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Sprache der Transzendenzerfahrungen

Janina Maris Hofer · 2018

95,520 words · about 6 h 41 min to read

Period artwork: Interior of the Bodleian Library, 1845
About this edition

Licence: CC BY-NC-ND 4.0 · repository export licence (OAPEN) · Hofer, Janina Maris (2018), Sprache der Transzendenzerfahrungen, open access publisher - licensed CC BY-NC-ND 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/)

Text from OAPEN Library and set out for reading on screen; no words of the book are rewritten or summarized. How RedLectern is built

About this book

Author
Janina Maris Hofer
Language
German
Published
2018
Length
95,520 words · about 6 h 41 min
Sections
4 reader sections
Text
Digital text
Rights
CC BY-NC-ND 4.0 · repository export licence (OAPEN)

 

Contents (4)
  1. Front matter about 1 min
  2. Inhalt about 2 min
  3. Vorwort about 2 min
  4. Einleitung about 6 h 36 min

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Front matter

Janina Maris Hofer

SPRACHE DER TRANSZENDENZ- ERFAHRUNGEN

Die Briefsammlung der Parapsychologischen Beratungsstelle in Freiburg i.B.

Inhalt

Vorwort | 11

Einleitung |13

Verzeichnisse zur Lektüre |19 Abkürzungsverzeichnis | 19 Publikationen Lacans | 19

Methode: Grounded Theory | 2ı

Welche Grounded Theory? | 22

1.1 Bedeutung des theoretischen Vorwissens bei Glaser und Strauss | 23

1.2 Qualitätsprüfung nach Glaser und Strauss | 25

Kelle und Kluge: Typenbildung durch Fallvergleich

und Fallkontrastierung | 27

2.1 Theoretisches Vorwissen | 29

2.2 Datengrundlage und Datenauswahl | 33

2.3 Schritte der Kodierung | 36

2.4 Schritte der Typenbildung | 42

2.5 Memos: Memotypen, Memostruktur, Memovernetzung | 44

2.6 Qualitätsprüfung: Hypothesengenerierung, Memos, theoretische Sättigung | 47

Zusammenfassung der Methode: Grounded Theory | 50

Theoretisches Vorwissen: Sprache des

Mangels ausgehend von Lacan | 53

Prolegomena zur theoretischen Grundlage Lacans | 54 11 Lacan und Religionsforschung | 55

1.2 Lacan und Parapsychologie | 59

2. Sprache des Mangels nach Lacan | 62 2.1 Historische Einbettung des lacanschen Sprachbegriffs | 63 2.2 Voraussetzungen für das Sprachverständnis Lacans: das Reale, das Symbolische und das Imaginäre | 77 2.3 Borromäischer Knoten - Verknüpfung der drei Ordnungen (RSI) | 96 3. Transzendenzerfahrung im Borromäischen Knoten | 110 3.1 »Transzendenz« als Begriff | 113 3.2 Luckmanns »Transzendenzerfahrung«, gelesen mit Lacan | 118 3.3 Versprachlichung von Transzendenzerfahrungen im Borromäischen Knoten mit Sinthom | 135 3.4 Zusammenfassung der Transzendenzerfahrung im Borromäischen Knoten | 153

III. Qualitative Untersuchung: Briefsammlung der PBS | 157 1. Theoretisches Vorwissen: Sprache des Mangels als heuristischer Rahmen | 157 11 Reduktion der Grosstheorie Lacans | 158 1.2 Probleme des Theoretischen Vorwissens | 164 2. Datengrundlage und Datenauswahl der Briefsammlung der PBS |165 2.1 Datengrundlage: Briefsammlung der PBS und Zahradniks Cluster | 165 2.2 Probleme der Datengrundlage | 167 2.3 Datenauswahl: Theoretical Sampling | 169 2.4 Probleme der Datenauswahl | 171 3. Memos: Planungsmemo, erklärende Memos, Reflexionsmemo, theoretische Memos | 172 3.1 Planungsmemo |172 3.2 Erklärende Memos: Aufbau Primärdokument, Wortdefinitionen | 173 3.3 Theoretische Memos mit Subkategorien: Sprache s-i, lalangue B, lalangue T | 174 3.4 Reflexionsmemo | 175 3.5 Probleme der Memos | 176 4. Schritte der Kodierung | 177 4.1 Erster Schritt: Kodierung mit Kategorienschema und In-vivo-Kodes | 178 4.2 Zweiter Schritt: Entwicklung von Subkategorien | 179 4.3 Probleme der Kodierung | 181

5. Schritte der Typenbildung | 182 5.1 Erster Schritt der Typenbildung | 182 5.2 Zweiter Schritt der Typenbildung: Charakterisierung der gebildeten Typen | 187 5.3 Probleme der Typenbildung | 211 6. Dreifache Qualitätsprüfung | 212 6.1 Qualitätsprüfung ı: Hypothesengenerierung | 213 6.2 Qualitätsprüfung 2a: Memos | 215 6.3 Qualitätsprüfung 2b: Theoretische Sättigung | 219 6.4 Ergebnisse der dreifachen Qualitätsprüfung | 221

IV. Zusammenfassung | 223 V. Fazit | 229 VI. Ausblick | 231

Glossare | 245

Glossar zur Methode und dem theoretischen Vorwissen | 245 Glossar der entwickelten Kategorien | 255

Tabelle zum Glossar der entwickelten Kategorien | 265 Briefsammlung der PBS | 266

Tabelle der verwendeten Primärdokumente in ATLAS.ti | 266 Brieftranskriptionen: Primärdokumente aus ATL AS.ti | 269

Vorwort

Der Sinn [das Dao] erzeugt die Einheit.

Die Einheit erzeugt die Zweiheit.

Die Zweiheit erzeugt die Dreiheit.

Die Dreiheit erzeugt alle Geschöpfe.

Alle Geschöpfe haben im Rücken das Dunkle und umfassen das Lichte,

und der unendliche Lebensatem gibt

ihnen Einklang.*

An dieser Stelle will ich mich nicht über die Hürden und Schwierigkeiten in der Auseinandersetzung mit Lacan beklagen, auch wenn ich mich damit nahtlos in die Arbeiten zu Lacan einreihen würde.” Sowohl als Philosophin wie Didaktin sehe ich mich gezwungen von dieser Demut abzusehen: Dank den unglaublichen Arbeiten, die bereits zu Lacan geschrieben wurden und der fachkundigen sowie geduldigen Unterstützung meines Vaters, Dr. Peter Geissbühler, war es mir möglich, Lacans Sprachverständnis adäquat zu beschreiben, zu kritisieren und der Leserin zugänglich zu machen.

Besonderer Dank gebührt Prof. Dr. Jens Schlieter, der diese Arbeit betreut hat, für das entgegengebrachte Vertrauen und die gelassene Freiheit in der Umsetzung. Die Gespräche über die Arbeit waren stets wohlwollend kritisch und führten oftmals zu kreativen Lösungsvorschlägen mit konkreten Umsetzungsplänen - ich hätte mir keinen besseren Coach vorstellen können. Für viele hilfreiche Hinweise zum empirischen Teil dieser Arbeit möchte ich Prof. Dr. Stefan Huber danken, der mir stets Plattformen zum Austausch mit anderen empirisch Forschenden bot.

1 | Laotse, Tao Te King, 46.

2 | Hier nur ein Beispiel: »Die Arbeit an Jacques Lacan und Jacques Derrida ist undankbar. [...] Vorliegende Arbeit [...] reiht sich in diese letzte - vielleicht undankbarste, auf jeden Fall aber mühsamste - Position[, die verstanden hat, dass es überaus schwer ist, Lacan zu verstehen] ein.« Zichy, Ich im Spiegel, 5.

Mein weiterer Dank gilt der Parapsychologischen Beratungsstelle in Freiburg i. B., die mir, einer unbekannten Doktorandin aus Bern, Tür und Tor zu ihrer Beratungsstelle öffnete. Allen voran gilt mein Dank deren Leiter Dr. Dr. Walter von Lucadou, der mir den Zugang ermöglichte zu seiner umfangreichen Briefsammlung und den dazugehörigen Daten von Dr. Frauke Zahradnik, die freundlicherweise ihre Zustimmung gab. Durch seine unkomplizierte Kooperation und die tatkräftige Unterstützung seiner Mitarbeiterinnen Dr. Sarah Pohl und Franziska Wald konnte der gesamte Briefkorpus in Zusammenarbeit mit dem Institut für Religionswissenschaft der Universität Bern digitalisiert werden. An dieser Stelle geht mein Dank nochmals an Prof. Dr. Jens Schlieter, der mir mit Jenny Nehrlich eine kompetente Studentin für die Digitalisierung der Briefe zur Seite stellte.

Ebenfalls danken möchte ich meinen sprachgewandten und -gebildeten Freundinnen Melinda Fuchs und Sarah Schweingruber, die trotz meiner Vorliebe für Schachtelsätze und wilde Interpunktion mit der Redaktion dieser Arbeit zur besseren Lesbarkeit beigetragen haben.

Ganz besonders möchte ich meinem Mann Benj danken, der mich so manche Stunde entbehrte, um mich dann, erschöpft wie ich war, wieder in seine Arme zu schliessen.’

3 | In dieser Arbeit wird die schweizerische Rechtschreibung verwendet.

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