaeolagus 433

Palaeolama 486

Palaeolemur 547, 550

Palaeolycus 126

Palaeomastodon 537

Palaeomedusa 250

Palaeomeryx 493

Palaeomylus 84

Palaeonictis 379

Palaeoniscidae 98

Palaeoniscus 98

Palaeonycteris 374

Palaeopeltis 421

Palaeoperdix 324

Palaeophis 220

Palaeophoca 401

Palaeophocaena 409

Palaeopithecini 545

Palaeopithecus 556

Palaeoprionodon 392

Palaeopropithecus 550

Palaeopython 220

Palaeoreas 504

Palaeorhinus 260

Palaeorhynchidae 136

Palaeorhynchus 136

Palaeornis 307

Palaeortyx 324

Palaeorycteropus 412

Palaeoryx 503

Palaeoscincus 294

Palaeoscyllium 50

Palaeosinopa 371

Palaeospheniscus 322

Palaeospinax 56

Palaeospiza 325

Palaeosyopinae 465

Palaeosyops 465

Palaeotapirus 448

Palaeoteuthis 31

Palaeothentes 356

Palaeothentinae 356

Palaeotheriinae 459

Palaeotherium 459

Palaeotragus 496

Palaeotringa 323

Palaeovaranus 210

Palaeoziphius 408

Palaepanorthus 356

Palamedea 323

Palapteryx 321

Paleryx 220

Palhyaena 396

Paliguana 210

Palimphyes 140

Paloplotherium 459

Palorchestes 357

Panochthus 419

Panolax 433

Pantholops 500

Pantolambda 507

Pantolambdidae 507

Pantolestes 371

Pantolestidae 371

Pantostylopidae 517

Pantostylops 517

Pantotheria 360

Pantotheriidae 360

Pantylus 192

Panzerlurche 147

Panzerwelse 123

Papageien 324

Pappichthys 117

Parabatrachus 87

Parabderites 356

Paraboselaphus 502

Paracestracion 56

Paracynodon 389

Paradaphaenus 388

Pardosuchus 198

Paragelocus 488

Parahapalops 416

Parahippus 461

Parahyus 475

Parailurus 392

Parameryx 484

Paramylodon 417

Paramys 425

Paraortyx 324

Parapithecidae 553

Parapithecus 553

Paraptenodytes 322

Parastrapotherium 526

Parasuchia 257

Parasuchus 260

Paratapirus 448

Paratylopus 485

Paraxonia 468

Pareiasauridae 189

Pareiasaurus 191

Parepanorthus 356

Pareutatus 421

Parexus 48

Parictis 393

Pariostegus 171

Pariotichidae 192

Pariotichus 192

Parioxys 168

Paroligobunis 393

Partanosaurus 233

Passalacodon 370

Passalodon 72

Passeres 525

Pastinaca 67

Patagiosauria 298

Paterosauridae 217

Patriarchus 516

Patriofelis 379

Paucituberculata 355

Paurodon 361

Paurodontinae 361

Pedetinae 427

Pediomys 363

Pelagosaurus 268

Pelamycybium 139

Pelargopsis 323

Pelargorhynchus 125

Pelates 133

Pelecanus 324

Pelecyodon 416

Pelecyornis 323

Pelion 163

Pelobatochelys 250

Pelomedusa 248

Pelomedusidae 248

Peloneustes 237

Pelophilus 178

Peloriadapis 550

Pelorosaurus 287

Pelosaurus 162

Pelosuchus 198

Peltephilus 422

Peltochelys 251

Peltodus 62

Peltopleurus 111

Pelycodus 546

Pelycorapis 135

Pelycosauria 193

Pelycosimia 260

Pentacodon 371

Peraceras 453

Peralestes 360

Peramelidae 359

Peramus 360

Peraspalax 360

Perathereutes 362

Peratherium 363

Perca 133

Perchoerus 473

Percichthys 133

Percidae 132

Perhippidium 519

Peribos 505

Perimys 432

Periodus 105

Periophthalmus 96

Peripristis 63

Periptychidae 438

Periptychus 439

Perispheniscus 322

Perissodactyla 444

Peritresius 255

Peromyscus 430

Pessopteryx 228

Pessosaurus 228

Petalodontidae 61

Petalodopsis 76

Petalodus 61

Petalopteryx 109

Petalorhynchus 61

Petrobates 163

Petrodus 63

Petrophryne 170

Petrosuchus 270

Pezophaps 324

Pfeifhasen 433

Phalacrocorax 323

Phalangeridae 356

Phalangerinae 357

Phalarodon 228

Phaneropleuridae 74

Phaneropleuron 74

Phanerosaurus 192

Phanomys 432

Pharsaphorus 362

Pharyngodopilus 134

Pharyngognathi 133

Phascolarctus 357

Phascolestes 360

Phascolomyidae 357

Phascolomys 358

Phascolonus 358

Phascolotherium 359

Phasianus 324

Phenacocoelus 483

Phenacodontidae 439

Phenacodus 439

Phenacops 367

Philothrax 387

Phiomia 537

Phiomys 428

Phlaocyon 392

Phlegethontia 166

Phlyctaenaspis 82

Phobereotherium 520

Phoca 401

Phocaenopsis 408

Phocasaurus 198

Phociden 401

Phocodon 407

Phoebodus 45

Phoenicopterus 323

Pholidogaster 168

Pholidophoridae 110

Pholidophorus 110

Pholidopleurus 111

Pholidosaurus 270

Pholidurus 96

Phorcys 64

Phororhacus 323

Phosphorosaurus 217

Phycis 127

Phylactocephalus 126

Phyllodus 133

Phyllolepidae 84

Phyllolepis 84

Phyllospondyli 160

Physeter 407

Physeteridae 407

Physeterinae 407

Physeterula 407

Physichthys 37

Physoclysti 118

Physodon 407

Physonemus 73

Physostomi 118

Phytosauridae 258

Phytosaurus 258

Picariae 324

Pichipilus 356

Pici 324

Picrocleidus 237

Picus 324

Pimelodus 123

Pinacodus 61

Pinguine 322

Pinnipedia 399

Piptomerus 237

Piratosaurus 237

Pisces 3

Pisodus 121

Pistosaurus 233

Pithanodelphis 409

Pithecanthropus 556

Pithecistes 484

Pitheculites 355, 553

Pitheculus 552

Placentalia 364

Placerias 191

Placochelys 240

Placodermi 26

Placodontidae 238

Placodus 239

Placoidschuppen 4

Placosaurus 210, 421

Placoziphius 407

Plagiarthrus 516

Plagiaulacidae 352

Plagiaulax 352

Plagiolophus 459

Plagiosternum 173

Planops 416

Plataeomys 432

Platanista 408

Platax 137

Platecarpus 217

Plateosauridae 279

Plateosaurus 279

Platinx 122

Platyacanthus 59

Platychelys 248

Platychoeropus 372

Platycormus 138

Platygnathus 86

Platygonus 474

Platylaemus 134

Platynota 210

Platyonyx 417

Platyops 168

Platypeltis 257

Platypodosaurus 200

Platyrachis 210

Platyrhina 66

Platysiagum 100

Platysomidae 100

Platysomus 101

Platysternidae 256

Platysternum 256

Plectognathi 142

Plectrolepis 100

Plerodon 269

Plesiadapidae 370

Plesiadapis 370

Plesiaddax 504

Plesiarctomys 425

Plesictis 393

Plesidacrytherium 478

Plesiesthonyx 372

Plesiocathartes 324

Plesiocetus 409

Plesiochelyidae 249

Plesiochelys 249

Plesiocyon 394

Plesiodimylus 368

Plesiodus 108

Plesiomeryx 481

Plesiosauridae 235

Plesiosaurus 235

Plesiospermophilus 426

Plesiosuchus 269

Plestiodon 210

Plethodidae 124

Plethodus 124

Pleuracanthidae 42

Pleuracanthus 43

Pleuraspidotheriidae 439

Pleuraspidotherium 440

Pleuristion 194

Pleurocoelodon 523

Pleurocoelus 287

Pleurodira 247

Pleurodus 60

Pleurolepis 107

Pleurolicus 427

Pleuronectes 128

Pleuronectidae 128

Pleuronura 160

Pleuropholis 111

Pleuroplax 60

Pleuroptyx 165

Pleurosaurus 206

Pleurosterninae 247

Pleurosternum 247

Pleurostylodon 523

Pleurystylops 525

Plexotemnus 523

Pliauchenia 486

Plicodus 50

Pliodolops 354

Pliohippus 461

Pliohylobates 556

Pliohyrax 532

Pliolagostomus 432

Pliolophus 458

Pliopithecus 555

Plioplatecarpus 217

Pliosaurus 237

Pliostylops 523

Plotus 324

Pnigeacanthus 59

Podiceps 322

Podocnemis 248

Pododus 101

Podopteryx 140

Poëbrotheriinae 485

Poëbrotherium 485

Poecilodus 60

Poecilospondylus 194

Pogonodon 397

Poikilopleuron 279

Polacanthus 294

Poliosauridae 194

Poliosaurus 194

Polyacanthus 141

Polyacrodus 56

Polycladus 494

Polycotylus 238

Polydolopidae 354

Polydolops 354

Polymastodon 354

Polymastodontidae 354

Polyodon 96

Polyodontidae 96

Polyphractus 74

Polyplocodus 87

Polyprotodontia 358

Polypteridae 89

Polypterus 89

Polyptychodon 238

Polyrhizodus 62

Polysemia 176

Polythorax 248

Pomacanthus 134

Pomacentridae 133

Pomognathus 126

Pontistes 408

Pontivaga 408

Pontobasileus 406

Pontoleo 401

Pontoporia 408

Pontosaurus 211

Portax 505

Portheus 128

Porthochelys 255

Portis 142

Potamogalidae 366

Potamotherium 394

Praeaceratherium 452

Praeanguilla 127

Praedentata 288

Prepotherium 416

Preptoceras 501

Priacodon 359

Priconodon 294

Primates 544

Priodontognathus 295

Prionodon 51

Prionolepis 126

Priscacara 133

Priscodelphinus 408

Pristacanthus 72

Pristerodon 201

Pristerognathus 198

Pristicladodus 45

Pristidae 64

Pristigenys 132

Pristiophoridae 50

Pristiophorus 50

Pristiphoca 401

Pristipomatiden 136

Pristis 65

Pristisomus 107

Pristiurus 50

Pristodus 63

Proadiantus 444

Proadinotherium 520

Proailurus 397

Proantigonia 137

Proasmodeus 524

Probaëna 248

Proborhyaena 362

Proboscidea 532

Probubalus 505

Procamelus 485

Procardia 432

Procavia 531

Procervulus 493

Prochalicotherium 524

Prochanos 121

Procladosictis 362

Procolophon 193

Procolpochelys 255

Procynodictis 386

Procyon 392

Procyonidae 391

Prodamaliscus 503

Prodaphaenus 383

Prodicynodon 201

Prodremotherium 488

Proectocion 441

Proëdrium 517

Proeuphractus 421

Proëutatus 421

Proganochelynae 247

Proganochelys 247

Proganosauria 240

Proglires 370

Prognathodus 70

Prognathosaurus 217

Progymnodus 142

Prohalicore 542

Prohegetotherium 516

Proherodius 323

Prohyracodon 452

Prolagostomus 432

Prolagus 433

Prolates 133

Prolebias 122

Prolepidotus 108

Promammalia 358

Promegatherium 416

Promeles 394

Promephitis 395

Promerycochoerus 483

Promyliobatis 68

Promysops 355

Pronesodon 520

Proneusticosaurus 234

Pronotacanthus 125

Pronycticebus 546

Propachynolophus 458

Propachyrucos 516

Propalaeochoerus 473

Propalaeohoplophorus 420

Propalaeotherium 458

Propappus 191

Propelargus 323

Properca 133

Prophaeton 324

Prophoca 401

Prophyseter 407

Proplanodus 526

Proplatyarthus 416

Propleura 251

Propliopithecus 555

Propolymastodon 355

Propristis 65

Propseudopus 210

Propterodon 381

Propterus 109

Proputorius 393

Propyrotherium 527

Prorastomus 542

Prorhizaena 380

Prosauropsis 114

Proscalops 367

Proscapanus 367

Proschismotherium 416

Prosciurus 426

Proselachii 41

Prosimiae 544

Prosotherium 516

Prospaniomys 432

Prosqualodon 407

Prostegotherium 422

Prosthenops 474

Prostrepsiceros 504

Protacaremys 431

Protaceratherium 452

Protadelphomys 432

Protagriochoerus 482

Protamia 117

Protapirus 448

Protauchenia 486

Protautoga 134

Protechimys 428

Protelotherium 475

Protemnocyon 386

Proteodidelphys 363

Proterix 369

Proterochersys 247

Proterosuchus 261

Proterotheriidae 442

Proterotherium 443

Protetraceros 502

Protheosodon 441

Prothylacinus 362

Protibis 323

Protitanotherium 466

Protoadapis 370

Protobalistum 142

Protobradys 415

Protoceras 495

Protoceratinae 494

Protocetus 406

Protochriacus 376

Protodichobune 480

Protodonta 358

Protogaleus 51

Protogomorpha 424

Protogonia 439

Protogonodon 439

Protohippus 461

Protoindris 550

Protolabinae 485

Protolabis 485

Protolambda 507

Protomeryx 485

Protophocaena 409

Protopithecus 555

Protoproviverra 362

Protopsalis 379

Protopterus 77

Protoptychinae 427

Protoptychus 427

Protoreodon 482

Protorohippus 458

Protorosauridae 203

Protorosaurus 203

Protoryx 502

Protoselene 438

Protosiren 542

Protosorex 368

Protosphargis 254

Protosphyraena 130

Protosphyraenidae 129

Protostega 254

Protostegidae 254

Prototomus 546

Protragelaphus 504

Protragocerus 502

Protriton 160

Protylopus 484

Protypotherium 516

Provampyrus 374

Provipera 220

Proviverra 380

Proviverrinae 379

Prozaëdius 421

Prozeuglodon 406

Psammochelys 247

Psammodontidae 61

Psammodus 61

Psammosteus 30

Psephoderma 240

Psephodus 60

Psephophorus 254

Psephurus 96

Pseudaelurus 398

Pseudamphicyon 388

Pseudamphimeryx 481

Pseudarctos 388

Pseudictis 393

Pseudoberyx 121

Pseudoborhyaena 362

Pseudobos 501

Pseudocreodi 378

Pseudocyon 388

Pseudogaleus 51

Pseudogelocus 488

Pseudolemuridae 545

Pseudolestodon 417

Pseudolops 354

Pseudopachyrucos 516

Pseudopterodon 381

Pseudorca 409

Pseudorhina 64

Pseudorhinolophus 374

Pseudosciurinae 427

Pseudosciurus 428

Pseudosphaerodon 134

Pseudosphargis 254

Pseudostylops 525

Pseudosuchia 260

Pseudosyngnathus 141

Pseudothrissops 114

Pseudothryptodus 124

Pseudothylacinus 362

Pseudotomus 425

Pseudotraginae 502

Pseudotragus 502

Pseudotrionyx 257

Psittaci 324

Psittacotherium 414

Psittacus 324

Ptenodracon 306

Pteranodon 307

Pteraspidae 30

Pteraspis 31

Pterichthys 37

Pternodus 44

Pterocles 324

Pterodactylidae 306

Pterodactyloidea 305

Pterodactylus 306

Pterodermata 303

Pterodon 380

Pteromys 426

Pterosauria 298

Pterosphenus 220

Pterygocephalus 141

Pterygopterus 111

Ptilodus 353

Ptolemaia 371

Ptychacanthus 54

Ptychodonten 65

Ptychodontiden 69

Ptychodontinae 68

Ptychodus 68

Ptychogaster 252

Ptychognathus 200

Ptycholepis 116

Ptychosiagum 200

Ptychotrygon 67

Ptyctodontidae 83

Ptyctodus 83

Ptyonidae 163

Ptyonius 163

Ptyonodus 76

Puffinus 322

Puppigerus 254

Putoriinae 392

Putorius 393

Pycnodonti 102

Pycnodus 105

Pycnosterinx 134

Pygaeus 134

Pygopterus 98

Pyrhocorax 325

Pyrotheria 526

Pyrotherium 527

Pythoniden 220

Pythonomorpha 211

Quercytherium 380

Raben 325

Racken 324

Raja 66

Rajinae 66

Rallus 323

Rana 178

Rangifer 494

Raniceps 127

Raphiceros 499

Ratten und Mäuse 430

Raubbeutler 361

Raubtiere 384

Regnosaurus 295

Reiher 323

Reptilia 179

Rhabdoderma 88

Rhabdodon 293

Rhabdolepis 98

Rhabdosteus 408

Rhacheosaurus 269

Rhachitomi 166

Rhachitomus 168

Rhacolepis 125

Rhadinacanthus 48

Rhadinichthys 98

Rhagatherium 477

Rhamphocephalus 304

Rhamphodus 84

Rhamphognathus 135

Rhamphorhynchidae 304

Rhamphorhynchoidea 303

Rhamphorhynchus 305

Rhamphostoma 272

Rhamphosuchus 272

Rhamphosus 140

Rhea 320

Rheidae 320

Rhetechelys 251

Rhina 64

Rhineastus 123

Rhinellus 130

Rhineura 210

Rhinippus 462

Rhinobatinae 66

Rhinobatis 66

Rhinoceridae 449

Rhinocerinae 451

Rhinoceros 452, 454

Rhinochelys 248

Rhinognathus 52

Rhinolophus 374

Rhinoptera 68

Rhinorajidae 65

Rhinosaurus 217

Rhiptoglossa 210

Rhizodontidae 86

Rhizodopsis 86

Rhizodus 86

Rhizoprion 407

Rhodanomys 428

Rhodeus 123

Rhomaleosaurus 236

Rhombodus 67

Rhomboptychius 87

Rhombus 128

Rhophalodon 196

Rhymodus 61

Rhynchippus 519

Rhynchobatus 66

Rhynchocephalia 201

Rhynchodus 83

Rhynchoncodes 109

Rhynchorhinus 127

Rhynchosauridae 205

Rhynchosaurus 205

Rhynchosuchus 271

Rhynesuchus 173

Rhytidodon 259

Rhytidosteus 173

Rhytina 542

Rhytiodus 542

Ribodon 542

Ricardolydekkeria 441

Ricardowenia 527

Ricnodon 163

Riesenfaultiere 415

Rileya 260

Rochen 66

Rodentia 422

Ronzotherium 452

Rüsseltiere 532

Rütimeyeria 525

Rupicapra 500

Rupicaprinae 500

Rusa 494

Ruscinomys 431

Rutiodon 259

Saccobranchus 124

Sägefische 64

Säugetiere 325

Sagenodus 76

Saghatheriidae 531

Saghatherium 531

Saiga 500

Salamandrina 176

Salmo 121

Salmonidae 121

Saltopus 281

Samotherium 496

Sandalodus 60

Saniva 210

Sapheosaurus 206

Sarcolemur 480

Sarcolestes 295

Sarcophilus 362

Sarcothraustes 377

Sardinioides 130

Sardinius 130

Sarginites 119

Sargodon 108

Sargus 136

Sauranodon 206

Sauranodontidae 205

Sauravus 193

Saurichthys 96

Saurii 207

Saurischia 278

Saurocephalus 128

Saurodelphis 408

Saurodon 128

Saurophidium 206

Sauropleura 165

Sauropoda 283

Sauropoden inc. sedis 288

Sauropsis 114

Sauropterygier 229

Saurorhamphus 125

Saurorhynchus 97

Saurostomus 114

Saururae 316

Scabellia 525

Scalabinitherium 442

Scaldia 64

Scaldicetus 407

Scalops 367

Scaniornis 323

Scapanorhynchus 52

Scaphaspis 31

Scaphirhynchus 95

Scaphognathus 305

Scaphonyx 260

Scaptonyx 367

Scaroidei 133

Scarus 134

Scatophagus 134

Scaumenacia 74

Scelidosauridae 293

Scelidosaurus 293

Scelidotherium 417, 418

Schellfische 127

Schildkröten 241

Schismotherium 416

Schistomys 432

Schizotherium 468

Schlangen 218

Schlangenfische 128

Schmelzschupper 90

Schollen 128

Schuppenlurche 147

Schuppensaurier 207

Schwalbe 325

Schwanzlurche 174

Schweine 472

Schwertfische 140

Schwimmvögel 322

Sciaenidae 132

Sciamys 431

Scincoidae 210

Scincosaurus 164

Sciuravus 425

Sciurinae 426

Sciurodon 425

Sciurognathi 425

Sciuroidea 426

Sciuroides 427

Sciuromorpha 424

Sciuromys 429

Sciuropterus 426

Sciurus 426

Sclerocalyptus 419

Sclerocephalus 168

Sclerodermidae 142

Scleromochlus 261

Scleromys 431

Sclerorhynchus 65

Sclerosaurus 190

Scoliodon 51

Scomber 139

Scomberodon 139

Scombresocidae 122

Scombresociden 133

Scombresox 122

Scombridae 139

Scombroclupea 120

Scopelidae 130

Scopeloides 131

Scorpaena 140

Scorpaenidae 140

Scorpaenoides 140

Scorpaenopterus 140

Scotaeumys 432

Scrobodus 108

Scylacosauridae 197

Scylacosaurus 198

Scylliidae 50

Scylliodus 50

Scyllium 50

Scyllomus 255

Scymnosaurus 198

Scymnus 50

Scytalophis 220

Seekühe 540

Seeleya 163

Seepferdchen 141

Selache 53

Selachii 48

Selatherium 516

Selenacodon 354

Selenodontia 480

Sellosaurus 279

Semionotus 106

Semiophorus 137

Semnopithecus 553

Sericodon 268

Seriola 137

Serpentarius 324

Serranus 138

Serratodus 63

Serrolepis 107

Sesamodon 198

Seymouria 189

Shastasaurus 228

Sicarius 61

Siebenschläfer 428

Sigmogomphius 427

Siluridae 123

Simiae 545

Simiidae 555

Simocyon 388

Simoedosaurus 205

Simolestes 237

Simosaurus 233

Simplicidentata 425

Singvögel 325

Sinopa 380

Sipalocyon 362

Siphneus 431

Siphonocetus 410

Siphonostoma 141

Sirenia 540

Sirenoidea 77

Sironectes 217

Sitta 325

Sivatheriinae 496

Sivatherium 496

Smerdis 133

Smilodectes 370

Smilodon 398

Smilodontopsis 398

Sminthus 429

Socnopaea 123

Solea 128

Solenodon 126, 366

Solenognathus 140

Solenorhynchus 141

Solenostomiden 141

Sontiochelys 250

Sorex 368

Soricidae 368

Soricidens 123

Spalacinae 431

Spalacotherium 359

Spalax 431

Spaniodon 125

Spaniomys 432

Sparagmites 167

Sparassodonta 362

Sparidae 135

Sparnodus 136

Spathiurus 111

Spathobatis 66

Spathodactylus 122

Spatula 323

Spatularia 96

Spechte 324

Spermophilus 426

Sphaerodontidae 107

Sphaerodus 108

Sphagebranchus 127

Sphargis 253

Sphenacanthus 53

Sphenacodon 196

Sphenocephalus 132

Sphenodon 201, 206

Sphenodontidae 206

Sphenodus 52

Sphenonchus 53, 56

Sphenosaurus 168

Sphenospondylus 292

Sphenotherus 417

Sphodromys 432

Sphyraena 135

Sphyraeniden 135

Sphyraenodus 139

Sphyrna 51

Spinacidae 49

Spinacorhinus 70

Spinax 50

Spitzmäuse 368

Spondylosaurus 237

Springmäuse 429

Squalodon 407

Squalodontidae 407

Squaloraja 70

Squalorajidae 69

Squamata 207

Squatina 64

Squatina alifera 64

Squatinidae 64

Stachelschweine 431

Staganolepis 258

Staurotypus 256

Stechrochen 66

Steganopodes 323

Stegocephali 147

Stegodon 539

Stegomus 260

Stegopelta 294

Stegops 165

Stegosauridae 293

Stegosaurus 293

Stegotherium 421

Steiromys 431

Stemmatodus 104

Stenarosaurus 237

Steneofiber 426

Steno 409

Stenogale 393

Stenogenium 523

Stenometopon 205

Stenomylus 485

Stenopelix 294

Stenoplesictis 392

Stenosaurus 268

Stenostephanus 520

Stenotatus 421

Stephanodon 394

Stephanospondylus 192

Stereocephalus 294

Stereorhachis 194

Stereospondyli 171

Stereosternum 240

Sternothaerus 248

Sterrholophus 296

Sthenurus 357

Stibarus 475

Stichacanthus 59, 63

Stichomys 432

Stilauchenia 486

Stilotherium 355

Störe 95

Stomatiden 126

Stratodontiden 125

Stratodus 125

Strauße 320

Streblodus 59

Strepsiceros 504

Strepsodus 86

Streptospondylus 282

Streptostylica 183

Strigogyps 325

Strinsia 127

Strix 325

Strobilodus 115

Stromateidae 138

Strophodus 56

Struthiones 319

Struthionidae 320

Struthiosaurus 294

Sturmvogel 322

Stylacodon 361

Stylacodontidae 360

Stylemys 252

Stylhippus 519

Stylinodontinae 414

Stylodon 361

Stylodontidae 106

Stylodus 134

Stylognathus 363

Stylonodon 415

Stylorhynchus 97

Stypolophus 380

Subungulata 528

Subursi 391

Suchodus 269

Suidae 472

Sula 324

Sumpfschildkröten 251

Sumpfvögel 322

Sus 474

Sycium 431

Syllaemus 135

Symborodon 467

Symbos 501

Symoliophis 219

Symphodus 134

Symphyrosaurus 288

Synapsida 187

Synconodon 507

Syndyoceras 495

Synechodus 56

Syngnathiden 141

Syngnathus 141

Syngonosaurus 295

Synoplotherium 377

Syntegmodus 124

Syodon 196

Systemodon 448

Taeniodus 60

Taeniolabis 354

Tagraubvögel 324

Taligrada 507

Talpa 367

Talpavus 367

Talpidae 367

Tamias 426

Tanaodus 62

Taniwhasaurus 217

Tanystrophaeus 281

Taoperdix 324

Taphaetus 324

Taphozous 374

Taphrosaurus 237

Taphrosphys 248

Tapinocephalus 198

Tapinopus 324

Tapiravus 448

Tapiridae 446

Tapirinae 448

Tapirotherium 447

Tapirulus 481

Tapirus 448

Tarsiidae 549

Tarsius 549

Tatusia 421

Tauben 324

Taurinichthys 134

Taurotragus 504

Taurus 505

Taxidea 395

Taxotherium 381

Teiidae 210

Telacodon 363

Teleidosaurus 269

Teleoceras 453

Teleorhinus 269

Teleosauridae 267

Teleosaurus 268

Teleostei 117

Teleostomi 84

Telepholis 135

Telerpeton 192

Telmatherium 465

Telmatocyon 378

Telmatolestes 547

Telmatornis 323

Telmatosaurus 292

Temnocyon 387

Temnospondyli 166

Temnotrionyx 257

Tephrocyon 389

Teracus 324

Teratosaurus 279

Terrapene 252

Tersomius 169

Testudinata 241

Testudinidae 251

Testudininae 252

Testudo 252

Tetheodus 126

Tetraceratops 196

Tetraceros 502

Tetraclaenodon 439

Tetracus 369

Tetragonolepis 107

Tetragonopterus 123

Tetralophodon 538

Tetramerorhinus 443

Tetrao 324

Tetraprotodon 476

Tetrapterus 140

Tetrodon 142

Teuthiidae 135

Teutomanis 413

Thalassemydidae 250

Thalassemys 250

Thalassictis 396

Thalassocetus 407

Thalassochelys 254

Thalattosauria 206

Thalattosauridae 206

Thalattosaurus 207

Thalattosuchia 269

Tharrias 120

Tharsis 119

Thaumas 64

Thaumastognathus 477

Thaumastolemur 550

Thaumatosaurus 236

Thecodontosauridae 279

Thecodontosaurus 280

Thecophora 253

Thecospondylus 280

Thectodus 54

Thegornis 324

Thelodus 29

Thelolepis 29

Theosodon 441

Thereutherium 378

Theridomyinae 428

Theridomys 428

Theriodesmus 198

Theriodontia 196

Theriosuchus 270

Therocephalia 197

Theromora 188

Theromorpha 188

Theropleura 194

Theropoda 278

Thescelus 248

Thespesius 291

Thinocyon 378

Thinohyus 473

Thinolestes 547

Thinopus 173

Thinosaurus 210

Thiosmus 395

Thlattodus 115

Thoatherium 443

Tholodus 107

Thomashuxleya 524

Thomomys 427

Thoracopterus 111

Thoracosaurus 271

Thrinacodus 44

Thrissonotus 100

Thrissops 120

Thrissopteroides 125

Thryptodus 124

Thursius 87

Thyellina 50

Thyestes 34

Thylacinus 362

Thylacoleo 357

Thylacoleoninae 357

Thylacotherium 360

Thynnichthys 123

Thynnus 139

Ticholeptus 483

Tigrisuchus 198

Tillodontia 371, 521

Tillodontidae 371

Tillomys 425

Tillotheriinae 372

Tillotherium 372

Tinami 321

Tinamus 322

Tinca 123

Tinoceras 509

Tinodon 359

Titanichthys 83

Titanomys 433

Titanophis 220

Titanops 467

Titanosaurus 287

Titanosuchus 198

Titanotheriidae 464

Titanotheriinae 465

Titanotheriomys 425

Titanotherium 466

Tolypeutes 421

Tomicosaurus 196

Tomistoma 271

Tomitherium 546

Tomodus 59

Tomognathidae 126

Tomognathus 126

Toretocnemus 228

Torfkuh 506

Torosaurus 296

Torpedininae 66

Torpedo 66

Totanus 322

Toxochelys 255

Toxodon 521

Toxodontherium 521

Toxodontia 518

Toxodontidae 521

Toxoprion 59

Toxotes 134

Trachemys 252

Trachiniden 134

Trachodon 291

Trachodontidae 291

Trachyacanthidae 59

Trachyaspis 256

Trachynotus 137

Trachytypotherium 517

Tragelaphinae 504

Tragelaphus 504

Tragocerus 503

Tragoreas 504

Tragulidae 486

Tragulinae 487

Tragulus 487

Transpithecus 516

Traquairia 47

Trechomys 428

Tremataspidae 35

Tremataspis 35

Trematops 169

Trematosaurus 171

Tretosternum 251

Triacranodus 43

Triaenaspis 125

Triaenodon 51

Triarchodon 198

Tribelesodon 306

Tribolodon 359

Tricanthodon 359

Tricentes 376

Triceratops 296

Trichechiden 401

Trichiurichthys 137

Trichiuridae 136

Trichogaster 141

Trichophanes 132

Tricleidus 237

Triconodon 359

Triconodontidae 359

Trigla 140

Triglidae 140

Triglochis 52

Trigloides 140

Triglyphus 352

Trigodon 520

Trigonias 452

Trigonodon 136

Trigonodus 60, 64

Trigonolestes 480

Trigonorhina 66

Trigonostylopidae 525

Trigonostylops 525

Triisodon 377

Triisodontinae 377

Trilophodon 538

Trimerorhachis 169

Timerostephanus 523

Trinacromerum 238

Tringa 322

Triodus 43

Trionychia 256

Trionychiidae 257

Trionyx 257

Triplopterus 87

Triplopus 451

Tripriodon 354

Tripterus 87

Trispondylus 196

Tristichopterus 87

Tristychius 54

Tritemnodon 380

Trituberculata 360

Tritylodon 352

Tritylodontidae 351

Trocharion 395

Trochictis 394

Trochoceros 506

Trochosuchus 198

Trochotherium 394

Trogolemur 549

Trogon 324

Trogontherium 427

Trogosus 372

Tropidemys 250

Trucifelis 398

Trygon 66

Trygoninae 66

Trygonobatus 66

Tuditanus 165

Tulodon 381

Tupajidae 366

Turdiden 325

Turdus 325

Turinia 29

Tursiops 409

Tychostylops 523

Tylopoda 484

Tylosaurus 217

Typotheria 513

Typotheriidae 516

Typotherium 517

Typothorax 260

Tyrannosaurus 281

Tyrsidium 166

Uestisaurus 294

Uintacyon 383

Uintatherium 509

Uintornis 325

Umberfische 132

Undina 89

Ungulata 435

Unpaarzeher 444

Uraeus 114

Urenchelys 127

Urfleischfresser 375

Urmiatherium 503

Urocordylus 163

Urodela 174

Urogymnus 67

Urolophus 67

Uronautes 237

Uronemus 75

Uropeltis 219

Urosphen 140

Ursavus 391

Ursidae 390

Ursus 391

Utaëtus 422

Varanidae 210

Varanosaurus 194

Varanus (Megalania) 211

Varanus monitor 208

Vassacyon 383

Vaticinodus 60

Vertebrata 1

Vespertiliavus 374

Vespertilio 374

Vesperugo 374

Viverra 395

Viverravinae 383

Viverravus 383

Viverridae 395

Vögel 308

Vollwirbler 171

Vomer 137

Vulpavus 384

Vulpes 390

Wale 401

Wardichthys 101

Washakius 549

Weichflosser 127

Weißfische 122

Weissia 168

Welse 123

Wirbeltiere 1

Wodnika 56

Wühlmäuse 430

Wynyardia 357

Xenacanthus 43

Xenarthra 413

Xenochelys 256

Xenochoerus 473

Xenopholis 105

Xenorhynchus 323

Xenotherium 366

Xenurus 421

Xestops 210

Xiphias 140

Xiphiidae 140

Xiphiorhynchus 140

Xiphodon 480

Xiphodontherium 480

Xiphodontidae 480

Xiphopterus 139

Xiphotrygon 67

Xotodon 521

Xylotherium 526

Xystracanthus 63

Xystrodus 59

Zahnkarpfen 122

Zahnwale 406

Zalabis 454

Zalambdodonta 366

Zamicrus 416

Zanclodon 279

Zapodinae 429

Zarhachis 408

Zatrachis 169

Zebu 506

Zenaspis 33

Zetodon 439

Zeuglodon 406

Zeuglodontidae 405

Zibetkatzen 395

Ziegenmelker 324

Ziphiinae 408

Ziphius 408

Zitterrochen 66

Zwerghirsche 486

Zygaena 51

Zygobates 68

Zygolestes 355

Zygolophodon 537

Zygoramma 256

Zygosaurus 168

Verlag von R. OLDENBOURG, MÜNCHEN und BERLIN W. 10

#Grundzüge der Paläontologie# (Paläozoologie)

von #KARL A. VON ZITTEL#

neubearbeitet von #DR. FERDINAND BROILI# a. o. Professor an der Universität München

#I. Abteilung: INVERTEBRATA#

#DRITTE# vermehrte und verbesserte Auflage 590 Seiten gr. 8^o mit 1414 Abbildungen -- Preis in Leinwand geb. M. 18.--

INHALTS-ÜBERSICHT:

#Einleitung# Begriff u. Aufgabe der Paläontologie

#Systematik# I. Stamm #Protozoa# (Urtiere) 1. Klasse ¡Rhizopoda¡

II. Stamm #Coelenterata# 1. Unterstamm #Porifera# Klasse ¡Spongiae¡ 2. Unterstamm #Cnidaria# 1. Klasse ¡Anthozoa¡ (Pflanzentiere) 2. Klasse ¡Hydrozoa¡

III. Stamm #Echinodermata# (Stachelhäuter)

A. #Pelmatozoa# 1. Klasse ¡Crinoidea¡ (Seelilien) 2. Klasse ¡Cystoidea¡ 3. Klasse ¡Blastoidea¡

B. #Asterozoa# 1. Klasse ¡Ophiuroidea¡ 2. Klasse ¡Asteroidea¡

C. #Echinozoa# 1. Klasse ¡Echinoidea¡ (Seeigel) 2. Klasse ¡Holothurioidea¡

IV. Stamm #Vermes# (Würmer)

V. Stamm #Molluscoidea#

1. Klasse ¡Bryozoa¡ 2. Klasse ¡Brachiopoda¡

VI. Stamm #Mollusca#

1. Klasse ¡Lamellibranchiata¡ 2. Klasse ¡Scaphopoda¡ 3. Klasse ¡Amphineura¡ 4. Klasse ¡Gastropoda¡ 5. Klasse ¡Cephalopoda¡

VII. Stamm #Arthropoda# (Gliedertiere)

1. Unterstamm #Branchiata# 1. Klasse ¡Crustacea¡ 2. Klasse ¡Merostomata¡

2. Unterstamm #Tracheata# 1. Klasse ¡Myriopoda¡ 2. Klasse ¡Arachnoidea¡

Verlag von R. OLDENBOURG, MÜNCHEN und BERLIN W. 10

Handbuch der Paläontologie

unter Mitwirkung von

W. PH. SCHIMPER und W. SCHENK

herausgegeben von

KARL A. VON ZITTEL

5 Bände gr. 8° Ermäßigter Gesamtpreis brosch. M. 65.--, geb. M. 77.--

Einteilung des Werkes:

I. Abteilung: #Paläozoologie# (vier Bände)

1. Band: #Protozoa#, #Coelenterata#, #Echinodermata#, #Mollusca#, 772 Seiten mit 558 Abbildungen, 1876-1880

2. Band: #Mollusca# und #Arthropoda#, 893 Seiten mit 1109 Abbildungen, 1881-1885

3. Band: #Vertebrata# (Pisces, Amphibia, Reptilia, Aves), 900 Seiten mit 719 Abbildungen, 1887-1890

4. Band: #Vertebrata# (Mammalia), 799 Seiten mit 590 Abbildungen, 1892-1893

II. Abteilung: #Paläophytologie# (ein Band)

958 Seiten mit 429 Abbildungen, 1890

Geschichte der

Geologie und Paläontologie

bis Ende des 19. Jahrhunderts

von

KARL A. VON ZITTEL

XI und 868 Seiten Preis M. 13.50

Dieses Werk bildet den 23. Band der »Geschichte der Wissenschaften in Deutschland«, herausgegeben durch die historische Kommission bei der Kgl. Bayer. Akademie der Wissenschaften.

INHALTS-ÜBERSICHT

Das geologische Wissen im Altertum -- Anfänge der Versteinerungskunde und Geologie -- Das heroische Zeitalter der Geologie von 1790-1820 -- Neuere Entwicklung der Geologie und Paläontologie -- Kosmische Geologie -- Physiographische Geologie -- Dynamische Geologie -- Topographische Geologie -- Formationslehre (Stratigraphie) -- Gesteinskunde (Petrographie) -- Versteinerungskunde (Paläontologie)

Anmerkungen zur Transkription 2:

Im Original ¡kursiv¡ gesetzter Text wurde mit ¡ markiert.

Im Original ~gesperrt~ gesetzter Text wurde mit ~ markiert.

Im Original #fett# gesetzter Text wurde mit # markiert.

Im Original +griechischer+ gesetzter Text wurde mit + markiert.

Im Original ¿gesperrter und kursiver¿ Text wurde mit ¿ markiert.

Zahnformeln werden als §Zähler§/§Nenner§ formatiert.

Kreuze um den Todeszeitpunkt anzuzeigen werden durch [dagger] ersetzt.

V-förmig als Beschreibung verschiedener Zähne/Zahndifferenzierungen oder Rippen wird durch ¥V-förmig¥ markiert. In der Textversion wurde Vförmig zu V-förmig verändert in der html-Version wird kein Bindestrich verwendet.

Das Zeichen für männlich wird Text als [male] dargestellt.

Überschriften wurden im Schriftbild vereinheitlicht. In der 1. Klasse Pisces werden alle Überschriften in höheren Ebenen als in der Familie mit Unterklasse/Ordnung/Unterornung. Name verwendet, ab der Familienebene werden die Überschriften als Familie/Unterfamilie: Name formatiert. Die restlichen Klassen (Amphibia, Reptilia, Aves und Mammalia) werden immer mit einem Punkt, egal in welcher Ebene man sich befindet, formatiert (z. B. 4. Unterordnung. Anomodontia und auch 1. Familie. Trtylodontidae). Dies entspricht in den meisten Fällen den Vorgaben im Original.

Bildunterschriften wurden weitesgehend vereinheitlicht.

Abbildungen wurden innerhalb des Textes an den Beginn oder das Ende von Absätzen verschoben und entsprechend ihrer Nummerierung reorganisiert.

Brüche werden folgendermaßen dargestellt: 1 Viertel = 1/4, 1 Achtel = 1/8 u. s. w., die volle Zahl wird durch - vom Bruch separiert, d. h. eineinhalb = 1-1/2.

Exponenten werden folgendermaßen dargestellt: x² wird zu x^2 bzw. x² wird zu x^{2} sobald mehr als 1 Exponent vorhanden ist.

Tiefergestellter Text wird durch {text} dargestellt beispielsweise Wasser als H{2}O

Schreibweise und Interpunktion des Originaltextes wurden übernommen; lediglich offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert. Bis auf offensichtliche Druckfehler wurde vom Haupttext abweichende Schreibweise innerhalb der Zitate beibehalten. Namen verschiedenener Arten und Gattungen wurden im Original übernommen und nicht der modernen Nomenklatur/Schreibweise angeglichen. Die Punktuation in Referenzen, Inhaltsverzeichnis, Index, Tabellen und Abbildungen wurde weitestgehend egalisiert. Die alphabetische Reihenfolge im Index wurde korrigiert. Die Angaben im Inhalsverzeichnis wurde zu einer chronologischen Darstelleung korrigiert und Formatierungen egalisiert. Referenzen zu Abbildungen werden im Text normalerweise wie folgt dargestellt: (Fig. xyz). Subgenera (als Unterschrift) wird unterschiedlich dagestellt, beide Hauptformen wie die unveränderte und die gesperrte Form (verschiedene Textstellen) werden verwendet Altersangaben werden in zwei Formen angegeben beispielsweise: Unt. Lias und Unt.-Lias (verschiedene Textstellen) Darstellung und Interpunktion der Zahnformeln wurde stillschweigend egalisiert.

Auf Seite 23 ¡Leptocardii¡,¡Marsipobranchii¡, ¡Pisces¡ wurde ein Fußnotenanker eingefügt [5], die entsprechende Fußnote ist ohne Textverbindung vorhanden. Auf Seite 80 Die Ordnung der Arthrodira[35] umfaßt die Familien wurde ein Fußnotenanker eingefügt [35], die entsprechende Fußnote ist ohne Textverbindung vorhanden. Auf Seite 490 14. Familie. #Cervicornia# wurde ein Fußnotenanker eingefügt [156], die entsprechende Fußnote ist ohne Textverbindung vorhanden.

Übernommen wurden:

Accipenser (Seiten 16, 67, 91, 95 und Index) und Accipenseridae (Seiten 6 und 98)/Accipederiden (Seiten 7, 12 und 79)/Accipenseroidei (Seiten 95, 97 und Index)/Accipenseroiden (Seite 79) statt Acipenser und weitere Formen. (https://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&id=295903 und https://shark-references.com/species/view/Lagarodus-angustus sowie https://www.mindat.org/taxon-P94915.html)

Caroloameghiniidae (Index) als alternative Schreibweise. (http://www.fossilworks.org/cgi-bin/bridge.pl?a=taxonInfo&taxon_no=264920)

Chondrosteus accipenseroides obwohl er normalerweise Chondrosteus acipenseroides genannt wird. (https://www.mindat.org/taxon-P94901.html) (Seite 95 und Abbildung 164)

Epernay (Seiten 480 und 565) statt Épernay.

Ileum, Ilium und Ilia (beide an verschiedenen Textstellen) wurden wie im Originaltext übernommen auch wenn es sich vermutlich um das Ileum (verschiedene Textstellen) handelt.

Macruridae (Seite 127/Index) statt Macrouridae (https://www.mindat.org/taxon-6978.html und https://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&id=125471)

Maestricht (alte Schreibweise) statt Maastricht. (7 Stellen im Text)

Minas Geraes (Seite 584) statt Minas Gerais.

Monte Giozo (Seite 128) statt Monte Giovo.

Der Indexeintrag Mylodonta 413 wurde beibehalten obwohl kein direkter Treffer auf dieser Seite zu finden ist, allerdings handelt es sich hierbei um eine Superfamilie, die später im Text relevant wird.

Narcobates (Seite 66 und Index) statt Narkobates. (https://shark-references.com)

Orang Utang (Seiten 556 und 557) statt Orang-Utan.

Sauvage H. E. statt Sauvage H. É. (Émile). (Fußnoten 96 und 105)

Stylonodon (Seite 415 und Index) statt Stylinodon. (https://www.mindat.org/taxon-4831703.html)

Möglicherweise handelt es sich bei dem auf Seite 90 erwähnten C. Voigt eher um Carl Vogt, die Schreibweise im Text wurde nicht geändert. (https://www.deutsche-biographie.de/pnd118769014.html?language=en und https://www.deutsche-biographie.de/pnd118769014.html?language=en)

Die Zahnformel im letzten Absatz von Seite 489 (Blastomeryx) wurde im Original übernommen §34-..3 1 0..§/§3.1.4-3.3.§, es könnte sich aber auch um §3-4.3.1.0.§/§3.1.4-3.3.§ handeln.

Einige Ausdrücke wurden in beiden Schreibweisen übernommen:

Ächte/n (Seiten 390, 472 und 569) und Echte/n (verschiedene Textstellen)

Alisphenoid-Kanals (Abbildung 476) und Alisphenoidkanal (Seite 392)

Artikulieren und Articulieren, werden sowohl einzelstehend wie auch in Wordkombinationen beide verwendet (Verschiedene Textstellen)

Asterolepis ornatus (Abbildung 51) und Asterolepis ornata (Seite 38)

Astraponotusschichten (Seiten 523, 524, 525, 527 und 581) und Astraponotus-Schichten (Seiten 441, 516, 518 und 519)

A. Tessalata (Seite 34) und A. tessalate (Abbildung 46)

Backzahn, Backzähne, Backenzahn und Backenzähne (verschiedene Textstellen)

Bezw und bzw (verschiedene Textstellen)

Canada/Candas (Seiten 48, 98, 121, 296, 354 und 363 sowie Fußnoten 72 und 105) und Kanada (Seiten 39, 74, 86, 87, 196, 281, 381 und 570)

Capstadt (Seite 191), Kapland/es (Seiten 562 und 563), Kapkolonie (Abbildungen 325, 331 und 336) und Kap-Kolonie (Seiten 279 und 280)

Caudalwirbel (Seiten 286, 288 und 310) und Caudal-Wirbel (Seite 283)

Colpodonschichten und Colpodon-Schichten (verschiedene Textstellen)

coraco-scapularis (Seite 158) und coracoscapularis (Abbildung 324)

Costal-Scuta (Seite 242) und Costalscuta (Seite 248)

Cranial und Kranial (verschiedene Textstellen)

Croïzet (Seite 433) und Croizet (Abbildung 689)

Diploe (Seite 498) und Diploë (Seite 523)

Dirhizodon (Seite 51) und Dirrhizodon (Index)

Edinburg (Seiten 168 und 171) und Edinburgh (verschiedene Fußnoten und Abbildungen 90, 152 und 174)

Emydidae (Seite 250 2x) und Emydinae (Seiten 251 und 252 und Index)

Ethmoidalregion (Seiten 16 und 18 und Abbildung 23) und Ethmoidal-Region (Seite 17)

Fisch-Otolithen und Fischotolithen (beide in Fußnote 4)

hieher, eine veraltete und eher in der Schweiz genutzte Form von hierher (https://www.dwds.de/wb/hieher)(Seiten 59, 292 und 306) und hierher (verschiedene Textstellen)

Hierzu (verschiedene Textstellen) und hiezu, (Seite 185, eine veraltete Form "Hiezu", in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854-1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/Hiezu>)

Homoedontie (Seite 436), homoeodont (Seite 450), homoeodonten (Seite 440), homöodonte (Seite 444), homodontes (Seite 404) und Homodontie (Seite 404)

Homologiiert (Seite 348) und homologisiert (Seite 37)

Hypo-Branchiale (Seite 19) und Hypobranchiale (Abbildung 23)

Insectivoren und Insektivoren (verschiedene Textstellen)

Kallabonnasee (Seite 358) und Kallabonna-See (Abbildung 514)

Kärnthen (Abbildung 106) und Kärnten (Abbildung 203 und Seite 116)

Karruschichten/Karru-Schichten (ältere Schreibweise, Seiten 78, 100 und 106) und Karroo/Karrooformation/Karrooschichten (Seiten 54, 102, 352 und 563)

(Unter) Kiefer-Suspensorium (Seiten 94, 98, 99, 100 und 102) und Kiefersuspensorium (Seite 98)

Lacep., Lacép., Lacepède, Lacépède und Lacépéde (verschiedene Textstellen)

Lébéron (Fußnote 116 und Seite 396) und Lebéron (Seite 575)

Lendenabschnitt (Abbildung 316) und Lenden-Abschnitt (Seite 180)

Londonthon (Abbildungen 82 und 247) und Londonton (Seiten 95, 134, 372 und 565)

Lutétien (Seiten 136 und 137) und Lutetien (Seiten 566 und 568)

Menschen-Affen (3x Seite 556) und Menschenaffen (Seite 555, Index und Fußnote 173)

(Neu-) Mexico (Seiten 121, 169, 192, 238 und 272 und Abbildungen 575, 576, 603 und 605) und (Neu-) Mexiko (Seiten 194, 195, 196, 220, 256, 260, 322, 323, 324, 354, 370, 371, 372, 376, 382, 391, 414, 419, 421, 438, 439, 448, 486, 508, 572 und 577 und Abbildungen 207, 539 und 548)

Neu-Guinea, Neu-Schottland, Neu-Seeland, New-York und Neuguinea, Neuschottland, Neuseeland, New York (verschiedene Textstellen)

Nordcarolina, Nord Carolina, Nord-Carolina, Süd Carolina, Südcarolina, Süd-Carolina, Nebraska und andere Staaten in den USA (verschiedene Textstellen)

Notostylopsschichten und Notostylops-Schichten (verschiedene Textstellen)

Occipitalregion (Abbildung 23) und Occipital-Region (Seite 17)

Oldred, Old Red und Old red (verschiedene Textstellen)

Opthalmosausrus (Seiten 184 und 229) und Ophthalmosaurus (Seiten 221, 225 und 227 sowie Fußnote 96 und Index), beide Formen kommen in der Literatur vor allerdings ist die letztere Variante häufiger anzutreffen.

Paranastufe (Seite 392), Paranástufe (Seite 583) und Parana-Stufe (Seite 355)

Pterygopalatinum (Seiten 39, 69, 74, 78, 109 und 112 und Abbildung 134) und Pterygo-Palatinum (Abbildungen 130, 131 und 136)

Puboischiadicum (Seite 303 und Abbildung 338) und pubo-ischiadicum (Seiten 186, 198 und 200 und Abbildung 333)

Pyrotheriumschichten und Pyrotherium-Schichten (verschiedene Textstellen)

Quadratojugale (verschiedene Textstellen) und Quadrato-Jugale (Abbildungen 289, 391, 414 und 436)

Rezent (Abbildungen 1, 4, 68, 95, 118, 208, 229, 251, 337, 396 und 407 sowie Seiten 49, 50, 51, 206, 249 und 251) und recent (Fußnoten) sowie Abwandlungen wie recenten (Seiten 187 und 220), rezenten (Seiten 126, 137, 144, 263, 325, 358, 374 und 410 sowie Abbildung 252 und Fußnoten), rezente (Seiten 210, 267 und 430), und rezenter (Seite 90)

Sagittalnaht (Seiten 403 und 551) und Sagittal-Naht (Seite 331)

Santa Cruz, Santa-Cruz und Santacruz (verschiedene Textstellen)

Senkenberg (Fußnote 100) und Senckenberg (Fußnote 24)

Sivalik und Siwalik (verschiedene Textstellen)

Stil (Seiten 97 und 203) und Stiel (Seiten 93, 340, 412 und 445)

Ventralansicht (Abbildung 405) und Ventral-Ansicht (Abbildung 371)

Vertebralscuta (Seite 247) und Vertebral-Scuta (Seite 242)

Wasatchstufe (Seite 506) und Wasatch-Stufe (Abbildung 605)

Zentrum und Centrum, werden sowohl einzelstehend wie auch in Wordkombinationen beide verwendet (verschiedene Textstellen)

Folgende offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert:

geändert wurde "ZWEITTE VERMEHRTE UND VERBESSERTE AUFLAGE" in "ZWEITE VERMEHRTE UND VERBESSERTE AUFLAGE" (Titelseite)

geändert wurde "1. Klasse. #Pisces.# #Fische.# (~Bearbeitet~ von ~E. Koken~) S. 3. Unterklasse" in "1. Klasse. #Pisces.# #Fische.# (~Bearbeitet von E. Koken~) S. 3. Unterklasse" (Inhaltsverzeichnis)

geändert wurde "Sei sind aus zwei dicht" in "Sie sind aus zwei dicht" (Seite 8)

geändert wurde "Die bisher unter der Bezeichnung Fische zusammengefaßten Formen wurden auf 3 ~Klassen~ verteilt, die weit geschieden sind: ¡Leptocardii¡, ¡Marsipobranchii¡, ¡Pisces¡." in "Die bisher unter der Bezeichnung Fische zusammengefaßten Formen wurden auf 3 ~Klassen~ verteilt, die weit geschieden sind: ¡Leptocardii¡, ¡Marsipobranchii¡, ¡Pisces¡.[5]" (Seite 23)

geändert wurde "Keine Dorsalflosse. ¡L. horrida¡ Traqu-, ¡spinosa¡ Traqu.," in "Keine Dorsalflosse. ¡L. horrida¡ Traqu., ¡spinosa¡ Traqu.," (Seite 29)

geändert wurde "¿Cephalaspis¿ Ag. (¡Eucephalaspis¡, ¡Hemicyclaspis¡, ¡Zenaspis¡ R. Lank). Hinterecken des Kopfschildes" in "¿Cephalaspis¿ Ag. (¡Eucephalaspis¡, ¡Hemicyclaspis¡, ¡Zenaspis¡ R. Lank.). Hinterecken des Kopfschildes" (Seite 33)

geändert wurde "¿C. Lyelli¿ Ag. ¡C. Murchisoni¡ Egerton Unteres Oldred." in "¿C. Lyelli¿ Ag., ¡C. Murchisoni¡ Egerton. Unteres Oldred." (Seite 34)

geändert wurde "¿Eukeraspis¿ Lankester. Hörner des Kopfschildes" in "¿Eukeraspis¿ Lankaster. Hörner des Kopfschildes" (Seite 34)

geändert wurde "Tiefstes Oldred bzw Passagebeds, Schottland." in "Tiefstes Oldred bzw. Passagebeds, Schottland." (Seite 34)

geändert wurde "Material von Oesel (Obersilur) vorzüglich rekonstriert, aber mit seiner Interpretation" in "Material von Oesel (Obersilur) vorzüglich rekonstruiert, aber mit seiner Interpretation" (Seite 35)

geändert wurde "~mit schrägen Rändern übereinanander greifenden und sternförmig~" in "~mit schrägen Rändern übereinander greifenden und sternförmig~" (Seite 35)

geändert wurde "Eine besondere Erwähnung verdienen die Kanäle der Hautsinnesorgane." in "Eine besondere Erwähnung verdienen die Kanäle der Haut-Sinnesorgane." (Seite 37)

geändert wurde "¡auf die mediale Seite übertreten (biseriales Archipteryyium), während einige direkt¡" in "¡auf die mediale Seite übertreten (biseriales Archipterygium), während einige direkt¡" (Seite 42)

geändert wurde "als nach den verbreiteten Rekonstruktionsbildern angenommen werden konnte[23]." in "als nach den verbreiteten Rekonstruktionsbildern angenommen werden konnte.[23]" (Seite 45)

geändert wurde "¿Hemipristis¿ Ag. (¡Dirhizodon¡ Klunzinger). (Fig. 1439.) Zähne dreieckig, mit grobgezackten Seitenrändern. Tertiär, lebend." in "¿Hemipristis¿ Ag. (¡Dirhizodon¡ Klunzinger). (Fig. 74.) Zähne dreieckig, mit grobgezackten Seitenrändern. Tertiär, lebend." (Seite 51)

geändert wurde "Trias, Jura, Kreide ¡Acr. lateralis¡ Ag. (vgl. Jaekel). Muschelkalk etc ¡A. Anningiae¡" in "Trias, Jura, Kreide ¡Acr. lateralis¡ Ag. (vgl. Jaekel). Muschelkalk etc. ¡A. Anningiae¡" (Seite 56)

geändert wurde "Gekrümmte, aber nicht spiral gewundene Stachelorgane. ¡T. Lecontei¡ Dean. Obercarbon, Nordamerika." in "Gekrümmte, aber nicht spiral gewundene Stachelorgane. ¡T. Lecontei¡ Dean. Oberkarbon, Nordamerika." (Seite 59)

geändert wurde "¿Menaspis¿ Ewald[28] (Fig. 104) (¡Dichelodus¡ Gieb., ¡Chalcodus¡ Zitt-). Kopf und" in "¿Menaspis¿ Ewald[28] (Fig. 104.) (¡Dichelodus¡ Gieb., ¡Chalcodus¡ Zitt.). Kopf und" (Seite 60/61)

geändert wurde "¿Lagarodus¿ Jaekel. Zähne schmal rectangulär, scharf geknickt. Kohlenkalk. ¡L.¡ (¡Psammodus¡) ¡augustus¡ Tr." in "¿Lagarodus¿ Jaekel. Zähne schmal rectangulär, scharf geknickt. Kohlenkalk. ¡L.¡ (¡Psammodus¡) ¡angustus¡ Tr." (Seite 61) nach https://shark-references.com/species/view/Lagarodus-angustus

geändert wurde "ebenfalls nach vorn gekrümmte Stacheln aus amerikanischen Kohlenkalk." in "ebenfalls nach vorn gekrümmte Stacheln aus amerikanischem Kohlenkalk." (Seite 63)

geändert wurde "sowie von Cirin (Ain), vgl. aber ¡Pseudorhina¡.) Ganze Skelette" in "sowie von Cirin (Ain), vgl. aber ¡Pseudorhina¡. Ganze Skelette" (Seite 64)

geändert wurde "¿Rh. Zignii¿ Heckel. Eocän. Monte Bolca. ¿Rh. maronita¿ Pictet u. Humb. Obere Kreide. Libanon." in "¿Rh. Zignii¿ Heckel. Eocän. Monte Bolca. ¿Rh. maronita¿ Pictet u. Humb. Obere Kreide. Libanon." (Seite 66)

geändert wurde "England. ¡M. Pentoni¡ A. Sm. Woodward. Eocän. Agypten." in "England. ¡M. Pentoni¡ A. Sm. Woodward. Eocän. Ägypten." (Seite 68)

geändert wurde "¿Jschyodus¿ Egerton. (¡Leptacanthus¡ Ag., ¡Aulaxacanthus¡ Sauvage, ¡Chimaeracanthus¡ Qu.)." in "¿Ischyodus¿ Egerton. (¡Leptacanthus¡ Ag., ¡Aulaxacanthus¡ Sauvage, ¡Chimaeracanthus¡ Qu.)." (Seite 71)

geändert wurde "¡Mehrere Tritoren oder Reibhügel auf den Zähnen.¡ Jura bis jetzt[32]" in "¡Mehrere Tritoren oder Reibhügel auf den Zähnen.¡ Jura bis jetzt.[32]" (Seite 71)

geändert wurde "¿Jschyodus¿ Egerton. (¡Leptacanthus¡ Ag., ¡Aulaxacanthus¡ Sauvage, ¡Chimaeracanthus¡ Qu.). Unterkieferzähne" in "¿Ischyodus¿ Egerton. (¡Leptacanthus¡ Ag., ¡Aulaxacanthus¡ Sauvage, ¡Chimaeracanthus¡ Qu.). Unterkieferzähne" (Seite 71)

geändert wurde "mit 4 Tritoren (2 innen, 1 median, 1 außen." in "mit 4 Tritoren (2 innen, 1 median, 1 außen)." (Seite 71)

geändert wurde "¡Acondylacanthus¡ St. John. u. Worth.," in "¡Acondylacanthus¡ St. John u. Worth.," (Seite 72)

geändert wurde "c) Paarige, asymmetrische Flossenstacheln. ¡Machaeracanthus¡ Newb. (Figur 127), ¡Heteracanthus¡ Newb., ¡Haplacanthus¡ Ag., Devon." in "c) Paarige, asymmetrische Flossenstacheln. ¡Machaeracanthus¡ Newb. (Fig. 127), ¡Heteracanthus¡ Newb., ¡Haplacanthus¡ Ag., Devon." (Seite 72)

geändert wurde "¡Hautschildern, Rumpf mit runden, imbricierenden Schmelzschuppen Maxilla und Prämaxilla nicht differenziert,¡" in "¡Hautschildern, Rumpf mit runden, imbricierenden Schmelzschuppen, Maxilla und Prämaxilla nicht differenziert,¡" (Seite 73)

geändert wurde "¿Conchodus¿ Mc Coy, ¡Cheirodus¡ Pander von Mc Coy). Dünne, kleine," in "¿Conchodus¿ Mc Coy (¡Cheirodus¡ Pander von Mc Coy). Dünne, kleine," (Seite 74)

geändert wurde "¿Scaumenacia¿ Whiteavez. Oberdevon, Kanada." in "¿Scaumenacia¿ Whiteaves. Oberdevon, Kanada." (Seite 74)

geändert wurde "¡P. insignis¡ Beneden. Ober-Devon, Belgien. Nordamerika (Chemung)." in "¡P. insignis¡ Beneden. Oberdevon, Belgien. Nordamerika (Chemung)." (Seite 74)

geändert wurde "keine randlichen Kieferzähne. Keine Iugularplatten. Die Zähne entstehen ontogenetisch" in "keine randlichen Kieferzähne. Keine Jugularplatten. Die Zähne entstehen ontogenetisch" (Seite 77)

geändert wurde "sie Iugularia und interpretiert den ganzen Ventralpanzer" in "sie Jugularia und interpretiert den ganzen Ventralpanzer" (Seite 78)

geändert wurde "in Fort Union-Schichten (oberen Kreide) von Montana." in "in Fort Union-Schichten (obere Kreide) von Montana." (Seite 78)

geändert wurde "der ~Ptyctodontidae~, welche sich vielleicht noch" in "der ~Ptyctodontidae~, welchen sich vielleicht noch" (Seite 80)

geändert wurde "Die Ordnung der Arthrodira umfaßt die Familien der ~Coccosteidae~" in "Die Ordnung der Arthrodira[35] umfaßt die Familien der ~Coccosteidae~" (Seite 80, Fußnotenamker eingefügt)

geändert wurde "Man faßt die beiden letztgenannten als ¡Actinoperygier¡ zusammen, deren Flossen durch eine verkürzte Achse" in "Man faßt die beiden letztgenannten als ¡Actinopterygier¡ zusammen, deren Flossen durch eine verkürzte Achse" (Seite 84)

geändert wurde "¿Mylostoma¿ Newberry. (Palaeozoic fishes of N.-Amerika. 1889.)" in "¿Mylostoma¿ Newberry. (Palaeozoic fishes of N. Amerika. 1889.)" (Seite 85)

geändert wurde "¿Eusthenopteron¿ Whiteaver. Im Abdomen mit Hohlwirbeln." in "¿Eusthenopteron¿ Whiteaves. Im Abdomen mit Hohlwirbeln." (Seite 87)

geändert wurde "Die Linie der Abstammmung führt von den jurassischen" in "Die Linie der Abstammung führt von den jurassischen" (Seite 90)

geändert wurde "¡Rumpf und Schwanz mit Ganoidschuppen bedeckt, selten nackt oder mit Knochenplatten-¡" in "¡Rumpf und Schwanz mit Ganoidschuppen bedeckt, selten nackt oder mit Knochenplatten.¡" (Seite 90)

geändert wurde "der Ganoiden hatte ~L. Agassiz~ auschließlich das Hautskelett berücksichtigt" in "der Ganoiden hatte ~L. Agassiz~ ausschließlich das Hautskelett berücksichtigt" (Seite 90)

geändert wurde "bei den Stören ist der Rumpfmit großen Knochenplatten teilweise bedeckt." in "bei den Stören ist der Rumpf mit großen Knochenplatten teilweise bedeckt." (Seite 91)

geändert wurde "Familie: #Chondrosteidae#. A. Sm. Woodm." in "Familie: #Chondrosteidae#. A. Sm. Woodw." (Seite 94)

geändert wurde "Jura mit verknöcherter Wirbelsäule, praesymphysialen Knochen im Unterkiefer" in "Jura mit verknöcherter Wirbelsäule, präsymphysialen Knochen im Unterkiefer" (Seite 96)

geändert wurde "die Nasalia und wohl vor diesen das Ethmoid. einschieben, gebildet, doch ist die Begrenzung" in "die Nasalia und wohl vor diesen das Ethmoid einschieben, gebildet, doch ist die Begrenzung" (Seite 96)

geändert wurde "¿Belonorhynchus¿ Bronn. In der Umgrenzung Woodwards = ¡Saurorhynchus¡ Mstr., Reis; ¡Ichthyorhynchus¡ Bellotti, ¡Giffonus¡ Costa, ¡Stylorhynchus¡ Martin)." in "¿Belonorhynchus¿ Bronn. In der Umgrenzung Woodwards = ¡Saurorhynchus¡ Mstr., Reis; (¡Ichthyorhynchus¡ Bellotti, ¡Giffonus¡ Costa, ¡Stylorhynchus¡ Martin)." (Seite 97)

geändert wurde "Reis zieht sie zusammen, Henning reserviert den Namen ¡Belonorhynchus¡ für Liasformen." in "Reis zieht sie zusammen, Hennig reserviert den Namen ¡Belonorhynchus¡ für Liasformen." (Seite 97)

geändert wurde "Mitteldevon (mittleres Oldred); Schottland. Rußland. Oberes Devon; Canada." in "Mitteldevon (mittleres Oldred); Schottland, Rußland. Oberes Devon; Canada." (Seite 98)

geändert wurde "Flossen klein, die Strahlendichotom gespalten und gegliedert." in "Flossen klein, die Strahlen dichotom gespalten und gegliedert." (Seite 98)

geändert wurde "Flossen groß, mit Fulcren. Kein Suboperculum. Karbon, Rotiegendes; Europa, Nordamerika." in "Flossen groß, mit Fulcren. Kein Suboperculum. Karbon, Rotliegendes; Europa, Nordamerika." (Seite 98)

geändert wurde "¿Atherstonia¿ A. Sm. Woodw. ¡Hydropesium¡ Broom. ¡Helichthys¡ Broom. Obere Karru-Schichten Südafrika." in "¿Atherstonia¿ A. Sm. Woodw. ¡Hydropesium¡ Broom. ¡Helichthys¡ Broom. Obere Karru-Schichten, Südafrika." (Seite 100)

geändert wurde "Körper oval, gleichmäßig beschuppt. Schnauzesteil abfallend. Caudalis tief gegabelt." in "Körper oval, gleichmäßig beschuppt. Schnauze steil abfallend. Caudalis tief gegabelt." (Seite 102)

geändert wurde "Kiemenhautstrahlen blattförmig, eine mediane Iugularplatte vorhanden. Zähne zugespitzt," in "Kiemenhautstrahlen blattförmig, eine mediane Jugularplatte vorhanden. Zähne zugespitzt," (Seite 113)

geändert wurde "Kiemenhautstrahlen breit, wenig zahlreich. Iugularplatte groß." in "Kiemenhautstrahlen breit, wenig zahlreich. Jugularplatte groß." (Seite 117)

geändert wurde "¿Gigantichtys¿ Dames (Fig. 234).[53] Spitze der großen Zähne pfeilspitzenähnlich." in "¿Gigantichthys¿ Dames (Fig. 234).[53] Spitze der großen Zähne pfeilspitzenähnlich." (Seite 126)

geändert wurde "Lebend nur ¡Gonorhynchus Greyi¡, im indischen und pazifischen Ocean" in "Lebend nur ¡Gonorhynchus Greyi¡, im indischen und pazifischen Ozean." (Seite 127)

geändert wurde "Meer- und Süßwasser-Fische; letztere wandern zur" in "Meer- und Süßwasserfische; letztere wandern zur" (Seite 127)

geändert wurde "Vomer mlt zwei langen, in Alveolen stehenden Fangzähnen." in "Vomer mit zwei langen, in Alveolen stehenden Fangzähnen." (Seite 129)

geändert wurde "¿Palaeohrynchus¿ Blv. (¡Hemirhynchus¡ Ag.) (Fig. 254.)" in "¿Palaeorhynchus¿ Blv. (¡Hemirhynchus¡ Ag.) (Fig. 253.)" (Seite 136)

geändert wurde "¡Fast bandförmige, zusammengedrückte Raubfische mit weite Mundspalte. Kiefer und Gaumenbeine mit kräftigen, konischen Zähnen.¡" in "¡Fast bandförmige, zusammengedrückte Raubfische mit weiter Mundspalte. Kiefer und Gaumenbeine mit kräftigen, konischen Zähnen.¡" (Seite 136)

geändert wurde "¡Rücken mit einheitlichem Panzer oder einzelnen Hauschildern. Zwei Rückenflossen, weit zurückgeschoben,¡" in "¡Rücken mit einheitlichem Panzer oder einzelnen Hautschildern. Zwei Rückenflossen, weit zurückgeschoben,¡" (Seite 140)

geändert wurde "Lebend ¡Histiophorus¡ Lac. (auch tertiär), ¡Tetrapterus¡ Cuv., ¡Xiphias¡ L. ¡Xiphiorynchus¡ Beneden, ¡Brachyrhynchus¡ Ben., Eocän." in "Lebend ¡Histiophorus¡ Lac. (auch tertiär), ¡Tetrapterus¡ Cuv., ¡Xiphias¡ L., ¡Xiphiorhynchus¡ Beneden, ¡Brachyrhynchus¡ Ben., Eocän." (Seite 140)

geändert wurde "¡Anal- und Dorsalflossen mit Stacheln Körper kürzer als bei Ophiocephaliden.¡" in "¡Anal- und Dorsalflossen mit Stacheln. Körper kürzer als bei Ophiocephaliden.¡" (Seite 141)

geändert wurde "¡Kiefer zahnlos. Haut mit dünnen Knochenplatten Brustflossen, häufig auch¡" in "¡Kiefer zahnlos. Haut mit dünnen Knochenplatten. Brustflossen, häufig auch¡" (Seite 141)

geändert wurde "zwischen den Postzygaphysen des vorausgehenden Wirbels liegende Vertiefung (Zygantrum) gelenkig eingreift" in "zwischen den Postzygapophysen des vorausgehenden Wirbels liegende Vertiefung (Zygantrum) gelenkig eingreift" (Seite 144)

geändert wurde "eines paarigen Knochens des ~Sphenethmoids~ (Orbito-Sphenoid), welcher bei den" in "eines paarigen Knochens des ~Sphenethmoids~ (Orbitosphenoid), welcher bei den" (Seite 145)

geändert wurde "Im ersteren Falle besteht er (Fig. 269-71 aus ~einem~ vorderen ventralen Knochenstück, dem ~Hypocentrum~ (Intercentrum) und ~zwei~ hinteren, lateralen Ossifikationszentren: ~Pleurocentra~." in "Im ersteren Falle besteht er (Fig. 269-71) aus ~einem~ vorderen ventralen Knochenstück, dem ~Hypocentrum~ (Intercentrum) und ~zwei~ hinteren, lateralen Ossifikationszentren: ~Pleurocentra~." (Seite 151)

geändert wurde "dieser Anschauung betrachtet Götte die rachitomen Wirbel als Übergangsstadium" in "dieser Anschauung betrachtet Götte die rhachitomen Wirbel als Übergangsstadium" (Seite 152)

geändert wurde "(Dasyceps, Trematops, Acanthosoma, Microbrachis), in welcher sich bei den Urodelen" in "(Dasyceps, Trematops, Acanthostoma, Microbrachis), in welcher sich bei den Urodelen" (Seite 154)

geändert wurde "An die Supraoccipitia legt sich jederseits das ~Tabulare~ (= Epioticum) an." in "An die Supraoccipitalia legt sich jederseits das ~Tabulare~ (= Epioticum) an." (Seite 154)

geändert wurde "auch auf dem Vomer und auf den Palatium in der Nähe der Choanen." in "auch auf dem Vomer und auf dem Palatinum in der Nähe der Choanen." (Seite 156)

geändert wurde "¿Tyrsidium¿ Cope. Ähnlich den vorigen. Oberes Karbon. Nord-Amerika." in "¿Tyrsidium¿ Cope. Ähnlich den vorigen. Oberes Karbon. Nordamerika." (Seite 160)

geändert wurde "mit je einer Reihe dichtsteheder, schlanker, spitzkonischer ~Zähne~ besetzt." in "mit je einer Reihe dichtstehender, schlanker, spitzkonischer ~Zähne~ besetzt." (Seite 161)

geändert wurde "¿Urocordylus¿ Huxley und Wrigth (Fig. 268, 290). Schädel dreieckig," in "¿Urocordylus¿ Huxley und Wright (Fig. 268, 290). Schädel dreieckig," (Seite 163)

geändert wurde "Ob Bogen mit dem Wirbelkörper fest verwachsen." in "Ob. Bogen mit dem Wirbelkörper fest verwachsen." (Seite 163)

geändert wurde "Ob. Karb. Kilkenny Irland." in "Ob. Karb. Kilkenny, Irland." (Seite 165)

geändert wurde "¿Crossotelos¿ Case. Perm. Oklahama." in "¿Crossotelos¿ Case. Perm. Oklahoma." (Seite 165)

geändert wurde "¡Zahnsubstanz radial gefaltet.¡ Karbon. Perm und untere Trias." in "¡Zahnsubstanz radial gefaltet.¡ Karbon, Perm und untere Trias." (Seite 166)

geändert wurde "mit ziemlich langem, seitlich komprimierten Schwanz." in "mit ziemlich langem, seitlich komprimiertem Schwanz." (Seite 166)

geändert wurde "Rippen und Schuppen kaum entwickelt. Oberer Karbon. Nordamerika." in "Rippen und Schuppen kaum entwickelt. Oberes Karbon. Nordamerika." (Seite 166)

geändert wurde "¿Sparagmites¿ Fritsch, ¿Discosaurus¿ Credner (Figur 266 ¡g¡)." in "¿Sparagmites¿ Fritsch, ¿Discosaurus¿ Credner (Fig. 266 ¡g¡)." (Seite 167)

geändert wurde "Bauchpanzer aus spindelförmigen Knochenstäbchen. Oberes Karbon. Nürschan Böhmen." in "Bauchpanzer aus spindelförmigen Knochenstäbchen. Oberes Karbon. Nürschan. Böhmen." (Seite 167)

geändert wurde "¿Actinodon¿ Gaudry (¡Euchirosaurus¡ Gaudry) (Fig. 289.). Vomer und Palatin" in "¿Actinodon¿ Gaudry (¡Euchirosaurus¡ Gaudry) (Fig. 289). Vomer und Palatin" (Seite 168)

geändert wurde "¿Dasyceps¿ Lloyd em. v. Huene. Mit großer Facialgrube. Perm. Kenilworth b. Warwik)." in "¿Dasyceps¿ Lloyd em. v. Huene. Mit großer Facialgrube. Perm. Kenilworth b. Warwik." (Seite 168)

geändert wurde "Die Gattung kann bedeutende Größe bis zu einem Meter, erreichen." in "Die Gattung kann bedeutende Größe bis zu einem Meter erreichen." (Seite 168)

geändert wurde "¿Cacops¿ Williston. Fig. 283. Schädel rauh skulptiert." in "¿Cacops¿ Williston. (Fig. 283). Schädel rauh skulptiert." (Seite 169)

geändert wurde "¿Dissorophus¿ Cope. Fig. 274 ¡B¡. Besitzt einen" in "¿Dissorophus¿ Cope. (Fig. 274 ¡B¡). Besitzt einen" (Seite 169)

geändert wurde "Zwischen den Unterkiefern kleine polygonale Knochenschuppen (Gularplatten). Trias. Süd-Afrika. ¿Batrachosuchus¿ Broom. Trias Süd-Afrika." in "Zwischen den Unterkiefern kleine polygonale Knochenschuppen (Gularplatten). Trias. Südafrika. ¿Batrachosuchus¿ Broom. Trias Südafrika." (Seite 170)

geändert wurde "Bauchschuppen rhomboidisch Perm. Texas und Illinois." in "Bauchschuppen rhomboidisch. Perm. Texas und Illinois." (Seite 171)

geändert wurde "¿Nummulosaurus¿ Fr. Wirbel anscheinend wie bei ¡Diplovertebron¡. Ob. Karb. Tremosna Böhmen." in "¿Nummulosaurus¿ Fr. Wirbel anscheinend wie bei ¡Diplovertebron¡. Ob. Karb. Tremosna. Böhmen." (Seite 171)

geändert wurde "¿Loxomma¿ Husley (Fig. 272, 302). Schädel mit sehr gut entwickelten Schleimkanälen." in "¿Loxomma¿ Huxley (Fig. 272, 302). Schädel mit sehr gut entwickelten Schleimkanälen." (Seite 171)

geändert wurde "die darüber liegende Sand. stein- oder Schieferschicht enthält auf der Unterseite" in "die darüber liegende Sandstein- oder Schieferschicht enthält auf der Unterseite" (Seite 173)

geändert wurde "¿Plagiosternum¿ E. Fraas. Muschelkalk und Lettenkohle- Schwaben." in "¿Plagiosternum¿ E. Fraas. Muschelkalk und Lettenkohle. Schwaben." (Seite 173)

geändert wurde "Pensylvannien und Kansas, im Rotliegenden von Thüringen, Böhmen und" in "Pensylvanien und Kansas, im Rotliegenden von Thüringen, Böhmen und" (Seite 173)

geändert wurde "¡Drei Paar persistierende äußere Kiemen¡" in "¡Drei Paar persistierende äußere Kiemen.¡" (Seite 176)

geändert wurde "insofern bereits der 6. (Hymenocheirus) meistens aber der 9. Wirbel als einziger Sacralwirbel mit dem Jlium sich verbindet." in "insofern bereits der 6. (Hymenochirus) meistens aber der 9. Wirbel als einziger Sacralwirbel mit dem Ilium sich verbindet." (Seite 177)

geändert wurde "wo ein Abdruck eines vollständigen Individuums entdeckt wurde ¡Palaeobatrachus Gaudryi¡ Vidal), im" in "wo ein Abdruck eines vollständigen Individuums entdeckt wurde (¡Palaeobatrachus Gaudryi¡ Vidal), im" (Seite 178)

geändert wurde "Mannigfaltigkeit aus, insoferne manche von ihnen einen" in "Mannigfaltigkeit aus, insofern manche von ihnen einen" (Seite 179)

geändert wurde "unterscheidet man Hals-, Rumpf-, Becken- und Schwanz-Region;" in "unterscheidet man Hals-, Rumpf-, Becken- und Schwanzregion;" (Seite 180)

geändert wurde "Die etwas schiefen oder fast horizontalen, noch oben gerichteten Gelenkflächen der vorderen" in "Die etwas schiefen oder fast horizontalen, nach oben gerichteten Gelenkflächen der vorderen" (Seite 180)

geändert wurde "Mit Ausnahme der letzten Schwanzwirbel können vom Epistropheus ab sämtliche Reptilienwirbel ~Rippen~ tragen. (Fig. 317.)" in "Mit Ausnahme der letzten Schwanzwirbel können vom Epistropheus ab sämtliche Reptilienwirbel ~Rippen~ tragen. (Fig. 317)." (Seite 181)

geändert wurde "Die Rippen sind entweder ein oder zweiköpfig, im letzteren Fall" in "Die Rippen sind entweder ein- oder zweiköpfig, im letzteren Fall" (Seite 181)

geändert wurde "Am Sacralabschnitt nehmenbei den lebenden Reptilien" in "Am Sacralabschnitt nehmen bei den lebenden Reptilien" (Seite 181)

geändert wurde "Wie bei den Amphibien bleibt bei den Reptilien vom Visceralskelett der hintere Abschnitt des Palato-Quadratum, das" in "Wie bei den Amphibien bleibt bei den Reptilien vom Visceralskelett der hintere Abschnitt des Palatoquadratum, das" (Seite 182)

geändert wurde "wie in seinem distalen Teile stark verrbeitert und" in "wie in seinem distalen Teile stark verbreitert und" (Seite 186)

geändert wurde "zerfallen in mehrere Unterordnungen, die ~Cotylosauria~, ~Pelycosauria~, ~Theriodontia und Anomodontia~." in "zerfallen in mehrere Unterordnungen, die ~Cotylosauria~, ~Pelycosauria~, ~Theriodontia~ und ~Anomodontia~." (Seite 188)

geändert wurde "3. ¡Seitliche Kieferzähne mit den Kronen quer zur Kieferachse verbreitert¡, #Diadectidae# Cope." in "3. ¡Seitliche Kieferzähne mit den Kronen quer zur Kieferachse verbreitert¡: #Diadectidae# Cope." (Seite 192)

geändert wurde "¿Dimetrodon¿ Cope (¡Embolophorus¡ p. p. Cope). (Fig. 326, 327.) Der bis 45 cm lange hoch gebaute Schädel mit verhältnismäßig weit zuürckliegenden mäßig großen Augen und einem Paar seitlicher ebensolcher Schläfenlöcher." in "¿Dimetrodon¿ Cope (¡Embolophorus¡ p. p. Cope). (Fig. 326, 327). Der bis 45 cm lange hoch gebaute Schädel mit verhältnismäßig weit zurückliegenden mäßig großen Augen und einem Paar seitlicher ebensolcher Schläfenlöcher." (Seite 194)

geändert wurde "¿Ctenosaurus¿ v. Huene aus dem mittleren Buntsandstein von Rheinhausen bei Göttingen dürfte auf Grund der mit zirka 60 cm hohen Dornfortsätzen ausgestatteten Wirbel auch hierher zu stellen sein." in "¿Ctenosaurus¿ v. Huene aus dem mittleren Buntsandstein von Reinhausen bei Göttingen dürfte auf Grund der mit zirka 60 cm hohen Dornfortsätzen ausgestatteten Wirbel auch hierher zu stellen sein." (Seite 195)

geändert wurde "¿Tomicosaurus¿ Case, ¿Metamosaurus¿ Cope. ¿Casea¿ Williston. Perm Texas. ¿Embolophorus¿ p. p. Cope. ¿Trispondylus¿ Williston. Perm Texas. ¿Sphenacodon¿ Marsh. Perm Neu-Mexiko. ? ¿Geosaurus cynodus¿ Gervais aus dem Perm von Moisset (Departement Jura)." in "¿Tomicosaurus¿ Case, ¿Metamosaurus¿ Cope. ¿Casea¿ Williston. Perm. Texas. ¿Embolophorus¿ p. p. Cope. ¿Trispondylus¿ Williston. Perm. Texas. ¿Sphenacodon¿ Marsh. Perm. Neu-Mexiko. ? ¿Geosaurus cynodus¿ Gervais aus dem Perm von Moisset (Departement Jura)." (Seite 196)

geändert wurde "Als #primitive Theriodontier# = #Therocephalia# Broom) werden hauptsächlich aus dem Perm" in "Als #primitive Theriodontier# (= #Therocephalia# Broom) werden hauptsächlich aus dem Perm" (Seite 197)

geändert wurde "Auf den oberen sehr kräftigen, teilweise gezähnelten Eckzahn, folgen auf dem Maxilare 9 seitlich verschmälerte konische, teilweise dreispitzige Molaren." in "Auf den oberen sehr kräftigen, teilweise gezähnelten Eckzahn, folgen auf dem Maxillare 9 seitlich verschmälerte konische, teilweise dreispitzige Molaren." (Seite 198)

geändert wurde "¿Oudenodon¿ Owen. (¡Platypodosaurus¡. Owen.) Sehr" in "¿Oudenodon¿ Owen. (¡Platypodosaurus¡ Owen.) Sehr" (Seite 200)

geändert wurde "Von dort stammen auch ¡Esoterodon¡ Owen, ¡Cryptocynodon¡ Seeley, ¡Prodicynodon¡ Broom. ¡Opisthoctenodon¡ Broom ¡Pristerodon¡ Huxley. ¡Chelyposaurus¡ Broom." in "Von dort stammen auch ¡Esoterodon¡ Owen, ¡Cryptocynodon¡ Seeley, ¡Prodicynodon¡ Broom, ¡Opisthoctenodon¡ Broom, ¡Pristerodon¡ Huxley, ¡Chelyposaurus¡ Broom." (Seite 201)

geändert wurde "¿Protorosaurus¿. H. v. Meyer. Im System unsicher." in "¿Protorosaurus¿ H. v. Meyer. Im System unsicher." (Seite 203)

geändert wurde "¡Außere Nasenlöcher vereinigt.¡" in "¡Äußere Nasenlöcher vereinigt.¡" (Seite 205)

geändert wurde "¡als die Hinterfüße; beide fünfzehig. Oberster Jura.¡" in "¡als die Hinterfüße; beide fünfzehig.¡ Oberster Jura." (Seite 206)

geändert wurde "¡Episternum Tförmig. Bauchrippen kräftig.¡" in "¡Episternum T-förmig. Bauchrippen kräftig.¡" (Seite 206)

geändert wurde "¿Eifelosaurus¿ Jaekel. Buntsandstein. Eifel. ? ¿Polysphenodon¿ Jaekel. Keuper. Hannover.

¿Palacrodon¿ Broom. Trias. Südafrika." in "¿Eifelosaurus¿ Jaekel. Buntsandstein. Eifel.

? ¿Polysphenodon¿ Jaekel. Keuper. Hannover.

¿Palacrodon¿ Broom. Trias. Südafrika." (Seite 206)

geändert wurde "¿Sphenodon¿ Gray (Hatteria Gray). (Fig. 337.) 25 präsacrale Wirbel." in "¿Sphenodon¿ Gray (Hatteria Gray). (Fig. 337). 25 präsacrale Wirbel." (Seite 206)

geändert wurde "¡Wirbel amphicöl. Schädel verlängert. Außere Nasenlöcher getrennt, weit¡" in "¡Wirbel amphicöl. Schädel verlängert. Äußere Nasenlöcher getrennt, weit¡" (Seite 206)

geändert wurde "Über 45 Prä-sacralwirbel. Vorderfüße kürzer als die Hinterfüße." in "Über 45 Präsacralwirbel. Vorderfüße kürzer als die Hinterfüße." (Seite 206)

geändert wurde "~Haut mit hornigen, seltener ossifizierten Schuppen bedeckt.~ Trias-jetzt." in "~Haut mit hornigen, seltener ossifizierten Schuppen bedeckt.~ Trias - jetzt." (Seite 207)

geändert wurde "Zu den ~Lepidosauria~ gehören die ¡Lacertilia¡ und ¡Ophidia¡" in "Zu den ~Lepidosauria~ gehören die ¡Lacertilia¡ und ¡Ophidia¡." (Seite 207)

geändert wurde "Der Schädel, Fig. 341, 342, unterscheidet sich von dem der" in "Der Schädel (Fig. 341, 342) unterscheidet sich von dem der" (Seite 209)

geändert wurde "Der unpaare (selten doppelte: bei Amphibaena) Hinterhauptsscondylus wird von Basioccipitale und den beiden Exoccipitalia lateralia gebildet." in "Der unpaare (selten doppelte: bei Amphibaena) Hinterhauptscondylus wird von Basioccipitale und den beiden Exoccipitalia lateralia gebildet." (Seite 209)

geändert wurde "¿Gordonia¿ Newton. Fig. 335. Schädel bis 18 cm lang," in "¿Gordonia¿ Newton. (Fig. 335.) Schädel bis 18 cm lang," (Seite 210)

geändert wurde "meist infolge ihrer höchst ungenügenden Erhaltung im System schwankend.:" in "meist infolge ihrer höchst ungenügenden Erhaltung im System schwankend." (Seite 210)

geändert wurde "(¡Diploglossus¡, ¡Propseudopus¡) ¡Helotermatidae¡ (¡Placosaurus¡)," in "(¡Diploglossus¡, ¡Propseudopus¡), ¡Helotermatidae¡ (¡Placosaurus¡)," (Seite 210)

geändert wurde "Aus dem Oligocän von Nordamerika (Dakota) werden auch einige ¡Amphisbaenidae¡ (¡Rhineura¡, ¡Aciprion¡, ¡Diacium¡, ¡Platyrachis¡ etc., Cope, ¡Hyporhina¡ G. Baur, genannt." in "Aus dem Oligocän von Nordamerika (Dakota) werden auch einige ¡Amphisbaenidae¡ (¡Rhineura¡, ¡Aciprion¡, ¡Diacium¡, ¡Platyrachis¡ etc., Cope, ¡Hyporhina¡ G. Baur) genannt." (Seite 210)

geändert wurde "¡Wasserbewohnende Reptilien mit kleinem Varanusähnlichem Kopf, langem, aus 13 Wirbeln bestehendem Hals,¡" in "¡Wasserbewohnende Reptilien mit kleinem varanusähnlichem Kopf, langem, aus 13 Wirbeln bestehendem Hals,¡" (Seite 211)

geändert wurde "¿Clidastes¿ Cope (¡Edestosaurus¡ Marsh) (Figur 346 A, 349, 351, 352)." in "¿Clidastes¿ Cope (¡Edestosaurus¡ Marsh) (Fig. 346 A, 349, 351, 352)." (Seite 216)

geändert wurde "¿Tylosaurus¿ Marsh (¡Liodon¡ Cope, ¡Macrosaurus¡ Owen, ¡Rhinosaurus¡ Marsh). Fig. 346 B. Schädel 70 cm bis 1,20 m." in "¿Tylosaurus¿ Marsh (¡Liodon¡ Cope, ¡Macrosaurus¡ Owen, ¡Rhinosaurus¡ Marsh). (Fig. 346 B). Schädel 70 cm bis 1,20 m." (Seite 217)

geändert wurde "Form ist ¿Lysorophus¿ Cope, Fig. 357, aus dem nordamerikanischen Perm." in "Form ist ¿Lysorophus¿ Cope (Fig. 357) aus dem nordamerikanischen Perm." (Seite 218)

geändert wurde "Quatratbein ebenso wie Pterygoid, Maxillare und Palatinum beweglich" in "Quadratbein ebenso wie Pterygoid, Maxillare und Palatinum beweglich" (Seite 218)

geändert wurde "im Eocän von New Yersey eine vikarierende Gattung" in "im Eocän von New Jersey eine vikarierende Gattung" (Seite 220)

geändert wurde "die hintere für den kurzen stämmigen ~Humerus~ bestimmt ist, Der proximal" in "die hintere für den kurzen stämmigen ~Humerus~ bestimmt ist. Der proximal" (Seite 226)

geändert wurde "Formen kleiner und schwächer (ausgenommen ¡J. longirostris¡)." in "Formen kleiner und schwächer (ausgenommen ¡I. longirostris¡)." (Seite 227)

geändert wurde "Die polyongalen Knochenplatten der paarigen Paddeln lagen" in "Die polygonalen Knochenplatten der paarigen Paddeln lagen" (Seite 227)

geändert wurde "teils unvollständig beschrieben, teils (Miocän von Malta), höchst problematisch." in "teils unvollständig beschrieben, teils (Miocän von Malta) höchst problematisch." (Seite 228)

geändert wurde "¿Simosaurus¿ H. v. Meyer. (Fig. 378.) Schädel breit, niedrig, mit gerundeter Schnauze;" in "¿Simosaurus¿ H. v. Meyer. (Fig. 378) Schädel breit, niedrig, mit gerundeter Schnauze;" (Seite 233)

geändert wurde "miteinander gelenkende Platten. Oberer Jura Wyoming." in "miteinander gelenkende Platten. Oberer Jura. Wyoming." (Seite 238)

geändert wurde "ist die Stellung der ¡Mesosouridae¡ im System" in "ist die Stellung der ¡Mesosauridae¡ im System" (Seite 240)

geändert wurde "~Extremitäten fünfzehig, entweder Schwimmfüße oder Gehfüße. Trias bis jetzt.~" in "~Extremitäten fünfzehig, entweder Schwimmfüße oder Gehfüße.~ Trias bis jetzt." (Seite 241)

geändert wurde "¿Pelomedusa¿ Wagl, ¿Podocnemis¿ Wagl. fiinden sich in Afrika," in "¿Pelomedusa¿ Wagl., ¿Podocnemis¿ Wagl. finden sich in Afrika," (Seite 248)

geändert wurde "¡Hautossifikationen hervorgegangenen knöchernen Scheide angeschlossen. ? Kreide. Pleistocän.¡" in "¡Hautossifikationen hervorgegangenen knöchernen Scheide angeschlossen.¡ ? Kreide. Pleistocän." (Seite 249)

geändert wurde "¿Plesiochelys¿ Rütim (Fig. 394). Rückenschild bis 1/2 m lang, massiv, kreis-herzförmig." in "¿Plesiochelys¿ Rütim. (Fig. 394). Rückenschild bis 1/2 m lang, massiv, kreis-herzförmig." (Seite 249)

geändert wurde "¡Chelonides¡ Maak. Oberer Jura. Norddeutschland." in "¡Chelonides¡ Maack. Oberer Jura. Norddeutschland." (Seite 249)

geändert wurde "Die ältesten Reste in ~Europa~ stammen aus dem Eocän von England, ihre genorische Stellung zu ¿Chrysemys¿ Gray erscheint fraglich." in "Die ältesten Reste in ~Europa~ stammen aus dem Eocän von England, ihre generische Stellung zu ¿Chrysemys¿ Gray erscheint fraglich." (Seite 251)

geändert wurde "sich die Funde auf Trachemys Agass. ¿Terrapene¿ Merrem," in "sich die Funde auf ¿Trachemys¿ Agass., ¿Terrapene¿ Merrem," (Seite 252)

geändert wurde "Die Verteilung der lebenden Testudineae (5 Genera) ist dieselbe wie der Emydinae." in "Die Verteilung der lebenden Testudininae (5 Genera) ist dieselbe wie der Emydinae." (Seite 252)

geändert wurde "verteilen sich die Funde auf ¿Trachemys¿ Agass. ¿Terrapene¿ Merrem, ¿Chrysemys¿ Gray, ¿Clemmys¿ Wagl. u. a." in "verteilen sich die Funde auf ¿Trachemys¿ Agass., ¿Terrapene¿ Merrem, ¿Chrysemys¿ Gray, ¿Clemmys¿ Wagl. u. a." (Seite 252)

geändert wurde "Plastron kräftig, nur wenig reduziert. Entoplastron Tförmig. Epiplastra sehr klein;" in "Plastron kräftig, nur wenig reduziert. Entoplastron T-förmig. Epiplastra sehr klein;" (Seite 254)

geändert wurde "in der inneren Lederhaut eingebettet waren. Entoplastron Tförmig. Ob. Kreide. S. Dakota. Nordamerika." in "in der inneren Lederhaut eingebettet waren. Entoplastron T-förmig. Ob. Kreide. S. Dakota. Nordamerika." (Seite 254)

geändert wurde "¿Xenochelys¿ Hay aus dem Oligocän, sämtliche aus den Vereinigten Staaten ¿Anosteira¿ auch aus dem Oligocän von England." in "¿Xenochelys¿ Hay aus dem Oligocän, sämtliche aus den Vereinigten Staaten. ¿Anosteira¿ auch aus dem Oligocän von England." (Seite 256)

geändert wurde "¡Cinosternum¡ Spix (¡Aromochelys¡) Nord- und Süd-Südamerika) sowie von der Familie" in "¡Cinosternum¡ Spix (¡Aromochelys¡) Nord- und Südamerika) sowie von der Familie" (Seite 256)

geändert wurde "¿Xenolchelys¿ Hay aus dem Oligocän, sämtliche aus den" in "¿Xenochelys¿ Hay aus dem Oligocän, sämtliche aus den" (Seite 256)

geändert wurde "Der Panzer ist schwach ausgebdilet, das Plastron" in "Der Panzer ist schwach ausgebildet, das Plastron" (Seite 256)

geändert wurde "~Knorpel ebenso wie die Crocodilier. Trias.~" in "~Knorpel ebenso wie die Crocodilier.~ Trias." (Seite 257)

geändert wurde "Rückenpanzer aus 2 Reihen schmaler stark skulpierter Mittelplatten und je einer Seitenreihe." in "Rückenpanzer aus 2 Reihen schmaler stark skulptierter Mittelplatten und je einer Seitenreihe." (Seite 258)

geändert wurde "Vordere Teil der Bauchseite gepanzert" in "Vorderer Teil der Bauchseite gepanzert" (Seite 258)

geändert wurde "Lebend in Borneo, Sumatra und Malaischen Halbinsel." in "Lebend in Borneo, Sumatra und Malayischen Halbinsel." (Seite 272)

geändert wurde "kurzer Schnauze. Außere Nasenlöcher seitlich, weit vorne zwischen den kurzen Prämaxillaria und den großen Nasalia gelegen.. Innere Nasenlöcher weit vorne gelegen" in "kurzer Schnauze. Äußere Nasenlöcher seitlich, weit vorne zwischen den kurzen Prämaxillaria und den großen Nasalia gelegen. Innere Nasenlöcher weit vorne gelegen" (Seite 260)

geändert wurde "¿Aetosaurus¿ O. Fraas. (Figur 406.) Körper langgeschwänzt." in "¿Aetosaurus¿ O. Fraas. (Fig. 406). Körper langgeschwänzt." (Seite 260)

geändert wurde "Im Stubensandstein von Heßlach bei Stuttgart auf einer Platte 24 vollständige Individuen von verschiedener Größe. Naturalienkabinet Stuttgart." in "Im Stubensandstein von Heslach bei Stuttgart auf einer Platte 24 vollständige Individuen von verschiedener Größe. Naturalienkabinett Stuttgart." (Seite 260)

geändert wurde "Pubis lang und schmal. Panzerplatten rundlich, Unt. Obere Trias. Elgin." in "Pubis lang und schmal. Panzerplatten rundlich. Unt. Obere Trias. Elgin." (Seite 261)

geändert wurde "~und Bauch Reihen von Hautknochen befinden. Lias - jetzt.~" in "~und Bauch Reihen von Hautknochen befinden.~ Lias - jetzt." (Seite 262)

geändert wurde "¿Pelagosaurus¿ Bronn (Fig. 408) aus dem oberen Lias der Normandie England und Württemberg bleibt" in "¿Pelagosaurus¿ Bronn (Fig. 408) aus dem oberen Lias der Normandie, England und Württemberg bleibt" (Seite 268)

geändert wurde "Zähne abwechseld höher und tiefer stehend, zahlreicher und schlanker als bei ¡Stenosaurus¡." in "Zähne abwechselnd höher und tiefer stehend, zahlreicher und schlanker als bei ¡Stenosaurus¡." (Seite 268)

geändert wurde "¿Metriorhynchus.¿ H. v. Meyer. Schnauze gedrungen," in "¿Metriorhynchus¿ H. v. Meyer. Schnauze gedrungen," (Seite 269)

geändert wurde "¿Alligatorellus¿ Jourd. (Fig. 417.) Skelett 22 cm lang." in "¿Alligatorellus¿ Jourd. (Fig. 417). Skelett 22 cm lang." (Seite 270)

geändert wurde "¿Nannosuchus¿, ¿Theriosuchus¿. Owen. Purbeck. England." in "¿Nannosuchus¿, ¿Theriosuchus¿ Owen. Purbeck. England." (Seite 270)

geändert wurde "viel kleiner als der hintere. Panzer nicht beobachtet.

Obere Kreide. ? Eocän. Nord-Patagonien." in "viel kleiner als der hintere. Panzer nicht beobachtet. Obere Kreide. ? Eocän. Nord-Patagonien." (Seite 271)

geändert wurde "¿Tomistoma¿ Müller (¡Rhynchosuchus¡ Huxley, ¡Gavialosuchus¡ Toula und Kail). (Fig. 420.) Schnauze allmählich in den cranialen Teil übergehend." in "¿Tomistoma¿ Müller (¡Rhynchosuchus¡ Huxley, ¡Gavialosuchus¡ Toula und Kail). (Fig. 420). Schnauze allmählich in den cranialen Teil übergehend." (Seite 271)

geändert wurde "¿Gavialis¿ Oppel (¡Rhamphostoma¡ Wagl). Schnauze scharf vom cranialen Teil abgesetzt." in "¿Gavialis¿ Oppel (¡Rhamphostoma¡ Wagl.). Schnauze scharf vom cranialen Teil abgesetzt." (Seite 272)

geändert wurde "Obereocän bis Miocän von Europa (besonders England, Frankreich, Deutschland). Eocän Neu Mexico." in "Obereocän bis Miocän von Europa (besonders England, Frankreich, Deutschland). Eocän. Neu Mexico." (Seite 272)

geändert wurde "¿Caiman¿ Spix (¡Jaccare¡ Gray). Fig. 407. 18-20 Zähne oben" in "¿Caiman¿ Spix (¡Jaccare¡ Gray). (Fig. 407). 18-20 Zähne oben" (Seite 272)

geändert wurde "¿Crocodilus¿ Laur. Fig. 410, 411. 17-19 Zähne oben, 17-15 Zähne unten auf jeder Seite." in "¿Crocodilus¿ Laur. (Fig. 410, 411). 17-19 Zähne oben, 17-15 Zähne unten auf jeder Seite." (Seite 273)

geändert wurde "Am Schluß des Jura und zu Beginn der Kreide in den brackisch-limmischen Ablagerungen des ~Purbeck~ und" in "Am Schluß des Jura und zu Beginn der Kreide in den brackisch-limnischen Ablagerungen des ~Purbeck~ und" (Seite 273)

geändert wurde "An den Rückenwirbeln rücken die Parapophysen von den Centren auf die Bogen hinauf." in "An den Rückenwirbeln rücken die Parapophysen von den Zentren auf die Bogen hinauf." (Seite 275)

geändert wurde "Pterosauriern und Vögeln eine oder mehrere Präorbitaöffnungen." in "Pterosauriern und Vögeln eine oder mehrere Präorbitalöffnungen." (Seite 276)

geändert wurde "mit der massiven Ausbildung der hinteren Extremitäten (cfr. Fig. 443.)" in "mit der massiven Ausbildung der hinteren Extremitäten (cfr. Fig. 443)." (Seite 276)

geändert wurde "Anfang dieses Jahrhunderts im Groß-Oolith und der" in "Anfang dieses Jahrhunderts im Großoolith und der" (Seite 278)

geändert wurde "¡Ischium schaufelförmig, distal stielförmig verlängert, der Sförmige Femur länger als die Tibia.¡" in "¡Ischium schaufelförmig, distal stielförmig verlängert, der S-förmige Femur länger als die Tibia.¡" (Seite 279)

geändert wurde "¿Labrosaurus¿ Marsh, mit den Merkmalen der Familie. Unterste Kreide. (Como beds.) Westliches Nordamerika." in "¿Labrosaurus¿ Marsh, mit den Merkmalen der Familie. Unterste Kreide. (Como beds). Westliches Nordamerika." (Seite 280)

geändert wurde "¿Tanystrophaeus.¿ H. v. Meyer. Nur Schwanzwirbel mit kammartigem Dornfortsatz bekannt. Muschelkalk. Keuper Deutschland. ? ¿Saltopus.¿ v. Huene. Untere obere Trias. Elgin-Schottland." in "¿Tanystrophaeus¿ H. v. Meyer. Nur Schwanzwirbel mit kammartigem Dornfortsatz bekannt. Muschelkalk. Keuper Deutschland. ? ¿Saltopus¿ v. Huene. Untere obere Trias. Elgin. Schottland." (Seite 281)

geändert wurde "¿Ceratosaurus¿ Marsh. (Fig. 424 u. 425.) Skelett 4-5 m lang." in "¿Ceratosaurus¿ Marsh. (Fig. 424 u. 425). Skelett 4-5 m lang." (Seite 281)

geändert wurde "Die 3 Metatarsalia sind untereinander und mit den distalen Tarsalia verschmolzen (Pathologisch?)" in "Die 3 Metatarsalia sind untereinander und mit den distalen Tarsalia verschmolzen (Pathologisch?)." (Seite 281)

geändert wurde "¿Deinodon¿, ¿Aublysodon¿ Leidy, Oberste Kreide. Nordamerika." in "¿Deinodon¿, ¿Aublysodon¿ Leidy. Oberste Kreide. Nordamerika." (Seite 281)

geändert wurde "¿Megalosaurus¿ Buckland (¡Streptospondylus¡ Cuvier). (Fig. 426.) Schädel mit großer Präorbitalöffnung." in "¿Megalosaurus¿ Buckland (¡Streptospondylus¡ Cuvier). (Fig. 426). Schädel mit großer Präorbitalöffnung." (Seite 282)

geändert wurde "¿Allosaurus¿ Marsh. (Fig. 427.) Schädel jederseits mit 2 Präorbitalöffnungen." in "¿Allosaurus¿ Marsh. (Fig. 427). Schädel jederseits mit 2 Präorbitalöffnungen." (Seite 282)

geändert wurde "¿Compsognathus¿ Wagner. (Fig. 428, 429.) Ein im Münchener Museum befindliches Skelett" in "¿Compsognathus¿ Wagner. (Fig. 428, 429). Ein im Münchener Museum befindliches Skelett" (Seite 282)

geändert wurde "¿Halticosaurus¿ v. Huene. Keuper-Deutschland. ¿Incertae sedis¿:" in "¿Halticosaurus¿ v. Huene. Keuper. Deutschland. ¿Incertae sedis¿:" (Seite 283)

geändert wurde "in der Kreide von Europa, Nordamerika, Afrika, Madagaskar, dien. Die jüngsten Reste stammen aus der obersten Kreide (? Eocän) Patagonien." in "in der Kreide von Europa, Nordamerika, Afrika, Madagaskar, Indien. Die jüngsten Reste stammen aus der obersten Kreide (? Eocän) von Patagonien." (Seite 285)

geändert wurde "¿Cetiosaurus¿ ~Owen~ (¡Cardiodon¡ Owen). Skelett zirka 12 m lang und" in "¿Cetiosaurus¿ Owen (¡Cardiodon¡ Owen). Skelett zirka 12 m lang und" (Seite 285)

geändert wurde "¿Apatosaurus¿ Marsh. (¡Brontosaurus¡, ¡Titanosaurus¡ Marsh). (Fig. 431, 434.) Skelett zirka 18 m lang." in "¿Apatosaurus¿ Marsh. (¡Brontosaurus¡, ¡Titanosaurus¡ Marsh). (Fig. 431, 434). Skelett zirka 18 m lang." (Seite 285)

geändert wurde "¡Eucamarotus Ischyrosaurus¡ Hulke, ¡Neosodon¡ Moussaye, ¡Oplosaurus¡ Gervais. ¡Ornithopsis¡ Seeley. (Figur 430.) Rückenmarkskanal der Rumpfwirbel sehr weit." in "¡Eucamarotus Ischyrosaurus¡ Hulke, ¡Neosodon¡ Moussaye, ¡Oplosaurus¡ Gervais, ¡Ornithopsis¡ Seeley. (Fig.). Rückenmarkskanal der Rumpfwirbel sehr weit." (Seite 287)

geändert wurde "finden sich im obersten Jura und im Wealden v. England, außer dem im Jura und Wealden von Westeuropa und Madagaskar." in "finden sich im obersten Jura und im Wealden v. England, außerdem im Jura und Wealden von Westeuropa und Madagaskar." (Seite 287)

geändert wurde "¿Diplodocus¿ Marsh. (Fig. 435.) Mit den Merkmalen der Familie, erreichte eine Länge bis 20 m. Der 0,60 cm lange Schädel jederseits mit" in "¿Diplodocus¿ Marsh. (Fig. 435). Mit den Merkmalen der Familie, erreichte eine Länge bis 20 m. Der 0,60 m lange Schädel jederseits mit" (Seite 288)

geändert wurde "¡Prämaxillaria meist zahnlos. Unterkiefer mit einem zahnlosen Symphysenbein (~Praedentale~.) Zähne in einer oder" in "¡Prämaxillaria meist zahnlos. Unterkiefer mit einem zahnlosen Symphysenbein (~Praedentale~). Zähne in einer oder" (Seite 288)

geändert wurde "Femur gekrümmt. 4 (? 5 Sacralwirbel.) Untere Kreide." in "Femur gekrümmt. 4 (? 5) Sacralwirbel. Untere Kreide." (Seite 289)

geändert wurde "¿Cryptosaurus¿ (¡Cynodraco¡.) Seeley. Unterer Malm. England." in "¿Cryptosaurus¿ (¡Cynodraco¡) Seeley. Unterer Malm. England." (Seite 289)

geändert wurde "¡Daumen stachelartig; Fuß mit 4 Zehen (von denen nur 3 funktionieren.)¡ Untere Kreide." in "¡Daumen stachelartig; Fuß mit 4 Zehen (von denen nur 3 funktionieren).¡ Untere Kreide." (Seite 289)

geändert wurde "Vordere Wirbel platycöl oder opishocöl." in "Vordere Wirbel platycöl oder opisthocöl." (Seite 289)

geändert wurde "Iguanodon Mantelli Owen aus dem untern Grünsand von England und den Wealden von Bernissart (Belgien) erreicht eine Länge von 5-6 m; J. Bernissartensis Bouleng. aus den Wealden von Bernissart und England eine solche von 18 m." in "Iguanodon Mantelli Owen aus dem untern Grünsand von England und den Wealden von Bernissart (Belgien) erreicht eine Länge von 5-6 m; I. Bernissartensis Bouleng. aus den Wealden von Bernissart und England eine solche von 18 m." (Seite 291)

geändert wurde "Zähne dicht stehend, in einer nach innen offenen Alveolarinne eingelassen, die Ersatzzähne in mehreren Reihen übereinanderstehend." in "Zähne dicht stehend, in einer nach innen offenen Alveolarrinne eingelassen, die Ersatzzähne in mehreren Reihen übereinanderstehend." (Seite 291)

geändert wurde "Ziemlich häufig sind drei-zehige Fährten im" in "Ziemlich häufig sind dreizehige Fährten im" (Seite 291)

geändert wurde "¡Zähne anfangs mit einer, später mit 2 Wurzeln 4 (3) Halswirbel miteinander verschmolzen. Wirbel¡" in "¡Zähne anfangs mit einer, später mit 2 Wurzeln. 4 (3) Halswirbel miteinander verschmolzen. Wirbel¡" (Seite 295)

geändert wurde "Nasal-Horn mäßig groß und beinahe gerade nach vorwärts gestellt." in "Nasalhorn mäßig groß und beinahe gerade nach vorwärts gestellt." (Seite 296)

geändert wurde "so wurden sie vielfach (u. a. Hitchcok) für Spuren von" in "so wurden sie vielfach (u. a. Hitchcock) für Spuren von" (Seite 297)

geändert wurde "10. Ordnung. #Pterosauria# (¡Patagiosauria¡, ~Flugsaurier~.[109]" in "10. Ordnung. #Pterosauria#. ¡Patagiosauria¡, ~Flugsaurier~.[109]" (Seite 298)

geändert wurde "in der Hauptsache auf einer Convergenz mit den" in "in der Hauptsache auf einer Konvergenz mit den" (Seite 298)

geändert wurde "Präorbitalöffnug groß, zuweilen mit der Nasenöffnung vereinigt." in "Präorbitalöffnung groß, zuweilen mit der Nasenöffnung vereinigt." (Seite 298)

geändert wurde "¡Schwanz lang, Metarcapale des Flugfingers kürzer als der halbe Vorderarm. Präorbital- und Nasenöffnung voneinander getrennt. Kiefer bezahnt. Jura.¡" in "¡Schwanz lang, Metacarpale des Flugfingers kürzer als der halbe Vorderarm. Präorbital- und Nasenöffnung voneinander getrennt. Kiefer bezahnt.¡ Jura." (Seite 303)

geändert wurde "¡Präorbital und Nasenöffnung ganz oder teilweise miteinander vereinigt.¡" in "¡Präorbital- und Nasenöffnung ganz oder teilweise miteinander vereinigt.¡" (Seite 305)

geändert wurde "Pubis (Praepubis) in der Symphyse wahrscheinlich nur durch Knorpel verbunden." in "Pubis (Präpubis) in der Symphyse wahrscheinlich nur durch Knorpel verbunden." (Seite 306)

geändert wurde "Wealden bis oben Kreide. England." in "Wealden bis obere Kreide. England." (Seite 307)

geändert wurde "¿Nyctosaurus¿ (= ¡Nyctodactylus¡) Marsh (Figur 456). Kopf schlank, Kiefer zahnlos." in "¿Nyctosaurus¿ (= ¡Nyctodactylus¡) Marsh (Fig. 456). Kopf schlank, Kiefer zahnlos." (Seite 307)

geändert wurde "aus den Raiblerschichten sowie von einigen nicht genauer" in "aus den Raibler-Schichten sowie von einigen nicht genauer" (Seite 307)

geändert wurde "sonst verwachsen 2-4 Rückenwirbel mit einander und auf sie folgt dann" in "sonst verwachsen 2-4 Rückenwirbel miteinander und auf sie folgt dann" (Seite 310)

geändert wurde "Der Humerus (Figur] 460) ist am Oberende verbreitert und" in "Der Humerus (Fig. 460) ist am Oberende verbreitert und" (Seite 312)

geändert wurde "auf die Hinterseite des Laufes verschoben und in der Regel an dessem Oberende festgewachsen." in "auf die Hinterseite des Laufes verschoben und in der Regel an dessen Oberende festgewachsen." (Seite 314)

geändert wurde "ferner am Fossil Lake in Oregon und in den Miocaen-Schichten von Santacruz in Patagonien." in "ferner am Fossil Lake in Oregon und in den Miocän-Schichten von Santacruz in Patagonien." (Seite 315)

geändert wurde "¿Archaeopteryx¿ von Meyer (¡Griphosaurus¡ Wagner) Fig. 465. Die beiden jetzt in London und Berlin befindlichen Exemplare" in "¿Archaeopteryx¿ von Meyer (¡Griphosaurus¡ Wagner) (Fig. 465). Die beiden jetzt in London und Berlin befindlichen Exemplare" (Seite 316)

geändert wurde "¡Palapteryx¡ Owen (¡Eurapteryx¡ Haast). Fig. 469. Kleiner, aber plumper als der vorige." in "¡Palapteryx¡ Owen (¡Eurapteryx¡ Haast). (Fig. 469.) Kleiner, aber plumper als der vorige." (Seite 321)

geändert wurde "und ¡Palaeohierax¡ im Miocaen von Frankreich," in "und ¡Palaeohierax¡ im Miocän von Frankreich," (Seite 324)

geändert wurde "Auch an Größe und Mannichfaltigkeit der äußeren Erscheinung können sich nur die Reptilien und Fische mit den Säugetieren messen." in "Auch an Größe und Mannigfaltigkeit der äußeren Erscheinung können sich nur die Reptilien und Fische mit den Säugetieren messen." (Seite 326)

geändert wurde "bald halbzylindrischen oder löffelförmigen Fortsatz, Processus odontoideus ¡po¡), der entwicklungsgeschichtlich als Zentrum" in "bald halbzylindrischen oder löffelförmigen Fortsatz, Processus odontoideus (¡po¡), der entwicklungsgeschichtlich als Zentrum" (Seite 327)

geändert wurde "an deren Basis sich vorne die beiden concaven Gelenkflächen für die" in "an deren Basis sich vorne die beiden konkaven Gelenkflächen für die" (Seite 327)

geändert wurde "mit gewölbten Gelenkköpfen (Condyli occipitales oc) versehen und oben durch das unpaare" in "mit gewölbten Gelenkköpfen (Condyli occipitales ¡oc¡) versehen und oben durch das unpaare" (Seite 329)

geändert wurde "und endigt vorne in einem kurzen Caracoidfortsatz (¡c¡), der aus einem besonderen Ossifikationszentrum hervorgeht," in "und endigt vorne in einem kurzen Coracoidfortsatz (¡c¡), der aus einem besonderen Ossifikationszentrum hervorgeht," (Seite 335)

geändert wurde "so entsteht entweder der »~trikonodonte~» Zahn, dessen Spitzen sämtlich in einer geraden Linie angeordnet sind," in "so entsteht entweder der »~trikonodonte~« Zahn, dessen Spitzen sämtlich in einer geraden Linie angeordnet sind," (Seite 347)

geändert wurde "an den oberen Molaren die beiden Außenspitzon sich" in "an den oberen Molaren die beiden Außenspitzen sich" (Seite 347)

geändert wurde "Am letzten unteren Molaren entsteht nicht selten ein dritter Lobus (Figur 492 C. Durch Hinzutreten von Querjochen kommen ~polylophodonte~ Zähne (Figur 495) zustande." in "Am letzten unteren Molaren entsteht nicht selten ein dritter Lobus (Fig. 492 C). Durch Hinzutreten von Querjochen kommen ~polylophodonte~ Zähne (Fig. 495) zustande." (Seite 348)

geändert wurde "1 Außenhöcker. Protoconus." in "1 Außenhöcker Protoconus." (Tabelle Seite 348)

geändert wurde "jedoch zu den Masupialiern, wennschon die Zähne meist eher an die rudimentären Backenzähne von ¡Ornithorhynchus¡ erinnnern." in "jedoch zu den Marsupialiern, wennschon die Zähne meist eher an die rudimentären Backenzähne von ¡Ornithorhynchus¡ erinnern." (Seite 351)

geändert wurde "¿Plagiaulax¿ Falconer (¡Bolodon¡ Owen). (Fig. 500, 501.) §1.1.4.3.§/§1 0.4.3.§ Unterkiefer mit hohem Kronfortsatz" in "¿Plagiaulax¿ Falconer (¡Bolodon¡ Owen). (Fig. 500, 501.) §1.1.4.3.§/§1.0.4.3.§ Unterkiefer mit hohem Kronfortsatz" (Seite 352)

geändert wurde "¿Ctenacodon¿ Marsh. (Figur 503.) Untere ¡P¡ am Oberrand schwach gestreift." in "¿Ctenacodon¿ Marsh. (Fig. 503.) Untere ¡P¡ am Oberrand schwach gestreift." (Seite 353)

geändert wurde "Ameghino aus dem Miocäen von Santacruz," in "Ameghino aus dem Miocän von Santacruz," (Seite 355)

geändert wurde "¿Palaeothentes¿ Moreno (Fig. 511) (¡Epanorthus¡. ¡Metepanorthus¡, ¡Parepanorthus¡ Ameghino). Miocän von Patagonien." in "¿Palaeothentes¿ Moreno (Fig. 511) (¡Epanorthus¡, ¡Metepanorthus¡, ¡Parepanorthus¡ Ameghino). Miocän von Patagonien." (Seite 356)

geändert wurde "¡Grosse ausgestorbene Beutler¡" in "¡Große ausgestorbene Beutler¡" (Seite 357)

geändert wurde "¿Dromatherim¿ Emmons" in "¿Dromatherium¿ Emmons" (Seite 358)

geändert wurde "vielleicht mit getrenntem Angulare am Unterkiefer. Obere Trias von Nord-Carolina." in "vielleicht mit getrenntem Angulare am Unterkiefer. Obere Trias von Nordcarolina." (Seite 358)

geändert wurde "¡selten P_{4} vergrößeert. Vorderfuß mit¡" in "¡selten P_{4} vergrößert. Vorderfuß mit¡" (Seite 361)

geändert wurde "¡Meist kleine karnivore Beutler.¡" in "¡Meist kleine carnivore Beutler.¡" (Seite 362)

geändert wurde "vorkommenden Gattungen ¿Dasyurus¿ Geoffr. ¡~Sarcophilus~ Cuv.¡ und ¿Thylacinus¿ Temm. wird nur der hinterste" in "vorkommenden Gattungen ¿Dasyurus¿ Geoffr. ¿Sarcophilus¿ Cuv. und ¿Thylacinus¿ Temm. wird nur der hinterste" (Seite 362)

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