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Die Verfügbarmachung der Literatur

Emmanuel Breite · 2023

146,940 words · about 10 h 17 min to read

Period artwork: Interior of the Bodleian Library, 1845
About this edition

Licence: CC BY 4.0 · repository export licence (OAPEN) · Breite, Emmanuel (2023), Die Verfügbarmachung der Literatur, open access publisher - licensed CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/)

Text from OAPEN Library and set out for reading on screen; no words of the book are rewritten or summarized. How RedLectern is built

About this book

Author
Emmanuel Breite
Language
German
Published
2023
Length
146,940 words · about 10 h 17 min
Sections
3 reader sections
Text
Digital text
Rights
CC BY 4.0 · repository export licence (OAPEN)

 

Contents (3)
  1. Front matter about 2 min
  2. Inhalt about 2 min
  3. Einleitung about 10 h 13 min

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Front matter

DIE VERFÜGBAR- MAGHUNG DER LITERATUR

Literaturtheorie | Band 6

Die freie Verfügbarkeit der E-Book-Ausgabe dieser Publikation wurde ermöglicht durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, den Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung und ein Netzwerk wissenschaftlicher Bibliotheken zur Förderung von Open Access in den Erziehungs- und Bildungswissenschaften.

Inhalt

Ill. Schule als Ort der Machtausübung:

IV. Neoliberale Bildung und das Paradoxieproblem

Widerstreit und Rechtsstreit ssssssinar sern aiosnaiego iea ienaa a E E IA E 61

Die kompetenzorientierte Literaturdidaktik

Dimensionen literarischer Macht: Subjekt-Konstitution/Subjekt-Spaltung

(Slavojzizek]ima 20.22 na ea anna ea neh nenn ee 95 Die Sprache der Interviewten 2.2.32 201 Der Literaturunterricht sollte eine ästhetisch-poetische sowie

Anlage Ill: Transkription des Interviews mit >Lukas« 0...0... nnee 303

Vorbemerkung

Die vorliegende Studie wurde im März 2021 abgeschlossen und im März 2022 von der Fakultät für Geistes- und Humanwissenschaften der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe als Dissertationsschrift angenommen. Für die Buchpublikation wurden Kürzungen vorgenommen und größere Teile der Dissertationsschrift umgeschrieben bzw. um neue Abschnitte ergänzt.

Das Buch entstand aus dem Bedürfnis heraus, die (Re-)Lektüre kultur- und literaturtheoretischer Texte mit einer dezidierten Ideologiekritik zu verbinden. Die Studie ist als Beitrag zu einer umfassenden Debatte zu verstehen und soll relevante Ergebnisse liefern für Bildungstheorie, Gesellschaftsanalyse, Literaturdidaktik sowie Literatur- und Kulturtheorie.

In diesem Buch geht es um die unsichtbaren Zwänge, denen das Subjekt in seinem Sprechen über Literatur unterliegt. In den Blick gerät die spezifische Praxis des Literaturunterrichts, die wesentlich dazu beiträgt, eine bestimmte Form des Sprechens über Literatur zu (re-)produzieren und zu habitualisieren. Naturgemäß wird die Untersuchung dabei auch literaturdidaktische Fragestellungen streifen, sie versucht sich den Verwertungszusammenhängen der Literaturdidaktik allerdings dadurch zu entziehen, dass sie vornehmlich auf Texte und Begriffe aus scheinbar ganz anderen Bereichen Bezug nimmt. In diesem Sinne ist die vorliegende Studie auch weit mehr als eine Kritik an der kompetenztheoretischen und standardbasierten Ausrichtung des Deutschunterrichts und am Machbarkeitsdenken der Fachdidaktik. Es soll gezeigt werden, dass der Literaturunterricht ein Ort ist, an dem sich verschiedene Machtverhältnisse kreuzen, überlagern und überschneiden und an dem eine spezifische Form des Subjektseins hervorgebracht wird, die mit den Dogmen der neoliberalen Ideologie kompatibel ist. Damit soll nicht gesagt werden, dass diese Form des Subjektseins im Literaturunterricht unbedingt bewusst und gezielt angestrebt wird - es wird wohl kaum eine Lehrkraft behaupten, dass im Umgang mit Literatur Fragen der Verwertbarkeit, Optimierung und Nutzenmaximierung an erster Stelle stehen sollten. Die Studie will jedoch darauf aufmerksam machen, dass Schule eben kein machtfreier Raum ist und dass auch die Fachdidaktik in pädagogisch-politisch-ökonomische Strukturen eingebunden ist.

Im Rückblick gilt mein ganz besonderer Dank Herrn Prof. Dr. Michael Baum, der mich dazu ermutigte, dieses Buch zu verfassen, und mich in zahllosen Gesprächen mit

Anregungen, Rat und Kritik unterstützte. In den vergangenen Jahren fand ich bei Frau Dr.in Nicole Bachor-Pfeff in unzähligen Fragen Unterstützung. Die wenigen Zeilen können meinen Dank nicht zum Ausdruck bringen. Hilfreiche Ratschläge und kritische Anmerkungen verdanke ich Herrn Prof. Dr. Hans Lösener. Das Schlusskapitel dieses Buches basiert in weiten Teilen auf einem Gespräch, das ich mit ihm führen durfte. Paulina Buckel danke ich für die Unterstützung bei der Transkription der Interviews. Nicht zuletzt möchte ich meiner Familie danken, die mir dabei half, mich ganz auf dieses Projekt zu konzentrieren.

Karlsruhe, im Juli 2023

The opening of the book is shown; the full text loads in the reader.

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