← Flora von Deutschland Ein Hilfsbuch zum Bestimmen der zwischen den deutschen Meeren und den Alpen wildwachsenden und angebauten Pflanzen

Flora von Deutschland Ein Hilfsbuch zum Bestimmen der zwischen den deutschen Meeren und den Alpen wildwachsenden und angebauten Pflanzen (part 3 of 3)

Part 3 of 3 · Otto Schmeil · Public domain text

About this edition

Source: Project Gutenberg e-text #58683, public domain in the United States · text not rewritten or summarized · How RedLectern is built

 

Contents (3)

Continue:

Flora von Deutschland Ein Hilfsbuch zum Bestimmen der zwischen den deutschen Meeren und den Alpen wildwachsenden und angebauten Pflanzen (part 3 of 3)

-- Ährchen zu 3-5, weit unter der Spitze, da das Hüllblatt fast so lang als der Stengel ist (Fig. 846); Fr. querrunzlig. 6-10. Ufer, selten

Liegende S., Sc. supínus L.

13. Spelzen nicht ausgerandet, stachelspitzig; Ährchen zahlreich; Hüllblatt 2kantig, viel kürzer als der Stengel, zuletzt wagerecht abstehend. 7. 8. Teiche, Sumpfränder, sehr selten

Stachelspitzige S., Sc. mucronátus L.

-- Spelzen ausgerandet, mit Stachelspitze in der Ausrandung

14

14. Stengel (wenigstens oben) stumpf- od. scharf 3kantig

16

-- Stengel überall stielrund

15

15. Narben 3; Spelzen glatt od. spärlich punktiert; Fr. 3kantig; Stengel dick, grasgrün. 6. 7. Teiche, Seen, Gräben, häufig

See-S., Sc. lacústris L.

-- Narben 2; Spelzen rauh punktiert; Fr. 2kantig; Stengel dünner, graugrün. 6. 7. Wie vor., besonders auf Salzboden

Rauhe S., Sc. tabernaemontáni Gmelin

16. Stengel unten rund, oben stumpf 3kantig, mit 2 gewölbten und 1 flachen Seite; Spelzen glatt; Fr. meist fehlschlagend. 6. 7. Ufer (Bayern, Oldenburg, Hannover, Holstein)

Sc. lacústris × tríqueter = Sc. duválii Hoppe

Sehr selten (Pommern, West- und Ostpreußen) findet sich Sc. kalmússii, Aschrs., Abromeit u. Graebner; Stengel starr aufrecht, dünn; Spelzen von erhabenen Punkten an und auf dem Mittelnerv undeutlich rauh; Bltnborsten doppelt so lang als der Frkn.

-- Stengel der ganzen Länge nach 3kantig; Narben 2

17

17. Alle Ährchen sitzend; Bltnstand wenig zusammengesetzt; Blattfl. der untersten Blätt. 10-15 cm lang. 7. 8. Ufer, selten. Ostpreußen, Schleswig, im nordwestl. Gebiet

Stechende S., Sc. pungens Vahl

-- Ährchen teils sitzend, teils gestielt; Bltnstand mehrfach zusammengesetzt; Blattfläche der grundst. Blätt. kurz. 7. 8. Wie vor., selten

Dreikantige S., Sc. tríqueter L.

18. (9.) Ährchen am Ende des Stengels zu einer zweizeiligen Ähre angeordnet (Fig. 849-850) $(Blysmus)$

22

-- Ährchen nicht in einer endst., 2zeiligen Ähre

19

19. Ährch. bleichgrün, in einem endst., kugelig. Köpfch.; Narben 2; Bltnborsten fehlend. Pfl. dichtrasig. 7-9. Schlammige od. sandige Ufer. Schlesien, Prov. Sachsen (Wittenberg), Anhalt (Koswig). $(Cýperus micheliánus L.)$

Michelis S., Sc. micheliánus L.

-- Ährchen grün od. braun, in Rispen od. Büscheln

20

20. Spelzen 2spaltig, in der Ausrandung stachelspitzig; Ährchen braun, 10-24 mm lang; Bltnstand einfach (Fig. 847); Stengel scharf 3kantig. 7. 8. Gräben, Ufer, besonders auf Salzboden häufig

Meer-S., Sc. marítimus L.

-- Spelzen nicht ausgerandet, stumpf; Ährchen grünlich bis schwärzlich, 3-6 mm l.; Bltnstand zusammengesetzt (Fig. 848)

21

21. Ährchen alle einzeln (selten zu 2); Spelzen nicht gekielt; Bltnborsten geschlängelt, 2-3mal so lang als die Frucht. 7. 8. Ufer, Sumpfwiesen, zerstr.

Wurzel-S., Sc. radícans Schkuhr

-- Ährchen teils einzeln, teils zu 3-6 gehäuft; Spelzen etwas gekielt; Bltnborsten gerade, so lang als die Frucht. 6. 7. Wie vor., häufig.

Wald-S., Sc. silváticus L.

22. (18.) Ähre aus 5-12 Ährchen zusammenges. (Fig. 849), bis über 3 cm l.; Ährchen 6-8blütig; Spelzen 5nervig; Bltnborsten 3-6, rückwärts rauh; Stengel ob. stumpf 3kantig; Blätt. gekielt. 6. 7. Sumpfwiesen, Triften, zerstr.

Flache S., Sc. compréssus Persoon

-- Ähre aus 3-6 Ährchen gebildet (Fig. 850); Ährchen 2-5blüt.; Spelzen 3nervig; Bltnborsten meist fehlend; Stengel rundl.; Blätt. rinnig, ungekielt. 5. 6. Meeresstrand u. salzhaltige Orte, besonders an der Ostsee

Rote S., Sc. rufus Schrader

Bastarde: Sc. lacustris × tabernaemontani; Sc. silvaticus × radicans u. a.

4. Schoenus L., Kopfsimse. III.

Köpfchen aus 5-10 Ährch. zusammengesetzt, von dem untersten Hüllblatt weit überragt (Fig. 851). 6. 7. Moorwiesen, sehr zerstr.

Schwarze K., Sch. nígricans L.

Köpfchen aus 2-3 Ährchen zusammengesetzt, von dem untersten Hüllblatt kaum überragt (Fig. 852). 5. 6. Wie vor., selten, im Westen fehlend

Rostbraune K., Sch. ferrugíneus L.

5. Cládium Patrick Browne, Schneide. III.

Seen, Torfsümpfe, zerstr. 6. 7.

Cl. maríscus R. Br.

6. Rhynchóspora Vahl, Schnabelsimse. III.

Ährchen weißlich, zuletzt etwas rötl.; Hüllblätt. kaum länger als das Ährchenknäuel (Fig. 853). 7. 8. Moorboden, zerstr.

Weiße Schn., R. alba Vahl

Ährchen braun; Hüllblätt. weit länger als das Ährchenknäuel (Fig. 854). 7. 8. Wie vor., seltener

Braune Schn., R. fusca R. u. Sch.

7. Carex Micheli, Segge. XXI.

I. Stengel mit einem einzigen, endst., einfachen Ährchen (Fig. 855)

Monostáchyae 365

II. Stengel mit mehreren Ährchen, die zu Köpfchen, Ähren oder Rispen angeordnet sind:

a) Alle Ährchen (od. doch die meisten) enthalten sowohl Staub- als auch Stempelbltn; Bltnstand meist eine zusammengesetzte Ähre

Homostáchyae 366

b) Oberste (od. allein das endst.) Ährchen nur mit Stbbltn (selten auch noch mit einigen Stempelbltn), die übrigen nur mit Stempelbltn (Fig. 856)

Heterostáchyae 370

I. Monostáchyae, Einährige.

1. Ährchen oben mit Staub-, unten mit Stempelbltn

3

-- Alle Bltn des Ährchens entweder nur mit Stbblätt. oder nur mit Stempel[51]; Narben 2; Fr.[52] und Spelzen rotbraun

2

2. Stengel und Blätt. rückwärts glatt; Ährchen dichtfrüchtig; Fr. zuletzt wagerecht abstehend od. ziemlich aufrecht, kurzgeschnäbelt; Stengel einzeln, mit Ausläufern. 4. 5. Torfwiesen, sehr zerstr., besonders im Norden

Sonder-S., C. dioéca L.

-- Stengel oberwärts nebst den Blatträndern rauh; Ährchen lockerfrüchtig; Fr. längl.-lanzettl., zuletzt meist etwas abwärts gebogen, langgeschnäbelt. Pfl. dichtrasig. 4. 5. Wie vor., im Norden äußerst selten

Davall's-S., C. davalliána Smith

3. Narben 3

5

-- Narben 2

4

4. Ährchen fast kugelig, dichtblütig (Fig. 857); Fr. abstehend, nicht zurückgeschlagen, grünlich; Spelzen bleibend; Stengel und Blätt. rauh. 5. 6. Torfmoore in Oberbayern, Oberschwaben u. bei Klosterwald in Hohenzollern

Kopf-S., C. capitáta L.

-- Ährchen verlängert, lockerblütig; Fr. zuletzt zurückgeschlag. (Fig. 858), beiderseits verschmäl., glänzend dunkelbr.; Spelzen nach der Blüte abfallend. 5. 6. Torfwiesen, Triften, zerstr.

Floh-S., C. pulicáris L.

5. Fr. mit einer aus dem Schlauch hervorragenden, dicken Granne, zuletzt abwärts gebogen; Ährchen hellbraun. 5. Torfmoore der Alpen und ihres Vorlandes

Kleinspitzige S., C. microglóchin Wahlenberg

-- Fr. ohne Granne, nur die Narben aus dem Schlauche hervorragend

6

6. Ährchen meist 3blütig; Fr. schmal lanzettl., zuletzt herabgeschlagen (Fig. 859), strohgelb; Spelzen zur Frzeit bereits abgefallen. 6. 7. Torfmoore, besonders in den höheren Gebirgen

Wenigblütige S., C. pauciflóra Lightfoot

-- Ährchen mehrblütig; Fr. eif. od. elliptisch, aufrecht; Spelzen bleibend

7

7. Fr. verkehrt-eif., ledergelb, sehr kurz geschnäbelt; Spelzen braun, länger als die Fr. 6. 7. Felsen der Brünnelheide im Mährischen Gesenke

Felsen-S., C. rupéstris Allioni

-- Fr. ellipsoidisch, gedunsen, mit etwas längerem Schnabel; Spelzen gelbbraun, breit hautrandig, kürzer als die Fr.; Stengel am Grunde mit 5-8 braunroten Blattschuppen besetzt; Grundachse lang kriechend, bräunlich. 4. 5. Sandige, trockene Orte, sehr selt., z. B. bei Leipzig, Friesack, Rhinow. $(C. spicáta Schkuhr)$

Stumpfe S., C. obtusáta Liljeblad

II. Homostáchyae, Gleichährige.

1. Ährchen in Ähren od. Rispen; Narben 2

3

-- Ährchen in ein kugeliges od. gelapptes, von 2-4 abstehenden, grünen Hüllblätt. überragtes Köpfchen zusammengedrängt (Fig. 860)

2

2. Narben 2; Fr. sehr lang geschnäb.; Köpfchen grasgrün, kugelig. 6-9. Ufer, überschwemmt gewesene Stellen, stellenweise

Cyper-S., C. cyperoídes L.

-- Narben 3; Fr. stumpf; Köpfchen weiß, gelappt. 7. An der Loisach und Naidernach bei Garmisch und Griesen (Oberbayern)

Tiroler-S., C. baldénsis L.

3. Pfl. mit weithin wagerecht kriechendem unterird. Stengel, Ausläufer treibend (Fig. 861); bltntragende Stengel daher einzeln, oft in einer Reihe hintereinander

17

-- Pfl. ohne Ausläufer, mit nicht oder $(C. loliacea u. tenella)$ kurzkriechend. Grundachse, daher von dichtrasigem Wuchs (in »Bülten« oder »Hullen«)

4

4. Jed. Ährchen am ~Grunde~ mit Stbbltn[53]

10

-- Jedes Ährchen ~an der Spitze~ mit Stbbltn

5

5. Fr. beiderseits gewölbt, aufrecht; Ährchen meist bräunlich

8

-- Fr. auf der einen Seite flach, auf der andern gewölbt, abstehend; Ährchen meist grünlich

6

6. Stengel scharf 3kantig, mit leicht vertieften Seitenflächen, starr aufrecht, sehr rauh; Blätt. 5-10 mm br.; Spelzen meist rotbraun; Fr. deutlich 6-7nervig. 5. 6. Gräben, Sümpfe, häufig

Fuchs-S., C. vulpína L.

-- Stengel 3kantig, mit ebenen Seitenflächen, nur oberwärts rauh; Blätt. bis 4 mm br.; Fr. undeutlich nervig

7

7. Ähre dicht od. die untersten Ährchen etwas entfernt; Fr. vor der Reife mehr oder weniger sperrig abstehend. 5. 6.

Sperrfrüchtige S., C. muricáta L.

Kommt in 3 Formen vor: a) contigua Hoppe, Ähre kurz, gedrängt; Fr. 4-6 mm l., zuletzt sehr sperrig abstehend, auf dem Rücken nach dem Grunde zu schwammig verdickt, von dem »Nüßchen« fast ganz ausgefüllt; Blatthäutchen länger als breit. Gebüsch, Hecken, Rasenplätze, weit verbreitet; b) pairǣi Schultz. Ähre etwas lockerer; Fr. 3½-4 mm l., nicht sehr sperrig abstehend, am Grunde dünnhäutig, von dem »Nüßchen« nicht ganz ausgefüllt; Blätt. schmal (1½-2 mm br.); Blatthäutchen breiter als lang, ganz weißhäutig. Trockene, sonnige Orte, seltener. c) leersii Schultz, Ähre noch lockerer, schlanker; Fr. sehr sperrig abstehend, fast kreisrund; Blatthäutchen breiter als lang, schmal braun berandet. Selten.

-- Ährchen meist weit entfernt, in unterbrochener Ähre; Halm schlaff, zuletzt oft herabgeneigt; Fr. bis zum Grunde dünnhäutig, bis 4 mm lang, nicht sperrig abstehend; Blatthäutchen am Grunde derb, nicht zerschlitzt. breiter als lang. 6. 7. Wälder, Gebüsche, besonders in Mitteldeutschl.

Grüne S., C. divúlsa Goodenough

8. Fr. glanzlos, 8-11nervig; Spelzen sehr schmal berandet; unt. Blattscheiden von einem schwarzen Faserschopf umgeben (Fig. 862). 5. 6. Torfige Orte, sehr zerstr.

Seltsame S., C. paradóxa Willd.

-- Fr. glänzend, nervenlos oder undeutlich nervig; untere Blattscheiden nicht von einem Faserschopf umgeben; Spelzen breit, häutig berandet

9

9. Ährchen in dichten, unten rispigen Ähren; Blätter bis 2 mm breit; unt. Blattscheiden glanzlos; Stengel unt. rund, oben 3kantig, mit etwas gewölbten Flächen. Pfl. locker-rasig. 5. 6. Sümpfe, zerstr. $(C. teretiúscula Good.)$

Rundliche S., diándra Schrank

-- Ährchen meist in lockeren Rispen mit abstehenden Ästen; Blätt. bis 6 mm br.; unt. Blattscheiden glänzend; Stengel der ganzen Länge nach 3kantig, mit flachen Seitenflächen. Pfl. dichtrasig. 5. 6. Ufer, Sümpfe, zerstr.

Rispige S., C. paniculáta L.

10. (4.) Unt. Ährchen weit entfernt, ihre blattart. Hüllblätt. den Stengel weit überragend (Fig. 863); Stengel schlaff; Fr. fein gestreift, ungeflügelt, nebst den kürzeren Spelzen weißlich. 5. 6. Wälder, häufig

Entferntährige S., C. remóta L.

-- Ährchen genähert, höchstens die unt. etwas entfernt; Hüllblätt. kurz, das unterste zuweilen blattart., aber d. Stengel meist nicht überragend

11

11. Fr. am Rande geflügelt, zieml. lang geschnäbelt, rundl.-eif., so lang als die Spelzen, aufrecht, Ährchen meist zu 6, ziemlich genähert (Fig. 864); Blätt. 2-3 mm breit, starr; kürzer als der Stengel. 5. 6. Triften, Wiesen, Wälder, häufig

Hasen-S., C. leporína L.

-- Fr. ungeflügelt, länger als die Spelzen

12

12. Ährchen 8-12, ziemlich genähert (Fig. 865), vielblütig, zuletzt bräunlich; Fr. vielnervig, kurz, aber deutl. geschnäbelt, zuletzt wagerecht abstehend; Blätt. ca. 3-4 mm br., schlaff, wie der Stengel rauh. 5. 6. Moorgräben, sumpfige Wälder, stellenw.

Verlängerte S., C. elongáta L.

-- Ährchen 2-6

13

13. Fr. sperrig abstehend, in einen oft etwas gekrümmten, 2zähnig. Schnabel zugespitzt, gelbbraun; Ährchen 3-5, die seitlichen rundl. (Fig. 866); Blätt. sehr starr, 1-2 mm br., kürzer als der Stengel. 5. 6. Sumpfwiesen, häufig

Igel-S., C. stelluláta Goodenough

-- Fr. nicht od. (bei C. loliacea) erst bei der Reife abstehend (Fig. 869 u. 871)

14

14. Ährchen genähert (Fig. 867), kugelig, zu 3-4; Spelzen braun; Fr. am Grunde nervig, plötzlich in den kurzen Schnabel übergehend; Blätt. steif aufrecht; Stengel oben rauh. 5. 6. Torfmoore. Vorland der Alpen, Brandenburg (Sommerfeld), Ostpreußen (Kreis Oletzko)

Torf-S., C. heleonástes Ehrh.

-- Ährchen entfernt (wenigstens die unteren)

15

15. Fr. in einen kurzen Schnabel zugespitzt (Fig. 868), schwachnervig; Ährchen 4-6 (Fig. 871); Spelzen bleich, oft grün gekielt; Blätt. schlaff; Pfl. graugrün. 5. 6. Sumpfwies., Gräben, Torfmoore, meist häufig

Weißgraue S., C. canéscens L.

-- Fr. ungeschnäbelt (Fig. 870)

16

16. Ährchen 3-5blütig; Fr. deutlich nervig (Fig. 870), zuletzt absteh. (Fig. 869), flachgedrückt; Blätt. kürzer als der oberwärts schwachrauhe Stengel. 5. Moore. Ostpreußen

Lolchartige S., C. loliáceae L.

-- Ährchen 1-3blütig (Fig. 872); Fr. undeutlich nervig, aufrecht; Blätt. so lang als der bis über die Mitte rauhe Stengel. Pfl. sehr zart. 5. 6. Moorige Sümpfe. Ostpreußen

Zarte S., C. tenélla Schkuhr

17. (3.) Ährchen zu 3-5 in einer kleinen, eif., 7-10 mm langen Ähre; Fr. kurz geschnäbelt, glatt; Blätt. viel kürzer als der glatte Stengel. 5. 6. Torfsümpfe, selten

Dünnwurzlige S., C. chordorrhíza Ehrh.

-- Ährchen in verlängerter Ähre, vielblütig

18

18. Fr. mit scharfgekieltem, aber nicht geflügeltem Rande, dunkelbraun; Spelzen rotbraun, weiß berandet; mittlere Ährchen meist nur Stbbltn, die oberen und unt. nur Stempelbltn enthaltend. 5. 6. Ufer, feuchte Wiesen, zerstr. $(C. dísticha Hudson)$

Zweizeilige S., C. intermédia Goodenough

-- Fr. am Rande geflügelt (Fig. 873-874)

19

19. Flügelrand ganz od. fast ganz bis zum Grunde der Fr. hinabreichend

21

-- Flügelrand nicht bis zum Grunde der Fr. hinabreichend

20

20. Ährchen 6-16, obere mit Stbbltn, unt. mit Stempelbltn, mittlere gemischtblütig; Bltnstand 3-6 cm lang; Fr. mit über der Mitte stumpfwinklig vortretenden Flügeln (Fig. 873); Blätt. 2-4 mm br., starr. 5. 6. Sandboden, besonders im Norden verbreitet

Sand-S., C. arenária L.

-- Ährchen 4-6 (selten mehr), meist alle am Grunde mit Stbbltn, an der Spitze mit Stempelbltn; Bltnstand meist 2 cm lang; Flügelrand der Fr. schmäler, dunkler, etwas weiter hinabreichend; Blätt. 2 mm br.; Stengel dünner. 5. 6. Wie vor., seltener

Französische S., C. ligérica Gay

21. Ährchen braun, zu 3-6, genähert, meist gerade; Fr. rotbraun, längl.-eif., aufrecht, mit einem Flügelrande, der meist etwas über dem Grunde beginnt (Fig. 874); Blätt. ca. 1 mm breit. 4. 5. Wegränder, sonnige Hügel, Waldränder $(C. schrebéri Schrank)$

Wege-S., C. praecox Schreber

-- Ährchen blaßgelb, meist zu 5, etwas entfernt, meist schwach gekrümmt (Fig. 875); Fr. grün, lanzettl., vom Grunde bis zur Schnabelspitze geflügelt; Blätt. 1,5-3 mm br. 5. 6. Schattige Wälder, nicht selten

Zitter-S., C. brizoídes L.

Ändert ab: curváta Knaf, Spelzen dunkler; Fr. erst von der Mitte an geflügelt; Stengel zuletzt abwärts gekrümmt. Selten.

III. Heterostáchyae, Verschiedenährige.

1. Narben 3

11

-- Narben 2

2

2. Fr. ohne od. mit kurzem, rundem, gestutztem Schnabel, kahl

5

-- Fr. mit 2zähnigem Schnabel

3

3. Fr. kurzborstig behaart, mit häutig berandetem, rauhem Schnabel; Stbährchen 1, Stempelährchen 1-2, genähert; Blätt. borstl., rinnig, etwa ½ mm br. 7. Selten im Kies der Alpenflüsse (München)

Stachelspitzige S., C. mucronáta Allioni

-- Fr. ganz kahl

4

4. Blätt. an der Spitze flach zusammengedrückt; Stengel oben stumpfkantig; Endährchen an der Spitze od. auch am Grunde mit Stempelbltn; Frschnabel am Rande gesägt. 6. 7. Torfmoore, Hengster bei Offenbach, südl. Hannover, Oberbayern

C. dioéca × echinata = C. gaudiniána Guthnick

-- Blätt. und Stengel oben scharf 3kantig; Ährchen gedrängt; Frschnabel glatt, oben häutig berandet. 7. Moore. Tilsit, Wohlau (Schlesien), Polzin (Pommern), Hamburg

Kleinährige S., C. microstáchya Ehrh.

5. Pfl. mit kriechenden Ausläufern, nicht in dichten Rasen wachsend

7

-- Pfl. ohne Ausläufer, große, dichte Rasen bildend; Stengel am Grunde mit blattlosen Scheiden, die netzartig zerfasert sind (Fig. 876)

6

6. Alle Blattscheiden netzfaserig, gelbbraun; Blätt. graugrün; Stengel steif aufrecht; Fr. deutlich 5-7nervig. H. 60-100 cm. 4. 5. Tiefe Sümpfe, zerstr.

Steife S., C. stricta Lam.

-- Nur die unt. Blattscheiden netzfaserig, purpurrot; Blätt. hellgrün; Stengel etwas schlaff; Fr. nervenlos H. 20 bis 70 cm. 4. 5. Feuchte Wiesen, besonders im Norden

Rasige S., C. caespitósa L.

7. Grundst. Scheiden blattlos, rotbraun, groß, stark netzig zerfasert (Fig. 877); Fr. nervenlos, innen flach, außen gewölbt. H. ½-1 m. 4. 5. Flußufer, sehr selten. Breitenhagen bei Barby, Leipzig, Odertal in Schlesien

Bueks-S., C. buékii Wimmer

-- Unt. Scheiden mit Blattflächen, meist nicht netzig zerfasert

8

8. Stengel weit herab sehr rauh, 40-100 cm hoch; Blätt. 4-8 mm br.; Ährchen schlank walzenf., Stbährchen 2-3, Stempelährchen 3-5, später überhängend; Hüllblatt des untersten Ährchens den Stengel meist überragend; Fr. beiderseits gewölbt. 4. 5. Ufer, Gräben, häufig $(C. acúta L. z. T)$

Scharfe S., C. grácilis Curt.

-- Stengel glatt od. nur oberwärts rauh, bis 30 (selten bis 70) cm hoch; unterstes Hüllblatt den Stengel meist nicht weit überragend

9

9. Hüllblatt des untersten Ährchens steif und sehr kurz; Blätt. starr, oft zurückgekrümmt; Stengel sehr steif; Stbährchen 1; Fr. nervenlos, undeutlich 3seitig. 6. 7. Sudeten, Fichtelberg i. Erzgeb., Brocken.

Starre S., C. rígida Goodenough

-- Hüllblatt des untersten Ährchens mindestens die Spitze des Stengels erreichend; Blätt. nicht zurückgekrümmt

10

10. Fr. deutlich nervig, gelb, breit eif.; Stbährchen meist 2-3, Stempelährchen 2-3, dicht gedrängt, dick; Stengel stumpfkantig, glatt; Blätt. sehr schmal, eingerollt. 6. 7. Dünentäler der nord- und ostfriesischen Inseln, bei Hoyer

Dreinervige S., C. trinérvis Deglandier

-- Fr. undeutlich nervig, außen schwach gewölbt, länger als die Spelzen; Ährchen meist kurz, aufrecht, Stbährchen 1; Stengel scharfkantig, oberwärts rauh. Sehr veränderlich. 4. 5. Wiesen, Sümpfe, gemein. $(C. vulgáris Fries)$

Wiesen-S., C. goodenoughii Gay

11. (1.) Fr. mit deutlichem, 2zähnigem oder 2spaltigem Schnabel (Fig. 892)

38

-- Fr. ungeschnäbelt oder mit kurzem, stielrundem, vorn abgeschnittenem Schnabel, der an der Spitze etwas ausgerandet od. kurz 2zähnig ist. $(Vergl. Fig. 878-880)$

12

12. Fr. behaart

27

-- Fr. kahl $(bei C. glauca rauh)$

13

13. Endährchen in der Regel nur mit Stbbltn

15

-- Endährchen in der Regel an der Spitze mit Stempel, am Grunde mit Stbbltn

14

14. Unt. Blattscheiden meist purpurn, fein netzig zerfasert; Ährchen kurz gestielt; Spelzen[54] fein zugespitzt, dunkelbraun; Fr. nervig. 5. 6. Feuchte Wiesen, selten

Buxbaums-S., C. buxbāūmii Wahlenberg

-- Unt. Blattscheiden meist dunkelbraun, kaum netzfaserig; unt. Ährchen ziemlich lang gestielt, hängend; Spelzen schwarz; Fr. nervenlos, grün od. $(var. atérrima Hoppe)$ schwärzlich. 6. 7. Nur in den Sudeten

Schwarze S., C. atráta L.

15. Seitliche Ährchen sitzend, aufrecht; Hüllblätt. am Grunde trockenhäutig, nicht scheidig; Fr. kurz geschnäbelt, rundl., glänzend; Blätt. bis 1 mm br., kurz. 4. 5. Sonnige Hügel, besond. in Mitteldeutschl.

Niedrige S., C. supína Wahlenberg

-- Seitliche Ährchen (besonders die unt.) deutlich gestielt (der Stiel zuweilen in der Scheide des Hüllblattes versteckt), zuletzt oft hängend

16

16. Hüllblätt. (besonders das des untersten Ährchens) mit wohlausgebildeter Scheide

20

-- Hüllblätt. nicht od. nur ganz kurz scheidig

17

17. Blätt. nebst den unt. Blattscheiden flaumhaarig, schlaff; Stbährchen 1, oft von dem untersten Hüllblatt überragt, Stempelährchen 2-3, dichtblütig, aufrecht; Fr. ungeschnäbelt. Pfl. rasig, hellgelbgrün. 5. 6. Wälder, Wiesen, zerstr.

Bleiche S., C. palléscens L.

-- Blätt. und Blattscheiden kahl; Pfl. mit Ausläufern; Frährchen meist hängend, dichtblütig.

18

18. Stbährchen 2-3 (selten 1); Fr. braun, elliptisch, rauh; Blätt. flach, ziemlich steif, kürzer als der am Grunde reich beblätterte, glatte Stengel. Pfl. blaugrün. 4-6. Nasse Wiesen, Wälder, zerstreut. $(C. flacca Schreber)$

Blaugrüne S., C. glauca Murray

-- Stbährchen 1 (selten 2); Stengel unten mit Scheiden ohne Blattfläche; Fr. elliptisch, linsenf., stumpf

19

19. Fr. stark 5nervig, graugrün; Spelzen meist rotbraun, mit grünem Rückennerv; Stempelährchen 1-2, auf zarten Stielen; Blätt. fast borstl., rinnig gefaltet, graugrün. 5-7. Torfsümpfe, sehr zerstreut

Schlamm-S., C. limósa L.

-- Fr. undeutlich nervig, grasgrün; Spelzen dunkler; Stempelährchen 2-3, kleiner; Blätter flach, breiter, grasgrün. 6. 7. Moore. Riesengebirge, Erzgebirge (Karlsfeld), Bayrischer Wald und bei Tilsit

Gletscher-S., C. irrígua Smith

20. Blätt. behaart (besonders am Rande), 6-10 mm br.; Stempelährchen entfernt, lockerblütig, stets aufrecht, ihre Spelzen grün; Fr. fast kugelig, stark nervig, mit kurzem, 2zähnigem Schnabel. 4. 5. Bergwälder, selten

Behaarte S., C. pilósa Scopoli

-- Blätt. kahl

21

21. Stempelährchen auch zur Frzeit aufrecht; Fr. fast kugelig bis eif.

24

-- Stempelährchen besonders zur Frzeit hängend $(vergl. C. strigosa!)$; Fr. lanzettl. bis elliptisch

22

22. Pfl. bis 20 cm hoch; Blätt. 1-2 cm br., rinnig; Stempelährchen wenig- und lockerblütig, lang- und haarfein gestielt; Fr. zugespitzt (Fig. 878), nervenlos, glänzend. 6. 7. Sudeten

Haarstengelige S., C. capilláris L.

-- Pfl. 60-120 cm hoch; Blätt. flach. Waldpfl.

23

23. Stempelährchen gedrungenblütig, bis 15 cm l.; Spelzen braun; Fr. undeutl. nervig, mit ausgerandetem Schnabel; Blätt. 8-16 mm br. Pfl. dichtrasig, etwas graugrün. 6. Sehr zerstr.

Hängende S., C. péndula Hudson

-- Stempelährchen lockerblütig, dünn und schlank, fast aufrecht; Spelzen weißlich, weit kürzer als die längsnervige Fr. Pfl. mit Ausläufern, grasgrün. $(Kann leicht für C. silvatica gehalten werden.)$ 5. Feuchte Waldstellen, sehr zerstr.

Schlanke S., C. strigósa Hudson

24. Spelzen weiß, glänzend; Fr. blaßgelb, zuletzt braun, in kurzen, lockeren Ährchen; Hüllblätt. häutig, ohne Spreite. 4. 5. Wälder, in Süddeutschl.

Weiße S., C. alba Scopoli

-- Spelzen braun, oft mit weißl. Rande und grünem Rücken; Hüllblätt. (wenigstens an der Spitze) blattart.

25

25. Stempelährchen dichtblütig, meist 12blütig; unterstes Hüllblatt mit blattart. Spitze; Spelzen hell rostbraun, weißl. berandet; Fr. kurz geschnäbelt, grünlichbraun. 4. 5. Sonnige Gipsfelsen des südl. Harzrandes

Glänzende S., C. nítida Host

-- Stempelährchen lockerblütig; unterste Hüllblätt. blattart.

26

26. Pfl. blaugrün; Stbährchen fast stets aufrecht; Fr. aufgeblasen, mit kurzem, stumpfem Schnabel (Fig. 879). 4-6. Feuchte Wiesen, gemein

Hirse-S., C. panícea L.

-- Pfl. grasgrün; Stbährchen zur Blütezeit rechtwinkl. zurückgeknickt; Fr. mit verlängertem, ausgerandetem Schnabel (Fig. 880); obere Blattscheiden mehr od. weniger aufgeblasen. 6. 7. Sudeten, Brocken, Ostpreußen

Armblütige S., C. sparsiflóra Steudel

27. (12.) Stbährchen (wenigstens nach der Blüte) von dem obersten Stempelährchen überragt (Fig. 883)

37

-- Stbährchen auch nach der Blüte über die Stempelährchen hinwegragend

28

28. Hüllblätt. am Grunde nicht od. sehr kurz scheidig

31

-- Hüllblätt. lang scheidig[55]

29

29. Stempelährchen fast ganz in den Scheiden der weißl. Hüllblätt. versteckt, entfernt, 2-4blütig; Spelzen häutig, breit weiß berandet; Blätt. starr, zuletzt länger als der 5-10 cm hohe Stengel. 3. 4. Sonnige Hügel, zerstr., im Norden fehlend

Erd-S., C. húmilis Leysser

-- Stempelährchen nicht in den Scheiden der Hüllblätt. eingeschlossen; Stengel 10-30 cm hoch, länger als die Blätt.

30

30. Unterstes Stempelährchen fast am Grunde des Stengels entspringend, sehr lang gestielt, die oberen genähert, meist 5blütig; Fr. erhaben nervig, fein behaart; Spelzen rotbraun, mit grünem Mittelstreifen. 3. 4. Trockenes Grasland. Am Isteiner Klotz in Baden, bei Pfirt im Oberelsaß

Grundblütige S., C. gynóbasis Villars

-- Ährchen sämtlich oben am Stengel, die stempeltragenden etwas entfernt, vielblütig, lang gestielt; Stengel rauh, 3kantig. 4. 5. Nur bei Priestram im Kreise Nimptsch (Schlesien)

Fuß-S., C. pedifórmis C. A. Meyer

31. Unterstes Hüllblatt trockenhäut., zuweilen mit laubart. Spitze; Stbährchen mehr od. weniger keulenf.

34

-- Unterstes Hüllblatt blattart., selten am Rande etwas trockenhäutig; Stbährchen walzlich

32

32. Pfl. dichte Rasen bildend; Stempelährchen meist 3 (2-5), kugelig od. eif., genähert; Fr. rundl., nervenlos; unt. Hüllblatt aufrecht abstehend; Stengel zur Frzeit niederliegend. 4. 5. Trock. Wäld., Heiden, häufig

Pillen-S., C. pilulífera L.

-- Pfl. kriechend; Stempelährchen etwas entfernt; unt. Hüllblatt meist fast wagerecht abstehend

33

33. Fr. dicht weißfilzig, nervenlos; Spelzen stachelspitzig, nicht trockenhäut.; Stempelährchen meist walzl.; Blätt. und Stengel steif. 5. 6. Grasplätze, Waldränder, Wiesen, zerstr., im Nordwesten fehlend

Filzige S., C. tomentósa L.

-- Fr. dünnfilzig, grün, mit durchscheinenden Nerven, vorn verschmälert; Spelzen stumpfl., trockenhäut.; Stempelährchen kugelig; Blätt. weich; Stengel zart. 5. 6. Feuchte Kiefernwälder in Ostpreußen

Kugelige S., C. globuláris L.

34. Spelzen vorn breit abgerundet und hier mit breitem, oft fransig zerschlitzt., weiß. Hautrande (Fig. 881a); Stempelährchen 1-2, eif.; Fr. mit kurzem, stumpfem Schnabel; Blätt. steif, oft zurückgekrümmt. 4. 5. Heiden, Waldränder, zerstr.

Heide-S., C. ericetórum Pollich

-- Spelzen mehr oder weniger spitz (Fig. 881b), ganzrandig

35

35. Unt. Blattscheiden blutrot; Blätt. höchstens 2 mm br., weich, hellgrün, zuletzt länger als der zarte Stengel; Spelzen schwarzbraun, mit hellem Mittelnerv, kürzer als die hellgrüne Fr. Pfl. dicht rasig. 4. 5. Laubwälder, zerstr.

Berg-S., C. montána L.

-- Unt. Blattscheiden braun; Blätt. 2-3 mm br., steif; unterstes Ährchen kurz gestielt

36

36. Stengel kürzer als die entwickelten, sehr langen (30-40 cm) Blätt.; Pfl. dichte Rasen bildend; Nüßchen (im Innern des »Schlauches«) breit-eif., vorn plötzlich abgestutzt. 5. 6. Wälder, in Mittel- und Süddeutschl. $(C. longifólia Host)$

Schatten-S., C. umbrósa Host

-- Stengel schon zur Blütezeit länger als die Blätt., mit kurzen Ausläufern; Nüßchen nach vorn allmählich verschmälert. 3. 4. Trockene Hügel, häufig

Frühe S., C. caryophýllea Lat.

37. (27.) Stempelährchen fast von einem Punkte entspringend (Fig. 882), bis 1 cm lang, 3-5blütig; Fr. fast doppelt so lang als die ganzrand., bleichen Spelzen. 5. Laubwälder, sehr zerstr. im mittl. und südl. Gebiet

Vogelfuß-S., C. ornithópoda Willd.

-- Stempelährchen etwas entfernt (Fig. 883), bis 3 cm l., 5-10blütig; Fr. etwa so lang als die gezähnelten, meist rotbraunen Spelzen. 4. 5. Wie vor., zerstr.

Finger-S., C. digitáta L.

38. (11.) Fr. kahl $(zuweilen am Kiel und Schnabel rauh)$

41

-- Fr. behaart $(Vergl. aber C. aristata)$

39

39. Fr. kurz geschnäbelt, aufgeblasen, längl.-eif. (Fig. 884); Spelzen längl., stachelspitzig; Hüllblätt. ohne od. mit sehr kurzen Scheiden; Blätt. rinnig, kahl, kaum breiter als der dünne, kahle, graugrüne Stengel. 5. 6. Torfige Orte, ziemlich zerstr. $(C. filifórmis Aut.)$

Faden-S., C. lasiocárpa Ehrh.

-- Fr. mit langem Schnabel (bis 2 mm), ei-kegelf.; Spelzen eif., mit langer, gesägter Spitze; Blätt. 3-8 mm br., flach, ihre Scheiden meist weichhaarig

40

40. Schnabelzähne innen sehr rauh, starr, verdickt (Fig. 885); Fr. gleichmäßig dicht behaart $(zuweilen zerstreut behaart und dann die ganze Pfl. kahl = var. hirtifórmis Persoon)$; Spelzen der Stbbltn mit breitem Hautrande, oberwärts behaart; Blätt. behaart, etwa so lang als der am Grunde verdickte Stengel; untere Scheiden mit schwachem Fasernetz. 5. 6. Wiesen, Grasplätze, gemein

Behaarte S., C. hirta L.

-- Schnabelzähne innen meist glatt (Fig. 886); Fr. nur oberwärts zerstr. behaart, zuweilen kahl; Spelz. der Stbbltn schmal hautrandig, nur am oberen Rande etwas gewimpert; Blätt. nur unterseits schwach behaart, länger als der am Grunde stark verdickte Stengel; untere Scheiden derb, netzfaserig. 5. 6. Sumpfige, buschige Wiesen. Nur in Schlesien (Kanth), Posen (Hohensalza) und Brandenburg (Nauen)

Begrannte S., C. aristáta R. Br.

41. Mehrere Staubährchen an der Spitze des Stengels[56]

56

-- Nur ein Staubährchen vorhanden

42

42. Stempelährchen linealisch, dünn, etwa 7-10mal so lang als breit, bald hängend od. nickend

54

-- Stempelährchen eif. bis längl., dicker, höchstens 5mal so lang als breit[57]

43

43. Blattscheiden an der Mündung gegenüber der Blattspreite mit einem trockenhäutigen Anhängsel (Fig. 887)

49

-- Blattscheiden ohne solches Anhängsel

44

44. Stempelährchen kugelig od. kurz-eif., aufrecht, die oberen genähert, das unt. entfernt; Fr. sperrig abstehend, aufgeblasen, nervig, mit rauhem Schnabel; unterstes Hüllblatt lang, meist zurückgeknickt. Pfl. gelbgrün. 5. 6. Sumpfwiesen, Waldsümpfe

Gelbe S., C. flava L.

Kommt in 3 Formen vor: a) vulgáris Döll, Fr. ziemlich groß, ihr Schnabel lang, abwärtsgebogen; Blätt. breit, flach; Stengel steif, scharfkantig, 20-60 cm hoch; b) lepidocárpa Tausch, Fr. kleiner, mit kürzerem, weniger gebogenem Schnabel; Blätt. schmäler, rinnig; Stengel schlaffer, bis 30 cm hoch; c) oedéri Ehrhart, Fr. klein, kurz und meist gerade geschnäbelt; Blätt. sehr schmal, oft länger als der 3-15 cm hohe Stengel.

-- Stempelährchen elliptisch bis längl.-lanzettl.; Frschnabel gerade vorgestreckt

45

45. Pfl. mit unterird. Stengel, der einzelne oberird. Stengel treibt

48

-- Pfl. ohne Ausläufer, dicht rasig

46

46. Blattfläche des untersten Hüllblattes mehrmals länger als dessen Scheide; Stempelährchen 3-6blütig; Fr. unten aufgeblasen, vielnervig. 5. 6. Gebirgswälder. Nur im Sauertal (Erzener Berg) und im Elsaß (Kastenwald bei Neubreisach)

Bauchfrüchtige S., C. depauperáta Good.

-- Blattfläche des untersten Hüllblattes höchstens so lang als dessen Scheide

47

47. Stempelährchen meist 2, gedrungen, 3-6blütig; Spelzen braun; Stengel nur am Grunde mit starren, abstehenden, 3reihigen Blätt. H. 10-15 cm. 6. Mit den Alpenflüssen in die Täler herabkommend

Feste S., C. firma Host

-- Stempelährchen meist 3, schlank, ziemlich locker, 6-12blütig; Spelzen rotbraun; Fr. fast nervenlos; Blätt. lang und schmal. 5. 6. Oberbayern, Württemberg (Illertal), Baden (Jura)

Immergrüne S., C. sempervírens Villars

48. Spelzen der Stbährchen bleichgelb, die der Stempelährchen grünl., mit weißem Saum; Stempelährchen 1-2, aufrecht, 6-12blütig; Fr. verkehrt-eif. 5. Nur auf der Schwedenschanze bei Priestram im Kreise Nimptsch (Schlesien)

Micheli's-S., C. michélii Host

-- Spelzen aller Ährchen schwarzbraun, mit schmalem, grünem Mittelstreifen; Stempelährchen meist 4, unt. sehr entfernt, lang gestielt, später überhängend; Fr. lanzettl., an den Kielen borstig gewimpert. 6-8. Quellige Orte, am Feldberg (Baden) und am Hoheneck

Kälteliebende S., C. frígida Allioni

49. (43.) Schnabel der Fr. am Rande von feinen Zähnen rauh

52

-- Schnabel der Fr. an den Rändern glatt und kahl

50

50. Stiel des untersten Ährchens von der Scheide des Hüllblattes eingeschlossen; obere Ährchen genähert; Hüllblatt länger als der Halm, zuletzt weit abstehend od. zurückgekrümmt; Fr. stark nervig, deutlich 2-3kantig; Blätt. sehr schmal, eingerollt. 7. 8. Dünen, Salzsümpfe, an der Ostseeküste, auf den ostfriesischen Inseln, Eiderstedt, Oldesloe, Insel Röm, bei Ahrensch unweit Cuxhaven

Ausgedehnte S., C. exténsa Goodenough

-- Stiel des untersten Ährchens aus der Scheide hervortretend; Ährchen alle entfernt

51

51. Fr. deutlich nervig, eif., mit haarspitzig gezähntem Schnabel; Spelzen meist verschmälert zugespitzt; Blätt. breit linealisch. 5. 6. Nur in der Rheingegend

Glatte S., C. laevigáta Smith

-- Fr. mit hervortretendem Randnerven, sonst undeutlich nervig, beiderseits gewölbt, gelblich, glasglänzend, oft punktiert, später wagerecht abstehend, ihr Schnabel kurz 2zähnig; Blätt. schmal, rauh. Pfl. gelbgrün od. grasgrün. 6. 7. Sehr selten. Westpreußen (Kr. Putzig), auf Langeoog, Juist und Borkum

Punktierte S., C. punctáta Gaudin

52. Spelzen der Stempelbltn stumpfl., nicht stachelspitzig (Fig. 888a); rotbraun, mit grünem Mittelnerv und weißlichem Rande; Fr. nervig, gelbgrün, ihr Schnabel am Rande rauh, die Innenseite der Zähne glatt (Fig. 889); Hüllblätt. kurz; Blätt. schmal. Pfl. hellgrün, locker rasig od. kurz kriechend. 6. 7. Moorwiesen, zerstr.

Rotbraune S., C. Hornschuchiána Hoppe

-- Spelzen der Stempelbltn eif., mit Stachelspitze (Fig. 888b); Zähne des Schnabels innen mit kleinen Stacheln (Fig. 890)

53

53. Fr. mit 2 starken grünen Kielen, sonst undeutlich nervig, meist purpurn überlaufen, 3kantig; Spelzen braun; untere Ährchen weit entfernt. 5. 6. Rheinprovinz (besonders an der belgischen Grenze), bei Thannhausen in Württemberg

Zweinervige S., C. binérvis Smith

-- Fr. nervig, mit hervortretend. Seitennerven, grün, zuweilen dunkel überlaufen; Spelzen rostbraun, mit schmalem Hautrande; Ährchen entfernt. Pfl. dicht rasig. 5. 6. Feuchte Wiesen, salzliebend, zerstr.

Entferntährige S., C. distans L.

54. (42.) Spelzen vorn fein gesägt, lang zugespitzt (Fig. 891); Stempelährchen 3-6, dichtblütig, langgestielt, oft doldenähnlich genähert; Fr. dünn, nervig, glänzend, sperrig abstehend; Blätt. breit, flach; Stengel scharfkantig, rauh. Pfl. hellgrün, rasig. 6. Ufer, Sümpfe, zerstr.

Cypergrasähnliche S., C. pseudocýperus L.

-- Spelzen ganzrand., nicht mit langer, pfrieml. Spitze; Stempelährchen lockerblütig

55

55. Blätt. kaum ½ mm br., eingerollt; Stbährchen hell rostbraun; Stempelährchen 2-3, ihre Spelzen purpurbraun; Fr. längsnervig. 6. 7. Voralpen. $(C. ténuis Host)$

Kurzährige S., C. brachystáchys Schrank

-- Blätt. 4-8 mm br., flach; Stbährchen grünlichgelb; Stempelährchen 3-6; Spelzen grünlich; Fr. nervenlos. 6. Laubwälder, häufig

Wald-S., C. silvática Hudson

56. (41.) Hüllblätt. nicht od. sehr kurz scheidig

58

-- Hüllblätt. lang scheidig, den Stengel weit überragend

57

57. Fr. fast regelmäßig 4- oder 5reihig angeordnet, 5 mm lang, glänzend braun, mit langem, scharf gesägtem Schnabel; Stempelährchen 2-4, kurz, dicht. 4. 5. Feuchtes Grasland, nur in Thüringen und Rheinhessen

Gersten-S., C. hordeístichos Villars

-- Fr. nicht in geraden Reihen, unregelmäßig gestellt, 3 mm lang, glanzlos; Stempelährchen 3-4, länglich, ziemlich locker. 6. Salzboden. Thüringen (Stokernheim bei Erfurt), Posen (Hohensalza, Argenau)

Roggen-S., C. secálina Wahlenberg

58. Fr. höchstens etwas länger als die zugespitzten Spelzen, olivengrün

60

-- Fr. weit länger als die stumpfl. Spelzen, hellgrün zuletzt gelbl., aufgeblasen

59

59. Stengel scharf 3kantig, oben rauh; Blätt. 6-8 mm br.; Fr. allmählich in den Schnabel übergehend (Fig. 892b); Stempelährchen eif. od. länglich. Pfl. grasgr. 5. 6. Sümpfe, Gräben, häufig

Blasen-S., C. vesicária L.

-- Stengel stumpf 3kantig, glatt; Blätt. schmäler, zuweilen eingerollt; Fr. fast kugelig, plötzlich in den langen Schnabel übergehend (Fig. 892a); Stempelährchen walzlich. Pfl. graugrün. 5. 6. Wie vor., zerstr.

Flaschen-S., C. rostráta Stokes

60. Fr. mit feinen Längsfurchen, ei-kegelf., aufgeblasen, kurz und breit geschnäbelt; Stempelährchen 2-4, aufrecht; Stbährchen dünn, walzl.; Stengel stumpf 3kantig, nur zwischen den Ährchen schärflich; Blätt. 2-3 mm br., am Rande oft umgerollt. Wiesen, Grasgräben. 4. 5. Nur bei Magdeburg und bei Braunschweig

Nickende S., C. nutans Host

-- Fr. vielnervig (ohne Furchen); Stbährchen dick, dicht; Stengel scharfkantig, oben rauh; Blätt. 5-15 mm br. Pfl. 40-120 cm hoch

61

61. Alle Spelzen der Stbährchen haarspitzig; Stempelährchen 3-4, dick, das unt. meist entfernt, gestielt, zuweilen nickend; Fr. 3seit., glänzend; unt. Blattscheiden meist nicht netzig gefasert. 5. 6. Sümpfe, Ufer, verbreitet

Ufer-S., C. ripária Curtis

-- Unt. Spelzen der Stbährchen stumpf, ob. in eine feine Spitze auslaufend; Stempelährchen 2-4, dünner, aufrecht; Fr. etwas zusammengedrückt 3seitig, glanzlos, ihr schmaler, kurzer Schnabel sehr kurzzähnig; untere Blattscheiden stark netzfaserig. 5. 6. Wie vor., nicht selten. $(C. paludósa Goodenough)$

Sumpf-S., C. acutifórmis Ehrh.

Durch die große Neigung einzelner Arten zum Variieren und durch das Vorhandensein zahlreicher Bastarde wird dem Anfänger das Studium dieser Gattung sehr erschwert.

93. Familie. Alismatáceae, Froschlöffelgewächse.

1. Stbblätt. zahlreich; Blätt. pfeilf. (Fig. 893); Bltn in 3blütigen Quirlen, die ob. mit Stbbltn, die unt. mit Stempelbltn

Sagittária 379

-- Stbblätt. 6 od. 9; jede Blüte mit Stbbltn und Stempelbltn

2

2. Bltn in endst. Dolden; alle Bltnhüllblätt. rosenrot; Stbblätt. 9

Bútomus 379

-- Bltn nicht in Dolden; die 3 äußeren Bltnhüllblätt. grün; Stbblätt. 6

Alísma 378

1. Alísma L., Froschlöffel. VI.

1. Stengel flutend, unten mit sitzend., linealischen Blätt., oben mit lang gestielten, eif. bis längl.-elliptischen Schwimmblätt.; Bltn weiß, schwimmend, zu 1-5 an den Gelenken des Stengels entspringend; Fr. 6-12, vielrippig, stachelspitzig, zuletzt sperrig abstehend. 6-8. Stehende Gewässer. Sehr zerstr. in Nord- und Mitteldeutschl. $(Elísma natans Buchenau)$

Schwimmender Fr., A. natans Fries

-- Stengel nur am Grunde beblättert; Bltn in endst., quirligen Rispen od. Trauben; Fr. meist zahlreich

2

2. Fr. in ein kugeliges Köpfchen zusammengedrängt, einem gewölbten Bltnboden aufsitzend, 4-5kantig; Bltn weiß od. schwach rosa, meist doldig angeordnet; Blätt. schmal lanzettlich. 6-8. Stehende Gewässer, selten $(Echinodórus ranunc. Engelmann)$

Hahnenfußartiger Fr., A. ranunculoídes L.

-- Fr. mehr od. weniger kreisf. angeordnet, einem flachen Bltnboden aufsitzend

3

3. Blätt. tief herzf., stumpf; Fr. 8-10, außen mit 3 scharfen Nerven, stachelspitzig. 7. 8. Seen, Sümpfe, selten. $(Caldésia parn. Parlatore)$

Herzblatt-Fr., A. parnassifólium Bassi

-- Blätt. in ihren Stiel verschmälert od. am Grunde abgerundet bis schwach herzf., zugespitzt; Fr. zahlreich, stark seitlich zusammengedrückt, stumpf; Bltn weiß od. rötlich

4

4. Griffel länger als der Frkn., gerade; Fr. in der Mitte nicht zusammenstoßend; Blätt. eif., am Grunde abgerundet od. schwach herzf., lang gestielt. 6-10. Gräben, Ufer, häufig

Wegerich-Fr., A. plantágo L.

-- Griffel kürzer als der Frkn., hakig; Fr. in der Mitte zusammenstoßend; Blätt. elliptisch od. lanzettl., zuweilen grasart., kurz gestielt; Bltn kleiner, seltener als vor. 7-9. Von Hamburg bis Ostpreußen, Schlesien, Knielingen bei Karlsruhe, Bayreuth

Bogiger Fr., A. arcuátum Michalet

2. Sagittária L., Pfeilkraut. XXI.

Bltn weiß, am Grunde violett; Stengel und Blattstiele 3kantig. 6-8. Stehende und langsam fließende Gewässer, meist nicht selten

S. sagittifólia L.

3. Bútomus L., Schwanenblume, Wasserliesch. IX.

Blätt. lang linealisch, steif aufrecht; Bltn rosa. H. 60-125 cm. Sümpfe, Teiche, meist häufig

B. umbellátus L.

94. Familie. Hydrocharidáceae, Froschbißgewächse.

1. Blätt. langgestielt, kreisrund-herzf. (Fig. 894), schwimmend; Narben 6

Hydrócharis 380

-- Blätt. sitzend, linealisch bis längl.

2

2. Blätt. sehr groß, breit lineal., stachelig gezähnt (Fig. 895), steif, rosettig; Bltn weiß, 3-4 cm breit

Stratiótes 380

-- Blätt. klein (bis 2 cm lang), fein gesägt oder gezähnt, ganz untergetaucht; Bltn sehr klein

3

3. Obere Blätt. zu 5-6quirlig, alle fein stachelspitzig gezähnelt (Fig. 896a); Bltn weiß

Hydrílla 380

-- Blätt. meist zu 3quirlig, sehr fein gesägt (Fig. 896b); Bltn rötlich, lang gestielt

Helódea 380

1. Stratiótes L., Krebsschere. XXII.

Stehende Gewässer, zerstr., besonders im Norden. 7. 8.

St. aloídes L.

2. Hydrócharis Richard, Froschbiß. XXII.

Blätt. lederart., mit 2 großen Nebenblätt. 7. 8. Teiche, Gräben, zerstr.

H. morsus ranae L.

3. Hydrílla Richard, Hydrille. XXI.

Am Grunde stehender Gewässer. In Pommern und Ostpreußen. 7. 8.

H. verticilláta Caspary

4. Helódea Richard, Wasserpest. III.

In Nordamerika einheimisch. Bei uns überall eingebürgert, aber nur die Stempelbltn tragende Pfl. 5-8.

H. canadénsis Richard u. Michaux

95. Familie. Juncagináceae, Dreizackgewächse.

Unt. Bltn gestielt; Traube armblütig, mit Deckblätt.; Narbe dem Frkn. schief aufsitzend (Fig. 40)

Scheuchzéria 380

Alle Bltn kurz gestielt; Traube reichblütig, ohne Deckblätt.; Narben federig (Fig. 39)

Triglóchin 380

1. Scheuchzéria L., Blumenbinse. VI.

Bltn gelblichgrün; Fr. am Grunde verwachsen. 6. 7. Torfsümpfe, zerstreut

Sch. palústris L.

2. Triglóchin L., Dreizack. VI.

Fr. aus 3 Teilfrüchtchen zusammengesetzt, linealisch; Bltntraube locker. 6-8. Moorwiesen, Ufer.

Sumpf-Dr., T. palústris L.

Fr. aus 6 Teilfrüchtchen zusammengesetzt, eif.; Bltntraube dicht. 6-8. Salzboden

Strand-Dr., T. marítima L.

96. Familie. Potamogetonáceae, Laichkrautgewächse.

1. Bltn in Ähren mit flachgedrückter Achse, zur Blütezeit in eine Scheide eingeschlossen; Blätt. lang linealisch, grasart. Pfl. ganz untergetaucht

Zostéra 384

-- Bltn einzeln od. in Dolden od. in Ähren mit stielrunder Achse, nicht in eine Scheide eingeschlossen

2

2. Bltnhülle deutlich 4blättr.; Bltn in mehrblütigen, gestielten, aus dem Wasser ragend. Ähren (Fig. 897-898); Stbblätt. 2

Potamogéton 381

-- Bltnhülle sehr klein od. fehlend; Bltn im Wasser eingesenkt

3

3. Blätt. stachelspitzig gezähnt, quirlig od. gegenst.; Bltn einzeln. Pfl. meist sehr zerbrechlich, völlig untergetaucht

Najas 384

-- Blätt. ganzrand., fadenf.

4

4. Früchtchen zu mehreren blattachselst., auf dem Rücken mehr od. weniger gezähnt (Fig. 907)

Zannichéllia 384

-- Früchtchen langgestielt, in doldenf. Büscheln (Fig. 899)

Rúppia 384

1. Potamogéton Tournefort, Laichkraut. IV.

1. Alle Blätt. fast gegenst., eif. bis linealisch-lanzettl. (Fig. 900); Fr. rundl., scharf gekielt, mit hakenf. Schnabel. 6-9. Seichte Gewässer, sehr zerstr.

Dichtes L., P. densus L.

-- Blätt. (außer den oberen) wechselst.

2

2. Blätt. alle grasartig, schmal linealisch od. borstl. (bis 5 mm breit)

14

-- Blätt. rundl. bis schmal lanzettl., aber niemals linealisch (wenigstens nicht die oberen)

3

3. Blätt. entweder alle sitzend (zuw. mit kurzem, bis 1 cm langem Stiel), od. nur die ob., zuweilen schwimmenden und lederart. Blätt. länger gestielt

7

-- Alle Blätt. mit einem Stiel, der wenigstens halb so lang als die Blattspreite ist, untergetauchte zur Blütezeit meist fehlend, die oberen fast stets schwimmend

4

4. Blätt. alle durchscheinend, häutig, meist rötl., die schwimmend. eif., mit abgerundetem Grunde; Ährenstiele dünn und lang; Fr. bis 1½ mm l., stumpf gekielt. 7. 8. Stehende Gewässer, selten $(P. plantagíneus Du Croz)$

Farbiges L., P. colorátus Vahl

-- Schwimmende Blätt. lederart.; Fr. länger

5

5. Ährenstiele nach oben verdickt; Fr. selten ausgebildet, außen scharf gekielt; Schwimmblätt. am Grunde nicht faltig, eif. bis längl.-lanzettl.; Blattstiel oberseits etwas gewölbt. 6. 7. Fließende Gewässer, sehr zerstr.

Flutendes L., P. flúitans L.

-- Ährenstiele oberwärts nicht verdickt; Fr. stumpf gekielt; Schwimmblätt. schwach herzf. od. abgerundet, am Grunde jederseits mit einer Falte

6

6. Schwimmblätt. eif. od. längl., 6-10 cm l., untergetauchte zur Blütezeit nicht mehr vorhanden; Fr. 4-5 mm l. 6-8. Teiche, Gräben, langsam fließende Gewässer, gemein

Schwimmendes L., P. natans L.

-- Schwimmblätt. elliptisch-lanzettl., 2-4 cm l., weniger derb als bei vor., untergetauchte zur Blütezeit meist noch vorhanden, lanzettl.; Fr. meist 3 mm l. Alle Teile der Pfl. kleiner als bei $P. natans$. 6. 7. Gräben, flache Tümpel, Torfstiche, in Nordwestdeutschl. häufig, sonst selten

Torf-L., P. polygonifólius Pourret

7. (3.) Stengel stielrund; Blätt. mit zahlreichen, genäherten Quernerven; Fr. nicht verwachsen

8

-- Stengel zusammengedrückt-4kantig; Blätt. mit entfernten Quernerven, am Rande meist wellig kraus, feingezähnt, lanzettl. od. linealisch-lanzettl. (bis 13 mm br.); Fr. am Grunde verwachsen, lang geschnäbelt. 6-9. Stehende und fließende Gewässer, verbreitet

Krauses L., P. crispus L.

8. Ährenstiele oberwärts verdickt, dicker als der verzweigte Stengel; Fr. außen meist stumpf gekielt

9

-- Ährenstiele oberwärts nicht verdickt, nicht dicker als der Stengel; Fr. außen scharf gekielt

12

9. Blätt. 8-14 cm l. und bis 4½ cm br., am Rande fein gesägt, lebhaft grün, glänzend, alle kurz gestielt und untergetaucht; Ähren bis 6 cm lang. 7. 8. Nicht selten

Spiegelndes L., P. lucens L.

-- Blätt. kleiner, bis 3 cm br., die oberen länger gestielt; Ährenstiele höchstens 4 cm lang

10

10. Untergetauchte Blätt. kurz gestielt, stachelspitzig, die oberen meist breiter, öfters schwimmend; Ähren länger gestielt als bei vor., die Blätt. oft weit überragend. 7. 8. Seen, Flüsse, sehr zerstr.

Ziz's L., P. zízii M. u. K.

-- Untergetauchte Blätt. ziemlich klein, mit Ausnahme der oberen sitzend, nicht stachelspitzig; Ähren meist kurz (bis 3 cm lang)

11

11. Untergetauchte Blätt. am Grunde verschmälert, bis 8 mm br., zuweilen etwas wellig, schwimmende (wenn vorhanden) lederart. $(Ändert ab: a) var. graminifólius Fries, Blätt. alle untergetaucht, linealisch-lanzettl.; b) var. heterophýllus Fries, Schwimmblätt. lanzettl. bis eif.-elliptisch.)$ 6-8. Gräben, Seen, zerstr.

Grasartiges L., P. gramíneus L.

-- Untergetauchte Blätt. mit abgerundetem, halb-stengelumfassendem Grunde, bis 13 mm br., trocken glänzend; Schwimmblätt. meist fehlend; Fr. zieml. scharf gekielt. 7. 8. Seen, Flüsse. Selt., i. Norddeutschl. häufiger.

Glänzendes L., P. nitens Weber

12. (8.) Blätt. keilf. in den Blattstiel verschmälert, schwimmende (wenn vorhanden) kurz gestielt, längl. od. längl.-spatelf., untergetauchte meist rötlich, lanzettl.; Stengel oben meist einfach. 7. 8. Bäche, stehende Gewässer, zerstr. $(P. rutéscens Schrader)$

Alpen-L., P. alpínus Balbis

-- Blätt. am Grunde abgerundet od. herzf., stengelumfassend, alle untergetaucht; Stengel ästig

13

13. Blätt. ganzrand., an d. Spitze mit kappenf. eingerollt. Rändern, 7-18 cm lang; Ährenstiele bis 20 cm lang; Stengel knickig gebogen. 7. 8. Selten.

Langstieliges L., P. praelóngus Wulfen

-- Blätt. am Rande entfernt fein gezähnt, an der Spitze flach, tief herzf., bis 5 cm lang; Ährenstiele bis 5 cm lang; Steng. gerade. 7. 8. Zerstreut

Durchwachsenes L., P. perfoliátus L.

14. (2.) Blätt. mit lang., grün. Scheide, die den Steng. meist umfaßt (Fig. 901); Ähren unterbrochen, lang gestielt

21

-- Blätt. ohne od. mit sehr kurzer Scheide, aber mit zieml. großen durchscheinenden Blatthäutchen (Fig. 902)

15

15. Stengel zweischneidig zusammengedrückt; Blätt. vielnervig, mit 3-5 stärkeren Nerven

20

-- Stengel stielrund oder zusammengedrückt, mit rundl. Kanten; Blätt. 1-5nervig

16

16. Blätt. 1nervig, fadenf., fast borstl.; Ährenstiele etwa so lang als die Ähren; meist nur 1 Fr. in jeder Blüte, fast halbkreisrund, mit gerader Innenseite, oft am Grunde und auf dem Rücken mit Höckern. 6. 7. Gräben, sehr zerstr.

Haarförmiges L., P. trichoídes Chamisso u. Schlechtendal

-- Blätt. meist 3-5nervig, nicht fein fadenf.

17

17. Ähre dicht, etwa so lang als der Ährenstiel; Fr. außen stumpf gekielt, mäßig lang geschnäbelt; Blätt. stumpf (Fig. 903), zuweilen stachelspitzig; Stengel dicht ästig. 7. 8. Gräben, Teiche, sehr zerstr.

Stumpfblättriges L., P. obtusifólius M. u. K.

-- Ähre ziemlich locker, 2-3mal kürzer als ihr Stiel

18

18. Ährenstiel nach oben verdickt; Fr. schief eif., vorn stumpf, gekielt, kurz und gerade geschnäbelt, glatt; Blätt. stumpf, stachelspitzig (Fig. 904); Stengel zusammengedrückt. 7. 8. Wie vor.

Stachelspitziges L., P. mucronátus Schrader

-- Ährenstiele nach oben nicht od. kaum verdickt; Blätt. zugespitzt

19

19. Stengel fast stielrund, grün; Fr. schief-eif., glatt od. höckerig; Ährenstiele fadenf. 7. 8. Wie vor., meist nicht selten

Kleines L., P. pusíllus L.

-- Stengel schwach zusammengedrückt, zuletzt rötlich, meist nur am Grunde verzweigt; Fr. halbeif., nicht gekielt, glatt; Ährenstiele nach oben kaum verdickt. 7. 8. Seen, Teiche, selten

Rötliches L., P. rútilus Wolfgang

20. (15.) Ähren 4-6blütig, rundl., so lang als der Ährenstiel; Blätt. fein zugespitzt (Fig. 905), am Grunde mit 1-2 schwarzen Höckern; Fr. ziemlich lang geschnäbelt. 6-8. Stehende Gewässer, ziemlich zerstreut

Spitzblättriges L., P. acutifólius L.

-- Ähren 10-15blütig, walzl., 2-3mal kürzer als der Stiel; Blätt. meist stumpf, stachelspitzig (Fig. 906), ohne Höcker; Fr. kurz geschnäbelt. 7. 8. Wie vor., zerstr.

Flaches L., P. compréssus L.

21. (14.) Blätt. fadenf., 1nervig, mit etwa 1½ cm langer Scheide; Stengel nur am Grunde ästig; Fr. ungekielt, kaum geschnäbelt, grünlich, ca. 2 mm lang. 6. 7. Seen, seltener am Meeresstrand. $(P. marinus L. z. T.)$

Fadenförmiges L., P. filifórmis Persoon

-- Blätt. ca. 1 mm br., meist 3nervig, mit bis 5 cm l. Scheide; Stengel meist sehr ästig; Fr. gekielt od. am Rücken abgerundet, fast kugelig, kurz geschnäbelt, gelbbraun, ca. 4 mm lang. 6-8. Flüsse, Seen, Teiche, zerstr.

Kammförmiges L., P. pectinátus L.

Bastarde: P. crispus × praelongus = P. undulátus Wolfgang; P. perfoliatus × praelongus = P. cognátus Aschrs. u. Gr.; P. praelongus × lucens = P. decipíens Nolte; P. perfoliatus × nitens = P. fallax Aschrs. u. Gr.; P. alpinus × lucens = P. lithuánicus Gorski. Bei den Bastarden kommen die Fr. meist nicht zur Entwicklung.

2. Rúppia L., Salde. II.

Ährenstiele sehr lang, zur Frzeit spiralig eingerollt; Fr. schwach schief-eif., mit ziemlich in der Mitte stehend. Schnabel; Stbbeutelhälften längl. 8-10. Meeresküste

Strand-S., R. marítima L.

Ährenstiele ziemlich kurz, zur Frzeit nicht spiralig eingerollt; Fr. fast halbmondf., mit seitlich stehendem Schnabel; Stbbeutelhälften rundl. 8-10. Meeresküste und selten an Salzstellen des Binnenlandes

Schnabel-S., R. rostelláta Koch

3. Zannichéllia L., Teichfaden. XXI.

Fr. sehr kurz gestielt, meist doppelt so lang als der Griffel $(var. genúina Aschrs.)$ od. ziemlich lang gestielt (Fig. 907), so lang od. wenig länger als der Griffel $(var. pedicelláta Wahlenberg)$ od. zahlreich (3-6) und 4mal so lang als der Griffel $(var. polycárpa Buchenau)$. 5-9. Im Süß- und Brackwasser zerstr.

Sumpf-T., Z. palústris L.

4. Zostéra L., Seegras. XXI.

Blätt. 1nervig, etwa 1 mm br.; Stiel der Scheide, die die Bltn einhüllt, nach oben nicht verbreitert; Bltnstand am Rande mit klammerart. Fortsätzen. 6-8. Meeresküste, seltener als die folgende

Zwerg-S., Z. nana Roth

Blätt. 3-7nervig, 3-9 mm br.; Stiel der Bltnscheide oberwärts verbreitert; Bltnstand am Rande meist ohne Fortsätze. 6-8. Wie vor.

Echtes S., Z. marína L.

5. Najas L., Nixkraut. XXI.

1. Stengel mehr od. weniger stachelig, steif; Blätt. 2-3 mm br., ausgeschweift-gezähnt (Fig. 908); Blattscheiden ganzrand. od. $(var. intermédia Caspary)$ 1-4zähnig. Stbbltn und Stempelbltn auf verschiedenen Pfl. 6-8. Seen, Teiche, zerstr.

Großes N., N. major Allioni

-- Stengel stachellos; Blattscheiden gezähnt; jede Pfl. mit beiderlei Bltn

2

2. Blätt. ausgeschweift-gezähnt, zerbrechlich, meist zurückgekrümmt; Fr. schwarzgrau. 6-8. Wie vor., sehr zerstr.

Kleines N., N. minor Allioni

-- Blätt. sehr fein gezähnelt, biegsam, meist gerade; Fr. gelblich. 6-8. Seen, selten. Stettin, Angermünde, Ost- und Westpreußen.

Biegsames N., N. fléxilis Rostkovius u. Schmidt

97. Familie. Aráceae, Arongewächse.

1. Bltnkolben scheinbar seitenst. (Fig. 909), da das Hüllblatt die Fortsetzung des Stengels bildet; Stengel zusammengedrückt; Blätt. schwertf., schilfart.

Ácorus 385

-- Bltnkolben endst.

2

2. Hüllblatt breit, innen schneeweiß; Kolben kurzwalzl. (Fig. 910); Blätt. langgest., herzf., glänzend

Calla 385

-- Hüllblatt tütenf., den Kolben vollständig einhüllend; Kolben oben keulenf. verdickt, über die Bltn verlängert (Fig. 911); Blätt. spießf.

Arum 385

1. Arum L., Aronstab. XXI.

Bltnscheide etwa doppelt so lang als der Kolben (Fig. 911); Beeren rot. H. bis 60 cm. 5. 6. Laubwälder, verbreitet

A. maculátum L.

2. Calla L., Schlangenkraut. VI.

Sümpfe, Ufer, zerstr. 5. 6. 9.

C. palústris L.

3. Ácorus L., Kalmus. VI.

Teiche, Ufer, Sümpfe, verbreitet. 6. 7.

A. cálamus L.

98. Familie. Lemnáceae, Wasserlinsengewächse.

1. Lemna L., Wasserlinse. XXI.

1. Blattart. Stengel wurzellos, beiderseits gewölbt, bis 1,5 mm lang. 4. 5. Stehende Gewässer, selten $(Wólffia arrhíza Wimmer)$

Wurzellose W., L. arrhíza L.

-- Blattart. Stengel mit Wurzeln

2

2. Stengelglieder an der Unterseite mit einem Büschel von Wurzelfasern, rundlich, unterseits meist rötlich. 5. 6. Wie vor., häufig

Große W., L. polyrrhíza L.

-- Stengelglieder an der Unterseite nur mit einer einzigen Wurzelfaser.

3

3. Stengelglieder lanzettl., an einem Ende stielart. verschmälert, meist kreuzweise verbunden, untergetaucht. 4. 5. Wie vor., sehr häufig

Dreifurchige W., L. trisúlca L.

-- Stengelglieder rundl., nicht gestielt, schwimmend

4

4. Stengelglieder beiderseits flach. 5. 6. Wie vor., sehr häufig

Kleine W., L. minor L.

-- Stengelglieder unterseits buckelig gewölbt. 5. 6. Wie vor., zerstr.

Buckelige W., L. gibba L.

99. Familie. Typháceae, Rohrkolbengewächse.

Bltn in walzl. od. eif. Kolben (Fig. 912)

Typha 386

Bltn in kugeligen Köpfchen (Fig. 913)

Spargánium 386

1. Typha Tournefort, Rohrkolben. XXI.

1. Bltntragender Stengel nur am Grunde von scheidigen Blätt. umgeben, sonst blattlos, 30-75 cm hoch; Blätt. der unfruchtbaren Triebe 1-2 mm breit; Stempelbltn in den Achseln spatelf. Deckblättch. 5. 6. Am Rhein bis zur Pfalz und in der bayrischen Hochebene

Kleinster R., T. mínima Funk

-- Bltntragender Stengel mit Blätt., d. so lang od. länger als d. Steng. sind

2

2. Pfl. höchstens bis 75 cm hoch, zierlich; Bltnstände (d. übereinanderstehend. Kolben) 5-25 mm voneinander entfernt, etwa gleich lang; Stempelbltn von Deckblätt. gestützt, die länger als die Haare sind. 8. 9. Nur am Oberrhein

Zierlicher R., T. grácilis Jordan

-- Pfl. über 1 m hoch, kräftig; Bltnstände walzenf.

3

3. Bltnstände meist voneinander entfernt, etwa bleifederdick; Stempelbltn in d. Achseln schuppenf. Deckblättch.; Narben linealisch; Blätt. 3-10 mm br., oberseits gewölbt. 7. 8. Teiche, Sümpfe, Ufer, zerstr.

Schmalblättriger R., T. angustifólia L.

-- Bltnstände meist aneinanderstoßend, etwa daumendick; Stempelbltn ohne Deckblättch.; Blätt. 5-20 mm br.

4

4. Blätt. breit (10-20 mm); Bltnstände meist etwa gleich lang; Narben die Haare überragend, schief längl.-lanzettl. 7. 8. Wie vor., meist häufig

Breitblättriger R., T. latifólia L.

-- Blätt. schmäler (5-10 mm); unt. Kolben mindestens doppelt so lang als der obere, zur Frzeit grau; Narben spatelig lanzettl., höchstens so lang als die Haare. 7. 8. Ufer. Nur an einigen Stellen in Bayern (Rosenheim, Reichenhall bis zum Chiemsee) und Baden (Riegel, Wiesloch)

Grauer R., T. shuttlewórthii Koch u. Sonder

Bastard: T. latifolia × angustifolia = T. glauca Godron.

2. Spargánium L., Igelskolben. XXI.

1. Nur 1 Kopf (selten 2) mit Stbbltn an der Spitze des Stengels und darunter 2-3 mit Stempelbltn, alle von Deckblätt. gestützt; Narbe eif. bis kugelig, höchstens 3mal so lang als br.; Blätt. meist 4-5 mm br., beiderseits flach. 7. 8. Gräben. Seen, Heidetümpel, zerstr.

Kleinster I., Sp. mínimum Fries

-- Meist mehrere Köpfe mit Stbbltn; Narbe lang fadenf., mindestens 5-6mal so lang als br.; Blätt. (wenigstens die nicht flutenden) im unt. Teile gekielt od. 3kantig

2

2. Alle Blätt. deutlich gekielt, am Grunde 3kantig, die flutenden wenigstens auf dem Rücken mit vorspringend. Mittelnerv; Steinkern der Fr. oben abgerundet

4

-- Blätt. höchstens 6 mm br., die flutenden nicht gekielt; Köpfchen in einfacher Ähre; Steinkern der Fr. oben kegelf. verschmälert

3

3. Stengel schlaff aufrecht, bis 25 cm hoch od. lang flutend; Blätt. 3-5 mm br., plötzlich in die stumpfl. Spitze verschmälert, bis dahin fast gleich breit, die unt. zur Blütezeit meist abgestorben, ganz flach, ungekielt, die oberen am Grunde meist mit kurzem, scharfem Kiel; Köpfchen mit Stbbltn entfernt; Steinkern der Fr. verkehrt-eif. 6. 7. Moor- und Heidetümpel, Seen. Westpreußen, Pommern, Brandenburg, Braunschweig, Hannover.

Verschiedenblättriger I., Sp. diversifólium Graebner

-- Stengel flutend; unt. Blätt. auf dem Rücken rund gewölbt, oft lang od. fadenf. zugespitzt, die höherstehenden mit weiten Scheiden; Köpfchen mit Stbbltn genähert; Steinkern der Fr. an beiden Enden zugespitzt. 6-8. Seen, Tümpel, zerstr.

Verwandter I., Sp. affíne Schnizlein

4. Köpfchen in einfacher Ähre od. die unt. in Trauben; Blätt. meist mit weiter Scheide, darüber sehr verschmälert und oben wieder verbreitert, stumpf zugespitzt; Fr. gestielt, in einen längeren Schnabel verschmälert; Stengel und Blätt. aufrecht od. lang flutend. 6-8. Moortümpel, Gräben, Teiche, verbreitet

Einfacher I., Sp. simplex Hudson

-- Köpfchen in Rispen

5

5. Bltnhüllblätt. der Stempelbltn oben wenig verbreitert, dunkel gefärbt; Fr. ungestielt, verkehrt pyramidenf., meist 5-7 mm l., unten durch gegenseitige Abplattung scharfkantig, schwarzbraun; Steinkern tief gefurcht, so lang als die Fr.; Blätt. meist steif aufrecht. 6-8. Gräben, Ufer, Sümpfe, meist häufig $(Sp. ramósum Hudson)$

Aufrechter I., Sp. eréctum L.

-- Bltnhüllblätt. der Stempelbltn oben verbreitert, nach der Spitze hin meist hellhautrandig; Fr. kurz gestielt, meist 7-10 mm l. und 3-4 mm br., meist verkehrt kegelf., schlank, unten wenig gegeneinander abgeplattet, glänzend, strohgelb bis gelbbraun; Steinkern meist schwach gefurcht, kürzer als die Fr.; Blätt. schlaffer, meist überhängend. 6-8. Wie vor. Jedenfalls verbreitet, aber wohl oft übersehen

Vernachlässigter I., Sp. negléctum Beeby

100. Familie. Liliáceae, Liliengewächse.

1. Stbblätt. 8 (selt. 6 od. 10); Griffel meist 4; Bltn einz., endst., grün; Bltnhüllblätt. 8, abwechselnd breiter u. schmäler; Stengel nur mit einem einzigen, meist 4blättr. Blattquirl (Fig. 914); Beere schwarz

Paris 396

-- Stbblätt. 6 od. (Majanthemum) 4

2

2. Ein Griffel (oft mit 3 Narben) od. eine sitzende 3lapp. Narbe

5

-- Drei getrennte Griffel vorhanden

3

3. Pfl. zur Blütezeit (Herbst) ohne Blätter, die erst im nächsten Frühjahre erscheinen; Bltn fleischfarben, mit langer Röhre

Cólchicum 390

-- Pfl. zur Blütezeit m. entwick. Blätt.; Bltn grünl.

4

4. Blätt. schmal linealisch, schwertf.; Bltn traub., m. einem kelchartigen, 3lappig. Hüllblatt (Fig. 915). H. 15-30 cm

Tofiéldia 389

-- Blätt. breit elliptisch; Bltn in reichblütiger, endst. Rispe. H. 60-120 cm

Verátrum 390

5. (2.) Bltnstand kugelig (doldig od. kopfig), vor dem Aufblühen von einer trockenhäut. Hülle umgeben, oft mit kleinen Zwiebeln zwischen den Bltn (Fig. 920); Blätt. oft röhrig. Pfl. nach Knoblauch riechend. Lauch

Állium 391

-- Bltnstand nicht kugelig, vor dem Aufblühen nicht von einer trockenhäut. Hülle umgeben

6

6. Bltnhülle aus 6 getrennten Blättchen zusammengesetzt

16

-- Bltnhülle verwachsenblättr., oft tief geteilt

7

7. Ästchen (nicht Blätt.!) fädlich, in klein. Büscheln am Stengel entspringend (Fig. 916); Blätt. schuppenf.; Bltn gelbgrün, hängend; Beeren rot. Spargel

Aspáragus 395

-- Ästchen nicht fädlich und gebüschelt; Blätt. nicht schuppenf.

8

8. Bltn reinweiß od. grünlichweiß

12

-- Bltn gelb, rötlich od. blau

9

9. Bltn sehr groß (5-8 cm br.), trichterf., hellgelb od. rotgelb; Stbblätt. abwärts geneigt. Wurzel büschelig-knollig

Hemerocállis 390

-- Bltn röhrig-glockig od. krugf., bedeutend kleiner als bei vor. Zwiebelgewächse

10

10. Bltnhülle kurz 6zähnig, kugelig od. walzlich, an der Mündung krugf. zusammengezogen; obere Bltn stets unfruchtbar (ohne Stbblätt. und Stempel)

Muscári 394

-- Bltnhülle 6spalt. od. 6teilig mit abstehend. Zipfeln

11

11. Griffel kurz; Bltnhülle etwa bis zur Mitte 6spalt. Hyazinthe

Hyacínthus 394

-- Griffel fadenf.; Bltnhülle nur am Grunde etwas verwachsen

Scilla 394

12. (8.) Blätt. alle grundst. $(aber zuweilen den Stengel ziemlich weit hinauf scheidenart. umfassend)$

15

-- Blätt. auch höher am Stengel

13

13. Stengel nur mit 2 herzf., gestielten Blätt.; Bltn in endst. Traube (Fig. 917)

Majánthemum 395

-- Stengel mit vielen sitzend. Blätt.; Bltn zu 1-5 blattachselst.

14

14. Bltnhülle bis fast auf den Grund geteilt, grünlichweiß; Bltn einzeln auf geknickten Stielen; Blätt. herzf.-stengelumfassend; Stengel hin- und hergebogen. Selten

Stréptopus 395

-- Bltnhülle röhrig-glockig, 6zähnig, weiß; Blätt. nicht herzf.-stengelumfassend

Polygónatum 395

15. (12.) Blätt. lanzettlich oder elliptisch, meist 2; Bltn in einseitswendigen Trauben, weiß. Keine Zwiebel. Maiblume

Convallária 396

-- Blätt. linealisch; Bltn in allseitswendigen Trauben. Zwiebelgewächse

11

16. (6.) Stengel entwed. m. einer einzig. endst., ansehnlichen Blüte (selten 2) an der Spitze des Steng. od. m. einem Quirl häng., rotbrauner Bltn, die von einem Blätterschopf überragt werden

23

-- Bltn in Dolden, Rispen, Trauben od. Doldentrauben, kleiner $(Gagea hat zuw. nur 1 Blüte)$

17

17. Bltn innen goldgelb od. weiß, außen grünlich oder doch mit grünen Längsstreifen

21

-- Bltn außen nie grün und nie mit grünen Rückenstreifen

18

18. Blätt. nur am Grunde des Stengels

20

-- Blätt. auch höher am Stengel

19

19. Bltnhüllblätt. am Grunde verwachsen; Bltn klein

13

-- Bltnhüllblätt. völlig getrennt; Bltn sehr ansehnlich, bis 10 cm br., weiß, feuerrot od. braunrot. Lilie

Lílium 393

20. Bltn blau, seltener weiß; Bltnstiele nicht gegliedert. Pfl. mit Zwiebel

Scílla 394

-- Bltn stets weiß; Bltnstiele gegliedert. Pfl. ohne Zwiebel

Anthéricum 390

21. Stbfäden dicht wollig; Stbbeutel ziegelrot; Bltn gelb; Blätt. schwertf. Moorpfl.

Narthécium 389

-- Stbfäd. nicht wollig; Blätt. nicht schwertförmig

22

22. Stbbeutel mit der Basis auf die Spitze des Stbfad. gestellt; Bltn in Dolden (Fig. 918), selten einzeln, gelb

Gágea 390

-- Stbbeutel der Spitze des Stbfadens quer auflieg.; Bltn in Trauben od. Doldentraub., weiß, selten gelb

Ornithógalum 395

23. (16.) Bltn entweder einzeln an der Spitze des Stengels, ~überhängend~, schachbrettart. gefleckt oder in einem Quirl um den Stengel gestellt, braunrot; Griffel vorhanden

Fritillária 393

-- Bltn einzeln an der Spitze des Stengels, während des Blühens ~aufrecht~ (Fig. 919); Griffel fehlt. Tulpe

Túlipa 393

1. Tofiéldia Hudson, Liliensimse. VI.

Torfige Wiesen, sehr zerstr. 6. 7.

T. calyculáta Wahlenberg

2. Narthécium Moehring, Ährenlilie. VI.

Torfmoore, feuchte Heiden, im nordwestl. Deutschland. 7. 8.

N. ossífragum Hudson

3. Verátrum L., Germer. VI.

Bltnhüllblätt. innen weißl. od. $(var. lobellánum Bernhardi)$ grünlich, viel länger als die Bltnstiele. 7. 8. Sumpfwiesen der Gebirge und der Hochebene (Schlesien, Süddeutschl.)

V. album L.

4. Cólchicum L., Herbstzeitlose. VI.

Wiesen, gemein im mittl. und südl. Gebiet, in Norddeutschl. sehr zerstr. 9. 10.

C. autumnále L.

5. Anthéricum L., Graslilie. VI.

Bltnstand einfach traubig, unverzweigt; Griffel bogig gekrümmt; Kapsel eif., spitz. 5. 6. Trockene Wälder, Hügel, zerstr., stellenweise fehlend

Astlose G., A. liliágo L.

Bltnstand verzweigt; Griffel gerade; Kapsel rundl., stumpf. 6. 7. Wie vor., zerstr.

Ästige G., A. ramósum L.

6. Hemerocállis L., Taglilie. VI.

Bltnhülle hellgelb, Zipfel spitz, flach, mit unverzweigten Nerven 6. 7. Häufig in Gärten

Gelbe T., H. flava L.

Bltnhülle ziegelrot, Zipfel stumpf, am Rande wellig, äußere Nerven durch Queradern verbunden. 7. 8. Wie vor.

Rotgelbe T., H. fulva L.

7. Gágea Salisbury, Goldstern. VI.

1. Grundst. Blätt. 1 $(bei G. pratensis selten 2)$

4

-- Grundst. Blätt. 2; Stengel am Grunde mit 2, von einer gemeinschaftlichen Haut umgebenen Zwiebeln

2

2. Bltnstiele kahl; Bltnhüllblätt. längl.-lanzettl., stumpf; grundst. Blätt. linealisch-fadenf., das folgende breiter, am Grunde scheidenf. den Stengel umfassend. H. 10-20 cm. 4. 5. Feuchte Wälder, Wiesen, sehr zerstr., besonders in Norddeutschl.

Scheiden-G., G. spathácca Salisbury

-- Bltnstiele flaumig behaart

3

3. Pfl. 10-15 cm hoch. Grundst. Blätt. linealisch (bis 5 mm br.), rinnig, die übrigen sehr genähert, fast gegenst.; Bltn zu 2-10; Bltnhüllblätt. lanzettl., spitzlich. 3-5. Äcker, zerstr.

Acker-G., G. arvénsis Schultes

-- Pfl. 3-8 cm hoch. Grundst. Blätt. fein-fädl., rinnig, die übrigen wechselst.; Bltn meist einzeln; Bltnhüllblätt. längl., stumpf. 3. 4. Trockene Anhöhen, Triften, Kieswege, stellenweise

Felsen-G., G. saxátilis Koch

Hierher gehört als Unterart: bohémica Schultes, Bltnhüllblätt. längl., vorn breiter, abgerundet stumpf. So nur bei Magdeburg.

4. Stengel am Grunde mit 1 Zwiebel; grundst. Blatt breit linealisch (5-10 mm br.), an der Spitze plötzlich kapuzenart. zusammengezogen; Bltnhüllblätt. längl., stumpf, bis 14 mm l. H. 15 bis 30 cm. 4. 5. Gebüsch, Wälder, häufig. $(G. silvática Loudon)$

Gelber G., G. lútea Schultes

-- Stengel am Grunde außer einer Hauptzwiebel noch mit 1-2 Nebenzwiebeln $(bei G. mínima alle von einer gemeinschaftl. Hülle umgeben)$; grundst. Blatt oben nicht zusammengezogen

5

5. Zwiebeln zur Blütezeit ohne gemeinschaftl. Hülle; grundst. Blatt scharf gekielt, ca. 4 mm br., die übrigen beiden am Grunde der Bltn gegenst.; Bltnhüllblätt. linealisch-längl., stumpflich; 3 mm br., 16-20 mm l. 3-5. Äcker, Grasplätze, Triften, verbreitet. $(G. stenopétala Rchb.)$

Wiesen-G., G. praténsis Schultes

-- Stengel am Grunde mit 2 ungleichen Zwiebeln; obere Blätt. klein, das unterste größer, scheidenf.; Bltnhüllblätt. linealisch-lanzettl., zugespitzt, mit zurückgebogener Spitze. 3. 4. Grasplätze, Gebüsch, stellenweise. Fehlt in der Rheinprovinz, in Westfalen und im nordwestl. Gebiet

Kleiner G., G. mínima Schultes

8. Állium L., Lauch. VI.

1. Blätt. röhrig od. rinnig od. lang linealisch (selten über 1 cm br.)

4

-- Blätt. lanzettl. bis elliptisch (2-4 cm br.)

2

2. Stengel unter der Mitte mit 2-3 kurzgestielten Blätt.; Bltn gelblichweiß. 7. 8. Moosige Waldplätze der höheren Gebirge (Riesengebirge, Schwarzwald, Vogesen)

Allermannsharnisch, A. victoriális L.

-- Blätt. alle grundst.

3

3. Blätt. lang gestielt; Stengel 3kantig; Bltn schneeweiß, in fast flacher Dolde, stark riechend. 5. Feuchte Wälder, zerstr.

Bären-L., A. ursínum L.

-- Blätt. sitzend; Stengel stielrund; Bltn weißl., außen grün gestreift, in gewölbter Dolde. 5. Äcker, sehr selten (Baden, Elsaß)

Schwarzer L., A. nigrum L.

4. (1.) Blätt. flach od. rinnenf., nicht hohl; Bltnhüllblätt. mehr od. weniger glockig zusammenneigend

8

-- Blätt. röhrig, hohl; Bltnhüllblätt. wenigstens oberwärts sternf. ausgebreitet $(Vergl. auch A. vineale)$

5

5. Stengel und Blätt. unter der Mitte weit bauchig aufgeblasen. Zum Küchengebrauche gebaute Pfl.

7

-- Stengel und Blätt. walzlich, nicht an einer Stelle bauchig aufgeblasen.

6

6. Stbfäden alle zahnlos, kürzer als die blaßroten, blaugekielten Bltnhüllblätt.; Dolde zwiebellos. 7. 8. Flußufer, Grasplätze, häufig gebaut

Schnittlauch, A. schoenóprasum L.

Ändert ab: var. sibiricum Willd., Pfl. größer; Bltnhüllbl. dunkler, breiter, lang zugespitzt. So im Bodetale, in den Sudeten, am Elbufer und in Bayern.

-- 3 der 6 Stbfäden am Grunde verbreitert, beiderseits mit einem kurzen Zahn, alle etwa so lang als die bläuliche Bltnhülle; Dolde meist nur zwiebeltragend (Fig. 920). 6. 7. Gebaut

Schalotte, A. ascalónicum L.

7. Bltnstiele etwa 8mal so lang als die grünlichweißen Bltn; 3 Stbfäden mit kurzen Seitenzähnen. 6-8. H. 60-120 cm

Sommerzwiebel, A. cepa L.

-- Bltnstiele 3-4mal so lang als die meist weiße, selten purpurrot gestreifte Bltnhülle; Stbfäden alle zahnlos. 7. 8. H. 30-60 cm

Winterzwiebel, A. fistulósa L.

8. (4.) Stbfäden alle zahnlos

15

-- Stbfäden abwechselnd jederseits kürzer od. länger gezähnt (Fig. 921-922)

9

9. Dolde nur mit Bltn, ohne Zwiebeln

12

-- Dolde blüten- und zwiebeltragend

10

10. Stbfäden mit kurzen Zähnen, länger als die Bltnhülle; Deckblatt sehr lang geschnäbelt (Fig. 920); Blätt. breit, flach; Stengel am Grunde mit zahlreichen, längl.-eif. od. $(var. ophioscórodon Don)$ rundl. Zwiebeln. 7. 8. Angeb.

Knoblauch, A. satívum L.

-- Stbfäden mit langen, oft gedrehten Zähnen

11

11. Blätt. flach (bis 1 cm br.); Bltn dunkelpurpurn, länger als die Stbblätt. H. 60-100 cm. 7. 8. Gebüsche, zerstr., auch gebaut

Schlangen-L., A. scorodóprasum L.

-- Blätt. fast stielrund, oberseits eng rinnig; Bltnhüllblätt. violett, rosenrot od. grünlich, kürzer als die Stbblätt., stumpf; Dolde oft nur Zwiebeln tragend. 6. 7. Sandäcker, Grasplätze, Dämme, zerstr.

Weinbergs-L., A. vineále L.

Ändert ab: var. kóchii Lange, Bltnhüllblätt. dunkelrot, spitz, länger als die äußeren 3 Stbblätt.; Blätt. im unt. Teile rinnenf. Bisher nur in Mecklenburg.

12. (9.) Zähne der Stbfäden kurz und stumpf (Fig. 921); Bltn hellpurpurn; Blätt. flach, rinnig. 7. Felsen, sehr selten (Schlesien, Hessen)

Steifer L., A. strictum Schrader

-- Zähne der Stbfäden fein haarspitzig (Fig. 922).

13

13. Blätt. im Querschnitt halbkreisf., weitrinnig; Bltnhülle hellpurpurn, kürz. als d. Stbblätt. 6. 7. Äcker, sonnige Hügel, sehr zerstr. Im nördl. Gebiet nur bei Frankfurt a. d. O.

Kopf-L., A. sphaerocéphalum L.

-- Blätt. flach, nicht rinnig

14

14. Gebaute Pfl. Bltnhülle rosa od. weißl., etwas kürzer als die Stbblätt.; Blätt. längl.-lanzettl., blaugrün; Stengel am Grunde ohne od. mit weißen Nebenzwiebeln. 6-8.

Porree, A. porrum L.

-- Wildwachsende Pfl. Bltnhülle purpurrot, so lang als die Stbblätt.; Blätt. schmal linealisch; Stengel am Grunde mit lang gestielten, roten Nebenzwiebeln. 6-8. Äcker, Weinberge, sehr zerstr.

Runder L., A. rotúndum L.

15. (8.) Stengel rundlich, am Grunde eine gutentwickelte Zwiebel tragend

17

-- Stengel oberwärts scharfkantig; unterird. Stengel wagerecht, mit wenig verdickter Zwiebel

16

16. Stbblätt. so lang als die Bltnhülle; Blätt. unterseits 5nervig, durch den stark hervortretenden Mittelnerv scharf gekielt; Griffel kürzer als die Kapsel. 6-8. Feuchte Wiesen, Grasplätze, zerstr., im nordwestl. Gebiet, in Westfalen und in der Rheinprovinz fehlend.

Kanten-L., A. acutángulum Schrader

-- Stbblätt. länger als die Bltnhülle; Blätt. schwachnervig, nicht gekielt; Griffel länger als die Kapsel. 7. 8. Hügel, Gebüsch, zerstr., in der Rheinprovinz und in Westfalen fehlend

Trügerischer L., A. fallax Schultes

17. Hülle der Dolde kürzer als diese; Stbblätt. etwas länger als die Bltnhülle; Blätt. flach, unterseits scharf gekielt; Bltn hellpurpurn. 7. 8. Feuchte Wiesen. Mit den Alpenflüssen herabsteigend

Wohlriechender L., A. suavéolens Jacquin

-- Hülle länger als die Dolde, lang geschnäbelt

18

18. Blätt. schmal linealisch, engrinnig; Stbblätt. etwa so lang als die Bltnhülle; Bltn grünlichrot, selten hellpurpurn. 7. 8. Hügel, Gebüsche, meist häufig

Kohl-L., A. oleráceum L.

-- Blätt. ziemlich breit, kaum rinnig; Stbblätt. länger als die Bltnhülle; Bltn rosenrot. 6. 7. Gebüsche, sehr selten, im südl. Gebiet zerstr.

Berg-L., A. carinátum L.

9. Lílium L., Lilie. VI.

1. Bltn schneeweiß, innen glatt, traubig, wohlriechend. 6. 7. Zierpfl.

Weiße L., L. cándidum L.

-- Bltn nicht weiß

2

2. Bltnhüllblätt. zurückgerollt, hell braunrot, dunkler gefleckt; Bltn traubig, nickend; Blätt. quirlig. 6. 7. Wälder, zerstr., im Nordwesten fehlend

Türkenbund-L., L. mártagon L.

-- Bltnhülle glockig-trichterf., feuerrot, innen warzig rauh; Bltn einz. od. in wenigblütig. Dold.; Steng. oberwärts oft mit Brutzwiebeln in den Blattachs. 6. 7. Gebirgswiesen, Äcker, sehr selten

Feuer-L., L. bulbíferum L.

10. Fritillária L., Kaiserkrone. VI.

Bltn 1, nick. (Fig. 923), purpurbraun, schachbrettart. gefl., selt. weiß. Blätt. entfernt, wechselst., linealisch, rinnig; 4. 5. Feuchte Wiesen, sehr zerstr. Auch in Gärten

Schachblume, F. meleágris L.

Bltn in dold. Quirlen, gelbbr. m. scharlachr. Nerven; Stengel dicht beblätt., an der Spitze m. einem Blätterschopf (Fig. 924). 4. 5. Zierpfl.

Kaiserkrone, F. imperiális L.

11. Tulipa Tournefort, Tulpe. VI.

Bltn gelb, vor dem Aufblühen nick.; Stbfäd. am Grunde bärt. behaart. 5. 6. Grasgärt., Waldwiesen, Weinb., zerstr.

Wilde T., T. silvéstris L.

Bltn verschiedenfarb., stets aufr.; Stbfäd. kahl. 4. 5. Gartenzierpfl.

Garten-T., T. gesneriána L.

12. Hyacínthus L., Hyazinthe. VI.

Häufige Zierpfl. 4. 5.

H. orientális L.

13. Múscari L., Träubel. VI.

1. Bltn alle blau, unt. nickend; Traube ziemlich dicht (3-6 cm lang) (Fig. 925)

3

-- Obere Bltn bläulich, aufrecht, schopfig genähert, untere andersfarb., wagerecht absteh., entfernt; Traube zuletzt 10-25 cm lang

2

2. Untere (fruchtbare) Bltn grünbraun, mit weißgrünen Zähnen, ihre Mündung weit offen; obere (unfruchtbare) Bltn 3-6mal kürzer als ihre Stiele. 5. 6. Äcker, Weinberge, Gebüsche, in Mittel- und Süddeutschland

Schopf-T., M. comósum L.

-- Unt. Bltn weißgrün, mit schwarzbraun. Zähnen, an der Mündung eingeschnürt; obere Bltn etwa so lang als ihre Stiele. 5. 6. Bergwälder in Mitteldeutschland

Röhren-T., M. tenuiflórum Tausch

3. Blätt. 3-6, schmal linealisch (bis 5 mm br.), rinnig, zuletzt bogig zurückgekrümmt; Bltn dunkelblau, weiß gesäumt. 4. 5. Weinberge, Äcker, Wiesenpl., in Mittel- und Süddeutschl. Auch in Gärten und daraus verwild.

Großes T., M. racemósum Miller

-- Blätt. 2-3, breit linealisch (bis über 1 cm), vorn breiter, aufrecht; Bltn himmelblau, weiß gesäumt. 4. 5. Wie vor.

Bisam-Hyazinthe, Kleines T., M. botryoídes Miller

14. Scilla L., Meerzwiebel. VI.

1. Bltnhüllblätt. am Grunde verwachsen, glockenf. zusammenneigend, blau od. weiß; Traube überhängend; Blätt. breit linealisch. 5. Schattige Gebüsche, selten (Laumühlen bei Stade, Ostfriesland, Jülich, Metz). Wohl nur aus Gärten verwildert.

Unbeschriebene M., Sc. non scripta Hoffmannsegg u. Link

-- Bltnhüllblätt. ganz getrennt, abstehend; Bltn himmelblau

2

2. Blätt. meist 2; Stengel 1; Deckblätt. verkümmert; Bltnstiele aufrecht-abstehend, länger als die Bltn (besonders die unt.). 3. 4. Wiesen, Wälder, zerstr., namentlich im mittleren und südl. Gebiet

Zweiblättrige M., Sc. bifólia L.

-- Blätter und Stengel meist mehrere; Blütenstiele kürzer als die Bltn

3

3. Bltn vor den Blätt. erscheinend; Bltn in fast doldiger, später verlängerter Traube, ohne Deckblätt. 7. 8. Oberelsaß

Herbst-M., Sc. autumnális L.

-- Bltn nach den Blätt. erscheinend; Deckblätt. vorhanden. März bis Mai

4

4. Deckblätt. mind. so lang als die Bltnstiele; Bltn aufrecht, in dicht. Traube. Zuweil. verw. Zierpfl.

Italienische M., Sc. itálica L.

-- Deckblätt. kürzer als die Bltnstiele, häutig

5

5. Bltn nickend, ihre Hülle etwas glockig; Traube 1-3blütig; Stengel meist länger als die Blätt. Wie vor.

Sibirische M., Sc. sibírica Andrews

-- Bltn abstehend, ihre Hüllblätt. ausgebreitet; Traube 2-6blütig, locker; Stengel meist kürzer als die Blätt. Wie vor.

Schöne M., Sc. amœna L.

15. Ornithógalum L., Milchstern. VI.

1. Bltn gelb, in verlängerter Traube, zahlreich. 6. Wälder, Wiesen. Lothringen und Elsaß

Schwefelgelber M., O. sulphúreum R. u. Sch.

-- Bltn weiß od. grünlich

2

2. Bltn in Doldentrauben; Stbfäden zahnlos

4

-- Bltn in zuletzt einseitswend. Trauben, nickend, außen grün; Stbfäden gezähnt

3

3. Blätt. zur Blütezeit bereits welkend; Bltnhüllblätt. längl.-lanzettl., zugespitzt; Stbfäden 3zähnig; Frkn. so lang als der Griffel. 4. 5. Wiesen, Äcker, Gartenunkraut, selten

Grünlicher M., O. boucheánum Aschrs.

-- Blätt. zur Blütezeit aufrecht, frisch; Bltnhüllblätt. längl., stumpf; Stbfäd. 2zähnig; Frkn. kürzer als der Griffel. 4. 5. Auf Graspl. verw. Stammt aus dem Orient

Nickender M., O. nutans L.

4. Unt. Frstiele wagerecht abstehend; Bltnhüllblätt. stumpf; Fr. keulenf., vorn wenig vertieft. 4. 5. Äcker, Weinberge, zerstr.

Doldentraubiger M., O. umbellátum L.

-- Unt. Frstiele aufrecht abstehend; Bltnhüllblätt. zarter, spitzlich; Fr. verkehrt-eif., vorn stark vertieft. 4. 5. Wiesen. Gebüsch, selten (Schlesien, Halle a. S., Bayern)

Schmalblättriger M., O. tenuifólium Gussone

16. Aspáragus L., Spargel. VI.

Sandige Triften, Ufer, zerstr. Häufig gebaut. 6. 7.

A. officinális L.

17. Stréptopus Richard, Knotenfuß. VI.

Feuchte schattige Gebirgswälder in Mittel- und Süddeutschl. 6. 7.

St. amplexifólius DC.

18. Majánthemum Weber, Schattenblume. VI.

Laubwälder, häufig. 5. 6.

M. bifólium Schmidt

19. Polygónatum L., Weißwurz. VI.

1. Blätt. quirlst., schmal; Stengel kantig. 5. 6. Gebirgswälder, selten in der Ebene

Quirlblättrige W., P. verticillátum Allioni

-- Blätt. wechselst., 2reihig (Fig. 926)

2

2. Stengel kantig; Bltn einzeln (seltener 2), wohlriech.; Bltnhülle oberwärts bauchig, wie die Stbfäden kahl. 5. 6. Gebüsche, Laubwälder, zerstreut

Salomonssiegel, P. officinále Moench

-- Stengel stielrund; Bltn zu 3-5; Bltnhülle am Grunde bauchig, ihre Zähne innen nebst den Stbfäden behaart. 5. 6. Wälder, Gebüsche, häufig.

Vielblütige W., P. multiflórum Allioni

20. Convallária L., Maiblume. VI.

Wälder, Gebüsche, häufig. 5. 6.

C. majális L.

21. Paris L., Einbeere. VIII.

Schattige Laubwälder, zerstr. 5. 6.

P. quadrifólia L.

101. Familie. Juncáceae, Binsengewächse.

Blätt. stengelähnlich, pfriemenf., rinnig od. sehr schmal linealisch, kahl; Fr. vielsamig

Juncus 396

Blätt. flach, grasart., am Rande langhaarig; Fr. 3samig

Lúzula 400

1. Juncus L., Binse. VI.

1. Bltnstand deutlich endst.; unt. Deckblatt niemals die unmittelbare Fortsetzung des meist beblätt. Stengels bildend

7

-- Bltnstand scheinbar seitlich aus dem knotenlosen Stengel hervorbrechend, da das aufrechte, stengelähnliche Deckblatt als direkte Fortsetzung des Stengels erscheint (Fig. 927); Stengel am Grunde mit schuppenf. Blättch. (Scheiden). $Vergl. auch J. tenuis und capitatus$

2

2. Deckblatt den Bltnstand nicht weit überragend (bis 10 cm l.), starr; Bltnhüllblätt. spitz, lanzettl., strohgelb od. rötlich; Stbblätt. 6; Samen mit häut. Anhängsel; blühende Stengel am Grunde mit 1-3 stielrunden, stechenden Blätt. 7. 8. Sumpfige Strandwiesen. Ostseeküste von Usedom bis Schleswig, ostfriesische Inseln und einzeln an der Nordseeküste

Strand-B., J. marítimus Lamarck

-- Deckblätt. den Bltnstand sehr weit überragend; Samen ohne Anhängsel

3

3. Bltnstand 3-7blütig, etwa in der Mitte des Stengels od. unt. derselben; Fr. fast kugelig; Stengel dünn, sehr fein gerillt, unten von meist strohfarbenen Scheiden umgeben; Grundachse kriechend. 6. 8. Moorwiesen, Triften, zerstr.

Fadenförmige B., J. filifórmis L.

-- Bltnstand reichblütiger, in der oberen Hälfte des Stengels

4

4. Stengel glatt (od. nur trocken sehr fein gestreift), glänzend

6

-- Stengel deutlich erhaben gestreift oder stark gefurcht, nicht glänzend

5

5. Grundst. Blattscheiden glänzend, schwarzbraun; Stengel graugrün, mit unterbrochenem Mark; Bltnstand locker; Stbblätt. 6. Fr. stumpf, stachelspitzig, länger als die Bltnhülle. 6-8. Feuchte, lehmige Orte, zerstr.

Blaugrüne B., J. glaucus Ehrh.

-- Grundst. Blattscheiden hellbraun, nicht glänzend; Stengel mattgrün, mit ununterbrochenem Mark; Bltnstand meist dicht gedrängt; Stbblätt. 3. Fr. an der Spitze eingedrückt, der Griffelrest auf einem kleinen Höcker, kürzer als die Bltnhülle; 5. 6. Gräben, feuchte Orte, nicht selten. $(J. conglomerátus der Schriftsteller)$

Knäuel-B., J. leersii Marsson

6. Pfl. dicht rasig; grundst. Blattscheiden nicht glänzend; Stengel lebhaft grün, sehr zart gestreift; Stbblätt. 3. Fr. an der Spitze eingedrückt, der Griffelrest in der Vertiefung sitzend. 7. 8. Feuchte Orte, sehr häufig

Flatter-B., J. effúsus L.

-- Pfl. locker rasig (mit entfernten Stengeln); grundst. Blattscheiden glänzend; äußere Bltnhüllblätt. zugespitzt, innere sehr stumpf; Stbblätt. 6. Fr. zugespitzt; 7. 8. Meeresstrand der Nord- u. Ostsee, Tilsit

Baltische B., J. bálticus Willd.

7. (1.) Mehrere sitzende od. kurz gestielte Bltn bilden ein Köpfchen, von denen mehrere zu einem rispigen Bltnstande vereinigt sind (Fig. 928), aber auch einzeln an der Spitze des Stengels stehen

16

-- Bltn einzeln, die letzten meist genähert, jede am Grunde mit mindestens 2 Deckblättchen (Fig. 929)

8

8. Stengel 1-4blütig, mit 2-3 langen, borstl. Deckblätt. an der Spitze; die obersten der grundst. Blattscheiden oft mit einem borstenf. Blättch.; Fr. dunkelbraun. 7. 8. Riesengebirge, Mährisches Gesenke, Böhmerw.

Dreispaltige B., J. trífidus L.

-- Stengel reichblütiger

9

9. Stengel in der Mitte mit 1-2 Blätt.

11

-- Stengel (außer den Deckblätt.) nur noch mit grundst. Blätt., deren Scheiden den Stengel noch eine Strecke hinauf umfassen. Pfl. dicht rasig

10

10. Deckblätt. viel kürzer als der Bltnstand; Bltnhüllblätt. breit häut. berandet, stumpf, so lang als die Fr. (Fig. 930); Blätt. starr, abstehend. 6-8. Torfwiesen, Heiden, Triften, zerstr.

Sperrige B., J. squarrósus L.

-- Unterstes Deckblatt den Bltnstand weit überragend (Fig. 931); Bltnhüllblätt. spitz, länger als die Fr. (Fig. 932); Blätt. zarter, aufrecht. 7. 8. Wege, Triften, sich immer mehr ausbreitend

Zarte B., J. ténuis Willd.

11. Pfl. 1jährig (leicht aus dem Erdboden zu ziehen); Steng. meist vom Grunde an reich verzweigt; Bltnhüllblätt. zugespitzt

13

-- Pfl. ausdauernd (mit unterird., kriechend. Stengel); Stengel einfach, in d. Mitte mit einem rinnigen Blatt; Bltnhüllblätt. alle stumpf; Äste d. Bltnstand. aufrecht

12

12. Fr. fast kugelig, bis doppelt so lang als d. gelbbraunen Bltnhüllblätt. (Fig. 933); Griffel halb so lang als die Frkn.; Narben rosa; Stengel zusammengedrückt. 7. 8. Wiesen, Wegränder, verbreitet

Zusammengedrückte B., J. compréssus Jacquin

-- Fr. elliptisch, wenig länger als die meist kastanienbraunen Bltnhüllblätt. (Fig. 934); Griffel so lang als der Frkn.; Narben purpurn; Stengel fast stielrund. 6-8. Auf Salzboden, fehlt in Schlesien u. im Königr. Sachsen

Botten-B., J. gerárdi Loiseleur

13. Bltnhüllblätt. dunkelbraun, mit weißem Hautrande und bleicherem Rückenstreifen, eif.-lanzettl., so lang als die kugelige, kastanienbraune Fr.; Äste des Bltnstandes abstehend (Fig. 935). 6-8. Feuchte, sandige Orte, zerstr.

Sand-B., J. tenagēīa Ehrh.

-- Bltnhüllblätt. grün, lanzettl.

14

14. Fr. rotbraun, fast kugel.; Bltnhüllblätt. von der Fr. abstehend, stachelspitzig, breit häutig berandet, länger als die Fr. Sonst wie vor. 6. 7. Feuchte Orte, selten (Weimar, Kitzingen, Würzburg, Offenbach)

Kugelfrüchtige B., J. sphaerocárpus Nees

-- Fr. gelblich od. grün; Bltnhüllblätt. der Fr. angedrückt

15

15. Bltn meist entfernt, selt. (var. hýbridus Brotero) zu 2-3 genähert; innere Bltnhüllblätt. etwas länger als die am Grunde kaum verschmälerte Fr. 6-10. Feuchte Orte, gemein

Kröten-B., J. bufónius L.

-- Bltn zu 2-3 genähert; innere Bltnhüllblätt. etwas kürzer als die reife Fr. 6-10. Auf Salzboden

Frosch-B., J. ranárius Perrier u. Songeon

16. (7.) Bltnstand meist vielköpfig; Blätt. stielrund od. zusammengedrückt, derb, mit Querwänden, die beim Trocknen deutlich hervortreten; Fr. spitz

20

-- Bltnstand wenigköpfig (2-6, selten bis 10); Blätt. meist borstlich, nicht od. undeutlich querfächerig. H. 3-20 cm

17

17. Stengel schlaff, fadenf., aufrecht od. niederliegend und wurzelnd $(var. uliginósus Roth)$ od. im Wasser flutend $(var. flúitans Lamarck)$, nebst den oberseits schmal rinnigen Blätt. oft rot überlaufen; Köpfchen meist 2-6blütig, oft mit einem schopfart. Blattbüschel; Fr. länglich, stumpf, stachelspitzig $(bei var. nigritéllus Koch an der Spitze etwas eingedrückt)$, länger als die lanzettlichen Bltnhüllblätt. 7. 8. Feuchte Stellen, Moore, Gräben, meist häufig

Niedrige B., J. supínus Mœnch

-- Stengel nicht schlaff, aufrecht

18

18. Steng. (außer den Deckblätt.) nur noch mit grundst. Blätt.; Köpfch. einzeln od. außerdem noch 1-2 seitenst., von dem steif aufrecht. Deckblatt überragt; Bltnhüllblätt. länger als die ellipt., stumpfe Fr., die äußeren lang haarspitzig; Stbblätt. 3. H. 3-10 cm. 6-8. Feuchter Sandboden, zerstr.

Kopf-B., J. capitátus Weigel

-- Stengel außer den grundst. Blätt. meist noch 1-2blättr.; äußere Bltnhüllblätt. nicht haarspitzig; Fr. spitz, länglich

19

19. Bltnhüllblätt. kürzer als die Fr., bleichgrün, breit; Köpfchen zu 1-4 übereinanderstehend, 2-3blütig; Stbblätt. 6; Samen mit Anhängsel. Stengel stets einfach, 8-15 cm h. 7. 8. Nur auf Hochmooren in Bayern u. Ostpreußen (Lötzen)

Moor-B., J. stýgius L.

-- Bltnhüllblätt. etwas länger als die Fr., lineal.-lanzettl.; Bltn spitz kegelf.; Köpfchen zu 1-4, eins sitzend, die andern langgestielt, 3-8blüt.; Stbblätt. 3; Samen ohne Anhängsel. Pfl. rötl., meist mehrstengelig, 5-10 cm hoch. 7. 8. Im westlichen Schleswig und auf Amrum, Sylt u. Röm

Zwerg-B., J. pygmaeus Thuillier

20. (16.) Alle Bltnhüllblätt. stumpf und gleichlang, die äußeren oft unter der Spitze kurz stachelspitzig

23

-- Alle oder doch die äußeren Bltnhüllblätt. spitz; Köpfchen 4-8 mm breit

21

21. Bltnhüllblätt. gleich lang, kürzer als die Fr., die inneren stumpf; Fr. längl.-eif., stark glänzend, dunkelbraun. 6-9. Feuchte Orte, gemein

Glanz-B., J. lamprocárpus Ehrh.

-- Alle Bltnhüllblätt. lang zugespitzt; Fr. längl., lang geschnäb.

22

22. Bltnhüllblätt. glänzend schwarz, meist gleichlang, so lang als die plötzlich in einen langen Schnabel verschmälerte Fr.; Blätt. auch bei der lebenden Pfl. stark gestreift. 7. 8. Sumpfwiesen, Triften, Gräben, ziemlich selten, besonders im Osten

Schwarze B., J. atrátus Krocker

-- Bltnhüllblätt. meist lederbraun, die äußeren kürzer als die an der Spitze zurückgekrümmten inneren, alle kürzer als die allmählich in einen langen Schnabel verschmälerte Fr.; Blätt. nur trocken fein gestreift. 7-9. Feuchte Waldplätze, Moore, verbreitet $(J. acutiflórus Ehrh.)$

Wald-B., J. silváticus Reichard

23. Bltnhüllblätt. weißl. od. gelbl., ohne Stachelspitze auf dem Rücken, etwa so lang als die gelbl. Fr.; Bltnstand sehr reich verzweigt, mit abstehend. od. zurückgebrochenen Ästen. H. ½-1 m. 7. 8. Sümpfe, Torfwies., sehr zerstr.

Sumpf-B. J. obtusiflórus Ehrh.

-- Bltnhüllblätt. rotbraun, meist kürzer als die dunkelbraune Fr.; Köpfchen klein; Äste des Bltnstandes aufrecht od. aufrecht abstehend. H. 20-40 cm

24

24. Stengel und Blätt. meist stielrund; Äste des Bltnstandes schräg aufrecht; Bltnhüllblätt. deutlich kürzer als die Fr., die äußeren unter der Spitze kurz stachelspitzig; Wurzelstock kurz kriechend. 7. 8. Feuchter Sandboden, Moorwiesen, zerstr.

Alpen-B., J. alpínus Villars

-- Stengel und Blätt. deutlich zusammengedrückt; Äste des Bltnstandes aufrecht, zusammenneigend; Bltnhüllblätt. wenig kürzer als die Fr., die äußeren unter der Spitze undeutlich stachelspitzig; Wurzelstock lang kriechend. 7. 8. Dünentäler an der Nordsee. Auf den ostfriesischen Inseln, auf Neuwerk, Amrum, Sylt, Röm und in Eiderstedt

Zweischneidige B., J. atricapíllus Drejer

Bastarde: J. effusus × glaucus, compressus × gerardi, silvaticus × lamprocarpus u. a.

2. Lúzula DC., Simse. VI.

1. Bltn zu 2 bis mehreren in Büscheln oder Ährchen, die an der Spitze des Stengels dolden- oder rispenähnlich angeordnet sind (Fig. 936 u. 937)

4

-- Bltn einzeln, lang gestielt; Bltnstand doldenähnlich; Samen an der Spitze mit einem großen Anhängsel

2

2. Grundst. Blätt. lanzettl., in der Mitte 5-8 mm br.; Bltnstand länger als die Deckblätt.; Äste meist 3blütig, obere zur Frzeit zurückgebrochen; Bltnhüllblätt. dunkelbraun, kürzer als die Fr.; Anhängsel des Samens sichelf., weiß, so lang als der Same. 3. 4. Wälder, Gebüsche, häufig

Haar-S., L. pilósa Willd.

-- Grundst. Blätt. linealisch, höchstens 4 mm breit; Frstiele aufrecht

3

3. Bltnhüllblätt. lang stachelspitzig, braun, weiß berandet; Anhängsel des Samens gerade, kürzer als der Same. Pfl. ohne Ausläufer. 6. 7. Sonnige Abhänge in der Rheingegend

Schlanke S., L. forstéri DC.

-- Bltnhüllblätt. kurz stachelspitzig, gelbbraun; Anhängsel des Samens breit sichelf., so lang als der Same. Pfl. mit Ausläufern. 6-9. Wälder. Bayrische Hochebene, Voralpen, Elsaß

Gelbliche S., L. flavéscens Gaudin

4. (1.) Bltn in eif. od. längl. Ährchen (Fig. 936); Samen $(außer bei L. spicata)$ am Grunde mit einem Anhängsel

8

-- Bltn zu 2-5 in kleinen Büscheln (Fig. 937); Bltnstand mehrf. zusammengesetzt; Samen ohne od. an d. Spitze mit sehr kleinem Anhängsel

5

5. Deckblätt. kürzer als d. Bltnstand

7

-- Deckblätt. d. Bltnstand überrag.

6

6. Bltn weißlich od. $(var. rubélla Hoppe)$ kupferrot, 3-4 mm lang; Stbfäden fast sitzend; Bltnstand locker ausgebreitet. 6. 7. Wälder. In Norddeutschl. selten, sonst häufig. $(L. nemorósa E. Meyer, E. álbida DC.)$

Schmalblättrige S., L. angustifólia Wulf

-- Bltn schneeweiß, etwa 5 mm lang; Stbfäden so lang als die Stbbeutel; Bltnstand dicht zusammengezogen. 7. 8. Bayrische Hochebene

Schneeweiße S., L. nívea DC.

7. Blätt. etwa 1 cm br., am Rande lang bewimpert; Bltnhüllblätt. braun, etwa so lang als die Fr. H. 30-80 cm. 5-7. Laubwälder, besonders im Gebirge. $(L. máxima DC.)$

Wald-S., L. silvática Gaudin

-- Blätt. 3-4 mm br., wenig bewimpert od. kahl; Bltnhüllblätt. schwarzbraun, länger als die Fr. H. bis 30 cm. 6. 7. Auf dem Belchen in Baden, Vogesen.

Braune S., L. spadícea DC.

8. (4.) Blätt. 1-2 mm br., rinnig; Ährchen fast sitzend, eine lappige nickende Scheinähre bildend; Bltnhüllblätt. schwarzbraun, Samen ohne Anhängsel. 6. 7. Riesengebirge, Alpen

Ährige S., L. spicáta DC.

-- Blätt. nicht rinnig, flach, meist breiter; Samen mit Anhängsel

9

9. Innere Bltnhüllblätt. breit lanzettl., wenig zugespitzt, kürzer als die schmäleren, länger zugespitzten äußeren

11

-- Innere Bltnhüllblätt. so lang od. kaum länger als die äußeren, alle längl.-lanzett., stachelig-spitzig

10

10. Ähren 1-5, die seitlichen zuletzt herabgebogen; Bltnhüllblätt. dunkelbraun; Stbbeutel 2-6mal so lang als die Stbfäden. Pfl. locker rasig. 4. 5. Grasplätze, Triften, lichte Wälder, gemein

Hasenbrot, L. campéstris DC.

-- Ähren 5-10, steif aufrecht, zuweilen fast sitzend, kopfig zusammengedrängt $(var. congésta Buchenau)$; Bltnhüllblätt. hellbraun od. $(var. palléscens Hoppe)$ gelblichweiß; Stbbeutel wenig länger als der Stbfaden. Pfl. dicht rasig. 5. 6. Wälder, Triften, häufig

Vielblütige S., L. multiflóra Lejeune

11. Bltnhülle und Fr. schwarzbraun; Ähren 5-10, gedrängt; Stengel einzeln. 6. 7. Grasige, steinige Abhänge im Riesen- und Erzgebirge

Schwärzliche S., L. sudética G. Meyer

-- Bltnhülle gelblich od. bräunlich; Ähren sehr zahlreich (bis 20); Stengel meist mehrere, schlaff. 5. 6. Wälder, Heiden, trockene Wiesen, besonders im nordöstl. Gebiet

Bleiche S., L. palléscens Wahlenberg

102. Familie. Amaryllidáceae, Narzissengewächse.

1. Bltn aufrecht od. nickend, gelb od. weiß; Blkr. am Schlunde mit einer 2. becher- od. schüsself. Krone (Nebenkrone) (Fig. 940-941)

Narcíssus 402

-- Bltn hängend, weiß, alle 6 od. nur die 3 inneren Zipfel mit grüner Spitze; Blkr. ohne Nebenkrone (Fig. 938-939)

2

2. Zipfel der Bltnhülle gleichlang, alle mit grüner Spitze (Fig. 938)

Leucójum 401

-- Die 3 inneren Zipfel der Blkr. viel kürzer als die einfarbig weißen äußeren (Fig. 939)

Galánthus 401

1. Galánthus L., Schneeglöckchen. VI.

Stengel 1blütig; Blätt. linealisch. 2. 3. Gebüsche, Wiesen, sehr zerstreut. Häufig angepfl.

G. nivális L.

2. Leucóium L., Knotenblume. VI.

Stengel 1-, selten 2blütig, zusammengedrückt; Griffel stark keulenf. verdickt. H. 10-30 cm. 2-4. Laubwälder, Haine, in Norddeutschl. selten, sonst zerstr. Oft in Gärten

Frühlings-K., Sommertürchen, L. vernum L.

Stengel 3-6blütig; Griffel fädl.-keulenf. H. 30-50 cm. 5. 6. Nasse Wiesen, selten

Sommer-K., L. aestívum L.

3. Narcíssus L., Narzisse. VI.

Bltnhülle hellgelb; Nebenkrone schüsself. (Fig. 940), dottergelb. 3. 4. Bergwiesen, Gebüsche, selten, besond. in der Rheinprovinz. Oft angepflanzt

Gelbe N., N. pseudonarcíssus L.

Bltnhülle weiß; Nebenkrone kurz, rot berandet (Fig. 941). 4. 5. Häufige Zierpfl. u. zuweilen verw.

Echte N., N. poéticus L.

103. Familie. Dioscoreáceae, Schmeerwurzgewächse.

1. Tamus L., Schmeerwurz. XXII.

Blätt. herz-eif. (Fig. 942); Beere rot; unterird. Stengel dick, fleischig. 5. 6. Gebüsche, Hecken, selt., fast nur am Rhein und in einigen Nebentälern

T. commúnis L.

104. Familie. Iridáceae, Schwertliliengewächse.

1. Bltnhülle unregelmäßig, fast 2lippig; Bltn in einseitswendigen Trauben, purpurn

Gladíolus 402

-- Bltnhülle regelmäßig, nicht purpurn

2

2. Bltn direkt aus einer Zwiebel hervorkommend; Bltnhülle mit sehr langer Röhre und geraden Zipfeln

Crocus 402

-- Bltn am beblätt. Stengel; die 3 äußeren Zipfel der Bltnhülle zurückgeschlagen; Narben blumenblattartig

Iris 403

1. Crocus L., Krokus. III.

1. Bltn gelb, mit 2 Hüllblätt.; Stengel meist 2blütig. 2. 3. Zierpflanze

Gelber K., C. lúteus L.

-- Bltn violett, weiß od. gestr., mit 1 Hüllblatt; Stengel meist 1blütig. 2-4. Zierpfl., zuweilen verw.

Frühlings-K., C. vernus Allioni

2. Gladíolus L., Siegwurz. III.

1. Bltn etwa 3 cm l., hellrot; Ähre 5-10blütig; Fr. tief 3furchig; Fasern der Wurzelknolle parallel, nur oben schmal maschig, stark. 6. Zuweilen verw. Zierpfl.

Garten-S., G. commúnis L.

-- Bltn etwa 2 cm lang, purpurn. Sumpfpfl.

2

2. Ähre 2-6blütig; Bltn entfernt; Fr. oben rundl., schwach 6furchig; Fasern der Wurzelknolle stark, netzart. zu Maschen verbunden. 6. 7. Sumpfwiesen, sehr zerstr.

Sumpf-S., G. palúster Gaudin

-- Ähre 6-10blütig; Bltn genähert; Fr. oben eingedrückt, mit abgerundeten Kanten; Fasern der Wurzelknolle fein, nur oberwärts fein maschig. 6. 7. Wie vor., im östl. Gebiet häufig, im mittl. selten, im südl. fehlend.

Wiesen-S., G. imbricátus L.

3. Iris L., Schwertlilie. III.

1. Äußere Zipfel der Bltnhülle an der Innenseite am Grunde bärtig (mit einem Büschel fleischiger Fasern)

5

-- Äußere Zipfel der Bltnhülle innen bartlos

2

2. Bltn hellgelb, äußere Zipfel breit eirund, innere sehr klein; Blätt. breit, schwertf., etwa so lang als der Stengel. 5. 6. Gräben, Ufer, häufig

Wasser-Schw., J. pseudácorus L.

-- Bltn violett; Stengel wenigblütig

3

3. Stengel 2schneid., viel kürzer als die linealisch. Blätt., 15-25 cm hoch; äußere Zipfel der Bltnhülle mit kurzer, eif. Platte und langem Nagel, innere so lang als die Narben. 5. 6. Waldwiesen in Schlesien u. Süddeutschl.

Gras-Schw., I. gramínea L.

-- Stengel stielrund, länger als die Blätt. (zur Blütezeit)

4

4. Stengel hohl; Blätt. 2-6 mm br.; äußere Zipfel der Bltnhülle plötzlich in den braungelben und rotpurpurn geaderten Nagel verschmälert; Frkn. 3kantig; Fr. kurz zugespitzt. 5. 6. Sumpfwiesen, Gebüsche, zerstr., im Nordwesten sehr selten

Wiesen-Schw., I. sibírica L.

-- Stengel markig; Blätt. 5-12 mm br., äußere Zipfel der Bltnhülle mit rundl. Platte und schmälerem, weißlichem, purpurn geadert. Nagel; Frkn. 6kant.; Fr. lang geschnäbelt. 5. Sumpfwiesen. Nur bei Mainz u. Bingen.

Bastard-Schw., I. spúria L.

5. Stengel 1blütig, kürzer als die Blätt., 8-10 cm hoch; Bltnhülle violett od. hellblau, mit dünner, aus der Scheide hervorragender Röhre. 4. 5. Auf Mauern und in Gärten angepfl.

Zwerg-Schw., I. púmila L.

-- Stengel mehrblütig, 10-100 cm hoch; Röhre der Bltnhülle nicht od. kaum hervorragend

6

6. Hüllblätt. (die d. Bltn einhüllenden, scheidenart. Blätt.) z. Blütezeit ganz trockenhäut.; Bltn hellviolett, wohlriechend; Stbfäd. läng. als d. Stbbeutel. 6. Zierpfl.

Blasse Schw., I. pállida Lamarck

-- Hüllblätt. wenigstens in der unt. Hälfte krautig

7

7. Äußere Zipfel weißlich-gelb, stark braunrot od. violett geadert, die inneren goldgelb; Bltnscheide krautig, aufgeblasen. 6. Lichte Wälder und Gebüsche der südl. bayr. Hochebene. Bisweilen angepflanzt

Bunte Schw., I. variegáta L.

-- Bltn violett (wenigstens die äußeren Zipfel)

8

8. Hüllblätt. nur am Rande und an der Spitze trockenhäut.; grundständ. Blätt. so lang od. zuletzt länger als der Stengel, meist graugrün, starr; unterster Bltnstiel tief unten am Stengel entspringend; Bltn violett, am Grunde mit weißen od. rotbraunen Adern. 5. Bergige Laubwälder, Waldwiesen. Schlesien, Thüringen, bei Halberstadt und Quedlinburg

Nacktstengelige Schw., I. nudicāūlis Lamarck

-- Hüllblätt. in der oberen Hälfte trockenhäutig

9

9. Stbfäden so lang als die Stbbeutel; Narbenzipfel an der Spitze breiter, blaßblau; äußere Zipfel der Bltnhülle dunkelviolett, am Grunde weiß, innere heller. 5. Angepfl. und verw.

Deutsche Schw., I. germánica L.

-- Stbfäden länger als die Stbbeutel; Narbenzipfel in der Mitte etwas breiter

10

10. Innere Zipfel der Bltnhülle bläulichgrau; Narbenzipfel sich berührend; Bltn nach Holunder duftend. 5. 6. Bergwiesen, Weinberge, selten u. nur verw.

Holunder-Schw., I. sambúcina L.

-- Innere Zipfel der Bltnhülle blaß-schmutziggelb; Narbenzipfel auseinandertretend (Fig. 943); Bltn nach Honig duftend. 6. Auf Lehmmauern angepfl.

Gelbliche Schw., I. squalens L.

Sisyrínchium anceps Lamarck, mit kaum 1 cm breiten, himmelblauen Bltn, rundl. fadenf. Narben und röhrig verwachsenen Stbfäden, ist an einigen Stellen verwildert (Hamburg).

105. Familie. Orchidáceae, Orchideen.

1. Pfl. mit grünen Blätt.

5

-- Pfl. ohne grüne Blätt.

2

2. Stengel dunkelviolett; Bltn hellviolett, mit langem, pfriemlichem Sporn und ungeteilter Lippe

Limodórum 410

-- Stengel bräunlich, gelbgrün oder farblos; Lippe 2spaltig oder 3lappig

3

3. Bltn in reichblüt. Traube, wie die ganze Pfl. bräunlich; Lippe 2spaltig

Neóttia 411

-- Bltn hängend, entfernt, in wenigblütiger (2-10) Traube; Lippe 3lappig

4

4. Bltn mit kurzem, dickem Sporn, gelblichweiß, rot überlaufen; Stengel farblos

Epipógon 410

-- Bltn ungespornt, grünlichgelb, mit weißer, rotpunktierter Lippe; Stengel gelbgrün

Corallorhíza 412

5. (1.) Lippe holzschuhart. aufgeblasen, gelb; Stengel mit 1, selten 2 großen Bltn

Cypripedium 412

-- Lippe nicht holzschuhartig aufgeblasen; Bltn meist zu mehreren

6

6. Lippe nicht gespornt

14

-- Lippe deutlich gespornt (Sporn bei Coeloglossum sehr kurz!)

7

7. Lippe ungeteilt

13

-- Lippe mehr od. weniger 3lappig

8

8. Mittellappen der Lippe sehr verlängert (über 2 cm lang), etwas gedreht; Bltn stark riechend, grünlich

Himantoglóssum 410

-- Mittellappen der Blüte nicht auffallend lang

9

9. Sporn höchstens so lang als d. Frkn., meistens kürzer u. dicker

11

-- Sporn länger als der Frkn., dünn, fadenf., meist gekrümmt

10

10. Lippe am Grunde mit 2 aufrechten Blättchen (Fig. 944), bis zur Mitte 3spalt.; Bltn in gedrängten, eif. Ähren

Anacámptis 410

-- Lippe am Grunde ohne aufrechte Blättchen; Bltn in verlängerten Ähren

Gymnadénia 408

11. Sporn sackf., sehr kurz, der Lippe anliegend; Lippe hängend, breit linealisch, vorn 3zähnig (Fig. 945)

Coeloglóssum 409

-- Sporn walzenf., kegelf. od. fadenf.

12

12. Bltnhülle selten unter 1 cm l.; Sporn gerade

Orchis 406

-- Bltnhülle ca. ½ cm lang; Sporn oft gekrümmt

Gymnadénia 408

13. (7.) Bltn schwarz purpurn, in köpfchenf. Trauben; Lippe aufrecht. Nach Vanille riechend. Alpenpfl.

Nigritélla 408

-- Bltn weiß oder grünlich; Bltnstand verlängert; Lippe herabhängend

Platanthéra 409

14. (6.) Lippe 3teilig, mit 2spalt., linealischem Mittellappen und fadenf. Seitenlappen (Fig. 946); Bltnhülle grünlich, am Rande braun; Lippe rotbraun, zuletzt fast goldgelb

Áceras 410

-- Lippe anders gestaltet

15

15. Pfl. nur mit 2 eif., fast gegenst. Blätt.; Lippe tief 2spaltig, sehr verlängert (Fig. 947)

Listéra 411

-- Laubblätt. nicht gegenst.

16

16. Bltn außen u. innen grünl. od. grünlichgelb

21

-- Bltn weiß, rot, gelblich od. bunt, zuweilen außen grünlich und innen weiß

17

17. Lippe durch eine seitliche Einkerbung 2gliedrig, das hintere Glied ausgehöhlt (Fig. 961)

20

-- Lippe nicht durch eine seitliche Einschnürung 2gliedrig

18

18. Bltn buntgefleckt (rot, gelb, bläulich usw.), ansehnlich, insektenähnlich; Lippe samtart. behaart, mit kahlen Stellen; Pfl. meist nur unten beblätt.

Ophrys 409

-- Bltn weißlich, klein (nur einige mm br.); Lippe aufrecht

19

19. Ähre mehr od. weniger schraubenf. gedreht; Wurzeln knollig

Spiránthes 411

-- Ähre nicht gedreht; Lippe am Grunde sackf. höckerig; Wurzel ohne Knollen

Goodyéra 412

20. Frkn. sitzend, gedreht, aufrecht; Bltnhüllblätt. zusammenneigend

Cephalanthéra 410

-- Frkn. nicht gedreht, aber auf einem gedrehten Stiele, wagerecht od. nickend; Bltnhüllblätt. glockenf. abstehend

Epipáctis 410

21. Stengel bis oben hin reich beblätt. H. 20-50 cm

Epipáctis 410

-- Stengel nur am Grunde mit einigen Blätt. Pfl. höchstens 20 cm hoch

22

22. Lippe 3spalt., mit spießf. abstehenden Seitenzipfeln (Fig. 948), am Grunde sackart.; Stengel am Grunde mit einer braunen Knolle

Hermínium 409

-- Lippe ungeteilt; Stengel am Grunde mit einer od. mehreren von Blattscheiden umgebenen grünen Knollen

23

23. Lippe am Rande gezähnelt (Fig. 949); Laubblätt. 1, selten 2; Deckblättch. kürzer als der Bltnstiel

Microstýlis 412

-- Lippe ganzrand.; Blätt. 2-4

24

24. Laubblätt. 2; Traube armblütig

Líparis 412

-- Laubblätt. 3-4; Traube reichblütig

Maláxis 412

1. Orchis L., Knabenkraut. XX.

1. Die beiden seitlichen äußeren Bltnhüllblätt. abstehend od. zurückgeschlagen, die übrigen 3 helmf. zusammenneigend

9

-- Alle Bltnhüllblätt. (außer der Lippe) helmförmig zusammenneigend; Knollen ungeteilt

2

2. Unterlippe 3spalt. od. 3lappig, ihr Mittelzipfel höchstens etwas ausgerandet

7

-- Unterlippe 3teilig, ihr Mittelzipfel vorn breiter, 2spalt. oder 2lappig, oft mit einem kleinen Zähnchen in der Ausbuchtung

3

3. Deckblätt. der Bltn lanzettl., wenigstens so lang als der halbe Frkn.

6

-- Deckblätt. schuppenf., viel kürzer als der Frkn.

4

4. Mittelzipfel der Lippe verlängert, in 2 linealische Zipfelchen gespalt., die den aufwärts gekrümmten Seitenzipfeln gleichen (Fig. 950); Helm graurot. 5. Grasige Hügel in Baden (Kaiserstuhl), Elsaß und Metz

Affen-K., O. símia Lamarck

-- Mittelzipfel der Lippe mit kurzen, stumpfen Lappen; Seitenzipfel nicht aufwärts gekrümmt; Lippe mit behaarten Punkten

5

5. Mittelzipfel der Lippe vom Grunde an allmählich verbreitert, mit meist gezähnten Lappen (Fig. 951); Helm kurz, meist braunpurpurn, dunkler gefleckt. 5. 6. Wälder, besonders auf Kalk, sehr zerstreut. $(O. fusca Jacquin)$.

Purpur-K., O. purpúrea Hudson

-- Mittelzipfel der Lippe vorn plötzlich verbreitert (bis zur Mitte gleich breit), mit breiten, rundl. Lappen (Fig. 952); Helm eif.-lanzettl., spitz, hellpurpurn. 5. 6. Kalkberge, Wiesen, zerstr. $(O. militáris L.)$

Helm-K., O. rivíni Gouan

6. Ähren kurz-eif.; Helm längl., meist spitz, hellpurpurn; Mittelzipfel der Lippe plötzlich verbreitert, breit verkehrt-herzf. (Fig. 953); Sporn länger als der halbe Frkn. 5. 6. Hügel, Triften, besonders im mittl. Gebiet. $(O. variegáta Allioni)$

Dreizähniges K., O. tridentáta Scopoli

-- Ähren walzl., im nichtaufgeblühten Teil schwärzlich; Helm fast kugelig, kurz, außen schwarzpurpurn; Mittelzipfel der Lippe nach vorn allmählich verbreitert; Sporn bis ½ so lang als der Frkn.; Bltn kleiner als bei vor. 5. 6. Hügel, trockene Wiesen, zerstr.

Brand-K., O. ustuláta L.

7. Sporn wagerecht od. aufwärts gerichtet, etwa so lang als der Frkn.; Lippe seicht 3lappig, mit abgerundeten Seitenlappen; Helm stumpf, grün geadert; Ähre locker, wenigblütig. 5. 6. Wiesen, Triften

Salep-K., O. mório L.

-- Sporn abwärts gerichtet, halb so lang als der Frkn.; Ähre dicht, vielblütig

8

8. Bltnhüllblätt. in eine längere Spitze ausgezogen (Fig. 954); Mittelzipfel der Lippe abgestutzt, die seitl. 3eckig; Ähre fast kugelig oder kurz kegelf.; Bltn hellrosa. 5. 6. Gebirgswiesen, selten

Kugel-K., O. globósa L.

-- Bltnhüllblätt. kurz zugespitzt; Mittelzipfel der Lippe länglich, spitz, die seitl. fast rautenf. (Fig. 955); Ähre walzl.; Bltn grün, braun und purpurn gefleckt, nach Wanzen riechend. 6. 7. Wiesen, zerstr.

Wanzen-K., O. corióphora L.

9. Knollen tief geteilt; Sporn abwärts gerichtet, meist kürzer als der Frkn.; Deckblätt. meist krautig, länger als der Frkn.

14

-- Knollen ungeteilt od. nur an der Spitze etwas gespalten

10

10. Sporn wagerecht od. aufwärts gerichtet

12

-- Sporn abwärts gerichtet

11

11. Mittelzipfel der Lippe größer als die seitl.; Deckblätt. häutig, obere so lang als der Frkn.; Sporn etwa halb so lang als der Frkn.; Bltn purpurn, in ziemlich lockerer Ähre; Knollen ungeteilt. 5. 6. Früher am Schloßberge zu Nagold (Württemberg)

Spitzels-K., O. spitzélii Sauter

-- Mittelzipfel der Lippe kleiner als die seitl. (Fig. 956); Deckblätt. krautig, länger als der Frkn.; Sporn mindestens von Frknlänge; Bltn meist gelblich, schwach duftend; Stengel hohl; Knollen an der Spitze ganz kurz 2-3lappig. 5. Trockene Wiesen, lichte Waldstellen. Zerstr. in Mittel- u. Süddeutschl., in Norddeutschl. sehr selten

Holunder-K., O. sambúcina L.

12. Blätt. linealisch-lanzettl. (ca. 8 mm br.), unten am breitesten, entfernt, meist ungefleckt; Ähre verlängert, locker; Bltn violettpurpurn; Lippe 3lappig, breit verkehrt-eif., ihr Mittelzipfel so lang od. etwas länger als die abgerundeten Seitenzipfel; Sporn etwas kürzer als der Frkn., am Ende etwas verschmälert; äußere Bltnhüllblätt. stumpflich. 6. 7. Moorwiesen, stellenweise

Sumpf-K., O. palústris Jacquin

-- Blätt. länglich-eif. (viel breiter als bei vor.), in oder über der Mitte am breitesten

13

13. Bltn gelblichweiß (sehr selten rot), stark riechend; Ähre eif.; Lippe breiter als lang, seicht 3lappig, ihr Mittelzipfel ungeteilt oder 2lappig, die Seitenzipfel abgerundet; äußere Bltnhüllblätt. stumpf. 4. Bergwälder, in Mittel- und Süddeutschland

Bleiches K., O. pallens L.

-- Bltn purpurn (selten weiß); Ähre verlängert, reichblütig; Lippe 3spalt., heller als die übrigen Bltnhüllblätt., ihr Mittelzipfel verkehrt-herzf., die Seitenzipfel gestutzt oder abgerundet; Bltnhüllblätt. meist spitz (Fig. 957). 5. 6. Wiesen, Wälder, zerstr., im Norden selten

Manns-K., O. máscula L.

14. Stengel markig, 6-10blättr.; Blätt. meist schwärzlich gefleckt, das oberste meist weit von der Ähre entfernt; Deckblätt. meist kürzer als die Bltn; Lippe 3lappig, dunkelpurpurn gefleckt od. gestrichelt. 6. Wiesen, Gebüsche, häufig

Geflecktes K., O. maculáta L.

-- Stengel hohl, 3-6blättr.; Deckblätt. (außer den obersten) die Bltn überragend

15

15. Blätt. meist gefleckt, kurzscheidig, aus schmalem Grunde bis zur Mitte verbreitert, an der Spitze flach; Lippe 3lappig; Bltn purpurn, selten weiß. 5. 6. Feuchte Wiesen, meist häufig

Breitblättriges K., O. latifólia L.

-- Blätt. sehr selten gefleckt, langscheidig, vom breiten Grunde an allmählich verschmälert

16

16. Lippe ungeteilt oder undeutlich 3lappig; Bltnhülle meist hellpurpurn; Deckblätt. grün, rötl. berandet; Ähre dicht, reichblütig; Blätt. lang lanzettl., an der Spitze kappenf. zusammengezogen. 6. Moorwiesen, zerstr.

Fleischfarbiges K., O. incarnáta L.

-- Lippe 3lappig; Deckblätt. braunrot; Bltn größer, in lockerer Ähre; Blätt. linealisch-lanzettl., lang zugespitzt, etwas rinnig. Wie vor., selten. 6. 7. Im mittl. und südl. Gebiet, auf der Insel Usedom.

Traunsteiner's K., O. traunsteinéri Sauter

Viele Bastarde.

2. Nigritélla Richard, Brändlein. XX.

Ähre kugelig bis kugelig eif.; Frkn. nicht gedreht. 6. 7. Nur in Baden auf Wiesen bei Kohlhalden unweit Bonndorf.

N. nigra Rchb.

3. Gymnadénia R. Br., Händelwurz. XX.

1. Bltn weißl., klein, in verlängerter, walzl., dichter Ähre; Bltnhüllblätt. alle helmf. zusammenneigend; Sporn ⅓ so lang als der Frkn. 6. 7. Wiesen, Bergabhänge, selten

Weißliche H., G. álbida Richard

-- Bltn purpurn od. fleischfarben, selten weiß; Sporn mindestens so lang od. nur wenig kürzer als der Frkn.

2

2. Alle Bltnhüllblätt. helmartig zusammenschließend; Helm spitz, fleischfarben, Lippe weißl. oder rosenrot; Sporn etwas kürzer als der Frkn.; Ähre locker, fast einseitswendig. 8. Nur in Ostpreuß. u. in Posen (Bromberg)

Kappen-H., G. cuculláta Richard

-- Die beiden seitl. äußeren Bltnhüllblätt. weit abstehend

3

3. Sporn bis doppelt so lang als der Frkn., fadenf.; unt. Blätt, stumpf. 6. 7. Wiesen, kalkige Abhänge, zerstr.

Große H., G. conopéa R. Br.

-- Sporn etwa so lang od. kürzer als der Frkn.; Blätt. alle spitz; Bltn kleiner, nach Vanille duftend. 6. 7. Feuchte Wiesen, selt.

Wohlriechende H., G. odoratíssima Richard

4. Coeloglóssum Hartmann, Hohlzüngel. XX.

Knollen meist tief 2spalt.; Blätt. eif.; Bltn grün bis braunrot, in fast lockerer Ähre. 5-6. Grasige Triften, Waldwiesen, zerstr., im Nordwesten fehlend

C. víride Hartmann

5. Platanthéra Richard, Kuckucksblume. XX.

Stbbeutelfächer parallel; Sporn 1½-2mal so lang als der Frkn., fadenf., gleichdick (Fig. 958); Bltn weißl. 6. 7. Wiesen, Heiden, Waldränder, verbreitet

Zweiblättrige K., P. bifólia Rchb.

Stbbeutelfächer unten weit auseinander tretend; Sporn hinten fast keulenf.; Bltn gelblichweiß od. grünlichweiß (Fig. 959). 5. 6. Laubwälder, meist seltener $(P. montána Rchb. fil.)$

Grünliche K., P. chlorántha Custer

6. Ophrys L., Orchis. XX.

1. Lippe an der Spitze mit einem kahlen Anhängsel; äußere Bltnhüllblätter weiß oder rötlich

3

-- Lippe an der Spitze ohne Anhängsel (Fig. 960); äußere Bltnhüllblätt. grünlich

2

2. Lippe 3spaltig, mit tief 2lappigem Mittelzipfel, am Grunde mit einem fast 4eckigen, kahlen Fleck. 5. 6. Kalkberge, trockene Wiesen, zerstr.

Fliegen-O., O. muscífera Hudson

-- Lippe ungeteilt, an der Spitze ausgerandet, gewölbt, am Rande zurückgebogen, in der Mitte mit 2-4 kahlen Längslinien, die am Grunde quer verbunden sind. 5. 6. Kalkberge in Mittel- u. Süddeutschl.

Spinnen-O., O. aranífera Hudson

3. Lippe am Rande flach, ungeteilt, purpurbraun, gelblich gezeichnet, ihr Anhängsel aufwärts gebogen. 6. Hügel, Gebüsche, auf Kalk, selten $(O. arachnítes Murray)$

Hummel-O., O. fuciflóra Rchb.

-- Lippe am Rande umgebogen, 5spalt., braun, mit gelblicher Zeichnung, ihr Anhängsel abwärts gebogen. 6. 7. Wie vor., sehr zerstr.

Bienen-O., O. apífera Hudson

7. Herminium R. Br., Knollenorchis. XX.

Wiesen, grasige Bergabhänge, zerstr. 5. 6.

H. monórchis R. Br.

8. Anacámptis Richard, Spitzorchis. XX.

Wiesen, Abhänge, besonders auf Kalk. Sehr zerstr., im Nordwesten fehlend. 6. 7.

A. pyramidális Richard

9. Himantoglóssum Sprengel, Bocksorchis. XX.

Kalkhügel, Weinberge, stellenweise im mittleren und südlichen Gebiet. 5. 6.

H. hircínum Sprengel

10. Áceras R. Br., Ohnhorn. XX.

Bergwälder, Kalkhügel, sehr selten. Im Rhein- und Moseltal. 5. 6.

A. antropóphora R. Br.

11. Epipógon Gmelin, Widerbart. XX.

Feuchte Wälder, selten. 7. 8.

E. aphýllus Swartz

12. Limodórum Swartz, Dingel. XX.

Lichte Laubwälder, Weinberge, auf Kalk, sehr selten. Im Kreise Trier, bei Metz, Mülhausen (Elsaß) und am Kaiserstuhl in Baden. 6. 7.

L. abortívum Swartz

13. Cephalanthéra Richard, Waldvögelein. XX.

1. Bltn purpurrot, sehr selten weiß; vorderes Glied der Lippe länger als breit, zugespitzt; Frkn. weichhaarig. 6. 7. Buschige Kalkhügel, Wälder, zerstr., im Nordwesten fehlend

Rotes W., C. rubra Richard

-- Bltn weiß od. gelblichweiß; vorderes Glied der Lippe breiter als lang, stumpf; Frkn. kahl

2

2. Deckblätt. länger als der Frkn.; Bltnhüllblätt. alle stumpf; Blätt. eif. od. eif.-lanzettl. 5. 6. Laubwälder, zerstr.

Großblütiges W., C. grandiflóra Babington

-- Deckblätt. viel kürzer als der Frkn.; äußere Bltnhüllblätt. spitz; Blätt. lanzettl., obere schmal. 5. Schattige Wälder, zerstr., im Nordwesten fehlend

Schwertblättriges W., C. xiphophýllum Rchb.

14. Epipáctis Rich., Sumpfwurz. XX.

1. Vorderes Glied der Lippe rundlich, stumpf, fast kreisf., gekerbt (Fig. 961), vom hinteren 2lappigen, in der Mitte verdickten Gliede durch eine tiefe Einschnürung getrennt; Blätt. länger als die Stengelglieder. 6. 7. Sumpfwiesen, zerstr.

Weiße S., E. palústris Crantz

-- Vorderes Glied der Lippe kurz zugespitzt, an der Spitze etwas zurückgekrümmt

2

2. Mittl. Blätt. kürzer als das Stengelstück zwischen 2 Blätt.; Deckblätt. etwa so lang als der weichhaarige Frkn.; vorderes Glied der Lippe mit 2 großen, gelappten Höckern; Bltn. grünlich, rötlich überlaufen. 6-8. Bergwälder. Selten, in Mitteldeutschland

Kleinblättrige S., E. microphýlla Swartz

-- Blätt. groß, länger als die Stengelglieder (selten kürzer); Deckblätt. länger als die Bltn.

3

3. Pfl. meist rot überlaufen; vorderes Lippenglied mit 2 krausen Höckern (Fig. 962), hinteres mit weiter Mündung; Frkn. von seinem Stiel deutlich abgesetzt; Bltn. meist purpurn, wohlriechend. 5-7. Wälder, Kalkhügel, an der Küste, sehr zerstr.

Braunrote S., E. rubiginósa Gaudin

-- Pfl. grün oder violett überlaufen; vorderes Lippenglied ohne od. mit schwach gefurchtem Höcker, hint. mit enger Mündung (Fig. 963); Frkn. in seinen Stiel verschmälert. 6-8. Wälder, Gebüsche, zerstr.

Breitblättrige S., E. latifólia Allioni

Kommt in 3 Formen vor: a) víridans Crantz. Pfl. grünlich, violett überlaufen; Blätt. eif.; Traube dicht; Bltn grünlich, rötl. überlaufen, vorderes Lippenglied mit kleinem Höcker, hint. dunkelrot; b) várians Crantz, Pfl. grün, Blätt. kleiner, mehr eif.-lanzettl.; Traube locker; Bltn meist gelblichgrün; vorderes Lippenglied ohne oder mit undeutlichem Höcker, seltener; c) violácea Durand Duquesney, Pfl. kräftig, violett überlaufen; mittl. Blätt. meist kürzer als ihre Stengelglieder; Traube dicht und reichblütig; innere Bltnhüllblätt. grünlichweiß, äußere grün; Lippe zuweilen etwas violett. Sehr zerstreut.

15. Listéra R. Br., Zweiblatt. XX.

Blätt. eif.; Lippe 2spalt.; Traube vielblütig, sehr verlängert; Bltn grün; Stengel kräftig, 20-50 cm hoch. 5. 6. Laubwälder, Wiesen, zerstr.

Großes Zw., L. ováta R. Br.

Blätt. herzf.; Lippe jederseits am Grunde gezähnt; Traube wenigblütig, kurz; Bltn grün bis purpurviolett; Stengel zart, 8 bis 15 cm hoch. 5. 6. Feuchte Nadelwälder, Torfbrüche, selten

Kleines Zw., L. cordáta R. Br.

16. Neóttia L., Vogelnest. XX.

Laubwälder, besonders unter Buchen. 5. 6.

N. nidus avis Richard

17. Spiránthes Richard, Drehwurz. XX.

Blätt. grundst., längl.-eif.; Stengel seitenst.; Bltn weiß, außen grünlich. 8-10. Triften, Waldränder, zerstr., im Nordwesten selten

Herbst-Dr., Sp. autumnális Richard

Stengel beblätt.; Blätt. linealisch-lanzettl.; Bltn weiß. 7. Stellenweise im südl. und westl. Gebiet, nördl. bis Darmstadt

Sommer-Dr., Sp. aestivális Richard

18. Goodyéra R. Br., Mooswurz. XX.

Zwischen Moos in Nadelwäldern, zerstr., im Westen, Nordwesten und Norden sehr selten. 7. 8.

G. repens R. Br.

19. Corallorhíza Haller, Korallenwurz. XX.

Schattige Wälder, Torfbrüche, zerstr., im Nordwesten fehlend. 5. 6.

C. innáta R. Br.

20. Líparis Richard, Glanzwurz. XX.

Moorwiesen, sehr zerstr. 6-8.

L. loesélii Richard

21. Maláxis Swartz, Weichwurz. XX.

Torfige Orte, besonders im nördl. und mittl. Gebiet. 7. 8.

M. paludósa Swartz

22. Microstýlis Nuttall, Einblatt. XX.

Torfbrüche, im östl. und nordöstl. Gebiet, bayrische Hochebene. 6. 7.

M. monophýllos Lindley

23. Cypripedíum L., Frauenschuh. XX.

Laubwälder, buschige Abhänge, besonders auf Kalk, zerstr., namentlich im mittl. und südl. Gebiet. 5. 6.

C. calcéolus L.

2. Gruppe. Gymnospérmae. Nacktsamige Pflanzen.

Pflanzen, deren Samenknospen nicht in einem Fruchtknoten eingeschlossen sind, sondern sich auf dem offenen Fruchtblatte finden.

1. Blätt. schuppenf.

7

-- Blätt. nadelf.

2

2. Nadeln zu 15 bis vielen büschelig gehäuft, weich, im Herbste abfallend; Fr. ein aufrechter, holziger Zapfen

Larix 414

-- Nadeln einzeln od. zu 2-5, immergrün

3

3. Nadeln zu 2-5, am Grunde von einer kurzen, später zuw. abfallenden Scheide umgeben; Fr. ein verholzender Zapfen

Pinus 414

-- Nadeln nicht zu mehreren von einer Scheide umgeben

4

4. Nadeln zu 3 quirlst.; Fr. beerenart., kugelig, zuletzt blauschwarz

Juníperus 413

-- Nadeln nicht quirlst.

5

5. Nadeln mit scheibenf. verbreitertem Grunde dem Zweige aufsitzend, kammf. 2reihig, auf der Unterseite mit 2 weißen Längsstreifen; Zapfen aufrecht

Ábies 414

-- Nadeln am Grunde nicht scheibenf. verbreitert

6

6. Nadeln 2reihig angeordnet, flach, auf der Oberseite mit einer erhabenen Linie, unterseits grün; Fr. eine rote, becherf. Beere (Fig. 964)

Taxus 414

-- Nadeln meist gleichmäßig rings um den Zweig gestellt, fast 4kantig, grün; Zapfen hängend

Pícea 414

7. (1.) Zweige rundl. od. 4kantig, schuppenf. Blätt. alle gleich

Juníperus 413

-- Zweige flachgedrückt, kantenst. Blätt. von den flächenst. verschieden

8

8. Zapfenschuppen dachig übereinanderliegend; Zweige unterseits grün

Thuja 413

-- Zapfenschuppen aneinanderliegend; Zapfen kugelig; Zweige unterseits mit bläulichweißen Linien

Chamaecýparis 413

106. Familie. Pináceae, Kieferngewächse.

1. Juníperus, Wacholder. XXII.

1. Blätt. alle od. z. T. schuppenf.

3

-- Blätt. alle nadelf.

2

2. Nadeln gerade, abstehend, stechend, 6-21 mm lang, unterseits stumpf gekielt. Aufrechte Sträucher oder Bäume von meist steif säulenf. Wuchs. 4. 5. Nadelwälder, Heiden, verbreitet

Heide-W., J. commúnis L.

-- Nadeln gekrümmt, nicht stechend, 5-12 mm lang, unterseits kaum gekielt. Niederliegender Strauch von höchstens 1 m Höhe. 5. 6. Isergebirge, Riesengebirge (Pantschewiese), Mährisches Gesenke

Zwerg-W., J. nana Willd.

3. Stamm niederliegend, mit aufsteigenden Ästen; Zweige gerieben stark unangenehm riechend; Beeren nickend, schwarzblau. 4. 5. Alpen, zuw. angepfl.

Sadebaum, J. sabína Garcke

-- Stamm aufrecht, mit abstehenden Ästen; Beeren aufrecht, braunviolett. 4. 5. Angepfl.

Virginische Ceder, J. virginiána L.

2. Thuja L., Lebensbaum. XXII.

Zweige senkrecht verzweigt, beiderseits hellgrün; flächenst. Blätt. mit einer Drüsenfurche; Zapfen mit 6 zurückgekrümmten Hörnchen. 4. 5. Etwas empfindlicher Strauch und daher meist nur in milden Lagen angepfl.

Morgenländischer L., Th. orientális L.

Zweige wagerecht verzweigt, oberseits dunkelgrün, unterseits hellgrün; flächenst. Blätt. mit einem Drüsenhöcker; Zapfen ohne Hörnchen. Sehr häufig angepfl.

Abendländischer L., Th. occidentális L.

3. Chamaecýparis Spach, Lebensbaumcypresse. XXII.

Blätt. kurz zugespitzt, die kantenst. mit nach vorn gerichteter Spitze; Zweige unterseits mit undeutlichen weißen Linien. Zapfen etwa 1 cm dick. 4. 5. Sehr formenreich.

Lawsons-L., Ch. lawsoniána Murr.

Blätt. scharf zugespitzt, die kantenst. mit nach außen gebogener Spitze; Zweige unterseits mit weißen Flecken; Zapfen erbsengroß. 4. 5.

Erbsenfrüchtige L., Ch. pisífera Koch

4. Pinus L., Kiefer, Föhre. XXI.

1. Nadeln zu 5, dünn, weich; Zapfen 10-15 cm lang, hängend, graubraun. Rinde lange glatt bleibend. 5. Parkbaum aus Nordamerika

Weymouths-K., P. strobus L.

-- Nadeln zu 2; Zapfen bis 7 cm lang

2

2. Nadeln 8-15 cm lang, steif, dunkelgrün; Zapfen sitzend, glänzend gelbbraun. 5. 6. Angepfl. Stammt aus Österreich

Schwarz-K., P. nigra Link

-- Nadeln 3-7 cm lang

3

3. Nadeln blaugrün; Zapfen ziemlich lang gestielt, bald nach der Blütezeit herabgekrümmt, reif meist glanzlos; Flügel 3- bis 4mal so lang als der Same. 5. Oft Wälder bildend

Sand-K., P. silvéstris L.

-- Nadeln grasgrün; Zapfen fast sitzend, wagerecht od. schief abstehend, reif glänzend; Flügel 2-3mal so lang als der Same. 6. 7.

Berg-K., P. montána Miller

Man unterscheidet 3 Unterarten:

a) uncináta Ramond, ~Hakenkiefer~, Zapfen hellbraun, schief, die Schuppen auf der Lichtseite stärker hervortretend, bald hakig zurückgekrümmt. Niederliegender oder aufrechter Strauch, seltener als Baum. Moore in Mittel- und Süddeutschl.

b) pumílio Haenke, ~Krumm-~ od. ~Knieholz~, Zapfen dunkelbraun, am Grunde nicht schief, Schuppen auf allen Seiten gleichmäßig ausgebreitet. Sudeten, süddeutsche Hochgebirge.

c) mughus Scopoli, ~Krummholz~, ~Krümpen~, Zapfen zimtbraun, gleichmäßig ausgebildet, unbereift, höchstens so lang als die Blätt. Niederliegender Strauch der Alpen und Voralpen.

5. Ábies L., Tanne. XXI.

Wälder, besonders im Gebirge, angepfl. 5.

A. alba Miller

6. Pícea A. Dietrich, Fichte. XXI.

Wälder, häufig. 5.

P. excélsa Link

7. Larix Miller, Lärche. XXI.

Häufig angepfl. in Anlagen und Wäldern. 4. 5.

L. decídua Miller

107. Familie. Taxáceae, Eibengewächse.

1. Taxus L., Eibe. XXII.

Wälder, besonders im Gebirge, sehr zerstr. Oft angepflanzt. 3. 4.

T. baccáta L.

2. Hauptabteilung. Kryptógamae. Blütenlose oder Sporenpflanzen.

Pflanzen, die keine Blüten besitzen und deren Vermehrung (vorwiegend) durch Sporen erfolgt.

(Hier nur die Gefäß-Sporenpflanzen, Pteridophyten.)

1. Stengel gegliedert, oft gefurcht, einfach od. quirlig verzweigt; Blätt. quirlig gestellt, schuppenart., zu gezähnten, stengelumfassenden Scheiden verwachsen (Fig. 137); Sporenkapseln auf der Unterseite schildf. Blätt., die am Ende des Stengels ährenart. gehäuft sind

Schachtelhalme, Equisétum 428

-- Stengel nicht gegliedert

2

2. Pfl. frei schwimmend; Blätt. in 2 Reihen gegenst., 2 schwimmende Blätt. bilden mit einem untergetauchten, wurzelähnl. Blatt einen Quirl; Sporenkapseln in kugeligen, erbsengroßen Hüllen (Fig. 122)

Salvínia 426

-- Pfl. im Boden wurzelnd

3

3. Blätt. langgestielt, 4zählig (kleeblattähnlich); Sporenkapseln zu 2-4 am Grunde des Blattstiels

Marsílea 426

-- Blätt. anders gestaltet

4

4. Stengel mit zahlreichen, linealischen od. schuppenf. Blätt. dicht besetzt, die entweder sperrig abstehen od. sich dachziegelart. decken; Sporenkapseln einzeln, blattachselst. od. in Ähren

12

-- Stengel nicht dicht mit kleinen Blättchen besetzt

5

5. Blätt. fadenf. od. binsenf.

11

-- Blätt. mit breiter Fläche

6

6. Sporenkapseln auf der unt. Seite od. auf dem Rande der gefied. od. fiederschnittigen (selten ungeteilten) Blätt. meist zu Häufchen vereinigt. Farne

10

-- Sporenkapseln in endst. Rispen, Ähren od. Trauben

7

7. Stengel mit einem einzigen, ungeteilten Blatt; Sporenkapseln in endst. Ähre, die aus dem Blatt hervorgeht (Fig. 969)

Ophioglóssum 425

-- Blätt. gefied. od. fiedert.

8

8. Pfl. höchstens 20-25 cm hoch, mit nur einem gefied. oder fiederteil. Blatt; Sporenkapseln in einer zusammengesetzten Traube (Fig. 970)

Botrýchium 425

-- Pfl. 50-150 cm hoch

9

9. Unfruchtbare Blätt. umgeben trichterf. die viel kürzeren fruchtbaren, die ersteren doppelt fiedert., nach dem Grunde stark verschmälert, letztere gefiedert, bräunlich, straußenfederart.

Onocléa 422

-- Blätt. doppelt gefied., mit längl., ganzrand. Fiederchen, nicht trichterf. gestellt; Sporenkapseln in einer langen, reichverzweigten Rispe, oft noch die oberen Blätt. oben od. unten mit Frhäufchen besetzt (Fig. 971)

Osmúnda 425

10. Frhäufchen einzeln, gestielt, auf dem Rande der fast durchscheinenden, gefiederten Blätt. (Fig. 965) mit einem becherf. 2klappigen Schleier

Hymenophýllum 416

-- Frhäufchen stets auf der Unterseite der Blätt., zuweilen von dem umgerollten Rande bedeckt, aber nie auf demselben.

Farne, Polypodiáceae 416

11. Stengel kriechend; Blätt. schmal binsenf, in der Jugend eingerollt (Fig. 966); Sporenhüllen[58] kugelig, einzeln am Grunde der Blätt.

Pilulária 426

-- Stengel kurz, nicht verästelt; Blätt. steif aufrecht, gebüschelt; Sporenhülle von der verbreiterten Basis der Blätt. eingeschlossen (Fig. 972)

Isoétes 428

12. Sporenkapseln alle gleich gestaltet

Lycopódium 426

-- Sporenkapseln verschieden gestaltet, die einen nierenf. oder rundl., die andern 3-4knopfig. Moosartige, fast nur im Gebirge vorkommende Pflänzchen (Fig. 978)

Selaginélla 427

1. Klasse. Filicínae, Farne.

108. Familie. Hymenophylláceae, Hautfarne.

1. Hymenophýllum Smith, Hautfarn.

Blätt. fiederspalt., mit linealischen, scharf gesägten Zipfeln. 8. Feuchte Felsenschluchten, in der Sächsischen Schweiz (Uttewalder Grund)

H. tunbridgénse Smith

109. Familie. Polypodiáceae, Tüpfelfarne.[59]

1. Blätt. völlig ungeteilt, lang zungenf., zugespitzt (Fig. 973)

Scolopéndrium 423

-- Blätt. gefied. od. fiederschnittig od. (Fig. 993) gegabelt

2

2. Fruchtbare Blätt.[60] von den unfruchtbaren auffallend verschieden (Fig. 977)

12

-- Fruchtbare Blätt. von den unfruchtbaren nicht od. wenig verschieden.

3

3. Blätt. fiedert. (Fig. 975), auf der Unterseite dicht mit rostroten Schuppen besetzt, die die längl. Frhäufchen anfangs ganz verdecken

Céterach 423

-- Blätt. unterseits nicht od. sehr wenig schuppig

4

4. Frhäufchen randst., saumart., in einer ununterbrochenen Linie, vom umgebogenen Rande bedeckt (Fig. 967); Blätt. 2-4fach gefied., sehr groß (60-150 cm lang), lederart.; Blattstiel gelbl., im Querschnitt eine adlerähnliche Figur zeigend

Adlerfarn, Pterídium 425

-- Frhäufchen rundl. od. längl., freiliegend

4

5. Frhäufchen längl., linealisch, zuweilen haken- oder hufeisenf., später oft zusammenfließend; Schleier an der Seite der Frhäufchen angeheftet

11

-- Frhäufchen rundlich (Fig. 985)

6

6. Unter den Frhäufchen eine tellerf. Hülle, die am Rande fransig zerschlitzt ist, so daß das Blatt am Rande der Frhäufchen lang behaart erscheint; Blätt. 3-15 cm lang, einfach gefied. mit fiedert. Fiedern. An Felsen

Wōōdsia 422

-- Frhäufchen am Rande ohne lange Wimpern

7

7. Schleier vorhanden

10

-- Schleier fehlend od. verkümmert

8

8. Blätt. einfach fiedert.; Fiedern ganzrandig od. schwach gesägt (Fig. 974); Frhäufchen groß; Blattstiel meist etwas kürzer als die Blattfläche

Polypódium 425

-- Blätt. mehrfach gefied. od. einfach gefied. mit fiedersp. Fiedern

9

9. Blattstiel viel kürzer als die Blattfläche; Blätt. 60-160 cm lang, am Grunde meist verschmälert

Athýrium alpéstre 418

-- Blattstiel mindestens so lang als die Blattfläche; Blätt. höchstens 50 cm lang, am Grunde am breitesten $(Phegópteris)$

Aspídium 420

10. Schleier nur an einer kleinen Stelle des Randes angewachsen, zart, zuletzt zurückgeschlagen, bald verschwindend; Blätt. 10-40 cm lg., zart, meist durchscheinend, 2-3fach gefied.; Fiederchen stumpf gezähnt; Blattstiel zerbrechlich, bis 2 mm dick

Cystópteris 418

-- Schleier im Mittelpunkte des Frhäufchens angewachsen, entwed. schildf., mit freiem Rande (Fig. 984) od. nierenf., mit einer niedergedrückten Falte angeheftet (Fig. 985); Fiederchen der meist großen und kräftigen Blätt. entweder ganzrandig oder stachelspitzig bis dornig gezähnt (Fig. 986) oder mit kurz zugespitzten Zähnen. (Im letzten Falle die Blätt. einfach gefied. mit fiedersp. Fiedern, 30-140 cm lang.)

Aspídium 420

11. Blätt. groß (30-160 cm lg.), 2-3fach gefied., kahl; Blattstiel viel kürzer als die Blattfläche, mit 2 bandart. Gefäßbündeln, die sich oberwärts hufeisenf. vereinigen, unten mit zarten, nicht gegitterten Spreuschuppen; Frhäufchen länglich oder hakenf. gekrümmt, zuweilen rundlich

Athýrium 418

-- Blätt. 5-40 cm lang; Blattstiel mit 1 od. 2 Gefäßbündeln, die auf dem Querschnitt nie die Hufeisenform zeigen; Spreuschuppen starr, gegittert; Frhäufchen längl. od. linealisch, nicht gekrümmt

Asplénium 423

12. Blätt. 2-4fach gefied., aufrecht, 15-30 cm lang. Gebirgspfl.

Allosórus 425

-- Blätt. einfach fiedert. od. einfach gefied., mit fiedersp. Fiedern

13

13. Unfruchtbare Blätt. niederliegend, die fruchtbaren aufrecht, meist viel länger, alle einfach fiederschnittig, mit ganzrand. Zipfeln (Fig. 977)

Blechnum 422

-- Alle Blätt. aufrecht, die unfruchtbaren gefied., mit fiederschnitt. Zipfeln; die fruchtbaren steif, einfach gefied. mit eingerollten Fiedern und dadurch straußenfederart., später dunkelbraun, innerhalb eines von den längeren unfruchtbaren Blätt. gebildeten Trichters stehend

Onocléa 422

1. Athýrium Roth, Frauenfarn.

Schleier bleibend, gewimpert; Frhäufchen ansehnlich, längl. od. hakig, von den Buchten etwas entfernt; Fiederchen seltener nur einfach gesägt $(var. dentátum Döll)$, meist fiederspaltig, am Grunde ungleichhälftig, nach vorn mit einem der Spindel parallelen Abschnitt (Fig. 968), nach hinten schief gestutzt, letzte Abschnitte an der Spitze meist 2-3zähnig $(var. físsidens Milde)$, seltener am ganzen Rande eingeschnitten gesägt $(var. multidentátum Döll)$; Blattstiel unten mit schmal lanzettlichen Spreuschuppen. 7. 8. Schattige Wälder, Gebüsche, häufig

Wald-Fr., A. filix fémina Roth

Schleier verkümmert, sehr vergänglich; Frhäufchen klein, später kreisrund, an den Buchten zwischen 2 Abschnitten sitzend; Fiederchen fiedersp., mit gesägten Abschnitten; Blattstiel am Grunde mit breit lanzettlichen Spreuschuppen. 7-9. Schatt. Gebirgsabhänge, selt. Alpen-Fr.,

A. alpéstre Nylander

2. Cystópteris Bernhardi, Blasenfarn.

1. Blätt. in Büscheln, meist 2fach gefied.; Blattfläche meist länger als der Stiel, im Umriß längl.; unterstes Fiedernpaar fast stets kürzer als die folgenden. 7. 8. Schattige Orte, Mauern, Hohlwege, zerstr., besonders im Gebirge

Zerbrechlicher Bl., C. frágilis Bernhardi

2 Unterarten: a) eufrágilis Aschs. u. Gr., letzte Nervenäste in die Spitze der meist ungeteilten Zähne auslaufend; Blätt. hellgrün. Ziemlich verbreitet; b) régia Bernoulli, Zähne an der stumpfen od. gestutzten Spitze meist ausgerandet od. eingeschnitten; letzte Nervenäste in die Buchten auslaufend. Felsspalten und Geröll der Alpen und Voralpen.

-- Blätt. entfernt stehend, 2-4fach gefiedert; Blattfläche kürzer als der Stiel, 3eckig od. 3eckig-eif.; unterstes Fiedernpaar beträchtlich länger als die folgenden

2

2. Untere Fiedern sehr ungleichhälftig, das unterste, hintere Fiederchen länger als die folgenden, etwa der 3. od. 4. Blattfieder entsprechend; Blätt. 3eckig bis 3eckig-eif. 7. 8. Kalkige Gebirgswälder. Schwäbischer Jura, Alpen

Berg-Bl., C. montána Bernhardi

-- Untere Fiedern weniger ungleichhälftig, das unterste, hintere Fiederchen nicht länger (meist kürzer) als die folgenden, etwa der 6. od. 7. Blattfieder gleich; Blätt. eif. od. 3eckig-eif. 7. 8. Östl. Sudeten

Sudeten-Bl., C. sudética A. Br.

3. Aspídium Swartz, Schildfarn.

1. Frhäufchen von einem Schleier bedeckt

4

-- Frhäufchen ohne Schleier

2

2. Blätt. einfach gefied., mit fiedersp. Fiedern, behaart, im Umriß lang 3eckig; unt. Fiedern sitzend, kaum größer als die folgenden, meist abwärts gerichtet. 6-8. Laubwälder, verbreitet $(Phegópteris polypodioídes Fee)$

Buchenfarn, A. phegópteris Baumgarten

-- Blätt. doppelt gefied., kahl od. drüsig, im Umriß breit und kurz 3eckig; unt. Fiedern gestielt, weit größer als die folg.

3

3. Blätt. ganz kahl, zart, lebhaft grün, mit übergebogener Blattfläche; unterstes Fiedernpaar fast so groß als der übrige Teil des Blattes. 6-8. Wie vor. $(Phegópteris dryópteris Fee)$

Eichenfarn, A. dryópteris Baumgarten

-- Blätt. unterseits mit kurzen Drüsen, derber, gelblichgrün, unterstes Fiedernpaar kleiner als der übrige Teil des Blattes. 7. 8. Felsritzen, Kalkfelsen, sehr zerstr. $(Phegópteris robertiánum A. Br.)$

Storchschnabelfarn, A. robertiánum Lürssen

4. Fiederchen (bei einfach gefied. Blätt. die Fiedern) deutlich gezähnt od. gesägt

6

-- Fiederchen ganzrand. od. schwach gezähnelt od. ausgeschweift; Blattstiel mit 2 bandf. Gefäßbündeln; Schleier klein, nierenf., früh verschwindend; Blätt. hell od. gelbgrün, einfach gefied., mit fiedersp. Fiedern

5

5. Blattstiel meist so lang als die Blattfläche, ohne Streuschuppen; Blätt. später unterseits drüsenlos; Fiedern etwas entfernt, die unt. nicht od. kaum kleiner; Fiederchen spitzlich, die sporentragenden am Rande umgerollt und dadurch 3eckig od. sichelf. (Fig. 983). 7-9. Torfwiesen, Waldsümpfe, fast nur in der Ebene

Sumpf-Sch., A. thelýpteris Roth

-- Blattstiel viel kürzer als die Blattfläche, sparsam braun beschuppt; Blätt. unterseits zerstr. gelbdrüsig; Fiedern ziemlich genähert, die unt. viel kleiner; Fiederchen stumpf, flach od. kaum eingerollt. 7-9. Trockene Wälder, besond. im Gebirge

Berg-Sch., A. montánum Roth

6. Schleier schildf., kreisrund, am Rande ringsum frei (Fig. 984); Blätt. kurz gestielt, stachelig gesägt od. gezähnt

9

-- Schleier nierenf., mit einer niedergedrückten Falte angeheftet (Fig. 985)

7

7. Blätt. bis fast zur Spitze 2-3fach gefied.; Fiedern zugespitzt, die untersten meist entfernt, ihre nach abwärts gerichtete Hälfte breiter als die obere, jederseits mit 10-15 Fiederchen; Fiederchen letzter Ordnung gesägt, mit stachelspitzigen Zähnen (Fig. 986); Blattstiel ziemlich lang, meist dünn und zerbrechlich. 7-9. Wälder, Moore

Dorniger Sch., A. spinulósum Swartz

2 Unterarten: a) eu-spinulósum Aschrs., Blattstiel etwa so lang als die Fläche; Blätt. hellgrün, aufrecht, im Umriß längl., meist doppelt gefied.; Fiedern kurz zugespitzt., häufig; b) dilatátum Smith, Blattstiel kürzer als die Fläche; Blätt. dunkelgrün, meist übergebogen, im Umriß eif.-längl. bis 3eckig, am Grunde 3fach gefied.; Fiedern lang zugespitzt; Schleier drüsig. So besonders in höheren Gebirgen.

-- Blätt. einfach-, selten am Grunde fast doppelt gefied.; Fiedern fiedert.

8

8. Blattstiel etwa halb so lang als die Blattfläche, dünn, tief rinnig, oberwärts nebst der Spindel spärlich spreuschuppig; Blätt. schmal längl., am Grunde wenig verschmälert; Fiedern jederseits 17-20, die untersten gestielt, entfernt, aus herzf. Grunde 3eckig, jederseits mit 5-7 sehr genäherten Fiederchen (Fig. 987); die fruchtbaren meist senkrecht zur Blattfläche mit der Rückseite nach oben gedreht; Fiederchen rundl. bis rundl.-eif., nach der Spitze hin scharf gesägt. 7-9. Sümpfe, Moore, zerstreut

Kammförmiger Sch., A. cristátum Swartz

-- Blattstiel viel kürzer als die Blattfläche, kräftig, schwach rinnig, nebst der Blattspindel dicht spreuschuppig; Blätt. lanzettl.; Fiedern jederseits 20-35, genähert, alle sehr kurz gestielt; Fiederchen längl., kerbig gesägt, mit nicht stachelspitzigen Zähnen (Fig. 988). Ziemlich veränderlich. 7-9. Wälder, Gebüsche, meist häufig

Wurmfarn, A. filix mas Swartz

9. Blätt. einfach gefied., verlängert lanzettl. (größte Breite ca. 4-8 cm), starr; Fiedern ungeteilt, am Grunde spitz geöhrt, sichelf. aufwärts gekrümmt, fast dornig gezähnt (Fig. 976). 8. 9. Gebirgsabhänge, besonders im Hochgebirge

Lanzen-Sch., A. lonchítis Swartz

-- Blätt. doppelt gefiedert

10

10. Blätt. beiderseits spreuhaarig, dünn, weich, nach dem Grunde stark verschmälert, bis 60 cm lang, nicht überwinternd; unt. Fiedern stumpfl.; Fiederchen jederseits bis 15, fast rechtwinkl. abstehend, am Grunde stumpf geöhrt, stumpf, mit aufgesetzter Stachelborste. 7. 8. Gebirgswälder, wenig verbreitet

Braun's Sch., A. brāūnii Spenner

-- Blätt. oberseits kahl, mehr od. weniger derb, bis 1 m lang, überwinternd; Fiedern zugespitzt; Fiederchen jederseits bis 20, am Grunde oft geöhrt. 7-10.

Stacheliger Sch., A. aculeátum Döll

2 Unterarten: a) lobátum Swartz, Blätt. derb lederart., am Grunde stark verschmälert, oberseits etwas glänzend, mit zerstreut spreuhaariger Spindel; Fiederchen spitz, bis 1½ cm lang, vorwärts geneigt, meist mit keilf. Grunde sitzend, fast nur die untersten geöhrt, das unterste vordere aufrecht, größer als das folgende (Fig. 989); Schleier derb, bleibend. Gebirgswälder, steinige Abhänge, verbreitet; b) anguláre A. Br., Blätt. weniger derb, am Grunde wenig verschmälert, glanzlos, wie die Spindel dicht spreuhaarig; Fiederchen stumpf, mit aufgesetzter Stachelborste, bis 1 cm lang, rechtwinklig abstehend, deutlich gestielt, am Grunde geöhrt, das unterste vordere nicht od. kaum größer als das folgende (Fig. 990); Schleier zart. Bergwälder, im Westen und Süden, wenig verbreitet.

Bastarde: A. cristatum × spinulosum; A. filix mas × spinulosum; A. braunii × lobatum; A. lobatum × lonchitis.

4. Onocléa L., Straußfarn.

Schattige Gebirgs- und Waldbäche, sehr zerstr., fehlt im Nordwesten

O. struthiópteris Hoffmann

5. Wōōdsia R. Br., Wimperfarn.

Blattstiel glänzend rotbraun; Blätt. nebst dem Blattstiel mit Spreuschuppen und gegliederten Haaren besetzt; untere Fiedern etwas entfernt

W. ilvénsis Babington

2 Unterarten: a) rufídula Aschrs., Blätt. oft bräunlich grün, auch später behaart und beschuppt; Fiedern jederseits mit 5-8 eif. abgerundeten Zipfeln, die besonders am vorderen Rande deutlich gekerbt sind; im Mittelgebirge, nicht sehr verbreitet; b) alpína Gray (W. hyperbórea R. Br.); Blätt. gelbgrün, weniger behaart, später oft kahl; Fiedern jederseits mit 1-4 (meist 1-2) ganzrand., am Grunde keilf. Zipfeln; Riesengebirge, am Basalt der kleinen Schneegrube) und im Gesenke (großer Kessel).

6. Blechnum L., Rippenfarn.

Fiedern der unfruchtbaren Blätt. kammart. genähert, schmal längl., die der fruchtbaren entfernt, sehr schmal (Fig. 977). 7-9. Schattige Stellen, zerstr.

B. spicant Withering

7. Scolopéndrium Smith, Hirschzunge.

Blätt. am Grunde etwas herzf. (Fig. 973), am Rande oft wellig; Frhäufchen linealisch. 7-9. Steinige Wälder, Mauern, Brunnen, häufiger im Rheinland, sonst sehr zerstr.

Sc. vulgáre Smith

8. Céterach Willd., Schuppenfarn.

Blätt. lederart., fiedert., mit längl. bis rundl., ganzrand. Fiedern. 7. 8. Felsen, alte Mauern, selten, am häufigsten in der Rheingegend

C. officinárum Willd.

9. Asplénium L., Streifenfarn.

1. Blattstiel etwa so lang od. länger als die Blattfläche[62]

6

-- Blattstiel kürzer als die Blattfläche

2

2. Blätt. doppelt gefiedert

5

-- Blätt. einfach gefied., linealisch od. linealisch-lanzettl.; Fiedern rundl. bis längl. (Fig. 980)

3

3. Blattstiel und Spindel schmal geflügelt, bis zur Spitze glänzend rot- bis schwarzbraun, elastisch; Fiedern meist in einer Ebene stehend, sehr kurz gestielt, zuletzt einzeln abfallend. unt. meist kleiner. 7. 8. Felsritzen, Mauern, besonders im Gebirge

Brauner Str., A. trichómanes L.

-- Blattstiel und Spindel ungeflügelt, letztere wenigstens an der Spitze grün, unt. Fiedern kaum kleiner

4

4. Spindel nur im oberen Viertel grün und weich, sonst wie der Blattstiel rot- bis purpurbraun; Fiedern meist senkrecht zur Spindel gestellt, sehr kurz grün gestielt, zuletzt einzeln abfallend. 7. 8. Auf Serpentin, selten

Serpentin-Str., A. adulterínum Milde

-- Spindel wie der obere Teil des Blattstiels grün und weich; Fiedern meist in einer Ebene liegend, deutlich gestielt (Fig. 980), nicht abfallend, sondern mit der Spindel verwelkend, hellgrün. 7. 8. Felsen, waldige Bergabhänge, sehr zerstr.

Grüner Str., A. víride Hudson

5. Blattstiel nur am Grunde schwarzbraun, viel kürzer als die Fläche, 1 mm dick; Blätt. hellgrün, schmal lanzettl. (größte Breite bis ca. 1½ cm); unterste Fiedern entfernt, kleiner; Fiederchen gedrängt, eckig gezähnt; Frhäufchen dem Mittelnerven genähert. 7-9. Schattige Felsen. Nur an der »Jungfrau« bei Überkingen unweit Geislingen (Württemberg)

Schmaler Str., A. fontánum Bernhardi

-- Blattstiel nebst dem unt. Teile der Spindel glänzend rotbraun, etwas kürzer als die Fläche, bis 2 mm dick; Blätt. dunkelgrün, längl. bis eif.-lanzettl. (größte Breite bis ca. 4 cm); unterste Fiedern entfernt, wenig kleiner; Frhäufchen dem Rande genähert. 7-9. Wie vor. Nur auf Vogesensandstein westlich von Weißenburg zwischen Fischbach und Steinbach

Lanzettlicher Str., A. lanceolátum Hudson

6. Blätt. gegabelt, mit 2-4 sehr schmalen Blättchen (Fig. 993) od. (Fig. 981) einfach gefiedert $(höchstens am Grunde doppelt)$; Schleier ganzrand.

9

-- Blätt. 2-4fach gefied. $(od. doch nur die obersten Fied. ungeteilt)$

7

7. Blattstiel dunkelbraun $(od. nur unter der Blattfläche an der rinnigen Seite grün)$, bis 2 mm dick, am Grunde mit 2 Gefäßbündeln; Blätt. 15-40 cm l.; Schleier ganzrand. od. geschweift. 7. 8.

Schwarzer Str., A. adiántum nigrum L.

3 Unterarten: a) cuneifólium Viviani (A. serpentíni Tausch), Blätt. weich, glanzlos, meist 3eckig-eif., kurz zugespitzt, meist nicht überwinternd; Fiedern meist gerade abstehend, selten etwas aufwärts gekrümmt; Fiederchen letzter Ordnung keilf., vorn gestutzt od. rhombisch (Fig. 991). Fast nur auf Serpentin. Fichtelgebirge, Sächs. Erzgebirge, Schlesien, besonders um Zobten und im Eulengebirge. b) nigrum Heufler, Blätt. mehr od. weniger lederart., glänzend, eif.- bis lanzettl., lang zugespitzt, überwinternd. Fiedern meist gerade absteh.; Fiederchen letzter Ordnung eif., am Grunde verschmälert (Fig. 992). Felsen, Mauern, sehr zerstr. in Mittel- und Süddeutschland. c) oreópteris Heufler, Blätt. dick, lederart., glänzend, überwinternd; Fiedern meist aufwärts gekrümmt und zusammenneigend; Fiederchen mit verschmälertem, ganzrand. Grunde schmal längl. bis eif. Nur auf Serpentin in Schlesien (Zobtengebirge).

-- Blattstiel höchstens bis zur Mitte dunkelbraun, 1 mm dick, auch am Grunde nur mit 1 Gefäßbündel; Schleier gefranst od. anfangs ganzrand., zuletzt unregelmäßig gekerbt

8

8. Blätt. zart, starr, zerbrechlich, sehr fein zerteilt, mit längl. bis lanzettl. (ca. 6-10 cm langer) Blattfläche, 3-4fach gefied., meist über 10 cm l.; Fiedern eif., stumpf, die unt. entfernt; letzte Fiederchen keilf., mit sehr schmalen, vorn gekerbten od. 2-3spalt. Zipfeln (Fig. 979); Blattstiel meist bis einige cm über dem Grunde glänzend braun; Schleier zuerst ganz, später etwas gekerbt. 7. 8. Nur am Kienberg bei Ruhpolding unweit Traunstein (Bayern)

Zerteilter Str., A. fissum Kitaibel

-- Blätt. derb, biegsam, graugrün, mit meist 3eckiger (ca. 1-4 cm langer) Blattfläche, 2-3fach gefiedert, meist nicht bis 10 cm lang; obere Fiedern ungeteilt; letzte Fiederchen rautenf. bis verkehrt-eif., am Grunde keilig, vorn gekerbt od. gezähnt (Fig. 982); Blattstiel nur ganz am Grunde braun; Schleierrand gefranst. Sehr vielgestaltig. 7-10. Mauern, Felsen, besonders im Gebirge

Mauerraute, A. ruta murária L.

9. Blattstiel fast allmählich in die Blattfläche übergehend, nur ganz unten braun; Blätt. gegabelt, mit 2-4 keilf., an der Spitze ungleich gezähnten, ca. 1-2 mm br. Fiedern (Fig. 993); Frhäufchen die ganze Unterseite der Blättchen bedeckend. 7. 8. Felsspalten, Mauern, verbreitet, im Norden selten

Nördlicher Str., A. septentrionále Hoffmann

-- Blattstiel von der Fläche deutlich gesondert, bis zur Mitte glänzend braun; Blätt. hellgrün, glanzlos, einfach od. am Grunde doppelt gefied.; Fiedern jederseits 2-5, die unt. sehr entfernt; Fiederchen keilf., zuweilen sichelf. einwärts gekrümmt, die obersten zu einem fiedersp. Endblättchen zusammenfließend. 7-9. Felsspalten, Mauern, sehr zerstr.

$A. trichomanes × septentrionale$ = A. germánicum Weis

10. Pterídium Gleditsch, Adlerfarn.

Wälder, Heiden, häufig. 7-9.

P. aquilínum Kuhn

11. Allosórus Bernhardi, Rollfarn.

Blätt. zart, gelbgrün, in Büscheln, die unfruchtbaren 3eckig-eif., mit keilf., verkehrt-eif. Fiederchen, die fruchtbaren eif.-längl., mit sehr schmalen, eingerollten Fiederchen. 7-9. Felsen der höheren Gebirge

A. crispus Bernhardi

12. Polypódium L., Tüpfelfarn, Engelsüß.

Mauern, Felsen, Baumstümpfe, schattige Abhänge, häufig. 8. 9.

P. vulgáre L.

110. Familie. Osmundáceae, Rispenfarne.

1. Osmúnda L., Königsfarn.

Heiden, Waldränder, Gebüsche, sehr zerstr. 6. 7.

O. regális L.

111. Familie. Ophioglossáceae, Natternfarne.

1. Ophioglóssum L., Natternfarn.

Wiesen, Triften, sehr zerstr. 6. 7.

O. vulgátum L.

2. Botrýchium Swartz, Rautenfarn.

1. Blätt. wenigstens in der Jugend behaart, im Umriß 3eckig, meist breiter als lang, 2-4fach gefiedert

4

-- Blätt. stets kahl, meist länger als breit, nicht 3eckig

2

2. Blätt. im unt. Teile der Pfl. entspringend, gestielt, rundl. bis eif., abgerundet, stumpf, fiedert. od. 3teilig, seltener ungeteilt. 6. Grasige Triften, selten

Einfacher R., B. simplex Hitchcock

-- Blätt. in od. über der Mitte der Pfl. entspringend, sitzend od. kurz gestielt

3

3. Blätt. etwa in der Mitte der Pfl. sitzend, längl., einfach gefied.; Fiedern halbmondf., sich meist deckend (Fig. 970). 6. 7. Trockene Wiesen, zerstreut

Mondraute, B. lunária Swartz

-- Blätt. über der Mitte der Pfl. sitzend, längl. od. eif., dick, fleischig, 1-2fach gefied.; Fiedern locker, längl.; Fiederchen längl., ganzrand. od. 2-3kerbig. 5. 6. Trockene Wälder, sonnige Hügel, sehr zerstr. $(B. rutáceum Willd.)$

Ästiger R., B. ramósum Aschrs.

4. Blätt. bis 6 cm lang gestielt, am Grunde der Pfl. entspringend, fleischig, doppelt gefied., 3zähl.; Fiederchen eif. od. rundlich. 7. 8. Lichte Wälder, sonnige Wiesen, selten

Kamillen-R., B. matricáriae Sprengel

-- Blätt. fast sitzend, über der Mitte der Pfl. entspringend, dünn krautig, 2-4fach gefied.; Fiederchen längl., mehr od. weniger geteilt. 7. 8. Waldwiesen. Nur in Ostpreußen und am Steinberg bei Ramsau unweit Berchtesgaden

Virginischer R., B. virginiánum Swartz

112. Familie. Salviniáceae, Schwimmblattgewächse.

1. Salvínia Allioni, Schwimmblatt.

Stehende und langsam fließende Gewässer, zwischen Floßholz, selten. 6-8.

S. natans Allioni

113. Familie. Marsileáceae, Kleefarne.

1. Marsílea L., Kleefarn.

Stehende Gewässer, bei Rybnik in Schlesien und in Süddeutschland. 8-10.

M. quadrifólia L.

2. Pilulária Vaillant, Pillenfarn.

Sümpfe, Teiche, selten, besonders im nordwestl. Deutschland. 8. 9.

P. globulífera L.

2. Klasse. Lycopódinae, Bärlappe.

114. Familie. Lycopodiáceae, Bärlapp-Gewächse.

1. Lycopódium, Bärlapp.

1. Sporenkapseln nicht in deutl. abgesetzten Ähren, in den Achseln von Blätt., die den übrigen völlig gleich gestaltet sind; Steng. aufsteigend, meist gabelästig, mit gleichhohen, genäherten Ästen (Fig. 994), die oft dichte Büschel bilden. Blätt. steif, meist aufrecht, dicht stehend, dunkelgrün. 7-10. Schattige Wälder, nicht häufig

Tannen-B., L. selágo L.

-- Sporenkapseln in deutlich abgegrenzten Ähren (Fig. 995); Blätt. der Sporenähre von den übrig. mehr od. weniger verschieden

2

2. Sporenähren zu 2-6 auf einem gemeinschaftl., oben gegabelten Stiele (Fig. 998). $(Der Stiel ist viel sparsamer und mit anders gestalteten Blätt. besetzt als wie das Stämmchen)$

5

-- Sporenähren einzeln, endst., sitzend (Fig. 995). $(Das die Ähre tragende Stück des Stengels ist nicht abweichend beblättert)$

3

3. Blätt. dem Stengel angedrückt, die an den Kanten der zusammengedrückten, unten 2rinnigen Zweige sitzenden scharf gekielt; Sporenähre ca. 10-15 mm lang, ihre Blätt. allmählich in eine lange stumpfl. Spitze übergehend; Stengel bis 60 cm lang, meist oberirdisch kriechend. 8. 9. Grasige und steinige Gebirgstriften

Alpen-B., L. alpínum L.

-- Blätt. vom Stengel mehr od. weniger abstehend, ungekielt; Sporenähre länger

4

4. Kriechender Stengel 2-10 cm lang, wenig verzweigt, meist nur ein aufrechter, ca. 4-8 cm hoher, die Sporenähre tragender Ast vorhanden; Blätt. der Sporenähre so lang od. länger als die übrigen, aus eif. Grunde in eine lange, abstehende Spitze verschmälert; Blätt. des kriechenden Stengels nach oben gerichtet, die des aufrechten allseitig abstehend (Fig. 995), alle pfrieml.-linealisch, ganzrandig. 8-10. Moorige Stellen, zerstr.

Sumpf-B., L. inundátum L.

-- Stengel weit kriechend (bis 1 m), wiederholt gabelästig, die aufrechten Äste bis 30 cm hoch; Blätt. der Sporenähre kürzer als die übrigen, rundl.-eif., kurz zugespitzt, am Rande trockenhäutig; Blätt. des Stengels sperrig abstehend od. zurückgebogen, fein gesägt, linealisch-lanzettlich. 8. 9. Schattige Wälder, zerstr.

Sprossender B., L. annótinum L.

5. Äste mehr od. weniger zusammengedrückt, 4reihig beblätt., die kantenst. Blätt. gekielt, die flächenst. ungekielt, alle spitz (ohne ein Borstenhaar); Blätt. der Sporenähre sehr breit, mit scharf abgesetzter, kurzer Spitze; Ährchen zu 2-6. 8. 9. Heiden, Wälder, besond. unter Kiefern, zerstr.

Flacher B., L. complanátum L.

2 Unterarten: a) anceps Wallroth, Pfl. grasgrün, die nicht sporentragenden Äste fächerf. verzweigt, bis 3 mm br., kantenst. Blätt. breiter als die flächenst., mit abstehender Spitze (Fig. 996). b) chamaecyparíssias A. Br., Pfl. graugrün, d. nicht sporentrag. Äste dicht büschel., 1½ mm br., kantenst. Blätt. nicht breiter als die flächenst., angedrückt (Fig. 997).

-- Äste alle rund; Blätt. spiralig angeordnet, an den aufrechten Ästen in ein langes Borstenhaar auslaufend; Blätt. der Sporenähre eif., mit langer, farbloser Borste; Ährchen zu 2-3 (Fig. 998). 7. 8. Heiden, Nadelwälder, verbreitet

Kolben-B., L. clavátum L.

115. Familie. Selaginelláceae, Mooskrautgewächse.

1. Selaginélla Spring, Mooskraut.

Blätt. spiralig angeordnet, gleich gestaltet, spitz, entfernt fransig gezähnt, dunkelgrün. 7. 8. Grasige, steinige Abhänge höherer Gebirge, sehr selten in der Ebene (Oberbayern)

Gezähntes M., S. selaginoídes Link

Blätt. 4reihig, paarweise ungleich, die seitl. wagerecht abstehend, die oberen kleiner, anliegend, alle ganzrand., glänzend grasgrün. 6-8. Alpen, Oberbayern, Fichtelgebirge, Schlesien (Jägerndorf, Troppau).

Schweizer M., S. helvética Link

116. Familie. Isoëtáceae, Brachsenkrautgewächse.

1. Isoëtes L., Brachsenkraut.

Blätt. dunkelgr., steif, kurz zugespitzt; Großsporen[63] dicht mit kleinen Höckern besetzt, selten fast glatt. 6-9. Auf dem Grunde von Seen und Teichen, sehr zerstr.

Sumpf-Br., I. lacústris L.

Blätt. hellgrün, biegsam, allmählich fein zugespitzt; Großsporen dicht mit dünnen, sehr zerbrechl. Stacheln besetzt. 7-9. Wie vor. In Westpreußen, Pommern, Holstein (Lockstedt), Schwarzwald

Stachelsporiges B., I. echinóspora Durieu

3. Klasse. Equisétinae, Schachtelhalme.

117. Familie. Equisetáceae, Schachtelhalmgewächse.

1. Equisétum L., Schachtelhalm.

1. Fruchtbare[64] und unfruchtbare Stengel gleich gestaltet, zu gleicher Zeit erscheinend, stets grün

5

-- Fruchtbare und unfruchtbare Stengel verschieden gestaltet, erstere anfangs nicht grün

2

2. Pfl. zuerst (Frühjahr) bleiche, astlose, bald welkende fruchtbare und erst später grüne, verzweigte, unfruchtbare Stengel entwickelnd

4

-- Pfl. zu gleicher Zeit mit fruchtbaren und unfruchtbaren Stengeln, erstere anfangs meist bleich, astlos, später grün und verzweigt

3

3. Scheiden der fruchtbaren Stengel groß (bis 2,5 cm l.), glockig, in der oberen Hälfte rotbraun, mit 3-6 stumpfen, rötl. od. bräunl. Zähnen; Äste des unfruchtbaren Stengels lang, dünn, 2mal quirlig verzweigt. 5. 6. Schattige Wälder, nicht selten

Wald-Sch., E. silváticum L.

-- Scheiden der fruchtbaren Stengel trichterf., bläulichgrün, mit 12-20 spitzen, breit lanzettl. Zähnen; Äste der unfruchtbaren Stengel meist nicht verzweigt, graugrün. 5. 6. Wie vor., sehr zerstr.

Wiesen-Sch., E. praténse Ehrh.

4. Scheiden der fruchtbaren Stengel sehr genähert (teilweise zusammenstoßend), becherf., mit 20-40 haarfein zugespitzten Zähnen; unfruchtbare Stengel weiß, bis fingerdick, bis 150 cm hoch, ungefurcht; Äste meist unverzweigt, gefurcht. 4. 5. Feuchter Boden, Waldsümpfe, sehr zerstr. (E. telmatéja Ehrh.)

Riesen-Sch., E. máximum Lamarck

-- Scheiden der fruchtbaren Stengel stets entfernt, mit 6-19 schwarzbraunen Zähnen; unfruchtbare Stengel grün, bis 3 mm dick und bis 50 cm hoch, gefurcht, Äste meist verzweigt. 3. 4. Äcker, Wege, gemein

Acker-Sch., E. arvénse L.

5. Sporenähre spitz; Stengel meist rauh und hart

7

-- Sporenähre stumpf, bis zur Spitze mit »Sporenblätt.« besetzt; Stengel glatt od. etwas rauh

6

6. Stengel gefurcht, dünn (bis 4 mm dick), meist verzweigt, nebst den Ästen etwas rauh; Scheiden grün, mit 4-12 breit-weißhäutig berandeten Zähnen. 5. 6. Sumpfwiesen, Ufer, häufig

Sumpf-Sch., E. palústre L.

-- Stengel ungefurcht, bis 8 mm dick, seltener verzweigt, sehr glatt; Scheiden glänzend grün, mit 10-30 schwarzen, sehr schmal häutig berandeten Zähnen. 5. 6. Gräben, Teiche, Sümpfe, meist gemein $(E. limósum Willd.)$

Teich-Sch., E. heleócharis Ehrh.

7. Stengel mit 6-16 ~gewölbten~ (nicht kantigen) Rippen, meist ästig, nicht sehr hart, überwinternd; Rippen mit Querbändern; Scheiden oberwärts erweitert, grün, unter den Zähnen mit deutlich 1-3furchigen Rippen; Zähne mit stehenbleibendem, 2eckigem, schwarzbraunem, meist weißberandetem Grundteil und langer, pfriemenf., weißer, zuletzt meist abfallender Spitze. 7. 8. Sandboden. Selten, meist nur an den Hauptströmen, fehlt im Nordwesten

Ästiger Sch., E. ramosíssimum Desfontaines

-- Stengel mit ~kantigen~ Rippen, meist astlos, meist überwinternd

8

8. Rippen des Stengels flach od. mit wenig vertiefter Längsrinne, 15-25; Stengel sehr rauh; Scheiden eng anliegend, mit flachen od. undeutlich gefurchten Rippen, weiß od. rot, am Grunde und am Saum mit schwarzer Querbinde; Zähne schwarzbraun, weiß berandet, meist früh abfallend, und einen stumpf gekerbten Rand zurücklassend (Fig. 999). $(Ändert ab: var. mōōrii Aschs., Scheiden oberwärts abstehend; Zähne besonders an den ob. Scheiden bleibend; Stengel nicht überwinternd, mit 8-18 Rippen.)$ 7. 8. Wälder, sandige Abhänge, zerstr.

Winter-Sch., E. hiemále L.

-- Rippen des Stengels mit deutlicher Längsrinne; Zähne bleibend od. nur die Spitze abfallend

9

9. Scheiden oberwärts glockig erweitert, am Saum mit schwarzer Querbinde, ihre Zähne mit 3eckigem Grunde und später abfallender, fadenf. Spitze; Stengel dünn (Fig. 1000a), oft niederliegend, mit 4-12 Rippen. 7. 8. Sandige Orte, sehr selten

Bunter Sch., E. variegátum Schleicher

-- Scheiden eng anliegend, meist ganz schwarz, ihre Röhre mit 3furchigen Rippen, deren Mittelfurche sich auf die Zähne fortsetzt (Fig. 1000b); Zähne meist sehr lange bleibend; Stengel sehr rauh, mit 7-14 Rippen. 4-8. Nur am Rhein von Straßburg bis Mainz

Rauher Sch., E. trachýodon Schleicher

Bastard; E. arvense × heleocharis (E. litorále Kühlewein).

Fußnoten

[1] Fitschen, Jost, Gehölzflora, Verlag von Quelle & Meyer, Leipzig. Preis 15 M.

[2] D. i. der obere, oft ausgebreitete Teil der verwachsenblättr. Blkr. Die Übergangsstelle von der Röhre in den Saum wird Schlund genannt.

[3] Die fetten Ziffern verweisen auf die vorgesetzten Zahlen der Tabelle; die andern auf die Seiten, auf denen die Pfl. zu finden sind.

[4] Die Familien und Gattungen, deren Namen |kursiv| gedruckt sind, gehören zu den Dikotylen, sind aber hier mit aufgenommen, da sie vom Anfänger leicht für Monokotylen gehalten werden können.

[5] Gehört wie alle Gattungen, deren Namen kursiv gedruckt sind, zu den Monokotylen. Vergl. Anmerkung Seite 14.

[6] Hierher gehören aber nicht die Pfl., deren Bltn nur etwas gedrängt stehen. Die einzelnen Bltn sind so dicht zusammengerückt, daß sie oft den Eindruck einer einzigen Blüte machen.

[7] Die Scheide ist zuweilen zerrissen od. zerschlitzt und verschwindet mitunter ganz. Jüngere Exemplare untersuchen.

[8] Die Buchstaben bedeuten: Fr. = Fruchtknoten, H. = Haarkrone, Bl. = Blkrone, St. = Stbbeutelröhre, Gr. = Griffel mit der 2spalt. Narbe.

[9] Für die Benutzung dieser Tabelle genügt die Kenntnis folgender Kunstausdrücke: Ähre, Traube, Dolde, Köpfchen (Seite 8), grundst., wechselst., gegenst., quirl., gefied. (S. 2-3), gesägt, gezähnt, gekerbt, herzf. (S. 4-5). Dazu die Namen der Bltnteile (S. 6).

[10] Die einzelnen Teilblättch. dürfen nicht für ganze Blättch. gehalten werden. Da sämtliche Blätt. einer Pfl. stets in derselben Weise zusammengesetzt sind, ist dieser Fehler unschwer zu vermeiden. Desgl. ist ein kurzer Zweig mit gegenst. Blätt. nicht für ein gefied. Blatt anzusehen.

[11] Es ist zu berücksichtigen, daß die Blätt. hinsichtlich ihrer Größe, Gestalt, Behaarung usw. oft ganz bedeutende Abweichungen zeigen. Man lasse sich also nicht entmutigen, wenn ab und zu Blätt. gefunden werden, die der gegebenen Beschreibung nicht entsprechen. Wenn z. B. gesagt wird: »Blätt. bis 4 cm lang«, so können an der betreffenden Pfl. auch Blätt vorkommen, die über dieses Maß hinausgehen. Es empfiehlt sich daher, bei der Bestimmung stets mehrere Blätt. zu untersuchen.

[12] Vergl. die 2. Anmerkung auf Seite 37.

[13] Die Nerven sind stets auf der Unterseite des Blattes am deutlichsten zu sehen.

[14] Das sind die kleinen schuppenf. Blättch., hinter denen die Frkn. oder Stbblätt. stehen. Am Grunde ihrer Stiele finden sich 1-2 gelbliche, honigabsondernde Drüsen. Vergl. Fig. 243.

[15] Die Zahlen geben das Verhältnis der Länge zur Breite an. Die Angaben beziehen sich auf die Blätt. normal gewachsener Triebe, also nicht auf die der sogenannten »Wassertriebe«, deren Blätt. häufig Abweichungen zeigen, aber die Gestalt der Nebenblätt. immer sehr gut erkennen lassen.

[16] Besonders an älteren Zweigen während des Sommers zu beobachten. Die 1jährigen Zweige lassen den Reif zuweilen erst im getrockneten Zustande erkennen.

[17] Die Angaben treffen nur während der Blütezeit zu.

[18] Bei Euphorbia werden 10-20 Stbblätt. mit geglied. Stielen nebst einem gestielten Frkn. von einer glockenf. Hülle umgeben, die am Rande die rundl. od. halbmondf. Honigdrüsen trägt (Fig. 265-266). Die an den letzten Verzweigungen der Dolde sitzenden Blättchen sind als Deckblätt. bezeichnet.

[19] Es sind stets mehrere Blüten zu untersuchen, da mitunter Abweichungen vorkommen.

[20] Reife Frucht beobachten!

[21] Die beiden, bei Obione und bei Atriplex die Fr. einhüllenden, bis zur Reifezeit fortwachsenden Blättch. sind eigentl. Deckblätt., die die fehlende Bltnhülle vertreten. Sie sind stets zur Frzeit zu untersuchen.

[22] Ob sich die Fr. zu einer Schote oder einem Schötchen entwickelt, ist schon an der Gestalt des Frkn. zu erkennen. Bei der Reife spaltet sich bei den meisten Früchten die Fruchtwand der Länge nach in 2 Hälften (Klappen). Ohne reife Früchte ist zuweilen eine sichere Bestimmung nicht möglich.

[23] Die Nerven treten erst an der reifen Frucht deutlich hervor.

[24] Die Zahl der Samen ist gut zu erkennen, wenn man die Schötchen gegen das Licht hält.

[25] Hierher gehört auch Viola mirabilis, bei der anfangs der oberirdische Stengel noch unentwickelt ist. Durch die 1reihig behaarten Stengel und Blattstiele ist sie aber gut von allen andern Arten unterschieden.

[26] Nur die den Samen enthaltende Frschale ist runzelig, nicht der Schnabel. Erst im reifen Zustande deutlich!

[27] Man beachte, daß der Frkn. vom Blütenboden umschlossen wird, der auf einem oberen Rande die Kelchblätt., Blblätt. und Stbblätt. trägt.

[28] ~Zu merken~: Bltn, wenn nichts anderes bemerkt ist, weiß od. blaßrosa. Zum Bestimmen ist außer gut entwickelten Blütenzweigen ein beblättertes Stück aus der Mitte des Schößlings nötig. Es ist ratsam, nicht eher mit dem Bestimmen zu beginnen, als bis sich neben den Blüten Früchte zeigen, da sich dann einesteils das Verhalten der Kelchzipfel (Kz.) beobachten läßt, andernteils erst jetzt alle Teile der Pflanze ausgewachsen sind und ihre charakteristische Form zeigen. Zu beachten ist ferner, daß im Schatten wachsende Pfl. wichtige Artmerkmale, z. B. Form und Behaarung der Blätt. und Bltnstände, nur undeutlich zeigen, deshalb oft schwer zu bestimmen sind und besser anfangs gemieden werden.

Es kommen häufig Bastarde vor. Aus diesen mögen sich die oft vorkommenden, samenbeständigen Kleinarten von geringer lokaler Verbreitung z. T. entwickelt haben.

~Abkürzungen~: Gr. = Griffel; Kz. = Kelchzipfel; Sch. = Schößling; Stch. = Stacheln.

[29] Viele der zu dieser Familie gehörigen Pfl. sind ohne reife Fr. nicht sicher zu bestimmen. Die Angaben über die Blätt. beziehen sich auf die unteren; die oberen weichen oft ab.

[30] Die am Grunde der Dolde befindlichen Hüllblättchen nennt man Hülle, während die am Grunde des Döldchens sitzenden Blättchen als Hüllchen bezeichnet werden. (Vgl. Fig. 29i.) Da hinsichtlich der Zahl dieser Blättchen Abweichungen vorkommen, ist es geraten, mehrere Dolden resp. Pflanzen zu untersuchen.

[31] Die Bltn heißen strahlend, wenn die am Rande der Dolde stehenden Blblätt. größer sind als die übrigen.

[32] Die Hüllchenblätt. sind zuw. nicht breiter als der Bltnstiel und können dann leicht übersehen werden.

[33] Die Abbildungen zeigen die Fr. im getrockneten Zustande.

[34] Die Schuppen sind am besten beim Ausbreiten der aufgeschlitzten Blkr. zu erkennen. Sie sind oft von anderer Farbe als diese und dürfen nicht mit den tieferstehenden Staubblätt. verwechselt werden.

[35] Die Bltn entspringen in den Achseln der gegenst. Blätt. und stehen nur scheinbar in einem Quirl.

[36] Die Stbfäden entspringen stets am Grunde der Blkrröhre, sind aber meist in ihrem unt. Teil mit dieser verwachsen. Die Stelle, an der sie sich abzweigen, ist als die »Anheftungsstelle« bezeichnet.

[37] Schon an der verschiedenen Größe der Blkr. zu erkennen.

[38] Man beachte, daß sämtliche Bltn eines Köpfchens von einer gemeinsamen, meist grünen Hülle (Hüllkelch) umgeben werden, deren Blätt. im Text als »Hüllblätt.« bezeichnet sind. Bei den kleinen Einzelbltn wird der Kelch oft durch eine Haarkrone vertreten. Sie sitzt dem Frkn. auf und ist schon zur Blütezeit gut erkennbar, besonders deutlich aber zur Reifezeit und im trockenen Zustande.

Folgende Pfl. werden vom Anfänger oft fälschlich für Korbblütler gehalten, unterscheiden sich aber durch die angegebenen Merkmale leicht von diesen: Eryngium, Haquetia, Sanicula (5 freie Blblätt. und Stbblätt.); Dipsacus, Scabiosa, Succisa, Knautia, Globularia (4 freie Stbblätt.); Armeria, Jasione (Einzelbltn deutlich gestielt); Sanguisorba (Köpfchen grünlich oder bräunlich, am Grunde ohne Hüllblätt.; Blätt. gefiedert).

[39] Carlina, Xeranthemum, Helichrysum und Gnaphalium haben nur Röhrenblüten. Sie sind aber in dieser Gruppe aufgezählt, weil ihre blumenkronartigen inneren Hüllblätt. leicht für Zungenbltn gehalten werden können. Die Angaben über die Zungenbltn beziehen sich bei diesen Pfl. natürlich auf die Hüllblätt.

[40] In der Figur sind links die Röhrenbltn entfernt, um die dem Bltnboden aufsitzenden Spreublätt. zu zeigen. Köpfchen der Länge nach durchschneiden.

[41] Die folgenden 3 Pfl. dürfen wohl kaum als besondere Arten angesehen werden, sondern sind dem Formenkreise von T. officinale zuzurechnen.

[42] Die nur in den höheren Gebirgen vorkommenden Arten haben keine Aufnahme gefunden. Wegen der zahllosen Unterarten, Varietäten und Formen, die ebenfalls unberücksichtigt geblieben sind, kann eine genaue Bekanntschaft der zu dieser Gattung gehörenden Spezies nur durch ein langjähriges Studium gewonnen werden. Die Schwierigkeiten werden noch erhöht durch die große Neigung der Hieracien zur Bastardbildung.

[43] Die Bestimmung der Gräser ist nicht so schwierig, wie der Anfänger gewöhnlich annimmt. Eine genaue Untersuchung ist allerdings erforderlich. Sie wird am besten ausgeführt mit Hilfe einer 3füßigen Lupe, um die Hände für das Zerlegen der Bltn (mit Pinzette und Nadel) frei zu haben. Es empfiehlt sich, zuerst an bekannten Gräsern (Roggen, Hafer, Schilf usw.) den Bau der Grasblüte zu studieren (vergl. auch S. 7). Die Beschaffenheit der Spelzen und der Grannen, die Behaarung der Ährchenachse usw. ist auch sehr gut zur Zeit der Frreife zu erkennen. Trockene Bltn lassen sich besser präparieren, wenn sie vorher etwas angefeuchtet werden.

Die im Text vorkommenden Abbildungen der Grasbltn sind der größeren Deutlichkeit wegen alle in vergrößertem Maßstabe hergestellt. Bei Größenangaben beachte man, daß die Ährchen stets ohne Grannen gemessen sind.

[44] Man verwechsle nicht »Ähre« und »Ährchen«. Vergl. Seite 7, Fig. 28.

[45] Nach Entfernung der äußeren Kelchspelzen am Grunde der Bltnspelzen als 1 mm l., weißliche Schuppen sichtbar.

[46] Bei den verhältnismäßig großen Bltn an dem Vorhandensein der Narben leicht festzustellen.

[47] Beim Aufwärtsstreichen fühlt sich daher die Ähre je nach der Richtung der Zähne glatt od. rauh an.

[48] Die Verlängerung erscheint als ein an der Spitze pinself. behaartes kleines Stielchen, das leicht übersehen wird.

[49] Das ist das Stück der Ährchenachse zwischen den beiden Bltn des Ährchens.

[50] Am Querschnitt der jüngsten Blättertriebe festzustellen.

[51] Zuweilen die Stbährchen unten mit einigen Stempelbltn und die Stempelährchen oben mit einigen Stbbltn.

[52] Darunter ist der den Frkn. und die Fr. einhüllende »Schlauch« zu verstehen. Zur sicheren Bestimmung sind meistens die reifen Fr. unentbehrlich. Beim Einsammeln müssen ferner stets die unterirdischen Teile (Ausläufer usw.) mitgenommen werden.

[53] Zur Frzeit deshalb im 1. Falle unten, im 2. oben einige leere Spelzen.

[54] Darunter sind -- wenn nicht anders angegeben -- nur die Spelzen der Stempelährchen verstanden.

[55] Die Scheiden sind bei C. humilis und pediformis ca. 8-10 mm lang, bei C. gynobasis etwas kürzer (5-6 mm). Diese Art wird aber an dem angegebenen Merkmal (unterstes Ährchen) leicht erkannt.

[56] Da hin und wieder Abweichungen vorkommen, müssen mehrere Exemplare untersucht werden.

[57] C. laevigata und frigida haben etwas längere Ährchen. Bei der ersten Art sind sie aber auch zur Frzeit aufrecht und bei C. frigida wegen der schwärzlichen Farbe und größeren Dicke (ca. 5 mm) mit den Ährchen der anderen Gruppe nicht zu verwechseln.

[58] Mehrere Sporenkapseln sind von einer gemeinschaftl. Hülle umschlossen.

[59] Die Frhäufchen sind zuw. von einem Häutchen, dem »Schleier« bedeckt, der bei einigen Arten früh verschwindet, und deshalb nur an den jüngsten Frhäufchen zu finden ist.

Die Spindel eines Blattes ist der die Fiedern tragende Teil des Blattstiels. Die Zahl der Gefäßbündel wird mit einer Lupe auf dem Querschnitt des Blattstiels erkannt. Der Schnitt muß aber dicht über dem Grunde ausgeführt werden.

»Fruchtbare« Blätt. sind Blätt. mit Frhäufchen auf der Unterseite.

[60] Siehe Fußnote auf Seite 416.

[61] Fig. 969. Ophioglossum vulgatum. -- Fig. 970. Botrychium lunaria. -- Fig. 971. Osmunda regalis. -- Fig. 972. Isoetes lacustris. -- Fig. 973. Scolopendrium vulgare. -- Fig. 974. Polypodium vulgare. -- Fig. 975. Ceterach officinarum. -- Fig. 976. Aspidium lonchitis. -- Fig. 977. Blechnum spicant. -- Fig. 978. Selaginella selaginoides. -- Fig. 979. Asplenium fissum. -- Fig. 980. A. viride. -- Fig. 981. A. germanicum. -- Fig. 982. A. ruta muraria.

[62] Es kommen einzeln Abweichungen vor. Mehrere Exemplare untersuchen.

[63] Bei Salvinia, Marsilla, Selaginella und Isoëtes kommen Sporen von zweierlei Größen vor.

[64] Stengel mit Sporenähren.

Register.

Abbiß 293.

Abies 412, 414.

Acer 18, 159.

Aceraceae 159.

Aceras 405, 410.

Achillea 295, 309.

Achyrophorus 323.

Ackerröte 285.

Aconitum 116, 124.

Acorus 73, 385.

Actaea 115, 123.

Adenophora 281, 284.

Adenostyles 299, 302.

Adlerfarn 425.

Adonis 115, 118.

Adoxa 25, 26, 59, 290.

Adoxaceae 290.

Aegopodium 219, 223.

Aesculus 17, 46, 159.

Aethionema 130, 144.

Aethusa 221, 225.

Agrimonia 167, 192.

Agropyrum 333, 358.

Agrostemma 91, 97.

Agrostis 336, 344.

Ahorn 159.

Ahorngewächse 159.

Ährenlilie 389.

Ailanthus 17, 54, 160.

Aira 335, 337, 346.

Ajuga 251, 261.

Akazie, falsche 205.

Akelei 123.

Alant 304.

Albersia 23, 72, 108.

Alchemilla 57, 59, 168, 191.

Aldrovanda 27, 41 126.

Alectorolophus 262, 272.

Alisma 38, 40, 378.

Alismataceae 15, 16, 30, 67, 73, 378.

Allermannsharnisch 391.

Alliaria 127, 138.

Allium 388, 391.

Allosorus 418, 425.

Alnus 50, 51, 76, 78.

Alopecurus 334, 342.

Alpenmaßlieb 303.

Alpenrose 232.

Alpenveilchen 237.

Alsine 93, 98.

Althaea 153, 154.

Alyssum 132, 140.

Amarant 108.

Amarantaceae 108.

Amarantgewächse 108.

Amarantus 23, 72, 108.

Amaryllidaceae 16, 70, 401.

Ambrosia 298, 303.

Amelanchier 49, 166, 169.

Ammei 223.

Ammi 218, 223.

Ammophila 334, 346.

Amorpha 17, 54, 195, 204.

Ampelopsis 21, 55, 160.

Ampfer 103.

Amygdalus 169.

Anacamptis 404, 410.

Anacardiaceae 161.

Anacyclus 295, 310.

Anagallis 63, 65, 66, 234, 235.

Anarrhinum 263, 266.

Anchusa 245, 246.

Andorn 260.

Andromeda 48, 231.

Andropogon 333, 339.

Androsace 234, 235.

Anemone 116, 118.

Anethum 216, 227.

Angelica 221, 226.

Anis 224.

Anthemis 295, 297, 309.

Anthericum 389, 390.

Anthoxanthum 334, 341.

Anthriscus 217, 220, 228.

Anthyllis 197, 204.

Antirrhinum 262, 266.

Apera 336, 346.

Apfelbaum 168.

Apium 220, 223.

Apocynaceae 242.

Aposeris 300, 321.

Aprikose 170.

Aquifoliaceae 161.

Aquilegia 116, 123. 134.

Arabis 127, 128, 134.

Araceae 16, 22, 67, 73, 385.

Araliaceae 230.

Archangelica 216, 226.

Arctostaphylos 48, 231.

Arenaria 93, 99.

Aristolochia 24, 46, 72, 126.

Aristolochiaceae 126.

Armeria 237.

Arnica 294, 313.

Arnoseris 300, 321.

Arongewächse 385.

Aronstab 385.

Arrhenatherum 337, 347.

Artemisia 299, 300, 308.

Artischocke 317.

Arum 385.

Aruncus 167, 171.

Asarum 26, 63, 68, 126.

Asclepiadaceae 242.

Asclepias 242.

Asparagus 42, 388, 395.

Asperugo 244, 246.

Asperula 285.

Aspidium 417, 420.

Asplenium 418, 423.

Aster 296, 300, 302.

Astragalus 197, 205.

Astrantia 215, 222.

Athamanta 217, 225.

Athyrium 417, 418.

Atriplex 59, 62, 109, 113.

Atropa 249, 250.

Atropis 354.

Attich 288.

Augentrost 273.

Aurikel 236.

Avena 337, 347.

Bachburgel 211.

Backenklee 204.

Baldrian 290.

Baldriangewächse 290.

Ballota 253, 260.

Balsaminaceae 157.

Balsaminengewächse 157.

Barbarakraut 134.

Barbaraea 130, 134.

Bärenklau 227.

Bärenschote 205.

Bärentraube 231.

Bärlapp 426.

Bärlappgewächse 426.

Bartgras 339.

Bartschia 263, 273.

Bartschie 273.

Bärwurz 226.

Basilienkraut 253.

Batrachium 39, 41, 114, 119.

Bauernsenf 143.

Beifuß 308.

Beinwell 246.

Bellidiastrum 294, 303.

Bellis 294, 303.

Becherfrüchtler 78.

Benediktenkraut 319.

Berberideae 124.

Berberis 20, 40, 124.

Berberitze 124.

Berghähnlein 118.

Berle 224.

Berteroa 130, 141.

Bertramwurzel 310.

Berufskraut 303.

Berula 218, 224.

Besenginster 198.

Beta 109, 112.

Betonica 259.

Betula 45, 49, 50, 76, 77.

Betulaceae 16, 20, 76.

Bibernelle 224.

Bidens 294, 298, 305.

Bienensaug 257.

Bifora 230.

Bilsenkraut 250.

Bingelkraut 90.

Binse 396.

Binsengewächse 396.

Birke 77.

Birkengewächse 76.

Birnbaum 168.

Bisamkraut 290.

Bisamkrautgewächse 290.

Biscutella 132, 143.

Bitterblatt 242.

Bitterich 322.

Bitterklee 239.

Bitterling 239.

Bittersüß 249.

Blasenfarn 418.

Blasenstrauch 204.

Blechnum 418, 422.

Blumenbinse 380.

Blutauge 191.

Blutstropfen 119.

Blutwurz 189.

Blysmus 364.

Bocksbart 322.

Bockshornklee 201.

Bohne 210.

Bohnenkraut 256.

Boraginaceae 33, 34, 35, 36, 63, 70, 71, 244.

Borago 245, 246.

Boretsch 246.

Borstengras 357.

Borstenhirse 340.

Botrychium 55, 415, 425.

Brachsenkraut 428.

Brachsenkrautgewächse 428.

Brachypodium 333, 357.

Brandlattich 311.

Brändlein 408.

Brassica 127, 128, 129, 130, 139.

Braunwurz 264.

Braya 128, 138.

Braye 138.

Breitling 228.

Brennnessel 83.

Brennsaat 225.

Brillenschote 143.

Briza 338, 351.

Brombeere 172.

Bromus 339, 354.

Brunella 252, 260.

Brunelle 260.

Brunnenkresse 133.

Brustwurz 226.

Bryonia 70, 284, 285.

Buche 78.

Buchenfarn 420.

Buchsbaum 90.

Buchsbaumgewächse 90.

Büchsenkraut 266.

Buchweizen 107.

Bulliarda 161.

Bunge 237.

Bunias 132, 145.

Buphthalmum 297, 303.

Bupleurum 71, 215, 224.

Butomus 378, 379.

Butterblume 323.

Buxaceae 90.

Buxus 18, 44, 90.

Cakile 127, 128, 145.

Calamagrostis 336, 344.

Calamintha 253, 256.

Caldesia 378.

Calendula 296, 315.

Calepina 132, 145.

Calla 385.

Calliopsis 294, 306.

Callistephus 295, 303.

Callitrichaceae 90.

Callitriche 14, 21, 38, 40, 63, 90.

Calluna 43, 231.

Caltha 115, 122.

Camelina 133, 142.

Campanula 36, 281, 282.

Campanulaceae 36, 70, 74, 75, 281.

Cannabis 26, 59, 86.

Cannabaceae 86.

Caprifoliaceae 17, 18, 21, 33, 34, 288.

Capsella 130, 131, 144.

Caragana 54, 195, 204.

Cardamine 129, 133.

Carduus 298, 317.

Carex 360, 365.

Carlina 294, 297, 318.

Carpesium 299, 306.

Carpinus 51, 76, 77.

Carthamus 297, 319.

Carum 219, 220, 223.

Caryophyllaceae 26, 27, 30, 31, 63, 64, 65, 66, 91.

Castanea 20, 51, 78.

Catabrosa 339, 350.

Caucalis 217, 228.

Celastraceae 160.

Cenolophium 221, 225.

Centaurea 298, 299, 319.

Centranthus 25, 62, 290, 291.

Centunculus 60, 234, 235.

Cephalanthera 405, 410.

Cerastium 93, 100.

Ceratocephalus 116, 119.

Ceratophyllaceae 125.

Ceratophyllum 21, 42, 125.

Cerinthe 244, 247.

Ceterach 417, 423.

Chaerophyllum 220, 229.

Chaiturus 260.

Chamagrostis 344.

Cheiranthus 127, 133.

Chelidonium 145, 146.

Chenopodiaceae 22, 23, 24, 26, 58, 70, 72, 75, 108.

Chenopodium 109, 110.

Chlora 66, 238, 239.

Chondrilla 301, 324.

Christophskraut 123.

Christrose 123.

Chrysanthemum 295, 296, 311.

Chrysosplenium 23, 24, 26, 61, 74, 165.

Cicendia 66, 238, 242.

Cichorie 321.

Cichorium 301, 321.

Cicuta 222.

Cimicifuga 115, 123.

Cineraria 313.

Circaea 31, 62, 212, 214.

Cirsium 297, 298, 315.

Cistaceae 148.

Cistrosengewächse 148.

Cladium 360, 365.

Claytonia 102.

Clematis 46, 60, 114, 116.

Clinopodium 256.

Cnicus 297, 319.

Cnidium 221, 225.

Cochlearia 131, 132, 141.

Coeloglossum 405, 409.

Colchicum 42, 388, 390.

Collomia 36, 69, 71, 243.

Colutea 54, 195, 204.

Comarum 168, 191.

Compositae 25, 32, 36, 42, 57, 58, 60, 62, 64, 67, 68, 74, 293.

Conioselinum 221, 226.

Conium 219, 229.

Conringia 128, 139.

Conringie 139.

Convallaria 65, 389, 396.

Convolvulaceae 242.

Convolvulus 36, 69, 242.

Corallorhiza 404, 412.

Coriandrum 221, 230.

Corispermum 109.

Cornaceae 230.

Cornus 17, 18, 26, 31, 44, 64, 230.

Coronaria 92, 97.

Coronilla 54, 195, 197, 205.

Coronopus 131, 144.

Corrigiola 92, 102.

Corydalis 60, 146, 147.

Corylus 50, 76, 77.

Cotoneaster 48, 166, 169.

Cotula 298, 309.

Crambe 132, 145.

Crassula 161, 162.

Crassulaceae 27, 28, 30, 31, 71, 74, 161.

Crataegus 53, 166, 169.

Crepis 301, 326.

Crocus 402.

Cruciferae 20, 24, 27, 29, 30, 31, 57, 58, 67, 71, 75, 126.

Cucubalus 92, 95.

Cucumis 284.

Cucurbita 284.

Cucurbitaceae 35, 60, 74, 284.

Cupuliferae 78.

Cuscuta 32, 42, 243.

Cyclamen 234, 237.

Cydonia 48, 52, 166, 169.

Cynara 297, 317.

Cynodon 333, 349.

Cynoglossum 245.

Cynosurus 335, 351.

Cyperaceae 15, 73, 360.

Cypergras 361.

Cyperus 361.

Cypripedium 404, 412.

Cystopteris 417, 418.

Cytisus 55, 195, 199.

Dactylis 338, 351.

Dahlia 295, 306.

Daphne 17, 19, 47, 48, 211.

Datura 249, 250.

Daucus 218, 228.

Delphinium 116, 123.

Dentaria 59, 128, 129, 137.

Deutzia 18, 45, 164.

Dianthus 91, 94.

Dicentra 148.

Dickblatt 162.

Dickblattgewächse 161.

Dictamnus 159, 160.

Diervillea 45, 288, 290.

Digitalis 263, 267.

Digitaria 339.

Dill 227.

Dingel 410.

Dinkel 358.

Dioscoreaceae 402.

Diplotaxis 129, 140.

Dipsaceae 33, 35, 59, 292.

Dipsacus 60, 62, 292.

Diptam 160.

Distel 317.

Doldengewächse 215.

Doronicum 296, 312.

Dorycnium 195, 196, 204.

Dost 256.

Dotter 142.

Dotterblume 122.

Draba 131, 132, 141.

Drachenkopf 257.

Dracocephalum 252, 257.

Drehwurz 411.

Dreizack 380.

Dreizackgewächse 380.

Dreizahn 349.

Drosera 29, 66, 125.

Droseraceae 125.

Dryas 75, 167, 172.

Dünnschwanz 358.

Dürrwurz 304.

Eberesche 168.

Eberreis 308.

Eberwurz 318.

Ebulum 59, 288.

Echinodorus 378.

Echinops 297, 299, 315.

Echinopsilon 110.

Echium 69, 244, 247.

Efeu 230.

Efeugewächse 230.

Ehrenpreis 267.

Eibe 414.

Eibisch 154.

Eiche 78.

Einbeere 396.

Einblatt 412.

Einkorn 358.

Eisenkraut 279.

Eisenkrautgewächse 279.

Elaeagnaceae 211.

Elaeagnus 19, 48, 211.

Elatinaceae 149.

Elatine 14, 16, 27, 31, 40, 41, 61, 149.

Elisma 378.

Elsbeere 168.

Elsholtzia 251, 254.

Elymus 333, 359.

Emmer 358.

Empetraceae 91.

Empetrum 20, 43, 91.

Endivie 321.

Engelsüß 425.

Engelwurz 226.

Enzian 239.

Enziangewächse 238.

Epilobium 31, 61, 62, 65, 212.

Epimedium 29, 124.

Epipactis 405, 410.

Epipogon 404, 410.

Equisetaceae 428.

Equisetum 42, 60, 415, 428.

Eragrostis 338, 349.

Eranthis 115, 123.

Erbse 209.

Erbsenstrauch 204.

Erdbeere 188.

Erdbeerspinat 111.

Erdbirne 306.

Erdnuß 209.

Erdrauch 147.

Erdrauchgewächse 146.

Erica 43, 231.

Ericaceae 19, 20, 22, 30, 35, 230.

Erigeron 296, 303.

Eriophorum 360, 361.

Erle 78.

Erodium 155, 156.

Erophila 130, 141.

Eruca 129, 140.

Erucastrum 129, 140.

Eryngium 60, 215, 222.

Erysimum 127, 138.

Erythraea 238, 242.

Esche 238.

Eschenahorn 159.

Eselsdistel 318.

Esparsette 206.

Essigbaum 161.

Estragon 308.

Eupatorium 59, 298.

Euphorbia 22, 25, 61, 64, 70, 74, 88.

Euphorbiaceae 88.

Euphrasia 260, 273.

Evonymus 18, 45, 160.

Fagus 20, 47, 51, 78.

Fahnwicke 205.

Falcaria 219, 223.

Falzblume 303.

Färberröte 286.

Färberscharte 319.

Farne 416.

Faulbaum 161.

Feinstrahl 303.

Felberich 234.

Felsenmispel 169.

Fenchel 225.

Fennich 340.

Ferkelkraut 323.

Feste 326.

Festuca 333, 339, 354.

Fetthenne 162.

Fettkraut 278.

Ficaria 62, 115, 122.

Fichte 414.

Fichtenspargel 233.

Fieberklee 239.

Filago 300, 306.

Filzkraut 306.

Filzscharte 319.

Fingerhut 267.

Fingerkraut 189.

Finkensame 145.

Flachs 157.

Flammendes Herz 148.

Flattergras 341.

Flieder 238.

Flockenblume 319.

Flohkraut 304.

Föhre 413.

Foeniculum 216, 225.

Forsythia 17, 45, 46, 238.

Fragaria 167, 188.

Frangula 20, 47, 161.

Frauenfarn 418.

Frauenmantel 191.

Frauenschuh 412.

Frauenspiegel 284.

Fraxinus 17, 46, 238.

Fritillaria 389, 393.

Froschbiß 380.

Froschbißgewächse 379.

Froschlöffel 378.

Froschlöffelgewächse 379.

Fuchsschwanz 342.

Fumaria 147.

Fumariaceae 28, 32, 57, 146, 147.

Gagea 389, 390.

Gagel 85.

Gagelgewächse 85.

Galanthus 401.

Galega 197, 204.

Galeobdolon 252, 258.

Galeopsis 252, 258.

Galinsoga 294, 298, 305.

Galium 285, 286.

Gamander 261.

Gänseblümchen 303.

Gänsedistel 325.

Gänsefuß 110.

Gänsefußgewächse 108.

Gänsekresse 134.

Gänserauke 138.

Garbe 309.

Gaspeldorn 198.

Gauchheil 235.

Gaudinia 332, 349.

Gauklerblume 266.

Gedenkemein 245.

Geißbart 171.

Geißblatt 289.

Geißblattgewächse 288.

Geißklee 199.

Geißraute 204.

Gelbäugelchen 148.

Gemskresse 144.

Gemswurz 312.

Genista 47, 48, 71, 195, 198.

Gentiana 66, 239.

Gentianaceae 34, 35, 36, 65, 66, 238.

Georgine 306.

Geraniaceae 29, 59, 155.

Geranium 59, 155.

Germer 390.

Gerste 359.

Geum 167, 172.

Giersch 223.

Giftbeere 250.

Gilbweiderich 234.

Ginster 198.

Gipskraut 93.

Gladiolus 402.

Glanzgras 341.

Glanzwurz 412.

Glaskraut 85.

Glasschmalz 109.

Glaucium 145, 146.

Glaux 26, 63, 65, 233, 237.

Glechoma 253, 257.

Globularia 33, 69, 279.

Globulariaceae 279.

Glockenblume 282.

Glockenblumengewächse 281.

Glyceria 339, 353.

Gnadenkraut 266.

Gnaphalium 295, 299, 300, 307.

Goldhaar 302.

Goldlack 133.

Goldnessel 258.

Goldregen 199.

Goldrute 303.

Goldstern 390.

Goodyera 405, 411.

Götterbaum 160.

Gramineae 14, 72, 331.

Gränke 231.

Grannenhafer 348.

Gräser 331.

Graslilie 390.

Grasnelke 237.

Grasnelkengewächse 237.

Gratiola 263, 266.

Graukresse 141.

Gundermann 257.

Günsel 261.

Gurke 284.

Gymnadenia 405, 408.

Gypsophila 91, 93.

Haarstrang 226.

Habichtskraut 328.

Hacquetia 215, 222.

Hafer 347.

Haferwurz 322.

Haftkraut 228.

Hahnenfuß 119, 120.

Hahnenfußgewächse 114.

Hainbuche 77.

Hainsalat 321.

Halorrhagidaceae 212.

Händelwurz 408.

Hanf 86.

Hanfgewächse 86.

Hartgras 351.

Hartheu 149.

Hartheugewächse 149.

Hartriegel 230.

Hartriegelgewächse 230.

Haselnußstrauch 77.

Haselwurz 126.

Hasenbrot 401.

Hasenlattich 324.

Hasenohr 224.

Hauhechel 199.

Hauswurz 163.

Hautfarn 416.

Heckenkirsche 289.

Hedera 21, 47, 54, 230.

Hederich 145.

Hedysarum 197, 206.

Heide 230.

Heidekrautgewächse 231.

Heidekorn 107.

Heidelbeere 232.

Heideröschen 211.

Heilwurz 225.

Heinrich, guter 112.

Heinrich, roter 108.

Heleocharis 362.

Helianthemum 18, 19, 29, 43, 45, 48, 64, 148.

Helianthus 294, 297, 306.

Helichrysum 296, 300, 308.

Heliotropium 244, 245.

Helleborus 57, 115, 116, 123.

Hellerkraut 142.

Helminthia 322.

Helmkraut 260.

Helodea 380.

Helosciadium 39, 218, 220, 223.

Hemerocallis 388, 390.

Hepatica 116, 117.

Heracleum 216, 217, 221, 227.

Herbstzeitlose 390.

Herminium 405, 409.

Herniaria 71, 93, 102.

Herzblatt 166.

Herzgespann 260.

Hesperis 127, 137.

Heusenkraut 215.

Hexenkraut 214.

Hieracium 201, 328.

Hierochloa 337, 338, 341.

Himantoglossum 404, 410.

Himbeere 172.

Himmelsleiter 243.

Himmelsleitergewächse 243.

Hippocastanaceae 159.

Hippocrepis 197, 206.

Hippophaës 19, 48.

Hippuridaceae 212.

Hippuris 14, 21, 27, 41, 61, 212.

Hirschsprung 102.

Hirschwurz 227.

Hirschzunge 423.

Hirse 339.

Hohldotter 144.

Hohlrippe 225.

Hohlzahn 258.

Hohlzüngel 409.

Holcus 337, 346.

Holosteum 92, 99.

Holunder 289.

Homogyne 299, 311.

Honckenya 92, 98.

Honiggras 346.

Hopfen 86.

Hordeum 333, 359.

Hornblatt 125.

Hornblattgewächse 125.

Hornklee 204.

Hornköpfchen 119.

Hornkraut 100.

Hornmohn 146.

Hottonia 42, 59, 233, 236.

Huflattich 311.

Hufeisenklee 206.

Hühnerbiß 95.

Humulus 21, 25, 53, 60, 86.

Hundsgiftgewächse 242.

Hundskamille 309.

Hundspetersilie 225.

Hundsrauke 140.

Hundszahn 349.

Hundszunge 245.

Hungerblümchen 141.

Hutchinsia 131, 144.

Hyacinthus 388, 394.

Hyazinthe 394.

Hydrilla 380.

Hydrocaryaceae 215.

Hydrocharidaceae 14, 15, 16, 39, 379.

Hydrocharis 38, 380.

Hydrocotyle 215, 222.

Hymenophyllaceae 416.

Hymenophyllum 416.

Hyoscyamus 249, 250.

Hypecoum 28, 56, 146, 148.

Hypericaceae 149.

Hypericum 29, 64, 149.

Hypochoeris 300, 301, 323.

Hyssopus 251, 257.

Jasmin, wilder 164.

Jasione 281.

Iberis 130, 143, 144.

Jelängerjelieber 289.

Igelsame 245.

Igelskolben 386.

Ilex 20, 47, 50, 161.

Illecebrum 92, 102.

Immergrün 242.

Impatiens 25, 75, 157.

Imperatoria 219, 227.

Inula 296, 304.

Johannisbeere 163.

Iridaceae 16, 70, 402.

Iris 402, 403.

Isatis 128, 132, 144.

Isnardia 21, 39, 63, 212, 215.

Isoëtaceae 416, 428.

Isoëtes 41, 416, 428.

Isopyrum 115, 123.

Judenkirsche 250.

Juglandaceae 79.

Juglans 17, 54, 79.

Juncaceae 15, 73, 396.

Juncaginaceae 73, 380.

Juncus 14, 41, 42, 396.

Jungfer im Grünen 123.

Juniperus 412, 413.

Jurinea 299, 319.

Kaiserkrone 393.

Kälberkropf 229.

Kalmus 385.

Kamille 310.

Kamille, römische 310.

Kammgras 351.

Kamminze 254.

Kapuzinerkresse 157.

Karde 292.

Kardengewächse 292.

Kartoffel 249.

Kastanie 78.

Katzenkraut 257.

Katzenpfötchen 308.

Kellerhals 211.

Kerbel 228.

Kerria 51, 166, 171.

Kicherling 200.

Kiefer 413.

Kirsche 169.

Klappertopf 272.

Klappernuß 160.

Klauenschote 206.

Klebkraut 287.

Klee 201.

Kleefarn 426.

Kleefarne 426.

Kleinling 235.

Klette 318.

Klettendolde 228.

Knabenkraut 406.

Knackelbeere 188.

Knäuel 101.

Knäuelgras 351.

Knautia 292.

Knebel 97.

Knieholz 413.

Knoblauch 392.

Knoblauchsrauke 138.

Knopfkraut 305.

Knorpelkraut 102, 108.

Knotenblume 401.

Knotenfuß 395.

Knöterich 105.

Knöterichgewächse 103.

Kochia 109, 110.

Koeleria 335, 349.

Kohl 139.

Königsfarn 425.

Königskerze 263.

Köpernikel 226.

Kopfsimse 365.

Kopfgras 349.

Korallenwurz 412.

Korbblütler 293.

Koriander 230.

Kornblume 320.

Kornelkirsche 230.

Kragenblume 306.

Krähenbeere 91.

Krähenbeergewächse 91.

Krähenfuß 144.

Kratzbeere 188.

Kratzdistel 315.

Krebsschere 380.

Kresse 133, 143.

Kreuzblume 158.

Kreuzblumengewächse 158.

Kreuzblütler 126.

Kreuzdorn 160.

Kreuzdorngewächse 160.

Kreuzkraut 313.

Krokus 402.

Kronlattich 324.

Kronwicke 205.

Krümmling 324.

Krummhals 246.

Krummholz 413.

Kuckucksblume 409.

Kuckucksnelke 97.

Kugelblume 279, 315.

Kugelblumengewächse 279.

Kugeldistel 315.

Kuhkraut 95.

Kuhschelle 117.

Kümmel 223.

Kunigundenkraut 302.

Kürbis 284.

Kürbisgewächse 284.

Labiatae 18, 33, 59, 62, 251.

Labkraut 286.

Labkrautgewächse 285.

Lactuca 301, 302, 324.

Laichkraut 381.

Laichkrautgewächse 380.

Lamium 252, 257.

Lammkraut 321.

Lampsana 301, 321.

Lappa 299, 318.

Lappula 245.

Lärche 414.

Larix 412, 414.

Laserkraut 227.

Laserpitium 218, 227.

Lasiagrostis 335, 341.

Lathraea 262, 275.

Lathyrus 65, 69, 196, 198, 209.

Lattich 324.

Lauch 391.

Laugenblume 309.

Läusekraut 272.

Lavandula 253, 254.

Lavatera 153, 154.

Lavendel 254.

Lebensbaum 413.

Leberblümchen 117.

Ledum 48, 231, 282.

Leersia 340.

Leimkraut 95.

Leimsaat 243.

Lein 157.

Leinblatt 87.

Leingewächse 157.

Leinkraut 265.

Lemna 13, 37, 385.

Lemnaceae 385.

Lens 198, 209.

Lentibulariaceae 278.

Leontodon 300, 321.

Leonurus 252, 260.

Lepidium 130, 131, 132, 143.

Lepturus 332, 358.

Lerchensporn 147.

Leucoium 401.

Levisticum 216, 226.

Levkoje 133.

Libanotis 218, 225.

Lichtnelke 97.

Liebesapfel 250.

Liebesgras 349.

Liebstöckel 226.

Lieschgras 343.

Liguster 238.

Ligustrum 18, 44, 238.

Liliaceae 15, 16, 61, 70, 387.

Lilie 393.

Liliengewächse 387.

Liliensimse 389.

Lilium 389, 393.

Limnanthemum 39, 238, 239.

Limodorum 404, 410.

Limosella 67, 267.

Linaceae 157.

Linaria 60, 61, 71, 75, 262, 265.

Linde 153.

Lindengewächse 153.

Lindernia 262, 266.

Linnaea 18, 62, 288, 290.

Linse 209.

Linum 30, 31, 65, 71, 157.

Liparis 406, 412.

Lippenblütler 251.

Listera 65, 405, 411.

Lithospermum 244, 245, 247.

Litorella 41, 280.

Lobelia 33, 41, 281, 284.

Lochschlund 266.

Löffelkraut 141.

Lolch 357.

Lolium 332, 357.

Lonicera 44, 45, 288, 289.

Loranthaceae 18, 44, 87.

Loranthus 87.

Lotus 196, 204.

Lotwurz 247.

Löwenmaul 266.

Löwenzahn 321, 323.

Lunaria 127, 130, 141.

Lungenkraut 246.

Lupine 199.

Lupinus 196, 199.

Luzerne 200.

Luzula 396, 400.

Lycium 46, 248, 249.

Lycopodiaceae 426.

Lycopodium 73, 416, 426.

Lycopus 251, 255.

Lysimachia 61, 64, 66, 234.

Lythraceae 211.

Lythrum 28, 30, 31, 61, 66, 211.

Mädesüß 172.

Madia 294, 305.

Mahonia 17, 54, 124.

Majanthemum 388, 395.

Maiblume 396.

Majoran 256.

Mais 339.

Malachium 93, 100.

Malaxis 406, 412.

Malva 153, 154.

Malvaceae 28, 35, 57, 153.

Malve 154.

Malvengewächse 153.

Mandel 169.

Mangold 112.

Mannagras 353.

Mannsschild 235.

Männertreu 222, 246.

Mariendistel 317.

Mariengras 341.

Marrubium 253, 260.

Marsilea 59, 415, 426.

Marsileaceae 426.

Maßliebchen 303.

Matricaria 295, 299, 310.

Matthiola 127, 133.

Mauerpfeffer 163.

Mauerraute 424.

Maulbeerbaum 86.

Maulbeergewächse 86.

Mäuseschwänzchen 119.

Medicago 196, 200.

Meerkohl 145.

Meerrettich 141.

Meersenf 145.

Meerzwiebel 394.

Mehlbeere 168.

Meier 285.

Meirich 98.

Meisterwurz 227.

Melampyrum 66, 263, 271.

Melandryum 91, 92, 97.

Melde 113.

Melica 334, 336, 337, 350.

Melilotus 196, 201.

Melissa 252, 257.

Melisse 257.

Melittis 252, 257.

Mentha 251, 254.

Menyanthes 60, 238, 239.

Mercurialis 26, 62, 90.

Merk 224.

Mespilus 48, 51, 52, 166, 169.

Meum 221, 226.

Mibora 333, 344.

Microcala 242.

Micropus 300, 303.

Microstylis 406, 412.

Miere 99.

Milchkraut 237.

Milchlattich 325.

Milchstern 395.

Milium 336, 341.

Milzkraut 165.

Mimulus 262, 266.

Minze 254.

Mispel 169.

Mistel 87.

Mistelgewächse 87.

Moehringia 93, 99.

Moenchia 92, 100.

Mohn 146.

Mohngewächse 145.

Möhre 228.

Molinia 338, 349.

Mondraute 425.

Monotropa 42, 230, 233.

Montia 16, 27, 33, 40, 65, 66, 102.

Montie 102.

Moosbeere 232.

Moosglöckchen 290.

Mooskraut 427.

Mooskrautgewächse 427.

Mooswurz 412.

Moraceae 86.

Morus 20, 50, 53, 86.

Moschuskraut 290.

Mulgedium 302, 325.

Muscari 388, 394.

Muschelblümchen 123.

Mutterkraut 311.

Mutterwurz 226.

Myagrum 133, 144.

Myosotis 245, 248.

Myosurus 68, 116, 119.

Myrica 17, 49, 52, 85.

Myricaceae 85.

Myricaria 21, 43, 149.

Myriophyllum 21, 27, 42, 59, 212.

Myrrhis 217, 220, 229.

Nachtkerze 214.

Nachtkerzengewächse 214.

Nachtschatten 249.

Nachtschattengewächse 248.

Nachtviole 137.

Nadelkerbel 228.

Nagelkraut 102.

Najas 39, 40, 384.

Napfkraut 246.

Narcissus 402.

Nardus 333, 357.

Narthecium 389.

Narzisse 402.

Narzissengewächse 401.

Nasturtium 129, 132, 133.

Natterfarn 425.

Natterfarne 425.

Natterkopf 247.

Negundo 18, 46, 159.

Nelke 94.

Nelkengewächse 91.

Nelkenwurz 172.

Neottia 404, 411.

Nepeta 253, 257.

Neslea 133, 145.

Nesselgewächse 85.

Nicandra 249, 250.

Nicotiana 249, 250.

Nieswurz 123.

Nigella 115, 123.

Nigritella 405, 408.

Nixkraut 384.

Nonnea 244, 246.

Nuphar 125.

Nymphaea 125.

Nymphaeaceae 27, 39, 125.

Obione 64, 109, 112.

Ochsenzunge 246.

Ocimum 253.

Odermennig 192.

Odontites 273.

Oenanthe 219, 221, 224.

Oenothera 212, 214.

Ohnhorn 410.

Ölbaumgewächse 238.

Oleaceae 238.

Ölweide 211.

Ölweidengewächse 211.

Omphalodes 65, 245.

Onagraceae 31, 75, 212.

Onobrychis 197, 206.

Onoclea 415, 422.

Ononis 55, 195, 196, 199.

Onopordon 297, 318.

Onosma 244, 247.

Ophioglossaceae 425.

Ophioglossum 68, 415, 425.

Ophrys 405, 409.

Orchideen 404.

Orchidaceae 15, 42, 67, 70, 73, 404.

Orchis 405, 406.

Origanum 251, 256.

Orlaya 218, 228.

Ornithogalum 389, 395.

Ornithopus 197, 206.

Orobanche 262, 275.

Oryza 336, 340.

Osmunda 416, 425.

Osmundaceae 425.

Ostericum 222, 226.

Osterluzei 126.

Osterluzeigewächse 126.

Oxalidaceae 157.

Oxalis 29, 35, 60, 157.

Oxytropis 197, 205.

Paeonia 115, 124.

Panicum 333, 336, 339.

Papaver 75, 146.

Papaveraceae 29, 57, 145.

Papilionaceae 17, 19, 20, 28, 32, 56, 59, 60, 195.

Pappel 84.

Parietaria 23, 72, 85.

Paris 27, 61, 387, 396.

Parnassia 30, 166.

Pastinaca 216, 227.

Pastinak 227.

Pavia 46, 159.

Pechnelke 97.

Pedicularis 263, 272.

Peplis 31, 63, 66, 211.

Perlgras 350.

Perückenbaum 161.

Pestwurz 302, 311.

Petasites 293, 311.

Petersilie 223.

Petroselinum 216, 223.

Peucedanum 216, 219, 226.

Pfaffenhütlein 160.

Pfeifengras 349.

Pfeifenstrauch 164.

Pfeilkraut 379.

Pfennigkraut 235.

Pferdesaat 224.

Pfingstrose 124.

Pfirsich 169.

Pflaume 169.

Pfriemengras 341.

Pfriemenkresse 142.

Phacelia 36, 56, 242.

Phalaris 334, 336, 341.

Pharbitis 243.

Phaseolus 60, 196, 210.

Phegopteris 420.

Philadelphus 18, 46, 164.

Phleum 334, 343.

Phragmites 338, 349.

Physalis 65, 249, 250.

Phyteuma 281.

Picea 412, 414.

Picris 301, 322.

Pillenfarn 426.

Pilularia 68, 416, 426.

Pimpinella 217, 220, 224.

Pinguicula 33, 68, 278.

Pinus 412, 413.

Pippau 326.

Pirola 61, 67, 74, 231, 232.

Pirus 49, 51, 52, 55, 166, 167, 168.

Pisum 198.

Plantaginaceae 35, 67, 280.

Plantago 24, 26, 34, 58, 66, 280.

Platanaceae 87.

Platane 87.

Platanthera 405, 409.

Platanus 20, 53, 87.

Platterbse 209.

Pleurospermum 218, 230.

Plumbaginaceae 30, 35, 67, 237.

Poa 338, 351.

Podospermum 322.

Polemoniaceae 243.

Polemonium 36, 56, 244.

Polycarpon 61, 93, 102.

Polycnemum 23, 26, 72, 108.

Polygala 20, 28, 32, 47, 69, 158.

Polygalaceae 158.

Polygonaceae 21, 23, 70, 75, 103.

Polygonatum 389, 395.

Polygonum 38, 103, 105.

Polypodiaceae 416.

Polypodium 417, 425.

Populus 50, 52, 53, 79, 84.

Porree 392.

Porst 232.

Portulaca 29, 64, 71, 102.

Portulacaceae 34.

Portulak 102.

Portulakgewächse 102.

Potamogeton 21, 38, 39, 40, 41, 381.

Potamogetonaceae 14, 41, 380.

Potentilla 54, 61, 167, 189.

Preißelbeere 232.

Prenanthes 301, 324.

Primel 236.

Primelgewächse 233.

Primula 234, 236.

Primulaceae 30, 31, 34, 35, 36, 67, 233.

Prunus 49, 51, 52, 166, 169.

Pteridium 417, 425.

Pulicaria 296, 304.

Pulmonaria 244, 246.

Pulsatilla 115, 117.

Quecke 358.

Quendel 256.

Quellgras 350.

Quercus 20, 53, 78.

Quitte 169.

Rachenblume 271.

Rachenblütler 262.

Rade 97.

Radieschen 145.

Radiola 31, 66, 158.

Rainfarn 311.

Rainkohl 321.

Rainweide 238.

Rampe 140.

Ranunculaceae 21, 22, 26, 27, 28, 57, 58, 71, 75, 114.

Ranunculus 115, 120.

Raphanus 128, 129, 145.

Rapistrum 132, 145.

Raps 139.

Rapünzchen 291.

Rauhblättrige Gewächse 244.

Rauhgras 341.

Rauke 137.

Rauschbeere 91.

Raute 160.

Rautenfarn 425.

Rautengewächse 159.

Raygras 357.

Reiherschnabel 156.

Reineclaude 170.

Reis 340.

Reitgras 344.

Reseda 28, 57, 75, 148.

Resedaceae 148.

Resedagewächse 148.

Rettich 145.

Rhabarber 105.

Rhamnaceae 160.

Rhamnus 18, 45, 160.

Rheum 103.

Rhodiola 75, 161.

Rhododendron 46, 48, 49, 230, 232.

Rhus 17, 19, 47, 55, 161.

Rhynchospora 360, 365.

Ribes 20, 53, 163.

Riedgräser 360.

Riemenblume 87.

Rindsauge 303.

Ringelblume 315.

Rippenfarn 422.

Rippensame 230.

Rispengras 351.

Rispenfarne 425.

Rittersporn 123.

Robinia 54, 195, 205.

Robinie 205.

Roggen 359.

Rohrkolben 386.

Rohrkolbengewächse 386.

Rollfarn 425.

Rosa 55, 167, 192.

Rosaceae 17, 19, 21, 22, 24, 25, 28, 57, 166.

Rose 192.

Rosengewächse 166.

Rosenwurz 161.

Roßkastanie 159.

Roßkastaniengewächse 159.

Roßkümmel 227.

Rotbuche 78.

Roter Heinrich 108.

Rubia 285, 286.

Rubiaceae 27, 34, 61, 285.

Rübsen 139.

Rubus 55, 167, 172.

Ruchgras 341.

Rudbeckia 297, 306.

Ruhrkraut 307.

Ruke 140.

Rumex 72, 74, 103.

Runkelrübe 112.

Ruppia 384.

Ruprechtskraut 156.

Rüster 86.

Ruta 29, 159, 160.

Rutaceae 29, 159.

Sabina 411.

Sadebaum 411.

Saflor 319.

Sagina 92, 93, 97.

Sagittaria 378, 379.

Salbei 255.

Salde 384.

Salicaceae 16, 20, 79.

Salicornia 42, 108, 109.

Salix 17, 45, 47, 49, 52, 79.

Salomonssiegel 395.

Salsola 108, 109.

Salvia 45, 251, 255.

Salvinia 38, 415, 426.

Salviniaceae 426.

Salzkraut 109.

Salzmiere 98.

Sambucus 46, 288, 289.

Samolus 70, 234, 237.

Sandelholzgewächse 87.

Sandkraut 99.

Sanguisorba 57, 167, 192.

Sanicula 215, 222.

Sanikel 222.

Santalaceae 87.

Saponaria 91, 95.

Sarothamnus 48, 55, 195, 198.

Satureja 253, 256.

Sauerdorn 124.

Sauerdorngewächse 124.

Sauerklee 157.

Sauerkleegewächse 157.

Saxifraga 29, 30, 31, 57, 58, 63, 71, 75, 164.

Saxifragaceae 163.

Scabiosa 292, 293.

Scandix 217, 219, 228.

Schabenkraut 263.

Schachblume 393.

Schachtelhalm 428.

Schachtelhalmgewächse 428.

Schafgarbe 309.

Schalotte 391.

Scharbockskraut 122.

Schärfling 246.

Schattenblume 395.

Schaumkraut 136.

Scheiberich 223.

Schellenblume 284.

Schellbeere 173.

Schellkraut 146.

Scherbetkraut 223.

Scheuchzeria 380.

Schierling 229.

Schierlingssilge 226.

Schildfarn 420.

Schilf 349.

Schillergras 349.

Schlammling 267.

Schlangenkraut 385.

Schlehe 170.

Schleifenblume 143.

Schlüsselblume 236.

Schmeerwurz 402.

Schmeerwurzgewächse 402.

Schmetterlingsblütler 195.

Schmiele 346.

Schnabelsimse 365.

Schneckenklee 200.

Schneeball 289.

Schneebeere 290.

Schneeglöckchen 401.

Schneide 365.

Schönauge 306.

Schoenus 361, 365.

Schotendotter 138.

Schuppenfarn 423.

Schuppenwurz 275.

Schwaden 353.

Schwalbenwurz 242.

Schwalbenwurzgewächse 242.

Schwanenblume 379.

Schwarzdorn 170.

Schwarzkümmel 123.

Schwarznessel 260.

Schwarzwurz 246.

Schwarzwurzel 322.

Schwertlilie 403.

Schwertliliengewächse 402.

Schwimmblatt 426.

Schwimmblattgewächse 426.

Schwingel 354.

Schwingelschilf 353.

Scilla 388, 394.

Scirpus 41, 360, 362.

Scleranthus 93, 101.

Sclerochloa 335, 351.

Scolochloa 338, 353.

Scolopendrium 67, 416, 423.

Scopolia 249, 250.

Scopolie 250.

Scorzonera 301, 322.

Scrophularia 262, 264.

Scrophulariaceae 32, 33, 35, 42, 56, 59, 62, 63, 64, 69, 75, 262.

Scutellaria 252, 260.

Secale 332, 359.

Sedum 60, 65, 73, 161, 162.

Seerose 125.

Seedorn 211.

Seegras 384.

Seekanne 239.

Segge 365.

Seide 243.

Seidelbast 211.

Seidelbastgewächse 211.

Seidenpflanze 242.

Seifenkraut 95.

Selaginella 73, 416, 427.

Selaginellaceae 427.

Selinum 221, 226.

Sellerie 223.

Sempervivum 161, 163.

Senecio 296, 299, 313.

Senf 139.

Serradella 206.

Serratula 298, 299, 319.

Sesel 225.

Seseli 221, 225.

Sesleria 335, 340, 349.

Setaria 335, 340.

Sherardia 285.

Sibbaldia 167, 191.

Sichelmöhre 223.

Siebenstern 234.

Sieglingia 337, 349.

Siegwurz 402.

Silau 225.

Silaus 216, 225.

Silberblatt 141.

Silbergras 346.

Silberwurz 172.

Silene 92, 95.

Siler 219, 227.

Silge 226.

Silybum 297, 317.

Simse 362.

Sinapis 129, 139.

Sisymbrium 127, 129, 137.

Sisyrinchium 404.

Sium 218, 224.

Skabiose 292, 293.

Sockenblume 124.

Solanaceae 19, 21, 33, 34, 36, 56, 70, 248.

Solanum 47, 60, 70, 75, 248, 249.

Soldanella 234, 235.

Solidago 296, 303.

Sommertürchen 401.

Sommerwurz 275.

Sonchus 301, 325.

Sonnenblume 306.

Sonnenhut 306.

Sonnenröschen 148.

Sonnenwende 245.

Sonnentau 125.

Sonnentaugewächse 125.

Sorbus 168.

Sparganium 40, 386.

Spargel 395.

Spargelbohne 204.

Spark 98.

Spärkling 98.

Spatzenzunge 211.

Specularia 69, 281, 284.

Speierling 168.

Spelz 358.

Spergula 61, 93, 98.

Spergularia 92, 98.

Spierstrauch 171.

Spinacia 109, 112.

Spinat 112.

Spindelbaum 160.

Spindelbaumgewächse 160.

Spiraea 51, 53, 166, 171.

Spiranthes 405, 411.

Spitzklette 305.

Spleiße 284.

Spornblume 291.

Spreublume 321.

Springkraut 157.

Spurre 99.

Stachelbeere 163.

Stachelgras 339.

Stachys 252, 253, 250.

Staphylaea 18, 46, 160.

Statice 237.

Staudich 110.

Stechapfel 250.

Stechpalme 161.

Stechpalmengewächse 161.

Steinbeere 173.

Steinbrech 164.

Steinbrechgewächse 163.

Steinklee 201.

Steinkraut 140.

Steinsame 247.

Steintäschel 144.

Stellaria 93, 99.

Stenactis 295, 303.

Stenophragma 127, 138.

Stiefmütterchen 153.

Stipa 335, 341.

Stockrose 154.

Storchschnabel 155.

Storchschnabelgewächse 155.

Strandhafer 346.

Strandling 280.

Strandroggen 359.

Strandsoda 109.

Stratiotes 38, 380.

Straußfarn 422.

Straußgras 344.

Streifenfarn 423.

Strenze 222.

Streptopus 388, 395.

Strohblume 308.

Sturmhut 124.

Suaeda 109.

Subularia 41, 131, 142.

Succisa 66, 292, 293.

Sumach 161.

Sumachgewächse 161.

Sumpfwurz 410.

Süßdolde 229.

Süßklee 206.

Sweertia 66, 239.

Sweertie 239.

Symphoricarpus 44, 288, 290.

Symphytum 244, 246.

Syringa 18, 44, 238.

Tabak 250.

Tabakspfeifenstrauch 126.

Tagetes 296, 301.

Taglilie 390.

Tamaricaceae 149.

Tamariske 149.

Tamariskengewächse 149.

Tamus 15, 72, 402.

Tanacetum 295, 299, 311.

Tanne 414.

Tännel 149.

Tännelgewächse 149.

Tannenwedel 212.

Tannenwedelgewächse 212.

Taraxacum 300, 323.

Täschelkraut 144.

Taubenkropf 95.

Taubnessel 257.

Tausendblatt 212.

Tausendblattgewächse 212.

Tausendgüldenkraut 242.

Tausendkorn 102.

Taxus 412, 414.

Teekraut 110.

Teesdalea 130, 143.

Teichfaden 384.

Teichrose 125.

Telekia 303.

Tetragonolobus 196, 204.

Teucrium 251, 261.

Teufelsabbiß 293.

Teufelsauge 118.

Teufelsbart 117.

Teufelskralle 281.

Teufelszwirn 249.

Thalictrum 57, 115, 116.

Thesium 24, 70, 71, 87.

Thlaspi 130, 131, 142.

Thrincia 300, 321.

Thuja 413.

Thymelaea 24, 71, 211.

Thymelaeaceae 211.

Thymian 256.

Thymus 63, 251, 252, 256.

Tilia 19, 50, 153.

Tiliaceae 153.

Tillaea 40, 66, 161.

Timotheusgras 343.

Tofieldia 73, 388, 389.

Tollkirsche 250.

Tomate 250.

Tordylium 217, 227.

Torilis 217, 228.

Tormentilla 189.

Tozzia 203, 271.

Tragant 205.

Tragopogon 301, 322.

Tragus 334, 339.

Trapa 27, 38, 215.

Traubenkraut 305.

Träubel 394.

Trespe 354.

Trientalis 61, 70, 233, 234.

Trifolium 196, 201.

Triglochin 380.

Trigonella 196, 201.

Trinia 220, 223.

Triodia 349.

Trisetum 337, 348.

Triticum 333, 358.

Troddelblume 236.

Trollblume 122.

Trollius 115, 122.

Tropaeolum 25, 68, 157.

Trunkelbeere 232.

Tulipa 389, 393.

Tulpe 393.

Tunica 91, 94.

Tüpfelfarn 425.

Turgenia 217, 228.

Turmkraut 134.

Turritis 128, 130, 134.

Tussilago 293, 311.

Typha 67, 70, 386.

Typhaceae 16, 72, 380.

Ulex 43, 195, 198.

Ulmaceae 86.

Ulmaria 167, 172.

Ulme 86.

Ulmengewächse 86.

Ulmus 17, 51, 86.

Umbelliferae 21, 23, 24, 25, 29, 55, 57, 59, 215.

Urtica 25, 62, 85.

Urticaceae 85.

Utricularia 32, 41, 279.

Vaccaria 91, 95.

Vaccinium 47, 48, 49, 230, 232.

Valeriana 26, 58, 62, 290.

Valerianaceae 26, 33, 34, 290.

Valerianella 64, 290, 291.

Veilchen 150.

Veilchengewächse 150.

Veratrum 388, 390.

Verbascum 71, 262, 263.

Verbena 33, 58, 279.

Verbenaceae 279.

Vergißmeinnicht 248.

Veronica 56, 61, 65, 263, 267.

Vesicaria 141.

Vexiernelke 97.

Viburnum 44, 45, 288, 289.

Vicia 198, 206.

Vierling 100.

Vinca 18, 34, 45, 64, 242.

Vincetoxicum 34, 36, 61, 65, 242.

Viola 28, 68, 75, 150.

Violaceae 150.

Viscaria 92, 97.

Viscum 87.

Vitaceae 160.

Vitis 21, 53, 160.

Vogelbeere 168.

Vogelnest 411.

Wacholder 413.

Wachsblume 247.

Wachtelweizen 271.

Wahlenbergia 56, 281, 284.

Wald 144.

Waldmeister 285.

Waldrebe 116.

Waldvögelein 410.

Walnuß 79.

Walnußgewächse 79.

Wanzenkraut 123.

Wanzensame 109.

Wasserdarm 100.

Wasserdost 302.

Wasserfalle 126.

Wasserfeder 236.

Wasserfenchel 224.

Wasserliesch 379.

Wasserlinse 385.

Wasserlinsengewächse 385.

Wassernabel 222.

Wassernuß 215.

Wassernußgewächse 215.

Wasserpest 380.

Wasserpfeffer 107.

Wasserschierling 222.

Wasserschlauch 279.

Wasserschlauchgewächse 278.

Wasserstern 90.

Wassersterngewächse 90.

Wau 148.

Wegerich 280.

Wegerichgewächse 280.

Wegwarte 321.

Weichwurz 412.

Weide 79.

Weidengewächse 79.

Weidenröschen 212.

Weiderich 211.

Weiderichgewächse 211.

Weigelia 290.

Weingaertneria 337, 346.

Weinstock 160.

Weinrebengewächse 160.

Weißbuche 77.

Weißdorn 169.

Weißwurz 395.

Weizen 358.

Wendich 145.

Wermut 309.

Wicke 206.

Widerbart 410.

Wiederstoß 237.

Wiesenhafer 347.

Wiegenknopf 192.

Wiesenraute 116.

Willemetia 301, 324.

Wimperfarn 422.

Winde 242.

Windengewächse 242.

Windhalm 346.

Windröschen 118.

Windsbock 145.

Wintergrün 232.

Winterling 123.

Wirbeldost 256.

Wohlverleih 313.

Wolffia 385.

Wolfsmilch 88.

Wolfsmilchgewächse 88.

Wolfstrapp 255.

Wollgras 361.

Woodsia 417, 422.

Wucherblume 311.

Wundklee 204.

Wurmfarn 421.

Xanthium 25, 57, 298, 305.

Xeranthemum 295, 299, 321.

Ysop 257.

Zackenschote 145.

Zahnwurz 137.

Zannichellia 384.

Zaunrebe 160.

Zaunrübe 285.

Zea 335, 339.

Ziest 259.

Zinnensaat 321.

Zinnia 294.

Zirmet 227.

Zittergras 351.

Zostera 40, 380, 384.

Zuckerrübe 112.

Zweiblatt 411.

Zweizahn 305.

Zwenke 357.

Zwergbuchs 158.

Zwerggras 344.

Zwerglein 158.

Zwergmispel 169.

Zwetsche 170.

Zwiebel 391.

VERLAG VON QUELLE & MEYER IN LEIPZIG

Professor Dr. O. Schmeil

Lehrbuch der Zoologie. Für höhere Lehranstalten und die Hand des Lehrers, sowie für alle Freunde der Natur, unter besonderer Berücksichtigung biologischer Verhältnisse. 44. Auflage. 546 Seiten mit 49 farbigen und 21 schwarzen Tafeln, sowie ca. 700 Textbildern nach Originalzeichnungen.

Leitfaden der Tierkunde. Ein Hilfsbuch für den Unterricht an höheren Lehranstalten. 103. Auflage. 365 Seiten mit 20 farbigen und 12 schwarzen Tafeln, sowie ca. 700 Textbildern nach Originalzeichnungen.

$»Was die naturwissenschaftlichen Lehrbücher Schmeils so überaus anziehend macht, ist die ~lebensvolle Darlegung~ der fortwährenden Beziehungen der Naturkörper zu ihrer Umgebung, der Organe zu ihren Zwecken; diesem biologischen Einschlag, der der ganzen Betrachtungsweise den Charakter gibt, verdanken sie jene starke Anziehungskraft, die den, der sich in sie versenkt, ganz in ihren Bann zieht.« |Allgem. Literaturblatt.|$

* * * * *

Lehrbuch der Botanik. Für höhere Lehranstalten und die Hand des Lehrers, sowie für alle Freunde der Natur, unter besonderer Berücksichtigung biologischer Verhältnisse. 43. Auflage. 506 Seiten mit 34 farbigen und 34 schwarzen Tafeln, sowie 586 Textbildern.

Leitfaden der Pflanzenkunde. Ein Hilfsbuch für den Unterricht an höh. Lehranstalten. 102. Aufl. 383 Seiten mit 20 farbigen und 14 schwarzen Tafeln und zahlreichen Textbildern.

$»Es wächst gegenwärtig ein Geschlecht heran, das die Segnungen eines modernen naturkundlichen Unterrichtes, vorab Botanik, am eigenen Leibe verspürt hat; der Mann, dem sie das verdankt, ist Otto Schmeil, dessen Leitfaden der Botanik um mit Francé zu reden, zum Bahnbrecher der modernen Naturauffassung und Elitebuch geworden ist.«$

|Hans Scherzer in »Erd- und Pflanzenkundliche Wanderungen«.|

Hinaus ins Freie! Anleitung zum Beobachten unserer heimischen Tiere und Pflanzen. Von Prof. Dr. O. RABES. 180 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.

Fauna von Deutschland. Ein Bestimmungsbuch unserer heimischen Tierwelt. Unter Mitarbeit zahlreicher Fachgelehrter herausgegeben von Prorektor Dr. P. BROHMER. 2. Auflage. 595 Seiten mit über 600 Abbildungen.

Exkursionsbuch zum Studium der Vogelstimmen. Praktische Anleitung zum Bestimmen der Vögel nach ihrem Gesange. Von Prof. Dr. A. VOIGT. 8. Auflage. 327 Seiten.

Die verbreitetsten Pflanzen Deutschlands. Einfache Tabellen zum Bestimmen unserer häufigsten wildwachsenden und angebauten Pflanzen. Nach der »Flora« von Professor Dr. O. SCHMEIL und Rektor J. FITSCHEN. 9. Auflage. 105 Seiten mit 380 Abbildungen.

Gehölzflora. Ein Buch zum Bestimmen der in Deutschland und den angrenzenden Ländern wildwachsenden und angepflanzten Bäume u. Sträucher. Von Rektor J. FITSCHEN. 289 Seiten mit 342 Abbildungen.

Unsere Zierpflanzen. Eine zwanglose Auswahl biologischer Betrachtungen von Garten- und Zimmerpflanzen, sowie von Parkgehölzen. Herausgegeben von PAUL F. F. SCHULZ. 224 Seiten mit 14 Tafeln und 104 Abb. im Text.

Vademecum für Pilzfreunde. Taschenbuch zur bequemen Bestimmung aller in Mitteleuropa vorkommenden ansehnlicheren Pilzkörper mit 4 Bestimmungstafeln und Zitaten bekannter Bildwerke. Von Pfarrer A. RICKEN. 2. Aufl. 356 S.

Carl W. Neumann

Märchenbuch der Natur. Plaudereien von Tieren und Pflanzen. 243 Seiten mit 4 farbigen Tafeln.

»Mit immer gleicher Frische schildert Neumann in sechsundzwanzig Kapiteln, was ~das Auge entzückt~ und ~das Herz mit Staunen füllt~. Der gelehrte Mann, der seinen Stoff ebenso beherrscht wie dessen Geschichte und den Hergang seiner Erforschung, weiß seine bunte Welt in allen ihren Teilen ~so anmutig~ zu verknüpfen und darzustellen, daß wir stets ~gut unterhalten~ und belehrt und zu eigenem Forschen angeregt werden.«

|Der Tag.|

Am Wald entlang. Erlebte und erlauschte Tiergeschichten. 180 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.

»Der Wissenschaftler reicht hier dem Naturfreund die Hand, geleitet ihn zu Fuchs und Igel, zu Staren, Hummeln, Ameisen, Spinnen und läßt deren bunte Lebensgeschichten wie einen fesselnden, farbigen Film vor seinen Augen vorüberrollen. Die ganze Natur erscheint gleichsam beseelt. Über dem Ganzen liegt alles verklärend der warme Sonnenschein echten Humors.«

|Die Heimat.|

Eine Sammlung der schönsten Tiergeschichten, Tiermärchen und Fabeln. Ca. 320 Seiten mit Zeichnungen von W. PLANCK.

Die Tiergeschichte gehört seit dem grauen Altertum zu den reizvollsten Literaturerzeugnissen. In allen Zeiten und bei allen Völkern rang der menschliche Geist um diesen Stoff. Das beste und wirkungsvollste dieser Märchen, Erzählungen und Fabeln bis zu den modernsten Dichtern ist hier in kritischer Sichtung gesammelt und zu einem entzückenden Strauße gewunden. So wird ein Volksbuch im besten, edelsten Sinne geschaffen, ein Buch der Natur und heimatlichen Lebensfreude und Sonnensehnsucht für groß und klein.

+------------------------------------------------------------------+ | Anmerkungen zur Transkription | | | | Inkonsistenzen wurden beibehalten, wenn beide Schreibweisen | | gebräuchlich waren, wie: | | | | 3- bis 5blütig -- 3-5blütig | | breit-herzf -- breitherzf | | Felsenspalten -- Felsspalten | | Gärtner -- Gaertner -- Gærtner | | Fœnículum -- Foenículum | | gelblich grün -- gelblichgrün | | gelblich-weiß -- gelblichweiß | | Isoëtaceae -- Isoetaceae | | Isoëtes -- Isoetes | | Leucóium -- Leucójum | | lockerrasig -- locker-rasig -- locker rasig | | Moench -- Mœnch | | Múscari -- Muscári | | Natterfarn -- Natternfarn | | netzaderig -- netzadrig | | querrunzelig -- querrunzlig | | rötlich-violett -- rötlichviolett | | seltener -- seltner | | tiefherzf. -- tief-herzf. -- tief herzf. | | Thymelaea -- Thymelæa | | | | Interpunktion wurde ohne Erwähnung korrigiert. | | Im Text wurden folgende Änderungen vorgenommen: | | | | "Btn..." in "Bltn..." geändert. | | "Stblätt." in "Stbblätt." geändert. | | S. 6 "Brennessel" in "Brennnessel" geändert. | | S. 15 "Alismáceae" in "Alismatáceae" geändert. | | S. 16 "Alismáceae" in "Alismatáceae" geändert. | | S. 17 "Ailántus" in "Ailánthus" geändert. | | S. 25 "Brennessel" in "Brennnessel" geändert. | | S. 27 "Aldrovándia" in "Aldrovánda" geändert. | | S. 28 "Vorderes Blblätt" in "Vorderes Blblatt" geändert. | | S. 30 "Alismáceae" in "Alismatáceae" geändert. | | S. 34 "Frk." in "Frkn." geändert. | | S. 41 "Elàtine" in "Elátine" geändert. | | S. 41 "Aldrovándia" in "Aldrovánda" geändert. | | S. 51 "lang stachelspitzigen" in "langstachelspitzigen" geändert.| | S. 54 "Ailántus" in "Ailánthus" geändert. | | S. 55 "obern" in "oberen" geändert. | | S. 59 "Marsília" in "Marsílea" geändert. | | S. 67 "Alismáceae" in "Alismatáceae" geändert. | | S. 73 "Alismáceae" in "Alismatáceae" geändert. | | S. 73 "rauhharig" in "rauhhaarig" geändert. | | S. 74 "Curcurbitáceae" in "Cucurbitáceae" geändert. | | S. 76 "I. Hauptabteilung" in "1. Hauptabteilung" geändert. | | S. 78 "am Kunizberge" in "am Kunitzberge" geändert. | | S. 85 "Brennessel" in "Brennnessel" geändert. | | S. 86 "Cannabináceae" in "Cannabáceae" geändert. | | S. 94 "Hülschuppen" in "Hüllschuppen" geändert. | | S. 94 "rauhharig" in "rauhhaarig" geändert. | | S. 95 "Mönch" in "Moench" geändert. | | S. 100 "Retzins" in "Retzius" geändert. | | S. 101 "silvátivum" in "silváticum" geändert. | | S. 105 "Fingerhut" in "Fingerhuth" geändert. | | S. 117 "Delabre" in "Delarbre" geändert. | | S. 122 "Ficària" in "Ficária" geändert. | | S. 124 "Nuttal" in "Nuttall" geändert. | | S. 126 "Aldrovándia" in "Aldrovánda" geändert. | | S. 132 "untern" in "unteren" geändert. | | S. 135 "Blattrieben" in "Blatttrieben" geändert. | | S. 140 "--" in "2." geändert. | | S. 143 Abkürzung "J." für Iberis in "I." geändert. | | S. 143 Abkürzung "J." für Isatis in "I." geändert. | | S. 143 "5." eingefügt. | | S. 147 "5." eingefügt. | | S. 149 "Quirl.-T." in "Quirl-T." geändert. | | S. 151 "Celakovski" in "Celakovsky" geändert. | | S. 156 "mt 3" in "mit 3" geändert. | | S. 157 Abkürzung "J." für Impátiens in "I." geändert. | | S. 160 "Ailántus" in "Ailánthus" geändert. | | S. 165 "pommeranzengelb" in "pomeranzengelb" geändert. | | S. 166 "berenart." in "beerenart." geändert. | | S. 174 "7." eingefügt. | | S. 181 "Blbblätt." in "Blblätt." geändert. | | S. 189 "Sipthorp" in "Sibthorp" geändert. | | S. 208 "6-18." in "6-8." geändert. | | S. 217 "Athamántha" in "Athamánta" geändert. | | S. 235 "Anagális" in "Anagállis" geändert. | | S. 243 "Nuttal" in "Nuttall" geändert. | | S. 245 "Borrágo" in "Borágo" geändert. | | S. 246 "Borrágo" in "Borágo" geändert. | | S. 250 "Nuttal" in "Nuttall" geändert. | | S. 250 "Seitennervern" in "Seitennerven" geändert. | | S. 251 "Blkröhre" in "Blkrröhre" geändert. | | S. 251 "Elsshólzia" in "Elshóltzia" geändert. | | S. 254 "Elsshólzia" in "Elshóltzia" geändert. | | S. 261 "A. pyramydális" in "A. pyramidális" geändert. | | S. 268 "5." eingefügt. | | S. 271 "V. anagallioides" in "V. anagalloídes" geändert. | | S. 271 "30." entfernt. | | S. 271 "Blstand" in "Bltnstand" geändert. | | S. 276 Fußnotenanker hinter "Anheftungsstelle" eingefügt. | | S. 279 "2." eingefügt. | | S. 282 "untern" in "unteren" geändert. | | S. 291 "5." eingefügt. | | S. 293 "Sangsuiorba" in "Sangsuisorba" geändert (Fußnote). | | S. 302 "A. linósyrus" in "A. linósyris" geändert. | | S. 302 "A. nova-bélgii" in "A. novi-bélgii" geändert. | | S. 308 "linealisch lanzettl." in "linealisch-lanzettl." geändert.| | S. 311 "Schulz" in "Schultz" geändert. | | S. 311 "abgrundeten" in "abgerundeten" geändert. | | S. 313 "Wohlverlei" in "Wohlverleih" geändert. | | S. 314 "andrückt" in "angedrückt" geändert. | | S. 314 "Bertolini" in "Bertoloni" geändert. | | S. 320 "C. panniculáta" in "C. paniculáta" geändert. | | S. 325 "L. murális Lessin" in "L. murális Lessing" geändert. | | S. 328 "Ge-Gebirgswiesen" in "Gebirgswiesen" geändert. | | S. 337 "Weingärtnéria" in "Weingaertnéria" geändert. | | S. 341 "Lasiogróstis" in "Lasiagróstis" geändert. | | S. 345 "5." eingefügt. | | S. 347 "5." eingefügt. | | S. 348 "Blte" in "Blüte" geändert. | | S. 348 "Sand.-H." in "Sand-H." geändert. | | S. 354 "Hænke" in "Haenke" geändert. | | S. 366 "5." eingefügt. | | S. 378 "Alismáceae" in "Alismatáceae" geändert. | | S. 391 "5." eingefügt. | | S. 392 "2." in "12." geändert. | | S. 393 "A. oleáceum" in "A. oleráceum" geändert. | | S. 400 "L. spadíce." in "L. spadícea" geändert. | | S. 404 "Coralliorhíza" in "Corallorhíza" geändert. | | S. 407 "6." in "9." geändert. | | S. 407 "gepalten" in "gespalten" geändert. | | S. 412 "Goralliorrhíza" in "Corallorhíza" geändert. | | S. 412 "Cypripedílum" in "Cypripedíum" geändert. | | S. 412 "Nuttal" in "Nuttall" geändert. | | S. 415 "Marsília" in "Marsílea" geändert. | | S. 418 "Allosúrus" in "Allosórus" geändert. | | S. 420 "Felspsalten" in "Felsspalten" geändert. | | S. 422 "W. hyberbórea" in "W. hyperbórea" geändert. | | S. 425 "Allosúrus" in "Allosórus" geändert. | | S. 426 "Marsiliáceae" in "Marsileáceae" geändert. | | S. 426 "Marsília" in "Marsílea" geändert. | | S. 427 "ungekelt" in "ungekielt" geändert. | | S. 429 "beibend" in "bleibend" geändert. | | S. 430 "Achillae" in "Achillea" geändert. | | S. 430 "Ailantus" in "Ailanthus" geändert. | | S. 430 "Aldrovandia" in "Aldrovanda" geändert. | | S. 430 "Alismaceae" in "Alismataceae" geändert. | | S. 430 "Allosurus" in "Allosorus" geändert. | | S. 431 "Borraginaceae" in "Boraginaceae" geändert. | | S. 431 "Borrago" in "Borago" geändert. | | S. 431 "Brennessel" in "Brennnessel" geändert. | | S. 431 "Buchsbaun" in "Buchsbaum" geändert. | | S. 431 "Cannabinaceae" in "Cannabaceae" geändert. | | S. 432 "Coralliorrhiza" in "Corallorhiza" geändert. | | S. 432 "Cypripedilum" in "Cypripedium" geändert. | | S. 432 "Elssholzia" in "Elsholtzia" geändert. | | S. 433 "Hanfgewäsche" in "Hanfgewächse" geändert. | | S. 434 Reihenfolge "Hyacinthus" und "Hyazinthe" vertauscht. | | S. 434 Reihenfolge "Hydrocharidaceae" und "Hydrocharis" | | vertauscht. | | S. 434 Bei "Isoëtaceae" Seite 528 in 428 geändert. | | S. 434 "Lasiogrostis" in "Lasiagrostis" geändert. | | S. 435 "Löranthus" in "Loranthus" geändert. | | S. 435 "Marsilia" in "Marsilea" geändert. | | S. 435 "Marsiliaceae" in "Marsileaceae" geändert. | | S. 436 "Nottia" in "Neottia" geändert. | | S. 436 "Ncandra" in "Nicandra" geändert. | | S. 436 "Olbaumgewächse" in "Ölbaumgewächse" geändert. | | S. 436 "Öleaceae" in "Oleaceae" geändert. | | S. 436 "Olweide" in "Ölweide" geändert. | | S. 436 "Pfirsisch" in "Pfirsich" geändert. | | S. 437 Bei Scopolia "245" in "250" geändert. | | S. 439 "Weingärtneria" in "Weingaertneria" geändert. | | S. 439 "Wundlkee" in "Wundklee" geändert. | | S. 439 Bei Xanthium "303" entfernt. | | S. 441 "F. FITSCHEN" in "J. FITSCHEN" geändert. | | | | Sonstige Anmerkungen | | | | S. 209 "Erdnuß" meint dort "Knollen-Platterbse". | +------------------------------------------------------------------+

Spotted a typo or a problem in this chapter? Tell us