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Seele und Geist; oder, Ursprung, Wesen und Thätigkeitsform der psychischen und geistigen Organisation, von den naturwissenschaftlichen Grundlagen aus allgemein fasslich entiwickelt

Karl Christian Planck · 1871 · Scanned text · Free in the US

208,906 words · about 14 h 38 min to read

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About this book

Author
Karl Christian Planck
Language
German
Published
1871
Length
208,906 words · about 14 h 38 min
Sections
4 reader sections
Text
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Rights
Public domain in the United States · PD-US by publication date

 

Contents (4)
  1. Vorwort about 25 min
  2. Einleitung about 4 h 59 min
  3. II Elektropositive und elektronegative Körper about 8 h 35 min
  4. III about 38 min

Continue:

Vorwort

Die Zeit liegt Doch nicht so lange hinter uns, wo die Fragen nach dem inneren Grunde der Dinge und des geistigen Seins die volle Empfänglichkeit und Arbeit des deutschen Geistes in Anspruch nahmen, wo ihm aber eben hiefür noch die innere Reife fehlte, weil er noch einseitig im Idealen lebte. Wiederum ist jetzt eine Zeit, in welcher der innerste Kern realer Erkenntniss zur Reife kommt, aber wo es umgekehrt der Nation noch an Empfänglichkeit fehlt, weil sie des langen Idealismus müde sich überwiegend dem Empirischen, dem verständig Praktischen und Nationalen in die Arme geworfen hat. Unter diesem Widerstreite unserer bisherigen Geistesentwicklung muss auch diese Schrift jetzt leiden. Denn jetzt, wo die Nation ihre ganze Kraft nach aussen gerichtet und einen neuen Aufschwung ihres nationalen Daseins genommen hat, — jetzt mit einer Arbeit so ganz anderer Art vor sie zu treten und ebenso die innerlich geistige Sammlung in Anspruch zu nehmen , wie es dort die aufopfernde Anspannung nach aussen galt, diess mag nicht nur mit Recht eine schwere, sondern auch den Meisten eine undankbare Aufgabe scheinen.

Und dennoch, was ist es, das selbst diese unerhörten

kriegerischen Erfolge uns jetzt errungen hat, wenn nicht jene

A2

IV Vorwort.

ideale Kraft, die in jahrhundertelanger Arbeit vom deutschen Heist angesammelt endlich in ihrer nahenden Reife sich wieder nach aussen wirft und die Rinde des scheinbar erstorbenen Baumes mit neuer Kraft belebt? Aus dieser idealen Kraft aber, die so lange nur im innerlich geistigen Mittelpunkt aller Bildung thätig war, und die jetzt endlich auch in der Wirklichkeit, in der Natur der Dinge, wie im Staats- und bürgerlichen Leben ganz zu Hause werden will, weiss, wenn irgend etwas, auch diese Schrift sich entsprungen. Und wenn jetzt dieser ernüchterten Gegenwart über dem rein Physischen und Materiellen die Erkenntniss des organischen und geistigen Lebensgrundes, oder über verständig nationaler und erwerbsmässiger Nützlichkeit die menschlich-sittliche Würde und der universelle deutsche Sinn verloren zu gehn droht, so liegt dagegen der ganze Inhalt dieser Schrift in dem Nachweis, dass eben in der vollendeten Erkenntniss des rein Realen erst auch das geistige und sittlich ideale Ziel zu seiner letzten Wahrheit und Wirklichkeit kommt. Darum hat schon ihr Kampf gegen die Theorieen der jetzigen Naturwissenschaft nicht weniger die Bedeutung, dass sie all den idealistischen Halbheiten und Widersprüchen, mit denen die jetzige Atomistik sich unbewusst noch herumträgt, ein Ende macht und die rein reale Grundbedingung alles Daseins, seine wahrhafte Naturgrundlage, und mit ihr die thatsächlichen Erscheinungen, in ihr Recht einsetzt, als sie doch eben in dieser scheinbar selbstlosen Grundlage, in dem Grundgesetz innerer Koncentrirung und Zusammenfassung zum Ganzen, auch den Grund und Ausgangspunkt alles Lebens, aller organischen und geistigen Koncentrirung, zur Erkenntniss bringt und die lebendige Natur herstellt gegenüber von äusserlich mechanischer Verkehrung. Allein nicht

Vorwort. V

blos für die Natur und ihre Entwicklung gilt diess, sondern zugleich damit ist gezeigt, wie auch geschichtlich erst aus dieser vollen Einigung mit den rein natürlichen Grundlagen? und aus der vollen Durchführung der natürlichen Rechtsund Erwerbsbedingungen, ebenso jene sittlich geistige Beseelung und Durchdringung des gesammten Daseins entspringen soll, welche der ganzen neueren, noch zwischen religiöser Jenseitigkeit und materieller Verweltlichung und Veräusserlichung getheilten Bildungsform fehlt, und dass vor allem das geistige Centrum der neueren Geschichte, das deutsche Volk, erst in der Ausbildung dieses seines Weltberufs, in seiner Umwandlung zum organisch einigenden Mittelpunkte des Völkerlebens und seiner Berufsordnung, sich auch jene nationale Grösse und Blüthe und jene gleichmässig freie Stellung seiner Glieder und Stämme zu sichern vermag, die es jetzt, im einseitigen Gegensatz gegen seine ganze frühere Geschichte, im blos nationalen Streben preussischer Hegemonie, selbst nach blutigen Siegen noch nicht finden wird. Denn nicht in noch so mächtiger militärischer Zusammenfassung, sondern erst in der Herstellung der vollen natürlichen und sittlich durchdrungenen Rechts- und Erwerbsbedingungen, in der friedlich organischen B eruf sgemeinschaft, liegt die dauernde Blüthe der Völker und die menschlich grosse Weltbestimmung deutscher Nation.

Jetzt freilich, wo unser Volk noch so ganz damit beschäftigt ist, selbst eine Nation zu werden, wo alle andern Aufgaben, durch die es zum Träger einer allgemeinen Umbildung werden könnte, dadurch noch zurückgedrängt sind, und wo die Macht dieses seines Eigenstrebens fremde Nationen und Staaten noch von ihm abstösst und ringsum ihre Furcht und Eifersucht aufregt, — da ist es sich noch nicht jenes

VI

Vorwort.

Berufes bewusst, den doch seine ganze Geschichte und der ganze Zustand des jetzigen Europas ihm vor Augen legt, nämlich zum einigenden und beseelenden Centrum zu werden, von welchem die geistige und bürgerliche Wiedergeburt des gesunkenen und veräusserlic hten Völkerlebens der Neuzeit ausgehen soll. Die Zeit norddeutscher Hegemonie, die jetzt sich festgestellt hat, sie ist ihrer ganzen Natur nach eben das Uebergewicht des verständig Nationalen über den rein deutschen und geistig centralen Beruf. Allein diese grossen und erschütternden Aufgaben, an denen unser Volk jetzt angelangt ist, und diese Opfer gemeinsamer Hingebung, sie sind uns doch eine Bürgschaft, dass auch sonst wieder ein tieferer und grösserer Sinn in ihm Wurzel fassen, dass durch die spröde und verständig äusserliche Macht des blos Nationalen und Erwerbsmässigen , und durch all den Schwall äusserlichen Stoffes und Reizes, der nach der idealistischen Innerlichkeit früherer Zeiten den deutschen Sinn zuletzt überschwemmt hatte, wieder die lebendige innerste Kraft deutscher Geistesentwicklung hindurchbrechen und nicht weniger geistig die Natur der Dinge durchdringen und die Aufgaben menschlich-bürgerlichen Daseins bewältigen wird, als sie jetzt in gemeinsamer, noch rein nationaler Abwehr den äusseren Feind bewältigt hat.

Ja, dieser erneute Aufschwung deutscher Volkskraft, diess siegreich mächtige Ueberströmen des Centrums Europas, das so lange nur in sich selbst gebrütet hatte, — es ist uns ein Zeichen, dass auch in der Geschichte endlich jener höchste Entwicklungsakt naht, mit dem einst die Schöpfungsgeschichte unserer Erde abschloss, als in gereifter schaffender Jugendkraft das Centrum der Erde überquoll und kraft der innerlich beherrschenden und bildenden Macht

Vorwort. yii

dieses Centrums die veräusserlichte und erstarrte Rinde umschuf zur Stätte organischen und menschlich -geistigen Lebens. Denn wenn schon in militärischer Zusammenfassung und Anspannung der Kräfte die sittliche und intellektuelle Macht des deutschen Geistes jetzt das Unerreichte geleistet hat, so ist es wahrlich in noch ganz anderer Weise das innere Centrum der Dinge und menschlich-bürgerlicher Bildung, in welchem jene Kraft sich bewähren soll. Nicht draussen allein, wo jetzt preussische Führung ihre Triumphe feiert und über Blut und Leichen längst abgerissene Glieder wieder dem Leibe der Nation anfügt, — nein, inwendig in den Tiefen des Geistes wird die Schlacht geschlagen um unsres Volkes höchstes und bleibendes Gut; und die kernhaft innerliche Arbeit Schwäbischen Geistes ist es, die das zum menschlich deutschen und univ e rs eilen Ziel führen wird, was norddeutsche Hegemonie auf dem blos verständigen und nationalen Wege begonnen hat.

Wohl sind es nicht augenfällige äussere Triumphe, welche diese Arbeit hier aufweisen kann. Die Räthsel des psychischen und geistigen Daseins, so einfach auch ihre hier gegebene Lösung ist, die inneren Gründe der ganzen Naturentwicklung, sie lassen sich nicht vor Augen legen, wie Kriegstrophäen und zurückeroberte Länder. Nur der geistigen Arbeit wird offenbar, was vom Geiste für sie errungen ist; und auch jene Hinweisung auf ein künftiges universelles Berufsreich, als das wahre Ziel deutschen Geistes, findet jetzt, in der Zeit verständig nationaler Weisheit, wohl eher bedauerndes Achselzucken, als empfängliches Verständniss. Nur ein ferne verklungener Name, eine träumerische Jugendverirrung, ist ja für den Verstand dieser Nationalen das, woran unverwüstlich die Sage unseres Volkes" festhielt, die Höhezeit

VIII Vorwort.

Schwäbisches Kaiserthums. Dafür haben sie keinen Sinn, dass im Anfang deutscher Geschichte schon, im unfrei religiösen und jugendlichen Gegenbild, die Weissagung des letzten, männlich reifen Berufs sich verkündigt, und dass, wie in der Natur, so auch in unsrer Geschichte, das Universelle der Ausgangspunkt und wiederum das Ende ist. Mag denn auch diese Schrift zunächst das alte Schicksal Schwäbischen Namens theilen, der lange genug als ein Inbegriff des unpraktisch Deutschen und Innerlichen gegolten hat! Mag auch sie von denen, die jetzt noch das Wort führen, sich mitleidig ansehen lassen wegen des Zieles, das sie sich gesetzt hat! Allein entscheiden wird über sie nur die Alles richtende Zeit.

Seinen nationalen Messias hat dieses Volk jetzt; wie lange die geistige Wahrheit, von der diess alles nur der Vorläufer ist, um ihre Anerkennung noch ringen muss, und wann sie statt des blutig nationalen Zerrbilds, in dem wir jetzt noch gefangen sind, den menschlich-deutschen Welt beruf bringen wird, das steht dahin. Aber wie lange sie auch noch das traurigste Schicksal tragen sollte, das stumpfer Ignorirung und gleichgiltig flachen Missverstandes, — nur um so sicherer wird auch jetzt wieder, in der Reife der Zeiten, und auch an diesem Volke, wie einst am jüdischen, das alte Wort sich erfüllen: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden". Und wieder wird es sich, wie damals, bewähren, dass nicht von dort, wo jetzt der äussere Glanz und die Macht ist, sondern aus dem innerlich geistigen Kerne, der still und unscheinbar erwachsen ist, die wahre und bleibende Wiedergeburt unsres Volkes kommt. Denn so gewiss auch jetzt das vollständige Gegen bild dessen herannaht, was damals kam, nicht mehr das rein innerliche

Vorwort. IX

und himmlische Reich mit seiner Abwendung von allem Nationalen, sondern umgekehrt die letzte Einigung der geistigen Wahrheit mit den vollen Natur- und Rechtsbedingungen menschlichen Daseins, und so gewiss darum dieser nationale Aufschwung unseres Volks (im vollen Gegensatz zum Ende der jüdischen Geschichte) der Vorbote seiner bleibenden geistigen Welt Stellung ist, so gewiss muss doch auch jetzt wieder die menschlich universelle Wahrheit sich erst mit der Macht des beschränkt und ausschliessend Nationalen abringen, ehe auch ihre Ordnung sich verwirklichen kann.

An glänzenden Siegen ist unsere Nation jetzt so reich, dass sie deren für immer genug hätte; nur um so weiter aber ist sie ebendann von ihrem wahren Berufe noch fern , von ihrer Bestimmung zum rechtlich und sittlich erneuenden und einigenden Centrum der Völker. Denn nicht nur dieser jetzige Kampf selbst und die scharf äusserliche, militärisch-gewaltsame Einigungsform, die ihm in Deutschland vorausgieng, und die dem Nachbarn den Anlass zum frivolen Angriffe gab, sondern auch eben diese jetzt noch verstärkte militärisch nationale Stellung selbst, wirkt nur um so mehr in spröd abstossender Weise nach allen Seiten der Peripherie hin, die uns umgibt, und drängt gerade durch den schneidenden Kontrast mit unserer früheren, noch einseitig universalistischen Entwicklung und Stellung, die nach allen Seiten durch Uebergangsglieder uns unfrei mit dem Eremden zusammenknüpfte, vollends zum letzten umfassendsten und blutigsten Kampfe hin, nach Osten und Westen, nach Süden und Norden zugleich. Und doch ist es nicht etwa der gänzliche Mangel an einem schon ausgesprochenen neuen und tieferen Principe, der jetzt durch all diese Unwahrheit uns noch hindurchführt, sondern es ist nur die Herzenshärtigkeit und Aeusserlichkeit

X Vorwort.

der Zeit, welche selbst unsere Wissenschaft gegen die längst uusge sp roch en e Wahrheil in stumpfer und vornehmer Gleichgiltigkeit hat verharren lassen. Denn gerade die frühere Abwendung des religiösen Centrums vom Bürgerlichen und Nationalen, sie, die mit ihrem Idealismus so lange und schwer auf unserer deutschen Geschichte gelastet hat, führt zuletzt auch bei uns den entgegengesetzten, einseitig äusserlichen und nationalen Durchgangspunkt als Kehrseite mit sich. Und aus dem Schrecken und Abscheu blutiger Nationalkämpfe erst wird endlich der ächt deutsche Sinn für die Bedingungen friedlich organischen Berufes hervorgehn, erst aus der Tragödie des letzten und gesteigertsten Zerstörungsaufwandes der Völker ihre dauernde Versöhnung.

Im November 1870.

Inhaltsübersicht.

I. Grundlegender Theil: Ursprung und Grund des Organinischen und Geistigen in der Gesammtentwicklnng der Natur.

Einleitung: Des Gesetz der Schwere und die bisherige naturwissenschaftliche Theorie 5

A. Die Gesammtentwicklung der Natur und das Gesetz der Schwere 31

Als anfängliches Grundgesetz derNatur, wiealsihr Schluss, im Organischen, erscheint die innere Koncentrirung, die Beherrschung der Theile durch die Einheit des Ganzen — S. 19.

1. Der Stufengang des Organischen besteht nur in der immer vollständigeren Durchführung dieses Verhältnisses, bis endlich im Geiste die Herrschaft des reinen (geschiedenen) Cent rums,

oder der reinen Einheit des Ganzen, erreicht ist ... . 14

2. Vollkommene Analogie von dem allem mit der Schwere, und ursprünglicher unmittelbarer Zusammenhang von Schwere, Wärme und Licht. Gemeinsames Grundverhältniss der Natur : innere Zusammenfassung der Peripherie zum Centrum, und innere Einheit des letzteren mit der Peripherie 19

3. "Wie alle Bildung des Organischen, so geht analog auch die ganze Naturentwicklung und ihre besonderen Formen erst aus der ursprünglichen Koncentrirung (Herrschaft von Schwere, Wärme und Licht) hervor und geht ebendesshalb auf die vollendet innerliche Koncentrirung, auf das

organische und geistige Leben hin 31

Speciellere Bestätigung hievon durch die Anfangsformen der

irdischen Entwicklung, Luft und Wasser — S. 23. Auch die chemische Verbindung der Stoffe weist auf jenes Hervorgehen aus der ursprünglichen Zusammenfassung zurück; Bestätigung durch die chemische Natur von Luft und Wasser — S. 27. Das Gleiche gilt vom elektrischen und magnetischen Verhältniss, von den Kohäsionsformen der Körper,

XII

Inhaltsübersicht.

und von dor Krystallisation. Konsoqucnz für den Ursprung des Organischen — S. 31.

B. Begründung der Schwere und Körperlichkeit, sowie der

Indem Realität nur in einem ausgedehnten Zusammen von Theilen (oder einem Ganzen) ist, so ist sie auch als unmittelbare stetige Zusammenfassung zum Ganzen, Schwere und Intensität. Allgemeiner Fehler unsres Bewusstseins im Denken der Ausdehnung — S. 37. Wärme und Licht als unmittelbare Rückseite und Gegenform der ursprünglichen Koncentrirung; Gegensatz zur jetzigen Theorie — S. 41. Natürliche Analogie von dem allem mit dem Organischen und Geistigen. Die organische Naturauffassung im Gegensatz zur atomistischen. „Das Ganze früher als der Theil" — S. 46.

2. Grund und Ursprung der individuellen Körper entwick-

lung .yt^Wjti4 ;;: 60

Die Konsequenz der rein innerlichen Zusammenfassung

(oder reinen Koncentrirung) führt zur Losscheidung aus dem Urkörper, und diese wieder zur selbständig individuellen T h e i 1 entwicklung — S. 50.

Erste Stufe: die Kometen oder die Form des einseitigsten (excentrischen) T h e i 1 daseins. Konsequenz des schliesslichen Zurücksinkens der individuellen Körper in den Urkörper; (Gegensatz zur jetzigen Theorie) — S. 55.

Zweite Stufe: die Planeten oder die Entwicklung der individuellen Einheitsform. Die individuellen Weltkörper und die Planeten insbesondere als wahrhafte Geburten aus dem Urkörper, d. h. sind einer inneren Koncentrirung entsprungen,, analog mit dem Organischen, nicht aber aus einer äusserlich mechanischen Losreissung; Nichtigkeit der jetzigen Weltbildungstheorie. Speciellere Konsequenzen für das Planetensystem — S. 60.

3. Das Entwicklungsstreben innerhalb der Urkörper selbst;

die Beobachtungen an der Sonne, Spektralanalyse u. s. w. . 64 Nichtigkeit der jetzigen Auffassung der Urkörper; die Nebelflecke; die jetzige Theorie hat nur ein Recht für die Trabantenbildung (Mondbildung). Analogie des Stufengangs der Weltkörper mit der organischen Entwicklung — S. 70.

C. Schwere , Wärme und Licht nach ihren specielleren Geindividuellen Entwicklung

1. Schwere, Wärme und Licht setzen

1. Die Schwere

SO

Inhaltsübersicht.

XIII

Gravitation der Urkörper gegen einander — S. 73. Proportionsgesetze der Schwere. Die Schwere in ihrem Verhältniss zu den individuellen Körpern — S. 78. Die drei verschiedenen Stufen und Formen, in denen die Schwere sich verwirklicht. Die innerlich begründete Eigenschwere der Planeten und ihr schliessliches Aufhören — S. 80. 2. Wärme und Licht 182

a) Die Wärme für sich 103

Wesen der Wärme und Unterschied vom Licht; ihre ausdehnende und verdünnende Macht — S. 84. Dennoch ist

die Wärme nicht an sich selbst schon eine Bewegung, sondern eine innerliche Offenheit und Wirkung nach der Peripherie hin , die nur vielfach Bewegung hervorbringen muss. Bestätigung durch die Erscheinungen der sogenannten freien und gebundenen (latenten Wärme) bei dem Schmelzungs- und Erstarrungsprocess — S. 87. Widerlegung der jetzigen mechanischen Wärmetheorie durch den Widerspruch ihrer Konsequenzen mit den Thatsachen: Widerspruch bei den Wärmeverhältnissen der Gase und Widerspruch bei den Wärmeverhältnissen des Flüssigen im Vergleich mit -denen des Festen — S. 91. Völliger Widerspruch der mechanischen Wärmetheorie und ihrer Konsequenzen mit dem eigentümlichen Formgesetze des Wassers. Natürliche Erklärung desselben und Bestätigung des Wärmebegriffs der organischen Naturauffassung. Falschheit der Ansicht, als wäre nur die Wärme eine ausdehnende Macht, da eine solche auch in dem der Wärme entgegengesetzten individuellen Theil streben, diesem Gegensatz gegen die einseitige Herrschaft der Schwere liegt — S. 98. Speciellere Erklärung der Verdunstungskälte und Unterschied dieser individuellen Gesetze von der ursprünglichen Entwicklung des Planeten zu individ uellem Theildasein — S. 100 Die Quellen der Wärme in der individuellen Welt und die ursprüngliche (kosmische) Wärme — S. 101. Einrluss der verschiedenen Wärmequellen auf die Verhältnisse der Wärmcdurchlassung und Absorption. Verhältnisse des Wärmespektrums — S. 103.

b) Das Licht 182

Die angebliche Zusammengesetztheit des weissen Lichts.

Erschcinungsgcmässe Erklärung der Brechung und Brechungsfarben — S. 109. Verhältniss des Farbenspektrums zum Wärmespektrum — S. 113. Die trübend individuellem Elemente des Sonnenlichtes sind als dunkle Linien des Spektrums nur ein Beweis gegen die farbige Zusammengesetztheit des weissen Lichts — S. 115.

XIV

Inhaltsübersicht.

Verhältnisse des wirklich zusammengesetzten (durch Zusammenwirkung von Komplementärfarben entstandenen) Lichtes; natürlicher Unterschied seiner Erscheinung und seiner physikalischen und chemischen Wirkungen auf bestimmte Körper. Abermalige Bestätigung der erscheinungsgemässen Auffassung des Lichts — S. 119.

c) Die Körperfarben und die jetzige Theorie 155

Das Roth und sein Verhältniss zu Grün und Gelb. Das

Roth des Blutes und das Grün der Pflanze — S- 96. Das Blau — S. 124. Begründung der verschiedenen chemischen Wirksamkeit der Farben — S. 129. Wahre Entstehung der Körperfarben bei der Diffusion des Lichts. Widerlegung der jetzigen Theorie, besonders in Beziehung auf Weiss und Schwarz — S. 136. Naturgemässe Erklärung von Weiss und Schwarz u. s. w., theils aus dem verschiedenen chem i sehen Verhältniss der Körper nach aussen, theils aus dem Verhältniss ihrer Theile unter sich; über die Metalle insbesondere; wechselnder Einfluss der Oxydirung auf die Farbe u. s. w. Widersinnigkeit der jetzigen Theorie — S. 145. Bestätigung durch die unter dem Namen der Fhiorescenz mitbefassten Verhältnisse von Körperfarben; Calorescenz — S. 148. Bestätigung durch das Gesetz und die Natur der körperlichen Durchsichtigkeit — S. 150. Natürliche Analogie der Farben mit Psychischem — S. 151. Zusammenhang der Wärme- Absorption und Reflexion mit der Körperfarbe. Warum das Chlor natrium am meisten die Wärme durch lässt. Wärmeerregung durch das Licht als solches — S. 155.

d) Seitenwirkung eines er leu cht e t en M ed iu m s ; (angebliche Interferenz) 173

Notwendiges Hineinwirken eines erleuchteten Mediums in

seinen angränzenden Seitenraum, und Art desselben; die Erscheinungen der sogenannten Beugung und der sonstigen angeblichen Interferenz; die Streifen bei weissem und bei farbigem Licht — S. 168. Die Newton' sehen Farbenringe und die angebliche Interferenz überhaupt — S. 173.

e) Die sogenannte Polarisirung des Lichts, oder die Verhältnisse des unselbständig veräusserlichten, blos peripherischen Lichts im Gegensatz zum selbständig centralen 182

Natürliche Gesetze des blos mittelbaren (polarisirten) Lichtes

im Gegensatz gegen das selbständig ursprüngliche. Polarisirung durch Reflexion — S. 177. Polarisirung durch Brechung. Bestätigung der erscheinungsgemässen Erklärung des Lichts durch die Polarisirung — S. 180.

Inhaltsübersicht.

XV

Drehung des polarisirten Lichts. Bedeutung des Lichtbegriffes überhaupt — S. 182.

D. Das planetarisch-irdische Entwicklungsgesetz in der Stufenfolge und dem Verhältnisse der unorganischen Stoffe 233

1. Das Entwicklungsgesetz der Stoffe 210

Allgemeine Natur und Stufengang dieser Entwicklung — S. 187.

a) Die unselbständigen Anfangsformen, Luft und Wasser . . 198 Sauerstoff und Stickstoff als die natürlichen ersten Entwicklungselemente; das Ozon — S. 189. Das Wasser und seine Zersetzbarkeit ; Erklärung des Wasserstoffs; Vergleichung mit der Zersetzbarkeit der Haloidsalze — S. 198.

b) Die Ausbildung der festen Formbestimmtheit . . . 204 Das Silicium und die Kieselerde. Krystallisation — S. 202.

Stufengang der Metalle. Die edlen Metalle als vollständiger Gegensatz zur Luft — S. 204.

c) Der Rückgang aus der einseitigen Formbestimmtheit zur innerlich chemischen Wasser- und Luftb eziehung.

Die Alkalischen Metalle und die Haloidsalze 206

Die specifische Luftbeziehung oder die reinen Säurebildner. Phosphor und Schwefel; Kohlenstoff — S. 210.

2. Die chemischen Aequivalente und das Wesen der chemischen Verbindung und Offenheit überhaupt . 223 Natürliches Aequivalentverhältniss von Phosphor, Schwefel, Kohlenstoff; Analoges bei den alkalischen Metallen. Aequivalent

des Goldes als gerader Gegensatz zu dem des Kohlenstoffes — S. 213. Begründung des Aequivalentgesetzes bei verschiedenen andern Metallen; bei den Haloiden u. s. w. — S. 218. Allgemeine Folgerungen über die Natur der chemischen Verbindung und chemischen Offenheit. Natürliche Begründung der allotropischen Zustände verschiedener Körper; Nichtigkeit der atomistischen Theorie — S. 223.

3. Elektricität und Magnetismus 233

Unterschied von dem chemischen Verhältniss. Begründung und

Wesen der entgegengesetzten Elcktricitäten. Elektropositive und elektronegative Körper — S. 228. Ueber die elektrische Entladung — S. 231. Die elektrochemische Theorie. Die Metalle als Hauptleiter. Der Magnetismus — S. 233.

E. Ursprung und Entwicklungsgesetz des Organischen . . 278

1. Die organische Welt als Vo 1 1 e n d ung der Erdentwicklung 254 Unterschied des organisirenden Entwicklungsstrebens des Erdganzen oder reinen Centrums von der unorganischen Thei labscheidung der Peripherie. Nothwendige A nalogie dieses Gegensatzes in der Erdentwieklung mit dem

XVI

Inhaltsübersicht.

der organischen Fortpflanzung durch Theilung und durch die geschlechtliche Gesammtthätigkeit. Zeugende Kntwicklungsthätigkoit des Erdcentrums; nothwendige Vollendung und Erschöpfung dieses Entwicklungsstrehens — S. 243. Scheinbare Schwierigkeiten in dieser Begründung des Organischen; erster Ursprung der höheren Thierorganismen und des Menschen — S. 247. Verhältniss zu den jetzigen geologischen und geognostischen Ansichten. Einfluss der organisirenden Einwirkung des Erdcentrums auf die Gestalt der Erdrindo — S. 254.

2. Das Wesen des organischen Processes 278

Allgemeine Nothwendigkeit des chemischen Processes für das organische Leben. Vorübergehende Erstarrung niederer Organismen. Der Stufenunterschied des Organischen als Stufenunterschied der Sau er Stoffbeziehung — S. 258. Bedeutung des Stickstoffes und der stickstoffhaltigen Theile im Pflanzen- und Thierleben. Andere Bestandteile — S. 265. Eigentümlichkeit der organischen Verbindungen überhaupt und Verhältniss der unorganischen Stoffe und Kräfte zu der organi sirenden Einheit — S. 267. Elektricität, Wärme, und Licht, innerhalb des organischen Processes — S. 234. Wesen und Grund der organischen Zweckmässigkeit — S. 270. Die Zweckmässigkeit in der Naturentwicklung überhaupt — S. 278.

F. Die organischen Grundlagen des Seelen- und Geisteslebens 401

1. Grundbegriff der psych is chen Einheit und Organisation 301 Der chemische Offenheitszustand der Theile in den

Nerven und den psychischen Organen überhaupt, als Bedingung der psychischen Einheit — S. 281. Innere Gliederung und Abstufung innerhalb dieses Offenheitsverhältnisses; das Centraiorgan und die Nerven; Entstehung der Empfindung als innerer Selbstunterscheidung — S. 285. Natürliche Analogie dieses Verhältnisses mit dem Anfang der Naturentwicklung, Schwere, Wärme und Licht — S. 287. Empfindung und Selbstbewegung; Erklärung des Gegensatzes der sensibeln und der motorischen Nerven — S. 290. Der chemische Process bei der Selbstbewegung und der elektrische Strom in den Nerven — S. 292. Weitere Erläuterung des motorischen Verhaltens — S. 294. Erklärung von Schlaf und Wachen. Ueber Schlafwandeln und Schlafwachen (Somnambulismus) u. s. w. — S. 301.

2. Die Organisation der s elbstbe wussten oder geistigen Einheit 321

Inhaltsübersicht.

XVII

Gliederung und Abstufung innerhalb des Centralorganes selbst; Entstehung der zweiten Stufe oder des sinnlichen Bewusstseins — S. 306. Die dritte Stufe in der Gehirnorganisation : Ursprung der selbstbewussten oder geistigen Einheit. Verhältnis« der geistigen Organisation zur geistigen Thätigkeit. Ursprung des Geistes — S. 313. Nochmalige Vergleichung mit dem Anfang der Naturentwicklung — S. 314. Unerklärbarkeit des Seelenlebens von der atomistisch-mechanischen Theorie aus; die sogenannte Nervenbewegung — S. 316. Die Schnelligkeit der Fortpflanzung in den Nerven — S. 317. Möglichkeit der Entwicklung des Bewusstseins und Geistes aus dem Bewusstlosen — S. 321.

3. Die Stufen des Organischen nach ih rem Verhältnisse

zu einander 340

Unterschied und Gränze von Pflanze und Thier; die sogenannten Protozoen und nervenlosen Thiere überhaupt. Allgemeine Anschauung von der Abstufung und Verzweigung des organischen Reiches — S. 330. Aussonderung eines N ervensystems und Stufen desselben — S. 332. Ausbildung eines allgemeinen Centralorganes; Stufen der Wirbelthier e; höchste Ausbildung des Säugethiertypus und sein Unterschied von dem Menschen — S. 340.

4. Die organische Fortpflanzung und ihr Stufengang . 359 Ernährung und Fortpflanzung. Die Fortpflanzung als blosse

Th eilung und Theil Vermehrung. Knospenbildung und Keimkörnerbildung — S. 342. Die Fortpflanzung als specifische Gesammtthätigkeit des Organismus ; Begründung und Natur des Geschlechtsgegensatzes — S. 346. Verschiedene Stufen der geschlechtlichen Fortpflanzungsform schon in der Pflanzenwelt — S. 347. Die Geschlechtsthätigkeit und ihre Organe als die höchste Seite des Pflanzenlebens — S. 349. Doppelte und entgegengesetzte Bedeutung sowohl des Lichtlebens als des dunklen Wurzellebens der Pflanze, je nach der Seite der blossen Ernährung und wiederum der geschlechtlichen Hervorbringung — S. 351. Die Vollendung des Geschlechtslebens erst im Thiere und Menschen." Allgemeines Entwicklungsgesetz, dass erst mit der vollständigeren und höheren Stufe organischer Einheit auch die individuelle Mannigfal tigkeit der besonderen Organe zunimmt — S. 353. Niedrere Formen thierischer Fortpflanzung und die Parthenogenesis insbesondere — S. 356. Der Generationswechsel bei niedreren Thieren — S. 357. Gegensatz der eierlegenden und der Säugethiere; der Mensch — S. 358. Auch in der Fortpflanzungsform zeigt sich wieder Planck, Seele und Geist. B

XV11I

Inhaltsübersicht.

der allgemeine Stufengang des Organischen; Analogie mit dem Entwicklungsgesetze der Erde überhaupt — S. 359. ,r). Folgerungen für den g es ch ich t Ii ch en E n t wicklungsgang der organi sch en Welt 382

Folgerungen aus dem Wesen der Fortpflanzung gegen die jotzige Umbildungstheorie. Innerhalb der Fortpflanzung ist kein Entwicklungsstreben zu höheren Stufen des Organischen denkbar. Wieweit überhaupt die äusseren Naturverhältnisse auf eine allmähliche Umbildung der Organismen einwirken können; die Pflanzenwelt; Ursprung des Nervenlebens — S. 362. Der Uebergang zu den Wirbelthieren (Fischen) ist als eine innerliche Kon c entrir ung, als eine Abwendung von der äusserlichen Ausbildung des Nervenlebens, ein Beweis gegen die jetzige Umbildungstheorie; Analoges gilt bei den höheren Säugethieren — S. 367. Die Umbildungstheorie und die geologischen Thatsachen. Widerspruch davon, dass die geistige (u n sinn lieh- selbstbewusste) Abscheidung und Gliederung in der Gehirnorganisation durch äussere Verhältnisse und Natureinflüsse herbeigeführt worden sein könnte — S. 370. Die Hartmann1- sche Theorie („Philosophie der Unbewusstenu) als weiterer Beweis für den Widerspruch der jetzigen Umbildungslehre. Bios beschränkte Wahrheit des Darwinismus — S. 373. Bestimmteres über den Entwicklungsgang des menschlichen Organismus. Ueber die Aehnlichkeit mit niedreren Embryonen, Stufengang in der Ausbildung der psychischen Organe — S. 382.

6. Die bestimmter e Anlage des Nervensystems undCen-

Das Rückenmark als Uebergangsglied zwischen Gehirn und Nerven. Gegensatz der grauen und weissen Masse. Gegensatz des ani malen und des vegetativen Nervensystems (Gangliensystem) — S. 388. Lage und Gestalt des Centralorganes. Gegensatz und Bedeutung des grossen und kleinen Gehirnes — S. 342. Theilung und Gliederung des grossen Gehirnes. Die Hemisphären; die Kreuzung der beiderseitigen Nervenbahnen bei dem Menschen. Die sinnliche und die geistige Gehirnseite — S. 399. Wechselwirkung des Psychischen und des Organisch-Physischen — S. 401.

IL Psychologischer und anthropologischer Theil. A. Psychologie oder der Stufengang der Seelenthätigkeiten 541

1. Stufe der reinen Sinnlichkeit oder des unmittelbaren Nervenlebens 463

Inhaltsübersicht.

XIX a) Das sinnliche Gefühl 410

Unterschied des blossen Nervengefühls von der Sinnesauffas-

sung; es bezieht sich nur auf das eigene innere Einhe its verhältniss der Theile. Entstehung des physischen Schmerz- und Lustgefühls — S. 407. Specificirung desselben und Erklärung subjektiver Täuschungen. Relative Unempfindlichkeit in Zuständen psychischer Aufregung — S. 410.

b) Der sinnliche Trieb 420

Nächster Uebergang aus dem blossen Gefühl: Hunger und

Durst; der Nahrungstrieb überhaupt — S. 412. Der Geschlechtstrieb — S. 413. Der Kunsttrieb; Verdrängung der Geschlechtsthätigkeit durch denselben bei den Bienen u. s. w. Zusammenhang mit der Parthenogenesis. Trieb der freien Selb stbewegung — S. 414. Der Trieb als thierischer Instinkt; das Wesen des Instinkts ist das II er einwirk en der unmittelbar organischen und leibbildenden Zweckmässigkeit in die p s ychis ch -leibliche Thätigkeit. Uebergang zur Sinnesauffassung — S. 420.

c) Die Sinnesauffassung 463

Ihr allgemeines Wesen und Verhältniss gegenüber von Gefühl

und Trieb — S. 422. a) Der allgemeine Hautsinn und der Tastsinn — S. 424. ß) Der Geschmack und Geruch — S. 428. y) Das Gehör. Seine ganz specifische Natur und die falschen Folgerungen daraus. Widerlegung der jetzigen Lichttheorie durch die Vergleichung mit dem Gehörsinne. — S. 433. 3) Der Gesichtssinn. Unterscheidende Natur desselben; Verhältniss der blossen Einwirkung und des aufgefassten objektiven Bilv des — S. 435. Unterschied zunächst von der Wärmeeinwirkung und der Auffassung dieser; Widerlegung der jetzigen Identificirung von Wärme- und Lichtstrahlen. Das Sehen lässt sich auch nicht aus einer Vermittlung durch Wärmewirkung erklären — S. 439. Das umgekehrte Lichtbild auf der Netzhaut und Widerlegung der jetzigen Theorie aus demselben — S. 442. Der Gesichtssinn als unmittelbarste Hinweisung auf das wahre und ursprüngliche Grundverhältniss des Realen oder Aasgedehnten — S. 443. Die Natur der Farbenerscheinung überhaupt in ihrer Unvereinbarkeit mit der jetzigen Theorie — S. 445. Das Problem des einfach Sehens mit zwei Augen. Es hat nur von dem erscheinungsgemässen Begriffe des Lichtes und Sehens aus einen Sinn ; Erklärung desselben — S. 447. Widerspruch, der in dem

Inhaltsübersicht.

blossen Miniaturbild des Gegenstandes für die jetzige Theorie liegt — S. 448. Das Sehen nach drei Diraensioncn und sein Verhältniss zu den blos flächenhaften Netzhantbild. Subjektives Verhalten der Sinnesauffassung, wie es sich im stereoskopischen Sehen und andern Beispielen zeigt, unbeschadet der sonstigen Objektivität des Sinnes — S. 451. Die Rothblindheit und der allgemeine Unterschied zwischen der blossen objektiven Einwirkung der verschiedenen Farben und der empfindenden Auffassung ihres objektiven Erscheinungswesens — S. 456. Die subjektiven Nachbilder und deren Gesetze, natürlicher Unterschied des Sehens vom Gehöre in dieser Hinsicht. Umwandlung der heterogenen Einwirkungen im Gesichtssinn — S. 461. Uebergang von dem Sehen als dem objektivsten Sinn auf die innere Wahrnehmung, die erste Form des sinnlichen Bewusstseins. Gesammteintheilung der Psychologie — S. 463.

2. Stufe des sinnlichen Bewusstseins oder der unmittelbaren Rückbeziehung auf das Sinnes- und Nervenleben 478

Das sinnliche Bewusstsein ist ein rein vorstellendes Verhalten, kein Gefühl oder Wollen. Wesen von Freude und Trauer bei den Thieren — S. 466.

a) Die innere Wahrnehmung, als Vergegenständlichung

und Combinirung der Sinnesempfindungen u. s. w. ... 468

b) Die sinnliche Einbildungskraft und Erinnerung. Unterschied der Erinnerung als innerlichen Aktes von der

blos sachlichen Erinnerung, wie sie schon niedreren Thieren zukommt. Formen und Objekte der sinnlichen Einbildungskraft und deren Gesetze — S. 473.

c) Der innere Sinn oder Zeitsinn. Auffassung des zeit-

lichen Nacheinander der sinnlichen Seelenthätigkeiten. Uebergang zum Selbstbewusstsein — S. 475. Die reine Anschauungsform von Zeit und Raum (Kant) — S. 478.

3. Stufe des unsinnlichen Selbstbe w usstseins oder

Geistes 541

Begründung der unsinnlich inhaltslosen Natur dieser dritten

Stufe aus ihrem organischen und psychischen Wesen. Sie ist ebendesshalb zunächst blosses Gefühl — S. 481.

a) Das Gefühl 495

Umgekehrter Grund des geistigen Lust- und Schmerzgefühles gegenüber vom leiblichen ; umgekehrtes Verhältniss auch nach der Seite der physisch-organischen Wirkung. Wesen

Inhaltsübersicht.

XXI von Lust und Schmerz als geistigem Akte der Selbstunterscheidung — S. 485. Stufengang des Gefühls 8. — 487. a) Die rein leidentliche Gefühlsform. Verschiedene Modifikationen, Schrecken, Schwermuth, u. s. w. Natürliche Analogie mit Verhältnissen der Schwere. Furcht und

Hoffnung als Gefühlsform ; Staunen 490

ß) Das Mitgefühl 491

Y) Das Selbstgefühl und seine verschiedenen Formen . 495

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